Schlagwort: Männer

TSV Göggingen – SG 1871 Gersthofen 35:21 (14:9)

Team_Herren II_Saison_2019/2020
Deutliche Niederlage gegen den Ligaprimus

Am vergangenen Samstagabend trafen in der altehrwürdigen Anton-Bezler-Halle die SG 1871 Gersthofen und der bis dahin ungeschlagene TSV Göggingen aufeinander. Letztlich musste man sich den stark aufgestellten Hausherren mit 35:21 geschlagen geben. Somit bleibt die SG schon die dritte Partie in Folge sieglos.

Mit einer zahlenmäßig sehr dezimierten Truppe musste Coach Lubos Urban die Begegnung gegen den favorisierten TSV Göggingen beginnen, da ihm einige Akteure für längere Zeit ausfallen. Dies sollte jedoch keine Ausrede sein, da man den Göggingern auf jeden Fall eine Aufgabe stellen wollte. Von Beginn an war klar, dass man sich gegen die sehr variable Deckungsformation des Gastgebers erst einmal durchsetzen musste. Man hatte sichtliche Mühe mit der offensiven 3:2:1-Abwehr, welche der Tabellenführer in den ersten 15 Minuten spielte. Das Kombinationsspiel im Rückraum war an diesem Tag immer wieder von Fehlpässen und technischen Fehlern geprägt, welche sicher auch auf die ungewohnte Deckungsvariante, die Stephan Volmering seinen Männern auferlegt hatte, zurückzuführen war. Auch in der Chancenausbeute zeigte man sich nicht von bester Seite, denn man vergab zahlreiche sichere Möglichkeiten, die man sich mühevoll herausgespielt hatte. Nichtsdestotrotz konnte man bis zur achten Spielminute mit dem Topteam der Bezirksoberliga mithalten und musste erst in Folge mehrerer erfolgreicher Angriffe aus der ersten Welle abreißen lassen. Nach nur 19 Minuten waren die Gögginger auf fünf Tore enteilt. Da der eigene Spielaufbau in dieser Phase abermals von großer Hektik und Unsicherheit gekennzeichnet war, konnte man sich nicht wieder herankämpfen. Zumal auch der Torhüter der Gastgeber zu glänzen wusste, indem er todsichere Treffer mit Glanzparaden verhinderte. Beim Spielstand von 14:9 beendeten die beiden Unparteiischen die ersten 30 Minuten. 

Die Worte der Halbzeitansprache von Coach Lubos Urban waren deutlich, denn man durfte auf keinen Fall nachlassen, um nicht vom Gögginger Angriff im Tempohandball überrollt zu werden. 

Da man vor dem Halbzeitpfiff zwei unnötige Zwei-Minuten-Zeitstrafen erhalten hatte, musste man die ersten Minuten in doppelter Unterzahl starten, doch die Gögginger taten sich schwer weitere Treffer in dieser Zeit zu erzielen. Kurze Zeit später wurden auch zwei Akteure der Hausherren zeitweise des Feldes verwiesen, doch auch hierin konnte man keine wesentliche Beeinflussung des Spielgeschehens erkennen. In der eigenen Defensive agierte man zu zögerlich und ließ die Spieler des Gegners weitestgehend gewähren, sodass diese zu einfachen Torerfolgen aus dem Rückraum und von den Außenpositionen gelangen konnten. Auch der Angriff ließ von der 38. Minute bis zur 43. Minute kein Aufbäumen erkennen, denn man konnte in dieser Zeit kein einziges Tor verbuchen. Geschuldet war dies vor allem mangelnder Bewegung ohne Ball. So war es keine große Überraschung, dass der Tabellenführer nun nochmals aufs Tempo drückte und bis zur 50. Spielminute auf zwölf Tore Vorsprung davonziehen konnte. Auch die 4 Treffer, die Kapitän Lukas Schmölz in den letzten 10 Minuten noch erzielen konnte, konnten das Ruder nicht herumreißen, sodass man letzten Endes mit 35:21 unter die Räder kam und fortan den Blick nach unten richten muss.

Am nächsten Wochenende gilt es sich neu zu besinnen und in der Paul-Klee-Turnhalle in Gersthofen gegen den aktuell auf Rang Sechs befindlichen TSV Schwabmünchen Punkte einzufahren, denn ansonsten wird die Luft auch für die SG 1871 Gersthofen immer dünner hin zu den Abstiegsrängen, da ja stets ungewiss ist wie viele Absteiger es letztlich am Ende der Saison geben wird. Anpfiff zur Begegnung SG 1871 – TSV Schwabmünchen ist am Samstag, 23.11.2019 um 19:30 Uhr. Auch hierzu freuen wir uns wieder über zahlreiche Unterstützung von der Tribüne.

Für die SG spielten:

Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B. (1), Erhard (2), Schmölz (6), Walter (1), Tomov (1), Bossauer (5/5), Feistle (3).

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TSV Meitingen – Herren I 22:28 (20:12)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1
Tigers bleiben in der Erfolgsspur gegen Meitingen.

Im letzten Rundenspiel gegen den TSV Meitingen galt es, die im Hinspiel erlittene bittere Heimpleite wieder gut zu machen. Das Lubos-Team setzte alles daran und konnte nach Schwierigkeiten in Halbzeit Eins das Ruder rechtzeitig herumreißen und einen dann ungefährdeten 22:28-Erfolg feiern. Somit bleibt man im neuen Handballjahr noch unbezwungen und blickt optimistisch auf die nächsten Aufgaben.

