Das letzte planmäßige Heimspiel der Saison 2018/2019 fand am vergangenen Samstagabend, 06.04.2019, zwischen dem TSV 1871 Augsburg und den Gästen vom TSV Wertingen statt. Nach einer sehr zerfahrenen Partie mussten sich die Tigers erstmals in der Rückrunde damit abfinden, dass der Gegner mit 21:23 die Punkte vom Meierweg entführte.
Nachdem man in der Woche zuvor beim SV Mering nur zu einem Unentschieden gekommen war, galt es diesen leichten Dämpfer schnell wieder abzuhaken und erneut zum Angriff zu blasen. Trainer Lubos Urban konnte zu seinem Glück auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen und forderte von seinen Mannen folglich eine temporeiche und körperlich präsente Spielweise. Aus dem Hinspiel war bekannt, dass den Tigers eine sehr robust und hart agierende Abwehr gegenüber stand und man sich durch schnellen Kombinationshandball einfache Tore erspielen musste. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Spielaufbau und technischen Fehlern fanden die TSV-Cracks nach drei Spielminuten das erste Mal den Weg vorbei am Gästekeeper. In der Defensive zeigte man den in der Tabellenmitte befindlichen Wertingern, wer der Herr im Haus ist, musste jedoch nach eher harmlosen Aktionen direkt Verwarnungen und eine Zweiminutenstrafe von den Unparteiischen hinnehmen. Nach acht Minuten hatte sich eine enge Partie entwickelt, in der man knapp mit einem Tor in Front lag. Angestachelt von den zahlreichen Zuschauern legten die Augsburger Jungs nun endlich den Schalter um und man konnte bis zur 17. Minute mit 8:4 davonziehen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn das bis dahin souverän agierende Schiedsrichterduo schickte nach, für den Zuschauer und Spieler nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen gleich drei Spieler der Heimmannschaft mit einer Zweiminutenstrafe vom Spielfeld, sodass man sich einer zahlenmäßig überlegenen Gästetruppe entgegensah. Die Wertinger hatten sichtlich Mühe trotz des personellen Vorteils Gewinn aus dieser Situation zu schlagen, sodass die Lubos-Schützlinge lediglich zwei Treffer in Unterzahl erhielten. Nachdem man im Angriff um einige Möglichkeiten gebracht worden war und die Nerven nur noch am seidenen Faden hingen, schlichen sich zusätzlich auch noch technische Fehler und Aufgeregtheit in das eigene Spiel. Das aus den siegreichen Begegnungen der letzten Wochen bekannte Tempospiel über die erste und zweite Welle fand quasi nicht statt und das Aluminium schien an diesem Abend für die Augsburger Jungs gepachtet zu sein. Daraus resultierte auch der Pausenstand von 9:9.
In seiner Halbzeitansprache schärfte Coach Urban seinen
Spielern ein sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und vor allem durch
schnelle Tore das Momentum auf seine Seite zu bringen. Auch die fahrlässige
Chancenverwertung bot Anlass zu Tadel.
Nachdem die zweiten 30 Minuten eingeläutet waren bot sich jedoch ein gänzlich anderes Bild. Die Gäste aus Wertingen setzten die Vorgaben ihres Trainers überzeugend um und konnten nach 38 gespielten Minuten erstmals mit 11:14 in Vorsprung gehen. Endlich besannen sich die Tigers eines Besseren und versuchten durch temporeichen Ballvortrag zu einfachen Toren zu gelangen, denn man musste der aggressiven Abwehr der Gäste im Positionsangriff zunehmend Tribut zollen. Angesichts des Rückstandes war es tragisch, dass Lukas Nachbaur nach erbittertem Kampf am Kreis nach einem Foul verletzungsbedingt das Spiel beenden musste. Tor um Tor kämpften sich seine Mitspieler wieder an die enteilten Wertinger heran und Lukas Schmölz konnte in der 47. Minute zum 15:15 ausgleichen. Nachdem die erste Zweiminutenstrafe auf Seiten der Gäste gegen Julian Hofbaur ausgesprochen worden war, legte auch Moritz Voit nach und konnte wichtige Tore von der Außenposition erzielen. Die Geschwindigkeit, mit der der Ball durch die Reihen gepasst wurde erhöhte sich zusehends und es war nicht abzusehen, wer diese hitzige Partie für sich entscheiden konnte. Die Schiedsrichter blieben ihrer, aus Augsburger Sicht, etwas unglücklichen Linie auch weiterhin treu. Nichtsdestotrotz hielten die Tigers mit und konnten vier Minuten vor Spielende noch einmal per Siebenmeter den Ausgleich zum 21:21 erzielen. Daraufhin nahm der Trainer der 1871er seine Auszeit, um sein Team für die letzten Spielminuten einzustellen und vielleicht mit der richtigen Stellschraube doch noch den Erfolg zu erwirken. Leider wurde ein Foulspiel an Lucas Schubert, der von der linken Außenposition Richtung Tor absprang vom Schiedsrichtergespann nicht als solches gewertet, sodass nur 22 Sekunden vor dem Ende der Wertinger Matthias Reitenauer mit seinem Treffer die Entscheidung zugunsten der Gäste markieren konnte. Das letzte Tor des Spiels war lediglich Ergebniskosmetik zum 21:23 Auswärtserfolg des TSV Wertingen, welcher dadurch seinen Rang im Mittelfeld des Klassements festigen konnte.
