Auch die B-Jugend empfing am großen Heimspieltag, 18.01.2020 den ersten Gegner der Rückrunde, die SG Kempten-Kottern II, in der eigenen Halle am Meierweg. Bereits in der Hinrunde konnte das Team aus Augsburg mit einem deutlichen Sieg von sich überzeugen. Diesen Samstag setzten sich die B-Jugendlichen erneut durch und das mit 44:20 noch deutlicher als im Hinrundenspiel.
Die Gastgeber starteten gut in die Partie und dank der effizienten 5:1-Abwehr konnten viele Bälle aus der Defensive heraus erobert und in Torerfolge verwandelt werden. So ergab sich bereits bis zur zehnten Minute eine 8:2-Führung für die Hausherren. Als einziges Manko könnte man die gelegentlichen Verständigungsschwierigkeiten in der Abwehr anführen, die jedoch ob des Spielstandes eher weniger ins Gewicht fielen. Zum Halbzeitpfiff gingen die Teams mit einem 18:10 auf der Anzeigentafel in die Kabinen.
Die zweite Hälfte begann für die 1871er ebenfalls gut. Die Jungs konnten ihre Führung schnell ausbauen. Bis zur Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Augsburger schon insgesamt 18 Toren vor den Gästen aus Kempten-Kottern. Erst gegen Ende der Partie wurde es dann doch noch turbulent. Unter anderem bedingt durch die teils unbeständige Linie der Unparteiischen, wurden bis dahin schon einige Zwei-Minuten-Zeitstrafen auf beiden Seiten gesammelt. Den Höhepunkt fand dieser Umstand dann in der 43. Minute, als die Heimmannschaft, dank zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen in Kombination mit einer zusätzlichen roten Karte, zeitweise nur noch mit drei Männern auf dem Feld stand. Dennoch lies man den Gästen keine Chance den Vorsprung zu verkürzen und beendete das Match mit einem Endstand von 44:20.
Die B-Jugendlichen des TSV 1871 treten am 01.02. in der Partie gegen den TSV Göggingen erneut zuhause auf das Spielfeld. Die Zeit bis dahin versucht man nun zu nutzen, um die letzten Unstimmigkeiten in den Abwehrreihen der Augsburger Jungs zu beheben.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin (1), Andre (14), Luis (1), Markus, Felix (12), Noah (4), Stefan (7), Ivan, Nils (5).
In der ersten Begegnung des Spieltags ging es gegen den SV Mering. Die Tigers starteten sehr gut in die Partie. In der Abwehr wurde gut gearbeitet und nur wenig zugelassen. Gleichzeitig wurde fast jeder Angriff erfolgreich abgeschlossen. Über die gesamte erste Hälfte hatte der SV Mering nicht viel entgegen zu setzen.
Im weiteren Verlauf kamen die Meringer besser ins Spiel. Die Hausherren haben deutlich Tempo heraus genommen und auf allen Positionen rotiert.
Abschlüsse wollten nicht mehr so einfach gelingen wie im ersten Durchgang und so konnte Mering den Vorsprung nochmal auf vier Treffer verkürzen. Mehr ließen die Tigers aber nicht zu. Endstand 12:19.
TSV 1871 Augsburg – TSV Aichach 12:10
Gegner der zweiten Partie war der TSV Aichach. Direkt nach dem Anpfiff waren die Gäste deutlich wacher. Ehe man sich versah stand es 0:2.
Die Tigers erkannten, dass man diesmal deutlich mehr investieren musste um die Punkte zu ergattern. Der Rückstand wurde egalisiert und es entwickelte sich ein heißer Kampf. Jeder Treffer wurde direkt mit einem Gegentreffer beantwortet. In die Halbzeit ging es mit nur einem Treffer Vorsprung. Die ersten Minuten der zweite Hälfte wurden konzentriert bewerkstelligt. Die Führung konnte auf drei Treffer ausgebaut werden.
Der TSV Aichach wollte sich aber noch nicht geschlagen geben und kämpfte sich zurück in die Partie. Vier Minuten vor Ende gelang den Gästen der Treffer zum Ausgleich. 10:10. In den letzten Spielminuten konnten die Gäste keinen Treffer mehr erzielen.
