Der TSV 1871 Augsburg feiert Debüt auf dem Marktsonntag in Augsburg-Oberhausen

Marktsonntag Augsburg-Oberhausen 2019

Jedes Jahr am zweiten Herbstplärrer-Sonntag lädt die ARGE-Oberhausen zum Marktsonntag des Stadtteils. Am letzten Sonntag, 01.09.2019, war es demnach also wieder soweit. Die Einzelhandelsgeschäfte von der Wertachbrücke bis zum Oberhauser Bahnhof haben an diesem Tag geöffnet und die Ulmer Straße ist mit großen und kleinen Ständen von Markthändlern und ortsansässigen Organisationen gesäumt. Dazu gibt es ein buntes Rahmenprogramm.

Erstmals nahm auch der TSV 1871 Augsburg e.V. als Gesamtverein mit einem Stand am Geschehen teil. Dank den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, die den Stand von 11:00-18:00 Uhr betreuten, konnte sich der TSV 1871 Augsburg mit seinen vielseitigen Abteilungen und Angeboten als attraktiver Sportverein des Stadtteils präsentieren. Besonders das Glücksrad erfreute sich großer Beliebtheit und zahlreiche Besucher durften sich über tolle TSV 1871-Gewinne freuen.

Marktsonntag Augsburg-Oberhausen 2019_17

Auch am Umzug des Marktsonntags nahm der TSV 1871 teil und freute sich besonders über die Teilnahme vieler kleiner Vereinsmitglieder, die fleißig Flyer an die interessierten Zuschauer verteilten. Nach einem anstrengenden, aber vor allem auch sehr erfolgreichen Marktsonntag hoffen die Abteilungen nun natürlich auf viele neue Gesichter.

Wir möchten uns an dieser Stelle auch bei der ARGE-Oberhausen für die Einladung und die tolle Organisation und unseren Helfer/innen für die tatkräftige Unterstützung danken.

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Holt euch eure Dauerkarte im Vorverkauf!

Neue Liga, neue Spielgemeinschaft. Auf geht’s in die neue Saison!

Für die Saison 2019/20 werden die Herren des TSV 1871 Augsburg und des TSV 1909 Gersthofen gemeinsam als Spielgemeinschaft „SG 1871 Gersthofen“ antreten. Aufgrund des akuten Spielermangels auf Seiten des TSV Gersthofen haben wir so die Chance, ein neu formiertes Team dauerhaft in Schwabens höchster Spielklasse zu etablieren. Die Heimspiele der 1. und 2. Herrenmanschaft werden abwechselnd in den Spielstätten in Gersthofen (Paul Klee Gymnasium, Schubertstraße) und Augsburg-Oberhausen (Sporthalle am Meierweg) ausgetragen.

Streicht euch den 12.10.2019 schon mal in eurem Kalender rot an, denn da findet das erste Heimspiel unserer SG 1871 Gersthofen gegen den TSV Friedberg II in der 1871-Halle am Meierweg 16 statt. Lasst euch diese spannende Saison nicht entgehen und holt euch eine Dauerkarte für alle Heimspiele der SG.

Die Spielpläne zur neuen Saison findet ihr bereits jetzt auf nuLiga und in Kürze auf den Webseiten der Vereine.

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Ab sofort könnt ihr eure Dauerkarte für die neue Saison über dieses Formular bestellen.

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Regulär: 27,00 €

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Wir freuen uns auf eine spannende Saison mit Euch!

* gültig für alle Heimspiele in Augsburg und Gersthofen

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Molten Cup Runde 1: VSC Donauwörth – SG 1871-Gersthofen 20:22 (8:12)

Trotz Findungsphase ein Pflichtsieg gegen den Absteiger in der ersten Pokalrunde

Der Auftakt der neuen Handballsaison fand recht früh in der Vorbereitung statt. Am Sonntag, den 14.07.2019, war man beim VSC Donauwörth in der ersten Runde des BHV-Pokals zu Gast und konnte in neuer Besetzung mit 20:22 siegreich von dannen ziehen.

Das erste Wiedersehen mit bekannten Gesichtern gab es bereits mit den Donauwörthern im BHV-Pokal. Nachdem die Donaustädter den schmerzlichen Gang in die Niederungen der Handballwelt im Bezirk Schwaben antreten mussten, konnte sich die neu zusammengeschlossene Spielgemeinschaft bestehend aus TSV Gersthofen und TSV 1871 Augsburg erstmals den neugierigen Zuschauern präsentieren. Dass von diesem, wie es Coach Lubos Urban titulierte, „Vorbereitungsspiel“ noch keine richtungsweisenden Schlussfolgerungen getroffen werden können, liegt auf der Hand. Seit Pfingsten befindet sich die Mannschaft in der Findungsphase, welche zunächst über gemeinsame Bolzeinheiten und mehrere Spinning-Termine eingeleitet wurde. Erst seit Kurzem bewegen sich die Herren aus Gersthofen und Augsburg auch mit dem Handball, was am vergangenen Sonntag deutlich zu erkennen war.

