Wichtiges Zwischenziel im Abstiegskampf der Damen.
Nachdem sich die 1871-Damen durch das minimal bessere
Torverhältnis auf den vorletzten Tabellenplatz gekämpft hatten, stand mit dem
VSC Donauwörth, der aktuell auf Tabellenplatz Zwei rangiert, am Sonntag, den
10.03.2019, eine riesige Herausforderung vor den Mädels. Zusätzlich waren die
Augsburgerinnen an diesem Wochenende erneut durch zahlreiche gesundheitliche
Ausfälle geschwächt und konnten nur auf lediglich drei Auswechselspieler
zurückgreifen. Doch auch auf Seiten der Gäste war die Bank mit insgesamt neun
Personen alles andere als gut besetzt. Nach 60 Minuten Kampf um jedes Tor
endete die Partie mit einem akzeptablen Endstand von 19:26.
Da man im Hinspiel zahlreiche einfache Tore durch das
schnelle Anspiel oder Kontergegenstößen der Donauwörtherinnen hinnehmen musste,
war es das Ziel der Mädels, diese Stärke der Gegner gar nicht erst ausspielen
zu lassen. Gelang dies über weite Teile des Spiels relativ gut, musste man sich
dennoch immer wieder eingestehen, dass man sich zu viele einfache Fehler im
Rückzugsverhalten erlaubte. Dank des fehlenden Zielwassers bei einigen freien
Würfen und der tollen Torhüterleistung von Keeperin Marie war es den Gästen
aber nicht möglich sich deutlich vor den Augsburgerinnen abzusetzen. Im Angriff
kämpften die 1871-Mädels um jedes Tor und konnte durch teils schöne Anspiele
über den Kreis punkten. Mit einem Zwischenstand von 10:13 verabschiedeten sich
die beiden Teams in die Halbzeitpause.
Dass in diesem Spiel noch einiges an Verbesserungspotenzial
liegt war allen Beteiligten klar. Die zweite Halbzeit wollte man
dementsprechend im Angriff breiter und aktiver gestalten, um die Abwehr noch
mehr in Bewegung zu versetzen. Dieser Vorsatz gelang und die Mädels erkämpften
sich in der 41. Minute den Anschlusstreffer zum 15:16. Doch zunehmend traten
nun bekannte Ermüdungserscheinungen auf Seiten der Gastgeberinnen auf und die
vermehrten Fehlpässe wurden durch das Team aus Donauwörth erfolgreich genutzt.
Nachdem mit Franzi Sendl dann auch noch eine wichtige Stütze im Rückraum
verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen musste, gestaltete sich das Spiel
zunehmend zu Gunsten der Gäste. Mit einem Endstand von 19:26 gab man dem VSC
die Punkte mit ins Gepäck.
Das kommende Spiel am 17.03.2019 um 14:20 Uhr wird für die
Damen hierdurch aber noch einmal besonders brisant. Im Derby gegen die TSG
Augsburg II müssen die 1871erinnen unbedingt punkten um sich hoffentlich
dauerhaft vom letzten Tabellenplatz verabschieden zu können und noch eine
Chance auf den Klassenerhalt zu halten.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Holtz (Tor), Birk (4),
Sendl (2), Lindloff, Höfner (6), Pittner (3), Heiß, Pogacias, Schwemmreiter
(4), Anke
Gegen die Mannschaft aus Hochzoll gab es für die Zweite der Tigers am Samstag, den 09. März 2019, erwartungsgemäß nichts zu holen. DJK zeigte dem Team Grenzen auf, auch wenn es phasenweise gar nicht mal schlecht lief. Bis zum 6:9 in der Mitte der ersten Halbzeit war das Spiel noch halbwegs offen, dann zog die Auswärtsmannschaft davon. Dies lag vor allem an den schnellen ersten und zweiten Wellen, die die Hochzoller liefen – je länger das Spiel dauerte, desto schwerer kamen die Männer von 1871 hinterher. Zur Pause stand es 11:19.
