Handballkrimi endet mit unglücklicher Auftaktniederlage.
In der gerade begonnen Saison startet die neu gegründete SG 1871 Gersthofen in der Bezirksoberliga Schwaben und darf sich mit starken Gegnern messen. Das erste Kräftemessen dieser Art fand am Samstag, den 28.09.2019, beim Landesligaabsteiger TSV Haunstetten II statt. Nach hartem Kampf mussten die Lubos-Männer die ersten beiden Zähler in der allerletzten Sekunde den Gastgebern überlassen und unterlagen mit 30:29.
Vor dem Spiel war eine gewisse Anspannung bei Spielern und Trainer zu verspüren, denn nun ging es richtig los. Noch nie zuvor war man zusammen in dieser personellen Konstellation angetreten, zumal sich die Spielgemeinschaft erst finden musste und man in den Vorbereitungsspielen nicht unbedingt glänzen konnte. Darin offenbarte sich für Lubos Urban, dass noch jede Menge Arbeit vor ihm liegen würde.
Konzentriert erwärmten sich seine Spieler und starteten hoch motiviert in die Partie. Man wusste nicht so genau, mit wem man es zu tun bekommen würde, da man einem ehemaligen Landesligisten gegenüberstand, der es mit Sicherheit zu verstehen wusste körperlich präsent zu agieren. Dem galt es mit aller Macht entgegenzuhalten. In den ersten Minuten des Spiels wurde sofort klar, dass in der Bezirksoberliga eine härtere Gangart die Regel sein würde und man sowohl in der Defensive, als auch in der offensive vollen Körpereinsatz zeigen musste. Das erste Tor für die SG erzielte Timm Erhard und markierte somit die einzige Führung in Halbzeit Eins, denn fortan drückten die Haunstetter Jungs förmlich aufs Gaspedal und konnten schnell zwei Tore Vorsprung zwischen sich und die Augsburger bringen. Es entwickelte sich ein körperbetontes Spiel, bei dem die Abwehrreihen der SG anfangs ein wenig Präsenz vermissen ließen. Erst nach zehn Minuten fand auch der Innenblock bestehend aus Bastian Koppe und Yannik Scherer ein probates Mittel gegen den Kreisläufer des TSV. Der wiedergenesene Lukas Schmölz konnte sich im Angriff vermehrt gegen zwei Spieler durchsetzen und verschaffte dadurch dem Kreisspieler mehr Raum, sodass dieser besser zum Zuge gelangen konnte. Nach 15 Spielminuten befand es Coach Lubos Urban an der Zeit seine Männer beim Spielstand von 7:4 neu einzuschwören, denn jetzt musste man unbedingt dranbleiben. Durch eine engagierte Abwehrarbeit und tollen Torhüterparaden blieb man im Spiel und erwirkte fünf Minuten vor Halbzeitpfiff sogar den Ausgleichstreffer zum 10:10. Kurz vor Ablauf der ersten 30 Minuten erhielt Yannik Scherer bereits seine zweite Zwei-Minuten-Zeitstrafe, sodass zu befürchten war, dass er die Partie nicht über die vollen 60 Minuten bestreiten dürfen würde. Beim Spielstand von 13:12 zugunsten der Hausherren schickten die Unparteiischen die beiden Teams in die Kabinen.
In seiner Halbzeitansprache ermunterte Urban seine Jungs weiter beherzt in der Abwehr zuzupacken und die Haunstetter nicht davonziehen zu lassen. Er zeigte sich sehr zufrieden mit der zuletzt gezeigten Vorstellung, erwartete sich im Angriff aber noch ein wenig mehr Druck auf das Tor der Haunstetter.
