SG Damen gewinnen letztes Saisonspiel und schließen Saison doch noch im Tabellenmittelfeld ab
Dank eines furiosen 31:28 Heimsieg gegen den VfL Günzburg konnten die SG Damen doch noch ins Tabellenmittelfeld klettern und schließen die Saison, in der definitiv mehr drin gewesen wäre, auf dem 6. Tabellenplatz ab.
Von Anfang an war dem Team anzumerken, dass man sich hier im letzten Saisonspiel gegen den direkten Tabellennachbarn vom VfL Günzburg auf keinen Fall mit einer erneuten Niederlage abspeisen lassen wollte. So rollte der gut gelaunte SG Angriff los und nach viereinhalb Minuten stand es 4:1 für die SG. Vor allem der variable Angriff prägte das gesamte Spiel. Hier zeigten sich nicht nur in den Zweikämpfen schöne Szenen sondern auch im taktischen Angriffsspiel. Die Abwehr fand an diesem letzten Spieltag auch wieder zu ihrer Formstärke zurück, lediglich die gut aufgelehnte Judith Deutschenbauer von Günzburg bekam man nicht in den Griff sodass sie ganze 13 Treffer für die Gäste beisteuern konnte. Im Kasten der SG hütete Annalena Sailer bedacht und konnte mit mehreren Glanzparaden und gehaltenen Siebenmetern ihren Beitrag zum Spiel leisten. Im Angriff präsentierte man sich vor allem durch gutes Kreisläuferspiel und herausragende Einzelaktionen vom gesamten Rückraum Team. Auch die SG-Außen zeigten sich in diesem Spiel enorm variabel und fanden wieder zu ihrer Abschlusstärke zurück. Beim Spielstand von 24:22 in der 50. Minute gab man dann nochmal den letzten Tritt aufs Gaspedal und konnte – wenn auch häufig in einfacher oder gar doppelter Unterzahl spielend – den niemals gefährdeten Heimsieg einfahren. Der Klassenerhalt und damit auch das mehr als verdiente Abschneiden auf Platz 6 der BOL sind nun gesichert und allen fällt ein Stein vom Herzen. Ein versöhnlicher Abschied auch für Kreisläuferin Andrea Kranz, die mit diesem Spiel ihre Handballkarriere an den Nagel hängte und im Anschluss vom Team gebührend gefeiert wurde.
Für die SG spielten: Linck und Sailer (beide Tor), Anderl, Kranz (1), Karacic (4), Schmidtmann (3), Erdhofer, Linke (6), Schmatkow (2), Arens (5), Zeilinger (4), Ahmetovic (6)
SG Damen überzeugen mit Überraschungssieg gegen Tabellenzweiten Gundelfingen
In einem Finale furioso gewinnen die SG-Damen hauchdünn mit 35:34 im Heimspiel gegen den Tabellenzweiten vom TV Gundelfingen.
Mit einer hohen Energieleistungen starteten die Damen und das sehr wohl anspruchsvoll erwartete Duell. Der in oder andere Zuschauer traute seinen Augen kaum, denn nach 10 Minuten führte die SG bereits mit 12:4. Grund dafür war endlich die bekannte Abwehrstärke, zu der die Gastgeberinnen in diesem Spiel endlich wieder zurückfinden konnten. Paraden von Torhüterin Annalena Sailer untermauerten diesen Spielstand nach kurzer Zeit. Doch man kannte seine eigenen Schwächen in der Konzentrationsleistung und gleichzeitig das Tempospiel der Gegnerinnen und wusste, dass die Gäste zur zweiten Hälfte nochmal zurückkommen würden. Vor allem die offensiv Leistung der SG durch viele Eins gegen Eins Durchbrüche auch von den bestens aufgelegten Torschützinnen Ahmetovic, Schröder und Linke sorgten noch für einen soliden Halbzeitvorsprung von 22:16. In Hälfte zwei dann das leider altbekannte Spiel. Man konnte die hohe Führung nicht halten, schluderte wieder in der Offensive und ließ so die Gundelfingerinnen gefährlich nahe bis zum Unentschieden herankommen. Man merkte dem Team heute aber an, dass sie es nicht zu einer unglücklichen Niederlage kommen lassen wollten und die zwei so wichtigen Punkte im Abstiegskampf zuhause am Meierweg bleiben sollte. So spielte man die letzten Minuten trotz einiger fragwürdiger Entscheidungen auf dem Feld zu diesem Zeitpunkt konzentriert herunter und konnte sich dank dem furiosen Schlusstreffer von Jana Linke endlich einmal wieder über zwei Punkte freuen.
