Das Gastspiel der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen stand
– wie sollte man auch anders erwarten – erneut unter keinem guten Stern. Um
überhaupt eine vollständige Mannschaft auf die Reise schicken zu können,
mussten Patrick Stiegelmair, Gerhard Koch und Samir Babovic zu einem Comeback
überredet werden. Hierfür ein großes Danke für die Unterstützung!
Erfreulicherweise war Coach Fischer wieder mit von der Partie, sodass er seinen Platz auf, bzw. neben der Bank wieder einnehmen konnte. In der Ansprache vor Anpfiff erinnerte er das Team nochmal an das Hinspiel, in dem man eine gute Leistung geboten hatte, welche leider nicht belohnt wurde. Dementsprechend war die Marschroute klar: Neusäß ist durchaus ein Gegner, den man ärgern kann. Den besseren Start in die Partie sollten aber die Hausherren haben. Die Absprachen in der Defensive stimmten bei der SG anfangs angesichts der erneut komplett neuen Kaderzusammensetzung nicht, was Neusäß mit einfachen Toren über den Kreisläufer nutzen konnte. So stand es bereits nach drei gespielten Minuten 4:0 für die Heimmannschaft. Jan Kandzora konnte sich als erster Torschütze der SG in den Spielbericht eintragen, ehe Neusäß weiter auf das Gaspedal drückte und schnell auf 7:1 davonzog. Coach Fischer nahm daraufhin einige Wechsel vor, worauf die Defensive nun etwas stabiler agierte und auch die Offensive langsam ins Rollen kam. Nach und nach gelang es den Tigers, das Match etwas offener zu gestalten und sie verkürzten zur Mitte der ersten Halbzeit auf 9:6. Die kurze Aufholjagd wurde jedoch schnell wieder zunichte gemacht, da sich wieder Unkonzentriertheiten in den Abwehrverbund einschlichen und auch im Angriff wurden erneut einige gute Möglichkeiten ungenutzt liegen gelassen. Bis Ende der ersten Spielhälfte konnten die Gastgeber so ihre Führung wieder ausbauen, sodass man schließlich mit 18:11 in die Kabinen ging.
Die Vorgaben für die zweite Hälfte waren recht schnell besprochen. Offensiv etwas mehr Druck und Bewegung, defensiv mehr Konsequenz und Körpersprache waren nötig, um das Spiel nochmal offener gestalten zu können. Doch die Gastgeber kamen deutlich besser aus der Pause und konnten weitere schnelle Tore durch Gegenstöße erzielen. Dem schnellen Spiel der jungen Truppe hatten die Herren der SG 1871 Gersthofen wenig entgegenzusetzen, da es in der Rückzugsbewegung schlicht am nötigen Tempo fehlte. Nach 41 Minuten konnte Neusäß bereits eine Führung von zehn Toren erspielen, was einer Vorentscheidung glich. Die SG hingegen musste sich jeden Treffer hart erarbeiten, was sich schließlich auch an den schwindenden Kräften erkennen ließ. Neusäß hatte somit keine Probleme mehr, das Ergebnis immer weiter in die Höhe zu schrauben, sodass schlussendlich ein deutliches 42:26 auf der Ergebnistafel abzulesen war.
Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Zweite sich aus dieser schwarzen Serie befreien kann. Danke an die mitgereisten Fans und Zuschauer, die das Team trotz der negativen Ergebnisse weiter unterstützen. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Gerhard Koch, Samir Babovic (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (3/2), Hamed Doumbia, Jan Kandzora (10/2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (5), Patrick Stiegelmair (4), Alexander Kranz (2), Manfred Fröhlich (1).
Die erste Partie im Jahr 2020 verlief alles andere als
erfolgreich. Die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen schaffte es in 60 Minuten
Spielzeit sage und schreibe 9 Tore gegen die Tabellenführer aus Günzburg zu erzielen.
Die Vorzeichen waren zu Beginn der Begegnung dabei gar nicht so
dürftig, wie bei manch anderem Spiel diese Saison. Der etatmäßige Coach Alex
Fischer fiel erneut aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde durch Lukas
Schmölz vertreten. Dieser fand eine volle Kabine vor, sodass es diesmal
zumindest nicht an den mangelnden Wechselmöglichkeiten liegen konnte.
Der VfL eröffnete das Match bereits nach 49 Sekunden mit dem
ersten Treffer und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits eine 3:0 Führung
für sich verbuchen. Erst jetzt erzielte auch die SG 1871 Gersthofen ihr erstes
Tor von der 7-Meter-Linie. Wer nun dachte, dass die Augsburger in der Partie
angekommen waren, wurde sträflich eines besseren belehrt. Günzburg erhöhte Tor
um Tor auf 1:9, ehe Goran Tomov in der 24. Spielminute endlich den zweiten
Treffer für die Tiger erzielte. Dabei konnte man der Spielgemeinschaft keine
schlechte Defensivarbeit vorwerfen. Die Leistung in der Offensive war jedoch
erschreckend schwach. Es fehlte an Tempo, Bewegung, Spielwitz und vielem mehr,
sodass man Günzburg zu keinem Zeitpunkt aus der Reserve lockte. So endete der
erste Spielabschnitt mit einem ernüchternden 4:11, das Alexander Kranz mit
einem sehenswerten Tempogegenstoß kurz vor der Pause markierte.
