Ebenfalls in heimischer Halle galt es für die männliche B-Jugend am letzten Samstag, 01.02.2020, zu überzeugen. Für das Match durfte man das Team des TSV Göggingen begrüßen, gegen das man sich in der Hinrunde knapp zwei Punkte erspielen konnte.
Einen großen Teil der erste Halbzeit zeigte man dem Publikum ein enges Duell bei dem sich die 1871-Jungs immer wieder die Führung erobern mussten, diese jedoch aufgrund von zu wenig Bewegungsbereitschaft in der eigenen Offensiv- und Defensivarbeit bis zum Ausgleich wieder aufgeben musste. Auch die fehlende Absprache in der Abwehr und das Spielen von zu vielen unsicheren Pässen hinderten die 1871er daran sich deutlicher absetzen zu können. Erst in den letzten fünf Minuten der ersten Hälfte gelang es erstmals sich eine Fünf-Tore-Führung vor dem TSV Göggingen herauszuspielen. Mit einem Zwischenstand von 16:12 gingen die Teams in die Pause.
Nachdem man das Spiel in der zweiten Spielhälfte nicht noch einmal so knapp werden lassen wollte, war klar, dass man noch einmal an Tempo zulegen musste. Trotz der guten Vorsätze blieb die Angriffsformation der 1871er jedoch weiterhin überwiegend statisch und man vergab einige aussichtsreiche Torchancen vor dem gegnerischen Kasten. In der Abwehr war man nun jedoch wachsamer und konnte aus der besseren Defensive nun viele Bälle erobern und in erfolgreiche Konter verwandeln. Die gesamte zweite Halbzeit arbeiteten die Gastgeber daran ihren Vorsprung weiter auszubauen bis man zum Schlusspfiff ein 39:29 auf der Anzeigentafel lesen konnte und damit weitere zwei Punkte für das Team sicher waren.
Ein Wochenende hat das Team nun Zeit sich zu erholen, bis es im nächsten Match am 15.02.2020 gegen die SG Biessenhofen-Marktoberdorf wieder zu glänzen gilt.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin, Andre (11), Luis, Sandro (1), Felix (8), Noah, Stefan (6), Nils (13).
Am 01.02.2020 durften sich die Tiger-Kids der E-Jugend in der eigenen Halle mit den Teams aus Gersthofen und Friedberg messen.
TSV 1871 Augsburg – TSV Gersthofen II 10:6 (5:1)
In der ersten Begegnung des Tages trat man gegen den TSV Gersthofen II an. Mit einer starken Aufstellung ging man in die Partie und konnte schnell mit vier Toren in Führung gehen. Alle Tiger-Kids waren an diesem Tag in Topform und ließen sich nicht bremsen, sodass man sich bis zur Halbzeitpause eine 5:1 Führung erspielen konnte.
Auch die zweite Spielhälfte sollte für die 1871-Kinder erfolgreich verlaufen. Der TSV Gersthofen II fand nun zwar etwas besser in die Partie, konnte allerdings nie richtig gefährlich werden. Die Augsburger Kids hingegen trafen das Tor ein ums andere Mal und sicherten sich mit einem Endstand von 10:6 den ersten tollen Sieg des Heimspieltages.
TSV 1871 Augsburg – TSV Friedberg II 7:5 (4:4)
Nach einer kurzen Pause trat man in der zweiten Partie gegen die Kinder des TSV Friedberg II auf das Spielfeld. Nachdem man deren Spiel gegen die Gersthofener Kinder bereits beobachten konnte war klar, dass dieses Spiel wohl anspruchsvoller werden würde. Davon ließen sich die Tiger-Kids aber nicht beirren und gingen motiviert in dieses Spiel. Den Rückstand, in den man zunächst geriet konnte man dank toller Teamleistung und schön nach vorne gespielten Angriffen bis zur Halbzeit wieder auf ein 4:4 ausgleichen.
Nach der Pause sollte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen entwickeln bei dem die 1871-Kinder jedoch immer einen Schritt voraus waren. Gekonnt erspielten sich die Gastgeber bis zum Abpfiff der Partie eine Zwei-Tore-Führung und sicherten sich mit 7:5 einen tollen zweiten Sieg und einen gelungenen Abschluss des großen Heimspieltages.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Max, Beatriz, Luka, Toni, Sabine, Cristina, Nikolozi, Sebastian, Melvin, Maria.