Nach den zuletzt schwächeren Leistungen blicken die Augsburger Jungs nun der finalen Woche entgegen, in der sich am Donnerstagabend um 20:30 Uhr das Nachholspiel gegen den Meister der Bezirksliga Schwaben zuträgt, da das regulär angesetzte Spiel aufgrund der Unbespielbarkeit der Halle kurzfristig abgesagt werden musste. Die Gewährleistung eines verletzungsfreien Spiels für beide Mannschaften konnte aufgrund eindringenden Schmelzwassers durch die Hallendecke nicht verantwortet werden, ganz zum Unverständnis der hoch motivierten Königsbrunner. Ziel der Tigers wird es sein, den BHClern, wie im ersten Saisonspiel bereits bewiesen, das Meistersüppchen ein wenig zu versalzen und den Kommentaren nach dem abgesagten Spiel ein wenig die Spitzzüngigkeit zu nehmen. Rein rechnerisch darf man den Jungs bereits zum direkten Wiederaufstieg gratulieren, obgleich das letzte Wörtchen von Verbandsseite noch nicht gesprochen ist, liegen sie doch zwei Spiele vor Schluss mit vier Punkten Abstand vor den nächsten aufstiegsberechtigten Meitingern. Das letzte Spiel der aktuellen Handballrunde findet dann am folgenden Samstag um 17:30 Uhr auswärts beim VfL Günzburg II statt, welcher zusammen mit den Augsburgern in der Vorsaison abgestiegen war.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Unterstützern für den
Besuch unserer Heimspiele und würden uns freuen den ein oder anderen Zuschauer
am Donnerstagabend begrüßen zu dürfen.
Einmal mehr hieß es aus Sicht der Zweiten: Da gab es nichts zu holen. Das Auswärtsteam aus Neusäß, eines der besseren Teams der Liga, ließ der Heimmannschaft der Tigers vor allem im zweiten Abschnitt keine Chance. Die Zweite von 1871 freut sich auf das Saisonende – das heißt, die wenigen Spieler, die regelmäßig am Wochenende auflaufen. Wobei dieses Argument gegen Neusäß nicht galt; so gut aufgestellt war man in dieser Saison selten.
Dementsprechend konnte man auch zumindest die erste Halbzeit spielerisch gut mithalten. Bis zur immerhin 20. Minute konnte man das Spiel offen halten, 9:9 stand es zu dem Zeitpunkt. Im Angriff traf der Rückraum, hinten machten Abwehr und Torwart ebenfalls eine gute Figur und entnervte die starke Mannschaft aus Neusäß merklich. Dann stellte das Auswärtsteam auf eine 5-1-Deckung um und mit dem bis dahin offenen Spiel war es schnell vorbei. Mit dieser Abwehrformation nämlich kamen die Tigers an diesem Tag überhaupt nicht klar, sodass man zur Halbzeit bereits 11:16 zurücklag.
