Schlagwort: Handball Augsburg-Oberhausen

TSV Haunstetten IV – Damen 24:25 (12:8)

Team_Damen_Saison_2019_2020
Ein Krimi mit gutem Ausgang.

Aufgrund des vergangenen spielfreien Wochenendes konnten die Damen des TSV 1871 genug Kraft für eine neue Partie tanken. Ein wichtiges Spiel stand am 08.03.2020 zu ungewohnt früher Spielzeit bevor: Der TSV Haunstetten IV – in der Tabelle ein direkter Nachbar – erwartete die Tiger-Damen in der Albert-Loderer-Halle. Durch den anhaltenden Ehrgeiz, die durchweg positive Stimmung im Team und den während des Spiels wachsenden Mut der einzelnen Teammitglieder durfte zum einen ein verdienter Sieg und zum anderen ein zuvor in dieser Saison noch nie erreichter Spielstand von 24 Toren gefeiert werden.

Die 1871er Damen starteten motiviert und mit viel Bewegung in die Partie. Dennoch blieben die hierdurch entstehenden, zum Teil großen Lücken in der Abwehr des TSV Haunstetten IV deutlich zu häufig ungenutzt. Stattdessen versuchten die 1871-Mädels sich anderweitig Torchancen zu erspielen. Dabei kam es zu einigen sehr schönen Aktionen, bei denen durch gutes Timing, passende Laufwege und einem Blick für freie Spielerinnen mehrere Tore erzielt wurden. Trotz allem machte man sich insgesamt das Leben zu schwer und die Tiger-Damen mussten sich mit einem 8:12 in die Halbzeitpause verabschieden. Dieser Punktestand ist überwiegend auf unvorbereitete Torwürfe und die teilweise mangelnde Absprache in der Defensive zurückzuführen. Trainer Michael Stumpf nutzte die Pause um sein Team diesbezüglich neu einzustellen. Die Abwehrarbeit aus der ersten Halbzeit musste sich dringend steigern, denn den Damen des TSV Haunstetten IV gelang es durch teilweise zu einfache Rückraumwürfe, den Ball im Tor der Gäste zu versenken. Auch die beiden Kreisläufer machten es den 1871erinnen schwer und erforderten eine noch präzisere Absprache.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es noch einige Schwierigkeiten die Damen aus Haunstetten, die stets vorhandene Lücken nutzten, in den Griff zu kriegen. Dadurch ergab sich in der 36. Minute ein Spielstand von 12:18. Jedoch im weiteren Verlauf der zweiten 30 Minuten sah man den Tiger-Damen an, dass sie das Spiel um jeden Preis für sich gewinnen wollten. Die Abwehr stand stabiler, der Spielfluss der Gegnerinnen wurde oft unterbrochen und auch die Rückraumwürfe konnten abgefangen werden. Dieses Selbstbewusstsein konnten die 1871er Damen in den Angriff mitnehmen. Es bot sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotz einiger hinzunehmender Schmerzen mit und ohne Fremdeinwirkung ließen sich die Tiger-Ladies nicht unterkriegen. So wurde in der 53. Minute durch Franziska Pittner die Spielführung übernommen, die die Mädels nicht mehr aus den Händen geben sollten. Einmal gelang den Haunstettener Damen noch der Ausgleich auf das 24:24. Den entscheidenden und abschließenden Treffer landete jedoch Stephanie Lichtenstern in der 59. Minute für den TSV 1871. Anschließend konnte das Tor der Tigers erfolgreich freigehalten werden.

Mit einem Endstand von 24:25 siegen die Damen damit auswärts in Haunstetten und klettern so in der Tabelle vor die Konkurrenten dieses Spieltages. Die Damen bedanken sich für die tolle Unterstützung der mitgereisten Fans.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Freter, Walz (Beide Tor), Asztalos (5), Birk (1), Dobberstein (5), Fischer, Lichtenstern (5), Pittner (1), Pogacias (2), Schwemmreiter (2/2), Schmatkow (4).

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SG 1871 Gersthofen II – TSV Bäumenheim 17:33 (8:16)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Auch gegen Bäumenheim kein Erfolgserlebnis.

Gegen die Mannschaft aus Bäumenheim hatten die Jungs der SG 1871 Gersthofen II noch etwas gutzumachen. Die Leistung im Hinspiel konnte man wohl kaum als Handball bezeichnen, darauf wies auch Coach Alexander Fischer nochmal hin. Unglücklicherweise konnte er diesmal aber nur einen sehr überschaubaren Kader ins Rennen schicken, sodass Benjamin Koppe sein Comeback auf der Platte geben musste. Sage und schreibe zwei Auswechselspieler standen somit einer prall gefüllten Gästebank entgegen.

Der Beginn verlief für die Hausherren leider nicht nach Maß. Bäumenheim konnte den dynamischen Matthias Klement immer wieder gut in Szene setzen, wodurch dieser mehrfach unbedrängt einnetzen konnte. Die Augsburger wehrten sich jedoch nach Kräften, sodass das Match bis zum Spielstand von 6:9 nach 16 gespielten Minuten noch völlig offen war. Durch eigene Ungeschicktheit, sowie der einen oder anderen diskutablen Schiedsrichterentscheidung konnten die Gäste teils in doppelter Überzahl die sich bietenden Räume nutzen und das Ergebnis binnen kurzer Zeit auf 6:13 stellen. Auch eine Auszeit Fischers brachte an diesem Nachmittag keine deutliche Besserung, weswegen nach 30 gespielten Minuten bereits ein deutlicher 8:16 Rückstand aus Sicht der Tiger auf der Anzeigetafel stand.