Nach Wiederanpfiff bot sich ein ähnliches Bild wie in der ersten Halbzeit. Die Haunstetter Cracks spielten geduldig ihre Angriffe und konnten teilweise zu leicht aus dem Rückraum zum Torerfolg kommen. Im Angriff versuchten die SGler zunehmend durch ein Auflösen zum Kreis hin die offensive 3:2:1-Deckung vor diffizilere Aufgaben zu stellen, was vermehrt gelang und dem Rückraum dadurch mehr Zug zum Tor ermöglichte, sodass Lukas Schmölz und Timm Erhard wertvolle Tore besteuern konnten um den Abstand nicht größer werden zu lassen. Leider behielten die Haunstetter stets mit zwei oder drei Toren Vorsprung die Oberhand im Spiel. Auf der Außenposition konnte Yannis Pauler, ein Neuzugang aus Donauwörth, überzeugen und erzielte einige Tore. Auch auf der anderen Seite wusste der Routinier Michael Reithmeier mit seiner Schnelligkeit zu glänzen und konnte in der 38. Minute auf nur noch ein Tor zum 18:17 verkürzen. Nach 41 Minuten war es soweit, die Gäste gingen mit einem Tor in Führung. Doch dieser Erfolg währte nur kurz und die beiden Schiedsrichter stifteten mit der Auslegung einer Spielsituation auf der halbrechten Abwehrseite enorme Verwirrung, sowohl unter Augsburgern, als auch Haunstettern und Zuschauern. Folgendes ist geschehen: Der Haunstetter Marcus Seybold war im Rückraum auf Höhe der Freiwurflinie Richtung Kreis unterwegs und wurde von Maximilian Kranz rüde durch eine Umklammerung gestoppt. Der Angreifer befreite sich jedoch aus dessen Umklammerung nicht ganz regelkonform und setzte wohl den Ellenbogen dazu ein. Dabei waren sich die beiden Referees nicht eins, wer denn nun eigentlich mit der Zwei-Minuten-Strafe belegt werden sollte. Zunächst verließ nur der Augsburger Spieler das Feld, um nach langer Diskussion der Schiedsrichter einen Gefährten auf der Strafbank aus dem Haunstetter Lager zu bekommen. Fortan fehlte beiden Teams der sechste Feldspieler. Wenige Sekunden später wurde auch Lukas Schmölz zeitweise des Feldes verwiesen. Nichtsdestotrotz gelang den Augsburgern durch den sprunggewaltigen Yannis Pauler die Führung zum 22:23. So ging es auch in die entscheidende Phase des Spieles. Die Augsburger Jungs erkämpften sich Tor um Tor. Nach 58 Minuten war auf der Anzeigentafel ein 28:28 abzulesen, woraufhin sich die Haunstetter eine taktische Auszeit genehmigten. Unglücklicherweise schwanden zudem die Kräfte der Spieler von Lubos Urban, sodass man eine weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafe akzeptieren musste und die letzten 41 Sekunden des Spiels einen Mann weniger auf dem Feld hatte. Dennoch nahm man erneut jeglichen Mut zusammen und gewann den Ball in der Defensive. Nach exakt 59:59 Minuten erzielte Lukas Schmölz in Unterzahl den Ausgleichstreffer zum 29:29, doch ein sehr schnelles Anspiel gefolgt von einer sehr unbedachten Aktion auf Höhe der Mittellinie, die einen letzten Wurf auf das Tor der SG verhinderte, zog eine harte, wenn auch regelkonforme Schiedsrichterentscheidung nach sich. Die Schiedsrichter befanden, dass eine klare Torchance vereitelt worden war und entschieden Millisekunden vor dem Ertönen der Sirene auf Siebenmeter für den TSV Haunstetten. Fabian Link ließ Johannes Wittgen im Tor der SG 1871 Gersthofen keine Chance den Ball zu parieren und netzte zum 30:29-Endstand ein. Vor Enttäuschung brachen einige SGler noch auf dem Spielfeld in sich zusammen.
Dennoch bot dieses Spiel, alles was zu einem tollen Handballspiel gehört. Jede Menge Tore, physische Präsenz und einen Ticken Nervenkitzel. Auch wenn das erste Saisonspiel nur undenkbar knapp verloren wurde, so macht das Auftreten der neuen SG 1871 Gersthofen Lust auf mehr. So bemerkte auch Coach Lubos Urban nach dem Spiel, dass er mit dem Spiel seiner Truppe weitestgehend zufrieden war, jedoch direkt auch Schwächen erkennen konnte, an denen bis zum ersten Heimspiel gegen den TSV Friedberg II, dem zweiten Absteiger aus der Landesliga gearbeitet werden soll. Anpfiff zum nächsten Kracherspiel ist am Samstag, 12.10.2019 um 19:30 Uhr am Meierweg.
Wir freuen uns auf zahlreiche Zuschauer sowohl aus
Gersthofen und Augsburg, die uns tatkräftig nach Vorne peitschen werden.
Für die SG 1871 Gersthofen spielten: Wittgen, Müller (beide Tor), Kranz M., Koppe, Erhard (5), Reisner (1), Pauler (4), Schmölz (6), Walter (4), Reithmeier (3), Scherer (3), Tomov, Bossauer (2), Feistle (1).
Erster Spieltag für die männliche D-Jugend gegen den BHC Königsbrunn 09 und DJK Augsburg-Hochzoll
Die ersten beiden Begegnungen der Punkterunde 2019/2020 absolvierte die männliche D-Jugend in Königsbrunn. Beide Spielen verliefen weitgehend identisch. Dem TSV 1871 gelang es leider nicht das Spielgeschehen zu bestimmen. Schnelle und saubere Vorwärtsbewegungen waren an diesem Spieltag seitens der 1871er leider Mangelware. Zu oft war der Aufbau von technischen Fehlern oder überhasteten Abschlüssen unterbrochen worden. Speziell im Angriffsspiel gibt es also noch viel zu tun.