Coach Schmölz sprach folgerichtig das desolate Angriffsspiel an und gab den Tigers Lösungsansätze an die Hand, um die Tabellenführer vor größere Aufgaben zu stellen. Auch die eine oder andere Stellschraube in der Abwehr wurde nachgezogen. Leider wollte aber auch in der zweiten Halbzeit nur wenig klappen. Günzburg konnte sein Spiel ohne größere Anstrengungen durchziehen, die SG hingegen mühte sich zu jedem einzelnen Treffer. Fehlende Cleverness in der Rückzugsbewegung und Pech beim Abschluss taten ihr Übriges dazu. Das Tor schien an diesem Nachmittag einfach wie vernagelt, sodass man zahlreiche Alutreffer zur ohnehin schon geringen Torausbeute hinnehmen musste. Zu allem Überfluss verletzte sich Nico Schwarz im Laufe der Partie an der Schulter. Hier bleibt es abzuwarten, wie lange er dem Team fehlen wird. Das Spiel endete schließlich arm an richtigen Highlights mit
9:29. Positiv zu erwähnen ist das Saisondebut des Neuzuganges Luca Weigl, der
sich auch gleich in die überschaubare Torschützenliste eintragen konnte.
Die nächste Partie findet am 25. Januar 2020 in Neusäß statt. Im Hinspiel zeigte man gegen die Nachbarn eine engagierte und ansprechende Leistung, die leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Anwurf in der Eichenwaldhalle ist um 19:30 Uhr. Das Team freut sich natürlich über jegliche Unterstützung.
Zum Abschluss wünscht das Team Coach Alex Fischer eine gute Besserung, sodass er bald wieder seinen Platz auf der Bank einnehmen kann! [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Winkelbauer, Kasten (beide Tor), Koppe (2), Lungu, Fischer (2), Weigl (1), Tomov (2), Kurtovic, Schwarz, Ziernhöld (1/1), Grygieratzki, A. Kranz (1).
Bittere Niederlage gegen Haunstetten II zum Rückrundenauftakt.
Den Rückrundenstart am Samstag, 18.11.2020 markierte das
Spiel gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II, gegen welchen man im
Hinspiel nur denkbar knapp verloren hatte. Nach mitunter hitzigen 60 Minuten
stand der Sieger fest. Die favorisierten Gäste konnten sich mit 20:25 gegen die
SG 1871 Augsburg durchsetzen und untermauerten somit ihre Aufstiegsambitionen.
Nach ausgiebigem Urlaub wieder am Spielfeldrand, konnte Trainer Lubos Urban nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen, um den Haunstetter Herren spielerisch etwas entgegenzusetzen. Daher ließ der Coach der Augsburger unter der Woche im Training vermehrt Spielzüge einüben und wiederholen, sowie legte er großen Wert auf eine solide Abwehrarbeit, da diese gegen die körperlich in guter Verfassung befindlichen Ortsrivalen unabdingbar sein sollte.
Wer sich an den 28.09.2019 zurückerinnerte, der sollte genau wissen, dass auch, wenn der Gegner übermächtig erschien, ein Punkterfolg im Bereich des Möglichen war. Denn im Hinspiel war man lange mit den Haunstettern auf Augenhöhe und musste nur durch ein wenig intelligentes Foul am Mittelkreis im direkten Gegenstoß einen Siebenmeter hinnehmen, der den knappen 30:29-Sieg der Haunstetter ermöglichte. Somit waren die SGler hoch motiviert in die Partie gestartet und wollten auf keinen Fall frühzeitig aufgeben. Nach sechs Spielminuten führte man überraschend mit 3:2 Toren, hatte jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit Marcus Seybold (TSV Haunstetten), der auf der linken Rückraumposition für mächtig Furore sorgte. Urban entschied sich für eine offensivere 5:1-Deckungsformation, welche das schnelle Passspiel im Rückraum unterbinden sollte. Goran Tomov erledigte seine Aufgabe mit Bravour und konnte mehrere gefährliche Pässe unterbinden und direkt zum Gegenstoß überleiten. Doch im Angriff war man, wie schon im Hinspiel, mit der verkappten 3:2:1-Abwehr der Gäste überfordert und fand immer seltener Anspielstationen, da man sich schlichtweg zu wenig ohne Ball bewegte und diesen oft unter Bedrängnis in die Hände, der auf Schnellangriffe lauernden Gäste, spielte. In der elften Minute war es dann soweit und mehrere Passfehler und schlechte Torabschlüsse bescherten den Haunstettern eine 4:7-Führung. Dieser Abstand hielt sich bis zur 21. Minute konstant (6:9). Plötzlich taten sich wieder Durchbruchsmöglichkeiten infolge effektiv gesetzter Kreissperren auf, welche die Gäste nur durch energisches Eingreifen entschärfen konnten. Infolgedessen erhielten diese in kurzer Zeit zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen, welche den Augsburger Jungs eine doppelte Überzahl bescherten. Diese nutzte man aus um in der 24. Minute zum 9:9 ausgleichen zu können. Nachdem die Gäste wieder auffüllen durften, gelangen ihnen durch geduldig herausgespielte Überzahlsituationen über die Außenpositionen mehrere Treffer, die eine 11:13-Führung zur Pause bedeuteten.
In seiner Halbzeitansprache forderte Coach Urban seine Männer auf, die Haunstetter vermehrt im Angriff unter Druck zu setzen und die eigenen Außenspieler besser in die Offensivbemühungen zu integrieren, da diese bisher nahezu nicht in Erscheinung getreten waren. Es war noch alles möglich in dieser Partie und das wusste der Cheftrainer der SG auch lautstark zu vermitteln.