Fischer wies in der Halbzeitpause darauf hin, dass es offensiv wie defensiv phasenweise durchaus Lichtblicke gab. Diese galt es somit zu wiederholen und natürlich den Rückstand zu verkürzen. Auch die Passivität der Außen- und Kreisspieler wurde bemängelt. Wie zu erwarten taten sich die Herren der SG 1871 Gersthofen II aber auch im zweiten Durchgang schwer. Dies lag zum einen daran, dass die konditionellen Unterschiede der Teams nun langsam deutlich wurden, zum anderen verschenkte man einige Bälle unnötig durch Abspielfehler und immer wieder falsche Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt. Die sehr ungleichmäßig verteilten Zeitstrafen taten ihr Übriges dazu (8 Zeitstrafen für die SG, lediglich eine für Bäumenheim). Die Gäste kontrollierten somit die Partie, bauten den Vorsprung immer weiter aus und konnten so einen ungefährdeten 17:33 Sieg mit nach Hause nehmen.

Für die Jungs der SG 1871 Gersthofen II wird es nun langsam eng, nochmal zu punkten, um wenigstens die rote Laterne an die TSG Augsburg zurückzugeben.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Udo Kasten (Tor), Andrei Lungu (3), Niklas Fischer (4), Benjamin Koppe, Mathias Ziernhöld (2/1), Maximilian Öschay (3), Patrick Stiegelmair (4/1), Alexander Kranz, Manfred Fröhlich.

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SG 1871 Gersthofen – TSV Göggingen 26:27 (10:15)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Vierte Niederlage in Folge – Aufbäumen der Augsburger kommt zu spät

Am Samstagabend, 07.03.2020 fanden sich die Gäste aus Göggingen am Meierweg ein, um die nächsten zwei wertvollen Zähler auszufechten. Nach einer starken zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern aus Augsburg nicht dem Tabellenführer ein Bein im Kampf um die Meisterschaft zu stellen und sie unterlagen mit 26:27.

Trotz Corona-Virus kamen zahlreiche Zuschauer aus Göggingen und Augsburg an den Meierweg, um die Partie zwischen dem unangefochtenen Spitzenreiter aus Göggingen und der nun etwas abstiegsbedrohten SG 1871 Augsburg zu verfolgen. Lukas Schmölz an der Seitenlinie der Augsburger konnte nur auf eine sehr begrenzte Anzahl von Spielern zurückgreifen, sodass man sich die Kräfte einteilen musste. Nichtsdestotrotz forderte er von seinen Männern, volles Tempo zu gehen, um die Defizite im Positionsangriff über einen schnellen Ballvortrag über die erste und zweite Welle wettzumachen. Gewillt dem Ligaprimus die Sause zu vermiesen legte man zügig los und konnte mit 2:0 in Führung gehen, doch die Abwehr war noch nicht so recht auf der Platte, sodass man dem Kreisläufer zu viel Raum gewährte und dieser nur noch durch Foulspiel gestoppt werden konnte. Göggingen konnte durch drei Siebenmeter, den anfänglichen Rückstand in eine 3:4-Führung umwandeln. Raphael Thoms (TSV Göggingen) ließ Michael Müller im Tor der Augsburger bei seinen Strafwürfen keine Chance. Dass man sich in der Defensive steigern musste, war angesichts mehrerer Tore nach klassischem Abräumen über die Außenspieler zu erkennen. Ein wenig übermotiviert, tatkräftig zuzupacken musste man bereits nach neun Spielminuten die zweite Zeitstrafe gegen den Abwehrchef Bastian Koppe hinnehmen, welcher fortan auf der Außenposition zum Einsatz kam, um nicht Gefahr zu laufen frühzeitig mit einer roten Karte vom Feld geschickt zu werden. Leider kam nach zwölf Minuten die eigene Angriffsmaschinerie ins Stocken, denn man fand schlichtweg kein probates Mittel mehr um die, auf eine offensive 3:2:1-Deckung umgestellte, Gögginger Abwehr zu durchbrechen. Die Stoßbewegung fand nur sehr sporadisch auf die Nahtstellen statt und man versuchte aus dem Standhandball heraus zum Torerfolg zu kommen, was ungemein schwerer war. Auch in der Verteidigung vermisste Trainer Lukas Schmölz die Querbewegung und das Übergeben seiner Jungs. Zu passiv und teils auch gedanklich zu langsam ließ man die Gögginger gewähren, sodass diese ihren Vorsprung bis zur 22 Spielminute auf 8:13 Tore ausbauen konnten. Beim Spielstand von 10:15 zugunsten der Gäste aus Göggingen beendeten die beiden Schiedsrichter die erste Halbzeit und baten die Mannschaften in die Kabinen.