Besser wurde es im zweiten Spielabschnitt nicht. Neusäß nutzte viele abgefangene Bälle und technische Fehler der Tigers, um Tempogegenstöße zu laufen und hielt das Tempo bis zum Ende hin hoch. Der Zweiten fiel nicht mehr viel ein, ab und an gelang im Angriff noch eine Einzelaktion – das war es. Nun freuen sich alle Beteiligten der Zweiten auf das nahendere Saisonende.
Bedeutungsvolle Niederlage gegen den TSV Niederraunau.
Nachdem die Damen das Derby gegen die TSG Augsburg II leider nicht für sich entscheiden konnten, war man nun auf Schützenhilfe angewiesen, um den Klassenerhalt in letzter Minute doch noch zu stemmen. Da die TSG zum Spiel gegen den TSV Neu-Ulm aber leider nicht angetreten ist und diesen somit wichtige Punkte im Abstiegskampf geschenkt wurden, rutschten die Damen trotz des besseren Torverhältnisses erneut auf den Abstiegsrang.
Für das Spiel am letzten Sonntag, 24.03.2019, bedeutete dies noch mehr Druck auf den Schultern der 1871erinnen. Nach einer glänzenden ersten Halbzeit vergab man jedoch die Chance auf den so wichtigen Sieg mangels Ausdauer und Konzentration in der Schlussphase und musste die Punkte mit einem Endstand von 24:27 an die Gäste aus Niederraunau abtreten.
Dass diese Partie eine enorme Wichtigkeit für die 1871-Mädels hatte war kaum zu bestreiten und so starteten die Gastgeberinnen gleich mit einer Ansage in die ersten Minuten des Spiels. Durch ein schönes Zusammenspiel im Angriff und einer absolut zuverlässig stehenden Abwehr erkämpften sich die Augsburger Damen bereits in den ersten 10 Minuten eine Führung von vier Toren vor den Gästen, was sogar auf der Zuschauertribüne für Überraschung sorgte. Zwar gelang es dem Team des TSV Niederraunau mitzuhalten, aber die 1871er behielten stets die Oberhand und erspielten sich in fast schon ungewohnt routinierter Weise ein Tor nach dem anderen. Bis zur Halbzeit zeigte die Uhr eine großartige 16:13-Führung an, mit der man sich in die Kabine zur Pausenansprache begab. In dieser ersten Halbzeit zeigte man einmal mehr wie viel Potential in der Mannschaft steckte, welches man in der nun fast schon abgeschlossenen Saison leider nicht oft genug abrufen konnte.
Hoch motiviert für die zweite Halbzeit traten die TSV 1871 Damen erneut auf das Spielfeld. Jedoch trotz Kampfgeist und Einsatz des ganzen Teams zeigten sich, wie im Laufe der Saison bereits oft gesehen, bekannte Ermüdungserscheinungen, die es den Gästen in der 38. Minute ermöglichten, erstmals auf ein 18:18 auszugleichen und kurze Zeit später auch in Führung zu gehen. Konnte man diese auch noch einmal ausgleichen, musste man sich jedoch vor allem in den letzten Minuten der Partie eingestehen, dass die Ausdauer und Konzentration einfach nicht ausreichten, um bis zur letzten Minute überzeugen zu können. Mit einem Endstand von 24:27 mussten sich die 1871-Damen, trotz spannenden 60 Minuten und toller Leistung leider doch geschlagen geben und die vermutlich letzte Chance auf den Klassenerhalt ziehen lassen.
Am kommenden Sonntag, den 31.03.2019, bietet sich für die Mädels
des TSV 1871 Augsburg gegen den TSV Neusäß für diese Saison die letzte Möglichkeit
das Ruder noch einmal herumzureißen.
Für das letzte Saisonspiel der männlichen B-Jugend begrüßten die Jungs das Team des TV Gundelfingen am 24.03.2019 in der eigenen Halle am Meierweg 16. Nach einem Duell auf Augenhöhe musste man die letzten Punkte der Saison jedoch mit mit einer 23:27-Niederlage den Gästen mit ins Gepäck geben.
