Aufgrund der Verlängerung der Ausgangsbeschränkungen für Bayern müssen leider auch die lokalen Sportanlagen vorerst weiterhin gesperrt bleiben. Leider ist aktuell noch nicht abzusehen, wann der Trainingsbetrieb des TSV 1871 Augsburg und insbesondere der Abteilung Handball wieder aufgenommen werden kann.
Das Präsidium des BHV hat zur aktuellen Lage getagt und gemäß der Empfehlung des DHB vorerst folgendes Vorgehen festgehalten:
Die Saison 2019/2020 aller Spielklassen der Männer und Frauen wird am Tag nach dem Bundesratsbeschluss beendet.
Es wird keine Absteiger in der Saison 2019/2020 geben.
Es wird Aufsteiger in der Saison 2019/2020 geben.
Ein freiwilliger Abstieg in die nächst-niedrigere Spielklasse ist möglich.
Im Falle einer anderweitigen Entscheidung des Bundesrats im Umlaufverfahren wird der Bayerische Handball-Verband die demokratisch getroffene Entscheidung im Sinne des Handballsports in Deutschland mittragen. Daher wird das BHV-Präsidium gemeinsam mit den Bezirken erst nach dem Bundesrat des DHB die finalen Beschlüsse, wie mit der Saison 2019/2020 verfahren wird, verabschieden und offiziell kommunizieren
(Auszug aus dem Rundschreiben 6: Aktuelle Informationen zur derzeitigen Situation (Stand 14.04.2020) des BHV)
Der eben genannte Bundesratsbeschluss soll in Kürze erlassen und damit auch weitere Informationen zur kommenden Saison veröffentlicht werden. Die Abschlusstabellen zur aktuellen Saison werden voraussichtlich am 30. April bekannt gegeben. Spätestens am 17. Mai soll festgesetzt werden, ob die Jugendqualifikation 2020/2021 gespielt wird. Wir halten euch diesbezüglich auf dem Laufenden und die Trainer und Trainerinnen werden schnellstmöglich auf euch zukommen, sobald es nähere Informationen hierzu gibt.
Auch der Gesamtverein TSV 1871 Augsburg zieht Konsequenzen aufgrund des Coronavirus. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, folgt der Vorstand der Empfehlung der Stadt und hat beschlossen den Sportbetrieb des TSV 1871 Augsburg für alle Abteilungen ab Montag, den 16.03.2020 voraussichtlich bis zum 19.04.2020 vorsorglich einzustellen. Die Sportanlage am Meierweg 16 bleibt daher bis auf weiteres geschlossen.
Folglich entfällt das Training der Handballabteilung in diesem Zeitraum für alle Teams. Dies gilt ebenfalls für die Teams, die als Spielgemeinschaft mit dem TSV Gersthofen antreten und auch dort trainieren.
Wir informieren euch über alle Änderungen hier und auf unseren Social Media Kanälen. Sollten sich zwischenzeitlich Fragen ergeben wendet euch bitte weiterhin vertrauensvoll an eure Trainer/innen oder kontaktiert uns per E-Mail über das Kontaktformular.
Kommt gut und ansteckungsfrei durch die kommende Zeit.
Der Bayerische Handball-Verband gibt bekannt, dass mit sofortiger Wirkung (ab Donnerstag, 12.03.2020, um 16:00 Uhr) aufgrund der das Corona-Virus betreffenden Lage bis auf weiteres alle Veranstaltungen, Sitzungen und Maßnahmen des Bayerischen Handball-Verbandes abgesagt sind. Weitere Informationen können dem Rundschreiben des Präsidiums entnommen werden.
Gemäß den Vorgaben des BHVs endet somit auch der Spielbetrieb im Kinder- und Jugendbereich des TSV 1871 Augsburg ab heute, Donnerstag 12.03.2020, für die Saison 2019/2020. Der Erwachsenenspielbetrieb (Bezirks-/Landesebene) ruht ebenfalls bis auf weiteres. Alle Informationen wie mit dem Trainingsbetrieb des TSV 1871 Augsburg verfahren wird werden über die Trainer/innen innerhalb der Gruppen kommuniziert. Sollten Fragen oder Unsicherheiten aufkommen bitten wir euch direkt auf eure Trainer/innen und Mannschaftsbetreuer/innen zuzugehen.
Aufgrund des vergangenen spielfreien Wochenendes konnten die Damen des TSV 1871 genug Kraft für eine neue Partie tanken. Ein wichtiges Spiel stand am 08.03.2020 zu ungewohnt früher Spielzeit bevor: Der TSV Haunstetten IV – in der Tabelle ein direkter Nachbar – erwartete die Tiger-Damen in der Albert-Loderer-Halle. Durch den anhaltenden Ehrgeiz, die durchweg positive Stimmung im Team und den während des Spiels wachsenden Mut der einzelnen Teammitglieder durfte zum einen ein verdienter Sieg und zum anderen ein zuvor in dieser Saison noch nie erreichter Spielstand von 24 Toren gefeiert werden.
