Mit dem Vorhaben, der Niederlagenserie ein Ende zu machen, reisten die 1871er Damen am Samstag, den 23.11.2019, zum TSV Schwabmünchen. Leider konnten Sie sich nicht gegen den Tabellenzweiten durchsetzen und mussten sich mit einem 36:14 klar geschlagen geben.
Das Spiel wurde gleich zu Beginn in den ersten vier Minuten mit vier Toren auf Seiten der Gastgeberinnen dominiert. Verletzungsbedingt geschwächt war die Truppe vom TSV 1871 dennoch bestrebt, sich auswärts wieder zwei Punkte zu ergattern, um das Ziel des Wiederaufstieges nicht in der Hinrunde schon beerdigen zu müssen. Erfreulich hingegen war, dass Neuzugang Hannah Walz an diesem Tag ihr Debut für den TSV 1871 Augsburg gab. Schnell wurde jedoch klar, dass die Mannschaft aus Augsburg den schnell spielenden Schwabmünchnerinnen leider nicht gewachsen war. Erst in der sechsten Minute fiel das bereits lang ersehnte erste Tor für 1871. Die Spielweise der Tigerladies konnte sich Trainer Michael Stumpf nicht tatenlos weiter anschauen und sah sich gezwungen bereits in der siebten Minute ein Team-Time-out zu nehmen, um die Damen endlich wach zu rütteln. Doch auch nach der Ansage des Trainers fanden die Mädels nicht in das Spiel und mussten sich mit einem aussagekräftigen Halbzeitstand von 18:5 vorerst das Feld räumen.
Die Pause wurde genutzt, um sich nochmal zu sammeln und sich klar zu machen, dass die Mannschaft des TSV Schwabmünchen zwar mit jungen, guten und flinken Spielerinnen besetzt ist, dies aber kein Hindernis darstellen sollte, wenn man in der Abwehr klare Absprachen trifft und im Angriff den Ball auch mal im Eckigen versenken würde. In der zweiten Hälfte 13 Tore wieder einzuholen war ein hartes und ambitioniertes Ziel. Die zweite Halbzeit verlief jedoch nicht besser. Es fehlte weiterhin an Absprachen in der Abwehr oder man verschlief die gegnerischen Angriffe nahezu komplett. So fand das Spiel letztendlich verdient mit 36:14 ein Ende. An dieser Stelle muss ein Lob an Jennifer Schmatkow ausgesprochen werden, auf deren Konto ganze acht der insgesamt 14 mageren Treffern für den TSV 1871 ging.
Am Samstag, den 29.11.2019, müssen die Damen erneut auswärts antreten. Dieses Mal geht die Reise zum TSV Bäumenheim. Eine Woche lang hatte die Mannschaft vom Trainergespann Stumpf und Winkelbauer Zeit, das verlorene Spiel sacken zu lassen und die Fehler im Training aufzuarbeiten. Über jegliche Unterstützung, trotz des langen Anfahrtsweges, freuen sich unsere Damen.
Schwabmünchen eine Nummer zu groß für SG 1871 Gersthofen
Am Samstagabend, 23.11.2019 traten sich die SG 1871
Gersthofen und der TSV Schwabmünchen in der Sporthalle des Paul-Klee-Gymnasiums
gegenüber. Das Kräftemessen endete nach 60 Minuten deutlich mit 17:33 für die
Gäste. Die Negativserie der SG hält somit schon seit drei Spielen an.
Die Vorzeichen der Partie waren mehr als ungünstig, da Coach
Lubos Urban aufgrund einer Knieverletzung, zusätzlich zu den bereits
vermeldeten Ausfällen, nun auch auf Teamkapitän Lukas Schmölz verzichten musste.
Daher wurde der „Doppel-Maxi“ (Maximilian Koppe und Maximilian Öschay) aus der
zweiten Mannschaft nachnominiert, um Alternativen zur Verfügung zu haben und
den jungen Spielern zugleich Spielpraxis zu ermöglichen.
