Am Sonntag, 26.01.2020 traten die Mädels des TSV 1871 Augsburg die weite Reise nach Wittislingen an, um sich mit der ersten Damenmannschaft der HSG Lauingen-Wittislingen zu messen. Nachdem man sich in der Hinrunde nur denkbar knapp mit 11:12 geschlagen geben musste, hatte man auch hier noch eine Rechnung offen. Nahezu chancenlos musste das Team aus Augsburg jedoch an diesem Sonntag erneut die Punkte an die HSG abtreten.
Am späten Nachmittag standen sich in der Sporthalle der HSG zwei ungefähr gleichstark besetzte Teams gegenüber. Doch bereits in den ersten Minuten der Partie konnten die Gastgeberinnen nahezu ungehindert aufspielen, während die 1871-Abwehr dieser Offensive nur wenig entgegenzusetzen hatte. Nach acht gespielten Minuten und einem Rückstand von 4:0 sah sich Coach Michael gezwungen in einer Auszeit seine Mädchen neu einzustellen. Doch die Worte des Trainers sollten an diesem Tag nicht auf fruchtbaren Boden fallen. Das eigene Angriffsspiel blieb zu ungeduldig und unbedachte Abschlüsse führten dazu, dass Chance um Chance vergeben wurde und man die gegnerische Torhüterin vor keine Herausforderung stellen konnte. Auch in der Abwehr agierte man zu unkonzentriert und musste ob des späten Eingreifens einige 7-Meter-Strafwürfe für die HSG und Zwei-Minuten-Zeitstrafen für das eigene Team hinnehmen. Mit einem Zwischenstand von 14:5 verabschiedete man sich zur Halbzeit in die Kabinen.
Die Halbzeitpause nutzten die 1871erinnen um sich zu sammeln und ihren Fokus zurückzuerlangen. Doch erneut sollten die Worte des Trainers in der zweiten Spielhälfte nur verhallen. Auch wenn die 1871-Mädels die Köpfe nicht hängen ließen und es immer weiter versuchten, fehlte letzten Endes das Feuer und der Kampfgeist aus der zuletzt gespielten Partie gänzlich. Die sonst so souveräne Abwehr fand ein ums andere Mal einfach keine probaten Mittel gegen Angriffe der HSGlerinnen. Und auch die Keeperinnen zwischen den eigenen Pfosten der 1871-Mädels konnten ihrem Team an diesem Abend kein Rückhalt sein. So baute das Team aus Lauingen-Wittislingen ungehindert ihren Vorsprung weiter aus, wohingegen die Damen des TSV 1871 erst in der 60. Minute ihren zehnten Treffer für sich verbuchen konnten. Das Match endete letztendlich verdient mit einer deutlichen Niederlage von 26:10.
Das Team um die Coaches Stumpf und Winkelbauer steht nun vor der Herausforderung im weiteren Verlauf der Saison endlich einmal ihre Leistung und ihren Kampfgeist konstant zu halten, um noch ein annehmbares Saisonergebnis zu erzielen. Die nächste Chance sich zu beweisen steht bereits am kommenden Wochenende gegen den BHC Königsbr.09 II vor der Tür. Die Partie der Hinrunde konnte man auswärts für sich entscheiden. Es bleibt jedoch abzuwarten, ob dies den Mädels gegen den direkten Verfolger erneut gelingt. Anpfiff ist um 15:00 Uhr in der eigenen Halle am Meierweg 16. Die Mädels freuen sich über zahlreiche Unterstützung.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Holtz, Freter (beide Tor), Birk, Dobberstein (1), Walz, Asztalos (1), Pittner (1), Fischer, Pogacias, Schwemmreiter (3), Lichtenstern (2), Schmatkow, Jennifer (2).
Unsere Tiger-Kids der E-Jugend standen am 25.01.2020 erstmals im neuen Jahr in Bobingen auf dem Spielfeld und trafen hier auf die Mannschaften des TSV Bobingen II und des TSV Göggingen.
TSV Bobingen II – TSV 1871 Augsburg 17:8 (7:5)
Das erste Duell stand gegen den TSV Bobingen II auf dem Plan. Schnell musste man nach Anpfiff der Partie feststellen, dass die Gastgeber an diesem Tag jede eigene Unkonzentriertheit nutzen würden, um Tore zu erzielen. So gingen die Bobinger Kids schnell mit 3:0 in Führung. Erst Toni und Cristina brachen den Lauf der Bobinger und brachten ihr Team wieder zurück in das Spiel. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel bei dem die 1871-Kids sich leider nur bis zum Ausgleich herankämpfen konnten und den Anschluss bis zur Ende der ersten Halbzeit jedoch noch einmal verloren. Mit 7:5 ging man in die Pause um sich zu besprechen.