Die 1871er Damen starteten motiviert und mit viel Bewegung in die Partie. Dennoch blieben die hierdurch entstehenden, zum Teil großen Lücken in der Abwehr des TSV Haunstetten IV deutlich zu häufig ungenutzt. Stattdessen versuchten die 1871-Mädels sich anderweitig Torchancen zu erspielen. Dabei kam es zu einigen sehr schönen Aktionen, bei denen durch gutes Timing, passende Laufwege und einem Blick für freie Spielerinnen mehrere Tore erzielt wurden. Trotz allem machte man sich insgesamt das Leben zu schwer und die Tiger-Damen mussten sich mit einem 8:12 in die Halbzeitpause verabschieden. Dieser Punktestand ist überwiegend auf unvorbereitete Torwürfe und die teilweise mangelnde Absprache in der Defensive zurückzuführen. Trainer Michael Stumpf nutzte die Pause um sein Team diesbezüglich neu einzustellen. Die Abwehrarbeit aus der ersten Halbzeit musste sich dringend steigern, denn den Damen des TSV Haunstetten IV gelang es durch teilweise zu einfache Rückraumwürfe, den Ball im Tor der Gäste zu versenken. Auch die beiden Kreisläufer machten es den 1871erinnen schwer und erforderten eine noch präzisere Absprache.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit gab es noch einige Schwierigkeiten die Damen aus Haunstetten, die stets vorhandene Lücken nutzten, in den Griff zu kriegen. Dadurch ergab sich in der 36. Minute ein Spielstand von 12:18. Jedoch im weiteren Verlauf der zweiten 30 Minuten sah man den Tiger-Damen an, dass sie das Spiel um jeden Preis für sich gewinnen wollten. Die Abwehr stand stabiler, der Spielfluss der Gegnerinnen wurde oft unterbrochen und auch die Rückraumwürfe konnten abgefangen werden. Dieses Selbstbewusstsein konnten die 1871er Damen in den Angriff mitnehmen. Es bot sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Trotz einiger hinzunehmender Schmerzen mit und ohne Fremdeinwirkung ließen sich die Tiger-Ladies nicht unterkriegen. So wurde in der 53. Minute durch Franziska Pittner die Spielführung übernommen, die die Mädels nicht mehr aus den Händen geben sollten. Einmal gelang den Haunstettener Damen noch der Ausgleich auf das 24:24. Den entscheidenden und abschließenden Treffer landete jedoch Stephanie Lichtenstern in der 59. Minute für den TSV 1871. Anschließend konnte das Tor der Tigers erfolgreich freigehalten werden.
Mit einem Endstand von 24:25 siegen die Damen damit auswärts in Haunstetten und klettern so in der Tabelle vor die Konkurrenten dieses Spieltages. Die Damen bedanken sich für die tolle Unterstützung der mitgereisten Fans.
Gegen die Mannschaft aus Bäumenheim hatten die Jungs der SG 1871 Gersthofen II noch etwas gutzumachen. Die Leistung im Hinspiel konnte man wohl kaum als Handball bezeichnen, darauf wies auch Coach Alexander Fischer nochmal hin. Unglücklicherweise konnte er diesmal aber nur einen sehr überschaubaren Kader ins Rennen schicken, sodass Benjamin Koppe sein Comeback auf der Platte geben musste. Sage und schreibe zwei Auswechselspieler standen somit einer prall gefüllten Gästebank entgegen.
Der Beginn verlief für die Hausherren leider nicht nach Maß. Bäumenheim konnte den dynamischen Matthias Klement immer wieder gut in Szene setzen, wodurch dieser mehrfach unbedrängt einnetzen konnte. Die Augsburger wehrten sich jedoch nach Kräften, sodass das Match bis zum Spielstand von 6:9 nach 16 gespielten Minuten noch völlig offen war. Durch eigene Ungeschicktheit, sowie der einen oder anderen diskutablen Schiedsrichterentscheidung konnten die Gäste teils in doppelter Überzahl die sich bietenden Räume nutzen und das Ergebnis binnen kurzer Zeit auf 6:13 stellen. Auch eine Auszeit Fischers brachte an diesem Nachmittag keine deutliche Besserung, weswegen nach 30 gespielten Minuten bereits ein deutlicher 8:16 Rückstand aus Sicht der Tiger auf der Anzeigetafel stand.
