BHC Königsbrunn – SG-Damen 8:25 (2:13)

Damen holen die nächsten zwei Punkte in Königsbrunn

Da die SG-Damen das letzte Mal auf der Platte eine starke Leistung gegen Hochzoll gezeigt hatten, wollten sie selbstbewusst das nächste Auswärtsspiel bestreiten. Zu Beginn brachte man diese Erwartung auch auf das Spielfeld, 0:12 zeigte die Spieltafel in der 21. Minute. Leider passte man sich den Gegnerinnen ziemlich an, weswegen zu vielen Zeitpunkten Unzufriedenheit herrschte und man sich am Ende über den Sieg mit 8:25 nur mäßig freuen konnte.

Die Partie begann stark und souverän, sowohl im Angriff als auch in der Abwehr. Doch im Anschluss folgte eine sehr passive Offensive und die SG-Ladies ließen stark nach. Es wurde sich vom Tempo her an die Königsbrunnerinnen angepasst. Im Angriff wusste man nicht so recht, wohin mit dem Ball und spielte ihn vielmehr vor der gegnerischen Abwehr hin und her, als dass man die Lücken suchte und schlaue Aktionen initiierte. Auch die Konzentration bei den Würfen ließ zu wünschen übrig. Konter und auch Siebenmeterwürfe wurden auf die Torhüterin oder komplett neben das Tor platziert.

Dementsprechend verärgert war Coach Fischer in der Halbzeit. Es gab sehr deutliche Ansagen auf allen Ebenen und man hoffte, dass dies auch Wirkung zeigte.

In der zweiten Spielhälfte gelang es den Gegnerinnen noch öfter, den doch erfolgreichen Torabschluss zu suchen, was auf jeden Fall hätte verhindert werden können und auch sehr oft durch starke Paraden von unserer Torhüterin wurde. Durch unglückliche Fouls kassierten die SG-lerinnern zudem unnötige Zeitstrafen, was die Stimmung folglich drückte.

Trotz der vielen negativen Anmerkungen bleibt zu sagen, dass es den Gästen gelang, zwei Punkte zu holen und auch schöne Tore zu werfen. Womöglich legt man mittlerweile auch einen hohen Anspruch an den Tag und dieses Mal war es einfach nicht der Tag der Tiger-Ladies. Das ist in Ordnung und soll das nächste Mal wieder anders sein.

Am 09.12. ist gemeinsamer Heimspieltag mit den Herren. Bis dahin arbeiten wir an der positiven Stimmung im Team und schauen nach vorne. Vor voller Tribüne wollen wir uns wieder so selbstbewusst zeigen, wie es sich für die Erstplatzierten gehört!

Für die SG spielten: Kotas (Tor), Braun (1), Fischer, Linke (1), Ahmetovic (9), Höfner (1), Päckert (3), Seiler (1), Birk, Lieder, Schmidtmann (3), Erdhofer, Schmatkow (3), Schröder (3)

Damen besiegen den BHC Königsbrunn deutllich

BHC Königsbrunn – Herren 27:27 (12:14)

Den Sieg in letzter Minute aus den Händen gegeben

Am vergangenen Samstag konnte man dem BHC Königsbrunn lediglich ein 27:27-Unentschieden abtrotzen, welches dem Spielverlauf aus vielerlei Hinsicht nicht vollends gerecht wurde.

Arge Sorgen plagten das Trainergespann Schmölz/Polz vor der Partie gegen den BHC Königsbrunn, da sich die Personaldecke aufgrund zahlreicher Absagen bis zum Wochenende ausdünnte und man auf altbekannte Reserven zurückgreifen musste. Eine Art Überraschung bot sich somit auch dem Gegner, der eine in ihrer Besetzung gänzlich veränderte SG-Mannschaft vorfand. Dennoch war man auf Seiten der Gastgeber gewarnt vor der körperlich robusten Defensive der Gäste aus Gersthofen.

