Schlagwort: SG 1871-Gersthofen

TSV Friedberg II – SG 1871 Gersthofen 31:35 (14:17)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Rumpfteam trumpft auf.

Am vergangen Samstagnachmittag, 25.01.2020 trafen unsere Männer auf die Bayernligareserve des TSV Friedberg. Vor dem Spiel war klar: Nur mit viel Kampfgeist und einer geschlossenen Mannschaftsleistung konnte hier etwas Zählbares mitgenommen werden. Die Rumpftruppe der SG wollte gegen den direkten Tabellennachbar wichtige Punkte im Abstiegskampf gewinnen und sich zugleich für die unnötige Niederlage der Hinrunde in eigener Halle revanchieren.

Von Beginn an entwickelte sich ein schnelles Spiel, bei dem auf beiden Seiten aus einer starken Abwehr heraus immer wieder Schnellangriffe forciert wurden. In einem harten, aber fairen Spiel wurde seitens der Unparteiischen eine sehr kleinliche Linie vertreten. So konnte auf beiden Seiten das Über-/Unterzahlspiel ausreichend trainiert werden, falls dies in den Trainingseinheiten eventuell vernachlässigt wurde. Dies gipfelte bereits in der ersten Halbzeit darin, dass ein Friedberger mit drei mal 2-Minuten-Zeitstrafen das Spielfeld vorzeitig verlassen musste. Der Rest der ersten Hälfte ist dann schnell erzählt: Die SG’ler scheiterten zusehends am gegnerischen Aluminium, die Friedberger am immer stärker werdenden Michael Müller im Tor der SG 1871 Gersthofen. Mit einem zu diesem Zeitpunkt absolut gerechten 14:17 aus Friedberger Sicht bat schließlich die Hallenuhr die Spieler zum Pausentee.

In der Pause forderte Trainer Urban seine Mannen auf einen ruhigen Kopf zu bewahren und bis zum Ende weiter zu kämpfen. Man wusste, dass die Friedberger weiterhin aufs Tempo drücken werden und das die Drei-Tore-Führung noch nicht reichen würde. Anscheinend trafen diese Worte genau ins Schwarze, denn was ab der Halbzeit bis zur 50. Minute passierte war verrückt.

Nach nicht einmal einer gespielten Minute in Halbzeit Zwei, verbannten die Schiedsrichter diesmal einen SG’ler auf die Tribüne. Zu diesem Zeitpunkt standen der SG 1871 Gersthofen noch insgesamt acht Feldspieler, davon ein U21-Spieler aus der zweiten Mannschaft, zur Verfügung. Die aus der roten Karte resultierende Unterzahl wurde anschließend mit 2:0 Toren gewonnen, sodass man bereits auf fünf Tore enteilt war. Bis zum ersten Tor für die Friedberger vergingen fast sechs Minuten in der zweiten Halbzeit. Hier stand es bereits 15:21 für die Gäste. Bis zur 40. Minute konnte die Führung anschließend sogar auf neun Tore ausgebaut werden (17:26). Zu diesem Zeitpunkt war klar: Hier kann (fast) nichts mehr passieren, aber es geht im Hinblick auf den engen Abstiegskampf um jedes Tor und auch den direkten Vergleich gegen die Friedberger. Man merkte jetzt allerdings zusehends, wie dem Rumpfteam langsam aber sicher die Kräfte ausgingen, sodass die jungen Friedberger Tor für Tor den Vorsprung verkleinerten. Nach 52 Minuten betrug die Differenz nur noch vier Tore. Spätestens jetzt wurde allen klar: Das könnte wirklich nochmal eng werden, zumal nach 53 Minuten auch noch der zweite SG’ler des Feldes verwiesen wurde. Das letzte Aufbäumen der Gastgeber konnte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung in der Defensive und clever ausgespielten Angriffen erdrückt werden und letztlich sicherte man sich mit 31:35 den so wichtigen Auswärtssieg, mit dem man sowohl den direkten Vergleich gegen Friedberg gewonnen, als auch den Gastgeber in der Tabelle überholt hat.

Am nächsten Samstag, den 01.02.20, findet das nächste Heimspiel der SG-Männer in der Halle des TSV 1871 Augsburg am Meierweg statt. Gegner ist der TSV Bobingen, der aktuell mit einer ausgeglichenen Bilanz (7 Siege, 7 Niederlagen) auf Platz 5 der Tabelle rangiert. Das Hinspiel in Bobingen konnte die SG 1871 Gersthofen für sich entscheiden. Ein erneuter Punktgewinn gegen Bobingen wäre ein weiterer wichtiger Schritt im Kampf um den Klassenerhalt. Anpfiff ist um 19:30 Uhr.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Müller (Tor), Kranz M., Koppe B. (2), Erhard (4),  Fischer, Pauler (7), Walter (7), Scherer (5), Tomov (4), Feistle (6).

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TSV Neusäß – SG 1871 Gersthofen II 42:26 (18:11)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Nächste Klatsche für die Zweite.

Das Gastspiel der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen stand – wie sollte man auch anders erwarten – erneut unter keinem guten Stern. Um überhaupt eine vollständige Mannschaft auf die Reise schicken zu können, mussten Patrick Stiegelmair, Gerhard Koch und Samir Babovic zu einem Comeback überredet werden. Hierfür ein großes Danke für die Unterstützung!