Im Angriffsspiel sowie in der Abwehr waren eklatante Defizite zu erkennen, welche auf die neue Formation des Teams zurückzuführen sein dürften. Dennoch waren auch positive Ansätze sichtbar, gerade was das Zusammenspiel zwischen Rückraum und Kreisläufer betrifft. Das schnelle Umschalten aus der Defensive heraus funktionierte nur bedingt und ist unbedingt ausbaufähig, zumal man mit den beiden Gersthofer Keepern zwei exzellente Passgeber gewinnen konnte. Ein Schlüssel zum Erfolg in der neuen Bezirksoberligasaison wird das Spiel über eine schnell vorgetragene erste und zweite Welle sein, so Urban.

Nach knapp sieben Minuten war eine hauchdünne 2:4-Tore-Führung für die Gäste aus dem Augsburger Land abzulesen, doch musste man bereits bis dorthin sämtliche gelben Karten gegen sich erdulden, was bedeutete fortan für harte Fouls einen Spieler zu verlieren. Denn die beiden Unparteiischen zogen ihre Linie über das Spiel hinweg durch. Erst zum Ende der ersten Halbzeit konnten sich die SGler mit 6:10 Toren leicht absetzen und diesen Vorsprung auch bis zum Halbzeitpfiff bewahren. Aus Sicht der Augsburger waren die doch sehr dürftige Chancenverwertung, sowie die fehlenden Absprachen im Defensivverband die offensichtlichsten Negativpunkte in den ersten 30 Spielminuten.

In seiner Halbzeitansprache monierte Gäste-Coach Urban, dass man konsequenter in die Aktionen gehen und geradliniger mit mehr Tempo gegen die VSC-Verteidigung agieren musste.

Nach Wiederanpfiff setzten seine Jungs alles daran diese Vorgaben umzusetzen und zügiger umzuschalten. Dennoch schlich sich im Torabschluss weiterhin Leichtsinnigkeit ein, die auch mit mangelnder Spielpraxis nicht zu erklären war. Man vergab Torgelegenheit um Torgelegenheit, sodass man die sechs Treffer Differenz um die 50. Spielminute vom Spielstand von 15:21 leichtfertig herschenkte und der jungen Mannschaft des Gastgebers noch einmal Hoffnung auf den Anschluss machte. Auch die Schiedsrichter wirkten beim Herankommen der Donauwörther ein wenig mit, sodass man den Gegner drei Minuten vor dem Ende nur noch mit Mühe auf Abstand halten konnte. Die neue Truppe der Donaustädter kämpfte erbittert gegen die Niederlage an und spielte sehr schnell nach vorne, womit die neu zusammengestellte Mannschaft der SG 1871-Gersthofen zu kämpfen hatte, letzten Endes aber dennoch siegreich mit 20:22 in die nächste Runde des BHV-Pokals einziehen konnte. Nebst dem Sieg war es Ziel der Begegnung, verletzungsfrei in die weiteren Vorbereitungswochen starten zu können, welches glücklicherweise erreicht wurde.

Die nächsten Wochen werden für die Urban-Schützlinge sehr kräftezehrend, denn um in der Bezirksoberliga zu bestehen, ist noch einiges verbesserungswürdig. Die Jungs müssen sich noch weiter einspielen, um auch als Team zusammenzuwachsen und vielleicht mit einer gewissen Underdog-Rolle im Oberhaus des Bezirks Schwaben doch ein wenig die Verhältnisse aufzurütteln.

Für die nächste Begegnung in Runde Zwei des BHV-Pokals muss der Gegner noch ermittelt werden. Doch sicher ist, dass möglicherweise eine der Topadressen für Handball in der Region der neue Sparingspartner der Augsburger wird.

Für die SG 1871-Gersthofen spielten:

Wittgen, Müller (beide Tor), Öschay (2), Kurtovic, Bossauer (3/2), Koppe B., Feistle (3), Kranz (1), Walter (3/1), Kraus, Tomov (4), Erhard (2), Reisner (2), Koppe M. (2).

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Sommerfest 2019

Sommerfest 2019

Mit unserem Sommerfest feierten wir am letzten Wochenende (13.07.2019) nicht nur das schöne Wetter und die milden Temperaturen, sondern vor allem auch das 25-jährige Bestehen unserer Abteilung beim TSV 1871 Augsburg. Unsere Tiger-Kids tobten sich am Nachmittag bei einer Runde Beachvolleyball, Fußball oder Bubble Soccer ordentlich aus, um sich dann im Anschluss bei leckerem Spanferkel, Steaks, Bratwürsten, einer großen Auswahl an Salaten und einem kühlen Getränk wieder zu stärken.

Bis tief in die Nacht saßen die letzten Gäste beisammen und genossen die tolle Stimmung.

Wir bedanken uns bei allen Gästen unseres Sommerfests, bei allen Kindern, bei allen Eltern und bei allen Auf-/Abbauern, Grillmeistern und sonstigen Helfern.  Danke an alle, die da waren, um den Tag mit uns zu verbringen.

