Schlagwort: Niederlage

HSG Lauingen-Wittislingen – Damen 26:10 (14:5)

Team_Damen_Saison_2019_2020
Schmerzhafte Niederlage für die 1871-Damen.

Am Sonntag, 26.01.2020 traten die Mädels des TSV 1871 Augsburg die weite Reise nach Wittislingen an, um sich mit der ersten Damenmannschaft der HSG Lauingen-Wittislingen zu messen. Nachdem man sich in der Hinrunde nur denkbar knapp mit 11:12 geschlagen geben musste, hatte man auch hier noch eine Rechnung offen. Nahezu chancenlos musste das Team aus Augsburg jedoch an diesem Sonntag erneut die Punkte an die HSG abtreten.

Am späten Nachmittag standen sich in der Sporthalle der HSG zwei ungefähr gleichstark besetzte Teams gegenüber. Doch bereits in den ersten Minuten der Partie konnten die Gastgeberinnen nahezu ungehindert aufspielen, während die 1871-Abwehr dieser Offensive nur wenig entgegenzusetzen hatte. Nach acht gespielten Minuten und einem Rückstand von 4:0 sah sich Coach Michael gezwungen in einer Auszeit seine Mädchen neu einzustellen. Doch die Worte des Trainers sollten an diesem Tag nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Das eigene Angriffsspiel blieb zu ungeduldig und unbedachte Abschlüsse führten dazu, dass Chance um Chance vergeben wurde und man die gegnerische Torhüterin vor keine Herausforderung stellen konnte. Auch in der Abwehr agierte man zu unkonzentriert und musste ob des späten Eingreifens einige 7-Meter-Strafwürfe für die HSG und Zwei-Minuten-Zeitstrafen für das eigene Team hinnehmen. Mit einem Zwischenstand von 14:5 verabschiedete man sich zur Halbzeit in die Kabinen.

Die Halbzeitpause nutzten die 1871erinnen um sich zu sammeln und ihren Fokus zurückzuerlangen. Doch erneut sollten die Worte des Trainers in der zweiten Spielhälfte nur verhallen. Auch wenn die 1871-Mädels die Köpfe nicht hängen ließen und es immer weiter versuchten, fehlte letzten Endes das Feuer und der Kampfgeist aus der zuletzt gespielten Partie gänzlich. Die sonst so souveräne Abwehr fand ein ums andere Mal einfach keine probaten Mittel gegen Angriffe der HSGlerinnen. Und auch die Keeperinnen zwischen den eigenen Pfosten der 1871-Mädels konnten ihrem Team an diesem Abend kein Rückhalt sein. So baute das Team aus Lauingen-Wittislingen ungehindert ihren Vorsprung weiter aus, wohingegen die Damen des TSV 1871 erst in der 60. Minute ihren zehnten Treffer für sich verbuchen konnten. Das Match endete letztendlich verdient mit einer deutlichen Niederlage von 26:10.

Das Team um die Coaches Stumpf und Winkelbauer steht nun vor der Herausforderung im weiteren Verlauf der Saison endlich einmal ihre Leistung und ihren Kampfgeist konstant zu halten, um noch ein annehmbares Saisonergebnis zu erzielen. Die nächste Chance sich zu beweisen steht bereits am kommenden Wochenende gegen den BHC Königsbr.09 II  vor der Tür. Die Partie der Hinrunde konnte man auswärts für sich entscheiden. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies den Mädels gegen den direkten Verfolger erneut gelingt. Anpfiff ist um 15:00 Uhr in der eigenen Halle am Meierweg 16. Die Mädels freuen sich über zahlreiche Unterstützung.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Holtz, Freter (beide Tor), Birk, Dobberstein (1), Walz, Asztalos (1), Pittner (1), Fischer, Pogacias, Schwemmreiter (3), Lichtenstern (2), Schmatkow, Jennifer (2).

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TSV Neusäß – SG 1871 Gersthofen II 42:26 (18:11)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Nächste Klatsche für die Zweite.

Das Gastspiel der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen stand – wie sollte man auch anders erwarten – erneut unter keinem guten Stern. Um überhaupt eine vollständige Mannschaft auf die Reise schicken zu können, mussten Patrick Stiegelmair, Gerhard Koch und Samir Babovic zu einem Comeback überredet werden. Hierfür ein großes Danke für die Unterstützung!