Erfreulicherweise war Coach Fischer wieder mit von der Partie, sodass er seinen Platz auf, bzw. neben der Bank wieder einnehmen konnte. In der Ansprache vor Anpfiff erinnerte er das Team nochmal an das Hinspiel, in dem man eine gute Leistung geboten hatte, welche leider nicht belohnt wurde. Dementsprechend war die Marschroute klar: Neusäß ist durchaus ein Gegner, den man ärgern kann. Den besseren Start in die Partie sollten aber die Hausherren haben. Die Absprachen in der Defensive stimmten bei der SG anfangs angesichts der erneut komplett neuen Kaderzusammensetzung nicht, was Neusäß mit einfachen Toren über den Kreisläufer nutzen konnte. So stand es bereits nach drei gespielten Minuten 4:0 für die Heimmannschaft. Jan Kandzora konnte sich als erster Torschütze der SG in den Spielbericht eintragen, ehe Neusäß weiter auf das Gaspedal drückte und schnell auf 7:1 davonzog. Coach Fischer nahm daraufhin einige Wechsel vor, worauf die Defensive nun etwas stabiler agierte und auch die Offensive langsam ins Rollen kam. Nach und nach gelang es den Tigers, das Match etwas offener zu gestalten und sie verkürzten zur Mitte der ersten Halbzeit auf 9:6. Die kurze Aufholjagd wurde jedoch schnell wieder zunichte gemacht, da sich wieder Unkonzentriertheiten in den Abwehrverbund einschlichen und auch im Angriff wurden erneut einige gute Möglichkeiten ungenutzt liegen gelassen. Bis Ende der ersten Spielhälfte konnten die Gastgeber so ihre Führung wieder ausbauen, sodass man schließlich mit 18:11 in die Kabinen ging.

Die Vorgaben für die zweite Hälfte waren recht schnell besprochen. Offensiv etwas mehr Druck und Bewegung, defensiv mehr Konsequenz und Körpersprache waren nötig, um das Spiel nochmal offener gestalten zu können. Doch die Gastgeber kamen deutlich besser aus der Pause und konnten weitere schnelle Tore durch Gegenstöße erzielen. Dem schnellen Spiel der jungen Truppe hatten die Herren der SG 1871 Gersthofen wenig entgegenzusetzen, da es in der Rückzugsbewegung schlicht am nötigen Tempo fehlte. Nach 41 Minuten konnte Neusäß bereits eine Führung von zehn Toren erspielen, was einer Vorentscheidung glich. Die SG hingegen musste sich jeden Treffer hart erarbeiten, was sich schließlich auch an den schwindenden Kräften erkennen ließ. Neusäß hatte somit keine Probleme mehr, das Ergebnis immer weiter in die Höhe zu schrauben, sodass schlussendlich ein deutliches 42:26 auf der Ergebnistafel abzulesen war.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Zweite sich aus dieser schwarzen Serie befreien kann. Danke an die mitgereisten Fans und Zuschauer, die das Team trotz der negativen Ergebnisse weiter unterstützen. [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Gerhard Koch, Samir Babovic (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (3/2), Hamed Doumbia, Jan Kandzora (10/2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (5), Patrick Stiegelmair (4), Alexander Kranz (2), Manfred Fröhlich (1).

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SG 1871 Gersthofen II – VfL Günzburg II 9:29 (4:11)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Dürftige Leistung zum Jahresauftakt.

Die erste Partie im Jahr 2020 verlief alles andere als erfolgreich. Die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen schaffte es in 60 Minuten Spielzeit sage und schreibe 9 Tore gegen die Tabellenführer aus Günzburg zu erzielen.

Die Vorzeichen waren zu Beginn der Begegnung dabei gar nicht so dürftig, wie bei manch anderem Spiel diese Saison. Der etatmäßige Coach Alex Fischer fiel erneut aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde durch Lukas Schmölz vertreten. Dieser fand eine volle Kabine vor, sodass es diesmal zumindest nicht an den mangelnden Wechselmöglichkeiten liegen konnte.

Der VfL eröffnete das Match bereits nach 49 Sekunden mit dem ersten Treffer und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits eine 3:0 Führung für sich verbuchen. Erst jetzt erzielte auch die SG 1871 Gersthofen ihr erstes Tor von der 7-Meter-Linie. Wer nun dachte, dass die Augsburger in der Partie angekommen waren, wurde sträflich eines besseren belehrt. Günzburg erhöhte Tor um Tor auf 1:9, ehe Goran Tomov in der 24. Spielminute endlich den zweiten Treffer für die Tiger erzielte. Dabei konnte man der Spielgemeinschaft keine schlechte Defensivarbeit vorwerfen. Die Leistung in der Offensive war jedoch erschreckend schwach. Es fehlte an Tempo, Bewegung, Spielwitz und vielem mehr, sodass man Günzburg zu keinem Zeitpunkt aus der Reserve lockte. So endete der erste Spielabschnitt mit einem ernüchternden 4:11, das Alexander Kranz mit einem sehenswerten Tempogegenstoß kurz vor der Pause markierte.

Coach Schmölz sprach folgerichtig das desolate Angriffsspiel an und gab den Tigers Lösungsansätze an die Hand, um die Tabellenführer vor größere Aufgaben zu stellen. Auch die eine oder andere Stellschraube in der Abwehr wurde nachgezogen. Leider wollte aber auch in der zweiten Halbzeit nur wenig klappen. Günzburg konnte sein Spiel ohne größere Anstrengungen durchziehen, die SG hingegen mühte sich zu jedem einzelnen Treffer. Fehlende Cleverness in der Rückzugsbewegung und Pech beim Abschluss taten ihr Übriges dazu. Das Tor schien an diesem Nachmittag einfach wie vernagelt, sodass man zahlreiche Alutreffer zur ohnehin schon geringen Torausbeute hinnehmen musste. Zu allem Überfluss verletzte sich Nico Schwarz im Laufe der Partie an der Schulter. Hier bleibt es abzuwarten, wie lange er dem Team fehlen wird. Das Spiel endete schließlich arm an richtigen Highlights mit 9:29. Positiv zu erwähnen ist das Saisondebut des Neuzuganges Luca Weigl, der sich auch gleich in die überschaubare Torschützenliste eintragen konnte.

Die nächste Partie findet am 25. Januar 2020 in Neusäß statt. Im Hinspiel zeigte man gegen die Nachbarn eine engagierte und ansprechende Leistung, die leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Anwurf in der Eichenwaldhalle ist um 19:30 Uhr. Das Team freut sich natürlich über jegliche Unterstützung.

Zum Abschluss wünscht das Team Coach Alex Fischer eine gute Besserung, sodass er bald wieder seinen Platz auf der Bank einnehmen kann! [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Winkelbauer, Kasten (beide Tor), Koppe (2), Lungu, Fischer (2), Weigl (1), Tomov (2), Kurtovic, Schwarz, Ziernhöld (1/1), Grygieratzki, A. Kranz (1).