Einige Verwirrung stifteten die, ersatzweise übergestreiften grünen Trikots, die es dem Kampfgericht erschwerten, die Torschützen zuzuordnen, weswegen die offizielle Torstatistik mit Vorsicht zu genießen ist. Die härtere Gangart der Gäste spiegelte sich sogleich in der ersten Zwei-Minuten-Strafe des Spieles wider. Doch diesmal starteten die SGler entschlossen in die erste Halbzeit und konnten durch Moritz Voit von der Halbrechten mit 3:5 in Führung gehen. Auch Torhüter Müller war an diesem Tag zur Stelle und entschärfte drei Siebenmeter in Folge. Erst durch die Einwechslung von Simon Mörchen konnten die Hausherren, den zwischenzeitlich auf 3:8 Tore angewachsenen Vorsprung bis zur Halbzeitpause verringern. Im Angriff fehlte den 1871ern Ende der ersten Spielhälfte ein wenig der Ideenreichtum, und so konnte man die Abwehr der Königsbrunner nicht mehr derart unter Druck setzen wie noch zu Anfang der Begegnung. Ferner musste man am eigenen Kreis zurückhaltender agieren, da Manuel Walter bereits zweifach mit einer Zwei-Minuten-Zeitstrafe belastet war und man diesen im Innenblock nicht missen wollte.

Coach Andreas Polz, der für den Spielertrainer Lukas Schmölz die Pausenansprache übernahm, versuchte die vergangenen 30 Minuten Revue zu passieren und ermutigte seine Spieler an die ersten Minuten anzuknüpfen, um wieder für klare Verhältnisse auf dem Parkett zu sorgen.

Kurz nach Wiederanpfiff war es schließlich so weit, und die Gastgeber konnten in Überzahl per Siebenmeter zum 15:15 ausgleichen. Fortan entwickelte sich ein enges Duell, welches vor allem durch harte Defensivarbeit auf Seiten der Gersthofer geprägt war. Diese Gangart war es, welche die Königsbrunner im Vorfeld des Spieles gefürchtet hatten, dennoch gelang es ihnen in der 36. Spielminute mit zwei Toren in Front zu gehen. Dieser hauchdünne Vorsprung hielt nicht lange an und so gelang es Markus Walter, dem sichersten Siebenmeterwerfer, unmittelbar folgend den Ausgleich zum 17:17 herzustellen. Bis zur 50. Spielminute hatte es den Anschein, dass man den bis dahin erzielten Zwei-Tore-Abstand über die Zeit retten könnte, doch nun folgten bittere Minuten für die mitgereisten SG-Anhänger. Man verlor mit Manuel Walter, der seine dritte Zwei-Minuten-Zeitstrafe erhalten hatte, eine wichtige Stütze in der Defensive und kurze Zeit später wurde auch Moritz Voit für ein Foul der harmloseren Art mit einer Zeitstrafe des Feldes verwiesen. Somit war man gezwungen sich den Königsbrunner Angriffen in doppelter Unterzahl zu erwehren und der BHC erkämpfte sich den Ausgleich zum 21:21. Nachdem der Trainer der Heimmannschaft seinem Topshooter Simon Mörchen eine Verschnaufpause gegönnt hatte, brachte sich dieser wieder wurfgewaltig ins Spiel ein und hielt sein Team in Schlagdistanz. Knapp zweieinhalb Minuten vor Spielende ereignete sich eine folgenreiche Aktion im Tempogegenstoß in der Gersthofener Spielfeldhälfte. Markus Walter versuchte den heranstürmenden Angreifer zu kontrollieren, dabei geriet ihm der Ellenbogen allen Anscheins nach ein wenig zu hoch. Dieses Foul ahndeten die beiden Schiedsrichter mit der roten Karte, was gleichbedeutend war mit der nächsten Unterzahl. Aufgrund dieser neuen Spielsituation sah sich Trainer Polz gezwungen ein Team-Timeout zu nehmen. Ungefähr 40 Sekunden vor Spielende erzielte Moritz Voit die Führung zum 26:27. Doch die letzte Minute war noch nicht zu Ende gespielt und so gelangte Königsbrunn von der Rechtsaußenposition ein letztes Mal in aussichtsreiche Position zum Ausgleich. Torwart Späth entschärfte den Ball ohne Mühen, doch der Pfiff des Schiedsrichtergespanns verhieß nichts Gutes. Der an diesem Tag 10-fach erfolgreiche Simon Mörchen verwandelte den Siebenmeter zum 27:27 Endstand, nachdem zuvor die Emotionen auf der Ersatzbank hochgekocht waren.