Fischer wies in der Halbzeitpause darauf hin, dass es offensiv wie defensiv phasenweise durchaus Lichtblicke gab. Diese galt es somit zu wiederholen und natürlich den Rückstand zu verkürzen. Auch die Passivität der Außen- und Kreisspieler wurde bemängelt. Wie zu erwarten taten sich die Herren der SG 1871 Gersthofen II aber auch im zweiten Durchgang schwer. Dies lag zum einen daran, dass die konditionellen Unterschiede der Teams nun langsam deutlich wurden, zum anderen verschenkte man einige Bälle unnötig durch Abspielfehler und immer wieder falsche Entscheidungen zum falschen Zeitpunkt. Die sehr ungleichmäßig verteilten Zeitstrafen taten ihr Übriges dazu (8 Zeitstrafen für die SG, lediglich eine für Bäumenheim). Die Gäste kontrollierten somit die Partie, bauten den Vorsprung immer weiter aus und konnten so einen ungefährdeten 17:33 Sieg mit nach Hause nehmen.
Für die Jungs der SG 1871 Gersthofen II wird es nun langsam eng, nochmal zu punkten, um wenigstens die rote Laterne an die TSG Augsburg zurückzugeben.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Udo Kasten (Tor), Andrei Lungu (3), Niklas Fischer (4), Benjamin Koppe, Mathias Ziernhöld (2/1), Maximilian Öschay (3), Patrick Stiegelmair (4/1), Alexander Kranz, Manfred Fröhlich.
Vierte Niederlage in Folge – Aufbäumen der Augsburger kommt zu spät
Am Samstagabend, 07.03.2020 fanden sich die Gäste aus
Göggingen am Meierweg ein, um die nächsten zwei wertvollen Zähler auszufechten.
Nach einer starken zweiten Halbzeit gelang es den Gastgebern aus Augsburg nicht
dem Tabellenführer ein Bein im Kampf um die Meisterschaft zu stellen und sie
unterlagen mit 26:27.
Trotz Corona-Virus kamen zahlreiche Zuschauer aus Göggingen
und Augsburg an den Meierweg, um die Partie zwischen dem unangefochtenen
Spitzenreiter aus Göggingen und der nun etwas abstiegsbedrohten SG 1871
Augsburg zu verfolgen. Lukas Schmölz an der Seitenlinie der Augsburger konnte
nur auf eine sehr begrenzte Anzahl von Spielern zurückgreifen, sodass man sich
die Kräfte einteilen musste. Nichtsdestotrotz forderte er von seinen Männern,
volles Tempo zu gehen, um die Defizite im Positionsangriff über einen schnellen
Ballvortrag über die erste und zweite Welle wettzumachen. Gewillt dem Ligaprimus
die Sause zu vermiesen legte man zügig los und konnte mit 2:0 in Führung gehen,
doch die Abwehr war noch nicht so recht auf der Platte, sodass man dem
Kreisläufer zu viel Raum gewährte und dieser nur noch durch Foulspiel gestoppt
werden konnte. Göggingen konnte durch drei Siebenmeter, den anfänglichen Rückstand
in eine 3:4-Führung umwandeln. Raphael Thoms (TSV Göggingen) ließ Michael
Müller im Tor der Augsburger bei seinen Strafwürfen keine Chance. Dass man sich
in der Defensive steigern musste, war angesichts mehrerer Tore nach klassischem
Abräumen über die Außenspieler zu erkennen. Ein wenig übermotiviert, tatkräftig
zuzupacken musste man bereits nach neun Spielminuten die zweite Zeitstrafe
gegen den Abwehrchef Bastian Koppe hinnehmen, welcher fortan auf der
Außenposition zum Einsatz kam, um nicht Gefahr zu laufen frühzeitig mit einer
roten Karte vom Feld geschickt zu werden. Leider kam nach zwölf Minuten die eigene
Angriffsmaschinerie ins Stocken, denn man fand schlichtweg kein probates Mittel
mehr um die, auf eine offensive 3:2:1-Deckung umgestellte, Gögginger Abwehr zu
durchbrechen. Die Stoßbewegung fand nur sehr sporadisch auf die Nahtstellen
statt und man versuchte aus dem Standhandball heraus zum Torerfolg zu kommen,
was ungemein schwerer war. Auch in der Verteidigung vermisste Trainer Lukas
Schmölz die Querbewegung und das Übergeben seiner Jungs. Zu passiv und teils
auch gedanklich zu langsam ließ man die Gögginger gewähren, sodass diese ihren
Vorsprung bis zur 22 Spielminute auf 8:13 Tore ausbauen konnten. Beim
Spielstand von 10:15 zugunsten der Gäste aus Göggingen beendeten die beiden Schiedsrichter
die erste Halbzeit und baten die Mannschaften in die Kabinen.