In der Abwehr lief es dagegen etwas besser. Abgesehen von einigen Unkonzentriertheiten und einfachen Fehlern war dieser Teil durchaus in Ordnung. Einsatz und Wille haben schon gestimmt. Beide Partien gingen mit nur einem Treffer Unterschied verloren und speziell in den Schlussminuten waren die Jungs bemüht das Ergebnis doch noch zu drehen.
Durch den Rückzug des BHC Königsbrunn II müssen die Tiger-Jungs bereits am kommenden Sonntag erneut in Schwabmünchen antreten.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Luis, Paul, Thilo Elias, Jonas, Philip, Benjamin, Tim, Erhan, Finn, Erik, Aleksander
Das letzte Spiel vor heimischer Kulisse fand am vergangenen Donnerstag, 12.04.2019, gegen den nahezu unbesiegbaren Meister der Bezirksliga Schwaben, den BHC Königsbrunn statt. Da das Spiel aufgrund von Rutschgefahr verschoben werden musste, fand der Anwurf zu später Stunde unter der Woche statt. Nichtsdestotrotz konnten die Augsburger Tigers in diesem Kräftemessen mit 22:21 die Oberhand bewahren.
Der direkte Wiederaufstieg war bereits am vergangenen
Spieltag bewältigt worden, obwohl man gegen den TSV Wertingen eine bittere
Heimpleite hinnehmen musste. Doch für das Aufeinandertreffen, mit den im
Hinspiel unterlegenen Tabellenführer waren alle Spieler bis in die Haarspitzen
motiviert, wollte man dem Ligaprimus doch noch ein wenig die
Meisterschaftsfeier versalzen. Auch die Zuschauer fanden sich ein letztes Mal
für diese Handballrunde am Meierweg ein und konnten eine von Beginn an höchst
engagierte Mannschaft von Coach Lubos Urban beobachten. Bastian Koppe kam
glänzend in die Partie und konnte die ersten beiden Treffer für sein Team
erzielen, sodass nach sechs Minuten ein 2:2-Unentschieden zu verzeichnen war.
In der Abwehr versuchte man mit einer 5:1-Formation das Angriffsspiel der Gäste
zu stören, was dazu führte, dass die Gäste aus Königsbrunn einige Würfe neben
das Gehäuse von Elias Winkelbauer setzten. Nach knapp zehn Spielminuten
schaltete sich auch der Topscorer der BHCler, Tim Sailer (139 Treffer) aktiver
in das Spielgeschehen ein und konnte den Anschlusstreffer für seine Mannschaft
erzielen. Nach einem Foul mussten die Gäste die erste Zwei-Minuten-Zeitstrafe
akzeptieren und die Augsburger Jungs gingen erstmals mit 6:3 in Führung. Manuel
Feistle kämpfte sich ein ums andere Mal durch die harte Defensivreihe, sodass
man folglich mit 10:5 nach 22 Spielminuten in Front lag. Diesen recht
komfortabel wirkenden Vorsprung galt es bis zur Halbzeit zu retten, um die
Gemüter der eigenen Spieler und auch das aufbrausende Gemüt des Gästetrainers
abzukühlen. Der Schiedsrichter bat die beiden Mannschaften mit 12:8 zugunsten
des TSV Augsburg 1871 in die Pause.
Der Heimtrainer versuchte seine in voller Euphorie
befindlichen Akteure in seiner Halbzeitansprache zu beruhigen, sodass man
konzentriert an die zweiten 30 Minuten herangehen konnte, ohne große Aufregung
zu schüren. Zu oft hatte man in dieser beinahe abgelaufenen Saison das böse
Erwachen nach dem Seitenwechsel erlebt, welches nur durch mannschaftlich
Geschlossenheit doch noch zu Zählbarem umgewandelt werden konnte.
Prompt kam die Antwort der Königsbrunner, welche den
Wiederanpfiff kaum abwarten konnten. Diese versuchten von der ersten Minute der
zweiten Halbzeit an mehr Geschwindigkeit in ihr Angriffsspiel zu bekommen und
die Lücken in der Augsburger Deckung besser zu nutzen. Tor um Tor näherten sich
die Gäste wieder an, sodass nach 38 Spielminuten der Anschlusstreffer zum 16:15
gelang. Dies ist vor allem einer langsamen Spieleröffnung und zu wenig
Einsatzwillen in der Defensive geschuldet, da man die Rückraumshooter des BHC
mehr und mehr ins Spiel kommen ließ und auch der bullige Kreisläufer mehr Platz
fand. Nachdem man sich im Angriff den ein oder anderen ruhigen Angriff
leistete, der beinahe im Zeitspiel endete, vollstreckte Moritz Voit sicher von
Rechtsaußen bzw. von der rechten Rückraumseite und stellte eine
zwischenzeitliche 19:16-Führung Mitte der zweiten Spielhälfte her. Bis zur 51.