Nach dieser, aus Gersthofener Sicht, unglücklichen Punkteteilung gilt es den vollen Fokus auf die Begegnung am nächsten Wochenende zu richten. Dann begrüßen die SG1871-Herren, die gegenwärtig drittplatzierte HSG Lauingen-Wittislingen, welche bislang die meisten Tore der Liga erzielen konnte und zuletzt über den Kissinger SC gerollt war. Anpfiff in der Turnhalle des Paul-Klee-Gymnasiums ist am Samstag, 25.11.2023 um 19:30 Uhr.

Für die SG aktiv waren:

Späth, Müller, Wiedemann (Tor), Kranz (2), Haunstetter (2), Kastner (1), Erhard (3), Schmölz (1), Walter Markus (6/2), Merz (3), Voit (3), Kielburg (3), Fischer (2), Walter Manuel (1)

Damen – DJK Augsburg-Hochzoll 17:40 (6:17)

Damen setzen klares Statement in Hochzoll

Nach einer vierwöchigen Spielpause ging es diesmal ungewöhnlich an einem Donnerstagabend weiter in der neuen Liga. Die Aufsteigerinnen zeigten sich nach den bereits drei geholten Siegen sehr selbstsicher bei den Gegnerinnen am Kuhsee. Ein etwas reduzierte, aber starker Kader brachte nach einer schön gespielten Partie zwei Punkte souverän nach Hause.

In einigen vergangenen Spielen musste am Anfang des Berichts oft erwähnt werden, dass die SG-Damen einige Minuten brauchten, um warm zu werden und konzentriert ins Spiel zu finden. Diese Vorahnung bestand auch wieder, vor allem weil man unter der Woche nach der Arbeit zum Punktespiel fuhr. Aber davon kann dieses Mal nicht die Rede sein. Die Damen waren von Anfang an wach und zeigten sich achtsam in der Defensive. Auch im Angriff gelangen viele schöne Torabschlüsse, was die volle Bank aus Mitspielerinnen und Verletzten stets bejubelte. Die Hochzollerinnen wirkten teilweise etwas überfordert und wurden häufig von der SG-Torschützenkönigin überrascht, die mehrere Pässe abfing und im Konter anschließend ins Netz zauberte. Mit einem 5:17 verabschiedeten sich beide Mannschaften zur Halbzeit in die Kabinen.

Coach Fischer betonte, dass es nun wichtig sei, nicht abzuheben und leichtsinnig zu werden, da man noch weitere 30 Minuten genauso wach sein müsse. Außerdem gab es die ein oder andere Lücke, die die Hochzollerinnen nutzen konnten und das sollte in der zweiten Hälfte der Partie unterbunden werden.

Der kleinen aber feinen Zuschauertribüne boten sich im weiteren Verlauf viele schöne Aktionen: Anspiele an den Kreis, Rückraumwürfe, Konter, kluge Spielzüge und Paraden der Torhüterin. Die SG-Ladies zeigten sich noch selbstbewusster mit der Gewissheit zum Sieg im Hinterkopf. Meckern kann man darüber, dass über die gesamte Spiellänge das konsequente Umschalten von Angriff auf die Abwehr oft fehlte, hier darf man dran arbeiten, schneller zurückzulaufen und die Konter der Gegnerinnen zu verhindern. Unnötige Fouls von außen wollen wir in Zukunft auch auslassen. Das Selbstbewusstsein, der Wille, der Zusammenhalt und die Konzentration dieses Spiels müssen unbedingt mitgenommen werden.