Erfreulicherweise war Coach Fischer wieder mit von der Partie, sodass er seinen Platz auf, bzw. neben der Bank wieder einnehmen konnte. In der Ansprache vor Anpfiff erinnerte er das Team nochmal an das Hinspiel, in dem man eine gute Leistung geboten hatte, welche leider nicht belohnt wurde. Dementsprechend war die Marschroute klar: Neusäß ist durchaus ein Gegner, den man ärgern kann. Den besseren Start in die Partie sollten aber die Hausherren haben. Die Absprachen in der Defensive stimmten bei der SG anfangs angesichts der erneut komplett neuen Kaderzusammensetzung nicht, was Neusäß mit einfachen Toren über den Kreisläufer nutzen konnte. So stand es bereits nach drei gespielten Minuten 4:0 für die Heimmannschaft. Jan Kandzora konnte sich als erster Torschütze der SG in den Spielbericht eintragen, ehe Neusäß weiter auf das Gaspedal drückte und schnell auf 7:1 davonzog. Coach Fischer nahm daraufhin einige Wechsel vor, worauf die Defensive nun etwas stabiler agierte und auch die Offensive langsam ins Rollen kam. Nach und nach gelang es den Tigers, das Match etwas offener zu gestalten und sie verkürzten zur Mitte der ersten Halbzeit auf 9:6. Die kurze Aufholjagd wurde jedoch schnell wieder zunichte gemacht, da sich wieder Unkonzentriertheiten in den Abwehrverbund einschlichen und auch im Angriff wurden erneut einige gute Möglichkeiten ungenutzt liegen gelassen. Bis Ende der ersten Spielhälfte konnten die Gastgeber so ihre Führung wieder ausbauen, sodass man schließlich mit 18:11 in die Kabinen ging.

Die Vorgaben für die zweite Hälfte waren recht schnell besprochen. Offensiv etwas mehr Druck und Bewegung, defensiv mehr Konsequenz und Körpersprache waren nötig, um das Spiel nochmal offener gestalten zu können. Doch die Gastgeber kamen deutlich besser aus der Pause und konnten weitere schnelle Tore durch Gegenstöße erzielen. Dem schnellen Spiel der jungen Truppe hatten die Herren der SG 1871 Gersthofen wenig entgegenzusetzen, da es in der Rückzugsbewegung schlicht am nötigen Tempo fehlte. Nach 41 Minuten konnte Neusäß bereits eine Führung von zehn Toren erspielen, was einer Vorentscheidung glich. Die SG hingegen musste sich jeden Treffer hart erarbeiten, was sich schließlich auch an den schwindenden Kräften erkennen ließ. Neusäß hatte somit keine Probleme mehr, das Ergebnis immer weiter in die Höhe zu schrauben, sodass schlussendlich ein deutliches 42:26 auf der Ergebnistafel abzulesen war.

Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Zweite sich aus dieser schwarzen Serie befreien kann. Danke an die mitgereisten Fans und Zuschauer, die das Team trotz der negativen Ergebnisse weiter unterstützen. [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Gerhard Koch, Samir Babovic (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (3/2), Hamed Doumbia, Jan Kandzora (10/2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (5), Patrick Stiegelmair (4), Alexander Kranz (2), Manfred Fröhlich (1).

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SG 1871 Gersthofen II – VfL Günzburg II 9:29 (4:11)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Dürftige Leistung zum Jahresauftakt.

Die erste Partie im Jahr 2020 verlief alles andere als erfolgreich. Die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen schaffte es in 60 Minuten Spielzeit sage und schreibe 9 Tore gegen die Tabellenführer aus Günzburg zu erzielen.

Die Vorzeichen waren zu Beginn der Begegnung dabei gar nicht so dürftig, wie bei manch anderem Spiel diese Saison. Der etatmäßige Coach Alex Fischer fiel erneut aus gesundheitlichen Gründen aus und wurde durch Lukas Schmölz vertreten. Dieser fand eine volle Kabine vor, sodass es diesmal zumindest nicht an den mangelnden Wechselmöglichkeiten liegen konnte.

Der VfL eröffnete das Match bereits nach 49 Sekunden mit dem ersten Treffer und konnte nach fünf gespielten Minuten bereits eine 3:0 Führung für sich verbuchen. Erst jetzt erzielte auch die SG 1871 Gersthofen ihr erstes Tor von der 7-Meter-Linie. Wer nun dachte, dass die Augsburger in der Partie angekommen waren, wurde sträflich eines besseren belehrt. Günzburg erhöhte Tor um Tor auf 1:9, ehe Goran Tomov in der 24. Spielminute endlich den zweiten Treffer für die Tiger erzielte. Dabei konnte man der Spielgemeinschaft keine schlechte Defensivarbeit vorwerfen. Die Leistung in der Offensive war jedoch erschreckend schwach. Es fehlte an Tempo, Bewegung, Spielwitz und vielem mehr, sodass man Günzburg zu keinem Zeitpunkt aus der Reserve lockte. So endete der erste Spielabschnitt mit einem ernüchternden 4:11, das Alexander Kranz mit einem sehenswerten Tempogegenstoß kurz vor der Pause markierte.

Coach Schmölz sprach folgerichtig das desolate Angriffsspiel an und gab den Tigers Lösungsansätze an die Hand, um die Tabellenführer vor größere Aufgaben zu stellen. Auch die eine oder andere Stellschraube in der Abwehr wurde nachgezogen. Leider wollte aber auch in der zweiten Halbzeit nur wenig klappen. Günzburg konnte sein Spiel ohne größere Anstrengungen durchziehen, die SG hingegen mühte sich zu jedem einzelnen Treffer. Fehlende Cleverness in der Rückzugsbewegung und Pech beim Abschluss taten ihr Übriges dazu. Das Tor schien an diesem Nachmittag einfach wie vernagelt, sodass man zahlreiche Alutreffer zur ohnehin schon geringen Torausbeute hinnehmen musste. Zu allem Überfluss verletzte sich Nico Schwarz im Laufe der Partie an der Schulter. Hier bleibt es abzuwarten, wie lange er dem Team fehlen wird. Das Spiel endete schließlich arm an richtigen Highlights mit 9:29. Positiv zu erwähnen ist das Saisondebut des Neuzuganges Luca Weigl, der sich auch gleich in die überschaubare Torschützenliste eintragen konnte.