Die Augsburger Jungs spielten die Partie clever und geduldig zu Ende und konnten 30 Sekunden vor Ende den Siegtreffer zum 12:10 erzielen.
Die erste Begegnung im Handballjahr 2020 für die SG 1871
Gersthofen fand am Samstag, 11.01.2020 in der Paul-Klee-Turnhalle gegen das
Schlusslicht der Liga, den TSV Niederraunau II statt. Nach einer durchwachsenen
ersten Halbzeit konnten die Hausherren schließlich mit 31:20 siegreich vom
Parkett gehen.
Da sich Coach Lubos Urban noch im wohlverdienten
Weihnachtsurlaub befand und sein Co-Trainer Alex Fischer auch nicht mit von der
Partie sein konnte, musste der derzeit verletzte Lukas Schmölz das Taktikbrett
übernehmen. Seiner neuen Aufgabe bewusst, konnte dieser personell aus dem
Vollen schöpfen und musste sogar einen Spieler vom Spielberichtsbogen
streichen.
Auf dem Papier schien dieses Spiel bereits entschieden zu
sein, hatten die Gäste aus Niederraunau bisher keinen einzigen Zähler
eingefahren, doch das dies auf dem Spielfeld sich oft anders gestaltet, dies
sollten die Augsburger selbst erfahren. So tat man gut daran den
Rückraum-Shooter der Niederraunauer Reserve aus dem Spiel zu nehmen. Nach nur
44 Sekunden durfte man dessen erstes von fünf Toren bewundern. Sofort reagierte
Aushilfstrainer Schmölz und ließ diesem wurfgewaltigen Herrn eine
Sonderbewachung zu teil werden. Im Angriff merkte man den SGlern deutlich die
mehr als dreiwöchige Winterpause an. Zu gemächlich wurde noch nach vorne
gespielt und mehrere hochkarätige Möglichkeiten vergeben. Endlich zurück aus
dem schönen Kolumbien fügte sich Yannis Pauler wieder glänzend in das Gefüge
ein und verlieh dem Rückraum von der rechten Seite wieder mehr
Durchschlagskraft. In der Defensive formierte sich der Mittelblock um Bastian
Koppe und ließ den Kreisläufern wenig Luft zum Atmen. Dennoch tat man sich
schwer den Ball im Tor des gegnerischen Teams unterzubringen und so dauerte es bis
zur 17. Spielminute ehe eine erste Vier-Tore-Führung zu Buche stand. Diese
konnte jedoch nicht bis zur Pause gehalten werden, denn die Chancenverwertung
war erneut mangelhaft und am eigenen Kreis fehlte die Absprache untereinander.
Folglich gelang es dem Underdog Tor um Tor heranzukommen und sogar drei
Sekunden vor dem Pausenpfiff den Anschluss zum 14:13 herzustellen.
Die Entwicklung der letzten sechs Minuten in Halbzeit Eins
nahm Lukas Schmölz auch zum Anlass seinen Spielern ins Gewissen zu reden. Ziel
sollte es sein recht schnell wieder einen deutlichen Vorsprung herauszuspielen,
um die wichtigen Punkte in heimischer Halle zu behalten.
Doch der Beginn der zweiten Spielhälfte verlief turbulenter
als so manchen Zuschauer lieb gewesen sein wird. Nach verhältnismäßig harmlosen
Aktionen schickten die beiden Unparteiischen zunächst Bastian Koppe und nur
eine Minute später Goran Tomov mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe auf die Bank.
Somit musste man sich der Angriffsbemühungen der Gäste in doppelter Unterzahl
erwehren. Mit Mann und Maus verteidigte man das eigene Tor und auch die
Abschlussschwäche der Gäste und die starke Torhüterleistung, stellten sicher,
dass sich kein Ball binnen dieser Phase in das Tor verirrte. Bastian Koppe
schien die kurze Verschnaufpause genutzt zu haben, um neu aufzutanken, denn
kaum wieder auf dem Spielfeld erzielte er zwei schön herausgespielte Tore, die
den Trainer der Gäste unmittelbar eine Auszeit abnötigten. Doch diese Auszeit
sollte keinerlei großartige Auswirkungen mehr haben, denn fortan nutzte man
jede sich bietende Torgelegenheit und konnte zwischen der 41. und 50. jeglichen
Gegentreffer verhindern. Daher der zu diesem Zeitpunkt sehr beruhigende
Zwischenstand von 26:15. Abgeklärt und sicher spielten die Hausherren die
letzten zehn Minuten von der Uhr. Erfreulicherweise durfte man zwei neue bzw.