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SG 1871 Gersthofen – TSV Haunstetten II 20:25 (11:13)

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Bittere Niederlage gegen Haunstetten II zum Rückrundenauftakt.

Den Rückrundenstart am Samstag, 18.11.2020 markierte das Spiel gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II, gegen welchen man im Hinspiel nur denkbar knapp verloren hatte. Nach mitunter hitzigen 60 Minuten stand der Sieger fest. Die favorisierten Gäste konnten sich mit 20:25 gegen die SG 1871 Augsburg durchsetzen und untermauerten somit ihre Aufstiegsambitionen.

Nach ausgiebigem Urlaub wieder am Spielfeldrand, konnte Trainer Lubos Urban nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen, um den Haunstetter Herren spielerisch etwas entgegenzusetzen. Daher ließ der Coach der Augsburger unter der Woche im Training vermehrt Spielzüge einüben und wiederholen, sowie legte er großen Wert auf eine solide Abwehrarbeit, da diese gegen die körperlich in guter Verfassung befindlichen Ortsrivalen unabdingbar sein sollte.

Wer sich an den 28.09.2019 zurückerinnerte, der sollte genau wissen, dass auch, wenn der Gegner übermächtig erschien, ein Punkterfolg im Bereich des Möglichen war. Denn im Hinspiel war man lange mit den Haunstettern auf Augenhöhe und musste nur durch ein wenig intelligentes Foul am Mittelkreis im direkten Gegenstoß einen Siebenmeter hinnehmen, der den knappen 30:29-Sieg der Haunstetter ermöglichte. Somit waren die SGler hoch motiviert in die Partie gestartet und wollten auf keinen Fall frühzeitig aufgeben. Nach sechs Spielminuten führte man überraschend mit 3:2 Toren, hatte jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit Marcus Seybold (TSV Haunstetten), der auf der linken Rückraumposition für mächtig Furore sorgte. Urban entschied sich für eine offensivere 5:1-Deckungsformation, welche das schnelle Passspiel im Rückraum unterbinden sollte. Goran Tomov erledigte seine Aufgabe mit Bravour und konnte mehrere gefährliche Pässe unterbinden und direkt zum Gegenstoß überleiten. Doch im Angriff war man, wie schon im Hinspiel, mit der verkappten 3:2:1-Abwehr der Gäste überfordert und fand immer seltener Anspielstationen, da man sich schlichtweg zu wenig ohne Ball bewegte und diesen oft unter Bedrängnis in die Hände, der auf Schnellangriffe lauernden Gäste, spielte. In der elften Minute war es dann soweit und mehrere Passfehler und schlechte Torabschlüsse bescherten den Haunstettern eine 4:7-Führung. Dieser Abstand hielt sich bis zur 21. Minute konstant (6:9). Plötzlich taten sich wieder Durchbruchsmöglichkeiten infolge effektiv gesetzter Kreissperren auf, welche die Gäste nur durch energisches Eingreifen entschärfen konnten. Infolgedessen erhielten diese in kurzer Zeit zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen, welche den Augsburger Jungs eine doppelte Überzahl bescherten. Diese nutzte man aus um in der 24. Minute zum 9:9 ausgleichen zu können. Nachdem die Gäste wieder auffüllen durften, gelangen ihnen durch geduldig herausgespielte Überzahlsituationen über die Außenpositionen mehrere Treffer, die eine 11:13-Führung zur Pause bedeuteten.

In seiner Halbzeitansprache forderte Coach Urban seine Männer auf, die Haunstetter vermehrt im Angriff unter Druck zu setzen und die eigenen Außenspieler besser in die Offensivbemühungen zu integrieren, da diese bisher nahezu nicht in Erscheinung getreten waren. Es war noch alles möglich in dieser Partie und das wusste der Cheftrainer der SG auch lautstark zu vermitteln.

Gewillt die Vorgaben des Trainers umzusetzen, begann man geduldiger im Angriff zu agieren, doch die nach wie vor offensive Deckung der Haunstetter stellte die Gastgeber weiterhin vor enorme Schwierigkeiten. So ist es schönen Einzelaktionen von Markus Walter (7 Tore) zu verdanken, dass man bis zur 37. Spielminute nur mit einem Tor in Rückstand war. Leider wurde man in der bisher recht sicher stehenden Defensive etwas nachlässiger und erlaubte den Angreifern immer häufiger den Durchbruch zum ersten Kreis ohne diese entscheidend zu stören, was dazu führte, dass vor allem Marcus Seybold (9 Tore) sich mehrfach durchsetzen konnte und erfolgreich abschloss. In der Offensive tat man sich schwer einfache Bälle zum Mitspieler zu bringen, spielte diese zu unbedacht zum Gegner und vergab erneut zahlreiche Tormöglichkeiten. Mitte der zweiten Halbzeit spielte man zwar mit, doch man konnte den Abstand nicht auf weniger als zwei Tore (19:21) verkürzen. Wie vom Trainer gefordert, gelang es nicht die Gäste zwingend unter Druck setzen. Diese spielten routiniert und geduldig ihre Spielzüge durch und konnten mehrfach von der rechten Außenposition abschließen. Allein den Torhütern ist es in dieser Phase zu verdanken, dass man nicht weiter hinten lag. Zu erkennen war auch, dass einzelnen Spielern, die nach längerer Pause wieder zum Team gestoßen waren, ein wenig die „Körner“ für die letzten Minuten fehlten, sodass man sich in den Schlussminuten der fortwährenden Angriffe der Haunstetter nicht mehr vollends mit aller Körperlichkeit entgegenstellen konnte. Diese konnten somit einen, ab Mitte der zweiten Halbzeit recht ungefährdeten, 20:25-Sieg einfahren und festigten somit Tabellenplatz Zwei.

