Schlagwort: Niederlage

BHC Königsbr.09 II – Damen 23:22 (14:13)

SG Damen Saison 2020/2021
Damen liefern Krimi zum Saisonauftakt

Am Sonntag 18.10.2020 trafen unsere Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen bei ihrem ersten Saisonauftritt, auf die Damen des BHC Königsbrunn II. Leider mussten sich unsere Mädels nach 60 Minuten erbitterten Kampfes in Königsbrunn mit 23:22 geschlagen geben.

Fast 20 Minuten lang hatten die SG-Damen zu Beginn der Partie die Nase vorne und zeigten den Königsbrunnerinnen was die neue SG leisten kann. Denn obwohl die Gastgeberinnen sich bemühten, ließen die SGlerinnen diese nicht über den Ausgleichstreffer hinauskommen. Durch schnelles Umschaltspiel konnten die Damen etliche Tempogegenstöße verwandeln, allen voran ist hier Franziska Sendl zu nennen. Beim 9:9 fing kam es jedoch zum Bruch in der Abwehr der SG. Die Hausherrinnen nutzten ihre körperliche Überlegenheit aus, kamen nun besser ins Spiel und konnten erstmals in Führung gehen. Das Spiel blieb ein Kopf-an-Kopf-Rennen, wobei sich die SGler unnötige Ballverluste erlaubten und beste Chancen vergaben. Trotz schönster Eins-gegen-Eins-Situationen und dem sicheren Rückhalt der neuen Torhüterin Victoria Kotas, gingen die Mannschaften mit 14:13 in die Halbzeit.

In der zweiten Hälfte begannen die SG-Damen zunächst wieder konzentriert und konnten durch einen verwandelten Strafwurf von Jessica Birk erneut auf 14:14 ausgleichen. Die Abwehr stand und hatte die Damen des BHC nun erneut gut im Griff. Vorne wurde mit Tempo auf die Nahtstellen der Königsbrunner Abwehr gestoßen. Victoria Kotas sicherte ihr Tor und zeigte unzählige Paraden. Durch einen Traumpass auf Stephanie Lichtenstern konnte diese einen weiteren Tempogegenstoß verwandeln. Beim 16:18 nahmen die Gastgeberinnen dann eine Auszeit um sich zu sammeln. Leider erfolgreich. Bis zur 57. Spielminute konnten sie auf 22:19 wegziehen.
Dennoch zeigten die Gäste auch in der kompletten zweiten Spielhälfte Willensstärke und kämpfen erbittert weiter. In der 58 Minute stand es 23:20 für den Gastgeber, leider reichten die beiden folgenden Anschlusstreffer von Tiffany Pogacias und Amela Ahmetovic nicht mehr zum Ausgleich.

Trainer Johannes Wittgen ist trotz der Niederlage zufrieden mit seinem Team. Nachdem das Trainergespann Michael Stumpf und Roland (Moses) Winkelbauer das Team der SG 1871 Augsburg/Gersthofen aus aktuellem Anlass zur Prävention leider vorerst nicht weiter betreuen kann, übernahm Wittgen den Trainerposten der SG-Damen kurzfristig. Wir danken an dieser Stelle unserem ausgeschiedenen Trainer-Duo, das auch weiterhin mit dem Team in Verbindung bleiben wird, für die vergangene Zeit und die Vorbereitung auf diese Saison. Großer Dank gilt auch Trainer Johannes Wittgen für die schnelle Unterstützung.

Für die SG 1871 Augsburg/Gersthofen spielten: Kotas (Tor), Birk (2/1), Dobberstein, Asztalos (4), Pittner, Ahmetovic (6/2), Sendl (3), Pogacias (2), Lichtenstern (4), Wiedemann , Schmatkow (1)

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SG 1871 Gersthofen II – TSV Bäumenheim 17:33 (8:16)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Auch gegen Bäumenheim kein Erfolgserlebnis.

Gegen die Mannschaft aus Bäumenheim hatten die Jungs der SG 1871 Gersthofen II noch etwas gutzumachen. Die Leistung im Hinspiel konnte man wohl kaum als Handball bezeichnen, darauf wies auch Coach Alexander Fischer nochmal hin. Unglücklicherweise konnte er diesmal aber nur einen sehr überschaubaren Kader ins Rennen schicken, sodass Benjamin Koppe sein Comeback auf der Platte geben musste. Sage und schreibe zwei Auswechselspieler standen somit einer prall gefüllten Gästebank entgegen.

Der Beginn verlief für die Hausherren leider nicht nach Maß. Bäumenheim konnte den dynamischen Matthias Klement immer wieder gut in Szene setzen, wodurch dieser mehrfach unbedrängt einnetzen konnte. Die Augsburger wehrten sich jedoch nach Kräften, sodass das Match bis zum Spielstand von 6:9 nach 16 gespielten Minuten noch völlig offen war. Durch eigene Ungeschicktheit, sowie der einen oder anderen diskutablen Schiedsrichterentscheidung konnten die Gäste teils in doppelter Überzahl die sich bietenden Räume nutzen und das Ergebnis binnen kurzer Zeit auf 6:13 stellen. Auch eine Auszeit Fischers brachte an diesem Nachmittag keine deutliche Besserung, weswegen nach 30 gespielten Minuten bereits ein deutlicher 8:16 Rückstand aus Sicht der Tiger auf der Anzeigetafel stand.

Fischer wies in der Halbzeitpause darauf hin, dass es offensiv wie defensiv phasenweise durchaus Lichtblicke gab. Diese galt es somit zu wiederholen und natürlich den Rückstand zu verkürzen. Auch die Passivität der Außen- und Kreisspieler wurde bemängelt. Wie zu erwarten taten sich die Herren der SG 1871 Gersthofen II aber auch im zweiten Durchgang schwer. Dies lag zum einen daran, dass die konditionellen Unterschiede der Teams nun langsam deutlich wurden, zum anderen verschenkte man einige Bälle unnötig durch Abspielfehler und immer wieder falsche Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt. Die sehr ungleichmäßig verteilten Zeitstrafen taten ihr Übriges dazu (8 Zeitstrafen für die SG, lediglich eine für Bäumenheim). Die Gäste kontrollierten somit die Partie, bauten den Vorsprung immer weiter aus und konnten so einen ungefährdeten 17:33 Sieg mit nach Hause nehmen.