zurückgekehrte Spieler in den eigenen Reihen Willkommen heißen, welche sich
sogleich mit jeweils einem Tor in die Torschützenliste eintragen konnten. Den
Schlusspunkt des Abends lieferte „Bad-Boy“ Maximilian Kranz, der sich seine
achte Zwei-Minuten-Zeitstrafe der Saison wenige Sekunden vor Abpfiff abholte
und somit die interne Statistik vor Yannik Scherer anführt. Das Spiel endete
wohlverdient, wenn auch hart erkämpft mit 31:20 zugunsten der SG 1871
Gersthofen.
Die Hinrunde der Bezirksoberligasaison 2019/2020 ist mit
diesem Spiel abgeschlossen und aus Sicht der Augsburger kann man gerade im
Hinblick auf die lange Verletztenliste einigermaßen zufrieden sein. Für die
Rückrunde hat sich das Team dennoch Einiges vorgenommen, denn das Saisonziel
Mittelfeldplatz steht weiter im Fokus. Um diesem gerecht zu werden gilt es in
den nächsten Partien die nötigen Zähler, die man in der Hinrunde liegengelassen
hatte einzufahren, um mit dem Abstieg alsbald möglich nichts mehr zu tun zu
haben. Die nächste Gelegenheit hierzu bietet sich bereits am kommenden Samstag,
18.01.2020 um 19:30 Uhr am Meierweg, wenn der Gegner keine geringerer ist als
die zweite Vertretung des TSV Haunstetten, welcher man im ersten Spiel nur sehr
unglücklich mit einem Tor unterlegen war. Den gen Landesliga blickenden
Haunstettern möchte man auch in dieser Partie wieder Paroli bieten können.
Für die SG spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (2), Erhard (3), Reisner (3), Pauler (5), Weigl (1), Walter Markus (4/2), Scherer (4), Tomov (2), Feistle (6), Walter Michael (1), Öschay.
Weihnachten ist, wenn die besten Geschenke mit am Tisch sitzen & nicht unter dem Baum liegen.
Ganz in diesem Sinne durften wir auch dieses Jahr wieder eine tolle Weihnachtsfeier mit euch feiern. Am Freitag, den 20.12.2020 kamen Groß und Klein in der TSV 1871-Halle zusammen, um die Weihnachtsfeiertage gemeinsam einzuläuten. Auch dieses Jahr durften sich die 1871-Kids wieder auf den Nikolaus und seine Engel freuen, die viel Lob, Wünsche für die Zukunft, aber vor allem auch Geschenke dabei hatten.
Das leckere Essen und das gemütliche Beisammensein, ließen sofort ein Gefühl von Weihnachten aufkommen. Im großen TSV 1871 Quizmas konnte Team Nikolaus, dank viel Unterstützung durch unsere kleinen Handballer, das Team Engel übertrumpfen und holten sich den Sieg im Quiz. Alle durften mitraten und so wurden kleine Handballer aus vergangener Zeit erfolgreich als mittlerweile große Handballer identifiziert, der 1871-Weihnachtstorschützenkönig gekürt und das ein oder andere 1871-Geheimnis gelüftet. Die traditionelle Tombola hatte im Anschluss dieses Jahr besonders attraktive Preise zu bieten und viele durften sich über tolle Gewinne freuen.
Die familiäre Atmosphäre machte diesen Abend erneut zu etwas ganz besonderem – einem schönen Weihnachtsabend mit Freunden und Familie.
Die Abteilung Handball des TSV 1871 Augsburg bedankt sich bei allen Helfer und Helferinnen, Gästen und Spielern für ihre Unterstützung. Ein aufregendes, erfolgreiches Jahr liegt hinter uns und wir hoffen auf ein großartiges weiteres Jahr.
Frohe Weihnachten, besinnliche Feiertage und ein gutes neues Jahr!