Für die SG 1871 Gersthofen bedeutet dieser Sieg zwar eine weitere Niederlage, doch Trainer Urban konnte diesem Spiel durchaus auch Positives abgewinnen, denn das Team hatte sich als Einheit präsentiert, in der jeder für jeden kämpfte. Auch das Rückzugsverhalten war im Vergleich zu den letzten Spielen des vergangenen Jahres optimiert worden, auch wenn der letzte Schliff noch fehlte. Diesen geringfügigen Aufwärtstrend gilt es trotz dieser Niederlage auch in die Partie gegen den TSV Friedberg II am nächsten Wochenende mitzunehmen. Anpfiff zur Begegnung mit der Bayernliga-Reserve ist am Samstag, 25.01.2020 bereits um 14:00 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg. Wir freuen uns auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung um gegen die, aktuell auf Rang Sieben befindliche, Friedberger „Zwote“ bestehen zu können.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B., Erhard (2), Reisner (2), Pauler (2), Weigl, Walter Markus (7/1), Walter Manuel (1), Tomov (2), Feistle (4).

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SG 1871 Gersthofen – TSV Niederraunau II 31:20 (14:13)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Pflichtsieg gegen den Tabellenletzten eingefahren

Die erste Begegnung im Handballjahr 2020 für die SG 1871 Gersthofen fand am Samstag, 11.01.2020 in der Paul-Klee-Turnhalle gegen das Schlusslicht der Liga, den TSV Niederraunau II statt. Nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit konnten die Hausherren schließlich mit 31:20 siegreich vom Parkett gehen.

Da sich Coach Lubos Urban noch im wohlverdienten Weihnachtsurlaub befand und sein Co-Trainer Alex Fischer auch nicht mit von der Partie sein konnte, musste der derzeit verletzte Lukas Schmölz das Taktikbrett übernehmen. Seiner neuen Aufgabe bewusst, konnte dieser personell aus dem Vollen schöpfen und musste sogar einen Spieler vom Spielberichtsbogen streichen.

Auf dem Papier schien dieses Spiel bereits entschieden zu sein, hatten die Gäste aus Niederraunau bisher keinen einzigen Zähler eingefahren, doch das dies auf dem Spielfeld sich oft anders gestaltet, dies sollten die Augsburger selbst erfahren. So tat man gut daran den Rückraum-Shooter der Niederraunauer Reserve aus dem Spiel zu nehmen. Nach nur 44 Sekunden durfte man dessen erstes von fünf Toren bewundern. Sofort reagierte Aushilfstrainer Schmölz und ließ diesem wurfgewaltigen Herrn eine Sonderbewachung zu teil werden. Im Angriff merkte man den SGlern deutlich die mehr als dreiwöchige Winterpause an. Zu gemächlich wurde noch nach vorne gespielt und mehrere hochkarätige Möglichkeiten vergeben. Endlich zurück aus dem schönen Kolumbien fügte sich Yannis Pauler wieder glänzend in das Gefüge ein und verlieh dem Rückraum von der rechten Seite wieder mehr Durchschlagskraft. In der Defensive formierte sich der Mittelblock um Bastian Koppe und ließ den Kreisläufern wenig Luft zum Atmen. Dennoch tat man sich schwer den Ball im Tor des gegnerischen Teams unterzubringen und so dauerte es bis zur 17. Spielminute ehe eine erste Vier-Tore-Führung zu Buche stand. Diese konnte jedoch nicht bis zur Pause gehalten werden, denn die Chancenverwertung war erneut mangelhaft und am eigenen Kreis fehlte die Absprache untereinander. Folglich gelang es dem Underdog Tor um Tor heranzukommen und sogar drei Sekunden vor dem Pausenpfiff den Anschluss zum 14:13 herzustellen.

Die Entwicklung der letzten sechs Minuten in Halbzeit Eins nahm Lukas Schmölz auch zum Anlass seinen Spielern ins Gewissen zu reden. Ziel sollte es sein recht schnell wieder einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen, um die wichtigen Punkte in heimischer Halle zu behalten.

Doch der Beginn der zweiten Spielhälfte verlief turbulenter als so manchen Zuschauer lieb gewesen sein wird. Nach verhältnismäßig harmlosen Aktionen schickten die beiden Unparteiischen zunächst Bastian Koppe und nur eine Minute später Goran Tomov mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe auf die Bank. Somit musste man sich der Angriffsbemühungen der Gäste in doppelter Unterzahl erwehren. Mit Mann und Maus verteidigte man das eigene Tor und auch die Abschlussschwäche der Gäste und die starke Torhüterleistung, stellten sicher, dass sich kein Ball binnen dieser Phase in das Tor verirrte. Bastian Koppe schien die kurze Verschnaufpause genutzt zu haben, um neu aufzutanken, denn kaum wieder auf dem Spielfeld erzielte er zwei schön herausgespielte Tore, die den Trainer der Gäste unmittelbar eine Auszeit abnötigten. Doch diese Auszeit sollte keinerlei großartige Auswirkungen mehr haben, denn fortan nutzte man jede sich bietende Torgelegenheit und konnte zwischen der 41. und 50. jeglichen Gegentreffer verhindern. Daher der zu diesem Zeitpunkt sehr beruhigende Zwischenstand von 26:15. Abgeklärt und sicher spielten die Hausherren die letzten zehn Minuten von der Uhr. Erfreulicherweise durfte man zwei neue bzw. zurückgekehrte Spieler in den eigenen Reihen Willkommen heißen, welche sich sogleich mit jeweils einem Tor in die Torschützenliste eintragen konnten. Den Schlusspunkt des Abends lieferte „Bad-Boy“ Maximilian Kranz, der sich seine achte Zwei-Minuten-Zeitstrafe der Saison wenige Sekunden vor Abpfiff abholte und somit die interne Statistik vor Yannik Scherer anführt. Das Spiel endete wohlverdient, wenn auch hart erkämpft mit 31:20 zugunsten der SG 1871 Gersthofen.