Lukas Schmölz zeigte, dass er mit den ersten 15 Minuten durchaus zufrieden war, da man hier den Ball laufen ließ und folglich auch zu Toren kam. Die Defensivarbeit war dem Coach jedoch ein Dorn im Auge, denn hier musste man unbedingt zulegen und miteinander gegen den Angreifer stehen, sodass man weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafen vermeiden konnte und nicht unnötig eine Unterzahlsituation heraufbeschwor. Auch die klägliche Chancenverwertung bereitete Schmölz Kopfzerbrechen, denn man durfte diese einhundertprozentigen Möglichkeiten gegen eine Mannschaft wie den TSV Göggingen absolut nicht vergeben, um im Spiel zu bleiben. Des Weiteren motivierte er seine Spieler dazu, wieder schnell über die erste und zweite Welle nach Vorne zu spielen, damit sich das Gögginger Abwehrbollwerk gar nicht erst formieren und man den Gegner überrumpeln konnte, um vielleicht doch noch die Wende im Spiel herbeiführen zu können.
Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah man zunächst noch
keinerlei Veränderung im Spiel der SG. Den Göggingern gelang nach geduldigem
Aufbauspiel weiterhin der Durchbruch zum Tor oder das Ablegen auf den
Kreisspieler, gegen den man kein Mittel fand. Im Angriff vergab man immer noch Torchancen
am Fließband, sei es aus dem Tempogegenstoß oder vom Kreis. Plötzlich gelang es
den Ball eine Nuance schneller nach vorne zu spielen und prompt konnte man die
Defensive der Gäste, welche wieder auf eine 5:1-Deckung umgestellt hatten,
auseinanderreißen. Doch gelang es nicht näher als auf drei Tore Mitte der
zweiten Halbzeit heranzukommen. Zu diszipliniert und geduldig spielte der
Tabellenführer seine Angriffe zu Ende und erzielte Tor um Tor, obwohl sich die
Abwehr der SGler steigerte und man es vermehrt schaffte die Angreifer zu
doppeln. Aus Sicht der Augsburger waren einige Strafwürfe für die Gäste sehr
leicht vergeben worden, da die beiden Unparteiischen nicht immer einen idealen
Standort fanden, obwohl die Abwehraktionen fair und im rechten Maß verliefen.
Dies brachte sogar Lukas Schmölz auf der Bank in Rage, sodass dieser
gemaßregelt werden musste. Vermeintlich zu Unrecht mit Siebenmetern bestraft,
bot man dem Spitzenteam der Liga ab Mitte der zweiten Hälfte einen heißen
Kampf. In Unterzahl gelang es auf nur noch 21:23 zu verkürzen und man roch
förmlich Lunte, dass in dieser Partie der Drops noch nicht gelutscht sein
sollte. Markus Walter steuerte erfolgreich mit einer blütenweißen Weste vom
Siebenmeterpunkt zehn Tore bei und hielt sein Team im Spiel. Auch in der
Verteidigung funktionierte das Nachrücken nun besser und man machte es dem
Kreisspieler schwer zum Torerfolg zu kommen. Aus dem Rückraum hatten die
Gögginger bis dato noch nicht geshootet. Knapp sechs Minuten vor Spielende
konnte Felix Reisner erstmals auf nur ein Tor für die SG verkürzen. Fortan ließ
Trainer Schmölz eine offensivere 4:2-Formation spielen, um schnell in
Ballbesitz zu kommen und dadurch vielleicht doch noch den Ausgleich oder gar mehr
zu erzielen, doch in der 58. Minute konnten die Gäste ihren Vorsprung erneut
auf 24:27 ausbauen, was gleichbedeutend mit dem Sieg war. Zwar konnte man
wenige Sekunden vor Abpfiff auf 26:27 herankommen, doch verblieb keine Zeit
mehr, den zu diesem Zeitpunkt doch verdienten Ausgleich zu erzwingen. Die
Partie endete somit mit 26:27 für den Tabellenführer, welcher damit seine
Aufstiegsambitionen zwar mühevoller als angenommen, aber doch spielerisch überzeugend
untermauerte. Da der TSV Haunstetten II zeitgleich gegen den BHC Königsbrunn
verloren hatte, konnten die Gäste ausgiebig in der Kabine die Entscheidung im
Kampf um den Aufstieg in die Landesliga feiern.
Für die Augsburger und Gersthofener Jungs bedeutete die
vierte Niederlage in Folge, dass man nun unbedingt aus den nächsten Begegnungen
Zählbares hervorbringen muss, denn das Tabellenende rückt immer näher. Nach dem
18. Saisonspiel findet man sich, bei noch vier verbleibenden Partien, mit 13:23
Punkten auf dem zehnten Tabellenrang wieder. Das nächste Spiel bestreiten die
Herren um Trainer Lukas Schmölz bereits am nächsten Samstag, 14.03.2020 um
18:00 Uhr auswärts gegen den TSV Schwabmünchen, welcher durchaus noch Ansprüche
auf Tabellenplatz Drei geltend machen kann. Für die SGler heißt es nun, sich
ordentlich auf diese Partie vorzubereiten, um dem Keller des Klassements wieder
entkommen zu können und frühzeitig den Klassenerhalt zu sichern, denn mit
Lauingen und Aichach warten auch noch weitere starke Teams im Restprogramm auf
die Schmölz-Jungs, die es zu bezwingen gilt.