Für die Jungs der SG 1871 Gersthofen II wird es nun langsam eng, nochmal zu punkten, um wenigstens die rote Laterne an die TSG Augsburg zurückzugeben.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Udo Kasten (Tor), Andrei Lungu (3), Niklas Fischer (4), Benjamin Koppe, Mathias Ziernhöld (2/1), Maximilian Öschay (3), Patrick Stiegelmair (4/1), Alexander Kranz, Manfred Fröhlich.

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SG 1871 Gersthofen – TSV Göggingen 26:27 (10:15)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Vierte Niederlage in Folge – Aufbäumen der Augsburger kommt zu spät

Am Samstagabend, 07.03.2020 fanden sich die Gäste aus Göggingen am Meierweg ein, um die nächsten zwei wertvollen Zähler auszufechten. Nach einer starken zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern aus Augsburg nicht dem Tabellenführer ein Bein im Kampf um die Meisterschaft zu stellen und sie unterlagen mit 26:27.

Trotz Corona-Virus kamen zahlreiche Zuschauer aus Göggingen und Augsburg an den Meierweg, um die Partie zwischen dem unangefochtenen Spitzenreiter aus Göggingen und der nun etwas abstiegsbedrohten SG 1871 Augsburg zu verfolgen. Lukas Schmölz an der Seitenlinie der Augsburger konnte nur auf eine sehr begrenzte Anzahl von Spielern zurückgreifen, sodass man sich die Kräfte einteilen musste. Nichtsdestotrotz forderte er von seinen Männern, volles Tempo zu gehen, um die Defizite im Positionsangriff über einen schnellen Ballvortrag über die erste und zweite Welle wettzumachen. Gewillt dem Ligaprimus die Sause zu vermiesen legte man zügig los und konnte mit 2:0 in Führung gehen, doch die Abwehr war noch nicht so recht auf der Platte, sodass man dem Kreisläufer zu viel Raum gewährte und dieser nur noch durch Foulspiel gestoppt werden konnte. Göggingen konnte durch drei Siebenmeter, den anfänglichen Rückstand in eine 3:4-Führung umwandeln. Raphael Thoms (TSV Göggingen) ließ Michael Müller im Tor der Augsburger bei seinen Strafwürfen keine Chance. Dass man sich in der Defensive steigern musste, war angesichts mehrerer Tore nach klassischem Abräumen über die Außenspieler zu erkennen. Ein wenig übermotiviert, tatkräftig zuzupacken musste man bereits nach neun Spielminuten die zweite Zeitstrafe gegen den Abwehrchef Bastian Koppe hinnehmen, welcher fortan auf der Außenposition zum Einsatz kam, um nicht Gefahr zu laufen frühzeitig mit einer roten Karte vom Feld geschickt zu werden. Leider kam nach zwölf Minuten die eigene Angriffsmaschinerie ins Stocken, denn man fand schlichtweg kein probates Mittel mehr um die, auf eine offensive 3:2:1-Deckung umgestellte, Gögginger Abwehr zu durchbrechen. Die Stoßbewegung fand nur sehr sporadisch auf die Nahtstellen statt und man versuchte aus dem Standhandball heraus zum Torerfolg zu kommen, was ungemein schwerer war. Auch in der Verteidigung vermisste Trainer Lukas Schmölz die Querbewegung und das Übergeben seiner Jungs. Zu passiv und teils auch gedanklich zu langsam ließ man die Gögginger gewähren, sodass diese ihren Vorsprung bis zur 22 Spielminute auf 8:13 Tore ausbauen konnten. Beim Spielstand von 10:15 zugunsten der Gäste aus Göggingen beendeten die beiden Schiedsrichter die erste Halbzeit und baten die Mannschaften in die Kabinen.

