Die 2. Mannschaft der SG muss zum ersten Mal in der Saison eine Niederlage hinnehmen und zeigt eine schwache Leistung.
Nach einer kleinen Pause waren alle Spieler der Zweitbesetzung heiß auf das Topspiel gegen den Tabellennachbar. Doch die Vorfreude wurde schnell gedämpft und so resultierte eine knappe, aber verdiente Niederlage.
Direkt zu Beginn konnte der Gast aus Bobingen eine vier Tore Führung herausspielen, was vor allem an der schlechten Chancenverwertung der Heimmannschaft lag. In keiner Phase der ersten Halbzeit gelang ein konstantes Spiel im Angriff, sowie der Verteidigung und es ging mit einem Halbzeitstand von 13:14 in die Pause.
Auch die zweite Halbzeit knüpfte an die Erste an. Mit vielen Ungenauigkeiten, Missverständnissen und Fehlern machte sich die SG das Leben selbst schwer. Zwar gelangen immer wieder einige Tore am Stück, jedoch konnte man nie ganz herankommen und musste sich am Ende mit einer knappen Niederlage abfinden.
Das Spiel zeigte einige Schwachstellen, die es in der nächsten Zeit aufzuarbeiten gilt um im Titelrennen weiter mitzumischen.
Für die SG spielten: Lang (Tor); Koppe Bastian (4); Haunstetter (2); Kastner (2); Kranz; Kielburg (1); Glöttner (6); Schwemmreiter (2); Wöhrer; Nickerl (2); Koppe Benjamin (2); Reichert (3); Ziernhöld
Arbeitssieg im ersten Auswärtsspiel der Saison beim TSV Aichach III
Nach dem souveränen Heimsieg in der Woche zuvor gegen den TSV Göggingen IV, war man gegen die dritte Mannschaft des TSV Aichachs eigentlich guter Dinge. Doch die Wirklichkeit war eine andere, am Ende war es ein sehr mühsamer Weg zum 26:31-Sieg.
Bereits in den ersten Minuten des Spieles zeigte sich, dass es nicht so laufen würde wie in der vorherigen Woche. In der Abwehr fehlte die Kompaktheit, die letzte Woche noch so überzeugend war und im Angriff waren die eigenen Abschlüsse nicht konsequent genug. So wurde des Öfteren die Führungschance vergeben und man lief einem knappen Rückstand hinterher. Der Rückstand pendelte sich zwischen einem und drei Toren ein. Dennoch konnte ein Gleichstand in die Halbzeit gerettet werden.
Die zweite Halbzeit begann ähnlich wie die erste Halbzeit, jedoch in die andere Richtung. Ab der 36. Minute ging man in Führung und gab diese nicht mehr aus der Hand. Förderlich hierfür war, dass der Mittespieler Christoph Huber von Aichach III durch Felix Haunstetter manngedeckt wurde und somit weniger Einfluss nehmen konnte. Letztlich stand ein 26:31 Auswärtssieg auf der Anzeigentafel.
Auch wenn am Ende ein Sieg für die Herren II herausgekommen ist, wirklich zufrieden kann man nach diesem Spiel nicht sein. Es zeigte, dass man sich nie zu sicher sein darf.
Für die SG spielten: Lang (Tor), Bastian Koppe (3), Timo Seitz (2), Benjamin Koppe, Ziernhöld (1), Kastner (4/1), Schwemmreiter (1), Reichert (3), Glöttner (2), Krizanovic (5), Haunstetter (4), Solis (6/2), Nickerl
Die Zweite ist zurück – zur Saison 2025/2026 startet wieder eine 2. Herrenmannschaft der SG 1871 Augsburg/ Gersthofen in den Ligabetrieb. In der Bezirksklasse wird eine gute Mischung aus erfahrenen und jungen Spielern auf Punktejagt gehen. Hierfür konnten mit Mathias Ziernhöld und Felix Haunstetter zwei Aktive als Spielertrainer und Co-Spielertrainer gewonnen werden.
Zum Saisonstart wurden dem neuen Trainer in einem Interview ein paar Fragen zur kommenden Spielzeit gestellt. __________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________________ Wie groß ist die Vorfreude, dass es jetzt endlich losgeht? Mathias: Ich freue mich riesig auf die neue Saison! Zum einen, da ich mich sehr über das Vertrauen freue, das mir die Abteilungsleitung entgegenbringt, das Projekt Herren 2 mit meinem Trainer-Partner Felix Haunstetter aufzubauen. Zum anderen, da ich zusammen mit dem einen oder anderen Weggefährten aus früheren Handballtagen nochmal selbst aktiv Spaß auf der Platte haben darf.