Wir sind super stolz auf die Damen, die nun immer noch oder besser gesagt schon wieder den ersten Platz besetzen!

Für den nächsten Sieg müssen die SGlerinnen wieder eine fremde Halle aufsuchen, dieses Mal die in Königsbrunn am 25.11. mit Anpfiff um 17:30 Uhr.

Für die SG spielten: Kotas (Tor), Braun (4), Dobberstein, Fischer (1), Linke (5), Malizia, Ahmetovic (10), Höfner (6), Päckert (2), Seiler (3), Birk (1), Erdhofer, Schmatkow (2), Schröder (6).

Damen bezwingen Hochzoll deutlich

Herren – TSV Göggingen 28:22 (13:13)

Erster Heimsieg nach spannenden 60 Minuten gegen Göggingen

Für den Geschmack des Trainerduos Schmölz/Polz ein wenig zu nervenaufreibend, konnten die Handballer der SG 1871 Gersthofen den TSV Göggingen nach einer fulminanten Schlussphase mit 28:22 besiegen.

Im Vorfeld der Begegnung war klar, dass nur eines an diesem Wochenende gegen den bis dato Zweitplatzierten zählte, die ersten beiden Punkte in eigener Halle. Somit nutzte man die Trainingseinheiten zwischen dem spielfreien Wochenende, um in erster Linie einen strukturierten Ballvortrag mit Übergang ins Positionsspiel und ein planvolles Abräumen einzustudieren, da man hier in den bisherigen Partien zu wenig Kapital schlagen konnte und sich oftmals in der gegnerischen Abwehr verbiss.

Den besseren Start in das Spiel erwischten die Hausherren und konnten sich nach fünf Spielminuten mit 4:1 Toren in Front bringen. Die Gäste wirkten unkonzentriert im eigenen Angriffsspiel und leisteten sich in diesem Abschnitt zahlreiche technische Fehler, von denen man auf Seiten der SG leider zu wenig profitieren konnte. Aus einer gefestigten 6:0-Abwehr heraus bemühte man sich den Ball zügig nach vorne zu spielen, vergab jedoch einige gute Möglichkeiten. Die Gastmannschaft aus Göggingen besann sich eines Besseren und man musste in Unterzahl den Anschlusstreffer zum 6:5 nach 15 Minuten hinnehmen. In der eigenen Defensive hatte man nun zusehends mehr gegen den agilen Rückraum zu arbeiten. Auf eine Szene am gegnerischen Kreis hätte der Abend jedoch verzichten können. Nachdem Kreisläufer Nils Lindloff mehrfach traktiert worden war, stürzte dieser in das Kniegelenk des Göggingers Jonas Richert, der sich hierbei vermutlich schwer verletzte. Doch das kurze Aufbäumen der TSVler konnte die Hausherren erfolgreich kontern, und so erzielten Markus Walter und Timm Erhard innerhalb weniger Minuten die Treffer zur zwischenzeitlichen 9:5-Führung. Obwohl man in eigener Überzahl spielte und Torhüter Müller mehrmals glänzend parierte, konnten die Gäste in der 26. Spielminute erstmals zum 9:9 ausgleichen, da die Überzeugung beim Abschluss fehlte und man über fünf Minuten ohne Torerfolg blieb. Fortan gelang es immer wieder mit einem Tor in Führung zu gehen, doch ein größerer Vorsprung konnte nicht herausgespielt werden, sodass sich beide Mannschaften dann mit 13:13 in die Halbzeitpause verabschiedeten.

Insbesondere die nachlassende Defensivarbeit, war Inhalt der Halbzeitansprache der beiden 1871-Coaches, denn diese war ausschlaggebend dafür, dass die Gäste aus Göggingen den Anschluss wiederherstellen konnten. Ferner wollte man die eigene Tiefschlafphase nach der Halbzeit endlich ablegen und mit mehr Bewegung ohne Ball im Angriff in den zweiten Durchgang starten.

