Aufgrund des vergangenen spielfreien Wochenendes konnten die Damen des TSV 1871 genug Kraft für eine neue Partie tanken. Ein wichtiges Spiel stand am 08.03.2020 zu ungewohnt früher Spielzeit bevor: Der TSV Haunstetten IV – in der Tabelle ein direkter Nachbar – erwartete die Tiger-Damen in der Albert-Loderer-Halle. Durch den anhaltenden Ehrgeiz, die durchweg positive Stimmung im Team und den während des Spiels wachsenden Mut der einzelnen Teammitglieder durfte zum einen ein verdienter Sieg und zum anderen ein zuvor in dieser Saison noch nie erreichter Spielstand von 24 Toren gefeiert werden.
Die 1871er Damen starteten motiviert und mit viel Bewegung in die Partie. Dennoch blieben die hierdurch entstehenden, zum Teil großen Lücken in der Abwehr des TSV Haunstetten IV deutlich zu häufig ungenutzt. Stattdessen versuchten die 1871-Mädels sich anderweitig Torchancen zu erspielen. Dabei kam es zu einigen sehr schönen Aktionen, bei denen durch gutes Timing, passende Laufwege und einem Blick für freie Spielerinnen mehrere Tore erzielt wurden. Trotz allem machte man sich insgesamt das Leben zu schwer und die Tiger-Damen mussten sich mit einem 8:12 in die Halbzeitpause verabschieden. Dieser Punktestand ist überwiegend auf unvorbereitete Torwürfe und die teilweise mangelnde Absprache in der Defensive zurückzuführen. Trainer Michael Stumpf nutzte die Pause um sein Team diesbezüglich neu einzustellen. Die Abwehrarbeit aus der ersten Halbzeit musste sich dringend steigern, denn den Damen des TSV Haunstetten IV gelang es durch teilweise zu einfache Rückraumwürfe, den Ball im Tor der Gäste zu versenken. Auch die beiden Kreisläufer machten es den 1871erinnen schwer und erforderten eine noch präzisere Absprache.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es noch einige Schwierigkeiten die Damen aus Haunstetten, die stets vorhandene Lücken nutzten, in den Griff zu kriegen. Dadurch ergab sich in der 36. Minute ein Spielstand von 12:18. Jedoch im weiteren Verlauf der zweiten 30 Minuten sah man den Tiger-Damen an, dass sie das Spiel um jeden Preis für sich gewinnen wollten. Die Abwehr stand stabiler, der Spielfluss der Gegnerinnen wurde oft unterbrochen und auch die Rückraumwürfe konnten abgefangen werden. Dieses Selbstbewusstsein konnten die 1871er Damen in den Angriff mitnehmen. Es bot sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotz einiger hinzunehmender Schmerzen mit und ohne Fremdeinwirkung ließen sich die Tiger-Ladies nicht unterkriegen. So wurde in der 53. Minute durch Franziska Pittner die Spielführung übernommen, die die Mädels nicht mehr aus den Händen geben sollten. Einmal gelang den Haunstettener Damen noch der Ausgleich auf das 24:24. Den entscheidenden und abschließenden Treffer landete jedoch Stephanie Lichtenstern in der 59. Minute für den TSV 1871. Anschließend konnte das Tor der Tigers erfolgreich freigehalten werden.
Mit einem Endstand von 24:25 siegen die Damen damit auswärts in Haunstetten und klettern so in der Tabelle vor die Konkurrenten dieses Spieltages. Die Damen bedanken sich für die tolle Unterstützung der mitgereisten Fans.
Am Sonntagnachmittag, 16.02.2020, hatten die 1871-Mädels in der grünen Halle das Team des TSV Göggingen II zu Gast. Nachdem die letzten drei Partien aus Sicht der Augsburger Damen recht unglücklich verliefen und man dem Tabellenkeller damit sehr nahe gekommen ist, konnte der Bann gegen den TSV Göggingen endlich gebrochen werden. Mit einem Endstand von 21:15 sicherten sich die Gastgeberinnen den Sieg und damit wichtige Punkte.