Die zweite Halbzeit verlief ähnlich: Teils war es ganz ansehnlich, was die Zweite der Tigers so zusammenspielte, teils wurde man von Hochzoll überrannt. Zwischen Minute 32 und 45 erzielte man nur ein Tor, eine Spielphase, in der das Auswärtsteam seinen Vorsprung deutlich ausbauen konnte. Mit 23:40 war das Ergebnis letztlich deutlich. Mit der Niederlage hatte man gerechnet, negativ bleiben aus Tigers-Sicht bei diesem Spiel vor allem aber zwei Punkte in Erinnerung: Zum einen die Verletzungen zweier Spieler, die für kommenden Partien erst einmal ausfallen, zum anderen die teils sehr konfusen Entscheidungen des Schiedsrichters, die mehrfach Unverständnis und Verärgerung hervorriefen.
1871er setzen Siegesserie gegen Schwabmünchner Reserve fort.
Am vergangenen Samstag, 09.03.2019, begegneten sich die im Positivtrend befindlichen Augsburger Tigers und der recht abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz rangierende TSV Schwabmünchen II zum Punktekampf in der Halle am Meierweg. Das Kräftemessen mit sehr ungleichen Voraussetzungen endete, nach einer mit Strafzeiten gesäten Partie, mit 29:22 für die Hausherren, welche damit ihre Aspirationen auf den direkten Wiederaufstieg untermauerten.
Im Hinspiel konnte man den Gegner trotz
Anfangsschwierigkeiten recht deutlich in seine Schranken weisen. Dies zu
wiederholen galt es im Kampf um Platz Zwei zu zeigen, denn nur ohne sich Patzer
in vermeintlich leichten Spielen zu leisten, kann man am TSV Friedberg III in
der Tabelle vorbeiziehen und dessen neuerliche Auswärtsschwäche nutzen. Dennoch
standen die Vorzeichen in Sachen personeller Ausstattung für Trainer Lubos
Urban ungünstig, denn mit Lukas Schmölz meldete sich ein wichtiger
Schlüsselspieler ab. Aufgrund der aktuell doch länger werdenden Ausfallliste
war die Mannschaft auf lediglich acht Feldspieler zusammengeschrumpft, sodass
man auf Spieler der zweiten Mannschaft zurückgreifen musste. Unglücklicherweise
verletzte sich die Aushilfskraft im zuvor stattfindenden Spiel und die Bank war
nahezu unbesetzt.
Von Beginn an wollte man den Gästen zeigen, wer denn der Herr im Haus war und so langte man in der Defensive in den ersten Minuten etwas übereifrig zu und erhielt prompt die Quittung für eher harmlos anmutende Fouls. Im Angriff versuchte man zunächst mit der Brechstange zum Torerfolg zu kommen und konnte sich dadurch direkt zwei Siebenmeter erarbeiten, welche von Eduard Bossauer mit hundertprozentiger Sicherheit verwandelt wurden. Nach zehn Minuten führte man mit 4:1 Toren, doch nach der ersten Zwei-Minuten-Strafe der Begegnung gegen Moritz Voit drehte sich das Blatt und die Schwabmünchner gelangten durch einfach herausgespielte Tore zum 4:4-Ausgleich. Ehe man sich versah, hatte sich ein knapper Spielverlauf abgezeichnet, wobei den Tigers in dieser Phase die nötige Cleverness im Torabschluss fehlte. In der Defensive versuchte man sich zwar gegenseitig zu motivieren, doch ließ man die nötige Konsequenz im Handeln vermissen, sodass sich die Gästetruppe aus Schwabmünchen bis zur 19. Spielminute in Schlagdistanz halten konnte. Der Spielertrainer der Gäste und sein Assisstent auf der Bank verordneten ihrer Mannschaft in der 23. Minute eine Auszeit, welche jedoch zur Folge hatte, dass sich das Team von Trainer Lubos Urban durch schöne Treffer von Maximilian Kranz endlich auf eine erleichternde 14:8-Pausenführung absetzten konnte.
In der Kabine mahnte der 1871-Coach seine Mannen abermals nicht zu leichtfertig mit dieser Führung umzugehen, denn noch waren 30 Minuten intensiven Handballs zu spielen. Trotz reduzierter Personaldecke forderte er seine Männer auf weiter ein hohes Tempo im Angriff zu gehen, denn über das schnelle Gegenstoßspiel versprach man sich einfache Tore.