Für die SG 1871 Gersthofen traten an: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B., Erhard (2/1), Reisner (2), Walter (12/10), Scherer (3), Tomov (1), Feistle (3), Öschay.
Die Begegnung am 1. März 2020 fand zu sehr ungewohnter Zeit für
die Mannen der SG 1871 Gersthofen II statt. Bereits um 10:30 Uhr pfiffen die
Unparteiischen die Partie an. Der frühe Zeitpunkt des Spiels stellte für
einzelne Akteure eine ziemliche Herausforderung dar, sodass sich die Kabine
erst nach und nach füllte und Coach Fischer dann doch auf einen akzeptabel
aufgestellten Kader zurückgreifen konnte.
Auch vor dieser Partie gab Fischer die Marschroute vor: Stabiles Defensivverhalten, geduldiges und bewegungsvolles Offensivverhalten waren notwendig um die Routiniers des TSV Friedberg aus der Reserve zu locken. Ebenso sollte jede Möglichkeit eines Gegenstoßes oder einer zweiten Welle genutzt werden, da die Jungs der SG im Schnitt doch die jüngere Mannschaft waren.
Bis zum Zwischenstand von 3:3 nach knappen acht Minuten agierten beide Teams absolut auf Augenhöhe. Defensiv stimmte die Absprache bei der SG, der Angriff spielte sich die Treffer geduldig heraus und nutzte die sich ergebenden Chancen gut. Im Anschluss legten die Gastgeber einen kleinen Zwischensprint hin und konnten sich die erste deutlichere Führung erarbeiten. Coach Fischer wechselte daher auf einigen Positionen und nahm nach 14 gespielten Minuten beim Stand von 8:4 ein Time Out. Offenbar fand er die richtigen Worte, denn die Gäste konnten sich wieder herankämpfen. Über 8:6, 10:8 und 12:11 lieferten die Tiger eine starke Leistung ab. Vor allem der glänzend aufgelegte Goran Tomov konnte sich immer wieder durchsetzen und so wichtige Treffer erzielen. So gingen die beiden Teams mit einem respektablen 15:13 in die Kabinen.
Ausnahmsweise hatte Fischer fast ausschließlich lobende Worte in
seiner Halbzeitansprache übrig. Der Wille, das Spiel zu gewinnen war deutlich
zu spüren und jeder Einzelne motivierte sich, um die routinierten Friedberger
weiter zu ärgern.
Leider sollte die Halbzeitpause aber zum absolut falschen Zeitpunkt kommen. Die Augsburger erwischten einen miserablen Start in den zweiten Durchgang und mussten innerhalb zehn Minuten sieben Gegentreffer bei nur zwei eigenen erzielten Toren hinnehmen. Somit war früh schon die Vorentscheidung gefallen. Die Gründe hierfür waren wie in den vorangegangenen Partien die inkonsequente Abwehr, sowie ein einfallsloser Angriff. Udo Kasten im Tor der Augsburger konnte nicht mehr an seine starke Leistung der ersten Hälfte anknüpfen und auch Goran Tomov tat sich schwer, das Spiel erneut an sich zu reißen. Besonders die cleveren Anspiele der Hausherren an den Kreis machten den Tigers das Leben schwer.
Coach Alex Fischer nahm somit folgerichtig nach 45 Minuten nochmals ein Time Out, um die Missstände anzusprechen und das Team an die Leistung der ersten 30 Minuten zu erinnern. Leider war die Zweite jedoch nicht mehr in der Lage, das Spiel nochmal enger zu gestalten. Mehrere Zeitstrafen gegen die SG taten ihr Übriges dazu. So konnte Friedberg am Ende doch ungefährdet mit 34:22 als verdienter Sieger vom Parkett gehen.
Auch dieses Spiel hat wieder gezeigt, dass in der Zweiten Potenzial vorhanden ist. Es fehlt jedoch an der nötigen Konstanz, eine gute Leistung auch einmal über die volle Distanz zu zeigen.