Wie auch schon in den letzten Spielen war die Motivation der 1871-Damen groß, denn man wollte unbedingt endlich wieder an die gute Leistung der Hinrunde anknüpfen, die zwischenzeitlich fast gänzlich verloren gegangen war. Den Spielerinnen war klar, dass man dieses mal unbedingt von Beginn an den besseren Einstieg in das Match finden musste. Dies gelang Gott sei Dank und man konnte die ersten beiden Treffer nach kurzer Zeit bereits auf das eigene Konto verbuchen. Obwohl die Abwehr der Gastgeberinnen kompakt arbeitete, fanden die Göggingerinnen jedoch noch zu oft den erfolgreichen Abschluss, sodass in der 16. Spielminute noch ein 4:4 auf der Anzeigentafel zu sehen war. Erst hiernach konnten die 1871erinnen noch einmal an Druck auf die gegnerische Defensive nachlegen und erspielten sich einen Drei-Tore-Vorsprung vor den Gästen. Mit dem Zwischenstand von 9:6 gingen die Teams zur Halbzeitpause in die Kabinen.
Der Grundstein des Erfolgs war gelegt, dennoch durfte man in der zweiten Spielhälfte nicht in alte Muster zurückfallen und musste sowohl die Bewegung im Angriff als auch die solide Abwehrarbeit beibehalten. Zurück auf dem Spielfeld ging zwar der erste Treffer zunächst auf das Konto der Göggingerinnen, jedoch fanden die 1871erinnen nun zusehends Möglichkeiten die Angriffe ihrer Kontrahenten erfolgreich zu unterbinden. Auch durch die starke Leistung des Torwart-Duos Freter/Walz blieben den Gästen einige Torerfolge verwehrt. Im eigenen Angriffsspiel wurde man nun zunehmend agiler und fand teils kreative Lösungen um zu einem gelungenen Abschluss zu kommen. Hauptsächlich die Chancenverwertung bleibt hier zu bemängeln. Dennoch konnte man sich bis zum Ende der Partie mit 21:15 einen soliden Sieg herausspielen, bei dem sich erfreulicherweise nahezu alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen durften.
Das nächste Spiel gilt es nach den Faschingsferien am 08.03.2020 zu ungewohnt früher Zeit um 10:00 Uhr Vormittags auswärts gegen den TSV Haunstetten IV zu bestreiten.
Am 08.02.2020 traten die Tiger-Kids die Reise nach Aichach an, um sich den Teams des TSV Haunstetten II und des TSV Aichach II auf dem Spielfeld zu stellen.
TSV Aichach II – TSV 1871 Augsburg 6:15 (2:9)
Nach dem vergangenen Heimspielwochenende, bei dem man beide Partien für sich entscheiden konnte, war die Motivation bei den Kids sehr groß. Schnell fanden die 1871-Kinder in ihr starkes Spiel und erzielten aus einer tollen Abwehr heraus einige Tore. Dem TSV Aichach II gab man im Gegenzug nahezu keine Chance zum eigenen Tor vorzudringen und gelang es ihm doch einmal entschärfte zumeist die 1871-Keeperin den Ball ganz gekonnt. Mit einem tollen Ergebnis von 2:9 hatte man sich die kleine Verschnaufpause zur Halbzeit verdient.
Diese gute Leistung wollte man nun auch in der zweiten Hälfte zeigen und spielte weiterhin stark. Auch ein durchgängiger Wechsel der Spieler/innen auf dem Feld, um allen einen Anteil am Spiel zu geben, tat dem Erfolg keinen Abbruch. Tor um Tor bauten die Tigerkids ihren Vorsprung aus und immer häufiger kamen auch die 1871-Mädels zum Zug. Die Partie endete mit 6:15 und die Augsburger Kinder durften sich über einen schönen Sieg freuen.
TSV 1871 Augsburg – TSV Haunstetten II 6:7 (1:3)
Dass dieses Spiel ein etwas anderes Kaliber werden würde, war den 1871ern bereits aus der letzten Begegnung mit diesem Team bekannt. Dennoch wollte man noch einmal alles aus sich herausholen. Gleich zu Beginn der Partie zeigte sich, dass die Haunstetter Kinder nicht nur gut prellen und die Tiger-Kids am Prellen hindern, sondern auch weite Pässe gekonnt heraus fangen konnten. Es entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen bei dem die 1871-Kinder bis zur Halbzeit leider knapp den Anschluss mit 1:3 verloren.
Die Partie war allerdings noch komplett offen und man nahm sich vor nun weniger zu prellen, wenn bereits ein Gegenspieler parat stand und sich dafür im Angriff mehr anzubieten und seine eigenen Spieler/innen mehr zu unterstützen. Zunächst jedoch schien das nicht so recht klappen zu wollen und das erste Tor der zweiten Hälfte ging noch einmal auf das Konto der Haunstetter. Doch dann wurde der Kampfgeist der Tiger-Kids geweckt und es fand eine rasante Aufholjagd bis zum Ausgleich (5:5) statt. Keines der Kinder lies den Kopf hängen und bis zum Schluss wurde toll gekämpft und sich um jeden Ball bemüht. Leider reichte es letztendlich nicht mehr ganz und man musste sich mit 6:7 nach einem spannenden Spiel, auf das man trotzdem sehr stolz sein kann, geschlagen geben.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Max, Beatriz, Luka, Toni, Sabine, Cristina, Nikolozi, Sebastian, Melvin, Maria.