Lukas Schmölz zeigte, dass er mit den ersten 15 Minuten durchaus zufrieden war, da man hier den Ball laufen ließ und folglich auch zu Toren kam. Die Defensivarbeit war dem Coach jedoch ein Dorn im Auge, denn hier musste man unbedingt zulegen und miteinander gegen den Angreifer stehen, sodass man weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafen vermeiden konnte und nicht unnötig eine Unterzahlsituation heraufbeschwor. Auch die klägliche Chancenverwertung bereitete Schmölz Kopfzerbrechen, denn man durfte diese einhundertprozentigen Möglichkeiten gegen eine Mannschaft wie den TSV Göggingen absolut nicht vergeben, um im Spiel zu bleiben. Des Weiteren motivierte er seine Spieler dazu, wieder schnell über die erste und zweite Welle nach Vorne zu spielen, damit sich das Gögginger Abwehrbollwerk gar nicht erst formieren und man den Gegner überrumpeln konnte, um vielleicht doch noch die Wende im Spiel herbeiführen zu können.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah man zunächst noch keinerlei Veränderung im Spiel der SG. Den Göggingern gelang nach geduldigem Aufbauspiel weiterhin der Durchbruch zum Tor oder das Ablegen auf den Kreisspieler, gegen den man kein Mittel fand. Im Angriff vergab man immer noch Torchancen am Fließband, sei es aus dem Tempogegenstoß oder vom Kreis. Plötzlich gelang es den Ball eine Nuance schneller nach vorne zu spielen und prompt konnte man die Defensive der Gäste, welche wieder auf eine 5:1-Deckung umgestellt hatten, auseinanderreißen. Doch gelang es nicht näher als auf drei Tore Mitte der zweiten Halbzeit heranzukommen. Zu diszipliniert und geduldig spielte der Tabellenführer seine Angriffe zu Ende und erzielte Tor um Tor, obwohl sich die Abwehr der SGler steigerte und man es vermehrt schaffte die Angreifer zu doppeln. Aus Sicht der Augsburger waren einige Strafwürfe für die Gäste sehr leicht vergeben worden, da die beiden Unparteiischen nicht immer einen idealen Standort fanden, obwohl die Abwehraktionen fair und im rechten Maß verliefen. Dies brachte sogar Lukas Schmölz auf der Bank in Rage, sodass dieser gemaßregelt werden musste. Vermeintlich zu Unrecht mit Siebenmetern bestraft, bot man dem Spitzenteam der Liga ab Mitte der zweiten Hälfte einen heißen Kampf. In Unterzahl gelang es auf nur noch 21:23 zu verkürzen und man roch förmlich Lunte, dass in dieser Partie der Drops noch nicht gelutscht sein sollte. Markus Walter steuerte erfolgreich mit einer blütenweißen Weste vom Siebenmeterpunkt zehn Tore bei und hielt sein Team im Spiel. Auch in der Verteidigung funktionierte das Nachrücken nun besser und man machte es dem Kreisspieler schwer zum Torerfolg zu kommen. Aus dem Rückraum hatten die Gögginger bis dato noch nicht geshootet. Knapp sechs Minuten vor Spielende konnte Felix Reisner erstmals auf nur ein Tor für die SG verkürzen. Fortan ließ Trainer Schmölz eine offensivere 4:2-Formation spielen, um schnell in Ballbesitz zu kommen und dadurch vielleicht doch noch den Ausgleich oder gar mehr zu erzielen, doch in der 58. Minute konnten die Gäste ihren Vorsprung erneut auf 24:27 ausbauen, was gleichbedeutend mit dem Sieg war. Zwar konnte man wenige Sekunden vor Abpfiff auf 26:27 herankommen, doch verblieb keine Zeit mehr, den zu diesem Zeitpunkt doch verdienten Ausgleich zu erzwingen. Die Partie endete somit mit 26:27 für den Tabellenführer, welcher damit seine Aufstiegsambitionen zwar mühevoller als angenommen, aber doch spielerisch überzeugend untermauerte. Da der TSV Haunstetten II zeitgleich gegen den BHC Königsbrunn verloren hatte, konnten die Gäste ausgiebig in der Kabine die Entscheidung im Kampf um den Aufstieg in die Landesliga feiern.

Für die Augsburger und Gersthofener Jungs bedeutete die vierte Niederlage in Folge, dass man nun unbedingt aus den nächsten Begegnungen Zählbares hervorbringen muss, denn das Tabellenende rückt immer näher. Nach dem 18. Saisonspiel findet man sich, bei noch vier verbleibenden Partien, mit 13:23 Punkten auf dem zehnten Tabellenrang wieder. Das nächste Spiel bestreiten die Herren um Trainer Lukas Schmölz bereits am nächsten Samstag, 14.03.2020 um 18:00 Uhr auswärts gegen den TSV Schwabmünchen, welcher durchaus noch Ansprüche auf Tabellenplatz Drei geltend machen kann. Für die SGler heißt es nun, sich ordentlich auf diese Partie vorzubereiten, um dem Keller des Klassements wieder entkommen zu können und frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern, denn mit Lauingen und Aichach warten auch noch weitere starke Teams im Restprogramm auf die Schmölz-Jungs, die es zu bezwingen gilt.

Für die SG 1871 Gersthofen traten an: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B., Erhard (2/1), Reisner (2), Walter (12/10), Scherer (3), Tomov (1), Feistle (3), Öschay.

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TSV Friedberg III – SG 1871 Gersthofen II 34:22 (15:13)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Licht und Schatten zu früher Stunde in Friedberg.

Die Begegnung am 1. März 2020 fand zu sehr ungewohnter Zeit für die Mannen der SG 1871 Gersthofen II statt. Bereits um 10:30 Uhr pfiffen die Unparteiischen die Partie an. Der frühe Zeitpunkt des Spiels stellte für einzelne Akteure eine ziemliche Herausforderung dar, sodass sich die Kabine erst nach und nach füllte und Coach Fischer dann doch auf einen akzeptabel aufgestellten Kader zurückgreifen konnte.

Auch vor dieser Partie gab Fischer die Marschroute vor: Stabiles Defensivverhalten, geduldiges und bewegungsvolles Offensivverhalten waren notwendig um die Routiniers des TSV Friedberg aus der Reserve zu locken. Ebenso sollte jede Möglichkeit eines Gegenstoßes oder einer zweiten Welle genutzt werden, da die Jungs der SG im Schnitt doch die jüngere Mannschaft waren.

Bis zum Zwischenstand von 3:3 nach knappen acht Minuten agierten beide Teams absolut auf Augenhöhe. Defensiv stimmte die Absprache bei der SG, der Angriff spielte sich die Treffer geduldig heraus und nutzte die sich ergebenden Chancen gut. Im Anschluss legten die Gastgeber einen kleinen Zwischensprint hin und konnten sich die erste deutlichere Führung erarbeiten. Coach Fischer wechselte daher auf einigen Positionen und nahm nach 14 gespielten Minuten beim Stand von 8:4 ein Time Out. Offenbar fand er die richtigen Worte, denn die Gäste konnten sich wieder herankämpfen. Über 8:6, 10:8 und 12:11 lieferten die Tiger eine starke Leistung ab. Vor allem der glänzend aufgelegte Goran Tomov konnte sich immer wieder durchsetzen und so wichtige Treffer erzielen. So gingen die beiden Teams mit einem respektablen 15:13 in die Kabinen.

Ausnahmsweise hatte Fischer fast ausschließlich lobende Worte in seiner Halbzeitansprache übrig. Der Wille, das Spiel zu gewinnen war deutlich zu spüren und jeder Einzelne motivierte sich, um die routinierten Friedberger weiter zu ärgern.