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VfL Günzburg II – Herren I 25:29 (11:13)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1
Augsburger beenden die Saison mit einem Auswärtssieg beim VfL Günzburg II.

Nach einer Saison mit Höhen und Tiefen bestritten die Augsburger Tigers das letzte Saisonspiel am Samstag, 13.04.2019, bei der Bayernligareserve des VfL Günzburg, welcher zu diesem Zeitpunkt noch geringe Hoffnungen auf den Aufstieg haben konnte. Das Spiel endete mit einem 25:29-Auswärtserfolg der Männer vom Meierweg.

Nach nur sehr kurzer Regenerationspause nach dem Spitzenspiel gegen den bis dato unangefochtenen BHC Königsbrunn, krönten die Augsburger Jungs eine phasenweise durchwachsene Saison mit einem Sieg im letzten Spiel. Die Vorzeichen der Partie waren gut, denn Trainer Lubos Urban konnte auf alle etatmäßigen Spieler zurückgreifen und diese waren nochmals hoch motiviert. In den ersten Zügen der Begegnung konnte sich keine der beiden Mannschaften entscheidend absetzen, sodass nach acht Minuten ein 3:3 auf der Anzeigentafel zu erkennen war. Darauf schien es, dass die Gäste sich ein wenig absetzen konnten, doch die Günzburger konterten diesen Ansätzen effektiv und den Augsburgern fehlte im Angriff die letzte Durchschlagskraft. Mitte der ersten Halbzeit konnten die Gastgeber dann mit 9:7 Toren in Führung gehen, doch Lukas Schmölz, der noch um die Torjägerkrone der Bezirksliga Schwaben kämpfte, führte sein Team wieder heran und konnte den Rückstand ausgleichen. Dank Torhüter Winkelbauer konnten mehrere Tempogegenstöße entschärft werden, wodurch die Günzburger um einfache Tore gebracht wurden. Nach dieser noch ausbaubaren Vorstellung, gerade in Sachen Angriffsspiel, bat der tadellose Schiedsrichter die beiden Mannschaften beim Spielstand von 11:13 in die Katakomben.

In seiner Ansprache zur Halbzeit forderte der Tigers-Trainer eine geschlossene Abwehrformation und einen rascheren Spielaufbau über die erste und zweite Welle, wollte man doch die beiden Punkte mit zurück nach Augsburg nehmen.

Nachdem der Unparteiische den Ball zu Halbzeit Zwei freigegeben hatte, bot sich den Zuschauern eine in ihrer Einstellung veränderte Tigers-Truppe. Man setzte jedem Ball wieder energischer nach und versuchte die Günzburger in ihrer Spielentfaltung zu hindern, sodass man in der Offensive geduldig zu weiteren Treffern gelangte. Doch nach wenigen Minuten hatten die Bayernligareservisten durch Julian Rothbauer wieder zum 17:17 ausgleichen können. Das Positionsspiel der Augsburger Jungs wirkte zu diesem Zeitpunkt etwas fahrig und unkonzentriert wodurch sich einige technische Fehler ergaben, die der Gegner eiskalt zu nutzen wusste. Nach diesem zwischenzeitlichen Aufbäumen der Heimmanschaft nahm sich Lukas Schmölz erneut zusammen und erzielte wichtige Tore für sein Team, musste dann jedoch eine zweiminütige Zwangspause einlegen, aus welcher, die zahlenmäßig nun knapp überlegenen Günzburger, jedoch kein Kapital schlagen konnten. Dennoch gelang es ihnen in der 45. Spielminute den Anschlusstreffer zum 21:22 herzustellen. In dieser Phase konnte man den 1871ern deutlich anmerken, dass sie um alles in der Welt auch die letzten beiden zu vergebenden Punkte an den Meierweg entführen wollten und Manuel Feistle sowie Lukas Nachbaur zeigten ihre ganze Klasse und brachten die Tigers erstmals mit vier Toren Abstand auf die Siegergerade. Beim Spielstand von 21:25 sah sich der Heimtrainer genötigt eine taktische Auszeit zu nehmen, um seine Spieler neu einzustellen, doch die Gäste aus Augsburg ließen sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und erzielten Tor um Tor, sodass nach 54 Spielminuten ein 21:28 zu Buche stand. Auch die Treffer der Günzburger Rennert und Hämmerle konnten am Erfolg der Augsburger Jungs nichts mehr ändern, sodass die Partie mit einem dann auch in der Höhe verdienten 25:29 zugunsten des Zweitplatzierten endete.

Erfreulich war auch, dass sich mit Goran Tomov ein weiterer vielversprechender, junger Akteur den Weg in die erste Herrenmannschaft erspielt hat und sich mit drei Toren glänzend einfügen konnte. Mit diesem Auswärtserfolg sicherten sich die Männer von Coach Urban endgültig den Aufstieg zurück ins Oberhaus des Handballs im Bezirk Schwaben. Zusammen mit dem BHC Königsbrunn stehen sie als Aufsteiger in die Bezirksoberliga fest, noch ist jedoch nicht geklärt wie viele Absteiger es geben wird, da es sich ankündigt, dass die zweite Garde des TSV Haunstetten den Gang aus der Landesliga Süd antreten muss und somit der TSV Haunstetten III zwangsabsteigen müsste. Gesichert ist indes, dass der VSC Donauwörth, der TSV Aichach II sowie die zweite Vertretung des TSV Schwabmünchen in die Niederungen des Handballsports im nächsten Jahr weichen müssen.