Welche Erwartungen bzw. Ambitionen hast du als Trainer in der neuen Saison an dich selbst und an das Team? Mathias: Meine Erwartungen sind vielschichtig – Die jungen Spieler sollen sich natürlich für die erste Mannschaft empfehlen. Die Routiniers sollen hierbei die nötige Erfahrung einbringen. Selbstverständlich treten wir auch an, um Punkte zu sammeln. Alles andere wäre meiner Ansicht nach der falsche Anspruch. Dementsprechend ist die Ambition an mich, die Jungs in ihrer Entwicklung bestmöglich zu unterstützen und an den Erwachsenenbereich heranzuführen. Wenn das gelingt, spielen wir in der Liga auch erfolgreich mit.
Wenn du nur drei Worte wählen dürftest, um die Vorbereitung zu beschreiben – welche wären das? Mathias: schweißtreibend, erfolgreich, motivierend
Was ist die größte Herausforderung in der nächsten Saison? Mathias: Wie bereits erwähnt wird die größte Herausforderung, den jungen Spielern die Nervosität zu nehmen. Einige spielen zum ersten Mal ernsthaft im Seniorenbereich mit, was auch für mich vor vielen Jahren sehr aufregend war. Ich bin aber zuversichtlich, dass Felix und mir das gelingen wird. Gleichzeitig muss uns bewusst sein, dass jederzeit die erste Mannschaft anklopfen kann, wenn Verletzungen oder Formschwächen ausgeglichen werden müssen. Diese Lücken gilt es dann für uns zu schließen.
Wie würdest du dich selbst als Trainer beschreiben? Mathias: bin ein absoluter Teamplayer. Meine Überzeugung ist, dass Erfolg nur über das Kollektiv stattfinden kann. Den selben Ansatz verfolge ich auch beruflich, wo ich einige Parallelen erkennen kann. Einzelgänge wird es bei mir also nicht geben. Dies wäre ohnehin auch kontraproduktiv für die Stimmung innerhalb des Teams.
Worauf legst du besonders Wert? Mathias: Mir ist wichtig, dass die Stimmung im Team gut ist und jeder seine Rolle kennt. Nur wenn jeder für den anderen kämpft, werden wir die notwendigen Prozente aus jedem einzelnen herauskitzeln können, die am Ende den Unterschied machen können. Ebenso möchte ich eine disziplinierte und faire Mannschaft auf der Platte haben. Jeder Gegner in dieser Liga muss am Montag nach dem Spiel wieder in die Arbeit, Schule oder Uni. Unnötig harte Fouls sind daher ein absolutes No-Go für mich.
Welche Mannschaften sind aus deiner Sicht die Favoriten in der Liga? Mathias: Schwer zu sagen. Oft weiß man bei den „Reservemannschaften“ nicht, wer tatsächlich spielt oder nicht. Außerdem habe ich mich ehrlicherweise nicht mit der Liga befasst. Wir müssen konsequent unsere Hausaufgaben machen, nur darauf haben wir direkten Einfluss. Alles andere wird sich im Laufe der Saison zeigen.
Wie sieht für dich das perfekte Handballspiel aus? Mathias: Spannend bis zur letzten Sekunde, stets fair und am Ende gewinnt die Zweite der SG 1871 Augsburg Gersthofen mit 27:26 durch einen sehenswerten Treffer.
Was war dein bisher schönster Moment als Trainer? Mathias: Da ich schon lange kein Traineramt mehr inne hatte, ist das schwer zu beantworten. Aber ich habe bereits in der Vorbereitung einige tolle Momente erlebt. Frag mich das gerne nochmal in der Rückschau auf die Saison.
Wie hat sich die Mannschaft im Vergleich zur letzten Saison verändert und was sind die realistischen Ziele für die anstehende Saison? Mathias: Das ist einfach zu beantworten. Die Mannschaft gab es vorher nicht, also ist das ein kompletter Neuanfang. Wir haben aber enormes Potenzial durch die gute Mischung aus jung und wild und nicht mehr ganz so jung und extrem erfahren. Ein realistisches Ziel ist also, unser Potenzial auf die Platte zu bringen und dann im oberen Teil der Tabelle zu landen. Wer weiß, vielleicht gelingt uns ja die eine oder andere Überraschung ?