Bittere Niederlage gegen Haunstetten II zum Rückrundenauftakt.
Den Rückrundenstart am Samstag, 18.11.2020 markierte das
Spiel gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II, gegen welchen man im
Hinspiel nur denkbar knapp verloren hatte. Nach mitunter hitzigen 60 Minuten
stand der Sieger fest. Die favorisierten Gäste konnten sich mit 20:25 gegen die
SG 1871 Augsburg durchsetzen und untermauerten somit ihre Aufstiegsambitionen.
Nach ausgiebigem Urlaub wieder am Spielfeldrand, konnte Trainer Lubos Urban nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen, um den Haunstetter Herren spielerisch etwas entgegenzusetzen. Daher ließ der Coach der Augsburger unter der Woche im Training vermehrt Spielzüge einüben und wiederholen, sowie legte er großen Wert auf eine solide Abwehrarbeit, da diese gegen die körperlich in guter Verfassung befindlichen Ortsrivalen unabdingbar sein sollte.
Wer sich an den 28.09.2019 zurückerinnerte, der sollte genau wissen, dass auch, wenn der Gegner übermächtig erschien, ein Punkterfolg im Bereich des Möglichen war. Denn im Hinspiel war man lange mit den Haunstettern auf Augenhöhe und musste nur durch ein wenig intelligentes Foul am Mittelkreis im direkten Gegenstoß einen Siebenmeter hinnehmen, der den knappen 30:29-Sieg der Haunstetter ermöglichte. Somit waren die SGler hoch motiviert in die Partie gestartet und wollten auf keinen Fall frühzeitig aufgeben. Nach sechs Spielminuten führte man überraschend mit 3:2 Toren, hatte jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit Marcus Seybold (TSV Haunstetten), der auf der linken Rückraumposition für mächtig Furore sorgte. Urban entschied sich für eine offensivere 5:1-Deckungsformation, welche das schnelle Passspiel im Rückraum unterbinden sollte. Goran Tomov erledigte seine Aufgabe mit Bravour und konnte mehrere gefährliche Pässe unterbinden und direkt zum Gegenstoß überleiten. Doch im Angriff war man, wie schon im Hinspiel, mit der verkappten 3:2:1-Abwehr der Gäste überfordert und fand immer seltener Anspielstationen, da man sich schlichtweg zu wenig ohne Ball bewegte und diesen oft unter Bedrängnis in die Hände, der auf Schnellangriffe lauernden Gäste, spielte. In der elften Minute war es dann soweit und mehrere Passfehler und schlechte Torabschlüsse bescherten den Haunstettern eine 4:7-Führung. Dieser Abstand hielt sich bis zur 21. Minute konstant (6:9). Plötzlich taten sich wieder Durchbruchsmöglichkeiten infolge effektiv gesetzter Kreissperren auf, welche die Gäste nur durch energisches Eingreifen entschärfen konnten. Infolgedessen erhielten diese in kurzer Zeit zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen, welche den Augsburger Jungs eine doppelte Überzahl bescherten. Diese nutzte man aus um in der 24. Minute zum 9:9 ausgleichen zu können. Nachdem die Gäste wieder auffüllen durften, gelangen ihnen durch geduldig herausgespielte Überzahlsituationen über die Außenpositionen mehrere Treffer, die eine 11:13-Führung zur Pause bedeuteten.
In seiner Halbzeitansprache forderte Coach Urban seine Männer auf, die Haunstetter vermehrt im Angriff unter Druck zu setzen und die eigenen Außenspieler besser in die Offensivbemühungen zu integrieren, da diese bisher nahezu nicht in Erscheinung getreten waren. Es war noch alles möglich in dieser Partie und das wusste der Cheftrainer der SG auch lautstark zu vermitteln.