Die nächste Chance zu beweisen, dass die Jungs kein „Kanonenfutter“ sind, gibt es bereits am kommenden Samstag, 7. März 2020 in der Halle am Meierweg. Um 17:30 Uhr treffen die SGler auf die Mannschaft des TSV Bäumenheim. Im Hinspiel lieferte man eine grausame Vorstellung ab, was es auf jeden Fall zu korrigieren gilt. Auch dies wird natürlich wieder keine leichte Aufgabe, jedoch muss man auf der starken ersten Hälfte gegen Friedberg aufbauen, dann ist auch hier wieder alles möglich!
Wie immer freut sich die Zweite über jeden Fan und
Zuschauer! [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Udo Kasten (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (1), Luca Weigl (2), Goran Tomov (9), Arman Kurtovic, Jan Kandzora (5/3), Mathias Ziernhöld (3/1), Maximilian Öschay (2), Alexander Kranz.
Ebenfalls zuhause, in der Gersthofener Halle, traten am 29.02.2020 die B-Jugendlichen des TSV 1871 Augsburg gegen ihren direkten Tabellennachbar, den TSV Friedberg II, auf das Spielfeld. Die Partie ähnelte einer Achterbahnfahrt bei der letzten Endes die Gäste aus Friedberg den längeren Atem hatten.
Die Jungs des TSV 1871 erwischten einen denkbar schlechten Start in dieses Duell. Denn bereits nach fünf gespielten Minuten stand eine 1:5-Führung für das Friedberger Team auf der Hallenuhr. Ein paar Minuten und Tore später dann der nächste Stein auf dem Weg der Augsburger Jungs: Die Nummern zweier Spieler auf dem Spielberichtsbogen waren vertauscht, was eine Zwei-Minuten-Zeitstrafe für das Team zur Folge hatte. In dieser Phase hielten die Gäste zwar ihren Vorsprung konnten diesen aber auch nicht weiter ausbauen, denn die Tigers kämpften sich Schritt für Schritt zurück in das Spiel. Auch das Team-Time-Out durch den TSV Friedberg half nicht die Aufholjagd der Augsburger zu beenden. Vorläufiger Höhepunkt der Partie sollte ein direkter Freiwurf vor der Halbzeitpause sein, den Nils gekonnt zu einem 10:12-Halbzeitstand verwandelte.
Das Match war nun wieder komplett offen und die Möglichkeit das Ganze doch noch zu drehen lag nur zwei Tore entfernt. Nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte hielten die Gäste jedoch hartnäckig ihre knappe Führung aufrecht. Hinzugesellte sich vermehrter Gesprächsbedarf zwischen den Unparteiischen der Partie und den Spielern der Mannschaft. Die 1871er ließen jedoch nicht von den Friedbergern ab und erzielten fünf Minuten vor Schlusspfiff den langersehnten Anschlusstreffer zum 20:21. Eine darauffolgende rote Karte wegen grober Unsportlichkeit (Ball wegwerfen), welche sicherlich vermeidbar gewesen wäre, verwehrte den 1871-Jungs jedoch mehr oder weniger die Chance das Spiel doch noch zu eigenen Gunsten zu gestalten. Die Friedberger nutzten diesen Umstand umgehend und sicherten sich letzten Endes mit einem finalen Stand von 20:24 die Punkte für dieses Spiel.
In der kommenden Woche am 08.03. geht es für die Augsburger Jungs bereits weiter. Zu Gast beim Tabellenführer BHC Königsbrunn verspricht es ein spannendes Match zu werden. Anpfiff in Königsbrunn ist um 16:00 Uhr. Die Jungs freuen sich über Unterstützung!
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin, Andre (4), Luis, Sandro, Felix (5), Noah (2), Stefan (1), Nils (8).
Wichtige Big Points liegen gelassen gegen Königsbrunn.
Am Samstagabend, 29.02.2020, trafen die beiden Aufsteiger der vergangenen Bezirksligasaison gegeneinander an. Beide Teams befinden sich im unteren Drittel der Tabelle und benötigten die wertvollen Zähler. Nach 60 Spielminuten fand die Partie mit den Gästen aus Königsbrunn einen würdigen Sieger. Der Mitaufsteiger konnte letztlich mit 18:21 siegreich von Dannen ziehen.
Vor dem Spiel machte Interimscoach Lukas Schmölz seinen
Männern noch einmal recht deutlich wie wichtig dieses Spiel war. Sollte man die
Punkte in eigener Halle behalten können, bedeutete dies zugleich einen kleinen
Vorsprung vor den Abstiegsrängen. Folglich waren alle Spieler bis in die
Haarspitzen motiviert. Doch schon beim Aufwärmen war dies einer Anspannung
gewichen, welche die Begegnung über anhalten sollte.