Die Hinrunde der Bezirksoberligasaison 2019/2020 ist mit diesem Spiel abgeschlossen und aus Sicht der Augsburger kann man gerade im Hinblick auf die lange Verletztenliste einigermaßen zufrieden sein. Für die Rückrunde hat sich das Team dennoch Einiges vorgenommen, denn das Saisonziel Mittelfeldplatz steht weiter im Fokus. Um diesem gerecht zu werden gilt es in den nächsten Partien die nötigen Zähler, die man in der Hinrunde liegengelassen hatte einzufahren, um mit dem Abstieg alsbald möglich nichts mehr zu tun zu haben. Die nächste Gelegenheit hierzu bietet sich bereits am kommenden Samstag, 18.01.2020 um 19:30 Uhr am Meierweg, wenn der Gegner keine geringerer ist als die zweite Vertretung des TSV Haunstetten, welcher man im ersten Spiel nur sehr unglücklich mit einem Tor unterlegen war. Den gen Landesliga blickenden Haunstettern möchte man auch in dieser Partie wieder Paroli bieten können.

Für die SG spielten:

Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (2), Erhard (3), Reisner (3), Pauler (5), Weigl (1), Walter Markus (4/2), Scherer (4), Tomov (2), Feistle (6), Walter Michael (1), Öschay.

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TSV Aichach – SG 1871 Gersthofen 22:22 (15:10)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Kleines Lebenszeichen vor Weihnachten gegen den TSV Aichach.

Am Samstag, 14.12.2019 begegneten sich der TSV Aichach und die SG 1871 Gersthofen auf dem Parkett. Nach einer grandiosen Aufholjagd der Augsburger trennten sich beide Teams mit 22:22 unentschieden.

Abermals musste Coach Lubos Urban, verletzungs- sowie urlaubsbedingt, auf die volle Besetzung seiner Bank verzichten. Zumindest einen Rückkehrer konnte er mit Felix Reisner vermelden, der zwar nach überstandener Sprunggelenksverletzung noch nicht über die von ihm bekannte Agilität und Spritzigkeit verfügte, dennoch zu mehr Stabilität in der Defensive beitragen konnte.

Bereits in den ersten zehn Minuten war abzulesen, dass die Partie ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden könnte, denn keinen der beiden Mannschaften gelang es sich abzusetzen. Im Angriff machte sich die mangelhafte Chancenverwertung bemerkbar, sodass man mehrere Tempogegenstöße gegen sich verzeichnete. Körperlich waren die Aichacher den Gästen aus Augsburg ein wenig überlegen und standen sehr kompakt, sodass die Lechstädter große Mühe hatten das Abwehrbollwerk zu überwinden. Auf der anderen Seite konnten die Lubos-Männer vor allem Thomas Bauer (TSV Aichach) nicht in den Griff bekommen. Somit konnte dieser sein Team Mitte der ersten Halbzeit mit 7:5 in Führung bringen. Doch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Nach 21 Spielminuten stand es 8:8. Wenige Minuten später musste, der aus der zweiten Mannschaft nachberufene Maximilian Wessoly, nach einer etwas unglücklichen Abwehraktion mit einer roten Karte das Spielfeld verlassen. Nichtsdestotrotz versuchte man den Abstand nicht größer werden zu lassen und setzte vollen Körpereinsatz gegen die heranstürmenden Aichacher. Aus Sicht der Schiedsrichter war dies wohl etwas zu viel und mit Bastian Koppe, der mit zwei Mal Zwei-Minuten-Zeitstrafe vorübergehend des Feldes verwiesen wurde, fehlte eine wichtige Stütze in der Defensive. Folglich enteilten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff mit 15:10 Toren.

In seiner Halbzeitansprache ermutigte Trainer Urban seine Mannen trotz des deutlichen Rückstands weiter beharrlich in der Abwehr zu arbeiten und im Angriff etwas konzentrierter beim Torabschluss vorzugehen, um vielleicht den Abstand noch einmal verkürzen zu können.

Die zweite Hälfte des Spiels begann wie die erste Halbzeit geendet hatte, kaum waren die Augsburger wieder zahlenmäßig ebenbürtig auf der Platte, wurde ein anderer Spieler für zwei Minuten auf die Bank geschickt, was die Verteidigung wesentlich erschwerte. Doch auch Michael Müller tat sein Mögliches um den Abstand konstant zu halten. Leider fanden die Gäste am gegnerischen Kreis noch zu selten den krönenden Abschluss und die technischen Fehler häuften sich. Erst nach 40 Minuten nahm Bastian Koppe die Zügel in die Hand und das Spiel in der Offensive wurde zwingender, sodass man den Gastgebern zahlreiche Siebenmeter abnötigte, welche zumeist sicher verwandelt wurden. Fortan wurden auch die Aichacher für ihr hartes Abwehrspiel mit Zwei-Minuten-Strafen bestraft und die Augsburger kämpften sich Tor für Tor zurück ins Spiel. Sechs Minuten vor Spielende konnte man erstmals wieder auf ein Tor herankommen und war für die letzten Minuten der Partie höchst motiviert, den klaren Rückstand noch in Zählbares umzuwandeln. Um die Anstrengungen der zweiten Halbzeit zu belohnen, stellte Lubos Urban in der letzten Spielminute auf eine Mann-Mann-Deckung um, um zeitnah den möglichen Ausgleichstreffer erzielen zu können. So geschehen nur drei Sekunden vor Abpfiff. Der an diesem Tag sehr variabel vollendende Manuel Feistle netzte den Ball zum 22:22-Endstand ein. Doch dies war nicht die letzte Aktion. Mit der Schlusssirene erhielten die Paarstädter einen letzten Freiwurf aus aussichtsreicher Position zugesprochen, welcher die Mauer der SGler passierte, doch Michael Müller im Tor hielt den einen Punkt für die SG 1871 Gersthofen fest.

In der anstehenden Weihnachtspause muss unbedingt an der eigenen Chancenverwertung gearbeitet werden, sowie die zurückkehrenden Spieler wieder voll ins Mannschaftstraining integriert werden, sodass man die Auftaktbegegnung der Rückrunde gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II diesmal möglicherweise mit einer kleinen Überraschung beenden kann und nicht wieder unglücklich mit einem Tor Differenz wie im Hinspiel unterliegt.

Wir wünschen allen Unterstützern ein gesegnetes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Handballjahr 2020.

Für die SG spielten:

Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (4), Koppe B. (2), Reisner (6/5), Scherer (3), Tomov (2/1), Kurtovic, Feistle (5).

