Gegen die Mannschaft aus Hochzoll gab es für die Zweite der Tigers am Samstag, den 09. März 2019, erwartungsgemäß nichts zu holen. DJK zeigte dem Team Grenzen auf, auch wenn es phasenweise gar nicht mal schlecht lief. Bis zum 6:9 in der Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel noch halbwegs offen, dann zog die Auswärtsmannschaft davon. Dies lag vor allem an den schnellen ersten und zweiten Wellen, die die Hochzoller liefen – je länger das Spiel dauerte, desto schwerer kamen die Männer von 1871 hinterher. Zur Pause stand es 11:19.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich: Teils war es ganz ansehnlich, was die Zweite der Tigers so zusammenspielte, teils wurde man von Hochzoll überrannt. Zwischen Minute 32 und 45 erzielte man nur ein Tor, eine Spielphase, in der das Auswärtsteam seinen Vorsprung deutlich ausbauen konnte. Mit 23:40 war das Ergebnis letztlich deutlich. Mit der Niederlage hatte man gerechnet, negativ bleiben aus Tigers-Sicht bei diesem Spiel vor allem aber zwei Punkte in Erinnerung: Zum einen die Verletzungen zweier Spieler, die für kommenden Partien erst einmal ausfallen, zum anderen die teils sehr konfusen Entscheidungen des Schiedsrichters, die mehrfach Unverständnis und Verärgerung hervorriefen.
Vor der Saison hatte man die Zweite noch einmal gemeldet, um junge Spieler an den Herrenhandball heranzuführen. Keine schlechte Idee eigentlich, ist doch im Handball der Unterschied zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich ziemlich groß. Auswärts gegen die Zweite von Göggingen zeigte sich allerdings, was von dieser Idee übrig geblieben ist: nicht besonders viel. Der Kader der Zweiten der Tigers bestand am Samstag, 23.02.2019, nur aus sieben Mann; ohne Vertreter der alten Garde hätte man gar nicht erst antreten brauchen – und auch so war es knapp. Letztlich hatte die Zweite zwar keinen Auswechselspieler, aber dafür einen erhöhten Altersdurchschnitt. Es gibt bessere Voraussetzungen, zumal Göggingen zu den stärkeren Mannschaften der Liga gehört.
Angesichts dessen schlugen sich die Tigers ziemlich gut. Bis zum 8:8 in der 20. Minute gestaltete man das Spiel gegen die erheblich breiter aufgestellten Gögginger offen, was an einer konzentrierten Angriffsleistung und Udo Kasten im Tor lag, der den ein oder anderen freien Ball der Heimmannschaft wegnahm. Dann allerdings zog Göggingen davon; insbesondere Rückraumspieler Stephan Prihoda bekam das Team von 1871 nie wirklich in den Griff. Zur Halbzeit stand es 15:10, ein akzeptables Ergebnis.
In der zweiten Halbzeit schaffte man es immerhin, gegen Göggingen nicht unterzugehen, nicht zu viele technische Fehler mit daraus resultierendem Tempogegenstoß zu machen – und im Angriff einige schöne Tore zu erzielen. Die Niederlage mit neun Toren ging in Ordnung. Die Leistung passte soweit also eigentlich, mehr war mit diesem Kader und gegen diesen Gegner nicht zu holen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Kasten (Tor), Fischer (3), Fröhlich (1), Kandzora (10/3), Roppel (4), Ziernhöld (2), Stadlmeier.
Mit zumindest 11 Spielern konnte die zweite Mannschaft des TSV 1871 am 16.02. zum Heimspiel gegen den SC Kissing II antreten. Hatte man im Hinspiel die junge Truppe aus Kissing, am Rande einer Niederlage, so sah es auch bis zur Halbzeit nicht schlecht aus. Nach 30 Minuten stand es aus Sicht des TSV nur 8:10. Gerhard Koch im Tor hatte gerade in der ersten Halbzeit seine Hände noch an fast jedem Ball und die Abwehr stand einigermaßen stabil. Wie jedoch schon die ganze Saison über war im Angriff der Wurm drin. Entweder vergab man in aussichtsreicher Position oder der Ball wurde einfach weggeschmissen.