Wie zuletzt gegen den Gegner aus Aichach war man aus der Hinrundenpartie gewarnt, denn zu Hause ließ man gegen die Meitinger wichtige zwei Punkte liegen, was der eigenen Unkonzentriertheit in den letzten Minuten geschuldet war. Damit sich dies nicht wiederholen sollte, fokussierte man sich in der Vorbereitung auf diese schwere Begegnung darauf schneller von der Defensive in den Angriff umzuschalten. Zu Beginn gelang dies den Augsburgern überhaupt nicht und man musste ab der siebten Spielminute ständig einem Rückstand hinterherrennen. Die Hausherren setzten den Tigers in der Anfangsphase eine harte, aber faire Abwehrformation entgegen, die die 1871er vor unerwartet große Probleme stellte und nur sehr mühsam durchdrungen werden konnte. Aus dieser sicheren Defensive heraus legten die Meitinger los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und konnten zahlreiche einfache Tore aus dem Tempogegenstoß oder der zweiten Welle erzielen. Auf Seiten der Augsburger war das Angriffsspiel zu bewegungsarm und der Ball wollte nicht so recht laufen, sodass man nur dank Lukas Schmölz und Maximilian Kranz zumindest den Anschluss halten konnte. Die Gastgeber agierten im Angriff überwiegend über den Kreisspieler sowie im Eins-gegen-Eins auf den Außenpositionen und man ließ sich dort auf einige Scharmützel ein, woraus mehrere vermeidbare Zeitstrafen resultierten. Kurze Verwirrung herrschte auf dem Spielfeld in dieser Phase des Spiels dennoch, denn die beiden Damen am Zeitnehmertisch waren mit der Spieluhr für den Moment überfordert. In all dieser Hektik und Aufregung nahm Coach Urban seine erste Auszeit, um sein Team neu zu ordnen. Daraufhin kehrte wieder Ordnung in den Abwehrverband und das Angriffsspiel ein, sodass man das Blatt bereits zur Halbzeitpause wenden konnte und sich mit einer knappen 9:11-Führung in diese begeben konnte.

In der Halbzeitansprache appellierte der Mannschaftsverantwortliche an seine Männer, dass diese unbedingt temporeicher zu Werk gehen mussten und in der Verteidigung körperlich sowie geistig präsenter sein mussten.

Unverändert betraten die Augsburger Jungs das Parkett zum Anpfiff der zweiten Spielhälfte und versuchten direkt die taktischen Vorgaben umzusetzen. Dies gelang ausgesprochen gut, denn der TSV Meitingen erzielte zwischen der 31. und der 39. Spielminute kein einziges Tor, was auch der hervorragenden Torhüterleistung von Elias Winkelbauer zu verdanken ist. Zusammen mit einer engagierten Deckungsarbeit vereitelte der Torwart zahlreiche gute Möglichkeiten der Heimmannschaft und konnte somit maßgeblich zu dieser starken Phase des Spiels beitragen. Erst nach einer Auszeit von Trainer Christian Olmer fand dessen Team wieder den Weg ins Eckige, doch der Abstand zu den Augsburgern war bereits auf acht Tore angewachsen. Nach 39 Spielminuten konnten die wenigen mitgereisten Unterstützer ein Zwischenergebnis von 10:18 an der Anzeigentafel erblicken. Diesen Vorsprung wollte man in den verbleibenden 20 Minuten wahren beziehungsweise noch ausbauen. Doch aus unzähligen vorangegangenen Spielen war den Tigers sehr wohl bewusst, dass gerade in solchen Phasen die Konzentration oft nachließ und sich der Gegner wieder heranpirschen konnte. Im Hinspiel war dies bereits so geschehen und brachte ein böses Erwachen für die Augsburger mit sich als diese sich mit 23:25 in der eigenen Halle geschlagen geben mussten. Diesmal sollte es anders kommen, denn die Herren bissen sich regelrecht in die Partie. Eine von Bastian Koppe gut formierte 5:1-Abwehr konnte, abgesehen von wenigen einfachen Toren von der rechten Außenposition, die gegnerischen Angriffsbemühungen in Schach halten und der Gastgeber konnte bis zur 51. Spielminute lediglich auf minimal sieben Treffer Differenz herankommen. In den letzten Atemzügen der Partie merkte man den Gästen durchaus an, dass dieser Kampf zurück ins Spiel Kräfte gekostet hatte und man die Spielgeschwindigkeit etwas reduzierte. Infolgedessen gelang es den Meitingern den Endstand von 22:28 herbeizuführen, da sich auch die Trefferquote auf Seiten der Augsburger Jungs verschlechterte. Dieser Auswärtserfolg war letzten Endes mehr als verdient, denn man besann sich kurz vor der Halbzeitpause seiner eigenen Stärken und konnte den Meitingern Paroli bieten. Ausgehend von einer stark verbesserten Defensive konnte man sich in den zweiten 30 Minuten auch in der Offensive deutlich steigern.

Diesen positiven Trend in die nächste Partie nach der Faschingspause mitzunehmen muss oberste Priorität haben, denn um die Tabellenspitze nicht aus dem Blick zu verlieren darf man sich auch gegen den vermeintlich schwächeren Gegner TSV Schwabmünchen II keinen Patzer leisten, obwohl dieser derzeit das Schlusslicht des Klassements bildet. Anpfiff zur Begegnung unter ungleichen Voraussetzungen ist am Samstag, den 09.03.2019 um 19:30 Uhr am Meierweg. Zuvor findet das Spiel der männlichen C-Jugend gegen den TSV Gersthofen um 15:30 Uhr, sowie das Kräftemessen der zweiten Mannschaft gegen den DJK Augsburg-Hochzoll um 17:30 Uhr statt. Alle Teams freuen sich auf lautstarke Anfeuerungsrufe von der Tribüne und wünschen eine narrische Faschingszeit.