Direkt nach Wiederanpfiff konnte man diese Forderung umsetzen und erhöhte den Vorsprung auf sieben Tore, doch in der Abwehr wurden harmlose Aktionen hart mit Zwei-Minuten-Strafen geahndet, was sich den TSV-Cracks teils nicht erschloss und zu Diskussionen mit dem Unparteiischen führte. Daraufhin musste Bastian Koppe bereits nach 37 Minuten mit der roten Karte infolge dreier Zwei-Minuten-Strafen das Feld verlassen, sodass sich die Bank zusehends leerte. Nachdem man sich von diesem Schreck erholt hatte, legten Maximilian Kranz und der Topscorer des Abends Manuel Feistle eine Serie hin und brachten ihr Team mit 20:12 Toren in Front. Angespornt von den guten Leistungen ihrer Mannschaftskameraden besannen sich auch die bislang recht erfolglos agierenden Mitspieler auf das Torewerfen, wodurch man in der 48. Minute mit 23:14 führte. Wiederholt jedoch waren einige Schiedsrichterentscheidungen nicht direkt nachvollziehbar, sodass sich ein weiterer 1871er eine rote Karte einhandelte. Fortan musste man hoffen, dass kein verletzungsbedingter Ausfall hinzukam, da die Bank von der 48. Spielminute nur noch von den Mannschaftsverantwortlichen besetzt war. Gänzlich unbeirrt von den Geschehnissen war Eduard Bossauer vom Siebenmeterpunkt und netzte zielsicher ein. Ein wenig überrumpelt war man in dieser Spielphase von der taktischen Maßnahme des Gästetrainers, welcher wie bei der WM 2019 bereits zu sehen war, auf den Torhüter verzichtete und stattdessen einen siebten Feldspieler einsetzte, um eine permanente Überzahlsituation im eigenen Angriff herbeizuführen. Dadurch konnten die Schwabmünchner den zwischenzeitlichen 9-Tore-Vorsprung kurzzeitig wieder auf sieben Tore reduzieren, was aber auch einer schlechten Chancenverwertung der Augsburger zu verdanken war. Den Schlusspunkt für den TSV 1871 markierte Manuel Feistle mit seinem zehnten Treffer an diesem Abend, dem nur noch von Ergebniskorrektur der Gäste folgte. Das Spiel endete 29:22 für den nun auf Tabellenplatz Zwei gekletterten TSV 1871 Augsburg.
Die nächste Partie für die erste Herrenmannschaft findet am
nächsten Samstag, den 16.03.2019 um 17:30 Uhr beim TSV Bäumenheim, gegen den im
Hinspiel bereits ein Kantersieg gelandet werden konnte, statt. Mit gestärkter
Brust können die Herren in diese Begegnung starten, denn man konnte durch den
Zweipunkterfolg gegen den TSV Schwabmünchen erstmals in dieser Saison den TSV
Friedberg III vom zweiten Tabellenplatz, der vermutlich den direkten
Wiederaufstieg ermöglicht, verdrängen.
Männliche C-Jugend eröffnete den Heimspieltag in heimischer Halle gegen den TSV Gersthofen.
Erneut zeigten die Augsburger Jungs am Samstag, den 09.03., eine ordentliche Leistung und führten nach nur zehn gespielten Minuten bereits mit 10:2. Die Abwehr samt Torwart standen zu Beginn der Partie sehr gut, sodass die Gäste nur selten frei zum Wurf kamen. Im Angriff der Tigers gelangen einfache und schnelle Treffer durch gute Einzelarbeit der Spieler. Stellenweise bekamen die Zuschauer auch wunderschöne Kombinationen zu sehen. Nach der ersten Auszeit in der 15. Minute ging die Konzentration der Gastgeber doch leider etwas verloren. Ab und an wurde der Ball recht leichtfertig an die offensive Abwehr des Gegners verschenkt, oder durch technische Fehler verloren. Trotzdem dominierten die 1871-Jungs das Spiel weiterhin und erspielten zur Halbzeit ein beruhigendes 20:11.