Dass dieses Spiel ein enges Rennen werden könnte, ahnte man bereits nach den ersten gespielten Minuten, in denen sich die Teams abwechselnd ein Tor nach dem anderen erkämpften. Konnten sich die Gäste aus Gundelfingen bis zur neunten Minute noch eine knappe 3-Tore-Führung herausspielen, wurde diese knapp eine Minute später durch die Augsburger Jungs wieder ausgeglichen. Agierte man im Angriff zu Beginn noch zu ideenlos, fanden im Spielverlauf doch auch konsequent umgesetzte Spielzüge ihren Weg in die Partie. Dank einer effektiven 4:2-Abwehrformation gelang es den 1871-Jungs zudem viele Freiwürfe herauszuholen. Trotz des tollen Rückhalts im eigenen 1871-Tor gelangen den Augsburgern im Verhältnis zu den Torchancen im Angriff jedoch leider noch zu wenige Treffer, was unter anderem auch durch eine starke Leistung des Gundelfinger Torhüters bedingt war. Mit einem knappen Rückstand von 13:14 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen zur Pausenansprache.
Nach Wiederanpfiff gelang es den Gästen sich noch einmal auf drei Tore vor den 1871ern abzusetzen, welche aber wiederum noch einmal ausgeglichen und sogar in eine knappe Führung zu Gunsten der Hausherren verwandelt werden konnte. Durch zu viele kleine Fehler und dem Pech, das sich zusätzlich in das Spiel der Augsburger schlich, konnte man diese Führung jedoch nicht bis zum Ende halten. Mit einem Endstand von 23:27 musste man sich gegen den TV Gundelfingen letztendlich leider verdient geschlagen geben.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), David, Andre (6), Felix (5), Luis C., Stefan (5), Phillip, Julian, Nils (7)
Ob es an der Uhrzeit, dem Wochentag oder dem schönen Wetter lag bleibt fraglich. Fakt ist: Beide Mannschaften hatten nicht viel Personal zur Verfügung. Die Hausherren konnten am Samstag, den 23.03.2019, neun Akteure im Spielbericht vermerken, die Gäste mussten die Reise mit nur sieben Spielern antreten.
Quantitativ schien der Unterschied beider Teams also nicht allzu groß. In der Praxis zeigte sich jedoch schon nach wenigen Minuten ein anderes Bild. Innerhalb von fünf Minuten konnten die Tiger-Jungs sich bereits mit vier Toren vor dem Team des TSV Dinkelscherben absetzen und bauten diesen Vorsprung im Laufe der Spielzeit kontinuierlich weiter aus. Aufgrund der offensiven Abwehrformation der Augsburger konnten die Gäste zwar hin und wieder zu einfachen Toren kommen und durch Einzelaktionen glänzen, dennoch dominierten die 1871er diese Partie durchgehend. So konnte man auf Seiten der Augsburger auch schon früh damit beginnen erfahrenere Spieler vom Feld zu nehmen und innerhalb der Aufstellung ordentlich zu rotieren. Mit einem Zwischenstand von 18:9 gingen die Teams in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte hielten die Tigers das Leistungsniveau hoch und ließen den Gästen somit keine Chance eine Aufholjagd zu starten. Mit einem Endstand von 39:19 auf der Anzeigentafel trennte man sich an diesem Tag. Erfreulich ist hierbei, dass sich jeder Feldspieler des TSV 1871 in die Torschützenliste eintragen durfte.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin (3), Markus (3), David (3), Felix (8), Luis C. (4), Noah R. (8), Ivan (9), Luis H. (1)
Heißer Kampf am Meierweg endet ohne Blessuren für den TSV 1871.
Das Rückspiel zwischen dem gastgebenden TSV 1871 Augsburg und den, im Hinspiel stark spielenden Männern vom VSC Donauwörth fand am Samstagabend, 23.03.2019 statt und endete nach großer Aufopferungsbereitschaft mit 24:21 für die Tigers.