Leider sollte die Halbzeitpause aber zum absolut falschen Zeitpunkt kommen. Die Augsburger erwischten einen miserablen Start in den zweiten Durchgang und mussten innerhalb zehn Minuten sieben Gegentreffer bei nur zwei eigenen erzielten Toren hinnehmen. Somit war früh schon die Vorentscheidung gefallen. Die Gründe hierfür waren wie in den vorangegangenen Partien die inkonsequente Abwehr, sowie ein einfallsloser Angriff. Udo Kasten im Tor der Augsburger konnte nicht mehr an seine starke Leistung  der ersten Hälfte anknüpfen und auch Goran Tomov tat sich schwer, das Spiel erneut an sich zu reißen. Besonders die cleveren Anspiele der Hausherren an den Kreis machten den Tigers das Leben schwer.

Coach Alex Fischer nahm somit folgerichtig nach 45 Minuten nochmals ein Time Out, um die Missstände anzusprechen und das Team an die Leistung der ersten 30 Minuten zu erinnern. Leider war die Zweite jedoch nicht mehr in der Lage, das Spiel nochmal enger zu gestalten. Mehrere Zeitstrafen gegen die SG taten ihr Übriges dazu. So konnte Friedberg am Ende doch ungefährdet mit 34:22 als verdienter Sieger vom Parkett gehen.

Auch dieses Spiel hat wieder gezeigt, dass in der Zweiten Potenzial vorhanden ist. Es fehlt jedoch an der nötigen Konstanz, eine gute Leistung auch einmal über die volle Distanz zu zeigen.

Die nächste Chance zu beweisen, dass die Jungs kein „Kanonenfutter“ sind, gibt es bereits am kommenden Samstag, 7. März 2020 in der Halle am Meierweg. Um 17:30 Uhr treffen die SGler auf die Mannschaft des TSV Bäumenheim. Im Hinspiel lieferte man eine grausame Vorstellung ab, was es auf jeden Fall zu korrigieren gilt. Auch dies wird natürlich wieder keine leichte Aufgabe, jedoch muss man auf der starken ersten Hälfte gegen Friedberg aufbauen, dann ist auch hier wieder alles möglich!

Wie immer freut sich die Zweite über jeden Fan und Zuschauer!   [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Udo Kasten (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (1), Luca Weigl (2), Goran Tomov (9), Arman Kurtovic, Jan Kandzora (5/3), Mathias Ziernhöld (3/1), Maximilian Öschay (2), Alexander Kranz.

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männl. B-Jugend – TSV Friedberg II 20:24 (10:12)

Team_B-Jugend_Saison_2019/2020
Niederlage gegen den direkten Tabellennachbar.

Ebenfalls zuhause, in der Gersthofener Halle, traten am 29.02.2020 die B-Jugendlichen des TSV 1871 Augsburg gegen ihren direkten Tabellennachbar, den TSV Friedberg II, auf das Spielfeld. Die Partie ähnelte einer Achterbahnfahrt bei der letzten Endes die Gäste aus Friedberg den längeren Atem hatten.

Die Jungs des TSV 1871 erwischten einen denkbar schlechten Start in dieses Duell. Denn bereits nach fünf gespielten Minuten stand eine 1:5-Führung für das Friedberger Team auf der Hallenuhr. Ein paar Minuten und Tore später dann der nächste Stein auf dem Weg der Augsburger Jungs: Die Nummern zweier Spieler auf dem Spielberichtsbogen waren vertauscht, was eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe für das Team zur Folge hatte. In dieser Phase hielten die Gäste zwar ihren Vorsprung konnten diesen aber auch nicht weiter ausbauen, denn die Tigers kämpften sich Schritt für Schritt zurück in das Spiel. Auch das Team-Time-Out durch den TSV Friedberg half nicht die Aufholjagd der Augsburger zu beenden. Vorläufiger Höhepunkt der Partie sollte ein direkter Freiwurf vor der Halbzeitpause sein, den Nils gekonnt zu einem 10:12-Halbzeitstand verwandelte.

Das Match war nun wieder komplett offen und die Möglichkeit das Ganze doch noch zu drehen lag nur zwei Tore entfernt. Nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte hielten die Gäste jedoch hartnäckig ihre knappe Führung aufrecht. Hinzugesellte sich vermehrter Gesprächsbedarf zwischen den Unparteiischen der Partie und den Spielern der Mannschaft. Die 1871er ließen jedoch nicht von den Friedbergern ab und erzielten fünf Minuten vor Schlusspfiff den langersehnten Anschlusstreffer zum 20:21. Eine darauffolgende rote Karte wegen grober Unsportlichkeit (Ball wegwerfen), welche sicherlich vermeidbar gewesen wäre, verwehrte den 1871-Jungs jedoch mehr oder weniger die Chance das Spiel doch noch zu eigenen Gunsten zu gestalten. Die Friedberger nutzten diesen Umstand umgehend und sicherten sich letzten Endes mit einem finalen Stand von 20:24 die Punkte für dieses Spiel.

In der kommenden Woche am 08.03. geht es für die Augsburger Jungs bereits weiter. Zu Gast beim Tabellenführer BHC Königsbrunn verspricht es ein spannendes Match zu werden. Anpfiff in Königsbrunn ist um 16:00 Uhr. Die Jungs freuen sich über Unterstützung!

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin, Andre (4), Luis, Sandro, Felix (5), Noah (2), Stefan (1), Nils (8).

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SG 1871 Gersthofen – BHC Königsbr.09 18:21 (9:9)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Wichtige Big Points liegen gelassen gegen Königsbrunn.

Am Samstagabend, 29.02.2020, trafen die beiden Aufsteiger der vergangenen Bezirksligasaison gegeneinander an. Beide Teams befinden sich im unteren Drittel der Tabelle und benötigten die wertvollen Zähler. Nach 60 Spielminuten fand die Partie mit den Gästen aus Königsbrunn einen würdigen Sieger. Der Mitaufsteiger konnte letztlich mit 18:21 siegreich von Dannen ziehen.