Mit diesem großen Finale gegen den VfL Günzburg II verabschieden sich die Herren würdig aus der Bezirksliga und freuen sich die kommende Spielrunde in der Bezirksoberliga bestreiten zu dürfen. Wir dürfen gespannt in die nahe Zukunft blicken und hoffen, dass Sie uns auch im neuen Spieljahr treu bleiben.

Wir möchten uns wiederholt bei Ihnen als Zuschauer und Unterstützer für eine fulminante Saison mit wenigen Tiefpunkten bedanken und verabschieden uns in die wohlverdiente Sommerpause.

Bezirksoberliga, we are back!!!  

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Schalk, Winkelbauer (beide Tor), Kranz M. (2), Tomov (3), Koppe B., Voit (1), Schubert, Nachbaur (6), Schmölz (11/2), Reisner (1), Feistle (5).

Quelle: Wertachanzeiger AZ vor Ort, veröffentlicht am 26.04.2019

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Herren I – BHC Königsbrunn 22:21 (12:8)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1
Tigers bezwingen Meister Königsbrunn erneut.

Das letzte Spiel vor heimischer Kulisse fand am vergangenen Donnerstag, 12.04.2019, gegen den nahezu unbesiegbaren Meister der Bezirksliga Schwaben, den BHC Königsbrunn statt. Da das Spiel aufgrund von Rutschgefahr verschoben werden musste, fand der Anwurf zu später Stunde unter der Woche statt. Nichtsdestotrotz konnten die Augsburger Tigers in diesem Kräftemessen mit 22:21 die Oberhand bewahren.

Der direkte Wiederaufstieg war bereits am vergangenen Spieltag bewältigt worden, obwohl man gegen den TSV Wertingen eine bittere Heimpleite hinnehmen musste. Doch für das Aufeinandertreffen, mit den im Hinspiel unterlegenen Tabellenführer waren alle Spieler bis in die Haarspitzen motiviert, wollte man dem Ligaprimus doch noch ein wenig die Meisterschaftsfeier versalzen. Auch die Zuschauer fanden sich ein letztes Mal für diese Handballrunde am Meierweg ein und konnten eine von Beginn an höchst engagierte Mannschaft von Coach Lubos Urban beobachten. Bastian Koppe kam glänzend in die Partie und konnte die ersten beiden Treffer für sein Team erzielen, sodass nach sechs Minuten ein 2:2-Unentschieden zu verzeichnen war. In der Abwehr versuchte man mit einer 5:1-Formation das Angriffsspiel der Gäste zu stören, was dazu führte, dass die Gäste aus Königsbrunn einige Würfe neben das Gehäuse von Elias Winkelbauer setzten. Nach knapp zehn Spielminuten schaltete sich auch der Topscorer der BHCler, Tim Sailer (139 Treffer) aktiver in das Spielgeschehen ein und konnte den Anschlusstreffer für seine Mannschaft erzielen. Nach einem Foul mussten die Gäste die erste Zwei-Minuten-Zeitstrafe akzeptieren und die Augsburger Jungs gingen erstmals mit 6:3 in Führung. Manuel Feistle kämpfte sich ein ums andere Mal durch die harte Defensivreihe, sodass man folglich mit 10:5 nach 22 Spielminuten in Front lag. Diesen recht komfortabel wirkenden Vorsprung galt es bis zur Halbzeit zu retten, um die Gemüter der eigenen Spieler und auch das aufbrausende Gemüt des Gästetrainers abzukühlen. Der Schiedsrichter bat die beiden Mannschaften mit 12:8 zugunsten des TSV Augsburg 1871 in die Pause.

Der Heimtrainer versuchte seine in voller Euphorie befindlichen Akteure in seiner Halbzeitansprache zu beruhigen, sodass man konzentriert an die zweiten 30 Minuten herangehen konnte, ohne große Aufregung zu schüren. Zu oft hatte man in dieser beinahe abgelaufenen Saison das böse Erwachen nach dem Seitenwechsel erlebt, welches nur durch mannschaftlich Geschlossenheit doch noch zu Zählbarem umgewandelt werden konnte.