Auf geht’s Tigers, kämpfen und siegen!

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Winkelbauer (Tor), Kranz M. (1), Koppe B., Koppe M., Voit, Schubert (2), Nachbaur (4), Schmölz (8/1), Reisner (5), Bossauer (1/1), Feistle (7).

TSV Meitingen - TSV 1871 Augsburg Herren I
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Herren I – TSV Aichach II 38:24 (20:12)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1
Kantersieg gegen den Letztplatzierten

Nachdem das letzte Spiel gegen den BHC Königsbrunn wetterbedingt verschoben werden musste, stand am vergangenen Wochenende mit dem, derzeit auf dem letzten Tabellenplatz rangierenden TSV Aichach II, ein nicht zu unterschätzender Gegner auf dem Parkett gegenüber. Das Spiel endete mit 38:24 zugunsten der Augsburger Kätzchen, wie der BHC Königsbrunn in seinem letzten Spielbericht titulierte.

Aus dem Hinspiel Anfang der Saison in Aichach war bekannt, dass man auch Kontrahenten, die vermeintlich ob der Position am Ende des Klassements, nicht auf die leichte Schulter nehmen durfte. So vergab man im Herbst beinahe einen zur Halbzeit recht ungefährdet anmutenden Auswärtssieg und konnte nur knapp mit 30:31 die beiden Punkte nach Augsburg entführen. Dass sich dies nicht wiederholte, setzte Coach Lubos unter der Woche alles daran, seine aufgrund der grassierenden Grippewelle personell sehr ausgedünnte Mannschaft auf das Spiel einzustellen. Glücklicherweise waren bis zum Samstagabend nahezu alle Spieler der Stammbesetzung wieder mit an Bord, sodass man aus dem Vollen schöpfen konnte.

Die ersten Minuten der Partie gehörten dem ebenfalls wiedergenesenen Maximilian Kranz, der mit großer Sicherheit von der Kreisläuferposition verwandelte und die Deckung der Gäste schier in den Wahnsinn trieb. Durch diese einfachen Tore konnte man sich bereits nach nur 14 Spielminuten erstmals mit sechs Toren absetzen. In der Defensive agierten die Tigers souverän und ließen die harmlosen Angriffe der Aichacher verpuffen. Unglücklicherweise verletzte sich der Linksaußen Alexander Kranz zu Ende der ersten Halbzeit an der Schulter und konnte das Spiel nicht fortsetzen. Bis zur Halbzeitpause blieb der Vorsprung nahezu konstant, denn man ließ zahlreiche einfache Torgelegenheiten aus Leichtfertigkeit aus, ganz zum Ärger des Trainers. Beim Spielstand von 20:12 Toren wurden die Seiten gewechselt.

Coach Lubos Urban bekräftigte in der Halbzeitansprache, dass sein Team nicht locker lassen sollte, denn aus vorangegangenen Begegnungen und auch dem Hinspiel war bekannt, dass die Gegner etwaige Schwächen nutzen würden um das Spiel wieder ausgeglichener zu gestalten. Hoch motiviert traten seine Schützlinge zurück auf das Spielfeld und wollten den Worten Taten folgen lassen. An diesem Samstagabend sollte zum Gefallen der zahlreichen Anhänger keine Gefahr mehr für einen Heimerfolg bestehen. Die Gäste aus Aichach fanden kaum Mittel die Abwehrreihen zu durchbrechen und auch Elias Winkelbauer im Tor entschärfte einige Würfe erfolgreich. Nach 45 Minuten war auf der Anzeigentafel ein Zwischenstand von 30:18 zu lesen. Infolgedessen konnte allen Spielern genügend Spielzeit eingeräumt werden, sodass sich auch die Nachkömmlinge aus der letztjährigen A-Jugend langsam in den Herrenbereich eingliedern können und Seniorenluft schnuppern durften. Den Schlusspunkt der Partie auf Seiten der Augsburger setzte, der an diesem Abend glänzend aufgelegte Maximilian Kranz mit seinem neunten Treffer. Die Schlusssirene beendete den Schlagabtausch beim Stand von 38:24 für die Heimmannschaft.

Nachdem man auch das zweite Spiel in Folge zu Hause erfolgreich gestalten konnte, ist der Kontakt zum Spitzenduo aus Friedberg und Königsbrunn weiterhin vorhanden und man konnte sich vor dem Verfolger aus Meitingen behaupten. Genau gegen den TSV Meitingen gilt es am kommenden Samstag, den 23.02.2019 um 19:00 Uhr im Auswärtsspiel zu bestehen. Das Hinspiel hatte man mit 23:25 verloren und ist somit auf Wiedergutmachung aus, um den direkten Widersacher auf Distanz zu halten. Die Augsburger Jungs freuen sich auf jeden mitreisenden Unterstützer, um die kleine Siegesserie nicht einreißen zu lassen und sich ein Fünkchen Hoffnung auf den direkten Wiederaufstieg machen zu können.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Winkelbauer (Tor), Kranz M. (9), Koppe B. (1), Kranz A., Schubert (3), Wessoly (3), Schmölz (12/1), Reisner (3), Koppe M. (2), Feistle (5), Krizanovic.

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Herren I – TSV Friedberg III 30:21 (16:11)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1

Erster Heimerfolg im Jahr 2019 für die Tigers vor Geisterkulisse.

Auf das erste Spiel des neuen Handballjahres musste die erste Herrenmannschaft des TSV 1871 Augsburg bis zum vergangenen Wochenende warten, denn das Duell mit dem Spitzenreiter aus Königsbrunn musste aufgrund eindringenden Wassers verschoben werden.