Die erste Partie im Jahr 2020 verlief alles andere als
erfolgreich. Die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen schaffte es in 60 Minuten
Spielzeit sage und schreibe 9 Tore gegen die Tabellenführer aus Günzburg zu erzielen.
Die Vorzeichen waren zu Beginn der Begegnung dabei gar nicht so
dürftig, wie bei manch anderem Spiel diese Saison. Der etatmäßige Coach Alex
Fischer fiel erneut aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde durch Lukas
Schmölz vertreten. Dieser fand eine volle Kabine vor, sodass es diesmal
zumindest nicht an den mangelnden Wechselmöglichkeiten liegen konnte.
Der VfL eröffnete das Match bereits nach 49 Sekunden mit dem
ersten Treffer und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits eine 3:0 Führung
für sich verbuchen. Erst jetzt erzielte auch die SG 1871 Gersthofen ihr erstes
Tor von der 7-Meter-Linie. Wer nun dachte, dass die Augsburger in der Partie
angekommen waren, wurde sträflich eines besseren belehrt. Günzburg erhöhte Tor
um Tor auf 1:9, ehe Goran Tomov in der 24. Spielminute endlich den zweiten
Treffer für die Tiger erzielte. Dabei konnte man der Spielgemeinschaft keine
schlechte Defensivarbeit vorwerfen. Die Leistung in der Offensive war jedoch
erschreckend schwach. Es fehlte an Tempo, Bewegung, Spielwitz und vielem mehr,
sodass man Günzburg zu keinem Zeitpunkt aus der Reserve lockte. So endete der
erste Spielabschnitt mit einem ernüchternden 4:11, das Alexander Kranz mit
einem sehenswerten Tempogegenstoß kurz vor der Pause markierte.
Coach Schmölz sprach folgerichtig das desolate Angriffsspiel an und gab den Tigers Lösungsansätze an die Hand, um die Tabellenführer vor größere Aufgaben zu stellen. Auch die eine oder andere Stellschraube in der Abwehr wurde nachgezogen. Leider wollte aber auch in der zweiten Halbzeit nur wenig klappen. Günzburg konnte sein Spiel ohne größere Anstrengungen durchziehen, die SG hingegen mühte sich zu jedem einzelnen Treffer. Fehlende Cleverness in der Rückzugsbewegung und Pech beim Abschluss taten ihr Übriges dazu. Das Tor schien an diesem Nachmittag einfach wie vernagelt, sodass man zahlreiche Alutreffer zur ohnehin schon geringen Torausbeute hinnehmen musste. Zu allem Überfluss verletzte sich Nico Schwarz im Laufe der Partie an der Schulter. Hier bleibt es abzuwarten, wie lange er dem Team fehlen wird. Das Spiel endete schließlich arm an richtigen Highlights mit
9:29. Positiv zu erwähnen ist das Saisondebut des Neuzuganges Luca Weigl, der
sich auch gleich in die überschaubare Torschützenliste eintragen konnte.
Die nächste Partie findet am 25. Januar 2020 in Neusäß statt. Im Hinspiel zeigte man gegen die Nachbarn eine engagierte und ansprechende Leistung, die leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Anwurf in der Eichenwaldhalle ist um 19:30 Uhr. Das Team freut sich natürlich über jegliche Unterstützung.
Zum Abschluss wünscht das Team Coach Alex Fischer eine gute Besserung, sodass er bald wieder seinen Platz auf der Bank einnehmen kann! [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Winkelbauer, Kasten (beide Tor), Koppe (2), Lungu, Fischer (2), Weigl (1), Tomov (2), Kurtovic, Schwarz, Ziernhöld (1/1), Grygieratzki, A. Kranz (1).
Bittere Niederlage gegen Haunstetten II zum Rückrundenauftakt.
Den Rückrundenstart am Samstag, 18.11.2020 markierte das
Spiel gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II, gegen welchen man im
Hinspiel nur denkbar knapp verloren hatte. Nach mitunter hitzigen 60 Minuten
stand der Sieger fest. Die favorisierten Gäste konnten sich mit 20:25 gegen die
SG 1871 Augsburg durchsetzen und untermauerten somit ihre Aufstiegsambitionen.