Kleines Lebenszeichen vor Weihnachten gegen den TSV Aichach.
Am Samstag, 14.12.2019 begegneten sich der TSV Aichach und die SG 1871 Gersthofen auf dem Parkett. Nach einer grandiosen Aufholjagd der Augsburger trennten sich beide Teams mit 22:22 unentschieden.
Abermals musste Coach Lubos Urban, verletzungs- sowie urlaubsbedingt, auf die volle Besetzung seiner Bank verzichten. Zumindest einen Rückkehrer konnte er mit Felix Reisner vermelden, der zwar nach überstandener Sprunggelenksverletzung noch nicht über die von ihm bekannte Agilität und Spritzigkeit verfügte, dennoch zu mehr Stabilität in der Defensive beitragen konnte.
Bereits in den ersten zehn Minuten war abzulesen, dass die Partie ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden könnte, denn keinen der beiden Mannschaften gelang es sich abzusetzen. Im Angriff machte sich die mangelhafte Chancenverwertung bemerkbar, sodass man mehrere Tempogegenstöße gegen sich verzeichnete. Körperlich waren die Aichacher den Gästen aus Augsburg ein wenig überlegen und standen sehr kompakt, sodass die Lechstädter große Mühe hatten das Abwehrbollwerk zu überwinden. Auf der anderen Seite konnten die Lubos-Männer vor allem Thomas Bauer (TSV Aichach) nicht in den Griff bekommen. Somit konnte dieser sein Team Mitte der ersten Halbzeit mit 7:5 in Führung bringen. Doch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Nach 21 Spielminuten stand es 8:8. Wenige Minuten später musste, der aus der zweiten Mannschaft nachberufene Maximilian Wessoly, nach einer etwas unglücklichen Abwehraktion mit einer roten Karte das Spielfeld verlassen. Nichtsdestotrotz versuchte man den Abstand nicht größer werden zu lassen und setzte vollen Körpereinsatz gegen die heranstürmenden Aichacher. Aus Sicht der Schiedsrichter war dies wohl etwas zu viel und mit Bastian Koppe, der mit zwei Mal Zwei-Minuten-Zeitstrafe vorübergehend des Feldes verwiesen wurde, fehlte eine wichtige Stütze in der Defensive. Folglich enteilten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff mit 15:10 Toren.
In seiner Halbzeitansprache ermutigte Trainer Urban seine
Mannen trotz des deutlichen Rückstands weiter beharrlich in der Abwehr zu
arbeiten und im Angriff etwas konzentrierter beim Torabschluss vorzugehen, um
vielleicht den Abstand noch einmal verkürzen zu können.
Die zweite Hälfte des Spiels begann wie die erste Halbzeit
geendet hatte, kaum waren die Augsburger wieder zahlenmäßig ebenbürtig auf der
Platte, wurde ein anderer Spieler für zwei Minuten auf die Bank geschickt, was
die Verteidigung wesentlich erschwerte. Doch auch Michael Müller tat sein
Mögliches um den Abstand konstant zu halten. Leider fanden die Gäste am gegnerischen
Kreis noch zu selten den krönenden Abschluss und die technischen Fehler häuften
sich. Erst nach 40 Minuten nahm Bastian Koppe die Zügel in die Hand und das
Spiel in der Offensive wurde zwingender, sodass man den Gastgebern zahlreiche
Siebenmeter abnötigte, welche zumeist sicher verwandelt wurden. Fortan wurden
auch die Aichacher für ihr hartes Abwehrspiel mit Zwei-Minuten-Strafen bestraft
und die Augsburger kämpften sich Tor für Tor zurück ins Spiel. Sechs Minuten
vor Spielende konnte man erstmals wieder auf ein Tor herankommen und war für
die letzten Minuten der Partie höchst motiviert, den klaren Rückstand noch in
Zählbares umzuwandeln. Um die Anstrengungen der zweiten Halbzeit zu belohnen,
stellte Lubos Urban in der letzten Spielminute auf eine Mann-Mann-Deckung um,
um zeitnah den möglichen Ausgleichstreffer erzielen zu können. So geschehen nur
drei Sekunden vor Abpfiff. Der an diesem Tag sehr variabel vollendende Manuel
Feistle netzte den Ball zum 22:22-Endstand ein. Doch dies war nicht die letzte
Aktion. Mit der Schlusssirene erhielten die Paarstädter einen letzten Freiwurf
aus aussichtsreicher Position zugesprochen, welcher die Mauer der SGler
passierte, doch Michael Müller im Tor hielt den einen Punkt für die SG 1871
Gersthofen fest.