Gewillt die Vorgaben des Trainers umzusetzen, begann man geduldiger im Angriff zu agieren, doch die nach wie vor offensive Deckung der Haunstetter stellte die Gastgeber weiterhin vor enorme Schwierigkeiten. So ist es schönen Einzelaktionen von Markus Walter (7 Tore) zu verdanken, dass man bis zur 37. Spielminute nur mit einem Tor in Rückstand war. Leider wurde man in der bisher recht sicher stehenden Defensive etwas nachlässiger und erlaubte den Angreifern immer häufiger den Durchbruch zum ersten Kreis ohne diese entscheidend zu stören, was dazu führte, dass vor allem Marcus Seybold (9 Tore) sich mehrfach durchsetzen konnte und erfolgreich abschloss. In der Offensive tat man sich schwer einfache Bälle zum Mitspieler zu bringen, spielte diese zu unbedacht zum Gegner und vergab erneut zahlreiche Tormöglichkeiten. Mitte der zweiten Halbzeit spielte man zwar mit, doch man konnte den Abstand nicht auf weniger als zwei Tore (19:21) verkürzen. Wie vom Trainer gefordert, gelang es nicht die Gäste zwingend unter Druck setzen. Diese spielten routiniert und geduldig ihre Spielzüge durch und konnten mehrfach von der rechten Außenposition abschließen. Allein den Torhütern ist es in dieser Phase zu verdanken, dass man nicht weiter hinten lag. Zu erkennen war auch, dass einzelnen Spielern, die nach längerer Pause wieder zum Team gestoßen waren, ein wenig die „Körner“ für die letzten Minuten fehlten, sodass man sich in den Schlussminuten der fortwährenden Angriffe der Haunstetter nicht mehr vollends mit aller Körperlichkeit entgegenstellen konnte. Diese konnten somit einen, ab Mitte der zweiten Halbzeit recht ungefährdeten, 20:25-Sieg einfahren und festigten somit Tabellenplatz Zwei.
Für die SG 1871 Gersthofen bedeutet dieser Sieg zwar eine weitere Niederlage, doch Trainer Urban konnte diesem Spiel durchaus auch Positives abgewinnen, denn das Team hatte sich als Einheit präsentiert, in der jeder für jeden kämpfte. Auch das Rückzugsverhalten war im Vergleich zu den letzten Spielen des vergangenen Jahres optimiert worden, auch wenn der letzte Schliff noch fehlte. Diesen geringfügigen Aufwärtstrend gilt es trotz dieser Niederlage auch in die Partie gegen den TSV Friedberg II am nächsten Wochenende mitzunehmen. Anpfiff zur Begegnung mit der Bayernliga-Reserve ist am Samstag, 25.01.2020 bereits um 14:00 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg. Wir freuen uns auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung um gegen die, aktuell auf Rang Sieben befindliche, Friedberger „Zwote“ bestehen zu können.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B., Erhard (2), Reisner (2), Pauler (2), Weigl, Walter Markus (7/1), Walter Manuel (1), Tomov (2), Feistle (4).
Die erste Begegnung im Handballjahr 2020 für die SG 1871
Gersthofen fand am Samstag, 11.01.2020 in der Paul-Klee-Turnhalle gegen das
Schlusslicht der Liga, den TSV Niederraunau II statt. Nach einer durchwachsenen
ersten Halbzeit konnten die Hausherren schließlich mit 31:20 siegreich vom
Parkett gehen.
Da sich Coach Lubos Urban noch im wohlverdienten
Weihnachtsurlaub befand und sein Co-Trainer Alex Fischer auch nicht mit von der
Partie sein konnte, musste der derzeit verletzte Lukas Schmölz das Taktikbrett
übernehmen. Seiner neuen Aufgabe bewusst, konnte dieser personell aus dem
Vollen schöpfen und musste sogar einen Spieler vom Spielberichtsbogen
streichen.
Auf dem Papier schien dieses Spiel bereits entschieden zu
sein, hatten die Gäste aus Niederraunau bisher keinen einzigen Zähler
eingefahren, doch das dies auf dem Spielfeld sich oft anders gestaltet, dies
sollten die Augsburger selbst erfahren. So tat man gut daran den
Rückraum-Shooter der Niederraunauer Reserve aus dem Spiel zu nehmen. Nach nur
44 Sekunden durfte man dessen erstes von fünf Toren bewundern. Sofort reagierte
Aushilfstrainer Schmölz und ließ diesem wurfgewaltigen Herrn eine
Sonderbewachung zu teil werden. Im Angriff merkte man den SGlern deutlich die
mehr als dreiwöchige Winterpause an. Zu gemächlich wurde noch nach vorne
gespielt und mehrere hochkarätige Möglichkeiten vergeben. Endlich zurück aus
dem schönen Kolumbien fügte sich Yannis Pauler wieder glänzend in das Gefüge
ein und verlieh dem Rückraum von der rechten Seite wieder mehr
Durchschlagskraft. In der Defensive formierte sich der Mittelblock um Bastian
Koppe und ließ den Kreisläufern wenig Luft zum Atmen. Dennoch tat man sich
schwer den Ball im Tor des gegnerischen Teams unterzubringen und so dauerte es bis
zur 17. Spielminute ehe eine erste Vier-Tore-Führung zu Buche stand. Diese
konnte jedoch nicht bis zur Pause gehalten werden, denn die Chancenverwertung
war erneut mangelhaft und am eigenen Kreis fehlte die Absprache untereinander.
Folglich gelang es dem Underdog Tor um Tor heranzukommen und sogar drei
Sekunden vor dem Pausenpfiff den Anschluss zum 14:13 herzustellen.
Die Entwicklung der letzten sechs Minuten in Halbzeit Eins
nahm Lukas Schmölz auch zum Anlass seinen Spielern ins Gewissen zu reden. Ziel
sollte es sein recht schnell wieder einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen,
um die wichtigen Punkte in heimischer Halle zu behalten.
Doch der Beginn der zweiten Spielhälfte verlief turbulenter
als so manchen Zuschauer lieb gewesen sein wird. Nach verhältnismäßig harmlosen
Aktionen schickten die beiden Unparteiischen zunächst Bastian Koppe und nur
eine Minute später Goran Tomov mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe auf die Bank.