Die nächste Partie findet am 25. Januar 2020 in Neusäß statt. Im Hinspiel zeigte man gegen die Nachbarn eine engagierte und ansprechende Leistung, die leider nicht mit Punkten belohnt wurde. Anwurf in der Eichenwaldhalle ist um 19:30 Uhr. Das Team freut sich natürlich über jegliche Unterstützung.

Zum Abschluss wünscht das Team Coach Alex Fischer eine gute Besserung, sodass er bald wieder seinen Platz auf der Bank einnehmen kann! [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Winkelbauer, Kasten (beide Tor), Koppe (2), Lungu, Fischer (2), Weigl (1), Tomov (2), Kurtovic, Schwarz, Ziernhöld (1/1), Grygieratzki, A. Kranz (1).

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SG 1871 Gersthofen – TSV Haunstetten II 20:25 (11:13)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Bittere Niederlage gegen Haunstetten II zum Rückrundenauftakt.

Den Rückrundenstart am Samstag, 18.11.2020 markierte das Spiel gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II, gegen welchen man im Hinspiel nur denkbar knapp verloren hatte. Nach mitunter hitzigen 60 Minuten stand der Sieger fest. Die favorisierten Gäste konnten sich mit 20:25 gegen die SG 1871 Augsburg durchsetzen und untermauerten somit ihre Aufstiegsambitionen.

Nach ausgiebigem Urlaub wieder am Spielfeldrand, konnte Trainer Lubos Urban nahezu auf den gesamten Kader zurückgreifen, um den Haunstetter Herren spielerisch etwas entgegenzusetzen. Daher ließ der Coach der Augsburger unter der Woche im Training vermehrt Spielzüge einüben und wiederholen, sowie legte er großen Wert auf eine solide Abwehrarbeit, da diese gegen die körperlich in guter Verfassung befindlichen Ortsrivalen unabdingbar sein sollte.

Wer sich an den 28.09.2019 zurückerinnerte, der sollte genau wissen, dass auch, wenn der Gegner übermächtig erschien, ein Punkterfolg im Bereich des Möglichen war. Denn im Hinspiel war man lange mit den Haunstettern auf Augenhöhe und musste nur durch ein wenig intelligentes Foul am Mittelkreis im direkten Gegenstoß einen Siebenmeter hinnehmen, der den knappen 30:29-Sieg der Haunstetter ermöglichte. Somit waren die SGler hoch motiviert in die Partie gestartet und wollten auf keinen Fall frühzeitig aufgeben. Nach sechs Spielminuten führte man überraschend mit 3:2 Toren, hatte jedoch zunehmend Schwierigkeiten mit Marcus Seybold (TSV Haunstetten), der auf der linken Rückraumposition für mächtig Furore sorgte. Urban entschied sich für eine offensivere 5:1-Deckungsformation, welche das schnelle Passspiel im Rückraum unterbinden sollte. Goran Tomov erledigte seine Aufgabe mit Bravour und konnte mehrere gefährliche Pässe unterbinden und direkt zum Gegenstoß überleiten. Doch im Angriff war man, wie schon im Hinspiel, mit der verkappten 3:2:1-Abwehr der Gäste überfordert und fand immer seltener Anspielstationen, da man sich schlichtweg zu wenig ohne Ball bewegte und diesen oft unter Bedrängnis in die Hände, der auf Schnellangriffe lauernden Gäste, spielte. In der elften Minute war es dann soweit und mehrere Passfehler und schlechte Torabschlüsse bescherten den Haunstettern eine 4:7-Führung. Dieser Abstand hielt sich bis zur 21. Minute konstant (6:9). Plötzlich taten sich wieder Durchbruchsmöglichkeiten infolge effektiv gesetzter Kreissperren auf, welche die Gäste nur durch energisches Eingreifen entschärfen konnten. Infolgedessen erhielten diese in kurzer Zeit zwei Zwei-Minuten-Zeitstrafen, welche den Augsburger Jungs eine doppelte Überzahl bescherten. Diese nutzte man aus um in der 24. Minute zum 9:9 ausgleichen zu können. Nachdem die Gäste wieder auffüllen durften, gelangen ihnen durch geduldig herausgespielte Überzahlsituationen über die Außenpositionen mehrere Treffer, die eine 11:13-Führung zur Pause bedeuteten.

In seiner Halbzeitansprache forderte Coach Urban seine Männer auf, die Haunstetter vermehrt im Angriff unter Druck zu setzen und die eigenen Außenspieler besser in die Offensivbemühungen zu integrieren, da diese bisher nahezu nicht in Erscheinung getreten waren. Es war noch alles möglich in dieser Partie und das wusste der Cheftrainer der SG auch lautstark zu vermitteln.