Vor dem Spiel machte Interimscoach Lukas Schmölz seinen Männern noch einmal recht deutlich wie wichtig dieses Spiel war. Sollte man die Punkte in eigener Halle behalten können, bedeutete dies zugleich einen kleinen Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Folglich waren alle Spieler bis in die Haarspitzen motiviert. Doch schon beim Aufwärmen war dies einer Anspannung gewichen, welche die Begegnung über anhalten sollte.

Die Schiedsrichterbesetzung der Partie war vom Verband etwas unglücklich gewählt worden, denn einer der Unparteiischen fungiert als Trainer eines direkten Konkurrenten in der Bezirksoberliga. Dies stellt in gewisser Weise die Neutralität der Unparteiischen in Frage und ist in einer derart heißen Phase der Saison denkbar unpassend. Nichtsdestotrotz, Handball wird auf dem Parkett entschieden. Das Spiel begann temporeich und die Gäste konnten nach 49 Sekunden die erste Führung verbuchen, welche erst in der 15. Spielminute abgegeben wurde. In der Zwischenzeit beschränkten sich beide Teams auf reihenweise Fehlwürfe und Abwehrrangeleien, welche unmittelbar dazu führten, dass die Palette an Verwarnungen für das Team um Lukas Schmölz voll ausgeschöpft war. Daher wurde das nächste Foulspiel direkt mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe geahndet. Nachdem diese abgesessen war, besann sich Timm Erhard und konnte durch schön herausgespielte Einzelaktionen auf 6:4 für die Augsburger Jungs erhöhen. Nach einer überzogenen Defensivaktion musste jedoch erneut ein SGler das Spielfeld für zwei Minuten verlassen. Diese Überzahlsituation nutzten die Gäste aus Königsbrunn allerdings nicht zwingend aus und scheiterten mehrmals am überragenden Keeper der Augsburger. Im Angriff wurden gerade von der Rechtsaußenposition zahlreiche 100-Prozenter vergeben und der Gästetorwart förmlich warm geworfen. Daher sah sich Trainer Schmölz genötigt eine kurze Besprechungspause zu nehmen, um seine Herren neu einzustellen und anzustacheln. Aus Sicht der Gastgeber schien dies nur mäßig Wirkung gezeigt zu haben, denn Tim Sailer (BHC Königsbrunn) glich mit zwei Toren in der 26. Spielminute zum 7:7-Zwischenstand aus. Nach neuerlichen zwei Minuten gegen die Hausherren, welche jedoch ohne Konsequenzen in Sachen Spielstand blieben, trafen beide Teams nur noch vom Siebenmeterpunkt und Markus Walter stellte mit seinem erfolgreichen Strafwurf den Pausenstand von 9:9 Toren her.

Obwohl der Halbzeitstand ausgeglichen war, warnte Trainer Schmölz in seiner Ansprache davor die Königsbrunner in ihr gut praktiziertes Tempospiel kommen zu lassen. Bisher war die erste Welle kein großes Problem, da die Rückwärtsbewegung im Vergleich zu vielen anderen Spielen der Saison funktionierte. Im Angriff war abermals die mangelhafte Chancenverwertung zu monieren. Auch das druckvolle Durchstoßen, welches im Training eingehend geübt wurde, wollte noch nicht so recht gelingen, sodass man sich schwer tat Lücken in der Abwehr zu reißen.

Die Partie setzte sich wie folgt fort. Keines der beiden Teams schaffte es sich nennenswert abzusetzen. Bis zur 41. Minute wanderte die Führung immer wieder zur SG 1871, woraufhin Königsbrunn postwendend ausgleichen konnte. In dieser Phase des Spiels ließen die Herrschaften in Blau eine klare Linie vermissen. Beispielsweise wurde ein wiederholt sehr schlampig ausgeführter Pass vom Torwart zum Anspiel, der nicht die Hände des Akteurs fand, nicht wie im Regelwerk vorgesehen mit einem direkten passiven Spiel geahndet, sodass dies mehrfach auf Seiten der Gäste erfolgte. Eigene Schludrigkeit im Umgang mit Chancen und ein einknickendes Rückzugsverhalten führten schließlich dazu, dass Königsbrunn Mitte der zweiten Halbzeit plötzlich mit 14:16 in Front lag. Man versäumte nun schnell nach vorne zu spielen und mehr Druck auf das Abwehrbollwerk der Gäste auszuüben. Am eigenen Kreis stellte man sich wenig clever an und erhielt eine weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Die daraus resultierende Unterzahlsituation nutzten die BHC-Cracks sogleich aus und erzielten einen komfortablen 4-Tore-Abstand fünf Minuten vor Spielende. Obwohl der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Kranz binnen einer Minute den Anschluss zum 18:20 bei noch 96 zu spielenden Sekunden erzielen konnte und die Abwehrformation frühzeitig auf eine offensive 4:2-Manndeckung umgestellt und sogar auf einen offene Mann-Mann-Deckung rotiert wurde, gelang es nicht mehr die flinken Jungs aus Königsbrunn einzuholen, sodass Benedikt Eitzenberger mit seinem Tor zum 18:21 Endstand die nächste Niederlage der SG 1871 Gersthofen besiegelte, welche aufgrund der desaströsen Torquote auch in Ordnung geht.

Nach nun drei sieglosen Spielen in Folge, müssen die Schmölz Schützlinge so langsam den Blick nach unten in der Tabelle richten, denn nur noch wenige Zähler trennen nun vom vermeintlichen Abstiegsrang. Daher heißt es nun Mund abputzen, Krone richten und weiter fighten. Dass dies gegen den Ligaprimus aus Göggingen am nächsten Samstag ein derart schwieriges Unterfangen wird leuchtet ein. Doch vielleicht lässt sich eine Trotzreaktion erzwingen und man kann dem Spitzenreiter als Underdog ein wenig ärgern. Begrüßen möchten wir Sie am Samstagabend, 07.03.2020 zur gewohnten Anwurfzeit um 19:30 Uhr in der Halle am Meierweg. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung in diesem heiklen Abschnitt der Saison.