Somit musste man sich der Angriffsbemühungen der Gäste in doppelter Unterzahl
erwehren. Mit Mann und Maus verteidigte man das eigene Tor und auch die
Abschlussschwäche der Gäste und die starke Torhüterleistung, stellten sicher,
dass sich kein Ball binnen dieser Phase in das Tor verirrte. Bastian Koppe
schien die kurze Verschnaufpause genutzt zu haben, um neu aufzutanken, denn
kaum wieder auf dem Spielfeld erzielte er zwei schön herausgespielte Tore, die
den Trainer der Gäste unmittelbar eine Auszeit abnötigten. Doch diese Auszeit
sollte keinerlei großartige Auswirkungen mehr haben, denn fortan nutzte man
jede sich bietende Torgelegenheit und konnte zwischen der 41. und 50. jeglichen
Gegentreffer verhindern. Daher der zu diesem Zeitpunkt sehr beruhigende
Zwischenstand von 26:15. Abgeklärt und sicher spielten die Hausherren die
letzten zehn Minuten von der Uhr. Erfreulicherweise durfte man zwei neue bzw.
zurückgekehrte Spieler in den eigenen Reihen Willkommen heißen, welche sich
sogleich mit jeweils einem Tor in die Torschützenliste eintragen konnten. Den
Schlusspunkt des Abends lieferte „Bad-Boy“ Maximilian Kranz, der sich seine
achte Zwei-Minuten-Zeitstrafe der Saison wenige Sekunden vor Abpfiff abholte
und somit die interne Statistik vor Yannik Scherer anführt. Das Spiel endete
wohlverdient, wenn auch hart erkämpft mit 31:20 zugunsten der SG 1871
Gersthofen.
Die Hinrunde der Bezirksoberligasaison 2019/2020 ist mit
diesem Spiel abgeschlossen und aus Sicht der Augsburger kann man gerade im
Hinblick auf die lange Verletztenliste einigermaßen zufrieden sein. Für die
Rückrunde hat sich das Team dennoch Einiges vorgenommen, denn das Saisonziel
Mittelfeldplatz steht weiter im Fokus. Um diesem gerecht zu werden gilt es in
den nächsten Partien die nötigen Zähler, die man in der Hinrunde liegengelassen
hatte einzufahren, um mit dem Abstieg alsbald möglich nichts mehr zu tun zu
haben. Die nächste Gelegenheit hierzu bietet sich bereits am kommenden Samstag,
18.01.2020 um 19:30 Uhr am Meierweg, wenn der Gegner keine geringerer ist als
die zweite Vertretung des TSV Haunstetten, welcher man im ersten Spiel nur sehr
unglücklich mit einem Tor unterlegen war. Den gen Landesliga blickenden
Haunstettern möchte man auch in dieser Partie wieder Paroli bieten können.
Für die SG spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (2), Erhard (3), Reisner (3), Pauler (5), Weigl (1), Walter Markus (4/2), Scherer (4), Tomov (2), Feistle (6), Walter Michael (1), Öschay.
Kleines Lebenszeichen vor Weihnachten gegen den TSV Aichach.
Am Samstag, 14.12.2019 begegneten sich der TSV Aichach und die SG 1871 Gersthofen auf dem Parkett. Nach einer grandiosen Aufholjagd der Augsburger trennten sich beide Teams mit 22:22 unentschieden.
Abermals musste Coach Lubos Urban, verletzungs- sowie urlaubsbedingt, auf die volle Besetzung seiner Bank verzichten. Zumindest einen Rückkehrer konnte er mit Felix Reisner vermelden, der zwar nach überstandener Sprunggelenksverletzung noch nicht über die von ihm bekannte Agilität und Spritzigkeit verfügte, dennoch zu mehr Stabilität in der Defensive beitragen konnte.
Bereits in den ersten zehn Minuten war abzulesen, dass die Partie ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden könnte, denn keinen der beiden Mannschaften gelang es sich abzusetzen. Im Angriff machte sich die mangelhafte Chancenverwertung bemerkbar, sodass man mehrere Tempogegenstöße gegen sich verzeichnete. Körperlich waren die Aichacher den Gästen aus Augsburg ein wenig überlegen und standen sehr kompakt, sodass die Lechstädter große Mühe hatten das Abwehrbollwerk zu überwinden. Auf der anderen Seite konnten die Lubos-Männer vor allem Thomas Bauer (TSV Aichach) nicht in den Griff bekommen. Somit konnte dieser sein Team Mitte der ersten Halbzeit mit 7:5 in Führung bringen. Doch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Nach 21 Spielminuten stand es 8:8. Wenige Minuten später musste, der aus der zweiten Mannschaft nachberufene Maximilian Wessoly, nach einer etwas unglücklichen Abwehraktion mit einer roten Karte das Spielfeld verlassen. Nichtsdestotrotz versuchte man den Abstand nicht größer werden zu lassen und setzte vollen Körpereinsatz gegen die heranstürmenden Aichacher. Aus Sicht der Schiedsrichter war dies wohl etwas zu viel und mit Bastian Koppe, der mit zwei Mal Zwei-Minuten-Zeitstrafe vorübergehend des Feldes verwiesen wurde, fehlte eine wichtige Stütze in der Defensive. Folglich enteilten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff mit 15:10 Toren.
In seiner Halbzeitansprache ermutigte Trainer Urban seine
Mannen trotz des deutlichen Rückstands weiter beharrlich in der Abwehr zu
arbeiten und im Angriff etwas konzentrierter beim Torabschluss vorzugehen, um
vielleicht den Abstand noch einmal verkürzen zu können.