Gewillt die Vorgaben des Trainers umzusetzen, begann man geduldiger im Angriff zu agieren, doch die nach wie vor offensive Deckung der Haunstetter stellte die Gastgeber weiterhin vor enorme Schwierigkeiten. So ist es schönen Einzelaktionen von Markus Walter (7 Tore) zu verdanken, dass man bis zur 37. Spielminute nur mit einem Tor in Rückstand war. Leider wurde man in der bisher recht sicher stehenden Defensive etwas nachlässiger und erlaubte den Angreifern immer häufiger den Durchbruch zum ersten Kreis ohne diese entscheidend zu stören, was dazu führte, dass vor allem Marcus Seybold (9 Tore) sich mehrfach durchsetzen konnte und erfolgreich abschloss. In der Offensive tat man sich schwer einfache Bälle zum Mitspieler zu bringen, spielte diese zu unbedacht zum Gegner und vergab erneut zahlreiche Tormöglichkeiten. Mitte der zweiten Halbzeit spielte man zwar mit, doch man konnte den Abstand nicht auf weniger als zwei Tore (19:21) verkürzen. Wie vom Trainer gefordert, gelang es nicht die Gäste zwingend unter Druck setzen. Diese spielten routiniert und geduldig ihre Spielzüge durch und konnten mehrfach von der rechten Außenposition abschließen. Allein den Torhütern ist es in dieser Phase zu verdanken, dass man nicht weiter hinten lag. Zu erkennen war auch, dass einzelnen Spielern, die nach längerer Pause wieder zum Team gestoßen waren, ein wenig die „Körner“ für die letzten Minuten fehlten, sodass man sich in den Schlussminuten der fortwährenden Angriffe der Haunstetter nicht mehr vollends mit aller Körperlichkeit entgegenstellen konnte. Diese konnten somit einen, ab Mitte der zweiten Halbzeit recht ungefährdeten, 20:25-Sieg einfahren und festigten somit Tabellenplatz Zwei.

Für die SG 1871 Gersthofen bedeutet dieser Sieg zwar eine weitere Niederlage, doch Trainer Urban konnte diesem Spiel durchaus auch Positives abgewinnen, denn das Team hatte sich als Einheit präsentiert, in der jeder für jeden kämpfte. Auch das Rückzugsverhalten war im Vergleich zu den letzten Spielen des vergangenen Jahres optimiert worden, auch wenn der letzte Schliff noch fehlte. Diesen geringfügigen Aufwärtstrend gilt es trotz dieser Niederlage auch in die Partie gegen den TSV Friedberg II am nächsten Wochenende mitzunehmen. Anpfiff zur Begegnung mit der Bayernliga-Reserve ist am Samstag, 25.01.2020 bereits um 14:00 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg. Wir freuen uns auf zahlreiche und lautstarke Unterstützung um gegen die, aktuell auf Rang Sieben befindliche, Friedberger „Zwote“ bestehen zu können.

Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe B., Erhard (2), Reisner (2), Pauler (2), Weigl, Walter Markus (7/1), Walter Manuel (1), Tomov (2), Feistle (4).

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TSV Aichach II – Damen 16:15 (10:8)

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Kopf an Kopf-Rennen gegen den TSV Aichach II.

Am 14.12.2019 waren die 1871-Damen zu Gast beim TSV Aichach II. Mit neuer Motivation durch den vergangenen Sieg gegen die HSG Lauingen Wittislingen II, wollte man auch hier weitere wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. Nach einem spannenden Match mussten sich die Damen allerdings in letzter Sekunde mit 16:15 geschlagen geben.

Erneut stand man mit einer sehr knappen personellen Besetzung einer vollen Bank auf der anderen Seite gegenüber. Aber nicht nur deswegen nahm man diese Partie nicht auf die leichte Schulter, denn auch in der Tabelle lagen die Teams nicht weit voneinander entfernt.

Die Partie begann für die Damen, wie so oft, nicht optimal: die ersten drei Treffer gingen sogleich auf das Konto der Gastgeberinnen, wohingegen sich die 1871erinnen sichtlich schwer taten im Spielgeschehen anzukommen. Sogar die erste 7m-Chance wurde an diesem Samstag Nachmittag erfolglos vergeben. Erst Nicole Dobberstein, die sich im weiteren Spielverlauf erneut von ihrer besten Seite zeigte, erlöste die Augsburgerinnen in der sechsten Minute von der quälenden 0 auf der Anzeigentafel. Doch dem Team des TSV Aichach II gelang es immer wieder erfolgreich auf das Tor der Gäste abzuschließen und sich so eine zeitweise Führung von fünf Toren herauszuspielen. Doch so leicht wollten sich die Tiger-Damen nicht abfertigen lassen. Durch nun agiler gespieltere Angriffe und einer konsequenteren Abwehrformation kämpften sich die Mädels bis zur Halbzeitpause zum 10:8 heran.

Die Marschrichtung nach der Pause war klar und zunächst konnte Annika Haas kurz nach der Pause auch den wichtigen Anschlusstreffer zum 10:9 erzielen. Doch der TSV Aichach II behielt hartnäckig die Oberhand und blieb die weitere Spielzeit mit zwei bis drei Toren in Front. Die beiden Teams lieferten sich die gesamte zweite Halbzeit einen offenen Schlagabtausch, der seinen Höhepunkt in der 60. Minute fand, als Sandra Asztalos 40 Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer zum 15:15 erzielte. Der Ball lag nun jedoch ein letztes Mal in den Händen der Gastgeberinnen, die in allerletzter Sekunde den Ball tatsächlich noch einmal im Gehäuse der 1871er unterbrachten und sich so den Sieg sicherten.