Mit neuem Team, Trainer und dem Spaß am Spiel starten die Herren II der SG 1871 Augsburg/Gersthofen in die Saison 2025/2026. Die Fans dürfen sich auf etwas neues „Altes“ , mit einem Hauch Nostalgie und frischem Wind freuen. Auch die Herren II zählen auf die Unterstützung von den Rängen – gemeinsam will man in dieser Spielzeit für unvergessliche Momente sorgen. SG, olé!
Gegen die Mannschaft aus Bäumenheim hatten die Jungs der SG 1871 Gersthofen II noch etwas gutzumachen. Die Leistung im Hinspiel konnte man wohl kaum als Handball bezeichnen, darauf wies auch Coach Alexander Fischer nochmal hin. Unglücklicherweise konnte er diesmal aber nur einen sehr überschaubaren Kader ins Rennen schicken, sodass Benjamin Koppe sein Comeback auf der Platte geben musste. Sage und schreibe zwei Auswechselspieler standen somit einer prall gefüllten Gästebank entgegen.
Der Beginn verlief für die Hausherren leider nicht nach Maß. Bäumenheim konnte den dynamischen Matthias Klement immer wieder gut in Szene setzen, wodurch dieser mehrfach unbedrängt einnetzen konnte. Die Augsburger wehrten sich jedoch nach Kräften, sodass das Match bis zum Spielstand von 6:9 nach 16 gespielten Minuten noch völlig offen war. Durch eigene Ungeschicktheit, sowie der einen oder anderen diskutablen Schiedsrichterentscheidung konnten die Gäste teils in doppelter Überzahl die sich bietenden Räume nutzen und das Ergebnis binnen kurzer Zeit auf 6:13 stellen. Auch eine Auszeit Fischers brachte an diesem Nachmittag keine deutliche Besserung, weswegen nach 30 gespielten Minuten bereits ein deutlicher 8:16 Rückstand aus Sicht der Tiger auf der Anzeigetafel stand.
Fischer wies in der Halbzeitpause darauf hin, dass es offensiv wie defensiv phasenweise durchaus Lichtblicke gab. Diese galt es somit zu wiederholen und natürlich den Rückstand zu verkürzen. Auch die Passivität der Außen- und Kreisspieler wurde bemängelt. Wie zu erwarten taten sich die Herren der SG 1871 Gersthofen II aber auch im zweiten Durchgang schwer. Dies lag zum einen daran, dass die konditionellen Unterschiede der Teams nun langsam deutlich wurden, zum anderen verschenkte man einige Bälle unnötig durch Abspielfehler und immer wieder falsche Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt. Die sehr ungleichmäßig verteilten Zeitstrafen taten ihr Übriges dazu (8 Zeitstrafen für die SG, lediglich eine für Bäumenheim). Die Gäste kontrollierten somit die Partie, bauten den Vorsprung immer weiter aus und konnten so einen ungefährdeten 17:33 Sieg mit nach Hause nehmen.
Für die Jungs der SG 1871 Gersthofen II wird es nun langsam eng, nochmal zu punkten, um wenigstens die rote Laterne an die TSG Augsburg zurückzugeben.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Udo Kasten (Tor), Andrei Lungu (3), Niklas Fischer (4), Benjamin Koppe, Mathias Ziernhöld (2/1), Maximilian Öschay (3), Patrick Stiegelmair (4/1), Alexander Kranz, Manfred Fröhlich.
Die Begegnung am 1. März 2020 fand zu sehr ungewohnter Zeit für
die Mannen der SG 1871 Gersthofen II statt. Bereits um 10:30 Uhr pfiffen die
Unparteiischen die Partie an. Der frühe Zeitpunkt des Spiels stellte für
einzelne Akteure eine ziemliche Herausforderung dar, sodass sich die Kabine
erst nach und nach füllte und Coach Fischer dann doch auf einen akzeptabel
aufgestellten Kader zurückgreifen konnte.
Auch vor dieser Partie gab Fischer die Marschroute vor: Stabiles Defensivverhalten, geduldiges und bewegungsvolles Offensivverhalten waren notwendig um die Routiniers des TSV Friedberg aus der Reserve zu locken. Ebenso sollte jede Möglichkeit eines Gegenstoßes oder einer zweiten Welle genutzt werden, da die Jungs der SG im Schnitt doch die jüngere Mannschaft waren.