Die zweite Hälfte des Spiels begann wie die erste Halbzeit
geendet hatte, kaum waren die Augsburger wieder zahlenmäßig ebenbürtig auf der
Platte, wurde ein anderer Spieler für zwei Minuten auf die Bank geschickt, was
die Verteidigung wesentlich erschwerte. Doch auch Michael Müller tat sein
Mögliches um den Abstand konstant zu halten. Leider fanden die Gäste am gegnerischen
Kreis noch zu selten den krönenden Abschluss und die technischen Fehler häuften
sich. Erst nach 40 Minuten nahm Bastian Koppe die Zügel in die Hand und das
Spiel in der Offensive wurde zwingender, sodass man den Gastgebern zahlreiche
Siebenmeter abnötigte, welche zumeist sicher verwandelt wurden. Fortan wurden
auch die Aichacher für ihr hartes Abwehrspiel mit Zwei-Minuten-Strafen bestraft
und die Augsburger kämpften sich Tor für Tor zurück ins Spiel. Sechs Minuten
vor Spielende konnte man erstmals wieder auf ein Tor herankommen und war für
die letzten Minuten der Partie höchst motiviert, den klaren Rückstand noch in
Zählbares umzuwandeln. Um die Anstrengungen der zweiten Halbzeit zu belohnen,
stellte Lubos Urban in der letzten Spielminute auf eine Mann-Mann-Deckung um,
um zeitnah den möglichen Ausgleichstreffer erzielen zu können. So geschehen nur
drei Sekunden vor Abpfiff. Der an diesem Tag sehr variabel vollendende Manuel
Feistle netzte den Ball zum 22:22-Endstand ein. Doch dies war nicht die letzte
Aktion. Mit der Schlusssirene erhielten die Paarstädter einen letzten Freiwurf
aus aussichtsreicher Position zugesprochen, welcher die Mauer der SGler
passierte, doch Michael Müller im Tor hielt den einen Punkt für die SG 1871
Gersthofen fest.
In der anstehenden Weihnachtspause muss unbedingt an der
eigenen Chancenverwertung gearbeitet werden, sowie die zurückkehrenden Spieler
wieder voll ins Mannschaftstraining integriert werden, sodass man die
Auftaktbegegnung der Rückrunde gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II diesmal
möglicherweise mit einer kleinen Überraschung beenden kann und nicht wieder
unglücklich mit einem Tor Differenz wie im Hinspiel unterliegt.
Wir wünschen allen Unterstützern ein gesegnetes
Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Handballjahr 2020.
Für die SG spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (4), Koppe B. (2), Reisner
(6/5), Scherer (3), Tomov (2/1), Kurtovic, Feistle (5).
Am Samstag, dem 14. Dezember traf die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen auf die Mannen des TSV Wertingen. Erneut wurde der Kader des Teams ordentlich durcheinander gewürfelt, sodass Alexander Kranz nach langer Verletzungspause zu seinem Saisondebüt kam. Auch auf der Trainerbank gab es einen unfreiwilligen Wechsel – Coach Fischer musste krankheitsbedingt das Bett hüten. Die Vertretung Fischers übernahm Johannes Wittgen, der in der Ansprache vor der Partie die Schwachstellen der Gäste ansprach, welche es konsequent zu nutzen galt.
Wie so oft gestaltete sich der Beginn der Partie der Zweiten recht ausgeglichen, ehe sich die ersten Unkonzentriertheiten und technischen Fehler einschlichen. So konnte man die ersten Minuten eine offene Partie verfolgen, in denen mal die Gäste und mal die Gastgeber in Führung gehen konnten. Der erste Bruch im Spiel der SG zeichnete sich dann leider bereits nach zehn Minuten ab. In der Phase bis zur Halbzeit konnten sich die Wertinger einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Besonders ärgerlich hierbei ist, dass die SG spielerisch nicht unbedingt die schlechtere Leistung anbot, Wertingen es jedoch sehr gut verstand, die technischen Fehler und Fehlwürfe der Tiger eiskalt mit schnellen Kontertoren zu bestrafen, während die Heimmannschaft noch mit der vergebenen Chance haderte.
So kam die Halbzeitpause gerade zum richtigen Zeitpunkt für
Aushilfscoach Wittgen. Er mahnte nochmals an, dass die Gäste durchaus
verwundbar seien, wenn man die schnellen Angriffe so gut wie möglich
unterbindet und selbst klarere Chancen erarbeitet.
Die Ansprache zeigte eine deutliche Wirkung, denn die SG zeigte in der zweiten Spielhälfte ein komplett anderes Gesicht. Defensiv stand man deutlich engagierter, koordinierter und aggressiver, die Offensive spielte variantenreicher und beschäftigte somit die Abwehr der Gäste. Entsprechend der deutlich verbesserten Leistung konnte die SG zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass die Niederlage nicht so deutlich ausfiel, wie man nach Ende der ersten Hälfte befürchten musste. Bis kurz vor Schluss führte man die zweite Halbzeit hinsichtlich der erzielten Tore sogar an, Wertingen profitierte schlussendlich aber von den konditionellen Schwächen, die das Team schon die ganze Saison über begleiten. Das Spiel endete schließlich mit 19:35, hätte man bereits zu Beginn des Spiels eine bessere Leistung angeboten, wäre hier deutlich mehr drin gewesen.
Die Mannschaft verabschiedet sich jetzt in die verdiente
Weihnachtspause, in der es gilt, die Akkus wieder aufzuladen, die eine oder
andere Blessur auszukurieren und dann im neuen Jahr mit neuem Elan wieder
anzugreifen, um den drohenden Abstieg doch noch irgendwie zu verhindern.
Ein herzlicher Dank geht an Johannes Wittgen, der das Team kurzfristig betreut hat, sowie an alle tapferen Fans, die das Team trotz ausbaufähiger Leistungen unterstützen.
Den ersten Einsatz 2020 bestreitet das Team am 18. Januar, beim nächsten großen Heimspieltag in der Halle am Meierweg. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (Tor), Jonas Winkelbauer (1), Andrei Lungu, Dominik Grygieratzki (3), Arman Kurtovic, Maximilian Wessoly (4), Jan Kandzora (8/1), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Kranz (1).
Im Heimspiel gegen die HSG Lauingen-WIttislingen konnte die
SG 1871-Gersthofen zu keiner Zeit überzeugen und verlor die Begegnung
dementsprechend verdient mit 19:33 (8:18).
Nach den deutlichen Niederlagen gegen Königsbrunn, Göggingen
und Schwabmünchen waren die Männer um Trainer Lubos Urban auf Wiedergutmachung
aus und wollten sich deshalb von der besten Seite zeigen. Das Team wurde
bereits im Training gut auf die Gäste eingestellt, von denen man ein schnelles
und aggressives Spiel erwartete.