Konnte man dieses Mal leider nicht mit dem Spielergebnis überzeugen, zeigten die Damen dennoch einen tollen Team- und Kampfgeist auf dem Feld. Die Weihnachtspause wird nun genutzt, um sich zu erholen und diverse Verletzungen und Krankheiten auszukurieren. Gestärkt will man dann in das neue Jahr und die Rückrunde starten, in der noch einige offene Rechnungen zu begleichen sind.

Die Damen wünschen allen Fans und Unterstützern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Holtz, Freter (beide Tor), Birk, Haas (1), Dobberstein (5), Asztlos (4), Pogacias, Schwemmreiter (3), Schmatkow, Jennifer (2).

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SG 1871 Gersthofen II – TSV Wertingen 19:35 (8:21)

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Niederlagenserie hält an.

Am Samstag, dem 14. Dezember traf die zweite Garde der SG 1871 Gersthofen auf die Mannen des TSV Wertingen. Erneut wurde der Kader des Teams ordentlich durcheinander gewürfelt, sodass Alexander Kranz nach langer Verletzungspause zu seinem Saisondebüt kam. Auch auf der Trainerbank gab es einen unfreiwilligen Wechsel – Coach Fischer musste krankheitsbedingt das Bett hüten. Die Vertretung Fischers übernahm Johannes Wittgen, der in der Ansprache vor der Partie die Schwachstellen der Gäste ansprach, welche es konsequent zu nutzen galt.

Wie so oft gestaltete sich der Beginn der Partie der Zweiten recht ausgeglichen, ehe sich die ersten Unkonzentriertheiten und technischen Fehler einschlichen. So konnte man die ersten Minuten eine offene Partie verfolgen, in denen mal die Gäste und mal die Gastgeber in Führung gehen konnten. Der erste Bruch im Spiel der SG zeichnete sich dann leider bereits nach zehn Minuten ab. In der Phase bis zur Halbzeit konnten sich die Wertinger einen komfortablen Vorsprung erarbeiten. Besonders ärgerlich hierbei ist, dass die SG spielerisch nicht unbedingt die schlechtere Leistung anbot, Wertingen es jedoch sehr gut verstand, die technischen Fehler und Fehlwürfe der Tiger eiskalt mit schnellen Kontertoren zu bestrafen, während die Heimmannschaft noch mit der vergebenen Chance haderte.

So kam die Halbzeitpause gerade zum richtigen Zeitpunkt für Aushilfscoach Wittgen. Er mahnte nochmals an, dass die Gäste durchaus verwundbar seien, wenn man die schnellen Angriffe so gut wie möglich unterbindet und selbst klarere Chancen erarbeitet.

Die Ansprache zeigte eine deutliche Wirkung, denn die SG zeigte in der zweiten Spielhälfte ein komplett anderes Gesicht. Defensiv stand man deutlich engagierter, koordinierter und aggressiver, die Offensive spielte variantenreicher und beschäftigte somit die Abwehr der Gäste. Entsprechend der deutlich verbesserten Leistung konnte die SG zumindest etwas Ergebniskosmetik betreiben, sodass die Niederlage nicht so deutlich ausfiel, wie man nach Ende der ersten Hälfte befürchten musste. Bis kurz vor Schluss führte man die zweite Halbzeit hinsichtlich der erzielten Tore sogar an, Wertingen profitierte schlussendlich aber von den konditionellen Schwächen, die das Team schon die ganze Saison über begleiten. Das Spiel endete schließlich mit 19:35, hätte man bereits zu Beginn des Spiels eine bessere Leistung angeboten, wäre hier deutlich mehr drin gewesen.

Die Mannschaft verabschiedet sich jetzt in die verdiente Weihnachtspause, in der es gilt, die Akkus wieder aufzuladen, die eine oder andere Blessur auszukurieren und dann im neuen Jahr mit neuem Elan wieder anzugreifen, um den drohenden Abstieg doch noch irgendwie zu verhindern.

Ein herzlicher Dank geht an Johannes Wittgen, der das Team kurzfristig betreut hat, sowie an alle tapferen Fans, die das Team trotz ausbaufähiger Leistungen unterstützen.

Den ersten Einsatz 2020 bestreitet das Team am 18. Januar, beim nächsten großen Heimspieltag in der Halle am Meierweg. [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Elias Winkelbauer, Udo Kasten (Tor), Jonas Winkelbauer (1), Andrei Lungu, Dominik Grygieratzki (3), Arman Kurtovic, Maximilian Wessoly (4), Jan Kandzora (8/1), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Kranz (1).

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SG 1871 Gersthofen – HSG Lauingen-Wittislingen 19:33 (8:18)

Team_Herren I_Saison_2019/2020
Heimsieg blieb erneut aus.