Lukas Schmölz zeigte, dass er mit den ersten 15 Minuten durchaus zufrieden war, da man hier den Ball laufen ließ und folglich auch zu Toren kam. Die Defensivarbeit war dem Coach jedoch ein Dorn im Auge, denn hier musste man unbedingt zulegen und miteinander gegen den Angreifer stehen, sodass man weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafen vermeiden konnte und nicht unnötig eine Unterzahlsituation heraufbeschwor. Auch die klägliche Chancenverwertung bereitete Schmölz Kopfzerbrechen, denn man durfte diese einhundertprozentigen Möglichkeiten gegen eine Mannschaft wie den TSV Göggingen absolut nicht vergeben, um im Spiel zu bleiben. Des Weiteren motivierte er seine Spieler dazu, wieder schnell über die erste und zweite Welle nach Vorne zu spielen, damit sich das Gögginger Abwehrbollwerk gar nicht erst formieren und man den Gegner überrumpeln konnte, um vielleicht doch noch die Wende im Spiel herbeiführen zu können.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah man zunächst noch keinerlei Veränderung im Spiel der SG. Den Göggingern gelang nach geduldigem Aufbauspiel weiterhin der Durchbruch zum Tor oder das Ablegen auf den Kreisspieler, gegen den man kein Mittel fand. Im Angriff vergab man immer noch Torchancen am Fließband, sei es aus dem Tempogegenstoß oder vom Kreis. Plötzlich gelang es den Ball eine Nuance schneller nach vorne zu spielen und prompt konnte man die Defensive der Gäste, welche wieder auf eine 5:1-Deckung umgestellt hatten, auseinanderreißen. Doch gelang es nicht näher als auf drei Tore Mitte der zweiten Halbzeit heranzukommen. Zu diszipliniert und geduldig spielte der Tabellenführer seine Angriffe zu Ende und erzielte Tor um Tor, obwohl sich die Abwehr der SGler steigerte und man es vermehrt schaffte die Angreifer zu doppeln. Aus Sicht der Augsburger waren einige Strafwürfe für die Gäste sehr leicht vergeben worden, da die beiden Unparteiischen nicht immer einen idealen Standort fanden, obwohl die Abwehraktionen fair und im rechten Maß verliefen. Dies brachte sogar Lukas Schmölz auf der Bank in Rage, sodass dieser gemaßregelt werden musste. Vermeintlich zu Unrecht mit Siebenmetern bestraft, bot man dem Spitzenteam der Liga ab Mitte der zweiten Hälfte einen heißen Kampf. In Unterzahl gelang es auf nur noch 21:23 zu verkürzen und man roch förmlich Lunte, dass in dieser Partie der Drops noch nicht gelutscht sein sollte. Markus Walter steuerte erfolgreich mit einer blütenweißen Weste vom Siebenmeterpunkt zehn Tore bei und hielt sein Team im Spiel. Auch in der Verteidigung funktionierte das Nachrücken nun besser und man machte es dem Kreisspieler schwer zum Torerfolg zu kommen. Aus dem Rückraum hatten die Gögginger bis dato noch nicht geshootet. Knapp sechs Minuten vor Spielende konnte Felix Reisner erstmals auf nur ein Tor für die SG verkürzen. Fortan ließ Trainer Schmölz eine offensivere 4:2-Formation spielen, um schnell in Ballbesitz zu kommen und dadurch vielleicht doch noch den Ausgleich oder gar mehr zu erzielen, doch in der 58. Minute konnten die Gäste ihren Vorsprung erneut auf 24:27 ausbauen, was gleichbedeutend mit dem Sieg war. Zwar konnte man wenige Sekunden vor Abpfiff auf 26:27 herankommen, doch verblieb keine Zeit mehr, den zu diesem Zeitpunkt doch verdienten Ausgleich zu erzwingen. Die Partie endete somit mit 26:27 für den Tabellenführer, welcher damit seine Aufstiegsambitionen zwar mühevoller als angenommen, aber doch spielerisch überzeugend untermauerte. Da der TSV Haunstetten II zeitgleich gegen den BHC Königsbrunn verloren hatte, konnten die Gäste ausgiebig in der Kabine die Entscheidung im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga feiern.

Für die Augsburger und Gersthofener Jungs bedeutete die vierte Niederlage in Folge, dass man nun unbedingt aus den nächsten Begegnungen Zählbares hervorbringen muss, denn das Tabellenende rückt immer näher. Nach dem 18. Saisonspiel findet man sich, bei noch vier verbleibenden Partien, mit 13:23 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang wieder. Das nächste Spiel bestreiten die Herren um Trainer Lukas Schmölz bereits am nächsten Samstag, 14.03.2020 um 18:00 Uhr auswärts gegen den TSV Schwabmünchen, welcher durchaus noch Ansprüche auf Tabellenplatz Drei geltend machen kann. Für die SGler heißt es nun, sich ordentlich auf diese Partie vorzubereiten, um dem Keller des Klassements wieder entkommen zu können und frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern, denn mit Lauingen und Aichach warten auch noch weitere starke Teams im Restprogramm auf die Schmölz-Jungs, die es zu bezwingen gilt.

Für die SG 1871 Gersthofen traten an: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B., Erhard (2/1), Reisner (2), Walter (12/10), Scherer (3), Tomov (1), Feistle (3), Öschay.

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SG 1871 Gersthofen – BHC Königsbr.09 18:21 (9:9)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Wichtige Big Points liegen gelassen gegen Königsbrunn.

Am Samstagabend, 29.02.2020, trafen die beiden Aufsteiger der vergangenen Bezirksligasaison gegeneinander an. Beide Teams befinden sich im unteren Drittel der Tabelle und benötigten die wertvollen Zähler. Nach 60 Spielminuten fand die Partie mit den Gästen aus Königsbrunn einen würdigen Sieger. Der Mitaufsteiger konnte letztlich mit 18:21 siegreich von Dannen ziehen.

Vor dem Spiel machte Interimscoach Lukas Schmölz seinen Männern noch einmal recht deutlich wie wichtig dieses Spiel war. Sollte man die Punkte in eigener Halle behalten können, bedeutete dies zugleich einen kleinen Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Folglich waren alle Spieler bis in die Haarspitzen motiviert. Doch schon beim Aufwärmen war dies einer Anspannung gewichen, welche die Begegnung über anhalten sollte.