Viel Rotationsmöglichkeiten standen mit nur zwei Auswechselspielern in dieser Partie leider nicht offen. Die zweite Hälfte begann also erneut die Startformation. Der Fairness halber sei erwähnt, dass es den Gästen mit nur einem Mann auf der Ersatzbank nicht besser ging. Dennoch konnte sich der TSV Gersthofen in der zweiten Spielhälfte etwas steigern. Die Hausherren waren in der Abwehr nun deutlich öfter den berühmten Schritt zu langsam und machten es dem Gegner dadurch oft viel zu leicht. Am Spielverlauf änderte sich im Vergleich zur ersten Halbzeit aber trotzdem nicht viel. Die Gäste konnten an diesem Tag leider nicht mithalten. Zum Ende der Partie nutzte man den deutlichen Vorsprung auf Seiten der 1871er dann sogar noch um eine neue Formationen zu testen. Mit einem Endstand von 39:23 verabschiedeten sich die Teams und die Tiger dürfen damit weitere Punkte auf ihrem Konto verbuchen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin (7), Markus (4), Luis (2), Ivan (8), Felix (9), Noah S., Noah R. (9)
Sonntagnachmittag. Strahlender Sonnenschein. Etliche Spaziergänger sind auf den Gehwegen unterwegs. Man könnte sich gut vorstellen überall zu sein, nur nicht in der Sporthalle. Die Jungs der mC hingegen waren genau dort. Und zwar zu 100 Prozent, ab der ersten Sekunde. In der Abwehr wurde durch harte, aber faire Arbeit der Grundstein für den Erfolg im Angriff gelegt. Nahezu jeder Ballgewinn konnte im gegnerischen Tor versenkt werden. Die wenigen Chancen, die die Hausherren bekamen wurden glänzend pariert oder landeten am Pfosten bzw. neben dem Tor. Der Gegner erwachte erst beim 0:4 nach fünf Minuten. Der Heim-Trainer reagierte auf den verkorksten Auftritt seines Teams und nahm in der 15. Minute die erste Auszeit (2:9). Auch nach dieser kurzen Unterbrechung machten die Tiger-Jungs genau dort weiter wo sie aufgehört hatten und erkämpften einen zehn Tore Vorsprung (5:15) bis zur Halbzeit.
Die Ansprache in der Heim-Kabine schien gefruchtet zu haben, denn die Hausherren präsentierten sich in den ersten Minuten der zweiten Hälfte mit einem ganz anderen Gesicht und konnten ihrerseits zu fünf Treffern in Folge gelangen. Geschenkt wurde den Augsburger Jungs hier nun also doch nichts. Nach dieser kleinen Schwächephase zu Beginn des zweiten Spielabschnitts entwickelte sich doch noch ein spannendes Duell. Ausruhen war nicht. Wir mussten nochmal ordentlich dagegen halten um von der guten ersten Halbzeit profitieren zu können und die Punkte mit einem Endstand von 21:30 zu entführen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Sandro (1), Benjamin (5), Markus (4), Luis (1), Ivan (5), Felix (8), Noah (6)
Im ersten Spiel traf man auf die Tabellenführer von der JSG Burlafingen/Neu-Ulm, die mit 11 Jungs aus dem Vollen schöpfen konnten. Eine Bemerkung des Burlafinger Trainers, er hätte Angst vor uns, nahm man in diesem Moment noch nicht wirklich ernst.
Durch die fehlende Motivation und auch viel Pech, schienen die Jungs die ersten sieben Minuten noch nicht wirklich auf dem Feld angekommen zu sein und Burlafingen konnte mit 0:5 in Führung gehen. Erst in der 8. Minute gelang das erste Tigertor. Jedoch
setzten die Gegner ihr erfolgreiches Spiel fort und konnten 1:7 davonziehen.
Zur Halbzeit stand dann ein niederschmetterndes 3:8 auf der Tafel.
Keiner hätte mehr mit einer wesentlichen Veränderung gerechnet, jedoch bewirkte die Halbzeitansprache und ein kleines Traubenzuckerdoping plötzlich Wunder und die Tiger traten wie verwandelt aufs Spielfeld zurück. Die Jungs kehrten das „Raubtier“ nach außen und motivierten sich lauthals. Endlich landete auch der Ball im Netz und eine furiose Aufholjagd begann. In nur sieben weiteren Minuten kämpfte man sich auf 7:12 heran. 8:13, 9:13, 10:13…12:13, die Burlafinger wussten überhaupt nicht, wie ihnen geschieht und endlich begründeten unsere Tiger, die anfänglichen Bedenken des gegnerischen Trainers.