In der zweiten Hälfte wollte man sich nun vor allem in der Abwehr besser sortieren und im Angriff wollte man endlich sein geübtes Spiel nach vorne zeigen. Zurück auf dem Spielfeld konnten diese Vorsätze leider nicht komplett umgesetzt werden und so fielen die Tiger-Kids weiter hinter den Gastgebern zurück. Man versuchte sich immer häufiger mit notgedrungenen „Bogenlampen“-Pässen zu behelfen, die jedoch zunehmends von den gegnerischen Kindern abgefangen und in Tore umgewandelt wurden. Mit einem Endstand von 17:8 beendete man die Partie etwas geknickt.
TSV 1871 Augsburg – TSV Göggingen 10:6 (4:4)
Die zweite Partie gegen die Kinder des TSV Göggingen wollte man nun besser machen. Die Trainerinnen versuchten die 1871-Kids noch einmal dazu zu motivieren alles aus sich herauszuholen. Dieses Mal kamen die Tigers auch besser in das Spiel, wobei sich der TSV Göggingen nicht abhängen lassen wollte und bis zum Halbzeitpfiff sogar noch den Ausgleichstreffer erzielen konnte. Mit 4:4 besprachen sich die beiden Teams in der Pause.
Zurück in der Partie wollte man nun dieses Spiel unbedingt für sich entscheiden. Doch erneut verfolgten die Kinder aus Göggingen die Tiger-Kids auf Schritt und Tritt. Nach dem letztmaligen Ausgleich zum 6:6 schalteten die Augsburger Kinder aber doch noch einen Gang nach oben. Maria leistete im Tor ganze Arbeit und hielt ihrem Team so ausgezeichnet den Rücken frei. Dieses spannende Spiel endete letzten Endes mit 10:6 für den TSV 1871 Augsburg und so konnte man doch noch mit einem tollen Erfolgserlebnis die Heimfahrt antreten.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Casandra, Max, Beatriz, Penelope, Ena, Toni, Sabine, Cristina, Melvin, Maria, Sebastian.
Das Gastspiel der zweiten Mannschaft der SG 1871 Gersthofen stand
– wie sollte man auch anders erwarten – erneut unter keinem guten Stern. Um
überhaupt eine vollständige Mannschaft auf die Reise schicken zu können,
mussten Patrick Stiegelmair, Gerhard Koch und Samir Babovic zu einem Comeback
überredet werden. Hierfür ein großes Danke für die Unterstützung!
Erfreulicherweise war Coach Fischer wieder mit von der Partie, sodass er seinen Platz auf, bzw. neben der Bank wieder einnehmen konnte. In der Ansprache vor Anpfiff erinnerte er das Team nochmal an das Hinspiel, in dem man eine gute Leistung geboten hatte, welche leider nicht belohnt wurde. Dementsprechend war die Marschroute klar: Neusäß ist durchaus ein Gegner, den man ärgern kann. Den besseren Start in die Partie sollten aber die Hausherren haben. Die Absprachen in der Defensive stimmten bei der SG anfangs angesichts der erneut komplett neuen Kaderzusammensetzung nicht, was Neusäß mit einfachen Toren über den Kreisläufer nutzen konnte. So stand es bereits nach drei gespielten Minuten 4:0 für die Heimmannschaft. Jan Kandzora konnte sich als erster Torschütze der SG in den Spielbericht eintragen, ehe Neusäß weiter auf das Gaspedal drückte und schnell auf 7:1 davonzog. Coach Fischer nahm daraufhin einige Wechsel vor, worauf die Defensive nun etwas stabiler agierte und auch die Offensive langsam ins Rollen kam. Nach und nach gelang es den Tigers, das Match etwas offener zu gestalten und sie verkürzten zur Mitte der ersten Halbzeit auf 9:6. Die kurze Aufholjagd wurde jedoch schnell wieder zunichte gemacht, da sich wieder Unkonzentriertheiten in den Abwehrverbund einschlichen und auch im Angriff wurden erneut einige gute Möglichkeiten ungenutzt liegen gelassen. Bis Ende der ersten Spielhälfte konnten die Gastgeber so ihre Führung wieder ausbauen, sodass man schließlich mit 18:11 in die Kabinen ging.
Die Vorgaben für die zweite Hälfte waren recht schnell besprochen. Offensiv etwas mehr Druck und Bewegung, defensiv mehr Konsequenz und Körpersprache waren nötig, um das Spiel nochmal offener gestalten zu können. Doch die Gastgeber kamen deutlich besser aus der Pause und konnten weitere schnelle Tore durch Gegenstöße erzielen. Dem schnellen Spiel der jungen Truppe hatten die Herren der SG 1871 Gersthofen wenig entgegenzusetzen, da es in der Rückzugsbewegung schlicht am nötigen Tempo fehlte. Nach 41 Minuten konnte Neusäß bereits eine Führung von zehn Toren erspielen, was einer Vorentscheidung glich. Die SG hingegen musste sich jeden Treffer hart erarbeiten, was sich schließlich auch an den schwindenden Kräften erkennen ließ. Neusäß hatte somit keine Probleme mehr, das Ergebnis immer weiter in die Höhe zu schrauben, sodass schlussendlich ein deutliches 42:26 auf der Ergebnistafel abzulesen war.