In der anstehenden Weihnachtspause muss unbedingt an der
eigenen Chancenverwertung gearbeitet werden, sowie die zurückkehrenden Spieler
wieder voll ins Mannschaftstraining integriert werden, sodass man die
Auftaktbegegnung der Rückrunde gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II diesmal
möglicherweise mit einer kleinen Überraschung beenden kann und nicht wieder
unglücklich mit einem Tor Differenz wie im Hinspiel unterliegt.
Wir wünschen allen Unterstützern ein gesegnetes
Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Handballjahr 2020.
Für die SG spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (4), Koppe B. (2), Reisner
(6/5), Scherer (3), Tomov (2/1), Kurtovic, Feistle (5).
Am 14.12.2019 waren die 1871-Damen zu Gast beim TSV Aichach II. Mit neuer Motivation durch den vergangenen Sieg gegen die HSG Lauingen Wittislingen II, wollte man auch hier weitere wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. Nach einem spannenden Match mussten sich die Damen allerdings in letzter Sekunde mit 16:15 geschlagen geben.
Erneut stand man mit einer sehr knappen personellen Besetzung einer vollen Bank auf der anderen Seite gegenüber. Aber nicht nur deswegen nahm man diese Partie nicht auf die leichte Schulter, denn auch in der Tabelle lagen die Teams nicht weit voneinander entfernt.
Die Partie begann für die Damen, wie so oft, nicht optimal: die ersten drei Treffer gingen sogleich auf das Konto der Gastgeberinnen, wohingegen sich die 1871erinnen sichtlich schwer taten im Spielgeschehen anzukommen. Sogar die erste 7m-Chance wurde an diesem Samstag Nachmittag erfolglos vergeben. Erst Nicole Dobberstein, die sich im weiteren Spielverlauf erneut von ihrer besten Seite zeigte, erlöste die Augsburgerinnen in der sechsten Minute von der quälenden 0 auf der Anzeigentafel. Doch dem Team des TSV Aichach II gelang es immer wieder erfolgreich auf das Tor der Gäste abzuschließen und sich so eine zeitweise Führung von fünf Toren herauszuspielen. Doch so leicht wollten sich die Tiger-Damen nicht abfertigen lassen. Durch nun agiler gespieltere Angriffe und einer konsequenteren Abwehrformation kämpften sich die Mädels bis zur Halbzeitpause zum 10:8 heran.
Die Marschrichtung nach der Pause war klar und zunächst konnte Annika Haas kurz nach der Pause auch den wichtigen Anschlusstreffer zum 10:9 erzielen. Doch der TSV Aichach II behielt hartnäckig die Oberhand und blieb die weitere Spielzeit mit zwei bis drei Toren in Front. Die beiden Teams lieferten sich die gesamte zweite Halbzeit einen offenen Schlagabtausch, der seinen Höhepunkt in der 60. Minute fand, als Sandra Asztalos 40 Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer zum 15:15 erzielte. Der Ball lag nun jedoch ein letztes Mal in den Händen der Gastgeberinnen, die in allerletzter Sekunde den Ball tatsächlich noch einmal im Gehäuse der 1871er unterbrachten und sich so den Sieg sicherten.
Konnte man dieses Mal leider nicht mit dem Spielergebnis überzeugen, zeigten die Damen dennoch einen tollen Team- und Kampfgeist auf dem Feld. Die Weihnachtspause wird nun genutzt, um sich zu erholen und diverse Verletzungen und Krankheiten auszukurieren. Gestärkt will man dann in das neue Jahr und die Rückrunde starten, in der noch einige offene Rechnungen zu begleichen sind.
Die Damen wünschen allen Fans und Unterstützern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Holtz, Freter (beide Tor), Birk, Haas (1), Dobberstein (5), Asztlos (4), Pogacias, Schwemmreiter (3), Schmatkow, Jennifer (2).