Zwei Minuten vor Spielende stand es nervenaufreibende 13:13. Ein Unentschieden wäre nach dieser grandiosen Aufholjagd wohl mehr als verdient gewesen, jedoch gelang in der letzten Minute den Gästen aus Burlafingen noch der 13:14 Siegtreffer.
Jungs, ihr wart großartig und habt wieder einmal bewiesen, dass man mit Zusammenhalt und Füreinander auch dem Tabellenführer das Fürchten lehren kann!
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Louis(Tor), Thilo, Erhan (5), Martin, Tim (2), Philip, Noah (6)
TSV 1871 Augsburg – TSV Haunstetten II 9:8 (5:3)
Im zweiten Spiel trat man den Gastgebern aus Haunstetten gegenüber, die aufgrund großer „Personalprobleme“ mit vielen Spielern der ersten Mannschaft antraten. Voller Adrenalin, jedoch auch schon ziemlich ausgepowert vom ersten Spiel, wollten sich die Tiger von diesen Informationen jedoch nicht einschüchtern lassen.
Endlich spielten die Jungs Handball und machten mit einer Führung von 4:1 schnell klar, wer hier das Sagen hatte. Auch Louis im Tor zeigte den Gastgebern wo der Hammer
hängt und entschärfte neben zahlreiche Paraden alle drei 7m der Haunstetter.
In den letzten Minuten dieses Spiel gingen unseren Tigerjungs dann doch langsam die Kräfte aus und es wurde noch einmal spannend. Jedoch konnte man die Siegespunkte verdient mit 9:8 mit nach Hause nehmen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Louis (Tor), Thilo, Erhan (1), Martin (1), Tim, Philip, Noah (7)
Vor der Saison hatte man die Zweite noch einmal gemeldet, um junge Spieler an den Herrenhandball heranzuführen. Keine schlechte Idee eigentlich, ist doch im Handball der Unterschied zwischen Jugend- und Erwachsenenbereich ziemlich groß. Auswärts gegen die Zweite von Göggingen zeigte sich allerdings, was von dieser Idee übrig geblieben ist: nicht besonders viel. Der Kader der Zweiten der Tigers bestand am Samstag, 23.02.2019, nur aus sieben Mann; ohne Vertreter der alten Garde hätte man gar nicht erst antreten brauchen – und auch so war es knapp. Letztlich hatte die Zweite zwar keinen Auswechselspieler, aber dafür einen erhöhten Altersdurchschnitt. Es gibt bessere Voraussetzungen, zumal Göggingen zu den stärkeren Mannschaften der Liga gehört.
Angesichts dessen schlugen sich die Tigers ziemlich gut. Bis zum 8:8 in der 20. Minute gestaltete man das Spiel gegen die erheblich breiter aufgestellten Gögginger offen, was an einer konzentrierten Angriffsleistung und Udo Kasten im Tor lag, der den ein oder anderen freien Ball der Heimmannschaft wegnahm. Dann allerdings zog Göggingen davon; insbesondere Rückraumspieler Stephan Prihoda bekam das Team von 1871 nie wirklich in den Griff. Zur Halbzeit stand es 15:10, ein akzeptables Ergebnis.
In der zweiten Halbzeit schaffte man es immerhin, gegen Göggingen nicht unterzugehen, nicht zu viele technische Fehler mit daraus resultierendem Tempogegenstoß zu machen – und im Angriff einige schöne Tore zu erzielen. Die Niederlage mit neun Toren ging in Ordnung. Die Leistung passte soweit also eigentlich, mehr war mit diesem Kader und gegen diesen Gegner nicht zu holen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Kasten (Tor), Fischer (3), Fröhlich (1), Kandzora (10/3), Roppel (4), Ziernhöld (2), Stadlmeier.