Es bleibt abzuwarten, ob und wie die Zweite sich aus dieser schwarzen Serie befreien kann. Danke an die mitgereisten Fans und Zuschauer, die das Team trotz der negativen Ergebnisse weiter unterstützen. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Gerhard Koch, Samir Babovic (Tor), Andrei Lungu, Niklas Fischer (3/2), Hamed Doumbia, Jan Kandzora (10/2), Mathias Ziernhöld (1), Maximilian Öschay (5), Patrick Stiegelmair (4), Alexander Kranz (2), Manfred Fröhlich (1).
Kleines Lebenszeichen vor Weihnachten gegen den TSV Aichach.
Am Samstag, 14.12.2019 begegneten sich der TSV Aichach und die SG 1871 Gersthofen auf dem Parkett. Nach einer grandiosen Aufholjagd der Augsburger trennten sich beide Teams mit 22:22 unentschieden.
Abermals musste Coach Lubos Urban, verletzungs- sowie urlaubsbedingt, auf die volle Besetzung seiner Bank verzichten. Zumindest einen Rückkehrer konnte er mit Felix Reisner vermelden, der zwar nach überstandener Sprunggelenksverletzung noch nicht über die von ihm bekannte Agilität und Spritzigkeit verfügte, dennoch zu mehr Stabilität in der Defensive beitragen konnte.
Bereits in den ersten zehn Minuten war abzulesen, dass die Partie ein Kopf-an-Kopf-Rennen werden könnte, denn keinen der beiden Mannschaften gelang es sich abzusetzen. Im Angriff machte sich die mangelhafte Chancenverwertung bemerkbar, sodass man mehrere Tempogegenstöße gegen sich verzeichnete. Körperlich waren die Aichacher den Gästen aus Augsburg ein wenig überlegen und standen sehr kompakt, sodass die Lechstädter große Mühe hatten das Abwehrbollwerk zu überwinden. Auf der anderen Seite konnten die Lubos-Männer vor allem Thomas Bauer (TSV Aichach) nicht in den Griff bekommen. Somit konnte dieser sein Team Mitte der ersten Halbzeit mit 7:5 in Führung bringen. Doch dieser Vorsprung hatte nicht lange Bestand. Nach 21 Spielminuten stand es 8:8. Wenige Minuten später musste, der aus der zweiten Mannschaft nachberufene Maximilian Wessoly, nach einer etwas unglücklichen Abwehraktion mit einer roten Karte das Spielfeld verlassen. Nichtsdestotrotz versuchte man den Abstand nicht größer werden zu lassen und setzte vollen Körpereinsatz gegen die heranstürmenden Aichacher. Aus Sicht der Schiedsrichter war dies wohl etwas zu viel und mit Bastian Koppe, der mit zwei Mal Zwei-Minuten-Zeitstrafe vorübergehend des Feldes verwiesen wurde, fehlte eine wichtige Stütze in der Defensive. Folglich enteilten die Gastgeber bis zum Halbzeitpfiff mit 15:10 Toren.
In seiner Halbzeitansprache ermutigte Trainer Urban seine
Mannen trotz des deutlichen Rückstands weiter beharrlich in der Abwehr zu
arbeiten und im Angriff etwas konzentrierter beim Torabschluss vorzugehen, um
vielleicht den Abstand noch einmal verkürzen zu können.
Die zweite Hälfte des Spiels begann wie die erste Halbzeit
geendet hatte, kaum waren die Augsburger wieder zahlenmäßig ebenbürtig auf der
Platte, wurde ein anderer Spieler für zwei Minuten auf die Bank geschickt, was
die Verteidigung wesentlich erschwerte. Doch auch Michael Müller tat sein
Mögliches um den Abstand konstant zu halten. Leider fanden die Gäste am gegnerischen
Kreis noch zu selten den krönenden Abschluss und die technischen Fehler häuften
sich. Erst nach 40 Minuten nahm Bastian Koppe die Zügel in die Hand und das
Spiel in der Offensive wurde zwingender, sodass man den Gastgebern zahlreiche
Siebenmeter abnötigte, welche zumeist sicher verwandelt wurden. Fortan wurden
auch die Aichacher für ihr hartes Abwehrspiel mit Zwei-Minuten-Strafen bestraft
und die Augsburger kämpften sich Tor für Tor zurück ins Spiel. Sechs Minuten
vor Spielende konnte man erstmals wieder auf ein Tor herankommen und war für
die letzten Minuten der Partie höchst motiviert, den klaren Rückstand noch in
Zählbares umzuwandeln. Um die Anstrengungen der zweiten Halbzeit zu belohnen,
stellte Lubos Urban in der letzten Spielminute auf eine Mann-Mann-Deckung um,
um zeitnah den möglichen Ausgleichstreffer erzielen zu können. So geschehen nur
drei Sekunden vor Abpfiff. Der an diesem Tag sehr variabel vollendende Manuel
Feistle netzte den Ball zum 22:22-Endstand ein. Doch dies war nicht die letzte
Aktion. Mit der Schlusssirene erhielten die Paarstädter einen letzten Freiwurf
aus aussichtsreicher Position zugesprochen, welcher die Mauer der SGler
passierte, doch Michael Müller im Tor hielt den einen Punkt für die SG 1871
Gersthofen fest.