Die Schiedsrichterbesetzung der Partie war vom Verband etwas unglücklich gewählt worden, denn einer der Unparteiischen fungiert als Trainer eines direkten Konkurrenten in der Bezirksoberliga. Dies stellt in gewisser Weise die Neutralität der Unparteiischen in Frage und ist in einer derart heißen Phase der Saison denkbar unpassend. Nichtsdestotrotz, Handball wird auf dem Parkett entschieden. Das Spiel begann temporeich und die Gäste konnten nach 49 Sekunden die erste Führung verbuchen, welche erst in der 15. Spielminute abgegeben wurde. In der Zwischenzeit beschränkten sich beide Teams auf reihenweise Fehlwürfe und Abwehrrangeleien, welche unmittelbar dazu führten, dass die Palette an Verwarnungen für das Team um Lukas Schmölz voll ausgeschöpft war. Daher wurde das nächste Foulspiel direkt mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe geahndet. Nachdem diese abgesessen war, besann sich Timm Erhard und konnte durch schön herausgespielte Einzelaktionen auf 6:4 für die Augsburger Jungs erhöhen. Nach einer überzogenen Defensivaktion musste jedoch erneut ein SGler das Spielfeld für zwei Minuten verlassen. Diese Überzahlsituation nutzten die Gäste aus Königsbrunn allerdings nicht zwingend aus und scheiterten mehrmals am überragenden Keeper der Augsburger. Im Angriff wurden gerade von der Rechtsaußenposition zahlreiche 100-Prozenter vergeben und der Gästetorwart förmlich warm geworfen. Daher sah sich Trainer Schmölz genötigt eine kurze Besprechungspause zu nehmen, um seine Herren neu einzustellen und anzustacheln. Aus Sicht der Gastgeber schien dies nur mäßig Wirkung gezeigt zu haben, denn Tim Sailer (BHC Königsbrunn) glich mit zwei Toren in der 26. Spielminute zum 7:7-Zwischenstand aus. Nach neuerlichen zwei Minuten gegen die Hausherren, welche jedoch ohne Konsequenzen in Sachen Spielstand blieben, trafen beide Teams nur noch vom Siebenmeterpunkt und Markus Walter stellte mit seinem erfolgreichen Strafwurf den Pausenstand von 9:9 Toren her.
Obwohl der Halbzeitstand ausgeglichen war, warnte Trainer
Schmölz in seiner Ansprache davor die Königsbrunner in ihr gut praktiziertes
Tempospiel kommen zu lassen. Bisher war die erste Welle kein großes Problem, da
die Rückwärtsbewegung im Vergleich zu vielen anderen Spielen der Saison
funktionierte. Im Angriff war abermals die mangelhafte Chancenverwertung zu monieren.
Auch das druckvolle Durchstoßen, welches im Training eingehend geübt wurde,
wollte noch nicht so recht gelingen, sodass man sich schwer tat Lücken in der
Abwehr zu reißen.
Die Partie setzte sich wie folgt fort. Keines der beiden
Teams schaffte es sich nennenswert abzusetzen. Bis zur 41. Minute wanderte die
Führung immer wieder zur SG 1871, woraufhin Königsbrunn postwendend ausgleichen
konnte. In dieser Phase des Spiels ließen die Herrschaften in Blau eine klare
Linie vermissen. Beispielsweise wurde ein wiederholt sehr schlampig
ausgeführter Pass vom Torwart zum Anspiel, der nicht die Hände des Akteurs
fand, nicht wie im Regelwerk vorgesehen mit einem direkten passiven Spiel geahndet,
sodass dies mehrfach auf Seiten der Gäste erfolgte. Eigene Schludrigkeit im
Umgang mit Chancen und ein einknickendes Rückzugsverhalten führten schließlich
dazu, dass Königsbrunn Mitte der zweiten Halbzeit plötzlich mit 14:16 in Front
lag. Man versäumte nun schnell nach vorne zu spielen und mehr Druck auf das
Abwehrbollwerk der Gäste auszuüben. Am eigenen Kreis stellte man sich wenig
clever an und erhielt eine weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafe. Die daraus
resultierende Unterzahlsituation nutzten die BHC-Cracks sogleich aus und
erzielten einen komfortablen 4-Tore-Abstand fünf Minuten vor Spielende. Obwohl
der erst kurz zuvor eingewechselte Maximilian Kranz binnen einer Minute den
Anschluss zum 18:20 bei noch 96 zu spielenden Sekunden erzielen konnte und die
Abwehrformation frühzeitig auf eine offensive 4:2-Manndeckung umgestellt und
sogar auf einen offene Mann-Mann-Deckung rotiert wurde, gelang es nicht mehr
die flinken Jungs aus Königsbrunn einzuholen, sodass Benedikt Eitzenberger mit
seinem Tor zum 18:21 Endstand die nächste Niederlage der SG 1871 Gersthofen
besiegelte, welche aufgrund der desaströsen Torquote auch in Ordnung geht.