Die
letzte hohe Niederlage gegen den mittlerweile Tabellenführenden TSV Meitingen
steckte den Augsburger Mädels noch im Hinterkopf, als sie am 22.02.2019 die
Fahrt nach Schwabmünchen antraten. Ohne mitreisenden Trainer waren die Damen an
diesem Tag zudem ganz für sich selbst verantwortlich. In der Hinrunde musste
man gegen das Team des TSV Schwabmünchen II eine recht deutliche Niederlage
hinnehmen, obwohl man hier bereits über weite Teile des Spiels zeigte, dass man
mit den Gegnern durchaus mithalten konnte. Ein ähnliches Bild bot sich den
Zuschauern vergangenen Samstag erneut, doch dank großen Kampfgeistes bis zur
letzten Minute fiel das Ergebnis mit einem Endstand von 25:22 weit nicht so
deutlich aus wie im letzten Aufeinandertreffen.
In
den ersten Minuten der Partie schien es für die Augsburgerinnen wie verhext.
Zwar erspielte man sich in nahezu jedem Angriff gute Chancen, doch der Ball
wollte einfach nicht den Weg an der Schwabmünchner Torhüterin vorbei finden,
die keinerlei Mühe hatte die halbhohen Würfe zu entschärfen. Erst in der achten
Minute, als die Gastgeberinnen bereits mit vier Toren in Front lagen gelang der
erste Treffer für die 1871er durch Jennifer Schmatkow. Doch auch das zweite Tor
ließ ganze weitere zehn Minuten auf sich warten. Nur dank einer soliden
Abwehrarbeit und einer gut aufgelegten Sandra Stohrer im Tor gelang es den
Schwabmünchnerinnen nicht sich deutlicher abzusetzen. Mit diesem zweiten Tor
schien jedoch endlich der Bann gebrochen und das Glück kehrte zu den Mädels
zurück, denn nun fand der Ball vermehrt den Weg ins Eckige und auch die
Abwehrformation der Augsburgerinnen agierte noch gefestigter. So entwickelte
sich in den letzten zehn Minuten ein offener Schlagabtausch, bei dem allerdings
der TSV Schwabmünchen immer knapp die Oberhand behielt. Mit einem Zwischenstand
von 9:8 verabschiedeten sich die Teams in die Halbzeitpause.
Die
Mädels nutzten die Halbzeitpause um sich zu erholen, zu besprechen und sich
gegenseitig zu motivieren, denn ein Sieg war zu diesem Zeitpunkt in greifbarer
Nähe. Hoch motiviert trat man mit den besten Vorsätzen zurück auf das
Spielfeld. Jedoch ähnlich wie zu Beginn der ersten Halbzeit wollte den 1871-Damen
einfach nichts gelingen. Tor um Tor vergrößerte sich die Führung der
Gastgeberinnen bis auf 21:13 und es deutete sich erneut ein Endergebnis an, das
den Spielverlauf nicht adäquat widerspiegelt. Doch nach einem Timeout, das die
Mädels nutzten, um sich noch einmal komplett neu zu ordnen und endlich wieder
Ruhe in das eigene Spiel zu bekommen ging erneut ein Ruck durch das Team. In
einer rasanten Aufholjagd in den letzten zehn Minuten der Partie pirschten sich
die Augsburger Mädels innerhalb kürzester Zeit wieder bis auf drei Tore an das
Heimteam heran, das durch den plötzlichen Umschwung sichtlich überrumpelt war.
Wären zu diesem Zeitpunkt noch fünf Minuten länger zu spielen gewesen, wäre der
Sieg erneut in greifbare Nähe gerückt, doch so mussten sich die 1871-Damen nach
60 gespielten Minuten leider mit einem Endstand von 25:22 erneut geschlagen
geben.
Dennoch
hat sich der Kampf um jedes dieser Tore gelohnt, denn dank des Torverhältnisses
konnten die Damen erneut den letzten Tabellenplatz verlassen. Dies sollte für
die Mädels Ansporn genug sein im nächsten Spiel gegen den VSC Donauwörth am
10.03.2019 die gleiche Entschlossenheit und Aufopferungsbereitschaft auf das
Parkett zu bringen.
Tigers bleiben in der Erfolgsspur gegen Meitingen.
Im letzten Rundenspiel gegen den TSV Meitingen galt es, die
im Hinspiel erlittene bittere Heimpleite wieder gut zu machen. Das Lubos-Team
setzte alles daran und konnte nach Schwierigkeiten in Halbzeit Eins das Ruder
rechtzeitig herumreißen und einen dann ungefährdeten 22:28-Erfolg feiern. Somit
bleibt man im neuen Handballjahr noch unbezwungen und blickt optimistisch auf
die nächsten Aufgaben.