In der anstehenden Weihnachtspause muss unbedingt an der
eigenen Chancenverwertung gearbeitet werden, sowie die zurückkehrenden Spieler
wieder voll ins Mannschaftstraining integriert werden, sodass man die
Auftaktbegegnung der Rückrunde gegen den Zweitplatzierten TSV Haunstetten II diesmal
möglicherweise mit einer kleinen Überraschung beenden kann und nicht wieder
unglücklich mit einem Tor Differenz wie im Hinspiel unterliegt.
Wir wünschen allen Unterstützern ein gesegnetes
Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Handballjahr 2020.
Für die SG spielten:
Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M. (4), Koppe B. (2), Reisner
(6/5), Scherer (3), Tomov (2/1), Kurtovic, Feistle (5).
Am 14.12.2019 waren die 1871-Damen zu Gast beim TSV Aichach II. Mit neuer Motivation durch den vergangenen Sieg gegen die HSG Lauingen Wittislingen II, wollte man auch hier weitere wichtige Punkte mit nach Hause nehmen. Nach einem spannenden Match mussten sich die Damen allerdings in letzter Sekunde mit 16:15 geschlagen geben.
Erneut stand man mit einer sehr knappen personellen Besetzung einer vollen Bank auf der anderen Seite gegenüber. Aber nicht nur deswegen nahm man diese Partie nicht auf die leichte Schulter, denn auch in der Tabelle lagen die Teams nicht weit voneinander entfernt.
Die Partie begann für die Damen, wie so oft, nicht optimal: die ersten drei Treffer gingen sogleich auf das Konto der Gastgeberinnen, wohingegen sich die 1871erinnen sichtlich schwer taten im Spielgeschehen anzukommen. Sogar die erste 7m-Chance wurde an diesem Samstag Nachmittag erfolglos vergeben. Erst Nicole Dobberstein, die sich im weiteren Spielverlauf erneut von ihrer besten Seite zeigte, erlöste die Augsburgerinnen in der sechsten Minute von der quälenden 0 auf der Anzeigentafel. Doch dem Team des TSV Aichach II gelang es immer wieder erfolgreich auf das Tor der Gäste abzuschließen und sich so eine zeitweise Führung von fünf Toren herauszuspielen. Doch so leicht wollten sich die Tiger-Damen nicht abfertigen lassen. Durch nun agiler gespieltere Angriffe und einer konsequenteren Abwehrformation kämpften sich die Mädels bis zur Halbzeitpause zum 10:8 heran.
Die Marschrichtung nach der Pause war klar und zunächst konnte Annika Haas kurz nach der Pause auch den wichtigen Anschlusstreffer zum 10:9 erzielen. Doch der TSV Aichach II behielt hartnäckig die Oberhand und blieb die weitere Spielzeit mit zwei bis drei Toren in Front. Die beiden Teams lieferten sich die gesamte zweite Halbzeit einen offenen Schlagabtausch, der seinen Höhepunkt in der 60. Minute fand, als Sandra Asztalos 40 Sekunden vor Schluss den Ausgleichstreffer zum 15:15 erzielte. Der Ball lag nun jedoch ein letztes Mal in den Händen der Gastgeberinnen, die in allerletzter Sekunde den Ball tatsächlich noch einmal im Gehäuse der 1871er unterbrachten und sich so den Sieg sicherten.
Konnte man dieses Mal leider nicht mit dem Spielergebnis überzeugen, zeigten die Damen dennoch einen tollen Team- und Kampfgeist auf dem Feld. Die Weihnachtspause wird nun genutzt, um sich zu erholen und diverse Verletzungen und Krankheiten auszukurieren. Gestärkt will man dann in das neue Jahr und die Rückrunde starten, in der noch einige offene Rechnungen zu begleichen sind.
Die Damen wünschen allen Fans und Unterstützern frohe Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr!
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Holtz, Freter (beide Tor), Birk, Haas (1), Dobberstein (5), Asztlos (4), Pogacias, Schwemmreiter (3), Schmatkow, Jennifer (2).
Am Samstag, den 30.11.2019, traten die 1871-Damen zum Nachholspiel in Bäumenheim an. Hatte man den Termin für dieses Match bereits einmal aufgrund von zahlreichen Ausfällen verschieben müssen, stand man an diesem Wochenende leider erneut personell geschwächt auf dem Feld und sah sich einer vollen Bank der Gastgeberinnen gegenüber.