Das Team kursiert nun auf den siebten Tabellenplatz und wird am kommenden Samstag den 7.3 beim Tabellenvorletzten vom TSV Schwabmünchen punkten müssen, um endlich ins verdiente Tabellenmittelfeld vorrutschen zu können. Anpfiff ist um 16 Uhr in der Hans Nebauer Sporthalle in Schwabmünchen.
An die gute Leistung zum Rückrundenstart gegen Lauingen in der vergangenen Woche konnten die SG Damen nicht annährend anknüpfen und gingen in Haunstetten mit 26:35 viel zu hoch unter. Weiterhin kursiert das Team auf dem vorletzten Tabellenplatz und schafft den Sprung in das doch so nahe gelegene Mittelfeld der Tabelle in der BOL Schwaben nicht.
Hatte man noch im Hinspiel die Nerven behalten und sich einen der so wichtigen vier Saisonsiege gegen Haunstetten holen könne, sah das Blatt auswärts in Augsburgs südlichstem Stadtteil ganz anders aus. Von der ersten Minute an rannte man einer Führung von Haunstetten hinterher, machte im Angriff immer wieder dieselben Fehler, spielte nicht zielführend zusammen und verfehlte seitens der SG viel zu oft das Tor. In der zweiten Halbzeit konnte man zwar nach einem 5-Tore-Rückstand nochmal auf zwei Tore verkürzen, dennoch stand die Abwehr Haunstettens in dieser Zeit zu gut, um hier noch einen Coup landen zu können. Die ersten defensiv verschlafenen Minuten der SG in Hälfte eins Kosteten nicht nur Kraft, sondern auch das nötige Nervenkostüm, um in Hälfte zwei nochmal etwas reißen zu können. Zu leicht ließ man sich durch einfache Täuschungen der routinierten Haunstetterinnen täuschen, zu langsam auch die zweite Welle der SG.
Weiterhin zeigt sich, wie schwer es das junge Team hat, sich aus dem Tabellenkeller hochzuhieven. Kampfgeist allein reicht nicht, um diese Spiele in der BOL für sich zu entscheiden. Auch die nötige Raffinesse im Angriff und Konzentration über 60 Minuten sind nötig. Des weiteren ist eine deutliche Steigerung vor allem in der Defensive von Nöten. Hier gilt es die Fehler oder guten Aspekte aus den Hinspielen nun auch in die Rückspiele zu übertragen. Als Lichtblickt bleibt die Offensive, die seit Saisonbeginn eigentlich konstant gut funktioniert.
Die nächste Chance stellt sich für das Team gegen den TV Gundelfingen, aktuell Tabellenzweiter. Dass die Aufgabe nicht einfacher wird, ist den SG Damen durchaus bewusst. Anpfiff ist am 28. Februar um 17:30 Uhr in der Sporthalle des TSV 1871 Augsburg.
Starker Auftritt ohne Lohn – SG Damen müssen sich dem Spitzenreiter geschlagen geben
Mit einem echten Härtetest starteten die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen ins neue Jahr. Im ersten Spiel 2026 empfing man den aktuellen Tabellenführer HSG Lauingen-Wittislingen zum Heimspiel in der Gersthofer Turnhalle. Und was sich zunächst wie eine klare Angelegenheit anhörte, entwickelte sich über weite Strecken zu einer Partie auf Augenhöhe.