Die ersten Spielminuten vergingen und es war zunächst kein
großer Klassenunterschied auszumachen. Nach knapp sieben Spielminuten führte
die SG sogar hauchdünn mit 3:2 Toren, doch von dort an wollte Vieles nicht mehr
gelingen. Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff funktionierte in
dieser Spielphase ausgezeichnet, doch war selten von Erfolg gekrönt, da sich
die Schwabmünchner ebenfalls sehr zügig in der Defensive sortierten. Schwabmünchen
agierte aus einer körperlich harten, wenn doch fairen Abwehr heraus und nur
Torhüter Müller und seiner großartigen Paraden war es zu verdanken, dass nicht
jetzt schon das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Doch der TSV legte den
Gangwahlhebel um und erhöhte das Tempo von hinten heraus, sodass man mehrere
Tempogegenstöße nicht abwehren konnte und schlicht zu langsam in der
Rückwärtsbewegung war. Oftmals konnten die Gäste eine Überzahl im
Schnellangriff erzwingen und ließen der Abwehr keine Chance. Nach knapp 19
Minuten waren die Schwabmünchener mit 4:8 davongezogen. Das eigene
Angriffsspiel stellte sich als sehr einseitig und Lauf arm dar. Kam man doch
einmal zum Abschluss vergab man diese sicheren Möglichkeiten mangels
Konzentration und Zielgenauigkeit, denn auch die technischen Fehler und
Fehlpässe, vor allem auf die Kreisposition, häuften sich. Dem konnte auch der
sonst so sichere Siebenmeterkiller „Gunnar“ im Tor nichts entgegensetzen, denn
seine Vorderleute vermochten es nicht ihm zu helfen. Zudem kamen auch mehrere
fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, welches mit der Partie
ein wenig überfordert wirkte. Dies war jedoch nicht ausschlaggebend für diesen
ausbaufähigen Auftritt der ersten Spielhälfte. Beim Spielstand von 7:12
zugunsten von Schwabmünchen wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte.
Schwabmünchen spielte mit hoher Geschwindigkeit von hinten heraus und
vollendete die einstudierten Spielzüge überlegt, sodass die Führung rasch auf
8:16 anwuchs. Im Angriff fehlte den SGler insbesondere die sonst über Lukas
Schmölz ausgestrahlte Torgefahr aus dem Rückraum. Spielzüge wurden selten zu
Ende gespielt und teilweise war das Auge für den besser postierten Mitspieler
nicht vorhanden, sodass man sich immer mehr in der Abwehr des TSV verbiss. Die
Schwabmünchener Cracks drückten weiter auf das Tempo und man hatte zusehends
Mühe in die schnelle Rückwärtsbewegung zu kommen, sodass die harmlosen Aktionen
in der Offensive mehrmals in leichtfertigen Ballverlusten endeten, welche
wiederum zu Gegentoren führten. Knapp 15 Minuten vor Abpfiff lagen die Gäste
erstmals mit zehn Toren in Front. Dies war scheinbar für einige Spieler Grund
dafür, das Rückzugsverhalten gänzlich einzustellen. In der Schlussphase des
Spiels konnte man kein Schippchen mehr drauflegen und vergab zahlreiche
Tormöglichkeiten kläglich. Selbst Würfe auf das freie Tor fanden nicht ihren
Weg. Die Fehlerquote in Sachen technischer Fehler stieg weiter an und so war es
nur konsequent, dass Schwabmünchen die Spielgeschwindigkeit aufrechterhielt.
Nach einem Torwurfversuch landete Michael Reithmeier unglücklich auf der Hand
und kugelte sich den Daumen aus. An dieser Stelle gute Genesung. Da man sich
nun vollends aufgegeben hatte, verfolgte manch eine Akteur die Partie in
passiver Starre, welche auch der gesamten Bank anzulasten ist. Die eigenen
Offensivbemühungen wurden ideenlos und sehr unsicher vorgetragen, sodass die
17:33-Heimniederlage in ihrer Höhe vollkommen gerechtfertigt ist. Mit
ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die mangelnde Chancenverwertung und
die phasenweise nicht vorhandene Abwehr.