Die Schiedsrichterbesetzung der Partie war vom Verband etwas unglücklich gewählt worden, denn einer der Unparteiischen fungiert als Trainer eines direkten Konkurrenten in der Bezirksoberliga. Dies stellt in gewisser Weise die Neutralität der Unparteiischen in Frage und ist in einer derart heißen Phase der Saison denkbar unpassend. Nichtsdestotrotz, Handball wird auf dem Parkett entschieden. Das Spiel begann temporeich und die Gäste konnten nach 49 Sekunden die erste Führung verbuchen, welche erst in der 15. Spielminute abgegeben wurde. In der Zwischenzeit beschränkten sich beide Teams auf reihenweise Fehlwürfe und Abwehrrangeleien, welche unmittelbar dazu führten, dass die Palette an Verwarnungen für das Team um Lukas Schmölz voll ausgeschöpft war. Daher wurde das nächste Foulspiel direkt mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe geahndet. Nachdem diese abgesessen war, besann sich Timm Erhard und konnte durch schön herausgespielte Einzelaktionen auf 6:4 für die Augsburger Jungs erhöhen. Nach einer überzogenen Defensivaktion musste jedoch erneut ein SGler das Spielfeld für zwei Minuten verlassen. Diese Überzahlsituation nutzten die Gäste aus Königsbrunn allerdings nicht zwingend aus und scheiterten mehrmals am überragenden Keeper der Augsburger. Im Angriff wurden gerade von der Rechtsaußenposition zahlreiche 100-Prozenter vergeben und der Gästetorwart förmlich warm geworfen. Daher sah sich Trainer Schmölz genötigt eine kurze Besprechungspause zu nehmen, um seine Herren neu einzustellen und anzustacheln. Aus Sicht der Gastgeber schien dies nur mäßig Wirkung gezeigt zu haben, denn Tim Sailer (BHC Königsbrunn) glich mit zwei Toren in der 26. Spielminute zum 7:7-Zwischenstand aus. Nach neuerlichen zwei Minuten gegen die Hausherren, welche jedoch ohne Konsequenzen in Sachen Spielstand blieben, trafen beide Teams nur noch vom Siebenmeterpunkt und Markus Walter stellte mit seinem erfolgreichen Strafwurf den Pausenstand von 9:9 Toren her.

Obwohl der Halbzeitstand ausgeglichen war, warnte Trainer Schmölz in seiner Ansprache davor die Königsbrunner in ihr gut praktiziertes Tempospiel kommen zu lassen. Bisher war die erste Welle kein großes Problem, da die Rückwärtsbewegung im Vergleich zu vielen anderen Spielen der Saison funktionierte. Im Angriff war abermals die mangelhafte Chancenverwertung zu monieren. Auch das druckvolle Durchstoßen, welches im Training eingehend geübt wurde, wollte noch nicht so recht gelingen, sodass man sich schwer tat Lücken in der Abwehr zu reißen.

Die Partie setzte sich wie folgt fort. Keines der beiden Teams schaffte es sich nennenswert abzusetzen. Bis zur 41. Minute wanderte die Führung immer wieder zur SG 1871, woraufhin Königsbrunn postwendend ausgleichen konnte. In dieser Phase des Spiels ließen die Herrschaften in Blau eine klare Linie vermissen. Beispielsweise wurde ein wiederholt sehr schlampig ausgeführter Pass vom Torwart zum Anspiel, der nicht die Hände des Akteurs fand, nicht wie im Regelwerk vorgesehen mit einem direkten passiven Spiel geahndet, sodass dies mehrfach auf Seiten der Gäste erfolgte. Eigene Schludrigkeit im Umgang mit Chancen und ein einknickendes Rückzugsverhalten führten schließlich dazu, dass Königsbrunn Mitte der zweiten Halbzeit plötzlich mit 14:16 in Front lag. Man versäumte nun schnell nach vorne zu spielen und mehr Druck auf das Abwehrbollwerk der Gäste auszuüben. Am eigenen Kreis stellte man sich wenig clever an und erhielt eine weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Die daraus resultierende Unterzahlsituation nutzten die BHC-Cracks sogleich aus und erzielten einen komfortablen 4-Tore-Abstand fünf Minuten vor Spielende. Obwohl der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Kranz binnen einer Minute den Anschluss zum 18:20 bei noch 96 zu spielenden Sekunden erzielen konnte und die Abwehrformation frühzeitig auf eine offensive 4:2-Manndeckung umgestellt und sogar auf einen offene Mann-Mann-Deckung rotiert wurde, gelang es nicht mehr die flinken Jungs aus Königsbrunn einzuholen, sodass Benedikt Eitzenberger mit seinem Tor zum 18:21 Endstand die nächste Niederlage der SG 1871 Gersthofen besiegelte, welche aufgrund der desaströsen Torquote auch in Ordnung geht.

Nach nun drei sieglosen Spielen in Folge, müssen die Schmölz Schützlinge so langsam den Blick nach unten in der Tabelle richten, denn nur noch wenige Zähler trennen nun vom vermeintlichen Abstiegsrang. Daher heißt es nun Mund abputzen, Krone richten und weiter fighten. Dass dies gegen den Ligaprimus aus Göggingen am nächsten Samstag ein derart schwieriges Unterfangen wird leuchtet ein. Doch vielleicht lässt sich eine Trotzreaktion erzwingen und man kann dem Spitzenreiter als Underdog ein wenig ärgern. Begrüßen möchten wir Sie am Samstagabend, 07.03.2020 zur gewohnten Anwurfzeit um 19:30 Uhr in der Halle am Meierweg. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung in diesem heiklen Abschnitt der Saison.

Für die SG 1871 Gersthofen auf dem Parkett standen:

Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B., Erhard (4), Reisner, Fischer (1), Weigl, Walter (4/2), Scherer (3), Tomov, Bossauer (1/1), Feistle (3).

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Damen – TSV Göggingen II 21:15 (9:6)

Team_Damen_Saison_2019_2020
Bann gegen den TSV Göggingen II gebrochen.

Am Sonntagnachmittag, 16.02.2020, hatten die 1871-Mädels in der grünen Halle das Team des TSV Göggingen II zu Gast. Nachdem die letzten drei Partien aus Sicht der Augsburger Damen recht unglücklich verliefen und man dem Tabellenkeller damit sehr nahe gekommen ist, konnte der Bann gegen den TSV Göggingen endlich gebrochen werden. Mit einem Endstand von 21:15 sicherten sich die Gastgeberinnen den Sieg und damit wichtige Punkte.