Gewillt die Vorgaben des Trainers umzusetzen, begann man geduldiger im Angriff zu agieren, doch die nach wie vor offensive Deckung der Haunstetter stellte die Gastgeber weiterhin vor enorme Schwierigkeiten. So ist es schönen Einzelaktionen von Markus Walter (7 Tore) zu verdanken, dass man bis zur 37. Spielminute nur mit einem Tor in Rückstand war. Leider wurde man in der bisher recht sicher stehenden Defensive etwas nachlässiger und erlaubte den Angreifern immer häufiger den Durchbruch zum ersten Kreis ohne diese entscheidend zu stören, was dazu führte, dass vor allem Marcus Seybold (9 Tore) sich mehrfach durchsetzen konnte und erfolgreich abschloss. In der Offensive tat man sich schwer einfache Bälle zum Mitspieler zu bringen, spielte diese zu unbedacht zum Gegner und vergab erneut zahlreiche Tormöglichkeiten. Mitte der zweiten Halbzeit spielte man zwar mit, doch man konnte den Abstand nicht auf weniger als zwei Tore (19:21) verkürzen. Wie vom Trainer gefordert, gelang es nicht die Gäste zwingend unter Druck setzen. Diese spielten routiniert und geduldig ihre Spielzüge durch und konnten mehrfach von der rechten Außenposition abschließen. Allein den Torhütern ist es in dieser Phase zu verdanken, dass man nicht weiter hinten lag. Zu erkennen war auch, dass einzelnen Spielern, die nach längerer Pause wieder zum Team gestoßen waren, ein wenig die „Körner“ für die letzten Minuten fehlten, sodass man sich in den Schlussminuten der fortwährenden Angriffe der Haunstetter nicht mehr vollends mit aller Körperlichkeit entgegenstellen konnte. Diese konnten somit einen, ab Mitte der zweiten Halbzeit recht ungefährdeten, 20:25-Sieg einfahren und festigten somit Tabellenplatz Zwei.
Für die SG 1871 Gersthofen bedeutet dieser Sieg zwar eine weitere Niederlage, doch Trainer Urban konnte diesem Spiel durchaus auch Positives abgewinnen, denn das Team hatte sich als Einheit präsentiert, in der jeder für jeden kämpfte. Auch das Rückzugsverhalten war im Vergleich zu den letzten Spielen des vergangenen Jahres optimiert worden, auch wenn der letzte Schliff noch fehlte. Diesen geringfügigen Aufwärtstrend gilt es trotz dieser Niederlage auch in die Partie gegen den TSV Friedberg II am nächsten Wochenende mitzunehmen. Anpfiff zur Begegnung mit der Bayernliga-Reserve ist am Samstag, 25.01.2020 bereits um 14:00 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg. Wir freuen uns auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung um gegen die, aktuell auf Rang Sieben befindliche, Friedberger „Zwote“ bestehen zu können.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B., Erhard (2), Reisner (2), Pauler (2), Weigl, Walter Markus (7/1), Walter Manuel (1), Tomov (2), Feistle (4).
Nach dem Sieg des letzten Spiels traten die Damen des TSV 1871 am Samstag, 16. November 2019, in heimischer Halle mit Siegeswillen gegen den TSV Haunstetten IV an. Jedoch sollte dieses Mal leider kein Sieg eingefahren werden, denn die 1871er Damen mussten sich mit einem unglücklichen 12:15 geschlagen geben.
Anfänglich höchst motiviert starteten die 1871erinnen in das Spiel gegen die Haunstetter, denn sie wollten an den Sieg gegen Göggigen anknüpfen – jedoch legte sich alsbald diese Euphorie, als sie feststellen mussten, dass die Haunstetterinnen den Ball sicherer im Tor versenkten als die Tigerladies selbst. 7m-Chancen vergaben die Mädels unnötig, riesige Lücken nutzen sie leider auch nicht und wenn sie zum Werfen kamen, haben sie eigentlich lediglich den gegnerischen Torwart warm geworfen. So konnte man nach gut 20 Minuten gerade einmal drei Tore auf heimischer Seite verbuchen, für Haunstetten hingegen sieben.
Langsam fanden dann auch die Damen des TSV 1871 in das Spiel hinein und so schafften sie es ihre Abwehr besser zu koordinieren. So gelang es ihnen sich bis zur Halbzeit auf ein 6:9 heranzukämpfen.
Nach einer motivierenden Halbzeitansprache auf Seiten des Trainers starteten die Tiger-Damen in die zweite Hälfte. Man sollte auch meinen, dass diese ihnen etwas Mut zugesprochen hatte. Das Spiel wurde nochmals bis zur letzten Minute wirklich spannend. Die 1871-Damen spielten sich bis zur 55. Minute auf zwei Tore Unterschied heran. So war ein Sieg doch noch in greifbarer Nähe. Sie sammelten nochmals alle verbliebenen Kräfte und kämpften.