Das ganze sollte in der zweiten Halbzeit leider noch schlimmer werden, gerade die Chancenverwertung auf Seiten des TSV 1871, war katastrophal. Somit wurde, aus einem 8:10 zur Halbzeit ein 9:15 (35. Minute) und 11:19 (43. Minute). Das Spiel war gelaufen und in den letzten 15 Minuten wurde auf beiden Seiten nur noch das Nötigste getan. Am Ende stand ein deutlicher 15:24 Erfolg für unsere Gäste aus Kissing.
Für die Herren II geht es am 23.02. gegen den TSV Göggingen II wieder aufs Parkett.
Im letzten Spiel der Hinrunde am 15.12.2018 gab es für die Zweite der Tigers zuhause gegen die zweite Mannschaft von Bobingen erwartungsgemäß wenig zu holen. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass Bobingen um den Aufstieg mitspielt, während 1871 im Tabellenkeller herumkrebst. Die Rollen waren also klar verteilt. Zwar setzte es dann auch eine Niederlage, dennoch war das Spiel aus Sicht der Zweiten kein Debakel. 22 zu 29 war letztlich ein achtbares Ergebnis gegen einen starken Gegner, gegen den ein Sieg nie im Bereich des Möglichen schien.
Bis zur 10. Minute hielten die Tigers gut mit; es stand zu dem Zeitpunkt 4:6 aus Sicht der Heimmannschaft. Danach zog Bobingen davon und konnte sich zur Halbzeit einen Vorsprung von 15:9 herausspielen.
Nach der Pause baute das Auswärtsteam seinen Vorsprung weiter aus und zeigte nun in Angriff und Abwehr, wie sich die unterschiedliche Tabellenpositionierung beider Teams begründet. Der Zweiten der Tigers fiel zu diesem Zeitpunkt nicht viel ein, aber immerhin: Man gab sich nicht auf. Insbesondere Maximilian Wessoly drehte auf und erzielte ab der 40. Minute fünf Tore. So stand am Ende ein Ergebnis, das nicht zu deutlich war – und auf Seiten von 1871 die Erkenntnis, dass man in der Hinrunde den ein oder anderen Punkt mehr hätte mitnehmen können und müssen. Wenn auch nicht gegen das klar bessere Bobingen.
Auswärts in Mering am 09.12.2018 lieferte die Zweite der Tigers ein über weite Strecke gelungenes Spiel ab, führte über lange Zeit und hatte am Ende doch das Nachsehen. Aber von Anfang an.
Zu Beginn machte Neuzugang Raban Francke bei den Tigers auf sich aufmerksam, der von Rechtsaußen insgesamt vier Tore erzielte. Doch auch andere Spieler zeigten starke Leistungen, insbesondere Torhüter Ferdinand Lorenz, der eine Erste-Sahne-Halbzeit erwischte, viele freie Würfe der Meringer wegnahm und einen maßgeblichen Anteil daran hatte, dass die Zweite gegen Mering nicht ein einziges Mal in Rückstand geriert. 13:13 stand es zur Pause.
Auch die zweite Spielhälfte ging aus der Sicht der Zweiten gut los. Es war, bis zur 50. Minute etwa, ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte. Dass am Ende Mering die Nase vorn hatte, lag daran, dass das Heimteam trotz des knappen Spielstandes nicht nervös wurde, sondern die Partie solide zu Ende spielte. Im Gegensatz dazu ging den 1871ern, aufgrund der schmaleren Besetzung auf der Bank, zum Ende schlicht die Puste aus. Dies zeigte sich in einer Abwehrarbeit, die unkonzentrierter wurde und in vielen kleinen Fehlentscheidungen und Fehlwürfen im Angriff, die sich das Heimteam aus Mering in diesem Ausmaß nicht leistete und daher letztlich verdient gewann. Schade, aber im Gegensatz zu anderen Niederlagen der Zweiten der Tigers in dieser Saison war es eine Niederlage, mit der man noch leben konnte, war das Spiel doch insgesamt okay.
Bevor die Herren II in die Winterpause starten, geht es am kommenden Samstag, 15.12.2018 um 17:30 Uhr nochmal gegen den TSV Bobingen II aufs Parkett.