Für die SG 1871 Gersthofen auf dem Parkett standen:

Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B., Erhard (4), Reisner, Fischer (1), Weigl, Walter (4/2), Scherer (3), Tomov, Bossauer (1/1), Feistle (3).

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SG 1871 Gersthofen – Kissinger SC 22:30 (12:14)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Weitere Niederlage gegen den Kissinger SC.

Am Samstagabend, 15.02.2020, trat die zuletzt sieglose SG 1871 Gersthofen und der Kissinger SC gegeneinander an. Letzten Endes konnten die Gäste mit 22:30 triumphieren und ihren dritten Tabellenplatz sichern. Für die SG war dies erneut ein herber Rückschlag, denn somit rückte man dem unteren Tabellendrittel wieder beängstigend nahe.

Die Ausgangslage vor dem Spiel war eine andere wie vor dem letzten Spiel gegen Ichenhausen. Nachdem man dieses Spiel auf die leichte Schulter genommen hatte und eine deutliche Niederlage, die in ihrer Höhe verdient war, hinnehmen musste, wollte man gegen die Paartaler ein Ausrufezeichen setzen. Lubos Urban, der sich nach mehrjähriger Tätigkeit nun nicht mehr an der Spielfeldseite der Augsburger Jungs aufhalten wird, legte am Donnerstagabend mit sofortiger Wirkung sein Traineramt nieder. Somit war der für ihn in die Bresche gesprungene Langzeitverletzte Lukas Schmölz erstmals gefordert. Vor dem Spiel appellierte dieser an den Siegeswillen eines jeden Einzelnen, damit sich eine derartige Schmach wie in Ichenhausen nicht erneut wiederholte.

Die auf einigen Positionen veränderte Startaufstellung der Augsburger fand zunächst besser ins Spiel, da man aus einer konzentriert agierenden Defensive heraus eine schnelle zweite Welle einleiten konnte, welche die Kissinger forderte. Nach fünf Minuten führte man mit 3:1 Toren, nachdem der Kissinger Tim Antonitsch beim 7-Meter-Strafwurf am Keeper der SG scheiterte. Solange man geschlossen als Abwehrverband agierte, taten sich die Gäste schwer im Angriff, doch sobald dieses Kollektiv ein wenig aufriss, gelang es den Kissingern sich durchzusetzen. Nichtsdestotrotz konnte man eine knappe Ein-Tor-Führung bis zur 20. Spielminute bewahren. Doch dann geriet das eigene Angriffsspiel ins Stocken. Der schnelle Spielaufbau wurde vehement durch die Kissinger gestört und im Positionsspiel konnte man nicht den notwendigen Druck auf die Nahtstellen entwickeln. Gerade bei Gefahr eines drohenden Zeitspiels behielt man nicht die Nerven und schloss zu zwanglos ab. Durch mehrere ungenutzte Torgelegenheiten, welche die Kissinger postwendend in erfolgreiche Konter ummünzen konnten, brachte man deren Tormaschine ins Laufen, sodass man zwischenzeitlich mit drei Toren zurück lag. Die beiden Unparteiischen baten die Mannschaften beim Zwischenstand von 12:14 in die Kabinen.

Nachdem Lukas Schmölz in seiner Halbzeitansprache klar gemacht hatte, dass man unbedingt an die ersten 20 Minuten anknüpfen musste, um die Kohlen noch aus dem Feuer holen zu können, konnte man sich wieder auf ein Tor herankämpfen. Dennoch tat man sich im eigenen Spielaufbau schwer die Kissinger entscheidend zu fordern, sodass man weiterhin auf Treffer aus dem Nichts hoffen musste, welche Markus Walter mit schönen Unterarmwürfen auch beisteuern konnte. Die ersten Minuten der zweiten Halbzeit verliefen nicht ganz zum Gefallen des SG-Coachs, doch auch Kissing ließ nun einige Tormöglichkeiten ungenutzt, sodass es nach 36 Spielminuten noch immer nur 15:16 für die Gastmannschaft hieß. Doch leichtfertige Abschlüsse im Tempogegenstoß oder vom Siebenmeterpunkt verwehrten den Ausgleich auf Seiten der Augsburger, was der Tabellendritte binnen weniger Minuten dazu nutzte auf 15:18 zu erhöhen. In der 40. Spielminute ereignete sich eine merkwürdige Situation. Philip Zechmann (Kissinger SC) war im Tempogegenstoß Markus Walter enteilt. Sportlich fair wollte dieser eine Notbremse verhindern. Aus ungeklärter Ursache hob der Kissinger theatralisch ab und brach seinen Wurf ab. Daraufhin deutete das Schiedsrichtergespann auf den Siebenmeterpunkt und schickte beide Akteure mit Zwei-Minuten-Zeitstrafen auf die Bank. Den folgenden Siebenmeter vergab Kissingen. Nach dieser unruhigen Phase schien sich das Spiel zu normalisieren. Den Augsburgern fehlten im Angriff die Ideen und Kissingen verwaltete die Führung. Nach exakt 44:44 Minuten ereignete sich das nächste Kuriosum. Der Kissinger Simon Schneider wurde nach längerer Diskussion mit einer roten Karte des Feldes verwiesen, nachdem er einen direkten Tempogegenstoß verhindert hatte. Erst nach längerer Absprache waren sich die beiden Unparteiischen einig, ob sie die rote Karte zücken sollten. Den anschließenden Siebenmeter verwandelte Eduard Bossauer zum 18:21. Leider wollte sich die anfängliche Stabilität in der Abwehr nicht mehr einstellen, sodass Kissingen die Unruhe für sich nutzte und innerhalb von acht Minuten den Vorsprung verdoppelte. Die SGler schafften es in der Folge nicht, sichere Torchancen zu verwandeln und rannten diesem Rückstand mal mehr, mal weniger bis zum Spielende hinterher. Die Begegnung endete mit 22:30 für den gastierenden Kissinger SC.