Prompt kam die Antwort der Königsbrunner, welche den Wiederanpfiff kaum abwarten konnten. Diese versuchten von der ersten Minute der zweiten Halbzeit an mehr Geschwindigkeit in ihr Angriffsspiel zu bekommen und die Lücken in der Augsburger Deckung besser zu nutzen. Tor um Tor näherten sich die Gäste wieder an, sodass nach 38 Spielminuten der Anschlusstreffer zum 16:15 gelang. Dies ist vor allem einer langsamen Spieleröffnung und zu wenig Einsatzwillen in der Defensive geschuldet, da man die Rückraumshooter des BHC mehr und mehr ins Spiel kommen ließ und auch der bullige Kreisläufer mehr Platz fand. Nachdem man sich im Angriff den ein oder anderen ruhigen Angriff leistete, der beinahe im Zeitspiel endete, vollstreckte Moritz Voit sicher von Rechtsaußen bzw. von der rechten Rückraumseite und stellte eine zwischenzeitliche 19:16-Führung Mitte der zweiten Spielhälfte her. Bis zur 51. Minute sah es danach aus, dass die 1871er am heutigen Abend als Sieger vom Spielfeld gehen konnten, denn auch auf Seiten des BHC Königsbrunn machte sich eine mangelhafte Chancenverwertung breit. Durch einen Siebenmeter konnten diese erneut auf zwei Tore verkürzen und nach der Auszeit ihres Mannschaftsverantwortlichen und einer gleichzeitig verhängten Zwei-Minuten-Strafe gegen Augsburg gelang es auf 21:20 heranzukommen. Diese Tatsache nötigte TSV-Trainer Lubos Urban an der Seitenlinie dazu eine taktische Auszeit zu nehmen, um seine Jungs auf die letzten Aktionen des Spiels einzustellen. Nach 58 Spielminuten konnten die Gäste letztmals auf 22:21 verkürzen, denn in den letzten Minuten wollten die Tigers diesen wichtigen Prestigesieg nicht mehr verschenken. Eines Verlierers nicht würdig, fielen auf Seiten der Gäste zum Ende hin unschöne Worte in Richtung der Heimbank. Doch dies änderte nichts am Spielstand von 22:21, mit dem die Partie nach einem direkten Freiwurf, der seinen Weg nicht finden wollte, vom Unparteiischen beendet wurde.

Die Mannschaft hat mit diesem Spiel eindrucksvoll bewiesen, dass mit ihr immer zu rechnen ist, obwohl man sich im Verlauf der Spielrunde, gerade zum Ende hin, einige Patzer gegen vermeintlich schwächere Gegner geleistet hatte. Ferner blieb man das einzige Team, welches gegen den übermächtigen Bezirksligameister aus Königsbrunn zwei Mal siegreich vom Parkett gehen konnte. Wie man so schön sagen könnte, die Kätzchen können doch ein wenig kratzen (in Anlehnung an den Spielbericht des BHC Königsbrunn vom 12.02.2019 nachzulesen unter https://www.handball-in-koenigsbrunn.de/2019/02/12/herren-ii-bhc-reserve-fuehrt-genau-einmal-im-ganzen-spiel-und-siegt-mit-2322/). Das Finale der Saison 2018/2019 steht nun am kommenden Samstag gegen die Bayernligareserve des VfL Günzburg an. Da davon auszugehen ist, dass wie im vergangenen Jahr drei Mannschaften in die Bezirksoberliga Schwaben aufsteigen werden, könnte man den Gastgebern dabei noch ein Bein stellen, denn rein rechnerisch ist es ihnen noch möglich am bisher potenziellen dritten Aufsteiger, dem TSV Meitingen (der TSV Friedberg III kann aufgrund des Verbleibs derer zweiter Mannschaft nicht aufsteigen) sozusagen in letzter Sekunde vorbeizuziehen.

Ein herzliches Vergelt’s Gott noch einmal an die zahlreichen Besucher unserer Heimspiele. Auch für unsere letzte Auswärtsfahrt würden wir uns freuen, wenn uns ein paar treue Supporter begleiten würden.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Schalk, Winkelbauer (beide Tor), Kranz M. (1), Tomov, Wessoly (1), Voit (3), Schubert (1), Nachbaur (4), Schmölz (4/2), Reisner, Bossauer, Feistle (4), Koppe B. (4).

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Herren I – TSV Wertingen 21:23 (9:9)

TSV 1871 Augsburg Herren I Saison 2018/2019_1
Erste Niederlage der Rückrunde gegen Wertingen.

Das letzte planmäßige Heimspiel der Saison 2018/2019 fand am vergangenen Samstagabend, 06.04.2019, zwischen dem TSV 1871 Augsburg und den Gästen vom TSV Wertingen statt. Nach einer sehr zerfahrenen Partie mussten sich die Tigers erstmals in der Rückrunde damit abfinden, dass der Gegner mit 21:23 die Punkte vom Meierweg entführte.