Minute sah es danach aus, dass die 1871er am heutigen Abend als Sieger vom
Spielfeld gehen konnten, denn auch auf Seiten des BHC Königsbrunn machte sich
eine mangelhafte Chancenverwertung breit. Durch einen Siebenmeter konnten diese
erneut auf zwei Tore verkürzen und nach der Auszeit ihres
Mannschaftsverantwortlichen und einer gleichzeitig verhängten
Zwei-Minuten-Strafe gegen Augsburg gelang es auf 21:20 heranzukommen. Diese
Tatsache nötigte TSV-Trainer Lubos Urban an der Seitenlinie dazu eine taktische
Auszeit zu nehmen, um seine Jungs auf die letzten Aktionen des Spiels
einzustellen. Nach 58 Spielminuten konnten die Gäste letztmals auf 22:21
verkürzen, denn in den letzten Minuten wollten die Tigers diesen wichtigen
Prestigesieg nicht mehr verschenken. Eines Verlierers nicht würdig, fielen auf
Seiten der Gäste zum Ende hin unschöne Worte in Richtung der Heimbank. Doch
dies änderte nichts am Spielstand von 22:21, mit dem die Partie nach einem
direkten Freiwurf, der seinen Weg nicht finden wollte, vom Unparteiischen
beendet wurde.
Die Mannschaft hat mit diesem Spiel eindrucksvoll bewiesen,
dass mit ihr immer zu rechnen ist, obwohl man sich im Verlauf der Spielrunde,
gerade zum Ende hin, einige Patzer gegen vermeintlich schwächere Gegner
geleistet hatte. Ferner blieb man das einzige Team, welches gegen den
übermächtigen Bezirksligameister aus Königsbrunn zwei Mal siegreich vom Parkett
gehen konnte. Wie man so schön sagen könnte, die Kätzchen können doch ein wenig
kratzen (in Anlehnung an den Spielbericht des BHC Königsbrunn vom 12.02.2019
nachzulesen unter https://www.handball-in-koenigsbrunn.de/2019/02/12/herren-ii-bhc-reserve-fuehrt-genau-einmal-im-ganzen-spiel-und-siegt-mit-2322/).
Das Finale der Saison 2018/2019 steht nun am kommenden Samstag gegen die
Bayernligareserve des VfL Günzburg an. Da davon auszugehen ist, dass wie im
vergangenen Jahr drei Mannschaften in die Bezirksoberliga Schwaben aufsteigen
werden, könnte man den Gastgebern dabei noch ein Bein stellen, denn rein
rechnerisch ist es ihnen noch möglich am bisher potenziellen dritten Aufsteiger,
dem TSV Meitingen (der TSV Friedberg III kann aufgrund des Verbleibs derer
zweiter Mannschaft nicht aufsteigen) sozusagen in letzter Sekunde
vorbeizuziehen.
Ein herzliches Vergelt’s Gott noch einmal an die zahlreichen
Besucher unserer Heimspiele. Auch für unsere letzte Auswärtsfahrt würden wir
uns freuen, wenn uns ein paar treue Supporter begleiten würden.
Das letzte planmäßige Heimspiel der Saison 2018/2019 fand am vergangenen Samstagabend, 06.04.2019, zwischen dem TSV 1871 Augsburg und den Gästen vom TSV Wertingen statt. Nach einer sehr zerfahrenen Partie mussten sich die Tigers erstmals in der Rückrunde damit abfinden, dass der Gegner mit 21:23 die Punkte vom Meierweg entführte.