Am Samstag, dem 14. Dezember traf die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen auf die Mannen des TSV Wertingen. Erneut wurde der Kader des Teams ordentlich durcheinander gewürfelt, sodass Alexander Kranz nach langer Verletzungspause zu seinem Saisondebüt kam. Auch auf der Trainerbank gab es einen unfreiwilligen Wechsel – Coach Fischer musste krankheitsbedingt das Bett hüten. Die Vertretung Fischers übernahm Johannes Wittgen, der in der Ansprache vor der Partie die Schwachstellen der Gäste ansprach, welche es konsequent zu nutzen galt.
Wie so oft gestaltete sich der Beginn der Partie der Zweiten recht ausgeglichen, ehe sich die ersten Unkonzentriertheiten und technischen Fehler einschlichen. So konnte man die ersten Minuten eine offene Partie verfolgen, in denen mal die Gäste und mal die Gastgeber in Führung gehen konnten. Der erste Bruch im Spiel der SG zeichnete sich dann leider bereits nach zehn Minuten ab. In der Phase bis zur Halbzeit konnten sich die Wertinger einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Besonders ärgerlich hierbei ist, dass die SG spielerisch nicht unbedingt die schlechtere Leistung anbot, Wertingen es jedoch sehr gut verstand, die technischen Fehler und Fehlwürfe der Tiger eiskalt mit schnellen Kontertoren zu bestrafen, während die Heimmannschaft noch mit der vergebenen Chance haderte.
So kam die Halbzeitpause gerade zum richtigen Zeitpunkt für
Aushilfscoach Wittgen. Er mahnte nochmals an, dass die Gäste durchaus
verwundbar seien, wenn man die schnellen Angriffe so gut wie möglich
unterbindet und selbst klarere Chancen erarbeitet.
Die Ansprache zeigte eine deutliche Wirkung, denn die SG zeigte in der zweiten Spielhälfte ein komplett anderes Gesicht. Defensiv stand man deutlich engagierter, koordinierter und aggressiver, die Offensive spielte variantenreicher und beschäftigte somit die Abwehr der Gäste. Entsprechend der deutlich verbesserten Leistung konnte die SG zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass die Niederlage nicht so deutlich ausfiel, wie man nach Ende der ersten Hälfte befürchten musste. Bis kurz vor Schluss führte man die zweite Halbzeit hinsichtlich der erzielten Tore sogar an, Wertingen profitierte schlussendlich aber von den konditionellen Schwächen, die das Team schon die ganze Saison über begleiten. Das Spiel endete schließlich mit 19:35, hätte man bereits zu Beginn des Spiels eine bessere Leistung angeboten, wäre hier deutlich mehr drin gewesen.
Die Mannschaft verabschiedet sich jetzt in die verdiente
Weihnachtspause, in der es gilt, die Akkus wieder aufzuladen, die eine oder
andere Blessur auszukurieren und dann im neuen Jahr mit neuem Elan wieder
anzugreifen, um den drohenden Abstieg doch noch irgendwie zu verhindern.
Ein herzlicher Dank geht an Johannes Wittgen, der das Team kurzfristig betreut hat, sowie an alle tapferen Fans, die das Team trotz ausbaufähiger Leistungen unterstützen.
Den ersten Einsatz 2020 bestreitet das Team am 18. Januar, beim nächsten großen Heimspieltag in der Halle am Meierweg. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Elias Winkelbauer, Udo Kasten (Tor), Jonas Winkelbauer (1), Andrei Lungu, Dominik Grygieratzki (3), Arman Kurtovic, Maximilian Wessoly (4), Jan Kandzora (8/1), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Kranz (1).
Auch am Samstag, den 14.12.2019 traten die Tigerkids wieder auf das Spielfeld. Dieses Mal zu Gast beim TSV Haunstetten.
TSV Haunstetten II – TSV 1871 Augsburg 9:6 (4:6)
Im ersten Match traten die 1871-Kinder gegen die Gastgeber des TSV Haunstetten II an. Die Tigerkids legten dabei schnell gut vor und begeisterten durch ein tolles Spiel nach vorne, aber auch durch eine sehr gute Abwehr auf der anderen Seite. Lediglich vor dem Tor verwarf man leider einige super Chancen. Zur Halbzeitpause durften sich die Jungs und Mädels des TSV 1871 über eine Führung freuen.