Bis zum Zwischenstand von 3:3 nach knappen acht Minuten agierten beide Teams absolut auf Augenhöhe. Defensiv stimmte die Absprache bei der SG, der Angriff spielte sich die Treffer geduldig heraus und nutzte die sich ergebenden Chancen gut. Im Anschluss legten die Gastgeber einen kleinen Zwischensprint hin und konnten sich die erste deutlichere Führung erarbeiten. Coach Fischer wechselte daher auf einigen Positionen und nahm nach 14 gespielten Minuten beim Stand von 8:4 ein Time Out. Offenbar fand er die richtigen Worte, denn die Gäste konnten sich wieder herankämpfen. Über 8:6, 10:8 und 12:11 lieferten die Tiger eine starke Leistung ab. Vor allem der glänzend aufgelegte Goran Tomov konnte sich immer wieder durchsetzen und so wichtige Treffer erzielen. So gingen die beiden Teams mit einem respektablen 15:13 in die Kabinen.
Ausnahmsweise hatte Fischer fast ausschließlich lobende Worte in
seiner Halbzeitansprache übrig. Der Wille, das Spiel zu gewinnen war deutlich
zu spüren und jeder Einzelne motivierte sich, um die routinierten Friedberger
weiter zu ärgern.
Leider sollte die Halbzeitpause aber zum absolut falschen Zeitpunkt kommen. Die Augsburger erwischten einen miserablen Start in den zweiten Durchgang und mussten innerhalb zehn Minuten sieben Gegentreffer bei nur zwei eigenen erzielten Toren hinnehmen. Somit war früh schon die Vorentscheidung gefallen. Die Gründe hierfür waren wie in den vorangegangenen Partien die inkonsequente Abwehr, sowie ein einfallsloser Angriff. Udo Kasten im Tor der Augsburger konnte nicht mehr an seine starke Leistung der ersten Hälfte anknüpfen und auch Goran Tomov tat sich schwer, das Spiel erneut an sich zu reißen. Besonders die cleveren Anspiele der Hausherren an den Kreis machten den Tigers das Leben schwer.
Coach Alex Fischer nahm somit folgerichtig nach 45 Minuten nochmals ein Time Out, um die Missstände anzusprechen und das Team an die Leistung der ersten 30 Minuten zu erinnern. Leider war die Zweite jedoch nicht mehr in der Lage, das Spiel nochmal enger zu gestalten. Mehrere Zeitstrafen gegen die SG taten ihr Übriges dazu. So konnte Friedberg am Ende doch ungefährdet mit 34:22 als verdienter Sieger vom Parkett gehen.
Auch dieses Spiel hat wieder gezeigt, dass in der Zweiten Potenzial vorhanden ist. Es fehlt jedoch an der nötigen Konstanz, eine gute Leistung auch einmal über die volle Distanz zu zeigen.
Die nächste Chance zu beweisen, dass die Jungs kein „Kanonenfutter“ sind, gibt es bereits am kommenden Samstag, 7. März 2020 in der Halle am Meierweg. Um 17:30 Uhr treffen die SGler auf die Mannschaft des TSV Bäumenheim. Im Hinspiel lieferte man eine grausame Vorstellung ab, was es auf jeden Fall zu korrigieren gilt. Auch dies wird natürlich wieder keine leichte Aufgabe, jedoch muss man auf der starken ersten Hälfte gegen Friedberg aufbauen, dann ist auch hier wieder alles möglich!
Wie immer freut sich die Zweite über jeden Fan und
Zuschauer! [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Udo Kasten (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (1), Luca Weigl (2), Goran Tomov (9), Arman Kurtovic, Jan Kandzora (5/3), Mathias Ziernhöld (3/1), Maximilian Öschay (2), Alexander Kranz.
Das Kellerduell gegen die TSG Augsburg verlief ganz und gar nicht nach den Vorstellungen der SG 1871 Gersthofen II. Zu keinem Zeitpunkt konnte man das Spiel an sich reißen, woraus die nächste deutliche Niederlage resultierte.
Vorangegangen war eine „Krisensitzung“ am Donnerstag, die von Coach Fischer und Abteilungsleiter Koppe einberufen wurde. Es wurde völlig zu Recht die Einstellung der Protagonisten angesprochen. Bezeichnend hierfür war leider, dass wie schon über den gesamten Saisonverlauf hinweg erneut nur der harte Kern des Teams es für nötig befand, an der Sitzung teilzunehmen. So einigte man sich darauf, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen und dann in aller Ruhe die Planungen für die kommende Spielzeit anzugehen. Zusätzlich erklärten sich einige „alte Hasen“ dazu bereit, das Team für den Rest der Saison so gut wie möglich zu unterstützen. Hierfür ein herzliches Danke!