Im Heimspiel gegen die HSG Lauingen-WIttislingen konnte die SG 1871-Gersthofen zu keiner Zeit überzeugen und verlor die Begegnung dementsprechend verdient mit 19:33 (8:18).

Nach den deutlichen Niederlagen gegen Königsbrunn, Göggingen und Schwabmünchen waren die Männer um Trainer Lubos Urban auf Wiedergutmachung aus und wollten sich deshalb von der besten Seite zeigen. Das Team wurde bereits im Training gut auf die Gäste eingestellt, von denen man ein schnelles und aggressives Spiel erwartete.

Leider war die Personaldecke sowohl in der ersten, wie auch der zweiten Mannschaft jedoch sehr dünn, sodass man sich für dieses Wochenende entschieden hat, beide Teams zusammenzulegen. Andernfalls wäre man nicht in der Lage gewesen eine schlagkräftige Sieben auf das Feld zu schicken. Neben Kapitän Lukas Schmölz waren weitere Leistungsträger wie Yannik Scherer, Yannis Pauler, Timm Erhard und Felix Reisner nicht einsatzfähig.  Bedingt durch diesen Umstand kamen die jungen Spieler Andrei Lungu und Arman Kurtovic zu ihrem Debüt in der ersten Mannschaft.

Die Hausherren kamen erdenklich schlecht in die Begegnung, da man von Beginn an große Schwierigkeiten mit dem beweglichen Rückraum aus Lauingen-Wittislingen hatte. Die Gäste lagen binnen weniger Minuten mit 1:7 in Front, da die SG zudem große Probleme im Angriffsspiel hatte. So dauerte es unglaubliche 14 Minuten, ehe man das erste Feldtor für sich verbuchen konnte. Unglücklicherweise besserte sich die Situation nicht sonderlich, da man weitere sechs Minuten für den dritten eigenen Treffer benötigt. So führte die Gastmannschaft nach 20 Minuten mit 3:10 und konnte nahezu ungehindert ihre Stärke demonstrieren. Bis zum Halbzeitpfiff besserte sich das Angriffsspiel der SG aus Augsburg/Gersthofen leicht und man konnte immerhin weitere fünf Mal einnetzen. Da das Defensivverhalten jedoch nicht einer Mannschaft aus der Bezirksoberliga würdig war, musste man bis dahin einem 8:18 Rückstand hinterherlaufen.

Trotz aller guten Vorsätze in der Halbzeitpause konnten die Gastgeber auch nach Wiederanpfiff nicht näher herankommen. Vielmehr vergrößerte sich der Abstand Stück für Stück, da die Hausherren durch ungeschickte Abwehraktionen ganze sechs Zeitstrafen in den zweiten 30 Minuten hinnehmen mussten. Nach 42 Minuten führte die HSG aus Lauingen-Wittislingen erstmals mit 14 Toren, was einer Vorentscheidung glich. Man musste zu diesem Zeitpunkt neidlos anerkennen, dass man spielerisch nicht auf einem Niveau war. Da Maximilian Kranz innerhalb von 15 Minuten gleich drei Mal eine Zeitstrafe hinnehmen musste und nicht weiter eingesetzt werden durfte, kamen die jungen Spieler aus der zweiten Garde zu ihren Einsatzminuten, die im Fall von Arman Kurtovic auch von einem Torerfolg gekrönt wurden.

Letztendlich musste man sich nach einer enttäuschenden Leistung mit 19:33 geschlagen geben und wartet nun bereits seit vier Begegnungen darauf, wieder punkten zu können. Die Trainingswoche wird auf jeden Fall genutzt, um sich auf den TSV Aichach vorzubereiten, bei dem man am Samstag, den 14.12.2019 vorstellig wird. Um dort zu einem Punkterfolg zu gelangen, braucht es jedoch weit mehr als zwei gute Trainingseinheiten.

Für die SG 1871-Gersthofen spielten:

Müller, Wittgen (TW), Kranz (3), B. Koppe (2), Lungu, Walter (1), Tomov (5/2), Bossauer (4/3), Kurtovic (1/1), Feistle (3), Kandzora, Öschay.

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SG 1871 Gersthofen II – DJK Augsburg-Hochzoll 23:37 (11:19)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Zweite wird überrollt.

Die Partie der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen zeigte wieder einmal ganz schonungslos die Defizite des Teams auf, die Gäste aus Hochzoll konnten die Punkte daher ohne größere Anstrengungen mitnehmen.