In der zweiten Hälfte wurde man dann jedoch leider etwas übermütig und hektisch. Immer wieder verschenkten die 1871-Kids durch zu waghalsige weite Pässe den Ball an ihre Gegenspieler, die nun ebenfalls richtig in die Partie fanden und die Führung der Gäste schnell schmelzen ließen. In dieser Spielphase schafften es die Tiger-Kids leider nicht mehr den Ball im Tor der Haunstettener zu versenken und mussten sich letztlich doch mit 9:6 geschlagen geben.
TSV 1871 Augsburg – TSV Göggingen 12:8 (8:5)
Gleich im Anschluss mussten die 1871-Kinder noch einmal gegen den TSV Göggingen ran. Nachdem man den Sieg im letzten Spiel ärgerlicherweise doch noch aus der Hand gegeben hatte, wollte man in diesem Spiel nun überzeugen. Und das gelang auch! Wie zu Beginn der ersten Partie spielten die Tigerkids konzentriert und zielstrebig nach vorne und konnten immer wieder auch erfolgreich auf das Tor abschließen. Auch in der Abwehr eroberte man immer wieder wichtige Bälle. In die Halbzeitpause ging man bereits mit einer tollen Führung.
Diesen Sieg wollten die Kinder nun nicht mehr abgeben und starteten so in die zweite Hälfte der Partie. Dieses Mal sollte der Plan auch aufgehen und man behielt weiterhin die Führung. Besonders unsere Mädels konnten sich in dieser zweiten Hälfte toll in Szene setzen, auch wenn es leider trotzdem keinen Torerfolg für sie gab. Mit einem Endstand von 12:8 eroberten sich die Tigerkids einen super Sieg und konnten sich so erfolgreich in die Weihnachtspause verabschieden.
Im Heimspiel gegen die HSG Lauingen-WIttislingen konnte die
SG 1871-Gersthofen zu keiner Zeit überzeugen und verlor die Begegnung
dementsprechend verdient mit 19:33 (8:18).
Nach den deutlichen Niederlagen gegen Königsbrunn, Göggingen
und Schwabmünchen waren die Männer um Trainer Lubos Urban auf Wiedergutmachung
aus und wollten sich deshalb von der besten Seite zeigen. Das Team wurde
bereits im Training gut auf die Gäste eingestellt, von denen man ein schnelles
und aggressives Spiel erwartete.
Leider war die Personaldecke sowohl in der ersten, wie auch der zweiten Mannschaft jedoch sehr dünn, sodass man sich für dieses Wochenende entschieden hat, beide Teams zusammenzulegen. Andernfalls wäre man nicht in der Lage gewesen eine schlagkräftige Sieben auf das Feld zu schicken. Neben Kapitän Lukas Schmölz waren weitere Leistungsträger wie Yannik Scherer, Yannis Pauler, Timm Erhard und Felix Reisner nicht einsatzfähig. Bedingt durch diesen Umstand kamen die jungen Spieler Andrei Lungu und Arman Kurtovic zu ihrem Debüt in der ersten Mannschaft.
Die Hausherren kamen erdenklich schlecht in die Begegnung, da man von Beginn an große Schwierigkeiten mit dem beweglichen Rückraum aus Lauingen-Wittislingen hatte. Die Gäste lagen binnen weniger Minuten mit 1:7 in Front, da die SG zudem große Probleme im Angriffsspiel hatte. So dauerte es unglaubliche 14 Minuten, ehe man das erste Feldtor für sich verbuchen konnte. Unglücklicherweise besserte sich die Situation nicht sonderlich, da man weitere sechs Minuten für den dritten eigenen Treffer benötigt. So führte die Gastmannschaft nach 20 Minuten mit 3:10 und konnte nahezu ungehindert ihre Stärke demonstrieren. Bis zum Halbzeitpfiff besserte sich das Angriffsspiel der SG aus Augsburg/Gersthofen leicht und man konnte immerhin weitere fünf Mal einnetzen. Da das Defensivverhalten jedoch nicht einer Mannschaft aus der Bezirksoberliga würdig war, musste man bis dahin einem 8:18 Rückstand hinterherlaufen.