Nichtsdestotrotz schaffte man es wenigstens, eine Mannschaft ins Rennen zu schicken, die durch eine vernünftig besetzte Bank unterstützt wurde. Die ersten zehn Minuten der Partie verliefen noch recht ausgeglichen, sodass es 4:4 stand. Bereits nach dieser kurzen Zeit war aber deutlich zu sehen, dass die SG erneut nicht besonders daran interessiert war, eine vernünftige Abwehrleistung zu liefern. Dadurch hatte es die TSG Augsburg viel zu leicht, zum Torerfolg zu gelangen. Die Gastgeber legten somit den ersten Zwischenspurt ein und führten Mitte der ersten Spielhälfte mit 10:6, woraufhin Coach Fischer das Team-Time-Out nahm. Folgerichtig kritisierte er lautstark die lasche Defensive, welche so gut wie nicht stattfand. Auch die Angriffsleistung ließ schwer zu wünschen übrig. Die erarbeiteten Chancen wurden mehrfach leichtfertig vergeben, indem man den Keeper der TSG regelrecht warm warf. Leider hatte die Auszeit nicht den gewünschten Effekt, die Gastgeber konnten weiterhin nach Belieben auf Udo Kasten im Tor der SG abschließen und den Vorsprung bis zur Halbzeit kontinuierlich auf 17:11 ausbauen.
In der Kabine machte sich Ernüchterung breit. Diese ließ Fischer allerdings nicht gelten, als er darauf hinwies, dass die SG 1871 Gersthofen das Hinspiel immerhin für sich entscheiden konnte. Dass dies an diesem Sonntag nur über Kampf, Wille und Einstellung gehen würde, sollte von Anfang an klar gewesen sein. Der zweite Durchgang verlief jedoch keinen Deut besser. Nur vereinzelt zeigte die SG, dass sie durchaus in der Lage ist, defensiv kompakt zu arbeiten. Sobald dies gelang, waren auch die Mittel der TSG stark begrenzt. Leider konnten die Tiger das vorhandene Potenzial jedoch viel zu selten abrufen. Der Beleg hierfür lässt sich in der Spielstatistik recht deutlich ablesen. Allein Mittespieler Bonifaz Knoller von der TSG konnte neun Treffer erzielen. Von der schwachen Arbeit in der Abwehr sowie dem meist ideenlosen und viel zu statischen Angriff abgesehen, schwächte sich die Zweite der SG mehrfach selbst durch recht unnötige Zeitstrafen. Mitte der zweiten Halbzeit war die Messe somit bereits gelesen, als die TSG zum 29:17 einnetzte. Die SG konnte nur noch Ergebniskosmetik – wenn man dies überhaupt so nennen kann – betreiben. Schließlich endete die Parte auch in der Höhe verdient mit 34:24.
Das Team bedankt sich bei den mitgereisten Zuschauern und freut
sich bereits am kommenden Samstag, dem 15. Februar 2020 auf erneute
Unterstützung, wenn mit dem TSV Haunstetten III ein ganz anderes Kaliber in die
Sporthalle nach Gersthofen reist. Anpfiff ist um 17:30 Uhr. [MZ]
Das Gastspiel der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen stand
– wie sollte man auch anders erwarten – erneut unter keinem guten Stern. Um
überhaupt eine vollständige Mannschaft auf die Reise schicken zu können,
mussten Patrick Stiegelmair, Gerhard Koch und Samir Babovic zu einem Comeback
überredet werden. Hierfür ein großes Danke für die Unterstützung!
Erfreulicherweise war Coach Fischer wieder mit von der Partie, sodass er seinen Platz auf, bzw. neben der Bank wieder einnehmen konnte. In der Ansprache vor Anpfiff erinnerte er das Team nochmal an das Hinspiel, in dem man eine gute Leistung geboten hatte, welche leider nicht belohnt wurde. Dementsprechend war die Marschroute klar: Neusäß ist durchaus ein Gegner, den man ärgern kann. Den besseren Start in die Partie sollten aber die Hausherren haben. Die Absprachen in der Defensive stimmten bei der SG anfangs angesichts der erneut komplett neuen Kaderzusammensetzung nicht, was Neusäß mit einfachen Toren über den Kreisläufer nutzen konnte. So stand es bereits nach drei gespielten Minuten 4:0 für die Heimmannschaft. Jan Kandzora konnte sich als erster Torschütze der SG in den Spielbericht eintragen, ehe Neusäß weiter auf das Gaspedal drückte und schnell auf 7:1 davonzog. Coach Fischer nahm daraufhin einige Wechsel vor, worauf die Defensive nun etwas stabiler agierte und auch die Offensive langsam ins Rollen kam. Nach und nach gelang es den Tigers, das Match etwas offener zu gestalten und sie verkürzten zur Mitte der ersten Halbzeit auf 9:6. Die kurze Aufholjagd wurde jedoch schnell wieder zunichte gemacht, da sich wieder Unkonzentriertheiten in den Abwehrverbund einschlichen und auch im Angriff wurden erneut einige gute Möglichkeiten ungenutzt liegen gelassen. Bis Ende der ersten Spielhälfte konnten die Gastgeber so ihre Führung wieder ausbauen, sodass man schließlich mit 18:11 in die Kabinen ging.