Nach nun drei sieglosen Spielen in Folge, müssen die Schmölz
Schützlinge so langsam den Blick nach unten in der Tabelle richten, denn nur
noch wenige Zähler trennen nun vom vermeintlichen Abstiegsrang. Daher heißt es
nun Mund abputzen, Krone richten und weiter fighten. Dass dies gegen den
Ligaprimus aus Göggingen am nächsten Samstag ein derart schwieriges Unterfangen
wird leuchtet ein. Doch vielleicht lässt sich eine Trotzreaktion erzwingen und
man kann dem Spitzenreiter als Underdog ein wenig ärgern. Begrüßen möchten wir
Sie am Samstagabend, 07.03.2020 zur gewohnten Anwurfzeit um 19:30 Uhr in der
Halle am Meierweg. Wir freuen uns auf Ihr Kommen und Ihre Unterstützung in
diesem heiklen Abschnitt der Saison.
Für die SG 1871 Gersthofen auf dem Parkett standen:
Zum Spiel am 15. Februar 2020 war der Tabellenführer aus
Haunstetten zu Gast in der Gersthofer Sporthalle. Auch an diesem Nachmittag
konnte sich die Zweite kein weiteres Erfolgserlebnis erarbeiten.
Coach Fischer ermahnte das Team zu Beginn, die Partie trotz der klaren Vorzeichen ernst zu nehmen und sich entsprechend darauf vorzubereiten. Des Weiteren wies er darauf hin, dass jedes Spiel bei null beginnt und mit einer geschlossenen Leistung jederzeit der Knotzen platzen könnte. So gingen die Tigers motiviert in die ersten Minuten, in denen sich sowohl die Gäste als auch die Gastgeber erstmal langsam hineintasteten. Anders als in den vorangegangenen Partien gelang es der SG 1871 Gersthofen diesmal, kompakter in der Defensive zu agieren, sodass der TSV Haunstetten sich seine Treffer erarbeiten musste. Dummerweise verstanden es die Gäste aber genauso, eine gute Abwehr zu spielen, sodass auch der SG kein Treffer geschenkt wurde. Nach 15 gespielten Minuten stand es 5:10, was angesichts der unterschiedlichen Voraussetzungen der beiden Teams absolut im Rahmen war. Leider verloren die Tiger ab diesem Zeitpunkt aber den Faden, was die Tabellenführer eiskalt ausnutzten. Innerhalb der nächsten Viertelstunde gelang der SG nur noch ein weiterer Treffer durch den jungen Luca Weigl. Haunstetten hingegen konnte ganze neun weitere Treffer verbuchen, sodass beim Stand von 6:19 die Seiten gewechselt wurden.
Während der Pause blieb Coach Fischer nur übrig, wie so häufig an die Ehre der Juns zu appellieren und sich nicht kampflos dem Schicksal zu ergeben. Erfreulicherweise stieß zur zweiten Hälfte noch Eduard Bossauer zum Team, der sich gut einfügte und einige Sehenswerte Aktionen zeigen konnte. Der bessere Start in Halbzeit Zwei war dennoch dem TSV Haunstetten vorbehalten. Innerhalb kurzer Zeit wurde von 6:19 auf 6:23 erhöht, was freilich bereits die Vorentscheidung der Partie war. Die SG machte es den Gästen zwischenzeitlich viel zu leicht. Vorne wurden zahlreiche technische Fehler begangen und das Rückzugsverhalten war deutlich zu langsam. So tauchten die Haunstetter immer wieder völlig frei vor Udo Kasten auf, der sogar noch einige Bälle abwehren konnte. Dazu gesellten sich ungefährliche Abschlüsse, die die Torhüter der Gäste sehr einfach entschärfen konnten. Dem Spiel war nun anzumerken, dass die Luft raus war und Haunstetten den einen oder anderen Gang zurückschaltete. Dies ermöglichte es der SG 1871 Gersthofen, das Ergebnis noch etwas freundlicher zu gestalten, sodass am Ende ein 18:34 auf der Anzeigetafel abzulesen war.
Nach der Faschingspause trifft die SG 1871 Gersthofen II zu sehr
ungewohnter Zeit auf die Mannen vom TSV Friedberg. Anpfiff ist am Sonntag, 1.
März 2020 bereits um 10:30 Uhr. Jeder Fan ist herzlich willkommen, den sonntäglichen
Frühstückskaffee in der Friedberger Halle mit sportlicher Untermalung zu
genießen. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Udo Kasten (Tor), Maximilian Koppe (3), Andrei Lungu, Niklas Fischer (2/1), Luca Weigl (2), Eduard Bossauer (4), Dominik Grygieratzki, Jan Kandzora (5/1), Mathias Ziernhöld, Maximilian Öschay, Alexander Kranz (1), Manfred Fröhlich (1).