Die Mädels des TSV 1871 kamen denkbar schlecht ins Spiel. Man spielte im Angriff insgesamt zu statisch und unkreativ und fand man den Weg durch die gegnerische Abwehr vergab man die vielversprechenden Chancen ein ums andere Mal durch schlechte, unplatzierte Würfe, die für die Torhüterin aus Bäumenheim bestenfalls ein Aufwärmen waren oder das Tor gänzlich verfehlten. Auch in der Abwehrformation der Augsburgerinnen, die sonst sehr erfolgreich agierte, schlichen sich in diesem Duell Unsicherheiten ein. Anweisungen des Trainers wurden schlicht nicht umgesetzt und sogleich mit einigen unnötigen Gegentoren bestraft. Mit einem Halbzeitstand von 12:8 besprachen sich die Teams in den Kabinen.
Obwohl Trainer Stumpf in seiner Ansprache deutliche Worte für die gezeigte Leistung fand und dem Team neue Anregungen mit auf den Weg gab, schafften es die Damen leider nicht den, zu dem Zeitpunkt noch offenen, Spielstand zu drehen. Stattdessen machte sich, nicht zuletzt auch aufgrund der zumindest sehr zweifelhaften Entscheidungen des heimischen Schiedsrichters, Frustration breit und man verlor immer weiter den Anschluss. Mit einem Spielstand von 23:14 beendete man die Partie und muss die Leistung der Augsburgerinnen durchaus kritisch unter die Lupe nehmen. Die anfängliche Euphorie durch den guten Saisonstart scheint verflogen, nun gilt es seinen Kampfgeist wieder hervorzugraben und sich konzentriert auf das nächste Spiel vorzubereiten.
Dieses findet bereits am 07.12.2019 in der 1871-Halle gegen die HSG Lauingen-Wittislingen II statt. Nachdem man gegen die erste Mannschaft der HSG eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen musste, sollten in dieser Partie einige Möglichkeiten offen stehen, die die Tiger-Ladies zu nutzen versuchen.
Am
23.11.2019 fand in Friedberg ein Spieltag statt.
Augsburg 1871 – TSV Aichach II
Im
ersten Spiel gegen die zweite E-Jugend-Mannschaft aus Aichach gingen unsere
Spieler erwartungsvoll und neugierig aufs Spielfeld, denn die gegnerische
Mannschaft bestand überwiegend aus Mädchen. Das Spiel lief überraschend gut für
die Tigerkids. Trotz anfänglichen Würfen zu Beginn des Spiels, die ständig nur
die Torabhängung trafen, konnte ziemlich schnell ein Vorsprung von 5:0 Toren
herausgespielt werden. Zu Beginn konnte Toni viele Torerfolge erzielen. Auch die
Abwehr funktionierte gut, da Max und Melvin sehr schnell die freien
angreifenden Gegner deckten und die Anspiele unterbanden. Bis zur Halbzeit
konnte der Vorsprung gehalten werden und man ging mit 8:3 in die Pause.
Alle waren super motiviert und so waren die Tigerkids in der zweiten Halbzeit deutlich überlegen. Man konnte den Vorsprung weiter ausbauen. Bei einem Spielstand von 12:4 war man plötzlich in einer bisher unbekannten Situation. Es konnten die sichereren Spieler pausieren und es durften die Neulinge Spielerfahrung sammeln. Das Spiel endete 16:5 und so konnte endlich ein super Erfolgserlebnis erzielt werden.
1871 Augsburg – TSV Friedberg II
Gleich
anschließend stand das Spiel gegen den TSV Friedberg II an. In diesem Spiel
ging es zu Beginn ziemlich ausgeglichen hin und her. Man merkte aber, dass hier
nicht mehr mit dem gleichen Elan und Ehrgeiz gekämpft wurde. Zur Halbzeit stand
es 4:2 für Friedberg und es war noch alles drin.
Mit dem Vorsatz auch dieses Spiel zu gewinnen ging es nach der Pause wieder aufs Feld. Tatsächlich gelang es auch das Spiel bis zum 7:7 ausgeglichen zu gestalten. Es wäre mehr drin gewesen. Dann aber ließ die Kraft nach und es hat nicht ganz gereicht. Das Spiel wurde knapp mit 9:10 verloren.
Dennoch
hat der Spieltag den Kids großen Spaß gemacht, denn sie haben gesehen, dass sie
in dieser Gruppe mithalten können und es wird sicher in den nächsten Begegnungen
noch der eine oder andere Sieg drin sein.
Die Siegesserie der SG 1871-Gersthofen endet durch eine 33:23 (19:11) Niederlage beim BHC Königsbrunn.
Nach drei siegreichen Partien in Folge war die Zielsetzung für die Auswärtspartie am 09.11.2019 ganz klar: die Serie galt es fortzusetzen, um möglichst früh viele wichtige Punkt im Kampf um den Klassenerhalt auf der Habenseite einzusammeln. Trainer Urban konnte dabei auf einen breiten Kader zurückgreifen, wobei in dieser Begegnung die Linkshänder Felix Reisner und Yannis Pauler nicht zur Verfügung standen.