Die Vorgaben für die zweite Hälfte waren recht schnell besprochen. Offensiv etwas mehr Druck und Bewegung, defensiv mehr Konsequenz und Körpersprache waren nötig, um das Spiel nochmal offener gestalten zu können. Doch die Gastgeber kamen deutlich besser aus der Pause und konnten weitere schnelle Tore durch Gegenstöße erzielen. Dem schnellen Spiel der jungen Truppe hatten die Herren der SG 1871 Gersthofen wenig entgegenzusetzen, da es in der Rückzugsbewegung schlicht am nötigen Tempo fehlte. Nach 41 Minuten konnte Neusäß bereits eine Führung von zehn Toren erspielen, was einer Vorentscheidung glich. Die SG hingegen musste sich jeden Treffer hart erarbeiten, was sich schließlich auch an den schwindenden Kräften erkennen ließ. Neusäß hatte somit keine Probleme mehr, das Ergebnis immer weiter in die Höhe zu schrauben, sodass schlussendlich ein deutliches 42:26 auf der Ergebnistafel abzulesen war.
Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Zweite sich aus dieser schwarzen Serie befreien kann. Danke an die mitgereisten Fans und Zuschauer, die das Team trotz der negativen Ergebnisse weiter unterstützen. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Gerhard Koch, Samir Babovic (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (3/2), Hamed Doumbia, Jan Kandzora (10/2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (5), Patrick Stiegelmair (4), Alexander Kranz (2), Manfred Fröhlich (1).
Die erste Partie im Jahr 2020 verlief alles andere als
erfolgreich. Die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen schaffte es in 60 Minuten
Spielzeit sage und schreibe 9 Tore gegen die Tabellenführer aus Günzburg zu erzielen.
Die Vorzeichen waren zu Beginn der Begegnung dabei gar nicht so
dürftig, wie bei manch anderem Spiel diese Saison. Der etatmäßige Coach Alex
Fischer fiel erneut aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde durch Lukas
Schmölz vertreten. Dieser fand eine volle Kabine vor, sodass es diesmal
zumindest nicht an den mangelnden Wechselmöglichkeiten liegen konnte.
Der VfL eröffnete das Match bereits nach 49 Sekunden mit dem
ersten Treffer und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits eine 3:0 Führung
für sich verbuchen. Erst jetzt erzielte auch die SG 1871 Gersthofen ihr erstes
Tor von der 7-Meter-Linie. Wer nun dachte, dass die Augsburger in der Partie
angekommen waren, wurde sträflich eines besseren belehrt. Günzburg erhöhte Tor
um Tor auf 1:9, ehe Goran Tomov in der 24. Spielminute endlich den zweiten
Treffer für die Tiger erzielte. Dabei konnte man der Spielgemeinschaft keine
schlechte Defensivarbeit vorwerfen. Die Leistung in der Offensive war jedoch
erschreckend schwach. Es fehlte an Tempo, Bewegung, Spielwitz und vielem mehr,
sodass man Günzburg zu keinem Zeitpunkt aus der Reserve lockte. So endete der
erste Spielabschnitt mit einem ernüchternden 4:11, das Alexander Kranz mit
einem sehenswerten Tempogegenstoß kurz vor der Pause markierte.
Coach Schmölz sprach folgerichtig das desolate Angriffsspiel an und gab den Tigers Lösungsansätze an die Hand, um die Tabellenführer vor größere Aufgaben zu stellen. Auch die eine oder andere Stellschraube in der Abwehr wurde nachgezogen. Leider wollte aber auch in der zweiten Halbzeit nur wenig klappen. Günzburg konnte sein Spiel ohne größere Anstrengungen durchziehen, die SG hingegen mühte sich zu jedem einzelnen Treffer. Fehlende Cleverness in der Rückzugsbewegung und Pech beim Abschluss taten ihr Übriges dazu. Das Tor schien an diesem Nachmittag einfach wie vernagelt, sodass man zahlreiche Alutreffer zur ohnehin schon geringen Torausbeute hinnehmen musste. Zu allem Überfluss verletzte sich Nico Schwarz im Laufe der Partie an der Schulter. Hier bleibt es abzuwarten, wie lange er dem Team fehlen wird. Das Spiel endete schließlich arm an richtigen Highlights mit
9:29. Positiv zu erwähnen ist das Saisondebut des Neuzuganges Luca Weigl, der
sich auch gleich in die überschaubare Torschützenliste eintragen konnte.