In den ersten Minuten bot sich ein nahezu unverändertes Bild auf Seiten der SG. In der Defensive ließ man sich zu sehr von der Spielweise der Gäste einschläfern und fand nicht so recht Zugriff. Im Angriffsspiel konnte man sich nicht entscheidend durchsetzen. Daher blieb es dabei, dass sich beide Teams munter in der Führung abwechselten. Infolge des ersten in dieser Saison vergebenen Siebenmeter durch Markus Walter, konnte der TSV Göggingen einen hauchdünnen Vorsprung wahren. Ein jäher Aufschrei ging durch die Halle als Moritz Voit in der 42. Spielminute aus aussichtsreicher Position von seinem Gegenspieler im Sprung zu Fall gebracht wurde. Das Schiedsrichtergespann handelte entschlossen und verwies den Gögginger Spieler Simon Thomas wegen dieses überflüssigen Fouls auf der Rechtsaußenposition des Spielfeldes. Direkten Einfluss auf das Spiel hatte diese Entscheidung jedoch nicht, denn die Hausherren versäumten aus der eigenen Überzahl einfache Tore zu generieren. Kurz darauf handelte man sich zudem eine weitere Zwei-Minuten-Zeitstrafe ein und der Gögginger Jonas Höfner verwandelte den verursachten Siebenmeter zur 17:18-Gästeführung. Bis zur 51. Spielminute stand das Spiel auf Messers Schneide. Ehe sich die Gastgeber, wohlbemerkt in eigener Unterzahl, aus einer standhaften Defensive heraus, Tor um Tor absetzen konnten und dem Gästeteam knapp zehn Minuten keinen Torerfolg schenkten. Vor allem Lukas Schmölz als Spielertrainer, konnte in dieser Phase Sicherheit am eigenen Kreis ausstrahlen und auch Torwart Müller tat sein Übriges, um den Angreifern das Leben schwer zu machen. Beim Endstand von 28:22 beendeten die beiden Unparteiischen das Spiel und der erste Heimerfolg der Saison für die SG 1871-Männer stand zu Buche.

Schon am nächsten Wochenende gilt es sich erneut zu beweisen. Dann ist man zu Gast beim BHC Königsbrunn, der seinerseits einen ungefährdeten 33:41-Auswärtserfolg beim Tabellenschlusslicht Kissinger SC erzielen konnte. Hierbei möchte man keinesfalls an das Heimdebakel vom letzten Jahr anknüpfen, bei dem man mit 22:23 unter die Räder kam. Ein besonderes Augenmerk gilt es hier dem 14-fachen Torjäger gegen den KSC, Lukas Alber zu schenken. Spielbeginn ist am Samstag, 18.11.2023 um 19:30 Uhr in der Dreifachhalle Königsbrunn.

Für die SG aktiv waren:

Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz (2), Koppe, Haunstetter, Erhard (3), Schmölz (3), Walter Markus (7/4), Lindloff (1), Merz, Voit (2), Feistle (2), Schubert (4/1), Walter Manuel (4)

TSV Haunstetten II – Männer 20:29 (10:17)

Zurück in der Erfolgsspur nach deutlichem Derbysieg gegen Haunstetter Reserve

Konstante Defensivarbeit über 60 Minuten belohnt Handballer der SG 1871 Gersthofen mit dem dritten Sieg in dieser Saison gegen äußerst harmlose Haunstetter. Trotz offensiver Deckungsformation musste sich Haunstettens zweite Mannschaft mit 20:29 in heimischer Halle geschlagen geben.

Die Ansagen im Training waren eindeutig, denn das Trainergespann Schmölz und Polz wollte unbedingt an die Erfolge aus den ersten beiden Partien anknüpfen, um die bittere Heimniederlage gegen den Tabellenführer aus Aichach vergessen zu machen. Im Vorfeld der Partie war nicht klar, in welcher Verfassung sich die Mannschaft befindet, da aufgrund zweier Hochzeiten im Mannschaftskreis nicht damit zu rechnen war, dass alle Spieler in Topform auflaufen konnten.