Nachdem man in der Woche zuvor beim SV Mering nur zu einem Unentschieden gekommen war, galt es diesen leichten Dämpfer schnell wieder abzuhaken und erneut zum Angriff zu blasen. Trainer Lubos Urban konnte zu seinem Glück auf eine voll besetzte Bank zurückgreifen und forderte von seinen Mannen folglich eine temporeiche und körperlich präsente Spielweise. Aus dem Hinspiel war bekannt, dass den Tigers eine sehr robust und hart agierende Abwehr gegenüber stand und man sich durch schnellen Kombinationshandball einfache Tore erspielen musste. Nach anfänglichen Schwierigkeiten im Spielaufbau und technischen Fehlern fanden die TSV-Cracks nach drei Spielminuten das erste Mal den Weg vorbei am Gästekeeper. In der Defensive zeigte man den in der Tabellenmitte befindlichen Wertingern, wer der Herr im Haus ist, musste jedoch nach eher harmlosen Aktionen direkt Verwarnungen und eine Zweiminutenstrafe von den Unparteiischen hinnehmen. Nach acht Minuten hatte sich eine enge Partie entwickelt, in der man knapp mit einem Tor in Front lag. Angestachelt von den zahlreichen Zuschauern legten die Augsburger Jungs nun endlich den Schalter um und man konnte bis zur 17. Minute mit 8:4 davonziehen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn das bis dahin souverän agierende Schiedsrichterduo schickte nach, für den Zuschauer und Spieler nicht nachvollziehbaren Schiedsrichterentscheidungen gleich drei Spieler der Heimmannschaft mit einer Zweiminutenstrafe vom Spielfeld, sodass man sich einer zahlenmäßig überlegenen Gästetruppe entgegensah. Die Wertinger hatten sichtlich Mühe trotz des personellen Vorteils Gewinn aus dieser Situation zu schlagen, sodass die Lubos-Schützlinge lediglich zwei Treffer in Unterzahl erhielten. Nachdem man im Angriff um einige Möglichkeiten gebracht worden war und die Nerven nur noch am seidenen Faden hingen, schlichen sich zusätzlich auch noch technische Fehler und Aufgeregtheit in das eigene Spiel. Das aus den siegreichen Begegnungen der letzten Wochen bekannte Tempospiel über die erste und zweite Welle fand quasi nicht statt und das Aluminium schien an diesem Abend für die Augsburger Jungs gepachtet zu sein. Daraus resultierte auch der Pausenstand von 9:9.
In seiner Halbzeitansprache schärfte Coach Urban seinen
Spielern ein sich auf die eigenen Stärken zu konzentrieren und vor allem durch
schnelle Tore das Momentum auf seine Seite zu bringen. Auch die fahrlässige
Chancenverwertung bot Anlass zu Tadel.
Nachdem die zweiten 30 Minuten eingeläutet waren bot sich jedoch ein gänzlich anderes Bild. Die Gäste aus Wertingen setzten die Vorgaben ihres Trainers überzeugend um und konnten nach 38 gespielten Minuten erstmals mit 11:14 in Vorsprung gehen. Endlich besannen sich die Tigers eines Besseren und versuchten durch temporeichen Ballvortrag zu einfachen Toren zu gelangen, denn man musste der aggressiven Abwehr der Gäste im Positionsangriff zunehmend Tribut zollen. Angesichts des Rückstandes war es tragisch, dass Lukas Nachbaur nach erbittertem Kampf am Kreis nach einem Foul verletzungsbedingt das Spiel beenden musste. Tor um Tor kämpften sich seine Mitspieler wieder an die enteilten Wertinger heran und Lukas Schmölz konnte in der 47. Minute zum 15:15 ausgleichen. Nachdem die erste Zweiminutenstrafe auf Seiten der Gäste gegen Julian Hofbaur ausgesprochen worden war, legte auch Moritz Voit nach und konnte wichtige Tore von der Außenposition erzielen. Die Geschwindigkeit, mit der der Ball durch die Reihen gepasst wurde erhöhte sich zusehends und es war nicht abzusehen, wer diese hitzige Partie für sich entscheiden konnte. Die Schiedsrichter blieben ihrer, aus Augsburger Sicht, etwas unglücklichen Linie auch weiterhin treu. Nichtsdestotrotz hielten die Tigers mit und konnten vier Minuten vor Spielende noch einmal per Siebenmeter den Ausgleich zum 21:21 erzielen. Daraufhin nahm der Trainer der 1871er seine Auszeit, um sein Team für die letzten Spielminuten einzustellen und vielleicht mit der richtigen Stellschraube doch noch den Erfolg zu erwirken. Leider wurde ein Foulspiel an Lucas Schubert, der von der linken Außenposition Richtung Tor absprang vom Schiedsrichtergespann nicht als solches gewertet, sodass nur 22 Sekunden vor dem Ende der Wertinger Matthias Reitenauer mit seinem Treffer die Entscheidung zugunsten der Gäste markieren konnte. Das letzte Tor des Spiels war lediglich Ergebniskosmetik zum 21:23 Auswärtserfolg des TSV Wertingen, welcher dadurch seinen Rang im Mittelfeld des Klassements festigen konnte.