Die nächste Partie findet am 25. Januar 2020 in Neusäß statt. Im Hinspiel zeigte man gegen die Nachbarn eine engagierte und ansprechende Leistung, die leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Anwurf in der Eichenwaldhalle ist um 19:30 Uhr. Das Team freut sich natürlich über jegliche Unterstützung.
Zum Abschluss wünscht das Team Coach Alex Fischer eine gute Besserung, sodass er bald wieder seinen Platz auf der Bank einnehmen kann! [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Winkelbauer, Kasten (beide Tor), Koppe (2), Lungu, Fischer (2), Weigl (1), Tomov (2), Kurtovic, Schwarz, Ziernhöld (1/1), Grygieratzki, A. Kranz (1).
Am Samstag, dem 14. Dezember traf die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen auf die Mannen des TSV Wertingen. Erneut wurde der Kader des Teams ordentlich durcheinander gewürfelt, sodass Alexander Kranz nach langer Verletzungspause zu seinem Saisondebüt kam. Auch auf der Trainerbank gab es einen unfreiwilligen Wechsel – Coach Fischer musste krankheitsbedingt das Bett hüten. Die Vertretung Fischers übernahm Johannes Wittgen, der in der Ansprache vor der Partie die Schwachstellen der Gäste ansprach, welche es konsequent zu nutzen galt.
Wie so oft gestaltete sich der Beginn der Partie der Zweiten recht ausgeglichen, ehe sich die ersten Unkonzentriertheiten und technischen Fehler einschlichen. So konnte man die ersten Minuten eine offene Partie verfolgen, in denen mal die Gäste und mal die Gastgeber in Führung gehen konnten. Der erste Bruch im Spiel der SG zeichnete sich dann leider bereits nach zehn Minuten ab. In der Phase bis zur Halbzeit konnten sich die Wertinger einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Besonders ärgerlich hierbei ist, dass die SG spielerisch nicht unbedingt die schlechtere Leistung anbot, Wertingen es jedoch sehr gut verstand, die technischen Fehler und Fehlwürfe der Tiger eiskalt mit schnellen Kontertoren zu bestrafen, während die Heimmannschaft noch mit der vergebenen Chance haderte.
So kam die Halbzeitpause gerade zum richtigen Zeitpunkt für
Aushilfscoach Wittgen. Er mahnte nochmals an, dass die Gäste durchaus
verwundbar seien, wenn man die schnellen Angriffe so gut wie möglich
unterbindet und selbst klarere Chancen erarbeitet.
Die Ansprache zeigte eine deutliche Wirkung, denn die SG zeigte in der zweiten Spielhälfte ein komplett anderes Gesicht. Defensiv stand man deutlich engagierter, koordinierter und aggressiver, die Offensive spielte variantenreicher und beschäftigte somit die Abwehr der Gäste. Entsprechend der deutlich verbesserten Leistung konnte die SG zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass die Niederlage nicht so deutlich ausfiel, wie man nach Ende der ersten Hälfte befürchten musste. Bis kurz vor Schluss führte man die zweite Halbzeit hinsichtlich der erzielten Tore sogar an, Wertingen profitierte schlussendlich aber von den konditionellen Schwächen, die das Team schon die ganze Saison über begleiten. Das Spiel endete schließlich mit 19:35, hätte man bereits zu Beginn des Spiels eine bessere Leistung angeboten, wäre hier deutlich mehr drin gewesen.
Die Mannschaft verabschiedet sich jetzt in die verdiente
Weihnachtspause, in der es gilt, die Akkus wieder aufzuladen, die eine oder
andere Blessur auszukurieren und dann im neuen Jahr mit neuem Elan wieder
anzugreifen, um den drohenden Abstieg doch noch irgendwie zu verhindern.
Ein herzlicher Dank geht an Johannes Wittgen, der das Team kurzfristig betreut hat, sowie an alle tapferen Fans, die das Team trotz ausbaufähiger Leistungen unterstützen.
Den ersten Einsatz 2020 bestreitet das Team am 18. Januar, beim nächsten großen Heimspieltag in der Halle am Meierweg. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (Tor), Jonas Winkelbauer (1), Andrei Lungu, Dominik Grygieratzki (3), Arman Kurtovic, Maximilian Wessoly (4), Jan Kandzora (8/1), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Kranz (1).