Ungeachtet dessen hatte die SG den deutlich besseren Start in die Begegnung, da zu Beginn der Abwehrblock stand und schöne Angriffskombinationen über den Kreis zu einer 3:6 Führung beitrugen. Torhüter Michael Müller knüpfte nahtlos an seine tolle Leistung aus der Vorwoche an. Ab der achten Spielminute machte sich ein Bruch in der Defensive bemerkbar, da man zusehends größere Probleme mit dem Rückraum der Hausherren aus Königsbrunn bekam. Sowohl Würfe aus der Distanz, als auch kluge Sperren des Kreisläufers führten zu einer Wende, sodass die Gastgeber in der 20. Minute erstmals eine höhere Führung herausspielen konnten. Dazu trugen auch die zahlreichen Zeitstrafen gegen die SG 1871 Gersthofen bei, die sich über weite Strecken der Begegnung in einer Unterzahlsituation behaupten musste. Das unausgeglichene Verhältnis der Zeitstrafen (SG 1871-Gersthofen: 7 vs. BHC Königsbrunn: 2) resultiert insbesondere aus der Schlussphase der ersten Hälfte, als sich die SG kurzzeitig in einer 3-Mann-Unterzahl Situation befand. So war es wenig verwunderlich, dass Königsbrunn weiter davonziehen konnte und letztlich mit einer 19:11 Führung in die Pause gehen konnte.
In der Halbzeitpause gab Trainer Urban seinen Männern mit
auf den Weg, dass man die Partie zu Beginn der ersten Hälfte schon einmal
dominiert hat. Darauf aufbauend solle man sich auf die eigenen Stärken besinnen
und das Spiel gedanklich „auf Null“ zurücksetzen.
Diese Vorgabe wurde direkt umgesetzt, indem man den Kreisläufer Maximilian Kranz besser in Szene setzen konnte und dieser nur durch Fouls gestoppt werden konnte. Die zahlreichen Strafwürfe an diesem Abend konnten von Eduard Bossauer zu 100% verwandelt werden. Nach 35 Minuten schmolz der Rückstand erstmals auf sechs Tore. Zwischenzeitlich erfolgte auf Seiten der SG ein Torhüterwechsel, da Michael Müller bei einem Gegenstoß umgerannt wurde. Hannes Wittgen machte seinen Job jedoch ebenso gut und hielt die Mannschaft im Spiel. Eine Zeitstrafe gegen Königsbrunn nutzte die SG 1871 Gersthofen und setzte den Spielstand auf 22:17. Leider hielt sich diese Phase des Aufbäumens wieder nur zehn Minuten lang, da man in die bekannten Muster aus der ersten Hälfte zurückfiel. Der Königsbrunner Rückraum wurde förmlich zu Torerfolgen eingeladen, da man zu spät auf die jeweiligen Spieler heraustrat. In der Offensive fehlten zudem leider die Alternativen, da die eingespielte Achse mit den beiden Linkshändern fehlte. So kam man in der 50. Minute zwar noch einmal auf 26:21 heran, doch konnte man die Situation nicht weiter verbessern. Vielmehr sorgten vier Gegentreffer in Folge dafür, dass man die letzte Chance auf einen möglichen Punktgewinn aufgeben musste. Das Spiel dümpelte in den letzten Minuten vor sich hin, ehe die Unparteiischen beim Stand von 33:23 die Begegnung beendeten.
Für das anstehende Duell gegen den bis dato ungeschlagenen
Tabellenführer aus Göggingen gilt es nun die Trainingswoche bestmöglich zu
nutzen. Abwehrfehler wie gegen Königsbrunn gilt es definitiv zu vermeiden, da
jede Mannschaft in der Bezirksoberliga diese gnadenlos bestrafen wird. Die
Offensive muss zudem variabler gestaltet werden, um die Gögginger
herauszufordern. Spielbeginn in der Anton-Bezler-Halle ist am 16.11.2019 um
19:30 Uhr.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Müller, Wittgen (TW), M. Kranz (1), B. Koppe (2), Schmölz (4), Bossauer (6/6), Feistle (3), Walter (3), Reithmeier (2), Tomov (2), Torpier, Öschay
Es ist manchmal wie bei einer Wundertüte, man weiß nie, wer bei
der Zweiten der SG 1871 Gersthofen tatsächlich aufläuft. So auch bei der Partie
gegen die dritte Mannschaft des TSV Haunstetten. Coach Alex Fischer musste
leider auf einige seiner Leistungsträger verzichten, welche aus verschiedenen
Gründen nicht zur Verfügung standen. Ebenso fehlte der bis dahin so starke
Torhüter Elias Winkelbauer, der aber von Udo Kasten hervorragend vertreten
wurde.