In den ersten Minuten der Begegnung wurde jedoch deutlich, dass die SG an diesem Tag trotz vielfach kurzer Nacht physisch und mental voll auf der Platte war. Manuel Walter stellte dies überaus eindrucksvoll von der Kreisposition unter Beweis und konnte in den ersten vier Minuten drei Tore erzielen. Auch Maximilian Kranz konnte weitere Tore beisteuern, wodurch sich der Haunstetter Trainer genötigt sah, sehr früh in der Partie eine Auszeit zu nehmen, da seine Mannschaft nach nur sechs Minuten mit 2:6 Toren im Rückstand lag. Zunächst schien es, als ob diese kurze Neueinstellung gewirkt hatte, doch Gersthofen erhöhte bis zur 13. Spielminute aus einer guten zweiten Welle mit überlegten Abschlüssen auf 4:11 Tore. Auch am eigenen Kreis wusste man erneut durch eine beherzt zupackende Defensive zu überzeugen, die die Hausherren zu zahlreichen Distanzwürfen zwang, welche selten an Torhüter Späth vorbeifanden. Einziger Wehmutstropfen war die frühe zweite Zwei-Minuten-Strafe gegen Maximilian Kranz. Auf Seiten der Gastgeber stellte man auf eine offensivere 3:2:1-Deckung um, welche den Spielaufbau der 1871er stören sollte. Beim Spielstand von 10:17 wurden schließlich die Seiten gewechselt.

Die Halbzeitansprache nutzten die beiden Trainer der SG, um ihre Männer auf die zweiten 30 Minuten einzuschwören, in welchen es galt, die offensive Abwehr des TSV Haunstetten mehr durch Einlaufaktionen und Übergänge zu beschäftigen, um so Lücken für den Rückraum zu schaffen. Auf keinen Fall wollte man die erste Phase nach Wiederanpfiff „verschlafen“ wie im Spiel gegen Aichach.

Den besseren Start in die zweite Halbzeit erwischte diesmal die SG. Doch in den folgenden Minuten fand auch die Heimmannschaft besser in die Begegnung. Allen voran Marc Kolleth (10 Tore), der durch seine Sprunggewalt und Kompromisslosigkeit mehrfach zum Torerfolg gelangte. Dass die Führung der Gäste nicht noch weiter als auf zwischenzeitlich fünf Tore schmolz, ist in erster Linie Torhüter Späth, der für den noch nicht wiedergenesenen Erik Wiedemann in die Mannschaft gerutscht war, zu verdanken. Seine zahlreichen Paraden brachten die Haunstetter schier zur Verzweiflung und verschafften seinen Vorderleuten einen sicheren Rückhalt. Coach Lukas Schmölz sah sich aufgrund mangelnder Ideen und Durchschlagskraft im eigenen Positionsspiel dann gezwungen sich als Spieler nachtragen zu lassen. Über kampfbetonte Soloaktionen konnte er sich dann sogleich in die Torschützenliste eintragen und erhöhte den Vorsprung auf 18:25. Von da ab setzten sich auch seine Mitspieler wieder besser in Szene und nötigten die Verteidiger zu Fouls, welche innerhalb kurzer Zeit zwei Zeitstrafen zur Folge hatten. In dieser doppelten Überzahl fünf Minuten vor Spielende bauten die SG-Männer die Führung auf 19:28 aus. Nichtsdestotrotz musste man sich kurz vor Spielende in doppelter Unterzahl den Angriffen der Gastgeber erwehren. Aufgrund des hohen Rückstands hatten diese jedoch keine Gelegenheit mehr die Partie zu drehen, und so beendeten die beiden Offiziellen das Spiel beim Endstand von 20:29 zugunsten der SG 1871 Gersthofen, welche dadurch ihren Platz in der oberen Tabellenmitte festigen konnte und nun mit 6:2 Punkten auf Rang Fünf zu finden ist.