Anpfiff zum nächsten Kracherspiel war zu gewohnter Zeit um 19:30 Uhr, sodass die Spieler von Trainer Lubos Urban wieder ihren gewohnten Rhythmus fanden. Da die zweite Mannschaft zuvor ihre Begegnung ausgetragen hatte, konnte der Tigerscoach mehrere Spieler in die erste Mannschaft nachberufen, sodass die Ersatzbank gut gefüllt war. Mit Jorge Manuel Mendes durfte sogar ein Neuzugang sein Debüt im Dress der Grünen feiern. Nach nur zwei Minuten führte man mit 2:0, doch plötzlich wollten auch die Gäste aus Donauwörth an der Partie teilhaben und hielten fortan bis zur achten Spielminute munter mit. Moritz Voit auf der Rechtsaußenposition verwandelte sicher und ließ dem Gästekeeper keine Chance an den Ball zu kommen, sodass sich die Augsburger Jungs mit 7:4 leicht absetzen konnten. Doch der Siebtplatzierte wollte sich keinesfalls abhängen lassen und legte seinerseits nach und verkürzte Tor um Tor den Vorsprung der 1871er bis schließlich sogar eine hauchdünne Führung von 7:8 Toren Mitte der ersten Halbzeit für die Donaustädter auf der Anzeigentafel zu lesen war. Um diesen knappen Vorteil zu bewahren agierten die Gäste vehement in der Abwehr und konnten sich in der 20. Minute nur durch ein grobes Foulspiel helfen. Das Schiedsrichtergespann zückte die rote Karte, da ein freier Wurf auf das Tor durch den Griff in den Wurfarm verhindert wurde. Dass das Gästeteam diese Hinausstellung allemal verkraften konnte, zeigten diese bestimmt und allen voran Valentin Friedewold führte sein Team zur knappen 11:12-Pausenführung für die Gäste.
In der Kabine fand der Trainer der Augsburger Jungs
deutliche Worte, denn wollte man das Spiel gewinnen, so musste man eine gute
Schippe nachlegen. Die Donauwörther wollten sich ihren Schneid nicht so leicht
abkaufen lassen und man war aus dem Hinspiel gewarnt, dass zu große Lässigkeit
und mangelnde Chancenverwertung die zwei wichtigen Punkte schnell zerrinnen
lassen konnten.
Nach Wiederanpfiff bot sich den Zuschauern eine von der Einstellung her veränderte Tigertruppe, welche sich in der 36. Spielminute den Ausgleich zum 13:13 erspielte und fortan bissiger in der Abwehr agierte. Getrieben von schnellen Ballgewinnen und tollen Torwartparaden, konnten die Augsburger auf 18:14 davonziehen und die Messe schien gelesen zu sein, doch die an diesem Tag sehr konzentriert zu Werke gehenden Donauwörther ließen nicht locker und kämpften sich erneut auf nur ein Tor Rückstand heran. Kurzzeitig hatte man das Gefühl, dass die Lubos-Schützlinge die beiden Punkte noch aus der Hand geben würden, denn im Angriff wurden reihenweise hochkarätige Tormöglichkeiten ausgelassen, doch dank des an diesem Tag starken Rückhalts durch Elias Winkelbauer im Tor, hatte dieser Vorsprung bis zum Spielende bestand. Obwohl man sich in der entscheidenden Spielphase erneut eine unnötige Zweiminutenstrafe einhandelte, behielt man diesmal einen kühlen Kopf und besiegelte den nächsten Erfolg im Kampf um den direkten Wiederaufstieg. Die Partie endete mit 24:21 zugunsten des TSV Augsburg 1871.
Dank einer tollen Mannschaftsleistung kann man nun guter Dinge in die nächste Begegnung gegen den momentan auf Rang acht befindlichen SV Mering gehen, gegen den möglicherweise erneut ein Vater-Sohn-Duell bevorsteht. Die Meringer werden gut daran tun, die zwei Punkte in heimischer Halle zu behalten, denn die Männer um Ex-Augsburg-Spieler Patrick Kasten befinden sich, ebenso wie die besiegten Donauwörther, mitten im Abstiegsstrudel. Lediglich diese zwei Punkte trennen in der Bezirksliga Schwaben das Schlussquintett von der roten Laterne. Anpfiff zum Duell zwischen dem SV Mering und der ersten Herrenmannschaft des TSV 1871 Augsburg ist am kommenden Samstag, den 30.03.2019 um 19:00 Uhr in der Eduard-Ettensberger-Halle. Nachdem der TSV Friedberg III in Meitingen überraschend Punkte liegen lassen musste, könnten die Augsburger bereits am kommenden Wochenende, mit ein wenig Schützenhilfe aus Günzburg, Rang Zwei im Endklassement sichern.