Die Partie der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen zeigte wieder einmal ganz schonungslos die Defizite des Teams auf, die Gäste aus Hochzoll konnten die Punkte daher ohne größere Anstrengungen mitnehmen.
Doch von Anfang an: Coach Fischer konnte wieder auf Torhüter Elias Winkelbauer, sowie Routinier Manfred Fröhlich zurückgreifen, was ihm zumindest die Möglichkeit gab, den anderen tapferen Kriegern ab und an eine kurze Verschnaufpause zu geben. Auch die Marschroute war von Anfang an klar. Es galt, den Tempohandball der Hochzoller zu unterbinden und diese dazu zu zwingen, tatsächlich Handball zu „spielen“. Leider gelang es nur anfangs, die Vorgabe zu erfüllen. Die SG stand in der Defensive recht kompakt, sodass sich die Gäste im Positionsspiel ihre Treffer erarbeiten mussten. In der Offensive konnten die Tiger die ersten Bälle souverän im Tor unterbringen, sodass die ersten zehn Minuten relativ offen verliefen. Ab diesem Moment jedoch geriet das Angriffsspiel der Gastgeber etwas ins Stocken und es schlich sich wieder das altbekannte Wurfpech ein. Hochzoll nutzte dies eiskalt aus und konnte dadurch einfachste Tore über Gegenstöße erzielen. Die SG blieb in den Sprintduellen zumeist nur der zweite Sieger. Eine Vorentscheidung war somit bereits nach 22 gespielten Minuten gefallen, als die Gäste vom 12-Apostel-Platz mit 8:14 davongeeilt waren. Immer wieder wurde in der Partie jedoch sichtbar, dass die DJK durchaus auch ihre Schwächen hat, gerade dann, wenn sie auf eine Abwehr trifft, die Gegenwehr leistet. Da die Gegenwehr an diesem Nachmittag jedoch recht dürftig ausfiel, endete die erste Spielhälfte mit einem deutlichen 11:19.
Die Halbzeitansprache von Coach Fischer beinhaltete die bereits
angesprochenen Punkte und die Aufforderung, sich von diesem Gegner nicht
vorführen oder gar abschießen zu lassen. Auch auf die eigenen Stärken wurde
eingegangen und gefordert, diese noch mehr in die Waagschale zu werfen.
So begann die zweite Halbzeit sogar vielversprechend, die Gastgeber konnten zwei schnelle Tore in Folge erzielen und den Abstand etwas verkürzen. Danach kam aber der Hochzoller Motor wieder auf Touren und machte da weiter, wo er Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Tor um Tor wurde erzielt. Die Jungs der SG sahen meistens nur noch den Kondensstreifen am anderen Ende des Spielfelds. Lobend erwähnen muss man hier Udo Kasten im Tor, der mit Glanzparaden einige Chancen zunichte machen konnte. Das Spiel war Mitte der zweiten Halbzeit längst entschieden. Die Tiger erkämpften sich dennoch wacker ihre Tore und wollten eine absolute Demontage verhindern. Dies gelang in gewisser Weise, verhinderte man zumindest, dass die Hochzoller die 40-Tore-Marke nicht mehr knacken konnten. Selbstredend ist dies nur ein schwacher Trost für das Team.
Das Schiedsrichtergespann beendete die Partie nach einer –
zumindest von einer Seite – temporeich geführten Partie schließlich mit 23:37.
Zum Schluss dann doch noch etwas erfreuliches: Alle Feldspieler der SG 1871
Gersthofen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Auch kleine Erfolge
müssen erwähnt werden!
Am kommenden Wochenende ist Pause angesagt. Dies kommt dem Team
sehr entgegen, um die letzen Niederlagen zu verdauen und neuen Mut zu fassen.
Die nächste Begegnung findet dann am 7.
Dezember 2019 in Mering statt. Der Blick auf die Tabelle verrät, dass auch
dieses Team gegen den Abstieg kämpft, ein Sieg würde der SG hier sicher gut zu
Gesichte stehen. Daher freut sich das Team über jeden treuen Fan, der die Reise
mitmacht. Anpfiff in Mering ist um 19:45 Uhr. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (beide Tor), Maximilian Koppe (4), Andrei Lungu (1), Niklas Fischer (5), Dominik Grygieratzki (1), Jan Kandzora (5/2), Nico Schwarz (2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Fischer (2), Manfred Fröhlich (1).