Die SG Damen erwischten einen starken Start gegen den Favoriten. Mit einem konzentrierten Angriffsspiel setzte man die Gäste früh unter Druck und kam immer wieder zu Torerfolgen – vor allem über den Kreis sowie aus mutigen 1:1-Situationen.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten in der Defensive fand auch der Abwehrverbund zunehmend besser ins Spiel. Die Mannschaft agierte geschlossen, unterstützte sich gegenseitig und blieb trotz des hohen Tempos ruhig. Der Lohn: Mit einem direkt ausgeführten Freiwurf gelang kurz vor der Pause sogar die 16:15-Führung, die die starke erste Halbzeit eindrucksvoll unterstrich.
Auch nach dem Seitenwechsel zeigte sich die SG weiterhin kämpferisch und auf Augenhöhe mit dem Tabellenführer. Bis etwa zur 45. Minute blieb das Spiel offen, die Gastgeberinnen hielten Anschluss und fanden immer wieder Lösungen im Angriff.
Mit zunehmender Spieldauer machte sich jedoch der hohe Kraftaufwand bemerkbar. Die Ideen im Offensivspiel wurden weniger, einfache Fehler schlichen sich ein und Lauingen-Wittislingen nutzte diese Phase konsequent aus. So setzte sich der Favorit Schritt für Schritt ab und entschied die Partie letztlich deutlicher, als es der Spielverlauf lange Zeit vermuten ließ. Am Ende stand eine 28:35-Niederlage, die dem engagierten Auftritt der SG nicht ganz gerecht wurde.
Auch wenn es am Ende nicht für eine Überraschung reichte, zeigte die SG 1871 Augsburg/Gersthofen eine starke Leistung gegen den Tabellenführer. Über weite Strecken hielt man nicht nur mit, sondern setzte spielerische Akzente und präsentierte sich als geschlossene, konzentrierte Einheit.
Weiter geht es für die SG Damen am Samstag, 07.02.2026 um 14:00 Uhr auswärts beim TSV Haunstetten III, der aktuell auf Tabellenplatz drei rangiert – die nächste anspruchsvolle Aufgabe wartet also bereits.
SG Damen holen trotz kleinem Kader starke Punkte gegen Wertingen
Die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen empfingen am Samstagabend den TSV Wertingen – und trotz eines deutlich dezimierten Kaders zeigte das Team von Beginn an, dass es bereit war, 60 Minuten lang alles in die Waagschale zu werfen. Zusammenhalt, Wille und spielerische Überlegenheit bestimmten das Bild einer Partie, deren Kontrolle die SG niemals wirklich aus der Hand gab.
Das Team des TSV Wertingen hatte sich zum Ziel gesetzt diese Begegnung so lange wie möglich offen zu halten, was ihnen, zumindest phasenweise, auch gelang. Angeführt von einer spielfreudigen Offensive gaben die Gastgeberinnen allerdings – sowohl über klare Spielzüge als auch über individuelle Qualität – klar den Ton an. Vor allem Karacic, Ahmetovic und Zeilinger setzten von Beginn an wichtige Akzente im Abschluss.
Die SG ließ sich auch nicht davon beirren, dass das harte Abwehrverhalten der Wertingerinnen nicht immer mit den entsprechenden Strafen geahndet wurde. Stattdessen blieb das Team ruhig, konzentriert und vertraute auf die eigenen Stärken. Trotz einiger vergebener Chancen gelang es, bis zur Pause auf 14:11 zu stellen und die Grundlage für den späteren Erfolg zu legen.
Nach dem Seitenwechsel zeigte sich die SG weiter stabil. Wertingen verkürzte zwar zwischenzeitlich, doch die Gastgeberinnen hatten stets die passende Antwort parat. Mit Geduld im Angriff und konsequent ausgespielten Spielzügen gelangen immer wieder erfolgreiche Tore.