Wir freuen uns natürlich wieder über jeden, der sich dieses
Handballschmankerl nicht entgehen lassen will und vielleicht den nächsten Sieg,
gegebenenfalls den Wiederaufstieg mit uns feiern möchte.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Winkelbauer (Tor), Kranz M. (1), Koppe B., Mendes, Wessoly (2), Voit (5), Schubert, Nachbaur (1), Schmölz (10/3), Reisner, Feistle (3).
Ein hartes Stück Arbeit kam da auf uns zu. Soviel war schon während der Aufwärmphase klar, denn rein physisch waren die Gäste deutlich überlegen.
Den ersten Treffer der Begegnungen konnte der TSV Neusäß für sich verbuchen, doch das war es dann aber mit der Führung. Die Tigers waren ab der ersten Sekunde hellwach und bereit den Kampf gegen die Krokodile anzunehmen. Motiviert bis in die Haarspitzen zeigten sie dem heimischen Publikum was in ihnen steckt. Viele Tore über den Rückraum werden wir wohl nicht erzielen – das war die Lehre aus dem Hinspiel. Dessen ungeachtet haben die Hausherren die taktischen Vorgaben gut umgesetzt und erarbeiteten sich reihenweise schöne Abschlüsse über Außen, den Kreis oder in 1 gegen 1 Aktionen. Zur Halbzeit gelang eine knappe Führung mit zwei Toren.
Auch in der zweiten Hälfte ließ der Siegeswille der 1871er nicht nach. Der Angriff funktionierte weiterhin gut und es konnten kontinuierlich Treffer verbucht werden. Grundstein des Erfolgs war aber sicher die hervorragende Abwehrarbeit. Die Einzelaktionen der Neusäßer wurden konsequent unterbunden und auch über den Rückraum wurde nur wenig zugelassen. Die großgewachsenen Gäste kamen zu selten wirklich in Schwung und konnten ihre körperliche Überlegenheit nicht nutzen. Die Tigers hingegen belohnten sich für ihre harte Arbeit und sicherten sich die zwei Punkte gegen den Tabellenführer mit einem Endstand von 27:20.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Andreas (3), Simon (3), Markus (1), Luis, Nico (4), Felix (11), Ivan (2), Noah S., Noah R. (3), David.
1871er setzen Siegesserie gegen Schwabmünchner Reserve fort.
Am vergangenen Samstag, 09.03.2019, begegneten sich die im Positivtrend befindlichen Augsburger Tigers und der recht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz rangierende TSV Schwabmünchen II zum Punktekampf in der Halle am Meierweg. Das Kräftemessen mit sehr ungleichen Voraussetzungen endete, nach einer mit Strafzeiten gesäten Partie, mit 29:22 für die Hausherren, welche damit ihre Aspirationen auf den direkten Wiederaufstieg untermauerten.
Im Hinspiel konnte man den Gegner trotz
Anfangsschwierigkeiten recht deutlich in seine Schranken weisen. Dies zu
wiederholen galt es im Kampf um Platz Zwei zu zeigen, denn nur ohne sich Patzer
in vermeintlich leichten Spielen zu leisten, kann man am TSV Friedberg III in
der Tabelle vorbeiziehen und dessen neuerliche Auswärtsschwäche nutzen. Dennoch
standen die Vorzeichen in Sachen personeller Ausstattung für Trainer Lubos
Urban ungünstig, denn mit Lukas Schmölz meldete sich ein wichtiger
Schlüsselspieler ab. Aufgrund der aktuell doch länger werdenden Ausfallliste
war die Mannschaft auf lediglich acht Feldspieler zusammengeschrumpft, sodass
man auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen musste. Unglücklicherweise
verletzte sich die Aushilfskraft im zuvor stattfindenden Spiel und die Bank war
nahezu unbesetzt.