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SG 1871 Gersthofen II – TSV Wertingen 19:35 (8:21)

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Niederlagenserie hält an.

Am Samstag, dem 14. Dezember traf die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen auf die Mannen des TSV Wertingen. Erneut wurde der Kader des Teams ordentlich durcheinander gewürfelt, sodass Alexander Kranz nach langer Verletzungspause zu seinem Saisondebüt kam. Auch auf der Trainerbank gab es einen unfreiwilligen Wechsel – Coach Fischer musste krankheitsbedingt das Bett hüten. Die Vertretung Fischers übernahm Johannes Wittgen, der in der Ansprache vor der Partie die Schwachstellen der Gäste ansprach, welche es konsequent zu nutzen galt.

Wie so oft gestaltete sich der Beginn der Partie der Zweiten recht ausgeglichen, ehe sich die ersten Unkonzentriertheiten und technischen Fehler einschlichen. So konnte man die ersten Minuten eine offene Partie verfolgen, in denen mal die Gäste und mal die Gastgeber in Führung gehen konnten. Der erste Bruch im Spiel der SG zeichnete sich dann leider bereits nach zehn Minuten ab. In der Phase bis zur Halbzeit konnten sich die Wertinger einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Besonders ärgerlich hierbei ist, dass die SG spielerisch nicht unbedingt die schlechtere Leistung anbot, Wertingen es jedoch sehr gut verstand, die technischen Fehler und Fehlwürfe der Tiger eiskalt mit schnellen Kontertoren zu bestrafen, während die Heimmannschaft noch mit der vergebenen Chance haderte.

So kam die Halbzeitpause gerade zum richtigen Zeitpunkt für Aushilfscoach Wittgen. Er mahnte nochmals an, dass die Gäste durchaus verwundbar seien, wenn man die schnellen Angriffe so gut wie möglich unterbindet und selbst klarere Chancen erarbeitet.

Die Ansprache zeigte eine deutliche Wirkung, denn die SG zeigte in der zweiten Spielhälfte ein komplett anderes Gesicht. Defensiv stand man deutlich engagierter, koordinierter und aggressiver, die Offensive spielte variantenreicher und beschäftigte somit die Abwehr der Gäste. Entsprechend der deutlich verbesserten Leistung konnte die SG zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass die Niederlage nicht so deutlich ausfiel, wie man nach Ende der ersten Hälfte befürchten musste. Bis kurz vor Schluss führte man die zweite Halbzeit hinsichtlich der erzielten Tore sogar an, Wertingen profitierte schlussendlich aber von den konditionellen Schwächen, die das Team schon die ganze Saison über begleiten. Das Spiel endete schließlich mit 19:35, hätte man bereits zu Beginn des Spiels eine bessere Leistung angeboten, wäre hier deutlich mehr drin gewesen.

Die Mannschaft verabschiedet sich jetzt in die verdiente Weihnachtspause, in der es gilt, die Akkus wieder aufzuladen, die eine oder andere Blessur auszukurieren und dann im neuen Jahr mit neuem Elan wieder anzugreifen, um den drohenden Abstieg doch noch irgendwie zu verhindern.

Ein herzlicher Dank geht an Johannes Wittgen, der das Team kurzfristig betreut hat, sowie an alle tapferen Fans, die das Team trotz ausbaufähiger Leistungen unterstützen.

Den ersten Einsatz 2020 bestreitet das Team am 18. Januar, beim nächsten großen Heimspieltag in der Halle am Meierweg. [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Elias Winkelbauer, Udo Kasten (Tor), Jonas Winkelbauer (1), Andrei Lungu, Dominik Grygieratzki (3), Arman Kurtovic, Maximilian Wessoly (4), Jan Kandzora (8/1), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Kranz (1).

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SG 1871 Gersthofen – HSG Lauingen-Wittislingen 19:33 (8:18)

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Heimsieg blieb erneut aus.

Im Heimspiel gegen die HSG Lauingen-WIttislingen konnte die SG 1871-Gersthofen zu keiner Zeit überzeugen und verlor die Begegnung dementsprechend verdient mit 19:33 (8:18).

Nach den deutlichen Niederlagen gegen Königsbrunn, Göggingen und Schwabmünchen waren die Männer um Trainer Lubos Urban auf Wiedergutmachung aus und wollten sich deshalb von der besten Seite zeigen. Das Team wurde bereits im Training gut auf die Gäste eingestellt, von denen man ein schnelles und aggressives Spiel erwartete.

Leider war die Personaldecke sowohl in der ersten, wie auch der zweiten Mannschaft jedoch sehr dünn, sodass man sich für dieses Wochenende entschieden hat, beide Teams zusammenzulegen. Andernfalls wäre man nicht in der Lage gewesen eine schlagkräftige Sieben auf das Feld zu schicken. Neben Kapitän Lukas Schmölz waren weitere Leistungsträger wie Yannik Scherer, Yannis Pauler, Timm Erhard und Felix Reisner nicht einsatzfähig.  Bedingt durch diesen Umstand kamen die jungen Spieler Andrei Lungu und Arman Kurtovic zu ihrem Debüt in der ersten Mannschaft.

Die Hausherren kamen erdenklich schlecht in die Begegnung, da man von Beginn an große Schwierigkeiten mit dem beweglichen Rückraum aus Lauingen-Wittislingen hatte. Die Gäste lagen binnen weniger Minuten mit 1:7 in Front, da die SG zudem große Probleme im Angriffsspiel hatte. So dauerte es unglaubliche 14 Minuten, ehe man das erste Feldtor für sich verbuchen konnte. Unglücklicherweise besserte sich die Situation nicht sonderlich, da man weitere sechs Minuten für den dritten eigenen Treffer benötigt. So führte die Gastmannschaft nach 20 Minuten mit 3:10 und konnte nahezu ungehindert ihre Stärke demonstrieren. Bis zum Halbzeitpfiff besserte sich das Angriffsspiel der SG aus Augsburg/Gersthofen leicht und man konnte immerhin weitere fünf Mal einnetzen. Da das Defensivverhalten jedoch nicht einer Mannschaft aus der Bezirksoberliga würdig war, musste man bis dahin einem 8:18 Rückstand hinterherlaufen.