Nachdem man in der Woche zuvor beim SV Mering nur zu einem Unentschieden gekommen war, galt es diesen leichten Dämpfer schnell wieder abzuhaken und erneut zum Angriff zu blasen. Trainer Lubos Urban konnte zu seinem Glück auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen und forderte von seinen Mannen folglich eine temporeiche und körperlich präsente Spielweise. Aus dem Hinspiel war bekannt, dass den Tigers eine sehr robust und hart agierende Abwehr gegenüber stand und man sich durch schnellen Kombinationshandball einfache Tore erspielen musste. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Spielaufbau und technischen Fehlern fanden die TSV-Cracks nach drei Spielminuten das erste Mal den Weg vorbei am Gästekeeper. In der Defensive zeigte man den in der Tabellenmitte befindlichen Wertingern, wer der Herr im Haus ist, musste jedoch nach eher harmlosen Aktionen direkt Verwarnungen und eine Zweiminutenstrafe von den Unparteiischen hinnehmen. Nach acht Minuten hatte sich eine enge Partie entwickelt, in der man knapp mit einem Tor in Front lag. Angestachelt von den zahlreichen Zuschauern legten die Augsburger Jungs nun endlich den Schalter um und man konnte bis zur 17. Minute mit 8:4 davonziehen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn das bis dahin souverän agierende Schiedsrichterduo schickte nach, für den Zuschauer und Spieler nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen gleich drei Spieler der Heimmannschaft mit einer Zweiminutenstrafe vom Spielfeld, sodass man sich einer zahlenmäßig überlegenen Gästetruppe entgegensah. Die Wertinger hatten sichtlich Mühe trotz des personellen Vorteils Gewinn aus dieser Situation zu schlagen, sodass die Lubos-Schützlinge lediglich zwei Treffer in Unterzahl erhielten. Nachdem man im Angriff um einige Möglichkeiten gebracht worden war und die Nerven nur noch am seidenen Faden hingen, schlichen sich zusätzlich auch noch technische Fehler und Aufgeregtheit in das eigene Spiel. Das aus den siegreichen Begegnungen der letzten Wochen bekannte Tempospiel über die erste und zweite Welle fand quasi nicht statt und das Aluminium schien an diesem Abend für die Augsburger Jungs gepachtet zu sein. Daraus resultierte auch der Pausenstand von 9:9.

In seiner Halbzeitansprache schärfte Coach Urban seinen Spielern ein sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und vor allem durch schnelle Tore das Momentum auf seine Seite zu bringen. Auch die fahrlässige Chancenverwertung bot Anlass zu Tadel.

Nachdem die zweiten 30 Minuten eingeläutet waren bot sich jedoch ein gänzlich anderes Bild. Die Gäste aus Wertingen setzten die Vorgaben ihres Trainers überzeugend um und konnten nach 38 gespielten Minuten erstmals mit 11:14 in Vorsprung gehen. Endlich besannen sich die Tigers eines Besseren und versuchten durch temporeichen Ballvortrag zu einfachen Toren zu gelangen, denn man musste der aggressiven Abwehr der Gäste im Positionsangriff zunehmend Tribut zollen. Angesichts des Rückstandes war es tragisch, dass Lukas Nachbaur nach erbittertem Kampf am Kreis nach einem Foul verletzungsbedingt das Spiel beenden musste. Tor um Tor kämpften sich seine Mitspieler wieder an die enteilten Wertinger heran und Lukas Schmölz konnte in der 47. Minute zum 15:15 ausgleichen. Nachdem die erste Zweiminutenstrafe auf Seiten der Gäste gegen Julian Hofbaur ausgesprochen worden war, legte auch Moritz Voit nach und konnte wichtige Tore von der Außenposition erzielen. Die Geschwindigkeit, mit der der Ball durch die Reihen gepasst wurde erhöhte sich zusehends und es war nicht abzusehen, wer diese hitzige Partie für sich entscheiden konnte. Die Schiedsrichter blieben ihrer, aus Augsburger Sicht, etwas unglücklichen Linie auch weiterhin treu. Nichtsdestotrotz hielten die Tigers mit und konnten vier Minuten vor Spielende noch einmal per Siebenmeter den Ausgleich zum 21:21 erzielen. Daraufhin nahm der Trainer der 1871er seine Auszeit, um sein Team für die letzten Spielminuten einzustellen und vielleicht mit der richtigen Stellschraube doch noch den Erfolg zu erwirken. Leider wurde ein Foulspiel an Lucas Schubert, der von der linken Außenposition Richtung Tor absprang vom Schiedsrichtergespann nicht als solches gewertet, sodass nur 22 Sekunden vor dem Ende der Wertinger Matthias Reitenauer mit seinem Treffer die Entscheidung zugunsten der Gäste markieren konnte. Das letzte Tor des Spiels war lediglich Ergebniskosmetik zum 21:23 Auswärtserfolg des TSV Wertingen, welcher dadurch seinen Rang im Mittelfeld des Klassements festigen konnte.

Nach den zuletzt schwächeren Leistungen blicken die Augsburger Jungs nun der finalen Woche entgegen, in der sich am Donnerstagabend um 20:30 Uhr das Nachholspiel gegen den Meister der Bezirksliga Schwaben zuträgt, da das regulär angesetzte Spiel aufgrund der Unbespielbarkeit der Halle kurzfristig abgesagt werden musste. Die Gewährleistung eines verletzungsfreien Spiels für beide Mannschaften konnte aufgrund eindringenden Schmelzwassers durch die Hallendecke nicht verantwortet werden, ganz zum Unverständnis der hoch motivierten Königsbrunner. Ziel der Tigers wird es sein, den BHClern, wie im ersten Saisonspiel bereits bewiesen, das Meistersüppchen ein wenig zu versalzen und den Kommentaren nach dem abgesagten Spiel ein wenig die Spitzzüngigkeit zu nehmen. Rein rechnerisch darf man den Jungs bereits zum direkten Wiederaufstieg gratulieren, obgleich das letzte Wörtchen von Verbandsseite noch nicht gesprochen ist, liegen sie doch zwei Spiele vor Schluss mit vier Punkten Abstand vor den nächsten aufstiegsberechtigten Meitingern. Das letzte Spiel der aktuellen Handballrunde findet dann am folgenden Samstag um 17:30 Uhr auswärts beim VfL Günzburg II statt, welcher zusammen mit den Augsburgern in der Vorsaison abgestiegen war.