Wie auch schon in den letzten Spielen war die Motivation der 1871-Damen groß, denn man wollte unbedingt endlich wieder an die gute Leistung der Hinrunde anknüpfen, die zwischenzeitlich fast gänzlich verloren gegangen war. Den Spielerinnen war klar, dass man dieses mal unbedingt von Beginn an den besseren Einstieg in das Match finden musste. Dies gelang Gott sei Dank und man konnte die ersten beiden Treffer nach kurzer Zeit bereits auf das eigene Konto verbuchen. Obwohl die Abwehr der Gastgeberinnen kompakt arbeitete, fanden die Göggingerinnen jedoch noch zu oft den erfolgreichen Abschluss, sodass in der 16. Spielminute noch ein 4:4 auf der Anzeigentafel zu sehen war. Erst hiernach konnten die 1871erinnen noch einmal an Druck auf die gegnerische Defensive nachlegen und erspielten sich einen Drei-Tore-Vorsprung vor den Gästen. Mit dem Zwischenstand von 9:6 gingen die Teams zur Halbzeitpause in die Kabinen.

Der Grundstein des Erfolgs war gelegt, dennoch durfte man in der zweiten Spielhälfte nicht in alte Muster zurückfallen und musste sowohl die Bewegung im Angriff als auch die solide Abwehrarbeit beibehalten. Zurück auf dem Spielfeld ging zwar der erste Treffer zunächst auf das Konto der Göggingerinnen, jedoch fanden die 1871erinnen nun zusehends Möglichkeiten die Angriffe ihrer Kontrahenten erfolgreich zu unterbinden. Auch durch die starke Leistung des Torwart-Duos Freter/Walz blieben den Gästen einige Torerfolge verwehrt. Im eigenen Angriffsspiel wurde man nun zunehmend agiler und fand teils kreative Lösungen um zu einem gelungenen Abschluss zu kommen. Hauptsächlich die Chancenverwertung bleibt hier zu bemängeln. Dennoch konnte man sich bis zum Ende der Partie mit 21:15 einen soliden Sieg herausspielen, bei dem sich erfreulicherweise nahezu alle Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen durften.

Das nächste Spiel gilt es nach den Faschingsferien am 08.03.2020 zu ungewohnt früher Zeit um 10:00 Uhr Vormittags auswärts gegen den TSV Haunstetten IV zu bestreiten.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Freter, Walz (beide Tor), Birk (1), Haas (1), Dobberstein (4), Asztalos (6), Pittner, Fischer (2), Pogacias (2), Schwemmreiter (2), Lichtenstern (1), Schmatkow (2).

Damen - TSV Göggingen II
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SG Biessenhofen-Marktoberdorf – männl. B-Jugend 13:21 (7:9)

Team_B-Jugend_Saison_2019/2020
B-Jugend erobert erneut Punkte.

Am Samstag, 15.02.2020, traten die Jungs der männlichen B-Jugend des TSV 1871 Augsburg zum Rückspiel auswärts bei der SG Biessenhofen-Marktoberdorf an und konnten das Spiel, nachdem sie bereits das Hinrundenspiel für sich entscheiden konnten, letztendlich erneut mit einem Endstand von 21:13 gewinnen.

Beide Mannschaften taten sich in dieser Partie anfangs schwer in das Spiel zu finden, sodass erst nach mehr als drei Spielminuten die ersten Treffer verzeichnet werden konnten. Daraufhin entwickelte sich ein enges Spiel, in welchem die Jungs des TSV 1871 zwar in der Defensive zu überzeugen wussten und kaum Gegentreffer zuließen, sich jedoch aufgrund von ein paar überhasteten Torabschlussversuchen und einigen Fehlwürfen nicht entscheidend absetzen konnten. In die Halbzeitpause ging es mit einer knappen 7:9-Führung für die Augsburger.  

Auch zu Beginn der zweiten Hälfte tat sich das Team des TSV weiterhin schwer mit den Torabschlüssen. Erst der erstmalige Rückstand von 12:11 und einige zumindest fragwürdige Schiedsrichterentscheidungen ließen das Team aufwachen. Erst überstand man eine doppelte Unterzahl ohne Gegentor, dann konnten sich die Jungs durch starke Balleroberungen in der Abwehr und einem gut aufgelegten Eric im Tor den entscheidenden Vorsprung sichern und das Spiel doch noch deutlich mit 21:13 Toren als Erfolg für sich verbuchen.

Letztendlich konnten die B-Jugendlichen einen verdienten Sieg einfahren. Jedoch müssen die Jungs am 29.02.2020 um 17:30 Uhr auf dem heimischen Parkett gegen den TSV Friedberg in Topform sein und vor allem bei der Chancenverwertung nachlegen, um auch hier erfolgreich zu sein.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric, Benjamin, Andre, Luis, Sandro, Noah, Ivan, Stefan, Nils.

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SG 1871 Gersthofen – Kissinger SC 22:30 (12:14)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Weitere Niederlage gegen den Kissinger SC.

Am Samstagabend, 15.02.2020, trat die zuletzt sieglose SG 1871 Gersthofen und der Kissinger SC gegeneinander an. Letzten Endes konnten die Gäste mit 22:30 triumphieren und ihren dritten Tabellenplatz sichern. Für die SG war dies erneut ein herber Rückschlag, denn somit rückte man dem unteren Tabellendrittel wieder beängstigend nahe.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war eine andere wie vor dem letzten Spiel gegen Ichenhausen. Nachdem man dieses Spiel auf die leichte Schulter genommen hatte und eine deutliche Niederlage, die in ihrer Höhe verdient war, hinnehmen musste, wollte man gegen die Paartaler ein Ausrufezeichen setzen. Lubos Urban, der sich nach mehrjähriger Tätigkeit nun nicht mehr an der Spielfeldseite der Augsburger Jungs aufhalten wird, legte am Donnerstagabend mit sofortiger Wirkung sein Traineramt nieder. Somit war der für ihn in die Bresche gesprungene Langzeitverletzte Lukas Schmölz erstmals gefordert. Vor dem Spiel appellierte dieser an den Siegeswillen eines jeden Einzelnen, damit sich eine derartige Schmach wie in Ichenhausen nicht erneut wiederholte.