Sodass es am letzten Samstag das sehnlichst erwartete Aufeinandertreffen mit der dritten Garde des TSV Friedberg gab, in welchem man sich für die deutliche Auswärtsschlappe revanchieren wollte. Das Spiel endete letztlich mit einem in dieser Höhe überraschenden 30:21-Erfolg für die Tigers.

Das Spiel stand unter dem Vorzeichen nicht weiter Punkte im harten Kampf um die Aufstiegsplätze liegen zu lassen. Seitens des Verbandes leiteten die gleichen Schiedsrichter wie schon im Hinspiel die Begegnung, die für ihre klare Linie bekannt waren, sodass man sich gewiss sein durfte für ungeschickte Abwehraktionen postwendend auch Zeitstrafen zu erhalten. Nach nur zwei Minuten verhängten die Unparteiischen die erste doppelte Zweiminutenstrafte, diesmal jedoch für die Gegner. Motiviert ging man von Anfang an in der Abwehr zu Werke und hinderte die Gäste an einfachen Torerfolgen. Im Gegenzug gelangen in der Anfangsphase mehrere schöne Spielzüge, was dafür sorgte, dass man sich bereits nach elf Minuten auf 8:3 Tore absetzen konnte. Man merkte den Friedbergern deutlich an, dass im Vergleich zum Hinspiel eine gänzlich anders aufgestellte Mannschaft auf dem Parkett stand. Nachdem sich die Hektik der ersten Spielminuten gelegt hatte konnten die 1871er endlich die Früchte für die harte Arbeit in der spielfreien Zeit ernten und nach 30 Spielminuten baten die Schiedsrichter die beiden Teams beim Spielstand von 16:11 in die Kabinen.

In der Halbzeitansprache bekräftigte Coach Lubos Urban mehrfach, dass man weiterhin konsequent seine Chancen nutzen musste, wollte man nicht ein böses Erwachen nach 60 Minuten wie schon so oft in dieser Spielzeit erleben. In der Defensive forderte er noch mehr positive Stimmung um den Verbund zu stärken.

Nach Wiederanpfiff nahmen sich Tigers-Shooter Manuel Feistle und der an diesem Tag glänzend aufgelegte Lukas Nachbaur ein Herz und markierten die nächsten Treffer für ihre Mannschaft, sodass man nach 40 Minuten mit zehn Toren Vorsprung führte und der Gästetrainer sich genötigt sah eine Auszeit zu nehmen, um seine an diesem Tag zu harmlos agierenden Spieler neu einzuschwören. Einzig Matthias Lang bot den Tigers Paroli und verhinderte durch seine insgesamt zehn Treffer einen größeren Abstand. Erfreulich auf Seiten der Gastgeber war zudem, dass Trainer Urban Gelegenheit hatte alle Spieler einzusetzen und sich nahezu jeder Spieler in die Torschützenliste eintragen durfte. Der Vorsprung von zehn Toren hielt sich über weite Teile der zweiten Hälfte konstant, sodass der Heimsieg diesmal nicht in Gefahr war. Den Schlusspunkt des Abends setzte Maximilian Kranz, der sieben Sekunden vor Spielende zum 30. Mal für die 1871er einnetzte. Das Endergebnis dieser im Vorfeld eher heiklen Partie lautete 30:21 für den TSV 1871 Augsburg, der sich dadurch weiterhin Sichtkontakt zum Führungsduo bewahrt hat.

Durch diesen wichtigen Heimerfolg rückte die Tabellenspitze weiter zusammen und mit dem TSV Meitingen hat sich ein nächster Verfolger näher herangepirscht, dem sich die Lubos-Schützlinge im Hinspiel leider knapp geschlagen geben mussten. Spannung ist gewiss in der Handball Bezirksliga Schwaben. Aus diesem Grund freuen sich die Tigers auch im nächsten Heimspiel am 16.02.2019 um 19:30 Uhr gegen den TSV Aichach II auf hoffentlich wieder lautstarke und frenetische Unterstützung von den Rängen.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Winkelbauer, Schalk (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B., Koppe M. (2), Kranz A. (2), Schubert (3), Nachbaur (7), Schmölz (5/2), Reisner (2), Kandzora (1), Feistle (6).

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Herren I – VfL Günzbug II 31:26 (10:11)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1
Erfolgreicher Jahresabschluss für die Tigers.

Den letzten Auftritt im Kalenderjahr 2018 gestalteten die Herren I des TSV 1871 Augsburg erfolgreich, indem die Gäste vom VfL Günzburg II mit 31:26 bezwungen werden konnten.

Die Vorzeichen standen ungewöhnlich gut, denn Trainer Lubos Urban hatte einen nahezu vollbesetzten Kader zur Verfügung, um in die letzte Begegnung der Hinrunde zu gehen und möglichst erfolgreich gegen die Bayernligareserve des VfL Günzburg zu agieren. Die Gäste waren bis zum Spielbeginn der ärgste Verfolger der Mannen aus dem Augsburger Norden, gefolgt von einem relativ breiten Mittelfeld in der Tabelle. Aus diesem Grund appellierte Trainer Urban vor Spielbeginn an seine Mannschaft, wie wichtig es wäre sich ein komfortables Punktepolster zu erarbeiten, ehe man sich in die Weihnachtspause verabschieden dürfte.
Während der Woche wurden offensive Abwehrformationen einstudiert, um dem wurfgewaltigen Rückraum der Legostädter keine Möglichkeiten zur vollen Entfaltung ihres Könnens zu gewähren. Zumindest in den ersten Minuten gelang es leider noch nicht die Zielsetzung zu erfüllen. Die Günzburger nutzten allzu oft die Lücken in der löchrigen Abwehr aus, sodass vorerst nicht auf Rückraumabschlüsse zurückgegriffen werden musste. Hinzu gesellten sich auf der eigenen Seite noch zahlreiche vergebene Torchancen, da es trotz mehrerer Möglichkeiten nicht gelingen wollte Tempogegenstöße erfolgreich abzuschließen. Bis zum Spielstand von 5:8 nach ungefähr 15 gespielten Minuten konnten die Hausherren dem Spiel nicht ihren Stempel aufdrücken. Im Anschluss traten allerdings insbesondere Manuel Feistle und Lukas Schmölz hervor und egalisierten den Rückstand mit starken Einzelaktionen binnen weniger Minuten. Lediglich eine Nachlässigkeit kurz vor dem Halbzeitpfiff sorgte dafür, dass die Gäste mit einem 10:11 den Seitenwechsel durchführten.