Bei der Zweiten der Tigers ist derzeit der Wurm drin, anders lässt es sich nicht sagen. Entweder, man verliert Spiele trotz guter Leistung, da man keinen Auswechselspieler hat, wie in der Vorwoche in Kissing – oder man scheitert an sich selbst, wenn schon einmal genügend Leute dabei sind. So wie bei diesem Spiel zuhause gegen die TSG II.
Dass man mit einer halbwegs vollen Bank antrat, hieß nicht, dass man irgendwie ins Spiel fand, im Gegenteil: Trotz schneller Tore von Arman Kurtovic (bei seiner Premiere für die Tigers) und Manfred Fröhlich dauerte es nicht lange, ehe die Zweite gegen die Auswärtsmannschaft der TSG ins Hintertreffen geriet. Dies lag an hektischem, konfusem Angriffsspiel, in dem einzig Nico Schwarz im Rückraum überzeugte, vor allem aber an einer Abwehrleistung, die diesen Namen nicht verdiente. TSG II kam zu viel zu leichten Treffern, führte zur Halbzeit mit fünf Toren, und das nicht unverdient.
In der zweiten Halbzeit steigerten sich die Tigers merklich und holten den Rückstand immer weiter auf. Torhüter Gerhard Koch nahm den ein oder anderen freien Wurf der TSG weg, im Angriff war nun endlich Struktur drin, kurz: Die Zweite zeigte eine Halbzeit, die mit der ersten nicht mehr viel gemein hatte. Allerdings: Es reichte nicht. Gleich drei Mal war man auf ein Tor am Gegner dran und hatte jeweils gute Chancen zum Ausgleich, schaffte es aber nie, diese zu nutzen. Am Ende siegte die TSG mit 26:24, und bei der Zweiten überwog der Gedanke, dass man es aus eigenem Verschulden heraus verbockt hatte. Nicht zum ersten Mal in dieser Saison, aber hoffentlich zum letzten Mal.
Jammerschade, dass die Zweite der Tigers nur mit sieben Mann nach Kissing reiste, also ohne Auswechselspieler. Ein Mann mehr, und es hätte möglicherweise zum Sieg gereicht, der über weite Strecken des Spiels realistisch schien. Aber von Anfang an.
Gegen Kissing wollten die Tigers zumindest dem Negativ-Trend der vergangenen Wochen etwas entgegensetzen, hatten allerdings bereits vor dem Spiel einsehen müssen, dass das womöglich eine schwere Aufgabe werden würde. Denn: Ein überschaubares Häuflein von gerade einmal sieben Spielern fand sich in Kissing ein. Das hieß: Alle mussten durchackern, komme, was da wolle. Immerhin: Jede Position hatte man mit jemandem besetzt, der dort auch sonst auflief. Und es begann gut. 1871 ging durch ein Tor des starken Außen Markus Kerner in Führung und gab diese die gesamte erste Halbzeit nicht mehr her. Jan Kandzora erwischte gute erste 30 Minuten und erzielte in dieser Halbzeit alleine 9 Tore und auch Torwart Ferdinand Lorenz hielt wichtige freie Bälle. Das gesamte Team bewies an diesem Tag, dass es deutlich mehr kann, als es in den Spielen zuvor gezeigt hatte. Tatsächlich waren die ersten dreißig Minuten die besten der Zweiten von 1871 in der bisherigen Saison. Die Halbzeitführung von 17:14 war hochverdient.
Dass man sich in der Pause vornahm, nicht nachzulassen, setzte man auch um: Bis zur 43. Minute konnte man stets die Führung verteidigen. Dann wurden nicht nur die Akkus der sieben Spieler leerer, die sich nicht auswechseln lassen und kurz Kraft tanken konnten, es kam auch Pech hinzu. Routinier Alexander Fischer hatte Rücken, kämpfte sich aber durch die Partie. Zwei mindestens mal strittige, eher schon reichlich fragwürdige Zwei-Minuten-Strafen um die 44. Minute herum waren schließlich der Wendepunkt des Spiels. Kissing, das sich nicht hatte abschütteln lassen und auf faire Art kämpfte, nutzte die teils zweifache Überzahl, um aus einem Zwei-Tore-Rückstand eine Zwei-Tore-Führung zu machen. Jeder, der schon einmal Handball gespielt hat, weiß, dass es für unterbesetzte Mannschaften schwierig ist, einen Rückstand aufzuholen – und leichter, eine Führung zu verteidigen. So ging es auch der Zweiten der Tigers. Eine Führung hätte man vielleicht bis zum Schluss verteidigen können. Den Rückstand holte man nicht mehr auf. Am Ende stand es 32:26 für Kissing. Schade.