Wie zuletzt gegen den Gegner aus Aichach war man aus der Hinrundenpartie gewarnt, denn zu Hause ließ man gegen die Meitinger wichtige zwei Punkte liegen, was der eigenen Unkonzentriertheit in den letzten Minuten geschuldet war. Damit sich dies nicht wiederholen sollte, fokussierte man sich in der Vorbereitung auf diese schwere Begegnung darauf schneller von der Defensive in den Angriff umzuschalten. Zu Beginn gelang dies den Augsburgern überhaupt nicht und man musste ab der siebten Spielminute ständig einem Rückstand hinterherrennen. Die Hausherren setzten den Tigers in der Anfangsphase eine harte, aber faire Abwehrformation entgegen, die die 1871er vor unerwartet große Probleme stellte und nur sehr mühsam durchdrungen werden konnte. Aus dieser sicheren Defensive heraus legten die Meitinger los wie die sprichwörtliche Feuerwehr und konnten zahlreiche einfache Tore aus dem Tempogegenstoß oder der zweiten Welle erzielen. Auf Seiten der Augsburger war das Angriffsspiel zu bewegungsarm und der Ball wollte nicht so recht laufen, sodass man nur dank Lukas Schmölz und Maximilian Kranz zumindest den Anschluss halten konnte. Die Gastgeber agierten im Angriff überwiegend über den Kreisspieler sowie im Eins-gegen-Eins auf den Außenpositionen und man ließ sich dort auf einige Scharmützel ein, woraus mehrere vermeidbare Zeitstrafen resultierten. Kurze Verwirrung herrschte auf dem Spielfeld in dieser Phase des Spiels dennoch, denn die beiden Damen am Zeitnehmertisch waren mit der Spieluhr für den Moment überfordert. In all dieser Hektik und Aufregung nahm Coach Urban seine erste Auszeit, um sein Team neu zu ordnen. Daraufhin kehrte wieder Ordnung in den Abwehrverband und das Angriffsspiel ein, sodass man das Blatt bereits zur Halbzeitpause wenden konnte und sich mit einer knappen 9:11-Führung in diese begeben konnte.
In der Halbzeitansprache appellierte der
Mannschaftsverantwortliche an seine Männer, dass diese unbedingt temporeicher
zu Werk gehen mussten und in der Verteidigung körperlich sowie geistig
präsenter sein mussten.
Unverändert betraten die Augsburger Jungs das Parkett zum Anpfiff der zweiten Spielhälfte und versuchten direkt die taktischen Vorgaben umzusetzen. Dies gelang ausgesprochen gut, denn der TSV Meitingen erzielte zwischen der 31. und der 39. Spielminute kein einziges Tor, was auch der hervorragenden Torhüterleistung von Elias Winkelbauer zu verdanken ist. Zusammen mit einer engagierten Deckungsarbeit vereitelte der Torwart zahlreiche gute Möglichkeiten der Heimmannschaft und konnte somit maßgeblich zu dieser starken Phase des Spiels beitragen. Erst nach einer Auszeit von Trainer Christian Olmer fand dessen Team wieder den Weg ins Eckige, doch der Abstand zu den Augsburgern war bereits auf acht Tore angewachsen. Nach 39 Spielminuten konnten die wenigen mitgereisten Unterstützer ein Zwischenergebnis von 10:18 an der Anzeigentafel erblicken. Diesen Vorsprung wollte man in den verbleibenden 20 Minuten wahren beziehungsweise noch ausbauen. Doch aus unzähligen vorangegangenen Spielen war den Tigers sehr wohl bewusst, dass gerade in solchen Phasen die Konzentration oft nachließ und sich der Gegner wieder heranpirschen konnte. Im Hinspiel war dies bereits so geschehen und brachte ein böses Erwachen für die Augsburger mit sich als diese sich mit 23:25 in der eigenen Halle geschlagen geben mussten. Diesmal sollte es anders kommen, denn die Herren bissen sich regelrecht in die Partie. Eine von Bastian Koppe gut formierte 5:1-Abwehr konnte, abgesehen von wenigen einfachen Toren von der rechten Außenposition, die gegnerischen Angriffsbemühungen in Schach halten und der Gastgeber konnte bis zur 51. Spielminute lediglich auf minimal sieben Treffer Differenz herankommen. In den letzten Atemzügen der Partie merkte man den Gästen durchaus an, dass dieser Kampf zurück ins Spiel Kräfte gekostet hatte und man die Spielgeschwindigkeit etwas reduzierte. Infolgedessen gelang es den Meitingern den Endstand von 22:28 herbeizuführen, da sich auch die Trefferquote auf Seiten der Augsburger Jungs verschlechterte. Dieser Auswärtserfolg war letzten Endes mehr als verdient, denn man besann sich kurz vor der Halbzeitpause seiner eigenen Stärken und konnte den Meitingern Paroli bieten. Ausgehend von einer stark verbesserten Defensive konnte man sich in den zweiten 30 Minuten auch in der Offensive deutlich steigern.