Insbesondere diese letzten zehn Minuten vor dem Pausentee ließen das Gefühl aufkommen, dass der gastgebende TSV 1871 die dominierende Mannschaft darstellte und ein Punktgewinn keineswegs außer Reichweite war. Diesen positiven Zwischenspurt nahm Trainer Urban als Anlass, um sein Team für einen entschlossenen Auftritt in den verbleibenden 30 Minuten zu motivieren.
Den besseren Start erwischten jedoch wiederum die Legostädter, da man im eigenen Angriffsspiel zu ideenlos agierte und sich somit keine klaren Torchancen erspielte. Erst ab der 40. Minute zeigten die Tigers ihr wahres Können, als Kreisläufer Lukas Nachbauer mehrfach gekonnt in Szene gesetzt wurde und erneut Lukas Schmölz dem Spiel die entscheidende Wendung gab. Die erste Führung konnten die Augsburger in der 49. Minute durch einen Doppelschlag feiern, sodass sich die Gäste gezwungen sahen eine Auszeit zu nehmen, um sich neu aufzustellen. Die Tigers wollten sich jedoch die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und setzten ihren Erfolgskurs fort. Insbesondere die Schlussphase in den letzten fünf Minuten bot einige ansehnliche Aktionen für die Zuschauer in der Halle am Meierweg. Den sehenswerten Schlusspunkt setzte letztendlich wieder Kapitän Lukas Schmölz durch einen erfolgreich abgeschlossenen Kempatrick.

Der TSV 1871 Augsburg konnte sich somit mit 31:26 durchsetzen, den Vorsprung auf die Verfolger vergrößern und durch die Niederlage der Friedberger Reserve gegen Königsbrunn zudem die Distanz auf Platz 2 verringern. Die Zielsetzung für die Rückrunde besteht darin weiterhin souverän aufzutreten und möglichst viele Punkte einzusammeln, damit man die Rückkehr in das schwäbische Oberhaus realisiert. Die Rückrunde wird am 26.01.2019 mit einem Heimspiel gegen den Tabellenführer aus Königsbrunn eingeläutet. Die Herren I danken an dieser Stelle allen Unterstützern und Freunden für das ausklingende Jahr 2018. Wir freuen uns darauf auch im Jahr 2019 gemeinsam anzugreifen.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Kasten, Schalk (TW), M. Kranz, B. Koppe (1), M. Koppe (1), A. Kranz, Voit (3), Schubert, Nachbauer (6), Schmölz (11/2), Bossauer (1/1), Feistle (8), Krizanovic

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Herren II – TSV Bobingen II 22:29 (9:15)

TSV 1871 Augsburg Herren II Saison 2018/2019_1
Trotz Niederlage: Zweite schlägt sich achtbar

Im letzten Spiel der Hinrunde am 15.12.2018 gab es für die Zweite der Tigers zuhause gegen die zweite Mannschaft von Bobingen erwartungsgemäß wenig zu holen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Bobingen um den Aufstieg mitspielt, während 1871 im Tabellenkeller herumkrebst. Die Rollen waren also klar verteilt. Zwar setzte es dann auch eine Niederlage, dennoch war das Spiel aus Sicht der Zweiten kein Debakel. 22 zu 29 war letztlich ein achtbares Ergebnis gegen einen starken Gegner, gegen den ein Sieg nie im Bereich des Möglichen schien.

Bis zur 10. Minute hielten die Tigers gut mit; es stand zu dem Zeitpunkt 4:6 aus Sicht der Heimmannschaft. Danach zog Bobingen davon und konnte sich zur Halbzeit einen Vorsprung von 15:9 herausspielen.

Nach der Pause baute das Auswärtsteam seinen Vorsprung weiter aus und zeigte nun in Angriff und Abwehr, wie sich die unterschiedliche Tabellenpositionierung beider Teams begründet. Der Zweiten der Tigers fiel zu diesem Zeitpunkt nicht viel ein, aber immerhin: Man gab sich nicht auf. Insbesondere Maximilian Wessoly drehte auf und erzielte ab der 40. Minute fünf Tore. So stand am Ende ein Ergebnis, das nicht zu deutlich war – und auf Seiten von 1871 die Erkenntnis, dass man in der Hinrunde den ein oder anderen Punkt mehr hätte mitnehmen können und müssen. Wenn auch nicht gegen das klar bessere Bobingen.

Es spielten: Lorenz (Tor), Schwarz (5), Francke, Kerner (2), Kandzora (3), Krizanovic (1), Ziernhöld (1), Buck (3), Fröhlich, Fischer, Kasten, Wessoly (5)

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Mering II – Männer II 29:24 (13:13)

TSV 1871 Augsburg Herren II Saison 2018/2019_1
Der Zweiten geht die Puste aus.

