Zum ersten Heimspiel der SG 1871 Gersthofen II am Samstag, 12.10.2019, konnte Coach Alexander Fischer wieder auf einen deutlich besser aufgestellten Kader zurückgreifen. Entsprechend motiviert gestaltete er seine Kabinenansprache vor Beginn der Partie. Das Team münzte die Motivation in eine geschlossene Mannschaftsleistung um.
Von Beginn an entwickelte sich eine Begegnung auf Augenhöhe. Die Teams gingen konzentriert zu Werke und keine der beiden Mannschaften konnte sich einen entscheidenden Vorteil erarbeiten, sodass die Gäste sich beim Stand von 7:7 nach 15 Minuten gezwungen sahen, die erste Auszeit zu nehmen. Diese wurde jedoch auch auf Augsburger Seite genutzt. Coach Fischer sprach die Dinge an, die noch optimiert werden konnten, lobte aber auch die bisher gezeigte Leistung. Die Chancenverwertung war deutlich besser als in den ersten beiden Partien, Elias Winkelbauer war der gewohnt sichere Rückhalt und die Defensive arbeitete konzentriert.
Weiterhin blieb die Begegnung bis zum 13:13 völlig offen. Das bessere Ende des ersten Durchgangs konnte dann die SG 1871 Gersthofen für sich verbuchen. Zum ersten Mal konnten sich die Tigers eine Zwei-Tore-Führung erarbeiten, sodass man sich mit 15:13 in die Kabinen zur Halbzeitpause zurückzog.
Wie so oft tat die Pause den Augsburgern leider nicht gut. Sie
kamen nach der Unterbrechung nicht richtig in die Gänge und gewährten Neusäß so
die Möglichkeit schnell auf 15:15 auszugleichen. Hätte man in der vergangenen
Saison jetzt wahrscheinlich wieder das Spiel aus der Hand gegeben, sträubten
sich die Augsburger Jungs an diesem Abend mit allen Kräften gegen die drohende
Niederlage. Dies hatte zur Folge, dass sich die Neusäßer, die mittlerweile eine
offensivere Abwehrformation spielten, zwar einen kleinen Vorsprung erarbeiten
konnten, richtig abschütteln ließen sich die Tiger dennoch nicht. Leider war
auch das Glück dann nicht mehr auf Augsburger Seite, so landete der eine oder
andere vielversprechende Wurf am Aluminium, oder der gegnerische Torhüter bekam
noch die Finger an den Ball.
Schlussendlich konnten die Gäste die zwei Punkte aus der Sporthalle am Meierweg entführen, mussten für diesen Sieg aber ein hartes Stück Arbeit investieren. Diese Leistung sollte der SG Mut machen im kommenden Heimspiel gegen die TSG Augsburg dann die ersten Punkte auf die Habenseite verbuchen zu können.
Die Partie findet am 26. Oktober 2019 um 17:30 Uhr in der
Gersthofer Sporthalle statt. Ein Dank geht an die zahlreich erschienenen
Zuschauer, die das Team gegen die TSG gerne wieder begrüßen würde. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (beide Tor), Maximilian Koppe (2), Jonas Winkelbauer, Niklas Fischer (1), Yannis Pauler (2), Goran Tomov (6), Michael Torpier, Jan Kandzora (3), Mathias Ziernhöld (7/4), Maximilian Öschay, Manfred Fröhlich
Nach der ersten Niederlage bei der Premiere der SG 1871 Gersthofen musste das Team am 29.09.2019 die Reise nach Günzburg antreten. Dass Sonntagsspiele um 17 Uhr selten richtige Handball-Schmankerl sind, konnte auch diese Parte wieder bestätigen. Zusätzlich musste man die Partie auch noch sehr ersatzgeschwächt bestreiten, sodass lediglich acht Feldspieler und zwei Torhüter zur Verfügung standen.
Die erste zählbare Aktion konnte die SG für sich verbuchen und
ging so mit 0:1 in Führung. Dies sollte leider die letzte Führung in diesem
Spiel bleiben. Die Bayernliga-Reserve des VfL, die zusätzlich noch mit einigen
Akteuren aus der A-Jugend Bundesliga bestückt war, konnte ihre läuferischen
sowie konditionellen Vorteile nutzen, indem sie jeden Fehlwurf der SG mit
schnell vorgetragenen Kontern bestrafte. Hier muss sowohl Johannes Wittgen, als
auch Udo Kasten im Tor ein großes Lob ausgesprochen werden. Beide vereitelten
im Laufe der Partie mehrere 100-Prozentige Chancen der Legostädter und ließen
diese eine ums andere Mal verzweifeln.