Trotz aller guten Vorsätze in der Halbzeitpause konnten die Gastgeber auch nach Wiederanpfiff nicht näher herankommen. Vielmehr vergrößerte sich der Abstand Stück für Stück, da die Hausherren durch ungeschickte Abwehraktionen ganze sechs Zeitstrafen in den zweiten 30 Minuten hinnehmen mussten. Nach 42 Minuten führte die HSG aus Lauingen-Wittislingen erstmals mit 14 Toren, was einer Vorentscheidung glich. Man musste zu diesem Zeitpunkt neidlos anerkennen, dass man spielerisch nicht auf einem Niveau war. Da Maximilian Kranz innerhalb von 15 Minuten gleich drei Mal eine Zeitstrafe hinnehmen musste und nicht weiter eingesetzt werden durfte, kamen die jungen Spieler aus der zweiten Garde zu ihren Einsatzminuten, die im Fall von Arman Kurtovic auch von einem Torerfolg gekrönt wurden.

Letztendlich musste man sich nach einer enttäuschenden Leistung mit 19:33 geschlagen geben und wartet nun bereits seit vier Begegnungen darauf, wieder punkten zu können. Die Trainingswoche wird auf jeden Fall genutzt, um sich auf den TSV Aichach vorzubereiten, bei dem man am Samstag, den 14.12.2019 vorstellig wird. Um dort zu einem Punkterfolg zu gelangen, braucht es jedoch weit mehr als zwei gute Trainingseinheiten.

Für die SG 1871-Gersthofen spielten:

Müller, Wittgen (TW), Kranz (3), B. Koppe (2), Lungu, Walter (1), Tomov (5/2), Bossauer (4/3), Kurtovic (1/1), Feistle (3), Kandzora, Öschay.

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SG 1871 Gersthofen II – DJK Augsburg-Hochzoll 23:37 (11:19)

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Zweite wird überrollt.

Die Partie der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen zeigte wieder einmal ganz schonungslos die Defizite des Teams auf, die Gäste aus Hochzoll konnten die Punkte daher ohne größere Anstrengungen mitnehmen.

Doch von Anfang an: Coach Fischer konnte wieder auf Torhüter Elias Winkelbauer, sowie Routinier Manfred Fröhlich zurückgreifen, was ihm zumindest die Möglichkeit gab, den anderen tapferen Kriegern ab und an eine kurze Verschnaufpause zu geben. Auch die Marschroute war von Anfang an klar. Es galt, den Tempohandball der Hochzoller zu unterbinden und diese dazu zu zwingen, tatsächlich Handball zu „spielen“. Leider gelang es nur anfangs, die Vorgabe zu erfüllen. Die SG stand in der Defensive recht kompakt, sodass sich die Gäste im Positionsspiel ihre Treffer erarbeiten mussten. In der Offensive konnten die Tiger die ersten Bälle souverän im Tor unterbringen, sodass die ersten zehn Minuten relativ offen verliefen. Ab diesem Moment jedoch geriet das Angriffsspiel der Gastgeber etwas ins Stocken und es schlich sich wieder das altbekannte Wurfpech ein. Hochzoll nutzte dies eiskalt aus und konnte dadurch einfachste Tore über Gegenstöße erzielen. Die SG blieb in den Sprintduellen zumeist nur der zweite Sieger. Eine Vorentscheidung war somit bereits nach 22 gespielten Minuten gefallen, als die Gäste vom 12-Apostel-Platz mit 8:14 davongeeilt waren. Immer wieder wurde in der Partie jedoch sichtbar, dass die DJK durchaus auch ihre Schwächen hat, gerade dann, wenn sie auf eine Abwehr trifft, die Gegenwehr leistet. Da die Gegenwehr an diesem Nachmittag jedoch recht dürftig ausfiel, endete die erste Spielhälfte mit einem deutlichen 11:19.

Die Halbzeitansprache von Coach Fischer beinhaltete die bereits angesprochenen Punkte und die Aufforderung, sich von diesem Gegner nicht vorführen oder gar abschießen zu lassen. Auch auf die eigenen Stärken wurde eingegangen und gefordert, diese noch mehr in die Waagschale zu werfen.

So begann die zweite Halbzeit sogar vielversprechend, die Gastgeber konnten zwei schnelle Tore in Folge erzielen und den Abstand etwas verkürzen. Danach kam aber der Hochzoller Motor wieder auf Touren und machte da weiter, wo er Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Tor um Tor wurde erzielt. Die Jungs der SG sahen meistens nur noch den Kondensstreifen am anderen Ende des Spielfelds. Lobend erwähnen muss man hier Udo Kasten im Tor, der mit Glanzparaden einige Chancen zunichte machen konnte. Das Spiel war Mitte der zweiten Halbzeit längst entschieden. Die Tiger erkämpften sich dennoch wacker ihre Tore und wollten eine absolute Demontage verhindern. Dies gelang in gewisser Weise, verhinderte man zumindest, dass die Hochzoller die 40-Tore-Marke nicht mehr knacken konnten. Selbstredend ist dies nur ein schwacher Trost für das Team.

Das Schiedsrichtergespann beendete die Partie nach einer – zumindest von einer Seite – temporeich geführten Partie schließlich mit 23:37. Zum Schluss dann doch noch etwas erfreuliches: Alle Feldspieler der SG 1871 Gersthofen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Auch kleine Erfolge müssen erwähnt werden!

Am kommenden Wochenende ist Pause angesagt. Dies kommt dem Team sehr entgegen, um die letzen Niederlagen zu verdauen und neuen Mut zu fassen. Die nächste Begegnung findet dann am  7. Dezember 2019 in Mering statt. Der Blick auf die Tabelle verrät, dass auch dieses Team gegen den Abstieg kämpft, ein Sieg würde der SG hier sicher gut zu Gesichte stehen. Daher freut sich das Team über jeden treuen Fan, der die Reise mitmacht. Anpfiff in Mering ist um 19:45 Uhr. [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Elias Winkelbauer, Udo Kasten (beide Tor), Maximilian Koppe (4), Andrei Lungu (1), Niklas Fischer (5), Dominik Grygieratzki (1), Jan Kandzora (5/2), Nico Schwarz (2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Fischer (2), Manfred Fröhlich (1).