Von Beginn an wollte man den Gästen zeigen, wer denn der Herr im Haus war und so langte man in der Defensive in den ersten Minuten etwas übereifrig zu und erhielt prompt die Quittung für eher harmlos anmutende Fouls. Im Angriff versuchte man zunächst mit der Brechstange zum Torerfolg zu kommen und konnte sich dadurch direkt zwei Siebenmeter erarbeiten, welche von Eduard Bossauer mit hundertprozentiger Sicherheit verwandelt wurden. Nach zehn Minuten führte man mit 4:1 Toren, doch nach der ersten Zwei-Minuten-Strafe der Begegnung gegen Moritz Voit drehte sich das Blatt und die Schwabmünchner gelangten durch einfach herausgespielte Tore zum 4:4-Ausgleich. Ehe man sich versah, hatte sich ein knapper Spielverlauf abgezeichnet, wobei den Tigers in dieser Phase die nötige Cleverness im Torabschluss fehlte. In der Defensive versuchte man sich zwar gegenseitig zu motivieren, doch ließ man die nötige Konsequenz im Handeln vermissen, sodass sich die Gästetruppe aus Schwabmünchen bis zur 19. Spielminute in Schlagdistanz halten konnte. Der Spielertrainer der Gäste und sein Assisstent auf der Bank verordneten ihrer Mannschaft in der 23. Minute eine Auszeit, welche jedoch zur Folge hatte, dass sich das Team von Trainer Lubos Urban durch schöne Treffer von Maximilian Kranz endlich auf eine erleichternde 14:8-Pausenführung absetzten konnte.
In der Kabine mahnte der 1871-Coach seine Mannen abermals nicht zu leichtfertig mit dieser Führung umzugehen, denn noch waren 30 Minuten intensiven Handballs zu spielen. Trotz reduzierter Personaldecke forderte er seine Männer auf weiter ein hohes Tempo im Angriff zu gehen, denn über das schnelle Gegenstoßspiel versprach man sich einfache Tore.
Direkt nach Wiederanpfiff konnte man diese Forderung umsetzen und erhöhte den Vorsprung auf sieben Tore, doch in der Abwehr wurden harmlose Aktionen hart mit Zwei-Minuten-Strafen geahndet, was sich den TSV-Cracks teils nicht erschloss und zu Diskussionen mit dem Unparteiischen führte. Daraufhin musste Bastian Koppe bereits nach 37 Minuten mit der roten Karte infolge dreier Zwei-Minuten-Strafen das Feld verlassen, sodass sich die Bank zusehends leerte. Nachdem man sich von diesem Schreck erholt hatte, legten Maximilian Kranz und der Topscorer des Abends Manuel Feistle eine Serie hin und brachten ihr Team mit 20:12 Toren in Front. Angespornt von den guten Leistungen ihrer Mannschaftskameraden besannen sich auch die bislang recht erfolglos agierenden Mitspieler auf das Torewerfen, wodurch man in der 48. Minute mit 23:14 führte. Wiederholt jedoch waren einige Schiedsrichterentscheidungen nicht direkt nachvollziehbar, sodass sich ein weiterer 1871er eine rote Karte einhandelte. Fortan musste man hoffen, dass kein verletzungsbedingter Ausfall hinzukam, da die Bank von der 48. Spielminute nur noch von den Mannschaftsverantwortlichen besetzt war. Gänzlich unbeirrt von den Geschehnissen war Eduard Bossauer vom Siebenmeterpunkt und netzte zielsicher ein. Ein wenig überrumpelt war man in dieser Spielphase von der taktischen Maßnahme des Gästetrainers, welcher wie bei der WM 2019 bereits zu sehen war, auf den Torhüter verzichtete und stattdessen einen siebten Feldspieler einsetzte, um eine permanente Überzahlsituation im eigenen Angriff herbeizuführen. Dadurch konnten die Schwabmünchner den zwischenzeitlichen 9-Tore-Vorsprung kurzzeitig wieder auf sieben Tore reduzieren, was aber auch einer schlechten Chancenverwertung der Augsburger zu verdanken war. Den Schlusspunkt für den TSV 1871 markierte Manuel Feistle mit seinem zehnten Treffer an diesem Abend, dem nur noch von Ergebniskorrektur der Gäste folgte. Das Spiel endete 29:22 für den nun auf Tabellenplatz Zwei gekletterten TSV 1871 Augsburg.
Die nächste Partie für die erste Herrenmannschaft findet am
nächsten Samstag, den 16.03.2019 um 17:30 Uhr beim TSV Bäumenheim, gegen den im
Hinspiel bereits ein Kantersieg gelandet werden konnte, statt. Mit gestärkter
Brust können die Herren in diese Begegnung starten, denn man konnte durch den
Zweipunkterfolg gegen den TSV Schwabmünchen erstmals in dieser Saison den TSV
Friedberg III vom zweiten Tabellenplatz, der vermutlich den direkten
Wiederaufstieg ermöglicht, verdrängen.