Trotz der Überlegenheit der Gastgeber gelang es der Spielgemeinschaft dennoch, den Anschluss nicht zu verlieren, sodass nach 20 Minuten ein respektables 10:6 auf der Anzeigetafel abzulesen war. Hätte man zwischendurch nicht zu eilig den Abschluss gesucht oder platzierter geworfen, wäre hier sogar ein noch knapperes Ergebnis möglich gewesen. In der Defensive wurde nämlich hart, aber immer fair agiert. Gegen Ende der ersten Hälfte wurde dann aber doch deutlich, dass der SG etwas die Luft ausging, wodurch Günzburg schließlich ein 14:8 mit in die Kabine nehmen konnte.
Den besseren Start in den zweiten Durchgang hatte dann klar der Gastgeber. Innerhalb kurzer Zeit konnte sich der VfL auf 19:11 absetzen, was nach knapp 40 Minuten schon einer Vorentscheidung glich. Zusätzlich schwanden die Kräfte der SG 1871 Gersthofen langsam aber sicher und man hatte Probleme, sich gegen die offensiv agierende Abwehr der Gastgeber klare Chancen zu erarbeiten. Nichts desto trotz bewiesen die Gäste großen Kampfgeist und ergaben sich nicht ihrem Schicksal. Schließlich endete die Partie 31:16 für den VfL Günzburg II. Die
SG 1871 Augsburg II bleibt damit weiter ohne Punkte und steht vorerst im
Tabellenkeller.
Dies kann aber bereits am Heimspieltag am 12. Oktober geändert werden. Ab 15:30 Uhr bestreiten erst die Damen gegen die HSG Lauingen / Wittislingen, dann die Herren II im Derby gegen den TSV Neusäß, und schließlich die Herren I gegen den TSV Friedberg II den ersten großen Heimspielmarathon. Alle Handballverrückten, Fans, Freunde und Bekannte sind herzlich eingeladen, die Teams zu unterstützen, damit die Punkte im Meierweg bleiben. Wir freuen uns auf euch! [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Johannes Wittgen, Udo Kasten (beide Tor), Maximilian Koppe (1), Niklas Fischer (5), Goran Tomov (2), Arman Kurtovic, Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Patrick Stiegelmair (4), Alexander Fischer (2)
Handballkrimi endet mit unglücklicher Auftaktniederlage.
In der gerade begonnen Saison startet die neu gegründete SG 1871 Gersthofen in der Bezirksoberliga Schwaben und darf sich mit starken Gegnern messen. Das erste Kräftemessen dieser Art fand am Samstag, den 28.09.2019, beim Landesligaabsteiger TSV Haunstetten II statt. Nach hartem Kampf mussten die Lubos-Männer die ersten beiden Zähler in der allerletzten Sekunde den Gastgebern überlassen und unterlagen mit 30:29.
Vor dem Spiel war eine gewisse Anspannung bei Spielern und Trainer zu verspüren, denn nun ging es richtig los. Noch nie zuvor war man zusammen in dieser personellen Konstellation angetreten, zumal sich die Spielgemeinschaft erst finden musste und man in den Vorbereitungsspielen nicht unbedingt glänzen konnte. Darin offenbarte sich für Lubos Urban, dass noch jede Menge Arbeit vor ihm liegen würde.