Nach ausgiebigem Urlaub wieder am Spielfeldrand, konnte Trainer Lubos Urban nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen, um den Haunstetter Herren spielerisch etwas entgegenzusetzen. Daher ließ der Coach der Augsburger unter der Woche im Training vermehrt Spielzüge einüben und wiederholen, sowie legte er großen Wert auf eine solide Abwehrarbeit, da diese gegen die körperlich in guter Verfassung befindlichen Ortsrivalen unabdingbar sein sollte.
Wer sich an den 28.09.2019 zurückerinnerte, der sollte genau wissen, dass auch, wenn der Gegner übermächtig erschien, ein Punkterfolg im Bereich des Möglichen war. Denn im Hinspiel war man lange mit den Haunstettern auf Augenhöhe und musste nur durch ein wenig intelligentes Foul am Mittelkreis im direkten Gegenstoß einen Siebenmeter hinnehmen, der den knappen 30:29-Sieg der Haunstetter ermöglichte. Somit waren die SGler hoch motiviert in die Partie gestartet und wollten auf keinen Fall frühzeitig aufgeben. Nach sechs Spielminuten führte man überraschend mit 3:2 Toren, hatte jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit Marcus Seybold (TSV Haunstetten), der auf der linken Rückraumposition für mächtig Furore sorgte. Urban entschied sich für eine offensivere 5:1-Deckungsformation, welche das schnelle Passspiel im Rückraum unterbinden sollte. Goran Tomov erledigte seine Aufgabe mit Bravour und konnte mehrere gefährliche Pässe unterbinden und direkt zum Gegenstoß überleiten. Doch im Angriff war man, wie schon im Hinspiel, mit der verkappten 3:2:1-Abwehr der Gäste überfordert und fand immer seltener Anspielstationen, da man sich schlichtweg zu wenig ohne Ball bewegte und diesen oft unter Bedrängnis in die Hände, der auf Schnellangriffe lauernden Gäste, spielte. In der elften Minute war es dann soweit und mehrere Passfehler und schlechte Torabschlüsse bescherten den Haunstettern eine 4:7-Führung. Dieser Abstand hielt sich bis zur 21. Minute konstant (6:9). Plötzlich taten sich wieder Durchbruchsmöglichkeiten infolge effektiv gesetzter Kreissperren auf, welche die Gäste nur durch energisches Eingreifen entschärfen konnten. Infolgedessen erhielten diese in kurzer Zeit zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen, welche den Augsburger Jungs eine doppelte Überzahl bescherten. Diese nutzte man aus um in der 24. Minute zum 9:9 ausgleichen zu können. Nachdem die Gäste wieder auffüllen durften, gelangen ihnen durch geduldig herausgespielte Überzahlsituationen über die Außenpositionen mehrere Treffer, die eine 11:13-Führung zur Pause bedeuteten.
In seiner Halbzeitansprache forderte Coach Urban seine Männer auf, die Haunstetter vermehrt im Angriff unter Druck zu setzen und die eigenen Außenspieler besser in die Offensivbemühungen zu integrieren, da diese bisher nahezu nicht in Erscheinung getreten waren. Es war noch alles möglich in dieser Partie und das wusste der Cheftrainer der SG auch lautstark zu vermitteln.