Trotz der sehr knappen Besetzung blieb das Team der SG über die gesamten 60 Minuten lauf- und zweikampfstark. Auch wenn die Chancenverwertung der SG-Damen über das gesamte Spiel hinweg zu wünschen übrig ließ, war die Partie nie wirklich gefährdet.
Am Ende standen 26:22 und zwei wichtige, zugleich mutig erkämpfte Punkte auf dem Konto der SG-Damen. Ein Ergebnis, das den Teamgeist widerspiegelt: alle hielten zusammen, alle kämpften, und spielerisch war die SG an diesem Abend schlicht das stärkere Team.
Mit diesem Erfolg schieben sich die SG-Damen aktuell auf Tabellenplatz 4 vor – ein starkes Zwischenfazit zum nahen Ende der Hinrunde.
Das nächste Spiel wartet bereits am Sonntag, 07.12.2025 um 18:00 Uhr auswärts gegen den VfL Günzburg. Hier will das Team den Schwung mitnehmen und auch aus Günzburg zwei Punkte entführen.
Für die SG spielten: Sailer (Tor), Zeilinger (5), Arens (3), Ahmetovic (9), Karacic (7), Schmidtmann (2), Erdhofer, Anderl, Candia, Schröder
Die SG-Damen setzen sich in einem torreichen Duell gegen Schwabmünchen durch
Zum Heimspiel am Samstagabend empfingen die SG-Damen den TSV Schwabmünchen II am 22.11.2025 – und machten gleich zu Beginn klar, dass sie an diesem Abend unbedingt zwei Punkte in Gersthofen behalten wollten. Von Anfang an agierte die Mannschaft hochkonzentriert, zeigte klare Körpersprache und fand sofort gute Lösungen gegen die Abwehr der Gäste.
Bereits kurz nach Anpfiff der Partie zeigten sich die Damen der SG zielstrebig. Es gelangen variable Angriffe aus sicherem Positionsspiel, immer wieder getragen von der starken 1-gegen-1-Qualität der SG-Spielerinnen – ein guter Schlüssel gegen die offensive 5:1-Abwehr der Gäste. Auch wenn der SG-Abwehrverbund zwischenzeitlich mit dem Spiel des TSV Schwabmünchen II über den Kreis schwer zu tun hatte, ließen sich die Gastgeberinnen nicht aus der Ruhe bringen. Trotz deutlich mehr Zeitstrafen auf Seiten der SG blieb die Leistung konzentriert, spielerisch strukturiert und insgesamt souverän. Zur Pause stand ein verdienter 22:14-Vorsprung auf der Anzeigetafel.
Auch nach dem Seitenwechsel ließ die SG nicht nach. Ein ums andere Mal wurden die Torchancen kompromisslos vollendet. Schwabmünchen suchte weiter den Kreis, doch die SG hielt dagegen, verteidigte clever und erzielte wichtige Treffer. Insbesondere Tabea Arens, Amela Ahmetovic sowie Jana Linke zeigten sich an diesem Tag in Topform! Letztlich präsentierten sich die SG-Damen in diesem Match als die spielerisch erfahrenere Mannschaft, spielten ihren Vorsprung konsequent ins Ziel und feierten am Ende einen torreichen 42:35-Heimsieg.
Nach diesem Sieg befinden sich die SG-Damen in der Tabelle aktuell auf Platz 6. Am 29.11. um 19:30 Uhr wartet in der TSV-1871-Halle das nächste Heimspiel gegen den TSV Wertingen – ein Gegner, gegen den die SG bereits in der Hinrunde mit einem deutlichen Erfolg überzeugen konnte. Mit dem frischen Selbstvertrauen aus dem Schwabmünchen-Spiel möchte die Mannschaft erneut zwei Punkte einfahren und den Aufwärtstrend weiter fortsetzen. Sie freut sich selbstverständlich über viele Unterstützer!