Die auf einigen Positionen veränderte Startaufstellung der Augsburger fand zunächst besser ins Spiel, da man aus einer konzentriert agierenden Defensive heraus eine schnelle zweite Welle einleiten konnte, welche die Kissinger forderte. Nach fünf Minuten führte man mit 3:1 Toren, nachdem der Kissinger Tim Antonitsch beim 7-Meter-Strafwurf am Keeper der SG scheiterte. Solange man geschlossen als Abwehrverband agierte, taten sich die Gäste schwer im Angriff, doch sobald dieses Kollektiv ein wenig aufriss, gelang es den Kissingern sich durchzusetzen. Nichtsdestotrotz konnte man eine knappe Ein-Tor-Führung bis zur 20. Spielminute bewahren. Doch dann geriet das eigene Angriffsspiel ins Stocken. Der schnelle Spielaufbau wurde vehement durch die Kissinger gestört und im Positionsspiel konnte man nicht den notwendigen Druck auf die Nahtstellen entwickeln. Gerade bei Gefahr eines drohenden Zeitspiels behielt man nicht die Nerven und schloss zu zwanglos ab. Durch mehrere ungenutzte Torgelegenheiten, welche die Kissinger postwendend in erfolgreiche Konter ummünzen konnten, brachte man deren Tormaschine ins Laufen, sodass man zwischenzeitlich mit drei Toren zurück lag. Die beiden Unparteiischen baten die Mannschaften beim Zwischenstand von 12:14 in die Kabinen.

Nachdem Lukas Schmölz in seiner Halbzeitansprache klar gemacht hatte, dass man unbedingt an die ersten 20 Minuten anknüpfen musste, um die Kohlen noch aus dem Feuer holen zu können, konnte man sich wieder auf ein Tor herankämpfen. Dennoch tat man sich im eigenen Spielaufbau schwer die Kissinger entscheidend zu fordern, sodass man weiterhin auf Treffer aus dem Nichts hoffen musste, welche Markus Walter mit schönen Unterarmwürfen auch beisteuern konnte. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verliefen nicht ganz zum Gefallen des SG-Coachs, doch auch Kissing ließ nun einige Tormöglichkeiten ungenutzt, sodass es nach 36 Spielminuten noch immer nur 15:16 für die Gastmannschaft hieß. Doch leichtfertige Abschlüsse im Tempogegenstoß oder vom Siebenmeterpunkt verwehrten den Ausgleich auf Seiten der Augsburger, was der Tabellendritte binnen weniger Minuten dazu nutzte auf 15:18 zu erhöhen. In der 40. Spielminute ereignete sich eine merkwürdige Situation. Philip Zechmann (Kissinger SC) war im Tempogegenstoß Markus Walter enteilt. Sportlich fair wollte dieser eine Notbremse verhindern. Aus ungeklärter Ursache hob der Kissinger theatralisch ab und brach seinen Wurf ab. Daraufhin deutete das Schiedsrichtergespann auf den Siebenmeterpunkt und schickte beide Akteure mit Zwei-Minuten-Zeitstrafen auf die Bank. Den folgenden Siebenmeter vergab Kissingen. Nach dieser unruhigen Phase schien sich das Spiel zu normalisieren. Den Augsburgern fehlten im Angriff die Ideen und Kissingen verwaltete die Führung. Nach exakt 44:44 Minuten ereignete sich das nächste Kuriosum. Der Kissinger Simon Schneider wurde nach längerer Diskussion mit einer roten Karte des Feldes verwiesen, nachdem er einen direkten Tempogegenstoß verhindert hatte. Erst nach längerer Absprache waren sich die beiden Unparteiischen einig, ob sie die rote Karte zücken sollten. Den anschließenden Siebenmeter verwandelte Eduard Bossauer zum 18:21. Leider wollte sich die anfängliche Stabilität in der Abwehr nicht mehr einstellen, sodass Kissingen die Unruhe für sich nutzte und innerhalb von acht Minuten den Vorsprung verdoppelte. Die SGler schafften es in der Folge nicht, sichere Torchancen zu verwandeln und rannten diesem Rückstand mal mehr, mal weniger bis zum Spielende hinterher. Die Begegnung endete mit 22:30 für den gastierenden Kissinger SC.

Zwei Spiele nacheinander ist es den Männern nun nicht gelungen Zählbares einzufahren. Aus diesem Grund gilt es die anstehende Spielpause über die närrische Zeit zu nutzen und sich gegen den Mitaufsteiger aus Königsbrunn wieder in anderer Verfassung zu präsentieren. Derzeit befindet sich der nächste Gegner auf dem drittletzten Rang. Dennoch sollte man auch diese Partie nicht unterschätzen, denn im Hinspiel musste man deutlich Federn lassen. Damit sich dies nicht wiederholt haben die Spieler und ihr neuer Trainer jetzt knapp zwei Wochen Zeit, um Unzulänglichkeiten und Schwächen auszumerzen, sodass am 29.02.2020 um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Paul-Klee-Gymnasiums wieder eine hervorragend eingestellte Mannschaft um die Punkte fighten wird. Aus den verbleibenden sechs Spielen, müssen definitiv weitere Zähler eingefahren werden, um schnellstmöglich nicht mehr mit dem Abstieg in die Bezirksliga fürchten zu müssen. Darum freut sich die SG sehr über lautstarke Unterstützung auf der Tribüne für das Restprogramm der Spielzeit 2019/2020.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (3), Erhard (2), Reisner (4), Pauler (3), Weigl, Walter (7/4), Walter, Scherer, Tomov (2), Bossauer (1/1), Feistle, Öschay.