Gewillt die Vorgaben des Trainers umzusetzen, begann man geduldiger im Angriff zu agieren, doch die nach wie vor offensive Deckung der Haunstetter stellte die Gastgeber weiterhin vor enorme Schwierigkeiten. So ist es schönen Einzelaktionen von Markus Walter (7 Tore) zu verdanken, dass man bis zur 37. Spielminute nur mit einem Tor in Rückstand war. Leider wurde man in der bisher recht sicher stehenden Defensive etwas nachlässiger und erlaubte den Angreifern immer häufiger den Durchbruch zum ersten Kreis ohne diese entscheidend zu stören, was dazu führte, dass vor allem Marcus Seybold (9 Tore) sich mehrfach durchsetzen konnte und erfolgreich abschloss. In der Offensive tat man sich schwer einfache Bälle zum Mitspieler zu bringen, spielte diese zu unbedacht zum Gegner und vergab erneut zahlreiche Tormöglichkeiten. Mitte der zweiten Halbzeit spielte man zwar mit, doch man konnte den Abstand nicht auf weniger als zwei Tore (19:21) verkürzen. Wie vom Trainer gefordert, gelang es nicht die Gäste zwingend unter Druck setzen. Diese spielten routiniert und geduldig ihre Spielzüge durch und konnten mehrfach von der rechten Außenposition abschließen. Allein den Torhütern ist es in dieser Phase zu verdanken, dass man nicht weiter hinten lag. Zu erkennen war auch, dass einzelnen Spielern, die nach längerer Pause wieder zum Team gestoßen waren, ein wenig die „Körner“ für die letzten Minuten fehlten, sodass man sich in den Schlussminuten der fortwährenden Angriffe der Haunstetter nicht mehr vollends mit aller Körperlichkeit entgegenstellen konnte. Diese konnten somit einen, ab Mitte der zweiten Halbzeit recht ungefährdeten, 20:25-Sieg einfahren und festigten somit Tabellenplatz Zwei.
Für die SG 1871 Gersthofen bedeutet dieser Sieg zwar eine weitere Niederlage, doch Trainer Urban konnte diesem Spiel durchaus auch Positives abgewinnen, denn das Team hatte sich als Einheit präsentiert, in der jeder für jeden kämpfte. Auch das Rückzugsverhalten war im Vergleich zu den letzten Spielen des vergangenen Jahres optimiert worden, auch wenn der letzte Schliff noch fehlte. Diesen geringfügigen Aufwärtstrend gilt es trotz dieser Niederlage auch in die Partie gegen den TSV Friedberg II am nächsten Wochenende mitzunehmen. Anpfiff zur Begegnung mit der Bayernliga-Reserve ist am Samstag, 25.01.2020 bereits um 14:00 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg. Wir freuen uns auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung um gegen die, aktuell auf Rang Sieben befindliche, Friedberger „Zwote“ bestehen zu können.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B., Erhard (2), Reisner (2), Pauler (2), Weigl, Walter Markus (7/1), Walter Manuel (1), Tomov (2), Feistle (4).
Die Damen des TSV 1871 Augsburg traten am großen Heimspieltag am 18.01.2020 ebenfalls zum ersten Mal im neuen Jahr auf das Spielfeld. War man zuletzt durch krankheitsbedingte Ausfälle deutlich geschwächt, konnten die Coaches Stumpf und Winkelbauer erstmals wieder nahezu aus dem Vollen schöpfen. Nachdem man sich im Hinspiel gegen den TSV Bäumenheim recht deutlich geschlagen geben musste und dort auch sein mitunter schlechtestes Spiel zeigte, hatte man noch eine offene Rechnung zu begleichen. Dank enormen Team- und Kampfgeist überzeugten die 1871-Damen zuhause letztendlich mit 16:13 und sicherten sich diesen wichtigen Sieg.
Die Vorsätze seitens der Augsburger Mädels waren zahlreich, denn man wollte an diesem Tag besonders die Stärken ausspielen, die man im Hinspiel nahezu durchgehend vermisste. Unterstützt von zahlreichen Zuschauern fanden die Gastgeberinnen dieses Mal einen guten Start in die Partie und konnten die ersten drei Tore für sich verbuchen ehe die Gäste aus Bäumenheim erstmals nachziehen konnten. Es entwickelte sich folgend ein spannendes Match, bei dem sich die beiden Kontrahenten einen offenen Schlagabtausch lieferten. Immer wieder fiel der Ausgleichstreffer und die Führung wechselte zwischen den beiden Teams. In der Halbzeitpause beriet man sich mit einem Zwischenstand von 8:8 in den Kabinen.
Coach Michael nutzte die Gelegenheit sein Team noch einmal einzuschwören und von den Mädels noch mehr Einsatz einzufordern, denn man agierte in der Offensive oft noch zu ungeduldig und vergab so wichtige Torchancen. Zurück in der Partie erkämpften sich die 1871-Mädels in der zweiten Hälfte erneut die Oberhand und gingen mit drei Toren in Führung. Die Gäste ließen sich zwar nicht abschütteln, aber die Tiger-Mädels hielten die Führung mit beiden Händen fest im Griff. Das Spiel endete mit einem letzten 7-Meter-Strafwurf für den TSV Bäumenheim in der 60. Minute, der von Keeperin Marie Holtz erfolgreich vereitelt wurde. Mit einem Endstand von 16:13 beendete die Unparteiische die Partie und die 1871-Mädels dürfen sich über wichtige Punkte für ihr Konto freuen.