Zu Beginn konnten die Tiger das Spiel offen halten, Haunstetten fand anfangs keinen richtigen Hebel, die Defensive der Gäste auszuspielen. Entsprechend konnte die SG sogar nach guten vier Minuten mit 1:3 in Führung gehen. Leider sollte diese Führung keine große Zukunft haben. Die Gastgeber stellten sich besser auf die Defensive der SG 1871 Gersthofen ein und konnten ihren Kreisspieler ein ums andere Mal in Szene setzen, sodass dieser immer wieder völlig freistehend vor Udo Kasten auftauchte und das Runde im Eckigen unterbringen konnte. Dies hatte zur Folge, dass Haunstetten nach 13 gespielten Minuten bereits mit 9:5 in Führung lag. Die Spielgemeinschaft kämpfte dennoch weiter mit großem Einsatz und konnte die Partie bis zur 19. Spielminute noch einigermaßen offen halten. Coach Fischer nahm sein Team-Time-Out und forderte die Mannschaft auf, wieder mehr auf die Absprache in der Defensive zu achten. Leider lief nach dieser Auszeit bei den Tigers jedoch gar nichts mehr zusammen, Haunstetten konnte Tor um Tor davonziehen, was zum Halbzeitstand von 15:7 führte.
In der Halbzeit appellierte Fischer an die Ehre des Teams. Er
forderte das Team auf, sich kämpferisch und motiviert zu präsentieren. Der
letzte Ehrgeiz, den es braucht, um wichtige Punkte gegen den Abstieg zu
sammeln, war für ihn an diesem Nachmittag nicht spürbar.
Die Mannen motivierten sich nochmals untereinander und gelobten Besserung. Wirklich zwingende Aktionen gelangen dem Team jedoch auch in der zweiten Hälfte nicht mehr. Haunstetten hatte wenig Mühe, das Ergebnis immer weiter in die Höhe zu schrauben, da weiterhin die Absprache in der Defensive nicht stimmte. Auch offensiv konnte die SG 1871 Gersthofen nicht überzeugen. Man nahm sich zu viele unnötige Würfe, die dann meist beim Torwart, im Abwehrblock oder neben dem Gehäuse landeten. Der TSV Haunstetten III fuhr so einen ungefährdeten 31:16 Sieg ein, während die SG wieder ein Spiel weniger hat, um das Ziel Klassenerhalt zu erreichen. Positiv erwähnt werden muss, dass die Neuzugänge Hamed Doumbia und Andrei Lungu ihren Einstand im schwarz-weißen Trikot geben konnten.
Das nächste Spiel der Zweiten findet am kommenden Samstag, 9.
November 2019 statt. Zu Gast im Paul-Klee-Gymnasium wird dann der TSV Friedberg
III sein. Auch bei Friedberg weiß man traditionell nicht, welches Aufgebot
antritt. Anwurf ist um 16:00 Uhr, über zahlreiche Unterstützung freut sich das
Team natürlich. [MZ]
Für die SG 1871 Gersthofen spielten:
Udo Kasten (Tor), Maximilian Koppe (3), Andrei Lungu (3), Niklas Fischer, Hamed Doumbia, Dominik Grygieratzki (2), Michael Torpier (2), Jan Kandzora (2), Mathias Ziernhöld (2/1), Maximilian Öschay (2).
Die Partie zwischen dem gastierenden SG 1871 Gersthofen und
dem bis dato zweitplatzierten Kissinger SC am vergangenen Samstag, 02.11.2019
fand einen überraschenden Sieger. Die SG 1871 gewann dank einer starken
Mannschaftsleistung und einem hervorragenden Torhüter das Duell mit 23:26 und
etabliert sich somit im Mittelfeld des Klassements.
Im Vorfeld der Begegnung war klar, dass diese Auswärtsfahrt kein leichtes Unterfangen sein würde, da man es, bei dem seit Jahren mit dem Aufstieg liebäugelnden Kissinger SC, mit einer starken Mannschaft aufnehmen musste. Zugleich konnte Alex Fischer als Vertretung von Lubos Urban nicht auf alle Spieler zurückgreifen, weswegen einigen Jungspielern aus der zweiten Mannschaft eine Chance gegeben wurde sich zu empfehlen. Von Beginn des Spieles an machten die beiden Schiedsrichter klar, dass sie eine konsequente Linie verfolgen und kleinste Rangeleien und Fouls sofort ahnden, was zunächst ein wenig den Spielfluss hinderte, doch insgesamt zu einer allzeit fairen Partie führte. Zunächst einmal mussten sich die Augsburger an die sehr schnelle Spielweise der Heimmannschaft gewöhnen, welche mit unbändigem Antrieb nach vorne stürzten. In den ersten Minuten schenkten sich beide Teams nichts. Kissingen agierte aus einer stabilen Abwehr heraus und schaltete schnell um. Die Gäste ließen in der Anfangsphase zahlreiche Tormöglichkeiten ungenutzt, sodass bis zur elften Minute ein Kopf-an-Kopf-Rennen stattfand. In der 16. Spielminute wusste sich Yannik Scherer im Mittelblock nicht mehr anders zu helfen als den Kreisläufer der Gastgeber am Trikot zu halten, woraufhin er eine gerechtfertigte Zwei-Minuten-Zeitstrafe erhielt. In dieser Unterzahlsituation verteidigte man mit Mann und Maus und verhinderte so, dass Kissingen den Abstand vergrößern konnte. Nachdem auch der Spielmacher der Kissinger, Tim Antonitsch, aufgrund eines zu losen Mundwerks von den Unparteiischen temporär des Feldes verwiesen wurde, konnten die SGler zum 6:6 ausgleichen, auch dank eines gehaltenen Siebenmeters und mehrerer entschärfter Würfe aus dem Feld durch Torhüter Müller. Im Angriff gesellte sich nun bei den Gästen ein wenig Aluminiumpech dazu. Nichtsdestotrotz gelang es durch schöne Einzelaktionen eine Zwei-Tore-Führung herzustellen, welche auch bis zur Halbzeit Bestand hatte, sodass beide Teams beim Spielstand von 10:12 den Gang in die Katakomben antraten.