Trotz aller guten Vorsätze in der Halbzeitpause konnten die Gastgeber auch nach Wiederanpfiff nicht näher herankommen. Vielmehr vergrößerte sich der Abstand Stück für Stück, da die Hausherren durch ungeschickte Abwehraktionen ganze sechs Zeitstrafen in den zweiten 30 Minuten hinnehmen mussten. Nach 42 Minuten führte die HSG aus Lauingen-Wittislingen erstmals mit 14 Toren, was einer Vorentscheidung glich. Man musste zu diesem Zeitpunkt neidlos anerkennen, dass man spielerisch nicht auf einem Niveau war. Da Maximilian Kranz innerhalb von 15 Minuten gleich drei Mal eine Zeitstrafe hinnehmen musste und nicht weiter eingesetzt werden durfte, kamen die jungen Spieler aus der zweiten Garde zu ihren Einsatzminuten, die im Fall von Arman Kurtovic auch von einem Torerfolg gekrönt wurden.
Letztendlich musste man sich nach einer enttäuschenden
Leistung mit 19:33 geschlagen geben und wartet nun bereits seit vier
Begegnungen darauf, wieder punkten zu können. Die Trainingswoche wird auf jeden
Fall genutzt, um sich auf den TSV Aichach vorzubereiten, bei dem man am
Samstag, den 14.12.2019 vorstellig wird. Um dort zu einem Punkterfolg zu gelangen,
braucht es jedoch weit mehr als zwei gute Trainingseinheiten.
Nachdem die 1871erinnen in den vergangenen Spielen aus der Erfolgsspur geraten waren, fand man am Samstag den 07.12.2019 endlich wieder dorthin zurück. Mit einem 15:7 Heimerfolg gegen die HSG Lauingen-Wittislingen II durfte man seinem Konto endlich wieder zwei weitere Punkte gutschreiben.
Die Partie gegen den aktuellen Tabellenletzten sollte die Chance für die Tigerladies sein, ihre Bilanz nach den vergangenen, teils katastrophalen Spielen wieder aufzubessern. Mit diesem Vorsatz startete man in das Match. Erhoffte man sich als Zuschauer ein Torfeuerwerk auf Seiten der 1871erinnen, wurde man an diesem Tag leider herb enttäuscht. Zwar gingen die ersten Tore auf das Konto der Augsburgerinnen, jedoch fand der Ball bis zur Halbzeitpause insgesamt nur acht mal den Weg in das Netz. Man stand in der Abwehr recht stabil und bot den Gästen aus Lauingen-Wittislingen nur wenig Angriffsfläche, dennoch baute man auch im Angriff zu wenig Druck auf und vergab den überwiegenden Teil der Torchancen komplett. Mit einem Halbzeitstand von 5:3 verabschiedeten die Teams sich in die Kabinen.
Zurück auf dem Feld musste man sich eingestehen, dass man zwar in Führung lag und dauerhaft die Oberhand behalten konnte, jedoch in keinster Weise ein ansehnliches Handballspiel zeigte. Dies sollte sich zumindest in der zweiten Spielhälfte ändern. Das Zepter nahm letztendlich Nicole Dobberstein nach der Pause mit einem Doppeltorerfolg in die Hand und riss ihre Teamkolleginnen aus dem Tiefschlaf. Von da an nahm die Partie etwas Fahrt auf. Das gewünschte Feuerwerk blieb zwar leider trotzdem aus, aber aus Augsburger Sicht durfte man letzten Endes einen 15:7-Erfolg für sich verbuchen, der so in Ordnung geht. Spielerin des Matches war eindeutig Nicole Dobberstein, die mit fünf Toren die meisten Tore der Partie erzielte.
Bereits am nächsten Wochenende gilt es für die Damen auswärts gegen den TSV Aichach II erneut zu überzeugen. Gegen den im Tabellenmittelfeld befindlichen Kontrahenten wird das Kräftemessen wohl wieder deutlich ausgeglichener ausfallen und den Damen mehr Kraft abverlangen. Die 1871erinnen freuen sich trotz Fahrtweg über zahlreiche Unterstützung.