Zwei Spiele nacheinander ist es den Männern nun nicht gelungen Zählbares einzufahren. Aus diesem Grund gilt es die anstehende Spielpause über die närrische Zeit zu nutzen und sich gegen den Mitaufsteiger aus Königsbrunn wieder in anderer Verfassung zu präsentieren. Derzeit befindet sich der nächste Gegner auf dem drittletzten Rang. Dennoch sollte man auch diese Partie nicht unterschätzen, denn im Hinspiel musste man deutlich Federn lassen. Damit sich dies nicht wiederholt haben die Spieler und ihr neuer Trainer jetzt knapp zwei Wochen Zeit, um Unzulänglichkeiten und Schwächen auszumerzen, sodass am 29.02.2020 um 19:30 Uhr in der Sporthalle des Paul-Klee-Gymnasiums wieder eine hervorragend eingestellte Mannschaft um die Punkte fighten wird. Aus den verbleibenden sechs Spielen, müssen definitiv weitere Zähler eingefahren werden, um schnellstmöglich nicht mehr mit dem Abstieg in die Bezirksliga fürchten zu müssen. Darum freut sich die SG sehr über lautstarke Unterstützung auf der Tribüne für das Restprogramm der Spielzeit 2019/2020.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (3), Erhard (2), Reisner (4), Pauler (3), Weigl, Walter (7/4), Walter, Scherer, Tomov (2), Bossauer (1/1), Feistle, Öschay.

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TSG Augsburg – SG 1871 Gersthofen II 34:24 (17:11)

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Nächste Klatsche im Kellerduell.

Das Kellerduell gegen die TSG Augsburg verlief ganz und gar nicht nach den Vorstellungen der SG 1871 Gersthofen II. Zu keinem Zeitpunkt konnte man das Spiel an sich reißen, woraus die nächste deutliche Niederlage resultierte.

Vorangegangen war eine „Krisensitzung“ am Donnerstag, die von Coach Fischer und Abteilungsleiter Koppe einberufen wurde. Es wurde völlig zu Recht die Einstellung der Protagonisten angesprochen. Bezeichnend hierfür war leider, dass wie schon über den gesamten Saisonverlauf hinweg erneut nur der harte Kern des Teams es für nötig befand, an der Sitzung teilzunehmen. So einigte man sich darauf, die Saison vernünftig zu Ende zu bringen und dann in aller Ruhe die Planungen für die kommende Spielzeit anzugehen. Zusätzlich erklärten sich einige „alte Hasen“ dazu bereit, das Team für den Rest der Saison so gut wie möglich zu unterstützen. Hierfür ein herzliches Danke!

Nichtsdestotrotz schaffte man es wenigstens, eine Mannschaft ins Rennen zu schicken, die durch eine vernünftig besetzte Bank unterstützt wurde. Die ersten zehn Minuten der Partie verliefen noch recht ausgeglichen, sodass es 4:4 stand. Bereits nach dieser kurzen Zeit war aber deutlich zu sehen, dass die SG erneut nicht besonders daran interessiert war, eine vernünftige Abwehrleistung zu liefern. Dadurch hatte es die TSG Augsburg viel zu leicht, zum Torerfolg zu gelangen. Die Gastgeber legten somit den ersten Zwischenspurt ein und führten Mitte der ersten Spielhälfte mit 10:6, woraufhin Coach Fischer das Team-Time-Out nahm. Folgerichtig kritisierte er lautstark die lasche Defensive, welche so gut wie nicht stattfand. Auch die Angriffsleistung ließ schwer zu wünschen übrig. Die erarbeiteten Chancen wurden mehrfach leichtfertig vergeben, indem man den Keeper der TSG regelrecht warm warf. Leider hatte die Auszeit nicht den gewünschten Effekt, die Gastgeber konnten weiterhin nach Belieben auf Udo Kasten im Tor der SG abschließen und den Vorsprung bis zur Halbzeit kontinuierlich auf 17:11 ausbauen.

In der Kabine machte sich Ernüchterung breit. Diese ließ Fischer allerdings nicht gelten, als er darauf hinwies, dass die SG 1871 Gersthofen das Hinspiel immerhin für sich entscheiden konnte. Dass dies an diesem Sonntag nur über Kampf, Wille und Einstellung gehen würde, sollte von Anfang an klar gewesen sein. Der zweite Durchgang verlief jedoch keinen Deut besser. Nur vereinzelt zeigte die SG, dass sie durchaus in der Lage ist, defensiv kompakt zu arbeiten. Sobald dies gelang, waren auch die Mittel der TSG stark begrenzt. Leider konnten die Tiger das vorhandene Potenzial jedoch viel zu selten abrufen. Der Beleg hierfür lässt sich in der Spielstatistik recht deutlich ablesen. Allein Mittespieler Bonifaz Knoller von der TSG konnte neun Treffer erzielen. Von der schwachen Arbeit in der Abwehr sowie dem meist ideenlosen und viel zu statischen Angriff abgesehen, schwächte sich die Zweite der SG mehrfach selbst durch recht unnötige Zeitstrafen. Mitte der zweiten Halbzeit war die Messe somit bereits gelesen, als die TSG zum 29:17 einnetzte. Die SG konnte nur noch Ergebniskosmetik – wenn man dies überhaupt so nennen kann – betreiben. Schließlich endete die Parte auch in der Höhe verdient mit 34:24.

Das Team bedankt sich bei den mitgereisten Zuschauern und freut sich bereits am kommenden Samstag, dem 15. Februar 2020 auf erneute Unterstützung, wenn mit dem TSV Haunstetten III ein ganz anderes Kaliber in die Sporthalle nach Gersthofen reist. Anpfiff ist um 17:30 Uhr.    [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Kasten (Tor), Koppe M. (3), Lungu, Fischer (3), Weigl (2), Tomov (4), Kerner (1), Kandzora (8/1), Ziernhöld (1), Öschay (2), Fröhlich.