Am kommenden Sonntag, 26.01.2020, gilt es für die Damen des TSV 1871 auswärts bei der HSG Lauingen-Wittislingen wieder den gleichen Kampfgeist auf das Parkett zu bringen. Anpfiff ist um 17:00 Uhr in Wittislingen.
Auch die B-Jugend empfing am großen Heimspieltag, 18.01.2020 den ersten Gegner der Rückrunde, die SG Kempten-Kottern II, in der eigenen Halle am Meierweg. Bereits in der Hinrunde konnte das Team aus Augsburg mit einem deutlichen Sieg von sich überzeugen. Diesen Samstag setzten sich die B-Jugendlichen erneut durch und das mit 44:20 noch deutlicher als im Hinrundenspiel.
Die Gastgeber starteten gut in die Partie und dank der effizienten 5:1-Abwehr konnten viele Bälle aus der Defensive heraus erobert und in Torerfolge verwandelt werden. So ergab sich bereits bis zur zehnten Minute eine 8:2-Führung für die Hausherren. Als einziges Manko könnte man die gelegentlichen Verständigungsschwierigkeiten in der Abwehr anführen, die jedoch ob des Spielstandes eher weniger ins Gewicht fielen. Zum Halbzeitpfiff gingen die Teams mit einem 18:10 auf der Anzeigentafel in die Kabinen.
Die zweite Hälfte begann für die 1871er ebenfalls gut. Die Jungs konnten ihre Führung schnell ausbauen. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Augsburger schon insgesamt 18 Toren vor den Gästen aus Kempten-Kottern. Erst gegen Ende der Partie wurde es dann doch noch turbulent. Unter anderem bedingt durch die teils unbeständige Linie der Unparteiischen, wurden bis dahin schon einige Zwei-Minuten-Zeitstrafen auf beiden Seiten gesammelt. Den Höhepunkt fand dieser Umstand dann in der 43. Minute, als die Heimmannschaft, dank zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen in Kombination mit einer zusätzlichen roten Karte, zeitweise nur noch mit drei Männern auf dem Feld stand. Dennoch lies man den Gästen keine Chance den Vorsprung zu verkürzen und beendete das Match mit einem Endstand von 44:20.
Die B-Jugendlichen des TSV 1871 treten am 01.02. in der Partie gegen den TSV Göggingen erneut zuhause auf das Spielfeld. Die Zeit bis dahin versucht man nun zu nutzen, um die letzten Unstimmigkeiten in den Abwehrreihen der Augsburger Jungs zu beheben.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin (1), Andre (14), Luis (1), Markus, Felix (12), Noah (4), Stefan (7), Ivan, Nils (5).
Die erste Begegnung im Handballjahr 2020 für die SG 1871
Gersthofen fand am Samstag, 11.01.2020 in der Paul-Klee-Turnhalle gegen das
Schlusslicht der Liga, den TSV Niederraunau II statt. Nach einer durchwachsenen
ersten Halbzeit konnten die Hausherren schließlich mit 31:20 siegreich vom
Parkett gehen.
Da sich Coach Lubos Urban noch im wohlverdienten
Weihnachtsurlaub befand und sein Co-Trainer Alex Fischer auch nicht mit von der
Partie sein konnte, musste der derzeit verletzte Lukas Schmölz das Taktikbrett
übernehmen. Seiner neuen Aufgabe bewusst, konnte dieser personell aus dem
Vollen schöpfen und musste sogar einen Spieler vom Spielberichtsbogen
streichen.