Konzentriert erwärmten sich seine Spieler und starteten hoch motiviert in die Partie. Man wusste nicht so genau, mit wem man es zu tun bekommen würde, da man einem ehemaligen Landesligisten gegenüberstand, der es mit Sicherheit zu verstehen wusste körperlich präsent zu agieren. Dem galt es mit aller Macht entgegenzuhalten. In den ersten Minuten des Spiels wurde sofort klar, dass in der Bezirksoberliga eine härtere Gangart die Regel sein würde und man sowohl in der Defensive, als auch in der offensive vollen Körpereinsatz zeigen musste. Das erste Tor für die SG erzielte Timm Erhard und markierte somit die einzige Führung in Halbzeit Eins, denn fortan drückten die Haunstetter Jungs förmlich aufs Gaspedal und konnten schnell zwei Tore Vorsprung zwischen sich und die Augsburger bringen. Es entwickelte sich ein körperbetontes Spiel, bei dem die Abwehrreihen der SG anfangs ein wenig Präsenz vermissen ließen. Erst nach zehn Minuten fand auch der Innenblock bestehend aus Bastian Koppe und Yannik Scherer ein probates Mittel gegen den Kreisläufer des TSV. Der wiedergenesene Lukas Schmölz konnte sich im Angriff vermehrt gegen zwei Spieler durchsetzen und verschaffte dadurch dem Kreisspieler mehr Raum, sodass dieser besser zum Zuge gelangen konnte. Nach 15 Spielminuten befand es Coach Lubos Urban an der Zeit seine Männer beim Spielstand von 7:4 neu einzuschwören, denn jetzt musste man unbedingt dranbleiben. Durch eine engagierte Abwehrarbeit und tollen Torhüterparaden blieb man im Spiel und erwirkte fünf Minuten vor Halbzeitpfiff sogar den Ausgleichstreffer zum 10:10. Kurz vor Ablauf der ersten 30 Minuten erhielt Yannik Scherer bereits seine zweite Zwei-Minuten-Zeitstrafe, sodass zu befürchten war, dass er die Partie nicht über die vollen 60 Minuten bestreiten dürfen würde. Beim Spielstand von 13:12 zugunsten der Hausherren schickten die Unparteiischen die beiden Teams in die Kabinen.
In seiner Halbzeitansprache ermunterte Urban seine Jungs weiter beherzt in der Abwehr zuzupacken und die Haunstetter nicht davonziehen zu lassen. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der zuletzt gezeigten Vorstellung, erwartete sich im Angriff aber noch ein wenig mehr Druck auf das Tor der Haunstetter.
Nach Wiederanpfiff bot sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. Die Haunstetter Cracks spielten geduldig ihre Angriffe und konnten teilweise zu leicht aus dem Rückraum zum Torerfolg kommen. Im Angriff versuchten die SGler zunehmend durch ein Auflösen zum Kreis hin die offensive 3:2:1-Deckung vor diffizilere Aufgaben zu stellen, was vermehrt gelang und dem Rückraum dadurch mehr Zug zum Tor ermöglichte, sodass Lukas Schmölz und Timm Erhard wertvolle Tore besteuern konnten um den Abstand nicht größer werden zu lassen. Leider behielten die Haunstetter stets mit zwei oder drei Toren Vorsprung die Oberhand im Spiel. Auf der Außenposition konnte Yannis Pauler, ein Neuzugang aus Donauwörth, überzeugen und erzielte einige Tore. Auch auf der anderen Seite wusste der Routinier Michael Reithmeier mit seiner Schnelligkeit zu glänzen und konnte in der 38. Minute auf nur noch ein Tor zum 18:17 verkürzen. Nach 41 Minuten war es soweit, die Gäste gingen mit einem Tor in Führung. Doch dieser Erfolg währte nur kurz und die beiden Schiedsrichter stifteten mit der Auslegung einer Spielsituation auf der halbrechten Abwehrseite enorme Verwirrung, sowohl unter Augsburgern, als auch Haunstettern und Zuschauern. Folgendes ist geschehen: Der Haunstetter Marcus Seybold war im Rückraum auf Höhe der Freiwurflinie Richtung Kreis unterwegs und wurde von Maximilian Kranz rüde durch eine Umklammerung gestoppt. Der Angreifer befreite sich jedoch aus dessen Umklammerung nicht ganz regelkonform und setzte wohl den Ellenbogen dazu ein. Dabei waren sich die beiden Referees nicht eins, wer denn nun eigentlich mit der Zwei-Minuten-Strafe belegt werden sollte. Zunächst verließ nur der Augsburger Spieler das Feld, um nach langer Diskussion der Schiedsrichter einen Gefährten auf