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SC Ichenhausen – SG 1871 Gersthofen 34:25 (16:13)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Deutliche Niederlage in Ichenhausen.

Nach einer desolaten Mannschaftsleistung verlor die SG 1871 Gersthofen am Samstagabend gegen eine Mannschaft aus Ichenhausen, von der man sich mit diesem Spiel im Abstiegskampf schon fast uneinholbar distanzieren hätte können. Leider ließ die komplette Mannschaft von Beginn an jeglichen Kampfgeist vermissen, sodass man vollkommen verdient und mit bedröppelten Gesichtern die Heimreise antreten musste.

In den ersten fünf Minuten war man noch die bessere Mannschaft, ließ im Angriff aber bereits zu viele Bälle liegen, wodurch man die Anfangsphase „nur“ ausgeglichen bestritt. Je länger das Spiel dauerte, desto besser kamen die Gastgeber in das Spiel und fanden nun mit fast jedem Angriff einen Mitspieler der frei abschließen konnte. Im Gegenzug rieb man sich in der Offensive mit viel Kleingruppenspiel auf und musste die Gastgeber davonziehen lassen. Auch eine Auszeit von Trainer Urban brachte nur unwesentliche Verbesserungen ins Spiel der SG. Das Halbzeitergebnis von 16:13 spiegelte die Kräfteverhältnisse nicht so deutlich wieder, wie sie in dieser ersten Halbzeit waren.

Mit Beginn der zweiten 30 Minuten kam zunächst kurz Hoffnung auf, da jetzt die Abwehr besser stand und man über ein schnelles Spiel zu einfachen Toren kam. Anschließend verlor die SG jedoch erneut komplett den Faden und leistete sich in Angriff, Abwehr und Torhüterspiel zu viele elementare Fehler. Spätestens als nach einer Auszeit ein Strafwurf vergeben wurde und man im Gegenzug sogleich das 23:16 hinnehmen musste, wurde allen klar, dass das heute nichts mehr wird. Frustriert vom Spiel ließ die SG nun endgültig die Köpfe hängen und man konnte den Gastgebern bis zur 50. Minute nichts mehr entgegensetzen. Beim Stand von 29:18 ging nochmal ein kleiner Ruck durch die SG’ler als man sich darauf besann, zumindest den direkten Vergleich nicht kampflos zu verschenken. In der Folge konnte man noch bis auf sieben Tore aufholen, was für das Minimalziel gereicht hätte, aber wie schon so häufig in dieser Partie verlor man auch hier wieder zu schnell den Faden und musste sich am Ende deutlich mit 34:25 geschlagen geben.

Das nächste Spiel unserer „Ersten“ findet schon nächsten Samstag gegen den starken Kissinger SC statt. Anpfiff ist hier um 19:30 Uhr in der Halle des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen. Wir sind gespannt, ob man sich hier wieder von der besseren Seite zeigen kann. Das Hinspiel endete 23:26 für die SG 1871 Gersthofen und man kann erwarten, dass sich der aktuell drittplatzierte Gast für die Hinspielniederlage revanchieren möchte.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (1), Erhard (5), Pauler (3), Walter (5), Scherer (1), Tomov (6), Feistle (4), Öschay.

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Damen – BHC Königsbr.09 II 11:25 (7:15)

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Niederlage gegen Tabellennachbar.

Am Sonntag, den 02.02.2020, komplettierten die 1871-Damen das Heimspielwochenende am Nachmittag mit ihrem Spiel gegen den direkten Tabellennachbar BHC Königsbrunn 09 II. Nachdem man in der Hinrunde zwei Punkte aus Königsbrunn entführen konnte, wollte man auch dieses Wochenende die Punkte für sich beanspruchen.

Doch schnell merkte man, dass man an diesem Tag einer besser aufgestellten Mannschaft als noch in der Hinrunde gegenüberstand. Seine eigenen Angriffe vergaben die Gastgeberinnen zunehmend mit ungezielten Würfen direkt in die Hände des Torwartes, während man in der Defensiven zunächst keine geeignetes Mittel gegen das Spiel der Königsbrunnerinnen fand. So stand für die 1871-Damen nach knapp zehn gespielten Minuten bereits ein Sechs-Tore-Rückstand auf der Uhr. Obwohl oder gerade weil man sich nicht aufgeben wollte, wurde man nun zusehends für das späte Eingreifen in die Angriffe der Gäste mit 7-Meter-Strafwürfen belegt, die dazu beitrugen die Führung der Königsbrunner weiter auszubauen. In die Halbzeitpause ging man bereits mit einem aussagekräftigen Zwischenstand von 7:15.

Trotz aller guten Vorsätze fand man auch in der zweiten Spielhälfte keinen Zugang zum Spiel. Zu viele Chancen wurden seitens der 1871erinnen vergeben oder nicht sauber herausgespielt. Und obwohl man die Gäste aus Königsbrunn in der Defensiven zeitweise in den Griff bekam, konnte diese Leistung nicht dauerhaft hoch gehalten werden, sodass man den Kontrahenten nicht mehr gefährlich werden konnte. Mit einem Endstand von 11:25 verließ man geknickt die eigene Platte und muss sich nun weiter damit beschäftigen wieder zu alter Form zurückzufinden.

Ob dies gelingt wird sich bereits im nächsten Match auswärts gegen den TV Gundelfingen II zeigen. Auch hier hat man in der Hinrunde noch durchgreifen können und versucht dies nun erneut zu schaffen. Anpfiff ist am 09.02. um 15:15 Uhr in Gundelfingen. Die Damen freuen sich über jegliche Unterstützung.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Freter, Holtz (beide Tor), Birk, Haas, Dobberstein (4), Walz, Pittner (1), Pogacias, Schwemmreiter (1), Lichtenstern (2), Schmatkow (3).

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