Gute erste Halbzeit, bitterer Einbruch – Die SG-Damen verlieren in Gundelfingen nach starkem Beginn
Am Sonntag, den 16. November 2025, waren die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen zu Gast beim TV Gundelfingen. Nach einem konzentrierten Warm-Up und mit viel Motivation im Gepäck wollte die SG unbedingt einen weiteren Sieg für sich verbuchen – zumindest in der ersten Halbzeit schien alles möglich.
Von Beginn an präsentierte sich die SG souverän, motiviert und mit großem Willen. In den ersten Angriffen fand man gute Abschlüsse und erspielte sich bis zur 14. Minute eine stabile Führung (6:10). Die Abwehr stand kompakt, und im Angriff fanden die Gäste mit viel Bewegung immer wieder erfolgreich den Weg zum Tor.
Kurz vor der Halbzeitpause kippte das Spiel jedoch: Gundelfingen agierte nun handballerisch deutlich cleverer, nutzte Fehler konsequent aus und stellte ihre Abwehr auf eine offensivere Formation um – eine taktische Anpassung, auf die die SG an diesem Tag kaum Antworten fand. Statt mit einer soliden Führung ging man schließlich mit 17:14 für Gundelfingen in die Pause.
Was im ersten Durchgang noch vielversprechend aussah, entwickelte sich nach Wiederanpfiff zunehmend zum Problem. Die SG fand nicht mehr ins Spiel, tat sich im Aufbauspiel schwer und nahm sich mit Fehlpässen, überhasteten Abschlüssen und fehlendem Tempo selbst die Möglichkeiten.
In den kompletten zweiten 30 Minuten gelangen der SG lediglich fünf Tore – zu wenig, um dieses Spiel noch offen gestalten zu können. Die Gastgeberinnen nutzten dagegen jeden technischen Fehler und bauten ihren Vorsprung Tor um Tor aus. Am Ende fiel die 33:19-Niederlage deutlich aus – deutlich höher, als es der Spielverlauf der ersten Halbzeit vermuten ließ.
Am Ende des Tages stand sich das Team um Matthias Klement zu sehr selbst im Weg und schaffte es nicht, funktionierende Aktionen aus Halbzeit eins konsequent weiterzuspielen. Die SG wird nun daran arbeiten müssen, erfolgreiche spielerische Elemente über 60 Minuten stabil umzusetzen.
Am kommenden 22. November 2025 haben die SG-Damen dann die Chance, es vor heimischem Publikum wieder besser zu machen. In der Halle des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen empfängt man den TSV Schwabmünchen II. Das Team freut sich dabei über zahlreiche Unterstützer auf den Rängen, um gemeinsam den nächsten wichtigen Schritt in der Saison zu gehen.
Heimsieg nach hartem Kampf – SG-Damen bezwingen Haunstetten III in torreichem Schlagabtausch
Mit einer konzentrierten Leistung und großem Teamgeist bezwingen die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen den TSV Haunstetten III verdient mit 37:34 (18:16) und setzen ein wichtiges Ausrufezeichen. Am Samstagabend, den 25. Oktober 2025, empfingen die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen den TSV Haunstetten III in der heimischen 1871-Halle. Nach den zuletzt ernüchternden Ergebnissen war die Marschroute klar: Den Negativtrend der vergangenen Wochen beenden – und das merkte man der Mannschaft von Beginn an an. Die SG startete konzentriert und zielstrebig in die Partie, zeigte viel Bewegung im Angriff und eine engagierte Abwehrarbeit.
Schon in der Anfangsphase lief es rund für die Gastgeberinnen. Schöne 1-gegen-1-Aktionen und druckvolle Rückraumtore brachten die SG bereits ab der siebten Minute mit mehreren Treffern in Front. Besonders Amela Ahmetovic und Tabea Arens setzten früh deutliche Akzente. Nach knapp zehn Minuten stand es bereits 9:4. Auch im weiteren Verlauf zeigten die Gastgeberinnen variablen Angriffshandball: Über Rückraum und Außen kamen sie zu sehenswerten Toren. Zur Halbzeit ging die SG verdient mit 18:16 in Führung – mit dem klaren Ziel, diesen Vorsprung im zweiten Durchgang weiter auszubauen.