Leider war die Personaldecke sowohl in der ersten, wie auch der zweiten Mannschaft jedoch sehr dünn, sodass man sich für dieses Wochenende entschieden hat, beide Teams zusammenzulegen. Andernfalls wäre man nicht in der Lage gewesen eine schlagkräftige Sieben auf das Feld zu schicken. Neben Kapitän Lukas Schmölz waren weitere Leistungsträger wie Yannik Scherer, Yannis Pauler, Timm Erhard und Felix Reisner nicht einsatzfähig. Bedingt durch diesen Umstand kamen die jungen Spieler Andrei Lungu und Arman Kurtovic zu ihrem Debüt in der ersten Mannschaft.
Die Hausherren kamen erdenklich schlecht in die Begegnung, da man von Beginn an große Schwierigkeiten mit dem beweglichen Rückraum aus Lauingen-Wittislingen hatte. Die Gäste lagen binnen weniger Minuten mit 1:7 in Front, da die SG zudem große Probleme im Angriffsspiel hatte. So dauerte es unglaubliche 14 Minuten, ehe man das erste Feldtor für sich verbuchen konnte. Unglücklicherweise besserte sich die Situation nicht sonderlich, da man weitere sechs Minuten für den dritten eigenen Treffer benötigt. So führte die Gastmannschaft nach 20 Minuten mit 3:10 und konnte nahezu ungehindert ihre Stärke demonstrieren. Bis zum Halbzeitpfiff besserte sich das Angriffsspiel der SG aus Augsburg/Gersthofen leicht und man konnte immerhin weitere fünf Mal einnetzen. Da das Defensivverhalten jedoch nicht einer Mannschaft aus der Bezirksoberliga würdig war, musste man bis dahin einem 8:18 Rückstand hinterherlaufen.
Trotz aller guten Vorsätze in der Halbzeitpause konnten die Gastgeber auch nach Wiederanpfiff nicht näher herankommen. Vielmehr vergrößerte sich der Abstand Stück für Stück, da die Hausherren durch ungeschickte Abwehraktionen ganze sechs Zeitstrafen in den zweiten 30 Minuten hinnehmen mussten. Nach 42 Minuten führte die HSG aus Lauingen-Wittislingen erstmals mit 14 Toren, was einer Vorentscheidung glich. Man musste zu diesem Zeitpunkt neidlos anerkennen, dass man spielerisch nicht auf einem Niveau war. Da Maximilian Kranz innerhalb von 15 Minuten gleich drei Mal eine Zeitstrafe hinnehmen musste und nicht weiter eingesetzt werden durfte, kamen die jungen Spieler aus der zweiten Garde zu ihren Einsatzminuten, die im Fall von Arman Kurtovic auch von einem Torerfolg gekrönt wurden.
Letztendlich musste man sich nach einer enttäuschenden
Leistung mit 19:33 geschlagen geben und wartet nun bereits seit vier
Begegnungen darauf, wieder punkten zu können. Die Trainingswoche wird auf jeden
Fall genutzt, um sich auf den TSV Aichach vorzubereiten, bei dem man am
Samstag, den 14.12.2019 vorstellig wird. Um dort zu einem Punkterfolg zu gelangen,
braucht es jedoch weit mehr als zwei gute Trainingseinheiten.
Die Partie der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen zeigte wieder einmal ganz schonungslos die Defizite des Teams auf, die Gäste aus Hochzoll konnten die Punkte daher ohne größere Anstrengungen mitnehmen.
Doch von Anfang an: Coach Fischer konnte wieder auf Torhüter Elias Winkelbauer, sowie Routinier Manfred Fröhlich zurückgreifen, was ihm zumindest die Möglichkeit gab, den anderen tapferen Kriegern ab und an eine kurze Verschnaufpause zu geben. Auch die Marschroute war von Anfang an klar. Es galt, den Tempohandball der Hochzoller zu unterbinden und diese dazu zu zwingen, tatsächlich Handball zu „spielen“. Leider gelang es nur anfangs, die Vorgabe zu erfüllen. Die SG stand in der Defensive recht kompakt, sodass sich die Gäste im Positionsspiel ihre Treffer erarbeiten mussten. In der Offensive konnten die Tiger die ersten Bälle souverän im Tor unterbringen, sodass die ersten zehn Minuten relativ offen verliefen. Ab diesem Moment jedoch geriet das Angriffsspiel der Gastgeber etwas ins Stocken und es schlich sich wieder das altbekannte Wurfpech ein. Hochzoll nutzte dies eiskalt aus und konnte dadurch einfachste Tore über Gegenstöße erzielen. Die SG blieb in den Sprintduellen zumeist nur der zweite Sieger. Eine Vorentscheidung war somit bereits nach 22 gespielten Minuten gefallen, als die Gäste vom 12-Apostel-Platz mit 8:14 davongeeilt waren. Immer wieder wurde in der Partie jedoch sichtbar, dass die DJK durchaus auch ihre Schwächen hat, gerade dann, wenn sie auf eine Abwehr trifft, die Gegenwehr leistet. Da die Gegenwehr an diesem Nachmittag jedoch recht dürftig ausfiel, endete die erste Spielhälfte mit einem deutlichen 11:19.
Die Halbzeitansprache von Coach Fischer beinhaltete die bereits
angesprochenen Punkte und die Aufforderung, sich von diesem Gegner nicht
vorführen oder gar abschießen zu lassen. Auch auf die eigenen Stärken wurde
eingegangen und gefordert, diese noch mehr in die Waagschale zu werfen.