Auswärts in Mering am 09.12.2018 lieferte die Zweite der Tigers ein über weite Strecke gelungenes Spiel ab, führte über lange Zeit und hatte am Ende doch das Nachsehen. Aber von Anfang an.

Zu Beginn machte Neuzugang Raban Francke bei den Tigers auf sich aufmerksam, der von Rechtsaußen insgesamt vier Tore erzielte. Doch auch andere Spieler zeigten starke Leistungen, insbesondere Torhüter Ferdinand Lorenz, der eine Erste-Sahne-Halbzeit erwischte, viele freie Würfe der Meringer wegnahm und einen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Zweite gegen Mering nicht ein einziges Mal in Rückstand geriert. 13:13 stand es zur Pause.

Auch die zweite Spielhälfte ging aus der Sicht der Zweiten gut los. Es war, bis zur 50. Minute etwa, ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte. Dass am Ende Mering die Nase vorn hatte, lag daran, dass das Heimteam trotz des knappen Spielstandes nicht nervös wurde, sondern die Partie solide zu Ende spielte. Im Gegensatz dazu ging den 1871ern, aufgrund der schmaleren Besetzung auf der Bank, zum Ende schlicht die Puste aus. Dies zeigte sich in einer Abwehrarbeit, die unkonzentrierter wurde und in vielen kleinen Fehlentscheidungen und Fehlwürfen im Angriff, die sich das Heimteam aus Mering in diesem Ausmaß nicht leistete und daher letztlich verdient gewann. Schade, aber im Gegensatz zu anderen Niederlagen der Zweiten der Tigers in dieser Saison war es eine Niederlage, mit der man noch leben konnte, war das Spiel doch insgesamt okay.

Bevor die Herren II in die Winterpause starten, geht es am kommenden Samstag, 15.12.2018 um 17:30 Uhr nochmal gegen den TSV Bobingen II aufs Parkett.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Lorenz (Tor), Krivanovic (2), Fröhlich (2), Francke (4), Schwarz (4), Kandzora (9), Fischer (1), Buck (1), Ziernhöld, Kasten (1)

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TSV Wertingen – Herren I   20:21 (11:9)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1

Kraftakt sichert knappen Auswärtserfolg in Wertingen

Das Aufeinandertreffen in der Bezirksliga Schwaben zwischen dem TSV Wertingen und dem TSV 1871 Augsburg fand am letzten Samstag (08.12.18) statt und endete nach heißem Kampf mit 20:21 für die Tigers.

Da sich die Personalsituation bei den Augsburger Jungs nach dem kurzfristigen Ausfall von Rückraumspieler Moritz Voit weiter angespannt hat, holte man sich weitere Perspektivspieler aus der zweiten Mannschaft ins Boot, um gegen die körperlich rustikal auftretenden Gastgeber gegenhalten zu können. Coach Lubos Urban mahnte eindringlich den geforderten Tempohandball umzusetzen, da man im Positionsangriff definitiv die körperliche Härte zu spüren bekommen würde.

Bereits zu Beginn ließen die Gastherren aufhorchen und überrannten die Augsburger mehrmals im Tempogegenstoß. Selbst konnte man nicht wie gewohnt direkt in die erste Welle übergehen, da das Schiedsrichtergespann sehr penibel auf die korrekte Ausführung der Abwürfe achtete. Somit hatte man Probleme ins Spiel zu finden, zumal man sich zunächst einmal an die harte Gangart der Wertinger anpassen musste. Zudem waren einzelne Akteure zu sehr mit sich, den Schiedsrichtern oder Zuschauern beschäftigt und nicht ganz bei der Sache. Zu den beiden Herren in Schwarz sei angemerkt, dass diese vom nächsten Gegner VfL Günzburg stammten und direkt klar machten, dass sie Fouls gnadenlos ahnden würden, indem sie Lukas Schmölz bereits nach drei Minuten mit der ersten Zeitstrafe des Spiels belegten, welche einem verhältnismäßig eher harmlosen Foul folgte.

Dass ein torarmes Spiel drohte, konnte man schon nach wenigen Minuten erahnen. In der Abwehr hatten die Tigers sichtlich Mühe die geduldig spielenden Gastgeber in Schach zu halten und man musste mehrere vermeidbare Treffer über sich ergehen lassen. Nach knapp neun Minuten führten die engagiert zu Werke gehenden Wertinger überraschenderweise mit 6:4 Toren, woraufhin der Coach der 1871er eine taktische Auszeit nahm, um seine Mannschaft neu einzustellen. Insbesondere die Rückwärtsbewegung, welche bis dahin noch mangelhaft, gelinde gesagt nicht vorhanden war, sollte wieder funktionieren. Dadurch wollte man leichte Gegentreffer aus dem schnellen und präzisen Abwurf des Keepers der Hausherren erfolgreicher unterbinden, da diese langen Pässe zumeist ungehindert ihr Ziel fanden. Aus eigenen Überzahlsituationen verschaffte man sich zu wenig Erfolgsmomente, da man zu hastig und ungeduldig, aus teils sehr schlechtem Winkel abschloss und das Tor verfehlte. Nach 30 Minuten des Spielens ohne erkennbaren roten Faden verschwanden die Männer beim Spielstand von 11:9 zur Pausenansprache in die Kabinen.

Betretene Gesichter sah man hier, denn man hatte sich mehr ausgerechnet für die ersten 30 Minuten. Man musste in der zweiten Halbzeit wieder zu einer stabileren Abwehrformation gelangen, um dann im Angriff besonnen die Lücken zu suchen. Mit Feuereifer verließen die Augsburger Tigers die Katakomben und machten sich daran das Besprochene direkt umzusetzen.