Auf dem Papier schien dieses Spiel bereits entschieden zu
sein, hatten die Gäste aus Niederraunau bisher keinen einzigen Zähler
eingefahren, doch das dies auf dem Spielfeld sich oft anders gestaltet, dies
sollten die Augsburger selbst erfahren. So tat man gut daran den
Rückraum-Shooter der Niederraunauer Reserve aus dem Spiel zu nehmen. Nach nur
44 Sekunden durfte man dessen erstes von fünf Toren bewundern. Sofort reagierte
Aushilfstrainer Schmölz und ließ diesem wurfgewaltigen Herrn eine
Sonderbewachung zu teil werden. Im Angriff merkte man den SGlern deutlich die
mehr als dreiwöchige Winterpause an. Zu gemächlich wurde noch nach vorne
gespielt und mehrere hochkarätige Möglichkeiten vergeben. Endlich zurück aus
dem schönen Kolumbien fügte sich Yannis Pauler wieder glänzend in das Gefüge
ein und verlieh dem Rückraum von der rechten Seite wieder mehr
Durchschlagskraft. In der Defensive formierte sich der Mittelblock um Bastian
Koppe und ließ den Kreisläufern wenig Luft zum Atmen. Dennoch tat man sich
schwer den Ball im Tor des gegnerischen Teams unterzubringen und so dauerte es bis
zur 17. Spielminute ehe eine erste Vier-Tore-Führung zu Buche stand. Diese
konnte jedoch nicht bis zur Pause gehalten werden, denn die Chancenverwertung
war erneut mangelhaft und am eigenen Kreis fehlte die Absprache untereinander.
Folglich gelang es dem Underdog Tor um Tor heranzukommen und sogar drei
Sekunden vor dem Pausenpfiff den Anschluss zum 14:13 herzustellen.
Die Entwicklung der letzten sechs Minuten in Halbzeit Eins
nahm Lukas Schmölz auch zum Anlass seinen Spielern ins Gewissen zu reden. Ziel
sollte es sein recht schnell wieder einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen,
um die wichtigen Punkte in heimischer Halle zu behalten.
Doch der Beginn der zweiten Spielhälfte verlief turbulenter
als so manchen Zuschauer lieb gewesen sein wird. Nach verhältnismäßig harmlosen
Aktionen schickten die beiden Unparteiischen zunächst Bastian Koppe und nur
eine Minute später Goran Tomov mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe auf die Bank.
Somit musste man sich der Angriffsbemühungen der Gäste in doppelter Unterzahl
erwehren. Mit Mann und Maus verteidigte man das eigene Tor und auch die
Abschlussschwäche der Gäste und die starke Torhüterleistung, stellten sicher,
dass sich kein Ball binnen dieser Phase in das Tor verirrte. Bastian Koppe
schien die kurze Verschnaufpause genutzt zu haben, um neu aufzutanken, denn
kaum wieder auf dem Spielfeld erzielte er zwei schön herausgespielte Tore, die
den Trainer der Gäste unmittelbar eine Auszeit abnötigten. Doch diese Auszeit
sollte keinerlei großartige Auswirkungen mehr haben, denn fortan nutzte man
jede sich bietende Torgelegenheit und konnte zwischen der 41. und 50. jeglichen
Gegentreffer verhindern. Daher der zu diesem Zeitpunkt sehr beruhigende
Zwischenstand von 26:15. Abgeklärt und sicher spielten die Hausherren die
letzten zehn Minuten von der Uhr. Erfreulicherweise durfte man zwei neue bzw.
zurückgekehrte Spieler in den eigenen Reihen Willkommen heißen, welche sich
sogleich mit jeweils einem Tor in die Torschützenliste eintragen konnten. Den
Schlusspunkt des Abends lieferte „Bad-Boy“ Maximilian Kranz, der sich seine
achte Zwei-Minuten-Zeitstrafe der Saison wenige Sekunden vor Abpfiff abholte
und somit die interne Statistik vor Yannik Scherer anführt. Das Spiel endete
wohlverdient, wenn auch hart erkämpft mit 31:20 zugunsten der SG 1871
Gersthofen.
Die Hinrunde der Bezirksoberligasaison 2019/2020 ist mit
diesem Spiel abgeschlossen und aus Sicht der Augsburger kann man gerade im
Hinblick auf die lange Verletztenliste einigermaßen zufrieden sein. Für die
Rückrunde hat sich das Team dennoch Einiges vorgenommen, denn das Saisonziel
Mittelfeldplatz steht weiter im Fokus. Um diesem gerecht zu werden gilt es in
den nächsten Partien die nötigen Zähler, die man in der Hinrunde liegengelassen
hatte einzufahren, um mit dem Abstieg alsbald möglich nichts mehr zu tun zu
haben. Die nächste Gelegenheit hierzu bietet sich bereits am kommenden Samstag,
18.01.2020 um 19:30 Uhr am Meierweg, wenn der Gegner keine geringerer ist als
die zweite Vertretung des TSV Haunstetten, welcher man im ersten Spiel nur sehr
unglücklich mit einem Tor unterlegen war. Den gen Landesliga blickenden
Haunstettern möchte man auch in dieser Partie wieder Paroli bieten können.