Traurig über die Niederlage konnte man nach dem Spiel allerdings auch nur bedingt sein: Jeder wusste, dass man sein Bestes gegeben hatte, ein Sieg wäre unter den Bedingungen mit ein wenig Glück im richtigen Moment vermutlich drin gewesen, mit ein wenig Pech im falschen Augenblick war er es nicht.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Lorenz (Tor), Kandzora (13/5), Kerner (5), Krizanovic (2), Wessoly (2), Fröhlich (2), Fischer (2)
Gegen den TSV Neusäß gab es für die Zweite der Tigers auswärts nicht viel zu holen. Neusäß war zuvor aus der höheren Spielklasse abgestiegen und für 1871 tatsächlich eine Liga zu gut, entsprechend fiel am Ende das Ergebnis aus. Dennoch war das Spiel aus Sicht der Herren II im Vergleich zur Vorwoche sogar so etwas wie eine Steigerung. Im Vergleich zum Heimspiel gegen PSV nämlich hatte 1871 zwei Phasen von jeweils etwa fünf Minuten, in denen etwas zusammenlief, einmal in der ersten, einmal in der zweiten Halbzeit. Es war nicht so, als hätte man gegen Neusäß je eine Chance auf den Sieg gehabt – aber so finster wie die Woche zuvor war die ganze Angelegenheit immerhin auch nicht. Oder anders ausgedrückt: Immerhin zehn der 60 Minuten waren okay, gefühlte neun mehr also als gegen den PSV.
Zum Spiel selbst: Da stellte sich die Zweite der Tigers die ersten 24 Minuten gar nicht mal so schlecht an und lag bis dahin mit 13:8 hinten, also theoretisch noch in Reichweite zum Gegner. Im Angriff traf man ab und an aus dem Rückraum und hatte, im Gegensatz zum Spiel gegen PSV, teils sogar Glück, etwa mit Abprallern. In der Abwehr bemühte man sich – bekam allerdings insbesondere Christoph Hermann von Neusäß nie in den Griff. Der groß gewachsene Rückraumspieler netzte am Ende 15 Mal ein. Ein Wert, der für sich spricht. Ab dem 13:8 hatten die Tigers allerdings keinen Zugriff mehr oder scheiterten am stark agierenden Torhüter der Heimmannschaft, die davon zog. 18:8 hieß es zur Halbzeit.
Abschnitt zwei war ähnlich gelagert: Wieder ließ man sich die letzten Minuten abschießen und musste am Ende eine Niederlage in Kauf nehmen, die in der Höhe vielleicht nicht nötig gewesen wäre. Von 16:29 aus der Sicht der Tigers in Minute 48. auf 17:41 am Spielende nur zwölf Minuten später: Das sah dann während des Spiels so hilflos aus, wie es sich liest.
Gegen Kissing hofft das Team trotz allem nun auf einen Aufschwung.
Es gibt Spiele, die möchte man als Beteiligter vergessen, kaum dass sie vorbei sind. Weil sie so schlecht sind, dass einem die Zuschauer leid tun. Weil keinem Spieler der Mannschaft etwas gelingt, alle sich dem miesen Niveau anpassen, als hätte man sich zuvor abgesprochen. Weil solche Spiele so wenig Spaß machen, dass die Stimmung in der Kabine danach kaum schlechter sein könnte. Die Heimniederlage der Zweiten gegen PSV war so ein Spiel. Während die Tigers in der Vorsaison gegen die Mannschaft von PSV mit einem Unentschieden und einer Niederlage eigentlich eine gute Bilanz hatten, bot sich dieses Mal ein anderes Bild. Das Auswärtsteam von PSV bügelte die Heimmannschaft mit 24:13 ab; die Zweite von 1871 erwischte einen erbärmlich schlechten Tag.