Man fand besser in die zweite Halbzeit hinein, doch fehlte in der Abwehr immer noch der nötige Biss. Nach 37 Spielminuten konnten die Wertinger auf 14:11 davoneilen und man hatte große Probleme diesen Vorsprung auszugleichen. Zwar gelang es mehr und mehr die schnellen Tempogegenstöße zu unterbinden, dennoch trat man weiterhin zu zögerlich auf die Rückraumschützen heraus, sodass diesen einige schöne Tore gelangen. Nach knapp 46 Minuten ging endlich ein Ruck durch die bis dato harmlosen Tigers und das Abwehrspiel verbesserte sich merklich. Aus dieser sicheren Defensive heraus konnte man mit zunehmender Dauer wieder mit einer schnellen ersten Welle glänzen und Manuel Feistle, mit sieben Treffern erfolgreichster Augsburger an diesem Abend, konnte sich immer wieder gegen seine Gegenspieler durchsetzen und einnetzen. Als logische Konsequenz konzentrierte sich die Abwehr immer mehr auf den Rückraumshooter, sodass auch andere Akteure sich leichter taten und so kam es, dass man in der 51. Minute erstmals seit der sechsten Minute zum 18:18 ausgleichen konnte. Eduard Bossauer verwandelte treffsicher vom 7-Meter-Punkt und brachte die Tigers damit zurück ins Spiel. Die 6:0-Deckung der Augsburger biss sich nun förmlich in den Angreifern fest und luchste ihnen den Ball ab oder hinderte die Herren in Dunkelblau am Torabschluss. In der 56. Minute hatte sich das Blatt gewendet und die Gäste gingen erstmals mit zwei Toren in Führung. Der Trainer der Heimmannschaft stellte infolgedessen auf eine offensive Mann-Mann-Verteidigung um, um zu schnellen Ballgewinnen zu kommen und doch noch einmal in Führung zu gehen. Maximilian Wessoly markierte jedoch 40 Sekunden vor Abpfiff mit seinem Treffer zum 20:21 den hart erkämpften Auswärtssieg, auch wenn die Wertinger in der letzten Sekunde noch einen Freiwurf zugesprochen bekamen. Letztlich ist dieser Erfolg unter dem Titel „Arbeitssieg“ zu verbuchen, dennoch offenbarte er das phasenweise psychisch zerbrechliche Auftreten der Tigers. Ende gut, zwei Punkte im Sack. Mund abputzen und weitermachen.

Denn der nächste Kracher vor Weihnachten wartet bereits am nächsten Samstag, den 15.12.2018 um 19:30 Uhr. Am Meierweg zu Gast ist dann die zweite Mannschaft des VfL Günzburg, die man so schon aus der letztjährigen Saison kennt und welche bislang erst eine Partie in der Fremde gewinnen konnte. Die Herren aus Günzburg sind zudem der direkte Verfolger der Augsburger Jungs, weswegen diese Begegnung einiges an Brisanz verspricht. Insgesamt wirkt die Liga sehr ausgeglichen, denn vom Tabellenvorletzten, dem TSV Aichach II, bis hin zum dritten Platz liegen nur vier Punkte Differenz. Darum muss versucht werden, die beiden Zähler in der eigenen Halle zu behalten, um sich etwas Luft auf die weiteren Ränge zu verschaffen und um das Spitzenduo nicht aus dem Blick zu verlieren.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Winkelbauer, Schalk (beide Tor), Wessoly (1), Kranz M., Koppe B., Schwarz, Schubert, Nachbaur (3), Schmölz (4), Reisner (3), Bossauer (3/3), Feistle (7).

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Männer II – TSG Augsburg II 24:26 (11:16 )

TSV 1871 Augsburg Herren II Saison 2018/2019_1

Unnötige Niederlage für die Zweite

Bei der Zweiten der Tigers ist derzeit der Wurm drin, anders lässt es sich nicht sagen. Entweder, man verliert Spiele trotz guter Leistung, da man keinen Auswechselspieler hat, wie in der Vorwoche in Kissing – oder man scheitert an sich selbst, wenn schon einmal genügend Leute dabei sind. So wie bei diesem Spiel zuhause gegen die TSG II.

Dass man mit einer halbwegs vollen Bank antrat, hieß nicht, dass man irgendwie ins Spiel fand, im Gegenteil: Trotz schneller Tore von Arman Kurtovic (bei seiner Premiere für die Tigers) und Manfred Fröhlich dauerte es nicht lange, ehe die Zweite gegen die Auswärtsmannschaft der TSG ins Hintertreffen geriet. Dies lag an hektischem, konfusem Angriffsspiel, in dem einzig Nico Schwarz im Rückraum überzeugte, vor allem aber an einer Abwehrleistung, die diesen Namen nicht verdiente. TSG II kam zu viel zu leichten Treffern, führte zur Halbzeit mit fünf Toren, und das nicht unverdient.

In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Tigers merklich und holten den Rückstand immer weiter auf. Torhüter Gerhard Koch nahm den ein oder anderen freien Wurf der TSG weg, im Angriff war nun endlich Struktur drin, kurz: Die Zweite zeigte eine Halbzeit, die mit der ersten nicht mehr viel gemein hatte. Allerdings: Es reichte nicht. Gleich drei Mal war man auf ein Tor am Gegner dran und hatte jeweils gute Chancen zum Ausgleich, schaffte es aber nie, diese zu nutzen. Am Ende siegte die TSG mit 26:24, und bei der Zweiten überwog der Gedanke, dass man es aus eigenem Verschulden heraus verbockt hatte. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison, aber hoffentlich zum letzten Mal.