der Strafbank aus dem Haunstetter Lager zu bekommen. Fortan fehlte beiden Teams der sechste Feldspieler. Wenige Sekunden später wurde auch Lukas Schmölz zeitweise des Feldes verwiesen. Nichtsdestotrotz gelang den Augsburgern durch den sprunggewaltigen Yannis Pauler die Führung zum 22:23. So ging es auch in die entscheidende Phase des Spieles. Die Augsburger Jungs erkämpften sich Tor um Tor. Nach 58 Minuten war auf der Anzeigentafel ein 28:28 abzulesen, woraufhin sich die Haunstetter eine taktische Auszeit genehmigten. Unglücklicherweise schwanden zudem die Kräfte der Spieler von Lubos Urban, sodass man eine weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafe akzeptieren musste und die letzten 41 Sekunden des Spiels einen Mann weniger auf dem Feld hatte. Dennoch nahm man erneut jeglichen Mut zusammen und gewann den Ball in der Defensive. Nach exakt 59:59 Minuten erzielte Lukas Schmölz in Unterzahl den Ausgleichstreffer zum 29:29, doch ein sehr schnelles Anspiel gefolgt von einer sehr unbedachten Aktion auf Höhe der Mittellinie, die einen letzten Wurf auf das Tor der SG verhinderte, zog eine harte, wenn auch regelkonforme Schiedsrichterentscheidung nach sich. Die Schiedsrichter befanden, dass eine klare Torchance vereitelt worden war und entschieden Millisekunden vor dem Ertönen der Sirene auf Siebenmeter für den TSV Haunstetten. Fabian Link ließ Johannes Wittgen im Tor der SG 1871 Gersthofen keine Chance den Ball zu parieren und netzte zum 30:29-Endstand ein. Vor Enttäuschung brachen einige SGler noch auf dem Spielfeld in sich zusammen.
Dennoch bot dieses Spiel, alles was zu einem tollen Handballspiel gehört. Jede Menge Tore, physische Präsenz und einen Ticken Nervenkitzel. Auch wenn das erste Saisonspiel nur undenkbar knapp verloren wurde, so macht das Auftreten der neuen SG 1871 Gersthofen Lust auf mehr. So bemerkte auch Coach Lubos Urban nach dem Spiel, dass er mit dem Spiel seiner Truppe weitestgehend zufrieden war, jedoch direkt auch Schwächen erkennen konnte, an denen bis zum ersten Heimspiel gegen den TSV Friedberg II, dem zweiten Absteiger aus der Landesliga gearbeitet werden soll. Anpfiff zum nächsten Kracherspiel ist am Samstag, 12.10.2019 um 19:30 Uhr am Meierweg.
Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer sowohl aus
Gersthofen und Augsburg, die uns tatkräftig nach Vorne peitschen werden.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe, Erhard (5), Reisner (1), Pauler (4), Schmölz (6), Walter (4), Reithmeier (3), Scherer (3), Tomov, Bossauer (2), Feistle (1).
Niederlage beim ersten Auftritt der neu gegründeten SG 1871 Gersthofen II.
Ein ereignisreicher Sommer liegt hinter den Handballern des TSV 1871 Augsburg und TSV Gersthofen. Nachdem beide Vereine in der letzten Saison akuten Spielermangel zu beklagen hatten, einigten sich die Abteilungsleitungen auf eine Kooperation der Herrenteams, sodass am vergangenen Samstag die erste Partie der Herren II unter neuem Namen und eine Liga höher als in der vergangenen Saison stattfand. Im Großen und Ganzen konnte man aber doch feststellen, dass man auf altbekannte Gesichter traf, wenn man die letzte Spielzeit der zweiten Herrenmannschaft verfolgt hat.
Zu Beginn entwickelte sich eine offene Partie, in der sich weder Meitingen, noch die SG klar absetzen konnte. Ein gut aufgelegter Elias Winkelbauer im Tor vereitelte gute Wurfgelegenheiten, wohingegen Maximilian Koppe wichtige Treffer in der Offensive für die SG erzielen konnte. Bis zum Zwischenstand von 6:6 nach knapp 13 Minuten konnte man mit der Leistung der SG durchaus einverstanden sein. Leider ging der Spielfluss anschließend durch mehrere zum Teil recht einseitig verhängten Strafzeiten verloren, sodass die Spielgemeinschaft insgesamt zehn Minuten der ersten Hälfte in Unterzahl agieren musste. Die Meitinger hingegen konnten die gesamte Halbzeit in voller Besetzung durchspielen. Die Überzahl nutzte der TSV Meitingen und konnte so zur Halbzeit den ersten deutlichen Vorsprung von 14:9 mit in die Kabine nehmen.