Für die SG spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (2), Erhard (3), Reisner (3), Pauler (5), Weigl (1), Walter Markus (4/2), Scherer (4), Tomov (2), Feistle (6), Walter Michael (1), Öschay.
Am Samstag, dem 14. Dezember traf die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen auf die Mannen des TSV Wertingen. Erneut wurde der Kader des Teams ordentlich durcheinander gewürfelt, sodass Alexander Kranz nach langer Verletzungspause zu seinem Saisondebüt kam. Auch auf der Trainerbank gab es einen unfreiwilligen Wechsel – Coach Fischer musste krankheitsbedingt das Bett hüten. Die Vertretung Fischers übernahm Johannes Wittgen, der in der Ansprache vor der Partie die Schwachstellen der Gäste ansprach, welche es konsequent zu nutzen galt.
Wie so oft gestaltete sich der Beginn der Partie der Zweiten recht ausgeglichen, ehe sich die ersten Unkonzentriertheiten und technischen Fehler einschlichen. So konnte man die ersten Minuten eine offene Partie verfolgen, in denen mal die Gäste und mal die Gastgeber in Führung gehen konnten. Der erste Bruch im Spiel der SG zeichnete sich dann leider bereits nach zehn Minuten ab. In der Phase bis zur Halbzeit konnten sich die Wertinger einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Besonders ärgerlich hierbei ist, dass die SG spielerisch nicht unbedingt die schlechtere Leistung anbot, Wertingen es jedoch sehr gut verstand, die technischen Fehler und Fehlwürfe der Tiger eiskalt mit schnellen Kontertoren zu bestrafen, während die Heimmannschaft noch mit der vergebenen Chance haderte.
So kam die Halbzeitpause gerade zum richtigen Zeitpunkt für
Aushilfscoach Wittgen. Er mahnte nochmals an, dass die Gäste durchaus
verwundbar seien, wenn man die schnellen Angriffe so gut wie möglich
unterbindet und selbst klarere Chancen erarbeitet.
Die Ansprache zeigte eine deutliche Wirkung, denn die SG zeigte in der zweiten Spielhälfte ein komplett anderes Gesicht. Defensiv stand man deutlich engagierter, koordinierter und aggressiver, die Offensive spielte variantenreicher und beschäftigte somit die Abwehr der Gäste. Entsprechend der deutlich verbesserten Leistung konnte die SG zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass die Niederlage nicht so deutlich ausfiel, wie man nach Ende der ersten Hälfte befürchten musste. Bis kurz vor Schluss führte man die zweite Halbzeit hinsichtlich der erzielten Tore sogar an, Wertingen profitierte schlussendlich aber von den konditionellen Schwächen, die das Team schon die ganze Saison über begleiten. Das Spiel endete schließlich mit 19:35, hätte man bereits zu Beginn des Spiels eine bessere Leistung angeboten, wäre hier deutlich mehr drin gewesen.
Die Mannschaft verabschiedet sich jetzt in die verdiente
Weihnachtspause, in der es gilt, die Akkus wieder aufzuladen, die eine oder
andere Blessur auszukurieren und dann im neuen Jahr mit neuem Elan wieder
anzugreifen, um den drohenden Abstieg doch noch irgendwie zu verhindern.
Ein herzlicher Dank geht an Johannes Wittgen, der das Team kurzfristig betreut hat, sowie an alle tapferen Fans, die das Team trotz ausbaufähiger Leistungen unterstützen.
Den ersten Einsatz 2020 bestreitet das Team am 18. Januar, beim nächsten großen Heimspieltag in der Halle am Meierweg. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (Tor), Jonas Winkelbauer (1), Andrei Lungu, Dominik Grygieratzki (3), Arman Kurtovic, Maximilian Wessoly (4), Jan Kandzora (8/1), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Kranz (1).