So begann die zweite Halbzeit sogar vielversprechend, die Gastgeber konnten zwei schnelle Tore in Folge erzielen und den Abstand etwas verkürzen. Danach kam aber der Hochzoller Motor wieder auf Touren und machte da weiter, wo er Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Tor um Tor wurde erzielt. Die Jungs der SG sahen meistens nur noch den Kondensstreifen am anderen Ende des Spielfelds. Lobend erwähnen muss man hier Udo Kasten im Tor, der mit Glanzparaden einige Chancen zunichte machen konnte. Das Spiel war Mitte der zweiten Halbzeit längst entschieden. Die Tiger erkämpften sich dennoch wacker ihre Tore und wollten eine absolute Demontage verhindern. Dies gelang in gewisser Weise, verhinderte man zumindest, dass die Hochzoller die 40-Tore-Marke nicht mehr knacken konnten. Selbstredend ist dies nur ein schwacher Trost für das Team.
Das Schiedsrichtergespann beendete die Partie nach einer –
zumindest von einer Seite – temporeich geführten Partie schließlich mit 23:37.
Zum Schluss dann doch noch etwas erfreuliches: Alle Feldspieler der SG 1871
Gersthofen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Auch kleine Erfolge
müssen erwähnt werden!
Am kommenden Wochenende ist Pause angesagt. Dies kommt dem Team
sehr entgegen, um die letzen Niederlagen zu verdauen und neuen Mut zu fassen.
Die nächste Begegnung findet dann am 7.
Dezember 2019 in Mering statt. Der Blick auf die Tabelle verrät, dass auch
dieses Team gegen den Abstieg kämpft, ein Sieg würde der SG hier sicher gut zu
Gesichte stehen. Daher freut sich das Team über jeden treuen Fan, der die Reise
mitmacht. Anpfiff in Mering ist um 19:45 Uhr. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (beide Tor), Maximilian Koppe (4), Andrei Lungu (1), Niklas Fischer (5), Dominik Grygieratzki (1), Jan Kandzora (5/2), Nico Schwarz (2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Fischer (2), Manfred Fröhlich (1).
Schwabmünchen eine Nummer zu groß für SG 1871 Gersthofen
Am Samstagabend, 23.11.2019 traten sich die SG 1871
Gersthofen und der TSV Schwabmünchen in der Sporthalle des Paul-Klee-Gymnasiums
gegenüber. Das Kräftemessen endete nach 60 Minuten deutlich mit 17:33 für die
Gäste. Die Negativserie der SG hält somit schon seit drei Spielen an.
Die Vorzeichen der Partie waren mehr als ungünstig, da Coach
Lubos Urban aufgrund einer Knieverletzung, zusätzlich zu den bereits
vermeldeten Ausfällen, nun auch auf Teamkapitän Lukas Schmölz verzichten musste.
Daher wurde der „Doppel-Maxi“ (Maximilian Koppe und Maximilian Öschay) aus der
zweiten Mannschaft nachnominiert, um Alternativen zur Verfügung zu haben und
den jungen Spielern zugleich Spielpraxis zu ermöglichen.
Die ersten Spielminuten vergingen und es war zunächst kein
großer Klassenunterschied auszumachen. Nach knapp sieben Spielminuten führte
die SG sogar hauchdünn mit 3:2 Toren, doch von dort an wollte Vieles nicht mehr
gelingen. Das schnelle Umschalten von Abwehr auf Angriff funktionierte in
dieser Spielphase ausgezeichnet, doch war selten von Erfolg gekrönt, da sich
die Schwabmünchner ebenfalls sehr zügig in der Defensive sortierten. Schwabmünchen
agierte aus einer körperlich harten, wenn doch fairen Abwehr heraus und nur
Torhüter Müller und seiner großartigen Paraden war es zu verdanken, dass nicht
jetzt schon das Spiel aus der Hand gegeben wurde. Doch der TSV legte den
Gangwahlhebel um und erhöhte das Tempo von hinten heraus, sodass man mehrere
Tempogegenstöße nicht abwehren konnte und schlicht zu langsam in der
Rückwärtsbewegung war. Oftmals konnten die Gäste eine Überzahl im
Schnellangriff erzwingen und ließen der Abwehr keine Chance. Nach knapp 19
Minuten waren die Schwabmünchener mit 4:8 davongezogen. Das eigene
Angriffsspiel stellte sich als sehr einseitig und Lauf arm dar. Kam man doch
einmal zum Abschluss vergab man diese sicheren Möglichkeiten mangels
Konzentration und Zielgenauigkeit, denn auch die technischen Fehler und
Fehlpässe, vor allem auf die Kreisposition, häuften sich. Dem konnte auch der
sonst so sichere Siebenmeterkiller „Gunnar“ im Tor nichts entgegensetzen, denn
seine Vorderleute vermochten es nicht ihm zu helfen. Zudem kamen auch mehrere
fragwürdige Entscheidungen des Schiedsrichtergespanns, welches mit der Partie
ein wenig überfordert wirkte. Dies war jedoch nicht ausschlaggebend für diesen
ausbaufähigen Auftritt der ersten Spielhälfte. Beim Spielstand von 7:12
zugunsten von Schwabmünchen wurden die Seiten gewechselt.
Die zweite Halbzeit begann wie die erste geendet hatte.
Schwabmünchen spielte mit hoher Geschwindigkeit von hinten heraus und
vollendete die einstudierten Spielzüge überlegt, sodass die Führung rasch auf
8:16 anwuchs. Im Angriff fehlte den SGler insbesondere die sonst über Lukas
Schmölz ausgestrahlte Torgefahr aus dem Rückraum. Spielzüge wurden selten zu
Ende gespielt und teilweise war das Auge für den besser postierten Mitspieler
nicht vorhanden, sodass man sich immer mehr in der Abwehr des TSV verbiss. Die
Schwabmünchener Cracks drückten weiter auf das Tempo und man hatte zusehends
Mühe in die schnelle Rückwärtsbewegung zu kommen, sodass die harmlosen Aktionen
in der Offensive mehrmals in leichtfertigen Ballverlusten endeten, welche
wiederum zu Gegentoren führten. Knapp 15 Minuten vor Abpfiff lagen die Gäste
erstmals mit zehn Toren in Front. Dies war scheinbar für einige Spieler Grund
dafür, das Rückzugsverhalten gänzlich einzustellen. In der Schlussphase des
Spiels konnte man kein Schippchen mehr drauflegen und vergab zahlreiche
Tormöglichkeiten kläglich. Selbst Würfe auf das freie Tor fanden nicht ihren
Weg. Die Fehlerquote in Sachen technischer Fehler stieg weiter an und so war es
nur konsequent, dass Schwabmünchen die Spielgeschwindigkeit aufrechterhielt.