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TSG Augsburg – SG 1871 Gersthofen II 34:24 (17:11)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Nächste Klatsche im Kellerduell.

Das Kellerduell gegen die TSG Augsburg verlief ganz und gar nicht nach den Vorstellungen der SG 1871 Gersthofen II. Zu keinem Zeitpunkt konnte man das Spiel an sich reißen, woraus die nächste deutliche Niederlage resultierte.

Vorangegangen war eine „Krisensitzung“ am Donnerstag, die von Coach Fischer und Abteilungsleiter Koppe einberufen wurde. Es wurde völlig zu Recht die Einstellung der Protagonisten angesprochen. Bezeichnend hierfür war leider, dass wie schon über den gesamten Saisonverlauf hinweg erneut nur der harte Kern des Teams es für nötig befand, an der Sitzung teilzunehmen. So einigte man sich darauf, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen und dann in aller Ruhe die Planungen für die kommende Spielzeit anzugehen. Zusätzlich erklärten sich einige „alte Hasen“ dazu bereit, das Team für den Rest der Saison so gut wie möglich zu unterstützen. Hierfür ein herzliches Danke!

Nichtsdestotrotz schaffte man es wenigstens, eine Mannschaft ins Rennen zu schicken, die durch eine vernünftig besetzte Bank unterstützt wurde. Die ersten zehn Minuten der Partie verliefen noch recht ausgeglichen, sodass es 4:4 stand. Bereits nach dieser kurzen Zeit war aber deutlich zu sehen, dass die SG erneut nicht besonders daran interessiert war, eine vernünftige Abwehrleistung zu liefern. Dadurch hatte es die TSG Augsburg viel zu leicht, zum Torerfolg zu gelangen. Die Gastgeber legten somit den ersten Zwischenspurt ein und führten Mitte der ersten Spielhälfte mit 10:6, woraufhin Coach Fischer das Team-Time-Out nahm. Folgerichtig kritisierte er lautstark die lasche Defensive, welche so gut wie nicht stattfand. Auch die Angriffsleistung ließ schwer zu wünschen übrig. Die erarbeiteten Chancen wurden mehrfach leichtfertig vergeben, indem man den Keeper der TSG regelrecht warm warf. Leider hatte die Auszeit nicht den gewünschten Effekt, die Gastgeber konnten weiterhin nach Belieben auf Udo Kasten im Tor der SG abschließen und den Vorsprung bis zur Halbzeit kontinuierlich auf 17:11 ausbauen.

In der Kabine machte sich Ernüchterung breit. Diese ließ Fischer allerdings nicht gelten, als er darauf hinwies, dass die SG 1871 Gersthofen das Hinspiel immerhin für sich entscheiden konnte. Dass dies an diesem Sonntag nur über Kampf, Wille und Einstellung gehen würde, sollte von Anfang an klar gewesen sein. Der zweite Durchgang verlief jedoch keinen Deut besser. Nur vereinzelt zeigte die SG, dass sie durchaus in der Lage ist, defensiv kompakt zu arbeiten. Sobald dies gelang, waren auch die Mittel der TSG stark begrenzt. Leider konnten die Tiger das vorhandene Potenzial jedoch viel zu selten abrufen. Der Beleg hierfür lässt sich in der Spielstatistik recht deutlich ablesen. Allein Mittespieler Bonifaz Knoller von der TSG konnte neun Treffer erzielen. Von der schwachen Arbeit in der Abwehr sowie dem meist ideenlosen und viel zu statischen Angriff abgesehen, schwächte sich die Zweite der SG mehrfach selbst durch recht unnötige Zeitstrafen. Mitte der zweiten Halbzeit war die Messe somit bereits gelesen, als die TSG zum 29:17 einnetzte. Die SG konnte nur noch Ergebniskosmetik – wenn man dies überhaupt so nennen kann – betreiben. Schließlich endete die Parte auch in der Höhe verdient mit 34:24.

Das Team bedankt sich bei den mitgereisten Zuschauern und freut sich bereits am kommenden Samstag, dem 15. Februar 2020 auf erneute Unterstützung, wenn mit dem TSV Haunstetten III ein ganz anderes Kaliber in die Sporthalle nach Gersthofen reist. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.    [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Kasten (Tor), Koppe M. (3), Lungu, Fischer (3), Weigl (2), Tomov (4), Kerner (1), Kandzora (8/1), Ziernhöld (1), Öschay (2), Fröhlich.

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SC Ichenhausen – SG 1871 Gersthofen 34:25 (16:13)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Deutliche Niederlage in Ichenhausen.

Nach einer desolaten Mannschaftsleistung verlor die SG 1871 Gersthofen am Samstagabend gegen eine Mannschaft aus Ichenhausen, von der man sich mit diesem Spiel im Abstiegskampf schon fast uneinholbar distanzieren hätte können. Leider ließ die komplette Mannschaft von Beginn an jeglichen Kampfgeist vermissen, sodass man vollkommen verdient und mit bedröppelten Gesichtern die Heimreise antreten musste.