Zur Halbzeitansprache forderte Coach Alexander Fischer daher das
Team auf, sich auf die eigenen Stärken zu besinnen und unnötige
Unterzahlsituationen unbedingt zu vermeiden. Auch trotz des Halbzeitstandes war
eine Überraschung weiterhin möglich.
Die Geschichte der zweiten Hälfte ist schnell erzählt. Der SG 1871 Gersthofen gelang es in der Abwehr nicht mehr so kompakt zu stehen wie noch im ersten Durchgang. Zusätzlich erzielte man ganze acht Minuten lang keinen Treffer, sodass die Meitinger ihren Vorsprung Tor um Tor ausbauen konnten. So war die Partie nach 45 Minuten beim Stand von 22:14 vorentschieden. Schließlich trennte man sich mit 31:17 für den TSV Meitingen.
Zusammenfassend ist festzustellen, dass in dieser Mannschaft
durchaus das Potenzial vorhanden ist, den einen oder anderen Achtungserfolg zu
erzielen. Es bleibt spannend.
Das nächste Spiel findet bereits am kommenden Sonntag, 29. September, um 17:00 Uhr beim VfL Günzburg statt. Alle Fans und Handballbegeisterten sind herzlich willkommen die Männer II zu unterstützen.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (beide Tor), Maximilian Öschay, Mathias Ziernhöld, Maximilian Koppe (6), Jonas Winkelbauer, Patrick Stiegelmair (3), Nico Roppel, Arman Kurtovic, Goran Tomov (1), Niklas Fischer (3), Jan Kandzora (3/3), Manfred Fröhlich
Neue Liga, neue Spielgemeinschaft. Auf geht’s in die neue Saison!
Für die Saison 2019/20 werden die Herren des TSV 1871 Augsburg und des TSV 1909 Gersthofen gemeinsam als Spielgemeinschaft „SG 1871 Gersthofen“ antreten. Aufgrund des akuten Spielermangels auf Seiten des TSV Gersthofen haben wir so die Chance, ein neu formiertes Team dauerhaft in Schwabens höchster Spielklasse zu etablieren. Die Heimspiele der 1. und 2. Herrenmanschaft werden abwechselnd in den Spielstätten in Gersthofen (Paul Klee Gymnasium, Schubertstraße) und Augsburg-Oberhausen (Sporthalle am Meierweg) ausgetragen.
Streicht euch den 12.10.2019 schon mal in eurem Kalender rot an, denn da findet das erste Heimspiel unserer SG 1871 Gersthofen gegen den TSV Friedberg II in der 1871-Halle am Meierweg 16 statt. Lasst euch diese spannende Saison nicht entgehen und holt euch eine Dauerkarte für alle Heimspiele der SG.
Die Spielpläne zur neuen Saison findet ihr bereits jetzt auf nuLiga und in Kürze auf den Webseiten der Vereine.
Unser Tipp: Sichert euch eine Dauerkarte für alle Heimspiele der Herren jetzt im Vorverkauf.
Bestellt euch bis zum 31.08.2019 eure Dauerkarte für die Saison 2019/2020 und zahlt nur 22 Euro!*
Ab sofort könnt ihr eure Dauerkarte für die neue Saison über dieses Formular bestellen.
Preis der Dauerkarte nach dem VVK Regulär: 27,00 €
Eure personalisierte Dauerkarte könnt ihr dann beim ersten Heimspiel der Saison abholen und bezahlen.
Wir freuen uns auf eine spannende Saison mit Euch!
* gültig für alle Heimspiele in Augsburg und Gersthofen
Trotz Findungsphase ein Pflichtsieg gegen den Absteiger in der ersten Pokalrunde
Der Auftakt der neuen Handballsaison fand recht früh in der Vorbereitung statt. Am Sonntag, den 14.07.2019, war man beim VSC Donauwörth in der ersten Runde des BHV-Pokals zu Gast und konnte in neuer Besetzung mit 20:22 siegreich von dannen ziehen.