Wir bedanken uns herzlich bei unseren Unterstützern für den Besuch unserer Heimspiele und würden uns freuen den ein oder anderen Zuschauer am Donnerstagabend begrüßen zu dürfen.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Schalk, Winkelbauer (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (1), Tomov, Wessoly, Voit (6), Schubert (1), Nachbaur (3), Schmölz (7/3), Reisner, Feistle (3).

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+++ Challenge Accepted! ✅+++

Kesselhaus Vereinschallenge_2019

Bekennt Farbe und sammelt gemeinsam mit uns! #kesselhauschallenge ????????‍♀️????????‍♂️

Die Kesselhaus-Sport-Challenge verbindet endlich das Angenehme mit dem Nützlichen und DAS lassen wir uns natürlich nicht entgehen!

Ziel ist es, durch verschiedene Aktionen Punkte zu sammeln, die dann unserem Vereinskonto gutgeschrieben werden. JEDER (!) hat die Möglichkeit Punkte zu sammeln und uns diese gutschreiben zu lassen. Mit dem Gewinn möchten wir sowohl unsere Aktiven, als auch unsere Jugendmannschaften neu ausstatten.

Wie ihr mit und für uns Punkte sammeln könnt? – hier einige Beispiele:

???? Punkte: 
pro auf Facebook geteilter Veranstaltung
(nur ein Post je Veranstaltung pro Tag! Screenshot + TSV 1871 Augsburg Handball an info@kesselhaus.eu) 

5️⃣ Punkte: 
pro gekauftem Online-Ticket für eine Veranstaltung 
(Name, Ticketcode und TSV 1871 Augsburg Handball per Mail an info@kesselhaus.eu)
oder
5️⃣ Punkte: 
pro 10 Euro Getränkeumsatz gibt es 5 Punkte
(beim Barkeeper nach Vereinspunkten fragen)

4️⃣ Punkte: 
pro gekauftes Ticket an der Abendkasse 
(an der Kasse werden die Punkte ausgegeben)

2️⃣ Punkte: 
pro abgegebenen Teil an der Garderobe 
(an der Garderobe wird der Punkt auf Nachfragen ausgehändigt)

… und viele weitere!

+++ Die während der jeweiligen Veranstaltung gesammelten Punkte sind am selben Abend, vor Verlassen der Lokalität, an der Kasse abzugeben.+++ 
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ALLE Möglichkeiten und Regeln findet ihr ausführlich auf der Kesselhaus-Homepage
https://www.kesselhaus.eu/sportverein-challenge-2019

Also Leute: Gebt Gas und feiert (für ????) unseren Verein! ???????? 

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TSV Neusäß – Damen 24:19 (14:10)

TSV 1871 Augsburg Damen Saison 2018/2019_1
Trauriger Saisonabschluss für die 1871-Damen.

Wegen der erneuten Niederlage in der vergangenen Woche gegen den TSV Niederraunau mussten die 1871er Damen in ihrem letzten Spiel der Saison am Sonntag, den 31.03.2019, jeden möglichen Einsatz bringen. Denn hier bot sich die letzte Chance, auf spielerischem Weg den Platz in der Bezirksliga zu verteidigen. Aufgrund unverwerteter Torchancen und des körperlich sehr betonten Spiels der Gastgeberinnen, welches vom Schiedsrichter überwiegend unbeachtet blieb, musste die schlussendliche Niederlage von 19:24 gegen den TSV Neusäß schweren Herzens auf sich genommen werden.

Da man das Spiel angespannt und eher unkonzentriert startete, fanden die Gegner bereits zu Beginn mehrmals hintereinander den erfolgreichen Abschluss aus dem Rückraum. Zwar brachten auch die 1871-Damen den Ball im Tor der Gegner unter, jedoch ermöglichte man es den Neusäßer Damen ihre Führung auf bis zu sieben Toren auszubauen. In der ersten Halbzeit mangelte es an Unterbrechungen des gegnerischen Spiels und an konsequenter Abwehrarbeit, weshalb die Würfe aus der zweiten Reihe bestenfalls von Torhüterin Marie Holtz entschärft werden konnten. Auch mussten die Damen des TSV 1871 eine Manndeckung der treffsicheren Carola Debor hinnehmen, welche es zusätzlich schwer machte, einfache Tore zu erzielen. Einerseits frustriert aufgrund eigener Fehler, andererseits gezeichnet und verärgert über die brutale Spielart der Neusäßerinnen, verabschiedete man sich mit einem Zwischenstand von 10:14 in die Halbzeit.