In den ersten fünf Minuten war man noch die bessere Mannschaft, ließ im Angriff aber bereits zu viele Bälle liegen, wodurch man die Anfangsphase „nur“ ausgeglichen bestritt. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die Gastgeber in das Spiel und fanden nun mit fast jedem Angriff einen Mitspieler der frei abschließen konnte. Im Gegenzug rieb man sich in der Offensive mit viel Kleingruppenspiel auf und musste die Gastgeber davonziehen lassen. Auch eine Auszeit von Trainer Urban brachte nur unwesentliche Verbesserungen ins Spiel der SG. Das Halbzeitergebnis von 16:13 spiegelte die Kräfteverhältnisse nicht so deutlich wieder, wie sie in dieser ersten Halbzeit waren.

Mit Beginn der zweiten 30 Minuten kam zunächst kurz Hoffnung auf, da jetzt die Abwehr besser stand und man über ein schnelles Spiel zu einfachen Toren kam. Anschließend verlor die SG jedoch erneut komplett den Faden und leistete sich in Angriff, Abwehr und Torhüterspiel zu viele elementare Fehler. Spätestens als nach einer Auszeit ein Strafwurf vergeben wurde und man im Gegenzug sogleich das 23:16 hinnehmen musste, wurde allen klar, dass das heute nichts mehr wird. Frustriert vom Spiel ließ die SG nun endgültig die Köpfe hängen und man konnte den Gastgebern bis zur 50. Minute nichts mehr entgegensetzen. Beim Stand von 29:18 ging nochmal ein kleiner Ruck durch die SG’ler als man sich darauf besann, zumindest den direkten Vergleich nicht kampflos zu verschenken. In der Folge konnte man noch bis auf sieben Tore aufholen, was für das Minimalziel gereicht hätte, aber wie schon so häufig in dieser Partie verlor man auch hier wieder zu schnell den Faden und musste sich am Ende deutlich mit 34:25 geschlagen geben.

Das nächste Spiel unserer „Ersten“ findet schon nächsten Samstag gegen den starken Kissinger SC statt. Anpfiff ist hier um 19:30 Uhr in der Halle des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen. Wir sind gespannt, ob man sich hier wieder von der besseren Seite zeigen kann. Das Hinspiel endete 23:26 für die SG 1871 Gersthofen und man kann erwarten, dass sich der aktuell drittplatzierte Gast für die Hinspielniederlage revanchieren möchte.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (1), Erhard (5), Pauler (3), Walter (5), Scherer (1), Tomov (6), Feistle (4), Öschay.

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TV Gundelfingen II – TSV 1871 Augsburg 19:13 (9:5)

Team_Damen_Saison_2019_2020
Pechsträhne der Damen hält weiter an.

Auch der Sonntag, 09.02.2020, hielt für die Damen des TSV 1871 Augsburg leider keinen Erfolg bereit. Trotz des großen Kampf- und Teamgeistes, konnte gegen die Gastgeberinnen des TV Gundelfingen II kein Auswärtserfolg erzielt werden.

Das Spiel gegen den TV Gundelfingen nutzte das Trainergespann für einige Experimente in der Teamaufstellung, denn da keiner der beiden etatmäßigen Torhüterinnen an diesem Tag zur Verfügung stand, gab Hannah Walz im 1871-Tor erstmals ihr großartiges Debüt und auch Nicole Dobberstein präsentierte sich im mittleren Rückraum als starke Kraft. Wie bereits in den vergangenen Partien erwischten die Augsburger Damen leider keinen guten Start. Trotz aller Bemühungen fand der Ball an diesem Nachmittag zunächst einfach keinen Weg in das Tor der Gundelfingerinnen. Die Gastgeberinnen nutzten diesen Umstand und erspielten sich bis zur 20. Minute bereits eine 7:1-Führung. Erst Alexandra Schwemmreiter sorgte mit ihrem gekonnt verwandelten 7-Meter-Strafwurf für den ersten Weckruf an die 1871-Mädels, woraufhin man sich bis zur Halbzeit noch einmal auf ein 9:5 herankämpfen konnte.

Die Halbzeitpause nutzte das Team aus Augsburg um noch einmal Kräfte zu tanken und sich gegenseitig anzuspornen, denn noch wollte man sich nicht geschlagen geben. Zurück auf dem Spielfeld kämpften die 1871erinnen fortan offensiver um jeden Ball. Die nötige Präzision vor dem Tor fehlte jedoch leider weiterhin und man vergab immer noch zu viele gute Chancen vor dem Gundelfinger Kasten. Trotz der tollen Leistung der 1871-Keeperin, schafften es die Gastgeberinnen ihre Führung kurzzeitig auf ein 14:5 auszubauen. Doch erneut ließen sich die Mädels aus Augsburg nicht hängen und kämpften sich bis zur 48. Minute wieder bis auf fünf Tore heran. Immer häufiger fanden nun auch die Rückraumschützen des TSV die Lücken in der Abwehr und stellten auch die gegnerische Torhüterin zunehmend vor Herausforderungen. Aus ihrem Team-Time-Out zehn Minuten vor Ende der Partie kam das Gundelfinger Team noch einmal fokussierter in die Endphase als die 1871erinnen. Erst das eigene Time-Out in der 53. Minute brachte wieder die nötige Konzentration in das Spiel der Damen, wodurch man noch einmal drei Torerfolge für sich verbuchen konnte. Trotz des großen Kampfgeistes musste man mit einem Endstand von 19:13 letzten Endes wichtige Punkte an den TV Gundelfingen II abtreten.

Kommendes Wochenende ist der TSV Göggingen II zu Gast am Meierweg 16. Die Zeit bis dahin werden die Damen erneut für eine ausgiebige Vorbereitung nutzen. Anpfiff ist am Sonntag, 16.02.2020 um 15:00 Uhr. Die Mädels freuen sich über zahlreiche Unterstützung.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Walz (Tor), Birk (2), Haas, Dobberstein (1), Asztalos (2), Pittner, Fischer (1), Pogacias, Schwemmreiter (4), Lichtenstern, Schmatkow (3).

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