Nun gilt es die eigene Leistung zu reflektieren und Schlüsse
für das nächste Spiel in zwei Wochen gegen die auf Tabellenplatz Fünf
befindliche HSG Lauingen-Wittislingen zu ziehen. Anpfiff hierzu ist am Samstag,
07.12.2019 um 19:30 Uhr in der Halle am Meierweg. Wir hoffen auch hier wieder
auf zahlreiche Unterstützung unserer treuen Anhänger und wünschen ein schönes
spielfreies Wochenende.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Koppe M. (1), Kranz M., Koppe B.,
Erhard (3), Walter (6/3), Reithmeier (3), Scherer (2), Tomov (1), Feistle,
Öschay (1/1).
Am Samstag, den 12.10.2019 fand der zweite Qualifikationstag der gemischten E-Jugend in Bobingen statt. Dort traten die Tigerkids gegen die Teams des TSV Bobingen und den TSV Schwabmünchen II an.
TSV 1871 Augsburg – TSV Schwabmünchen II 7:9 (0:8)
Im ersten Spiel des Tages galt es sich gegen die Kinder des TSV Schwabmünchen II zu beweisen. Diese legten jedoch schnell vor uns zogen bis zur ersten Halbzeit deutlich davon. Die Tigerkids hatten sichtlich Mühe sich auf dem Spielfeld zu orientieren und fand man den Weg zum gegnerischen Tor fehlte das nötige Glück, um den Ball dort auch unterzubringen. Geknickt gingen die Kinder des TSV 1871 zur Halbzeitpause vom Spielfeld. Dass dies keine leichte Partie mehr werden würde, war wohl allen klar, doch man wollte den Kopf nicht in den Sand stecken und nochmal alles aus sich herausholen. Und so startete kurz nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte eine rasante Aufholjagd seitens der Augsburger. Tor um Tor ließen die kleinen 1871er den Vorsprung der Gegner schrumpfen. In der Abwehr wurde sogar so effizient gearbeitet, dass dem TSV Schwabmünchen in dieser Spielhälfte nur noch ein einziges Tor gelang. Leider reichte letztendlich die Zeit nicht mehr aus das Spiel doch noch zu drehen und so ging man mit einem Endstand von 7:9 vom Platz. Der Kampfgeist aus der zweiten Halbzeit galt es nun mit in das nächste Spiel zu nehmen.
TSV Bobingen – TSV 1871 Augsburg 11:6 (7:3)
Nach einer kurzen Verschnaufpause mussten die Tigerkids erneut ran. Dieses Mal gegen die Heimmannschaft dem TSV Bobingen. Dass auch diese Partie keine leichte werden würde war klar, hatte man bereits das Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem TSV Bobingen und dem TSV Schwabmünchen II gesehen. Dennoch waren die Kids hoch motiviert. Leider fand man abermals nicht gleich richtig ins Spiel und es fehlte an der nötigen Abstimmung in der Abwehr 1871-Kids, sodass das Team des TSV Bobingen immer wieder frei auf das Augsburger Tor werfen konnten. Zwar Verbesserte sich die Abwehrarbeit erneut in der zweiten Spielhälfte, doch musste man sich in dieser Partie letzten Endes deutlicher mit 11:6 geschlagen geben.
Die Tigerkids haben nun bis zur nächsten Qualifikationsrunde im November genügen Zeit weiter zu üben, um mit der tollen Teamleistung aus dem ersten Spiel öfter zu glänzen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Casandra, Max, Moritz, Luka, Ena, Toni, Sabine, Cristina, Penelope, Nikolozi, Sebastian, Melvin