Diesen positiven Trend in die nächste Partie nach der Faschingspause mitzunehmen muss oberste Priorität haben, denn um die Tabellenspitze nicht aus dem Blick zu verlieren darf man sich auch gegen den vermeintlich schwächeren Gegner TSV Schwabmünchen II keinen Patzer leisten, obwohl dieser derzeit das Schlusslicht des Klassements bildet. Anpfiff zur Begegnung unter ungleichen Voraussetzungen ist am Samstag, den 09.03.2019 um 19:30 Uhr am Meierweg. Zuvor findet das Spiel der männlichen C-Jugend gegen den TSV Gersthofen um 15:30 Uhr, sowie das Kräftemessen der zweiten Mannschaft gegen den DJK Augsburg-Hochzoll um 17:30 Uhr statt. Alle Teams freuen sich auf lautstarke Anfeuerungsrufe von der Tribüne und wünschen eine narrische Faschingszeit.
Nach dem Sieg letzte Woche gegen den TSV Neu-Ulm starteten die Damen am 17.02.2019 voller Motivation in das nächste Spiel gegen den TSV Meitingen. Der aktuell Zweitplatzierte der Liga war jedoch kein leichter Kontrahent und so sind die Gäste aus Meitingen leider mit einem Endstand von 16:31 und den, für die 1871er, so wichtigen Punkten im Gepäck wieder nach Hause gefahren.
Ganz im Gegenteil zum Hinspiel konnte man diesmal seitens der 1871-Damen zwar dank einer gut besetzten Bank aus dem Vollen schöpfen, doch auch das half an diesem Tag nicht wirklich. Am Anfang war die Motivation noch hoch und die Damen gingen zu Beginn sorgar in Führung, doch das sollte bis zum Schlusspfiff auch das einzige Mal bleiben. Bis zur achten Minute konnten die Augsburgerinnen noch mithalten (3:4), doch mit jeder weiteren Minute wuchs der Torabstand zunehmend. Die bereits bekannte, schnelle 5:1 Abwehr der Meitinger Gäste machte den Damen erneut zu schaffen und es gelang kaum auf das Tor abzuschließen. Die Ballverluste im Angriffsspiel der Gastgeberinnen nutzten die Gegner, meist erfolgreich zu einigen Gegenstößen, die auch den Weg in das Tor der 1871erinnen fanden. Die Motivation der Mädels sank mit jedem weiteren Tor der Gegner und jedem Ballverlust auf der eigenen Seite und so gingen die Damen mit einem 8:19 Rückstand in die Halbzeit.
Nach einer intensiven Ansprache vom Trainer in der Halbzeit war das Team des TSV 1871 wieder optimistisch und ließ die Damen des TSV Meitingen, die sich ihres Sieges auch schon sehr sicher waren und die Augsburger Mädels nicht mehr ernst nahmen, wieder mehr arbeiten. Doch dieser Zustand sollte nicht lange anhalten, denn den Gastgeberinnen ging mehr und mehr die Luft und Kraft aus, sodass der Torabstand sich wieder weiter vergrößerte und Meitingen komplett davon zog. Letzen Endes mussten sich das Team des TSV 1871 Augsburg mit einem 16:31 geschlagen geben.
Für das Spiel nächste Woche beim TSV Schwabmünchen sind die
Damen allerdings wieder zuversichtlich und hoffen auf den zweiten Sieg dieser
Saison.