Männliche C-Jugend eröffnete den Heimspieltag in heimischer Halle gegen den TSV Gersthofen.
Erneut zeigten die Augsburger Jungs am Samstag, den 09.03., eine ordentliche Leistung und führten nach nur zehn gespielten Minuten bereits mit 10:2. Die Abwehr samt Torwart standen zu Beginn der Partie sehr gut, sodass die Gäste nur selten frei zum Wurf kamen. Im Angriff der Tigers gelangen einfache und schnelle Treffer durch gute Einzelarbeit der Spieler. Stellenweise bekamen die Zuschauer auch wunderschöne Kombinationen zu sehen. Nach der ersten Auszeit in der 15. Minute ging die Konzentration der Gastgeber doch leider etwas verloren. Ab und an wurde der Ball recht leichtfertig an die offensive Abwehr des Gegners verschenkt, oder durch technische Fehler verloren. Trotzdem dominierten die 1871-Jungs das Spiel weiterhin und erspielten zur Halbzeit ein beruhigendes 20:11.
Viel Rotationsmöglichkeiten standen mit nur zwei Auswechselspielern in dieser Partie leider nicht offen. Die zweite Hälfte begann also erneut die Startformation. Der Fairness halber sei erwähnt, dass es den Gästen mit nur einem Mann auf der Ersatzbank nicht besser ging. Dennoch konnte sich der TSV Gersthofen in der zweiten Spielhälfte etwas steigern. Die Hausherren waren in der Abwehr nun deutlich öfter den berühmten Schritt zu langsam und machten es dem Gegner dadurch oft viel zu leicht. Am Spielverlauf änderte sich im Vergleich zur ersten Halbzeit aber trotzdem nicht viel. Die Gäste konnten an diesem Tag leider nicht mithalten. Zum Ende der Partie nutzte man den deutlichen Vorsprung auf Seiten der 1871er dann sogar noch um eine neue Formationen zu testen. Mit einem Endstand von 39:23 verabschiedeten sich die Teams und die Tiger dürfen damit weitere Punkte auf ihrem Konto verbuchen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin (7), Markus (4), Luis (2), Ivan (8), Felix (9), Noah S., Noah R. (9)
Am 17. Februar trat das Team der männlichen B-Jugend
zuhause gegen die SG Kaufbeuren/Neugablonz auf das Spielfeld. Bereits in der
Hinrunde mussten die Tigers eine herbe Niederlage einstecken und konnten sich
hierfür leider nur bedingt revanchieren. Mit einem Endstand von 20:32 trat man
die Punkt letztendlich an die Gäste ab.
Vor allem in der ersten Halbzeit zeigte sich, dass die 1871-Jungs durchaus auch
mithalten können. So gingen sie zu Beginn der Partie sogar in Führung. Zwar
musste man diese nach zehn gespielten Minuten an das Team der SG
Kaufbeuren/Naugablonz abtreten, dennoch ermöglichte man es den Gästen durch
eine sehr gute Torwartleistung und eine solide stehende Abweh nicht sich allzu
deutlich abzusetzen. Im Angriff hingegen ließ man leider trotzdem noch zu viele
Chancen liegen. Mit einem Halbzeitstand von 10:16 gingen die Teams in die
Kabinen.
Während der zweiten Halbzeit schienen die Angriffe der Gastgeber allgemein zu
statisch und es schlichen sich immer mehr Leichtsinnsfehler und Unkonzentriertheit
in das Spiel der 1871er. Auch die Abwehrformation geriet durch fehlende
Absprachen ins Wanken. Diese Umstände boten den Gästen die Chance ihre Führung
schnell weiter auszubauen. Erst gegen Ende der zweiten Spielhälfte gelang es
den Jungs sich spielerisch noch einmal zu sortieren und versuchten den
Rückstand noch einmal zu verkürzen. Letzten Endes musste man sich trotz großem
Kampfgeist mit 20:32 erneut geschlagen geben.
Im nächsten Spiel gilt es gehen den TV Innenstadt auswärts wieder alles zu
geben, um weitere Punkte auf dem eigenen Konto verbuchen zu können.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Luis, Andre (2), Markus, Felix
(3), Noah (6), Stefan, Adrian (5), Nils (4)