Nach Wiederanpfiff blieb das Spiel zunächst ausgeglichen, ehe die SG wie bereits öfter in dieser Saison ab der 40. Minute eine kurze Schwächephase durchlief. Einige Fehlpässe und Abstimmungsprobleme im Spielaufbau ließen Haunstetten wieder herankommen, und die Gäste glichen zum 27:27 aus. Auf die Umstellung der Gäste auf eine Manndeckung gegen Amela Ahmetovic reagierte die SG clever: Mit einer konzentrierten 7:6-Überzahl ohne Torhüterin fand das Team wieder in die Spur und spielte die Situation taktisch stark aus. Besonders die Paraden von Torhüterin Anna-Lena Sailer waren in dieser Phase beeindruckend und hielten die Mannschaft mehrfach im Spiel.
Karacic, Schröder, Zeilinger, Schmidtmann und Linke trugen mit wichtigen Treffern ihren Teil dazu bei, dass die SG die Führung zurückeroberte. Mit insgesamt neun Treffern zeigte Tabea Arens ein überragendes Spiel auf der rechten Außenseite und war in den entscheidenden Momenten eiskalt zur Stelle. Mit viel Einsatz, klarem Kopf und einer geschlossenen Teamleistung brachte die SG den Sieg schließlich souverän über die Zeit. Der 37:34-Endstand bedeutete den zweiten Saisonsieg – und das hochverdient.
Die SG-Damen zeigten über weite Strecken eine starke Leistung und bewiesen, dass sie nach Rückschlägen wieder in die Bahn finden können. Eine starke Teamleistung, taktische Cleverness und individuelle Highlights sorgten für einen Heimsieg, der dem gesamten Team spürbar gut tat.
Mit diesem Erfolg beenden die SG-Damen ihre kleine Durststrecke und tanken Selbstvertrauen für die kommenden Aufgaben. Nach einer kleinen Spielpause geht es für die SG-Damen am 16.11. in Gundelfingen das nächste Mal auf die Platte.
Die Damen der SG unterliegen auswärts deutlich bei der HSG Lauingen-Wittislingen
Am Samstagabend, den 18. Oktober 2025, trafen die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen in der Schulsporthalle Wittislingen auf die HSG Lauingen-Wittislingen. Die Partie, die um 19:30 Uhr angepfiffen wurde, verlief für die SG leider nicht wie erhofft: Mit einer deutlichen 37:21-Niederlage musste man sich einer an diesem Tag klar überlegenen Heimmannschaft geschlagen geben.
Die SG tat sich von Beginn an schwer, ins Spiel zu finden. Bereits in den ersten Minuten lief man einem deutlichen Rückstand hinterher: Nach einer Viertelstunde stand es bereits 11:6 für die HSG. Vor allem die schnelle Mitte der Gastgeberinnen bereitete der SG große Probleme – ein probates Mittel dagegen fand man über die gesamte Spielzeit nicht. Im Angriff fehlte das gewohnte Tempospiel der letzten Wochen. Viele gut herausgespielte Chancen blieben ungenutzt, sodass sich die SG selbst um den möglichen Anschluss brachte. Auch die wenigen gut funktionierenden Angriffe blieben Einzelaktionen, die nicht wiederholt werden konnten. So ging es nach einer insgesamt schwachen ersten Halbzeit mit einem deutlichen 18:8-Rückstand in die Kabine.
Auch im zweiten Durchgang konnte die SG den Schalter nicht umlegen. Zwar gelang es zwischenzeitlich, durch Treffer von Jana Linke, Tabea Arens und Anne Zeilinger etwas mehr Struktur ins Angriffsspiel zu bringen, doch die mangelnde Chancenverwertung zog sich wie ein roter Faden durch die Partie. Die HSG spielte dagegen souverän und routiniert, nutzte jede Unsicherheit der SG konsequent aus und bestrafte Fehler im Rückzugsverhalten mit schnellen Gegenstößen.