Es spielten: Koch, Lorenz (beide Tor), Kurtovic (1), Schwarz (6), Kandzora (9/3), Wessoly (2), Krizanovic (1), Ziernhöld (1), Winkelbauer, Fröhlich (2), Fischer (2).

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Herren I – SV Mering 33:23 (16:10)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1

Tigers bezwingen Mering deutlich.

Die Begegnung zwischen dem TSV 1871 Augsburg und dem SV Mering bzw. zwischen Vater und Sohn fand am Samstag, den 01.12.2018 am Meierweg statt und nach 60 Minuten stand ein klarer 33:23-Erfolg für die Augsburger Tigers auf der Anzeigentafel.

An diesem Samstagabend sollte es zum Wiedersehen mit einem alten Bekannten kommen, der noch bis vor kurzem das Trikot der 1871er trug. Aus privaten Gründen hatte Patrick Kasten dem TSV den Rücken gekehrt und seinen Vater zwischen den Pfosten zurückgelassen, weswegen dieses Duell im Hause Kasten wohl noch einmal einen anderen Stellenwert hatte, wie dies auf dem Parkett der Fall war, denn dort spielten die aufgrund der letzten verlorenen Spiele bereits in Zugzwang geratenen Tigers gegen den aufstrebenden SV Mering. Das Spiel sollte einiges an Brisanz und Diskussionsbedarf liefern, davon konnte man ausgehen.

Erfreulicherweise konnte Alexander Fischer an der Seitenlinie der Augsburger Jungs, der für den verhinderten Lubos Urban eingesprungen war, wieder auf eine etwas vollere Bank zurückgreifen womit schnellem Tempohandball der Weg geebnet war.

Die Hausherren legten engagiert los und konnten sich nach fünf Minuten mit 3:1 in Front bringen. Jedoch kassierte die aggressive Abwehr hier bereits sämtliche Verwarnungen, sodass für den weiteren Verlauf der Partie mit Unterzahlspiel zu rechnen war, da die beiden Herren in Schwarz bereits aus der letzten Partie dafür bekannt waren, zahlreiche Zeitstrafen zu verhängen. In der Defensive ließen die 1871er zu diesem Zeitpunkt zu viele Nachlässigkeiten zu und man war stets einen Schritt zu spät am Angreifer. In der siebten Minute konnte der SV Mering durch den stark vollstreckenden Andreas Egarter (8 Tore) letztmals einen ausgeglichenen Spielstand herstellen, denn fortan konnten die Meringer dem schnellen Angriffsspiel der Tigers nur noch wenig entgegensetzen.

Die Gäste hatten sogar Glück aufgrund von sehr grenzwertigen Abwehraktionen gegen die heranstürmenden Hausherren nicht schon vor der Halbzeit eine Hinausstellung zu riskieren.  Nach 15 Minute legten die Tigers jedoch den Schalter um und man konnte sich durch schnell vorgetragene erste und zweite Welle einfache Tore erspielen, sodass man mit 10:6 in Führung gehen konnte. Auch die Auszeit des Gästetrainers änderte nichts an diesem Fortgang. Lukas Schmölz fand mehr und mehr das Eckige und führte seine Jungs mit einem 16:10 in die Kabine.

Aus vorhergehenden Partien war man davor gewarnt nach der Pause nicht wieder in ein Tief zu verfallen und dem Gegner Angriffspunkte zu bieten. Motiviert, teils übermotiviert, startete man in die zweite Halbzeit und zeigte den Gästen in der Deckung, dass man ihnen keinesfalls die Chance geben wollte erneut heranzukommen. Lukas Schmölz drehte nun so richtig auf und netzte nach vehementem Körpereinsatz ein ums andere Mal ein, sodass dem Torwart nur das Nachsehen blieb. Davon angespornt trat man auch in der Defensive mit verbessertem Stellungsspiel auf und störte die Angriffsbemühungen der Meringer. Den in der ersten Halbzeit sehr guten Shooter mit der Rückennummer 25 konnte man nahezu ganz aus dem Spiel nehmen, allerdings musste man einige Treffer aus dem Rückraum und den Außenpositionen in Kauf nehmen, da man zu wenig auf den Ballführenden heraustrat.

Zwischenzeitlich konnte man sich mit acht Toren absetzen und jeder Spieler durfte sich in die Torschützenliste eintragen. Durch konsequentes Verschieben in der Abwehr und geistreiche, geduldige Angriffe war der Sieg an diesem Abend nicht mehr gefährdet. Das hohe Tempo der Tigers ließ die Meringer Herren Tribut zollen, sodass diese am Ende wenig erwidern konnten. Am Ende stand ein, in dieser Höhe vollkommen verdienter, 33:23-Heimerfolg für die Augsburger Jungs fest, der die Hoffnung auf die direkte Rückkehr in die Bezirksoberliga wieder aufkeimen lässt, auch wenn man im Training weiter an den eigenen Schwächen arbeiten muss.

Der vorweihnachtliche Spielemarathon findet seinen nächsten Höhepunkt am kommenden Samstag, den 08.12.2018. Anpfiff zum Auswärtsspiel gegen den direkt hinter den Augsburgern auf Tabellenplatz Vier befindlichen TSV Wertingen ist um 17.30 Uhr in Sporthalle des Gymnasiums Wertigen. Wie immer freuen sich die Jungs über zahlreiche Unterstützung von den Tribünen.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Kasten, Schalk (beide Tor), Kranz M. (3), Koppe B. (1), Koppe M. (2), Voit (3), Schubert (2), Nachbaur (1), Schmölz (13/3), Reisner (4), Feistle (4).

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