Das erste Wiedersehen mit bekannten Gesichtern gab es bereits mit den Donauwörthern im BHV-Pokal. Nachdem die Donaustädter den schmerzlichen Gang in die Niederungen der Handballwelt im Bezirk Schwaben antreten mussten, konnte sich die neu zusammengeschlossene Spielgemeinschaft bestehend aus TSV Gersthofen und TSV 1871 Augsburg erstmals den neugierigen Zuschauern präsentieren. Dass von diesem, wie es Coach Lubos Urban titulierte, „Vorbereitungsspiel“ noch keine richtungsweisenden Schlussfolgerungen getroffen werden können, liegt auf der Hand. Seit Pfingsten befindet sich die Mannschaft in der Findungsphase, welche zunächst über gemeinsame Bolzeinheiten und mehrere Spinning-Termine eingeleitet wurde. Erst seit Kurzem bewegen sich die Herren aus Gersthofen und Augsburg auch mit dem Handball, was am vergangenen Sonntag deutlich zu erkennen war.
Im Angriffsspiel sowie in der Abwehr waren eklatante Defizite zu erkennen, welche auf die neue Formation des Teams zurückzuführen sein dürften. Dennoch waren auch positive Ansätze sichtbar, gerade was das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer betrifft. Das schnelle Umschalten aus der Defensive heraus funktionierte nur bedingt und ist unbedingt ausbaufähig, zumal man mit den beiden Gersthofer Keepern zwei exzellente Passgeber gewinnen konnte. Ein Schlüssel zum Erfolg in der neuen Bezirksoberligasaison wird das Spiel über eine schnell vorgetragene erste und zweite Welle sein, so Urban.
Nach knapp sieben Minuten war eine hauchdünne 2:4-Tore-Führung für die Gäste aus dem Augsburger Land abzulesen, doch musste man bereits bis dorthin sämtliche gelben Karten gegen sich erdulden, was bedeutete fortan für harte Fouls einen Spieler zu verlieren. Denn die beiden Unparteiischen zogen ihre Linie über das Spiel hinweg durch. Erst zum Ende der ersten Halbzeit konnten sich die SGler mit 6:10 Toren leicht absetzen und diesen Vorsprung auch bis zum Halbzeitpfiff bewahren. Aus Sicht der Augsburger waren die doch sehr dürftige Chancenverwertung, sowie die fehlenden Absprachen im Defensivverband die offensichtlichsten Negativpunkte in den ersten 30 Spielminuten.
In seiner Halbzeitansprache monierte Gäste-Coach Urban, dass man konsequenter in die Aktionen gehen und geradliniger mit mehr Tempo gegen die VSC-Verteidigung agieren musste.
Nach Wiederanpfiff setzten seine Jungs alles daran diese Vorgaben umzusetzen und zügiger umzuschalten. Dennoch schlich sich im Torabschluss weiterhin Leichtsinnigkeit ein, die auch mit mangelnder Spielpraxis nicht zu erklären war. Man vergab Torgelegenheit um Torgelegenheit, sodass man die sechs Treffer Differenz um die 50. Spielminute vom Spielstand von 15:21 leichtfertig herschenkte und der jungen Mannschaft des Gastgebers noch einmal Hoffnung auf den Anschluss machte. Auch die Schiedsrichter wirkten beim Herankommen der Donauwörther ein wenig mit, sodass man den Gegner drei Minuten vor dem Ende nur noch mit Mühe auf Abstand halten konnte. Die neue Truppe der Donaustädter kämpfte erbittert gegen die Niederlage an und spielte sehr schnell nach vorne, womit die neu zusammengestellte Mannschaft der SG 1871-Gersthofen zu kämpfen hatte, letzten Endes aber dennoch siegreich mit 20:22 in die nächste Runde des BHV-Pokals einziehen konnte. Nebst dem Sieg war es Ziel der Begegnung, verletzungsfrei in die weiteren Vorbereitungswochen starten zu können, welches glücklicherweise erreicht wurde.
Die nächsten Wochen werden für die Urban-Schützlinge sehr kräftezehrend, denn um in der Bezirksoberliga zu bestehen, ist noch einiges verbesserungswürdig. Die Jungs müssen sich noch weiter einspielen, um auch als Team zusammenzuwachsen und vielleicht mit einer gewissen Underdog-Rolle im Oberhaus des Bezirks Schwaben doch ein wenig die Verhältnisse aufzurütteln.
Für die nächste Begegnung in Runde Zwei des BHV-Pokals muss der Gegner noch ermittelt werden. Doch sicher ist, dass möglicherweise eine der Topadressen für Handball in der Region der neue Sparingspartner der Augsburger wird.