Auch wenn das Spiel insgesamt fair geführt wurde, fehlte den Gästen diesmal der Kampfgeist, der sie in den letzten Wochen ausgezeichnet hatte. So blieb die zweite Halbzeit eine deutliche Angelegenheit, in der Lauingen seinen Vorsprung kontinuierlich ausbaute und am Ende letztlich mit 37:21 gewann.
Am 25. Oktober 2025 wollen die SG-Damen nun in der heimischen TSV 1871 Augsburg Halle ab 18:00 Uhr gegen den TSV Haunstetten III wieder an ihre stärkeren Auftritte anknüpfen und alles geben, damit die Punkte diesmal auf dem eigenen Konto landen.
Am Dienstagabend, den 14. Oktober 2025, traten die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen zu einem ungewöhnlichen Wochenspiel um 20:30 Uhr beim TSV Göggingen in der Anton-Bezler-Halle an. Trotz der späten Ansetzung fanden sich einige treue Zuschauer ein, um die Teams zu unterstützen.
Nach einer starken ersten Halbzeit, in der die SG das Geschehen klar bestimmte, mussten sich die Damen am Ende knapp mit 37:34 (14:17) geschlagen geben – ein Ergebnis, das den tatsächlichen Spielverlauf kaum widerspiegelt.
Die SG startete konzentriert und effektiv in die Partie. Früh erzielten Stela Karacic und Paula Kratzer die ersten Treffer, auch Amela Ahmetovic und Tabea Arens trugen sich schnell in die Torschützenliste ein. Bis zur 10. Minute führten die Gäste verdient mit 4:7, spielten mit hohem Tempo nach vorne und verteidigten kompakt. Zwar ließ sich Göggingen nicht abschütteln und kämpfte sich zweimal bis zum Ausgleich heran, doch die SG-Damen behielten die Nerven und sicherten sich eine 14:17-Halbzeitführung.
Nach dem Seitenwechsel schien alles auf einen Auswärtssieg hinauszulaufen. Die SG behauptete die Führung und lag Mitte der zweiten Halbzeit noch mit 26:28 in Front. Doch in der 49. Spielminute kippte das Spiel beim Ausgleich zum 28:28: Göggingen nutzte nun jede Unsicherheit konsequent, während die SG in der Schlussphase etwas an Durchschlagskraft und Konzentration verlor.
Trotz starker Paraden von Annalena Sailer und weiterer Treffer von Ahmetovic, Schröder und Linke gelang es den Gastgeberinnen, die Partie zu drehen. In den letzten Minuten entwickelte sich eine dramatische Schlussphase, in der die SG alles in die Waagschale warf – letztlich aber mit 37:34 unterlag. Der Ausgang fühlte sich nach diesem Spielverlauf besonders bitter an, denn über weite Strecken war die SG das spielbestimmende Team.
Überschattet wurde die Partie zudem von einer Verletzung von Paula Kratzer, die sich am Knie verletzte und nun auf eine genaue Diagnose wartet. Das gesamte Team und Umfeld wünschen ihr an dieser Stelle gute Besserung und eine schnelle Genesung!
Trotz der Niederlage zeigte die Mannschaft großen Kampfgeist und Moral – vor allem die geschlossene Teamleistung und die starke erste Hälfte machen Mut für die kommenden Aufgaben. Nach drei Partien steht die SG nun mit einem Sieg, einem Unentschieden und einer Niederlage auf Tabellenrang 4 der Bezirksoberliga Schwaben.
Am 18. Oktober geht es für die SG-Damen auswärts gegen die HSG Lauingen-Wittislingen weiter. Das Team freut sich dort über zahlreiche Unterstützer, um gemeinsam die nächsten Punkte einzufahren.