Nichts klappte. Die Abwehr? Machte phasenweise den Eindruck, als wisse sie nicht wirklich, dass man den Gegenspieler davon abhalten sollte, ein Tor zu werfen. Der Rückraum? War nicht existent und warf so schlecht, dass der gegnerische Torwart keine Mühe hatte, so gut wie alles wegzufischen, was auf seinen Kasten kam. Bezeichnend, dass 1871 erst in der 28. Minute ein Tor aus dem Rückraum erzielte – und zwar durch Mathias Ziernhöld, ein Außenspieler, der nur kurz auf der Mittelposition aushalf. Spielfluss? Nicht vorhanden. Ab einem gewissen Zeitpunkt herrschte vor allem allgemeine Verunsicherung.
Der Halbzeitstand von 9:15 war gerechtfertigt, aber, so dachte man zumindest, nicht uneinholbar. An diesem Tag allerdings hätte die Zweite von 1871 auch noch stundenlang weiterspielen können, ohne dem PSV gefährlich zu werden. Tatsächlich passierte, was von den Tigers kaum einer für möglich gehalten hätte: Man spielte im zweiten Abschnitt noch einmal schlechter. Lediglich 4 (!) Tore machten die Spieler der Zweiten in diesen 30 Minute. PSV hatte keinerlei Probleme, den Sieg routiniert mitzunehmen. Dass die Zweite von 1871 so chancenlos war, lag auch daran, dass PSV eine ordentliche Leistung bot – bei den Tigers blieb aber nach dem Schlusspfiff vor allem die Erkenntnis, es so richtig vergeigt zu haben und eigentlich mehr leisten zu können, als man in diesem Duell zeigte. Einzig positiv: Niemand verletzte sich.
Es spielten: Lorenz, E. Winkelbauer (Tor), Kerner (2), Fischer, Kranz, Fröhlich (2), Schwarz (1), Kandzora (4/2), J. Winkelbauer, Krizanovic, Ziernhöld (2)
In Hochzoll gab es für die Zweite der Tigers in ihrem vierten Saisonspiel am 04.11.2018, nichts zu holen. Die Heimmannschaft hatte an diesem Tag nicht nur den erheblich breiteren Kader, sondern erwies sich auch in jeder Hinsicht des Spiels als stärker – das Endergebnis von 33:17 war nach dem Spielverlauf folgerichtig.
Los ging es aus Sicht der Zweiten von 1871 schon einmal schlecht: Gegen die offensive Abwehr von Hochzoll fand man kein Mittel und musste viel ackern, um überhaupt mal freie Wurfgelegenheiten zu bekommen. In der Abwehr wiederum bekamen es die Tigers nicht auf die Reihe, die einfachen, aber routiniert ausgespielten Abläufe der Heimmannschaft zu unterbinden. Nach knapp 20 Minuten lag die Zweite bereits mit 2:11 zurück. Dann allerdings gelang den Tigers etwas mehr: Coach Alexander Fischer stellte im Angriff um, fortan spielte man mit zwei Kreisläufern und konnte mit dieser Maßnahme den Abwehrriegel der Hochzoller öfter mal knacken. Ein paar Tore von Jan Kandzora, Maximilian Buck und Patrick Stiegelmair später stand es zur Halbzeit aus Sicht von 1871 zwar 8:18, womit das Spiel faktisch bereits gelaufen war – das Ergebnis war allerdings nicht ganz so desaströs, wie es die ersten Minuten hatten erahnen lassen.
In der zweiten Spielhälfte schlugen sich die Tigers besser, kamen öfter zu einfachen Toren und vertändelten im Angriff auch nicht mehr ganz so viele Bälle. Am Ergebnis rütteln konnte man dennoch nicht mehr, nur: es in Grenzen halten. Dazu war Hochzoll zu gut besetzt, zu überlegen und von der Zweiten an diesem Tag zumindest zu keinem Zeitpunkt in Gefahr zu bringen. Gab es auch Positives zu vermerken? Eigentlich nicht wirklich. Allenfalls, dass es ein faires Spiel auf beiden Seiten war, wozu ein souveränes Schiedsrichter-Duo mit klarer Linie durchaus beitrug, und dass die Tigers kämpften, auch wenn schnell klar war, dass es an dem Tag für sie nichts zu holen gab. Mit 4:4 Punkten steht die Mannschaft nun im Tabellenmittelfeld.