Die Worte, die Coach Alex Fischer in der Pausenansprache fand, trafen offenbar mitten ins Schwarze, denn nach dem Pausentee legten seine Männer konzentriert los und vergrößerten den Vorsprung auf 10:14 Tore. Unterstützt vom, an diesem Tag in Topform befindlichen, Michael Müller im Gehäuse, war die Abwehr nun bissiger als vor der Halbzeitpause. Dies äußerte sich jedoch auch in etwas unüberlegten Defensivaktionen, welche sogleich mit Zwei-Minuten-Strafen geahndet wurden. Nun legte auch Manuel Feistle so richtig los und konnte durch geistreiche Aktionen einige Tore erzielen. Doch in der Verteidigung musste man dem hohen Tempo und der damit verbundenen Konzentration Tribut zollen, sodass die Abwehrreihen in der Folge zu passiv agierten und den Kissingern zu viel Raum boten, welchen diese umgehend ausnutzten. So kämpften jene sich Tor um Tor zurück ins Spiel und beschäftigten die in Überzahl spielenden Fischer-Jungs zusehends. In eigener Unterzahl gelang den Kissingern der Ausgleich zum 18:18 nach 43 gespielten Minuten. Dazu gesellten sich Schwächen im Abschluss auf Seiten der SG, welche deren Trainer dazu nötigten seinen Spieler eine kurze Verschnaufpause zu gönnen. Fortan gelang es wieder sich den Kissingern mit breiter Brust in der Abwehr entgegenzustellen und deren Kombinationshandball zu stören. Im Angriff wurde man zwingender und erarbeitete sich dadurch zwei Siebenmeter, welche Lukas Schmölz sicher verwandelte, sodass nach 54 Minuten erneut eine 21:23-Führung auf der Anzeigetafel zu erkennen war. Doch die Blau-Weißen steckten nicht auf und fanden, nach einer Auszeit, zurück zu ihrem Spiel. Angepeitscht von den eigenen Fans stellten sie in der 56. Minute den Ausgleich zum 23:23 her. Dennoch blieben die SG-Cracks gelassen und ließen sich auch von einer offensiveren Deckungsvariante nicht verwirren. Hinzu kam, dass Michael Müller im Tor seine katzengleichen Fähigkeiten ein ums andere Mal unter Beweis stellte und die Werfer zur Verzweiflung trieb. Die letzten Minuten der Begegnung waren geprägt von einer mannschaftlichen Geschlossenheit, welche man in dieser Saison selten so gesehen hatte. Den vorentscheidenden Treffer zum 23:26-Auswärtssieg erzielte Markus Walter bereits in der 58. Spielminute und man konnte ein letztes Aufbäumen der Kissinger verhindern, indem man, auch mit ein wenig Glück und einigen sehr starken Torhüterparaden, das Momentum auf seiner Seite behalten konnte.
Dieser Auswärtserfolg ist, umso höher einzuordnen, da man
gegen den klar favorisierten Aufstiegsaspiranten als Underdog in die Partie
gestartet war. Durch eine kämpferische Einstellung und Lust am Handballspiel
konnte man den Gastgebern zwei wichtige Punkte um den Klassenverbleib abringen.
Das nächste Spiel findet am kommenden Samstag, 09.11.2019 um 20:00 Uhr beim
Mitaufsteiger BHC Königsbrunn statt, dem man in der vergangenen Spielzeit zwei
Mal die Punkte abnehmen konnte und welcher sich aktuell auf Rang Neun der
Tabelle befindet. Es ist davon auszugehen, dass diese Partie erneut einiges an
Brisanz zu bieten hat und deswegen freuen sich Mannschaftsverantwortliche und
Spieler umso mehr darauf auch in Königsbrunn auf ihre zahlreichen Anhänger
zählen zu können.
Für die SG spielten:
Müller (Tor), Koppe M., Kranz M., Koppe B., Erhard (1), Fischer, Pauler (7), Schmölz (7/2), Walter (2), Reithmeier (2), Scherer (1), Feistle (6), Öschay.