Doch von Anfang an: Coach Fischer konnte wieder auf Torhüter Elias Winkelbauer, sowie Routinier Manfred Fröhlich zurückgreifen, was ihm zumindest die Möglichkeit gab, den anderen tapferen Kriegern ab und an eine kurze Verschnaufpause zu geben. Auch die Marschroute war von Anfang an klar. Es galt, den Tempohandball der Hochzoller zu unterbinden und diese dazu zu zwingen, tatsächlich Handball zu „spielen“. Leider gelang es nur anfangs, die Vorgabe zu erfüllen. Die SG stand in der Defensive recht kompakt, sodass sich die Gäste im Positionsspiel ihre Treffer erarbeiten mussten. In der Offensive konnten die Tiger die ersten Bälle souverän im Tor unterbringen, sodass die ersten zehn Minuten relativ offen verliefen. Ab diesem Moment jedoch geriet das Angriffsspiel der Gastgeber etwas ins Stocken und es schlich sich wieder das altbekannte Wurfpech ein. Hochzoll nutzte dies eiskalt aus und konnte dadurch einfachste Tore über Gegenstöße erzielen. Die SG blieb in den Sprintduellen zumeist nur der zweite Sieger. Eine Vorentscheidung war somit bereits nach 22 gespielten Minuten gefallen, als die Gäste vom 12-Apostel-Platz mit 8:14 davongeeilt waren. Immer wieder wurde in der Partie jedoch sichtbar, dass die DJK durchaus auch ihre Schwächen hat, gerade dann, wenn sie auf eine Abwehr trifft, die Gegenwehr leistet. Da die Gegenwehr an diesem Nachmittag jedoch recht dürftig ausfiel, endete die erste Spielhälfte mit einem deutlichen 11:19.

Die Halbzeitansprache von Coach Fischer beinhaltete die bereits angesprochenen Punkte und die Aufforderung, sich von diesem Gegner nicht vorführen oder gar abschießen zu lassen. Auch auf die eigenen Stärken wurde eingegangen und gefordert, diese noch mehr in die Waagschale zu werfen.

So begann die zweite Halbzeit sogar vielversprechend, die Gastgeber konnten zwei schnelle Tore in Folge erzielen und den Abstand etwas verkürzen. Danach kam aber der Hochzoller Motor wieder auf Touren und machte da weiter, wo er Ende der ersten Halbzeit aufgehört hatte. Tor um Tor wurde erzielt. Die Jungs der SG sahen meistens nur noch den Kondensstreifen am anderen Ende des Spielfelds. Lobend erwähnen muss man hier Udo Kasten im Tor, der mit Glanzparaden einige Chancen zunichte machen konnte. Das Spiel war Mitte der zweiten Halbzeit längst entschieden. Die Tiger erkämpften sich dennoch wacker ihre Tore und wollten eine absolute Demontage verhindern. Dies gelang in gewisser Weise, verhinderte man zumindest, dass die Hochzoller die 40-Tore-Marke nicht mehr knacken konnten. Selbstredend ist dies nur ein schwacher Trost für das Team.

Das Schiedsrichtergespann beendete die Partie nach einer – zumindest von einer Seite – temporeich geführten Partie schließlich mit 23:37. Zum Schluss dann doch noch etwas erfreuliches: Alle Feldspieler der SG 1871 Gersthofen konnten sich in die Torschützenliste eintragen. Auch kleine Erfolge müssen erwähnt werden!

Am kommenden Wochenende ist Pause angesagt. Dies kommt dem Team sehr entgegen, um die letzen Niederlagen zu verdauen und neuen Mut zu fassen. Die nächste Begegnung findet dann am  7. Dezember 2019 in Mering statt. Der Blick auf die Tabelle verrät, dass auch dieses Team gegen den Abstieg kämpft, ein Sieg würde der SG hier sicher gut zu Gesichte stehen. Daher freut sich das Team über jeden treuen Fan, der die Reise mitmacht. Anpfiff in Mering ist um 19:45 Uhr. [MZ]

Für die SG 1871 Gersthofen spielten:

Elias Winkelbauer, Udo Kasten (beide Tor), Maximilian Koppe (4), Andrei Lungu (1), Niklas Fischer (5), Dominik Grygieratzki (1), Jan Kandzora (5/2), Nico Schwarz (2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (1), Alexander Fischer (2), Manfred Fröhlich (1).

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TSV Neusäß – Damen 24:19 (14:10)

TSV 1871 Augsburg Damen Saison 2018/2019_1
Trauriger Saisonabschluss für die 1871-Damen.

Wegen der erneuten Niederlage in der vergangenen Woche gegen den TSV Niederraunau mussten die 1871er Damen in ihrem letzten Spiel der Saison am Sonntag, den 31.03.2019, jeden möglichen Einsatz bringen. Denn hier bot sich die letzte Chance, auf spielerischem Weg den Platz in der Bezirksliga zu verteidigen. Aufgrund unverwerteter Torchancen und des körperlich sehr betonten Spiels der Gastgeberinnen, welches vom Schiedsrichter überwiegend unbeachtet blieb, musste die schlussendliche Niederlage von 19:24 gegen den TSV Neusäß schweren Herzens auf sich genommen werden.

Da man das Spiel angespannt und eher unkonzentriert startete, fanden die Gegner bereits zu Beginn mehrmals hintereinander den erfolgreichen Abschluss aus dem Rückraum. Zwar brachten auch die 1871-Damen den Ball im Tor der Gegner unter, jedoch ermöglichte man es den Neusäßer Damen ihre Führung auf bis zu sieben Toren auszubauen. In der ersten Halbzeit mangelte es an Unterbrechungen des gegnerischen Spiels und an konsequenter Abwehrarbeit, weshalb die Würfe aus der zweiten Reihe bestenfalls von Torhüterin Marie Holtz entschärft werden konnten. Auch mussten die Damen des TSV 1871 eine Manndeckung der treffsicheren Carola Debor hinnehmen, welche es zusätzlich schwer machte, einfache Tore zu erzielen. Einerseits frustriert aufgrund eigener Fehler, andererseits gezeichnet und verärgert über die brutale Spielart der Neusäßerinnen, verabschiedete man sich mit einem Zwischenstand von 10:14 in die Halbzeit.