Fakt war, dass es nun galt, sich weniger provozieren zu lassen, als sich vielmehr die eigenen Stärken bewusst zu machen und ein bewegungsreicheres Zusammenspiel an den Tag zu legen. Dieser Vorsatz konnte nur bedingt von unseren Damen eingehalten werden. Man traute sich zwar nun auch selbst mehr aus dem Rückraum den Abschluss zu suchen und das oftmals mit Erfolg, jedoch gab es auch vermehrt Würfe auf das Tor des TSV Neusäß, die auf die Torfrau oder direkt daneben platziert wurden. So gelang es den 1871er Damen zwar ihren Rückstand auf drei Tore zu reduzieren, doch legten die Gegnerinnen stets konsequent nach. Durch fehlende Absprache der eigenen Abwehr ließen die Tiger-Ladies mehrere unnötige Pässe zur Neusäßer Kreisspielerin zu, die sich selbst mit dem darauf folgenden Tor belohnte. So konnte die Heimmannschaft ihre Führung wieder ausbauen und lag erneut mit sieben Toren vorne. In der 47. Spielminute musste Carola Debor das Feld wegen großer Schmerzen am Daumen nach abgewehrtem Wurf verlassen. Dies dämpfte die Stimmung im Team der 1871er zusätzlich. Anschließend landete der Ball nur noch lediglich zwei mal im Tor der Gastgeberinnen und die Mädels des 1871 Augsburg mussten eine Niederlage von 19:24 hinnehmen.

Mit dieser Partie beenden die Damen des TSV 1871 Augsburg eine mehr oder weniger erfolglose Saison, bei der lediglich die Ligen-Einteilung für die kommende Saison am Abstieg in die Bezirksklasse noch etwas ändern könnte. Besonders schade hierbei: Wären dem direkten Konkurrenten der Tabelle, dem TSV Neu-Ulm, die Punkte vom abgesagten Spiel gegen die TSG Augsburg nicht geschenkt worden, hätte das Torverhältnis tatsächlich noch gereicht, um auf den vorletzten Tabellenplatz vorzurücken und dem Abstieg nochmal eigenhändig zu entgehen.

Trotz oder gerade aufgrund dieser harten und von zahlreichen Ausfällen geplagten Saison ist aber auch ein neuer, mitreißender Teamgeist entstanden, den die Mädels nun, egal ob Bezirksklasse oder Bezirksliga, nutzen wollen, endlich wieder durchzustarten!

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Stohrer (Tor), Holtz (Tor), Birk (2), Sendl (2), Dobberstein, Höfner (10), Pittner, Debor (3), Pogacias, Schwemmreiter (2/2), Pahms, Schmatkow.

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TSG Augsburg II – Herren II 34:30 (15:10)

TSV 1871 Augsburg Herren II Saison 2018/2019_1
Zweite der Tigers kann miesen Start nicht mehr wettmachen.

Das Spiel der Zweiten gegen TSG am 31.03.2019, lässt sich kurz zusammenfassen: Die Tigers starteten schlecht, lagen früh zurück, spielten ab Mitte der ersten Halbzeit ordentlich, konnten den Rückstand aber bis zum Ende nicht mehr aufholen.

Die Langfassung: In einem recht ausgeglichenen Spiel erwischte die Heimmannschaft der TSG den deutlich besseren Beginn; nach einer Viertelstunde führte sie 7:3. Das lag daran, dass die Zweite von 1871 in der Abwehr teils konfus agierte und den gegnerischen Rückraumspielern immer wieder gute Wurfchancen ließ. Es lag aber auch daran, dass man im Angriff kaum Tempo reinbrachte und unkonzentriert abschloss. Immerhin: Endgültig wegziehen ließ man die Heimmannschaft nicht. Zwar führte die TSG phasenweise mit acht Toren, doch die Tigers konnten den Halbzeitstand mit 10:15 aus ihrer Sicht zumindest halbwegs erträglich gestalten.

In der zweiten Hälfte gab es ein ähnliches Bild zu sehen: TSG war mal mit neun Toren vorne, mal nur mit vier, aber auf ein oder zwei Tore kam 1871 nicht mehr heran – eine wichtige Marke, will man so ein Spiel noch mal drehen. Dazu brauchte es allerdings auch ein wenig Glück, und „Glück“ und „zweite Mannschaft von 1871“ ist eine Wortkombination, die diese Saison nicht passt. Am Ende stand es 34:30 für die TSG Augsburg II, was in Ordnung ging.

Aus Sicht der Zweiten bleibt es bei der Erkenntnis, dass man spielerisch nicht in den Tabellenkeller gehört, aber dort nun mal seit geraumer Zeit steht und den Rest der Saison noch irgendwie zu Ende bringen muss.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Kasten (Tor), Tomov (3), Kandzora (11/1), Kurtovic (1), Fröhlich (6), Krizanovic (2), Ziernhöld (2), Fischer (5)

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