Nach den zuletzt schwächeren Leistungen blicken die Augsburger Jungs nun der finalen Woche entgegen, in der sich am Donnerstagabend um 20:30 Uhr das Nachholspiel gegen den Meister der Bezirksliga Schwaben zuträgt, da das regulär angesetzte Spiel aufgrund der Unbespielbarkeit der Halle kurzfristig abgesagt werden musste. Die Gewährleistung eines verletzungsfreien Spiels für beide Mannschaften konnte aufgrund eindringenden Schmelzwassers durch die Hallendecke nicht verantwortet werden, ganz zum Unverständnis der hoch motivierten Königsbrunner. Ziel der Tigers wird es sein, den BHClern, wie im ersten Saisonspiel bereits bewiesen, das Meistersüppchen ein wenig zu versalzen und den Kommentaren nach dem abgesagten Spiel ein wenig die Spitzzüngigkeit zu nehmen. Rein rechnerisch darf man den Jungs bereits zum direkten Wiederaufstieg gratulieren, obgleich das letzte Wörtchen von Verbandsseite noch nicht gesprochen ist, liegen sie doch zwei Spiele vor Schluss mit vier Punkten Abstand vor den nächsten aufstiegsberechtigten Meitingern. Das letzte Spiel der aktuellen Handballrunde findet dann am folgenden Samstag um 17:30 Uhr auswärts beim VfL Günzburg II statt, welcher zusammen mit den Augsburgern in der Vorsaison abgestiegen war.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren Unterstützern für den
Besuch unserer Heimspiele und würden uns freuen den ein oder anderen Zuschauer
am Donnerstagabend begrüßen zu dürfen.
Zweite der Tigers kann miesen Start nicht mehr wettmachen.
Das Spiel der Zweiten gegen TSG am 31.03.2019, lässt sich kurz zusammenfassen: Die Tigers starteten schlecht, lagen früh zurück, spielten ab Mitte der ersten Halbzeit ordentlich, konnten den Rückstand aber bis zum Ende nicht mehr aufholen.
Die Langfassung: In einem recht ausgeglichenen Spiel erwischte die Heimmannschaft der TSG den deutlich besseren Beginn; nach einer Viertelstunde führte sie 7:3. Das lag daran, dass die Zweite von 1871 in der Abwehr teils konfus agierte und den gegnerischen Rückraumspielern immer wieder gute Wurfchancen ließ. Es lag aber auch daran, dass man im Angriff kaum Tempo reinbrachte und unkonzentriert abschloss. Immerhin: Endgültig wegziehen ließ man die Heimmannschaft nicht. Zwar führte die TSG phasenweise mit acht Toren, doch die Tigers konnten den Halbzeitstand mit 10:15 aus ihrer Sicht zumindest halbwegs erträglich gestalten.
In der zweiten Hälfte gab es ein ähnliches Bild zu sehen: TSG war mal mit neun Toren vorne, mal nur mit vier, aber auf ein oder zwei Tore kam 1871 nicht mehr heran – eine wichtige Marke, will man so ein Spiel noch mal drehen. Dazu brauchte es allerdings auch ein wenig Glück, und „Glück“ und „zweite Mannschaft von 1871“ ist eine Wortkombination, die diese Saison nicht passt. Am Ende stand es 34:30 für die TSG Augsburg II, was in Ordnung ging.
Aus Sicht der Zweiten bleibt es bei der Erkenntnis, dass man spielerisch nicht in den Tabellenkeller gehört, aber dort nun mal seit geraumer Zeit steht und den Rest der Saison noch irgendwie zu Ende bringen muss.
Der TSV 1871 Augsburg konnte sich trotz einer Führung über die gesamte Länge der Spielzeit am 30.03.2019 nicht gegen den SV Mering durchsetzen und musste sich letztendlich mit einem 26:26 Unentschieden zufrieden geben.
Die Marschroute für die letzten vier Begegnungen wurde von Trainer Lubos Urban klar vorgegeben: durch maximalen Einsatz sollte die volle Punkteausbeute eingefahren werden. Hierfür musste erst einmal die große Hürde Mering genommen werden, die den Augsburgern auch schon in der Hinrunde große Probleme bereitete. Zudem gab es in diesem Spiel ein erneutes Wiedersehen mit dem langjährigen Spieler Patrick Kasten, der in dieser Begegnung gegen seinen Vater Udo antreten musste. Obwohl die Tigers berufsbedingt auf Bastian Koppe und Torhüter Elias Winkelbauer verzichten mussten, konnte Trainer Urban auf einen vollen Kader setzen, da Goran Tomov, Maximilian Wessoly, Jorge Manuel Mendes und Alexander Schalk verfügbar waren.
Augsburg erwischte zu Beginn der Partie auch einen guten Start und zog relativ schnell mit 0:3 davon. Man hatte den Rückraum der Hausherren im Griff und auch die Außenspieler kamen nicht an Udo Kasten vorbei. Im weiteren Verlauf schlichen sich jedoch Nachlässigkeiten, sowohl im Angriffs- als auch im Abwehrspiel, ein. Mehrere klare Torchancen wurden vergeben, darunter auch drei Tempogegenstöße. Im Defensivverbund offenbarten sich im Spielverlauf die Probleme bei der Deckungsarbeit gegen den Rechtsaußen Martin Leuprecht, der ein ums andere Mal einnetzen konnte. Statt davonzuziehen gaben die Augsburger bis zur Halbzeitpause einen weiteren Treffer Vorsprung ab und mussten mit 11:13 in die Kabine gehen.