Ausgerechnet jetzt musste auch noch Sandra Asztalos verletzungsbedingt das Feld verlassen, da sich unsere Torschützenkönigin des Spiel mit 6 Toren beim Wurfabschluss die Kapsel im Finger gerissen hat. Gute Besserung an dieser Stelle an sie! Leider sollte es jedoch dieses Mal nicht ausreichen und die beiden Mannschaften trennten mit einem ärgerlichen 12:15.
Die Tigerladies sind aber für ihren Kampfgeist bekannt und lassen sich von so einer Niederlage nicht entmutigen – deshalb treten sie am 23.11.2019 um 18:15 Uhr auswärts gegen den Tabellenzweiten TSV Schwabmünchen III an. Tabellenplatz zwei tritt gegen Tabellenplatz drei an – das wird ein spannendes Spiel und vorbei kommen lohnt sich allemal! Die Damen freuen sich über jegliche Unterstützung.
Es ist manchmal wie bei einer Wundertüte, man weiß nie, wer bei
der Zweiten der SG 1871 Gersthofen tatsächlich aufläuft. So auch bei der Partie
gegen die dritte Mannschaft des TSV Haunstetten. Coach Alex Fischer musste
leider auf einige seiner Leistungsträger verzichten, welche aus verschiedenen
Gründen nicht zur Verfügung standen. Ebenso fehlte der bis dahin so starke
Torhüter Elias Winkelbauer, der aber von Udo Kasten hervorragend vertreten
wurde.
Zu Beginn konnten die Tiger das Spiel offen halten, Haunstetten fand anfangs keinen richtigen Hebel, die Defensive der Gäste auszuspielen. Entsprechend konnte die SG sogar nach guten vier Minuten mit 1:3 in Führung gehen. Leider sollte diese Führung keine große Zukunft haben. Die Gastgeber stellten sich besser auf die Defensive der SG 1871 Gersthofen ein und konnten ihren Kreisspieler ein ums andere Mal in Szene setzen, sodass dieser immer wieder völlig freistehend vor Udo Kasten auftauchte und das Runde im Eckigen unterbringen konnte. Dies hatte zur Folge, dass Haunstetten nach 13 gespielten Minuten bereits mit 9:5 in Führung lag. Die Spielgemeinschaft kämpfte dennoch weiter mit großem Einsatz und konnte die Partie bis zur 19. Spielminute noch einigermaßen offen halten. Coach Fischer nahm sein Team-Time-Out und forderte die Mannschaft auf, wieder mehr auf die Absprache in der Defensive zu achten. Leider lief nach dieser Auszeit bei den Tigers jedoch gar nichts mehr zusammen, Haunstetten konnte Tor um Tor davonziehen, was zum Halbzeitstand von 15:7 führte.
In der Halbzeit appellierte Fischer an die Ehre des Teams. Er
forderte das Team auf, sich kämpferisch und motiviert zu präsentieren. Der
letzte Ehrgeiz, den es braucht, um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu
sammeln, war für ihn an diesem Nachmittag nicht spürbar.
Die Mannen motivierten sich nochmals untereinander und gelobten Besserung. Wirklich zwingende Aktionen gelangen dem Team jedoch auch in der zweiten Hälfte nicht mehr. Haunstetten hatte wenig Mühe, das Ergebnis immer weiter in die Höhe zu schrauben, da weiterhin die Absprache in der Defensive nicht stimmte. Auch offensiv konnte die SG 1871 Gersthofen nicht überzeugen. Man nahm sich zu viele unnötige Würfe, die dann meist beim Torwart, im Abwehrblock oder neben dem Gehäuse landeten. Der TSV Haunstetten III fuhr so einen ungefährdeten 31:16 Sieg ein, während die SG wieder ein Spiel weniger hat, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Positiv erwähnt werden muss, dass die Neuzugänge Hamed Doumbia und Andrei Lungu ihren Einstand im schwarz-weißen Trikot geben konnten.
Das nächste Spiel der Zweiten findet am kommenden Samstag, 9.
November 2019 statt. Zu Gast im Paul-Klee-Gymnasium wird dann der TSV Friedberg
III sein. Auch bei Friedberg weiß man traditionell nicht, welches Aufgebot
antritt. Anwurf ist um 16:00 Uhr, über zahlreiche Unterstützung freut sich das
Team natürlich. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Udo Kasten (Tor), Maximilian Koppe (3), Andrei Lungu (3), Niklas Fischer, Hamed Doumbia, Dominik Grygieratzki (2), Michael Torpier (2), Jan Kandzora (2), Mathias Ziernhöld (2/1), Maximilian Öschay (2).