Fakt war, dass es nun galt, sich weniger provozieren zu lassen, als sich vielmehr die eigenen Stärken bewusst zu machen und ein bewegungsreicheres Zusammenspiel an den Tag zu legen. Dieser Vorsatz konnte nur bedingt von unseren Damen eingehalten werden. Man traute sich zwar nun auch selbst mehr aus dem Rückraum den Abschluss zu suchen und das oftmals mit Erfolg, jedoch gab es auch vermehrt Würfe auf das Tor des TSV Neusäß, die auf die Torfrau oder direkt daneben platziert wurden. So gelang es den 1871er Damen zwar ihren Rückstand auf drei Tore zu reduzieren, doch legten die Gegnerinnen stets konsequent nach. Durch fehlende Absprache der eigenen Abwehr ließen die Tiger-Ladies mehrere unnötige Pässe zur Neusäßer Kreisspielerin zu, die sich selbst mit dem darauf folgenden Tor belohnte. So konnte die Heimmannschaft ihre Führung wieder ausbauen und lag erneut mit sieben Toren vorne. In der 47. Spielminute musste Carola Debor das Feld wegen großer Schmerzen am Daumen nach abgewehrtem Wurf verlassen. Dies dämpfte die Stimmung im Team der 1871er zusätzlich. Anschließend landete der Ball nur noch lediglich zwei mal im Tor der Gastgeberinnen und die Mädels des 1871 Augsburg mussten eine Niederlage von 19:24 hinnehmen.

Mit dieser Partie beenden die Damen des TSV 1871 Augsburg eine mehr oder weniger erfolglose Saison, bei der lediglich die Ligen-Einteilung für die kommende Saison am Abstieg in die Bezirksklasse noch etwas ändern könnte. Besonders schade hierbei: Wären dem direkten Konkurrenten der Tabelle, dem TSV Neu-Ulm, die Punkte vom abgesagten Spiel gegen die TSG Augsburg nicht geschenkt worden, hätte das Torverhältnis tatsächlich noch gereicht, um auf den vorletzten Tabellenplatz vorzurücken und dem Abstieg nochmal eigenhändig zu entgehen.

Trotz oder gerade aufgrund dieser harten und von zahlreichen Ausfällen geplagten Saison ist aber auch ein neuer, mitreißender Teamgeist entstanden, den die Mädels nun, egal ob Bezirksklasse oder Bezirksliga, nutzen wollen, endlich wieder durchzustarten!

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Stohrer (Tor), Holtz (Tor), Birk (2), Sendl (2), Dobberstein, Höfner (10), Pittner, Debor (3), Pogacias, Schwemmreiter (2/2), Pahms, Schmatkow.

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TSG Augsburg II – Herren II 34:30 (15:10)

TSV 1871 Augsburg Herren II Saison 2018/2019_1
Zweite der Tigers kann miesen Start nicht mehr wettmachen.

Das Spiel der Zweiten gegen TSG am 31.03.2019, lässt sich kurz zusammenfassen: Die Tigers starteten schlecht, lagen früh zurück, spielten ab Mitte der ersten Halbzeit ordentlich, konnten den Rückstand aber bis zum Ende nicht mehr aufholen.

Die Langfassung: In einem recht ausgeglichenen Spiel erwischte die Heimmannschaft der TSG den deutlich besseren Beginn; nach einer Viertelstunde führte sie 7:3. Das lag daran, dass die Zweite von 1871 in der Abwehr teils konfus agierte und den gegnerischen Rückraumspielern immer wieder gute Wurfchancen ließ. Es lag aber auch daran, dass man im Angriff kaum Tempo reinbrachte und unkonzentriert abschloss. Immerhin: Endgültig wegziehen ließ man die Heimmannschaft nicht. Zwar führte die TSG phasenweise mit acht Toren, doch die Tigers konnten den Halbzeitstand mit 10:15 aus ihrer Sicht zumindest halbwegs erträglich gestalten.

In der zweiten Hälfte gab es ein ähnliches Bild zu sehen: TSG war mal mit neun Toren vorne, mal nur mit vier, aber auf ein oder zwei Tore kam 1871 nicht mehr heran – eine wichtige Marke, will man so ein Spiel noch mal drehen. Dazu brauchte es allerdings auch ein wenig Glück, und „Glück“ und „zweite Mannschaft von 1871“ ist eine Wortkombination, die diese Saison nicht passt. Am Ende stand es 34:30 für die TSG Augsburg II, was in Ordnung ging.

Aus Sicht der Zweiten bleibt es bei der Erkenntnis, dass man spielerisch nicht in den Tabellenkeller gehört, aber dort nun mal seit geraumer Zeit steht und den Rest der Saison noch irgendwie zu Ende bringen muss.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Kasten (Tor), Tomov (3), Kandzora (11/1), Kurtovic (1), Fröhlich (6), Krizanovic (2), Ziernhöld (2), Fischer (5)

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