Mit Beginn der zweiten Hälfte kam wieder frischer Schwung in das Spiel der Tigers. Innerhalb von vier Minuten wurde der Spielstand auf 11:17 gestellt. Kurz danach begann jedoch eine Phase mit zahlreichen Zeitstrafen gegen Augsburg. Innerhalb weniger Minuten kam die Heimmannschaft ganz nah heran, indem das Spiel nahezu ausschließlich über die Außenspieler lief. So musste man kurz nach der 40. Spielminute den Anschlusstreffer zum 18:19 hinnehmen. Bedingt durch einen Zwischenspurt der Augsburger, wirkte es so, dass der Treffer zum 20:23 in der 50. Minute einen vorentscheidenden Charakter hatte. Durch einige harte Regelauslegungen durch die Schiedsrichter wurde dieser Trend jedoch jäh gestoppt, da sich der TSV 1871 in der Schlussphase nahezu durchgängig in Unterzahl befand. Diesen Umstand nutzte der SV Mering insbesondere in Person von Martin Leuprecht, der sich bis zum Spielende insgesamt 13 Mal in die Torschützenliste eintragen konnte. Neun Sekunden vor Ablauf der Spielzeit erzielte er den Ausgleichstreffer und entriss den Augsburgern somit den sicher geglaubten Sieg.
Letztendlich müssen sich die Tigers über die eigene Leistung
ärgern, da man vor allem in der ersten Hälfte zahlreiche Hochkaräter
ausgelassen hat. Für die ausstehenden Partien besteht die Zielsetzung weiterhin
darin, möglichst jedes Spiel siegreich zu gestalten. Dies gilt es unter Anderem
auch in der nächsten Heimbegegnung am 06.04.2019 gegen den TSV Wertingen
umzusetzen. Die Partie in der Hinrunde konnten die Männer aus dem Augsburger
Norden nur knapp für sich entschieden, sodass auch in dieser Begegnung viel
Spannung zu erwarten ist. Da es sich hierbei um das letzte Heimspiel dieser
Saison an einem Samstag handelt, würden sich die Herren des TSV 1871 Augsburg
um besonders viel Unterstützung freuen.
Einmal mehr hieß es aus Sicht der Zweiten: Da gab es nichts zu holen. Das Auswärtsteam aus Neusäß, eines der besseren Teams der Liga, ließ der Heimmannschaft der Tigers vor allem im zweiten Abschnitt keine Chance. Die Zweite von 1871 freut sich auf das Saisonende – das heißt, die wenigen Spieler, die regelmäßig am Wochenende auflaufen. Wobei dieses Argument gegen Neusäß nicht galt; so gut aufgestellt war man in dieser Saison selten.
Dementsprechend konnte man auch zumindest die erste Halbzeit spielerisch gut mithalten. Bis zur immerhin 20. Minute konnte man das Spiel offen halten, 9:9 stand es zu dem Zeitpunkt. Im Angriff traf der Rückraum, hinten machten Abwehr und Torwart ebenfalls eine gute Figur und entnervte die starke Mannschaft aus Neusäß merklich. Dann stellte das Auswärtsteam auf eine 5-1-Deckung um und mit dem bis dahin offenen Spiel war es schnell vorbei. Mit dieser Abwehrformation nämlich kamen die Tigers an diesem Tag überhaupt nicht klar, sodass man zur Halbzeit bereits 11:16 zurücklag.
Besser wurde es im zweiten Spielabschnitt nicht. Neusäß nutzte viele abgefangene Bälle und technische Fehler der Tigers, um Tempogegenstöße zu laufen und hielt das Tempo bis zum Ende hin hoch. Der Zweiten fiel nicht mehr viel ein, ab und an gelang im Angriff noch eine Einzelaktion – das war es. Nun freuen sich alle Beteiligten der Zweiten auf das nahendere Saisonende.
Für das letzte Saisonspiel der männlichen B-Jugend begrüßten die Jungs das Team des TV Gundelfingen am 24.03.2019 in der eigenen Halle am Meierweg 16. Nach einem Duell auf Augenhöhe musste man die letzten Punkte der Saison jedoch mit mit einer 23:27-Niederlage den Gästen mit ins Gepäck geben.
Dass dieses Spiel ein enges Rennen werden könnte, ahnte man bereits nach den ersten gespielten Minuten, in denen sich die Teams abwechselnd ein Tor nach dem anderen erkämpften. Konnten sich die Gäste aus Gundelfingen bis zur neunten Minute noch eine knappe 3-Tore-Führung herausspielen, wurde diese knapp eine Minute später durch die Augsburger Jungs wieder ausgeglichen. Agierte man im Angriff zu Beginn noch zu ideenlos, fanden im Spielverlauf doch auch konsequent umgesetzte Spielzüge ihren Weg in die Partie. Dank einer effektiven 4:2-Abwehrformation gelang es den 1871-Jungs zudem viele Freiwürfe herauszuholen. Trotz des tollen Rückhalts im eigenen 1871-Tor gelangen den Augsburgern im Verhältnis zu den Torchancen im Angriff jedoch leider noch zu wenige Treffer, was unter anderem auch durch eine starke Leistung des Gundelfinger Torhüters bedingt war. Mit einem knappen Rückstand von 13:14 verabschiedeten sich die Teams in die Kabinen zur Pausenansprache.