Nachdem die 1871erinnen in den vergangenen Spielen aus der Erfolgsspur geraten waren, fand man am Samstag den 07.12.2019 endlich wieder dorthin zurück. Mit einem 15:7 Heimerfolg gegen die HSG Lauingen-Wittislingen II durfte man seinem Konto endlich wieder zwei weitere Punkte gutschreiben.
Die Partie gegen den aktuellen Tabellenletzten sollte die Chance für die Tigerladies sein, ihre Bilanz nach den vergangenen, teils katastrophalen Spielen wieder aufzubessern. Mit diesem Vorsatz startete man in das Match. Erhoffte man sich als Zuschauer ein Torfeuerwerk auf Seiten der 1871erinnen, wurde man an diesem Tag leider herb enttäuscht. Zwar gingen die ersten Tore auf das Konto der Augsburgerinnen, jedoch fand der Ball bis zur Halbzeitpause insgesamt nur acht mal den Weg in das Netz. Man stand in der Abwehr recht stabil und bot den Gästen aus Lauingen-Wittislingen nur wenig Angriffsfläche, dennoch baute man auch im Angriff zu wenig Druck auf und vergab den überwiegenden Teil der Torchancen komplett. Mit einem Halbzeitstand von 5:3 verabschiedeten die Teams sich in die Kabinen.
Zurück auf dem Feld musste man sich eingestehen, dass man zwar in Führung lag und dauerhaft die Oberhand behalten konnte, jedoch in keinster Weise ein ansehnliches Handballspiel zeigte. Dies sollte sich zumindest in der zweiten Spielhälfte ändern. Das Zepter nahm letztendlich Nicole Dobberstein nach der Pause mit einem Doppeltorerfolg in die Hand und riss ihre Teamkolleginnen aus dem Tiefschlaf. Von da an nahm die Partie etwas Fahrt auf. Das gewünschte Feuerwerk blieb zwar leider trotzdem aus, aber aus Augsburger Sicht durfte man letzten Endes einen 15:7-Erfolg für sich verbuchen, der so in Ordnung geht. Spielerin des Matches war eindeutig Nicole Dobberstein, die mit fünf Toren die meisten Tore der Partie erzielte.
Bereits am nächsten Wochenende gilt es für die Damen auswärts gegen den TSV Aichach II erneut zu überzeugen. Gegen den im Tabellenmittelfeld befindlichen Kontrahenten wird das Kräftemessen wohl wieder deutlich ausgeglichener ausfallen und den Damen mehr Kraft abverlangen. Die 1871erinnen freuen sich trotz Fahrtweg über zahlreiche Unterstützung.
Am Samstag, den 07.12.2019, traten die TSV 1871 B-Jugend-Jungs zuhause gegen den Tabellenfünften, den TSV Mindelheim, an. Nach dem Sieg gegen Dinkelscherben in der vergangenen Woche sollten die Jungs auch an diesem Samstag ihren Erfolgskurs fortsetzen können.
Die Augsburger Jungs starteten gut in das Spiel und verteidigten erfolgreich ihr Revier. Das Team aus Mindelheim wollte sich zwar nicht leichtfertig abhängen lassen, doch es wurde schnell deutlich, dass sie den Gastgebern in dieser Partie nicht genügend entgegensetzen konnten. Bis zum Halbzeitpfiff erspielten sich die 1871er bereits eine komfortable 20:10 Führung.
Doch mit dieser Führung wollten sich die Tigers noch nicht zufrieden geben und gaben in der zweiten Spielhälfte noch einmal richtig Gas. Den Mindelheimern blieb nahezu keine Chance sich an die Gastgeber heranzukämpfen. Spielte man seine Angriffe durchaus souverän und bedacht, war man leider dennoch nicht in der Lage die dauerhaft freien Spieler auf den Außenpositionen erfolgreicher in das Spiel zu integrieren. Dennoch durfte sich jeder Feldspieler in die Torschützenliste eintragen. Mit einem Endstand von 36:34 verabschiedeten die Teams sich an diesem Tag und die Tigers dürfen weitere Punkte auf ihrem Konto verbuchen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin (4), Andre (12), Markus (2), Felix (10), Noah (1), Stefan (1), Nils (6).