Nach einem Torwurfversuch landete Michael Reithmeier unglücklich auf der Hand
und kugelte sich den Daumen aus. An dieser Stelle gute Genesung. Da man sich
nun vollends aufgegeben hatte, verfolgte manch eine Akteur die Partie in
passiver Starre, welche auch der gesamten Bank anzulasten ist. Die eigenen
Offensivbemühungen wurden ideenlos und sehr unsicher vorgetragen, sodass die
17:33-Heimniederlage in ihrer Höhe vollkommen gerechtfertigt ist. Mit
ausschlaggebend hierfür waren insbesondere die mangelnde Chancenverwertung und
die phasenweise nicht vorhandene Abwehr.
Nun gilt es die eigene Leistung zu reflektieren und Schlüsse
für das nächste Spiel in zwei Wochen gegen die auf Tabellenplatz Fünf
befindliche HSG Lauingen-Wittislingen zu ziehen. Anpfiff hierzu ist am Samstag,
07.12.2019 um 19:30 Uhr in der Halle am Meierweg. Wir hoffen auch hier wieder
auf zahlreiche Unterstützung unserer treuen Anhänger und wünschen ein schönes
spielfreies Wochenende.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Koppe M. (1), Kranz M., Koppe B.,
Erhard (3), Walter (6/3), Reithmeier (3), Scherer (2), Tomov (1), Feistle,
Öschay (1/1).
Die weite Anreise nach Bäumenheim sollte sich für die Mannen der SG 1871 Gersthofen II nicht lohnen, kam man – leider völlig verdient – mit 23:10 unter die Räder.
Die Partie stand erneut unter keinem guten Stern, da Coach Fischer erneut mit einer sehr dünnen Personaldecke auskommen musste. Nichtsdestotrotz war die Zielvorgabe klar, mit einer vernünftigen Leistung in Offensive und Defensive sollten zwei wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt werden. Aber erstens kommt es ja immer anders und zweitens als man denkt…
So gestaltete sich der Beginn der Partie noch recht offen. Die SG 1871 Gersthofen eröffnete bereits nach 39 Sekunden den Schlagabtausch. Leider sollte dies auch die einzige Führung bleiben. Die Gastgeber konnten zuerst ausgleichen und anschließend die Führung übernehmen. Dies beunruhigte die Tiger aber keineswegs, man blieb bis zur 14. Minute stets auf Tuchfühlung.
Aufgrund der geringen Wechselmöglichkeiten machten sich nun aber die ersten konditionellen Defizite bemerkbar, die Bäumenheim mit vollbesetzter Bank eiskalt ausnutzen konnte.
Durch eine sehr harte Regelauslegung seitens des Schiedsrichtergespanns erhielt Alexander Fischer zusätzlich eine doppelte Zeitstrafe, weshalb die Tiger fortan vier Minuten in Unterzahl agieren mussten. Selbiges Schicksal ereilte den Bäumenheimer Mittespieler Jago Heinisch, der dadurch schon nach 29 Minuten seine dritte Zeitstrafe kassierte und vorzeitig Feierabend machen durfte. Der Halbzeitstand von 11:6 ging dem Spielverlauf entsprechend in Ordnung.
In der Pause appellierte Fischer abermals an den Einsatzwillen und Ehrgeiz der SG-Männer. Mit Engagement und Absprache vor allem in der Defensive waren zu diesem Zeitpunkt die zwei Punkte noch im Bereich des Möglichen.
Die zweite Spielhälfte sollte dann zu einer Demonstration werden, wie Handball nicht aussehen sollte. Der SG gelangen in den 30 Minuten sage und schreibe vier Treffer, während Bäumenheim 12 mal einnetzen konnte. Es fehlte den Tigern so ziemlich an allem, was zu einem Handballspiel gehört. Bewegung, Spielwitz, Durchsetzungskraft, Wille, nichts von dem war zu sehen und die Aufzählung könnte noch beliebig weitergeführt werden. Einfachste Spielzüge wurden durch die relativ offensive Abwehr der Gastgeber unterbunden oder im Keim erstickt. So konnten die Gastgeber immer wieder frei vor Udo Kasten auftauchen und nach Belieben treffen. Das mittlerweile schon gewohnte Pech im Abschluss kam natürlich erneut dazu.
Das Spiel endete schließlich mit 23:10 für den TSV Bäumenheim. Lediglich einigen guten Paraden von Udo Kasten und der mangelnden Wurfquote der Gastgeber ist es zu verdanken, dass die „Watschn“ nicht noch deutlicher ausfiel.
Nun gilt es für die Zweite, im kommenden Spiel gegen die DJK Augsburg-Hochzoll endlich das zweifellos vorhandene Potenzial auszuschöpfen und wieder eine vernünftige Leistung auf die Platte zu bringen. Anwurf in der Gersthofer Halle ist am Samstag, 23.11. um 17:30 Uhr. Das Team freut sich über lautstarke Unterstützung von der Tribüne!
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Udo Kasten (Tor), Maximilian Koppe (2), Andrei Lungu, Niklas Fischer, Dominik Grygieratzki (2), Michael Torpier (1), Nico Schwarz (1), Mathias Ziernhöld (2/2), Maximilian Öschay (2/1), Alexander Fischer