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SG 1871 Gersthofen – TSV Schwabmünchen 17:33 (7:12)

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Schwabmünchen eine Nummer zu groß für SG 1871 Gersthofen

Am Samstagabend, 23.11.2019 traten sich die SG 1871 Gersthofen und der TSV Schwabmünchen in der Sporthalle des Paul-Klee-Gymnasiums gegenüber. Das Kräftemessen endete nach 60 Minuten deutlich mit 17:33 für die Gäste. Die Negativserie der SG hält somit schon seit drei Spielen an.

Die Vorzeichen der Partie waren mehr als ungünstig, da Coach Lubos Urban aufgrund einer Knieverletzung, zusätzlich zu den bereits vermeldeten Ausfällen, nun auch auf Teamkapitän Lukas Schmölz verzichten musste. Daher wurde der „Doppel-Maxi“ (Maximilian Koppe und Maximilian Öschay) aus der zweiten Mannschaft nachnominiert, um Alternativen zur Verfügung zu haben und den jungen Spielern zugleich Spielpraxis zu ermöglichen.

Die ersten Spielminuten vergingen und es war zunächst kein großer Klassenunterschied auszumachen. Nach knapp sieben Spielminuten führte die SG sogar hauchdünn mit 3:2 Toren, doch von dort an wollte Vieles nicht mehr gelingen. Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff funktionierte in dieser Spielphase ausgezeichnet, doch war selten von Erfolg gekrönt, da sich die Schwabmünchner ebenfalls sehr zügig in der Defensive sortierten. Schwabmünchen agierte aus einer körperlich harten, wenn doch fairen Abwehr heraus und nur Torhüter Müller und seiner großartigen Paraden war es zu verdanken, dass nicht jetzt schon das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Doch der TSV legte den Gangwahlhebel um und erhöhte das Tempo von hinten heraus, sodass man mehrere Tempogegenstöße nicht abwehren konnte und schlicht zu langsam in der Rückwärtsbewegung war. Oftmals konnten die Gäste eine Überzahl im Schnellangriff erzwingen und ließen der Abwehr keine Chance. Nach knapp 19 Minuten waren die Schwabmünchener mit 4:8 davongezogen. Das eigene Angriffsspiel stellte sich als sehr einseitig und Lauf arm dar. Kam man doch einmal zum Abschluss vergab man diese sicheren Möglichkeiten mangels Konzentration und Zielgenauigkeit, denn auch die technischen Fehler und Fehlpässe, vor allem auf die Kreisposition, häuften sich. Dem konnte auch der sonst so sichere Siebenmeterkiller „Gunnar“ im Tor nichts entgegensetzen, denn seine Vorderleute vermochten es nicht ihm zu helfen. Zudem kamen auch mehrere fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, welches mit der Partie ein wenig überfordert wirkte. Dies war jedoch nicht ausschlaggebend für diesen ausbaufähigen Auftritt der ersten Spielhälfte. Beim Spielstand von 7:12 zugunsten von Schwabmünchen wurden die Seiten gewechselt.

Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte. Schwabmünchen spielte mit hoher Geschwindigkeit von hinten heraus und vollendete die einstudierten Spielzüge überlegt, sodass die Führung rasch auf 8:16 anwuchs. Im Angriff fehlte den SGler insbesondere die sonst über Lukas Schmölz ausgestrahlte Torgefahr aus dem Rückraum. Spielzüge wurden selten zu Ende gespielt und teilweise war das Auge für den besser postierten Mitspieler nicht vorhanden, sodass man sich immer mehr in der Abwehr des TSV verbiss. Die Schwabmünchener Cracks drückten weiter auf das Tempo und man hatte zusehends Mühe in die schnelle Rückwärtsbewegung zu kommen, sodass die harmlosen Aktionen in der Offensive mehrmals in leichtfertigen Ballverlusten endeten, welche wiederum zu Gegentoren führten. Knapp 15 Minuten vor Abpfiff lagen die Gäste erstmals mit zehn Toren in Front. Dies war scheinbar für einige Spieler Grund dafür, das Rückzugsverhalten gänzlich einzustellen. In der Schlussphase des Spiels konnte man kein Schippchen mehr drauflegen und vergab zahlreiche Tormöglichkeiten kläglich. Selbst Würfe auf das freie Tor fanden nicht ihren Weg. Die Fehlerquote in Sachen technischer Fehler stieg weiter an und so war es nur konsequent, dass Schwabmünchen die Spielgeschwindigkeit aufrechterhielt. Nach einem Torwurfversuch landete Michael Reithmeier unglücklich auf der Hand und kugelte sich den Daumen aus. An dieser Stelle gute Genesung. Da man sich nun vollends aufgegeben hatte, verfolgte manch eine Akteur die Partie in passiver Starre, welche auch der gesamten Bank anzulasten ist. Die eigenen Offensivbemühungen wurden ideenlos und sehr unsicher vorgetragen, sodass die 17:33-Heimniederlage in ihrer Höhe vollkommen gerechtfertigt ist. Mit ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die mangelnde Chancenverwertung und die phasenweise nicht vorhandene Abwehr.

Nun gilt es die eigene Leistung zu reflektieren und Schlüsse für das nächste Spiel in zwei Wochen gegen die auf Tabellenplatz Fünf befindliche HSG Lauingen-Wittislingen zu ziehen. Anpfiff hierzu ist am Samstag, 07.12.2019 um 19:30 Uhr in der Halle am Meierweg. Wir hoffen auch hier wieder auf zahlreiche Unterstützung unserer treuen Anhänger und wünschen ein schönes spielfreies Wochenende.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Wittgen, Müller (beide Tor), Koppe M. (1), Kranz M., Koppe B., Erhard (3), Walter (6/3), Reithmeier (3), Scherer (2), Tomov (1), Feistle, Öschay (1/1).

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