Nach Wiederanpfiff gelang es den Gästen sich noch einmal auf drei Tore vor den 1871ern abzusetzen, welche aber wiederum noch einmal ausgeglichen und sogar in eine knappe Führung zu Gunsten der Hausherren verwandelt werden konnte. Durch zu viele kleine Fehler und dem Pech, das sich zusätzlich in das Spiel der Augsburger schlich, konnte man diese Führung jedoch nicht bis zum Ende halten. Mit einem Endstand von 23:27 musste man sich gegen den TV Gundelfingen letztendlich leider verdient geschlagen geben.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), David, Andre (6), Felix (5), Luis C., Stefan (5), Phillip, Julian, Nils (7)
Leider mussten unsere Tigerkids auch an diesem Spieltag mit nur drei E-Jugendlichen und 5 Mini-Kindern zum Spieltag nach Gersthofen fahren, da die männliche D-Jugend zeitgleich spielte und dringend die Unterstützung unserer E-Jugend-Jungs benötigte.
TSV 1871 Augsburg – TSV Schwabmünchen III 6:9 (3:3)
Im ersten Spiel traf man auf die Kids des Schwabmünchen III. Trotz Unterbesetzung konnte man in der ersten Spielhälfte gut mithalten und ging mit einem 3:3 Unentschieden in die Pause.
In der zweiten Hälfte konnte man der aktiven Abwehrarbeit der Schwabmünchner dann aber leider zunehmend nichts mehr entgegensetzen und so musste man sich in diesem Duell mit einem Endstand von 6:9 geschlagen geben.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Alex (Tor), Toni (1), Lukas (1), Lena (4), Luka, Nico, Melvin, Maria
TSV 1871 Augsburg – TSV Gersthofen 6:11 (4:6)
Im zweiten Spiel traf man dann auf die Gastgeber des Spieltages aus Gersthofen. Leider konnten die Tiger auch hier durch fehlende Erfahrung und Zusammenspiel nicht dagegenhalten. Zur Halbzeitpause lagen die 1871-Kids daher leider bereits mit 4:6 zurück.
Da den Tigerkids, im Gegensatz zur Heimmannschaft, in der zweiten Halbzeit nur noch zwei Treffer gelingen wollten, verlor man auch das zweite Spiel des Tages deutlich mit 6:11.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Alex (Tor), Toni (1), Lukas (1), Lena (3), Luka, Nico, Melvin (1), Maria
Ob es an der Uhrzeit, dem Wochentag oder dem schönen Wetter lag bleibt fraglich. Fakt ist: Beide Mannschaften hatten nicht viel Personal zur Verfügung. Die Hausherren konnten am Samstag, den 23.03.2019, neun Akteure im Spielbericht vermerken, die Gäste mussten die Reise mit nur sieben Spielern antreten.
Quantitativ schien der Unterschied beider Teams also nicht allzu groß. In der Praxis zeigte sich jedoch schon nach wenigen Minuten ein anderes Bild. Innerhalb von fünf Minuten konnten die Tiger-Jungs sich bereits mit vier Toren vor dem Team des TSV Dinkelscherben absetzen und bauten diesen Vorsprung im Laufe der Spielzeit kontinuierlich weiter aus. Aufgrund der offensiven Abwehrformation der Augsburger konnten die Gäste zwar hin und wieder zu einfachen Toren kommen und durch Einzelaktionen glänzen, dennoch dominierten die 1871er diese Partie durchgehend. So konnte man auf Seiten der Augsburger auch schon früh damit beginnen erfahrenere Spieler vom Feld zu nehmen und innerhalb der Aufstellung ordentlich zu rotieren. Mit einem Zwischenstand von 18:9 gingen die Teams in die Pause.
Auch in der zweiten Hälfte hielten die Tigers das Leistungsniveau hoch und ließen den Gästen somit keine Chance eine Aufholjagd zu starten. Mit einem Endstand von 39:19 auf der Anzeigentafel trennte man sich an diesem Tag. Erfreulich ist hierbei, dass sich jeder Feldspieler des TSV 1871 in die Torschützenliste eintragen durfte.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric (Tor), Benjamin (3), Markus (3), David (3), Felix (8), Luis C. (4), Noah R. (8), Ivan (9), Luis H. (1)