Zum nächsten Kräftemessen in der Bezirksoberliga Schwaben begrüßen die Herren aus Gersthofen am Samstag, 28.10.2023 um 20:00 Uhr den TSV Bobingen, welcher sich nach einem überraschenden Trainerwechsel gegenwärtig eher unter Wert verkauft und sich nach dem Unentschieden gegen Königsbrunn auf Platz 7 befindet. In der vergangenen Saison musste man sich gleich zweimal recht deutlich gegen dieses Team geschlagen geben. Dies soll sich nach Vorstellung der beiden Trainer so nicht wiederholen.

Für die SG liefen auf:

Müller, Späth (beide Tor), Kranz (4), Koppe, Haunstetter, Kastner (1), Erhard (1), Schmölz (4), Walter Markus (6/3), Lindloff (3), Merz (1), Feistle (3), Schubert, Walter Manuel (6)

SG Damen – TSV Friedberg 17:12 (8:7)

Damen bezwingen Friedberg mit Abwehrschlacht

Aufgrund zahlreicher Verletzten musste die SG zum ersten Mal in dieser Saison mit einem stark reduzierten Kader starten. Doch das sollte dem Team von Coach Alex Fischer keinen Abbruch tun, das erste Heimspiel in der gut besuchten Paul Klee Gymnasium Turnhalle erfolgreich zu absolvieren. Dank einer meisterlichen Abwehrleistung konnte Sieg drei in Folge gegen erfahrene Friedbergerinnen eingefahren werden.

Bereits zu Beginn der Partie zeichnete sich ab, dass die Friedbergerinnen an diesem Samstagabend nichts herzuschenken hatten. Dank abermals erfolgreicher Rückraumwürfen der Gäste entwickelte sich eine intensive Partie auf Augenhöhe. Nie konnte sich ein Team mit mehr als einem Tor Führung absetzen und auch die Torausbeute war beiderseits mangelhaften Zu oft ging der SG Rückraum quer statt grade und ebenfalls zu oft fand der Ball den Weg ins Tor nicht. Mit einer hauchdünnen 8:7 Führung verabschiedeten sich die Augsburgerinnen in die Kabine.

Hälfte zwei sollte es, wie bereits in den zwei vorherigen Partien, mal wieder retten. Zwar sollten nicht mehr allzu viele Tore fallen, dennoch ging die SG konsequenter in die Lücken und traute sich auch im Rückraum mehr zu. Dank starker Paraden der SG Keeperin und einer bombenstarken Abwehr, durch die die Friedbergerinnen aufgrund ihrer Ideenlosigkeit nur noch selten die Lücke fanden, konnte der dritte Sieg in Folge vollkommen verdient eingefahren werden. Eine tolle Mannschaftsleistung hat auch hier wieder den Weg zum Erfolg geebnet.

Weiterhin gibt es keine Pause für die Damen. In der kommenden Woche will man sich im Training nochmal auf die Verbesserung der Abschlussquoten konzentrieren. Denn weiter geht es am kommenden Donnerstag 26.10 beim Nachholspiel. Dann ist die SG zu Gast bei der DJK Augsburg-Hochzoll am Kuhsee. Erneut wird eine intensive Partie erwartet. Anpfiff ist um 19 Uhr.

Für die SG spielten: Kotas (Tor), Ahmetovic (8), Schröder (4), Fischer, Lichtenstern (1), Jünger, Schmidtmann (1), Erdhofer, Linke (1), Schmatkow (1), Päckert (1).

Mini EM der wD Jugend – in der Hauptrunde knapp ausgeschieden

SG Mädchen schrammen knapp an der Olympiahalle vorbei

Einen Sahnetag hatte die weibliche D-Jugend bei der Mini EM Hauptrunde beim Münchener Ausrichter TSV Allach erwischt. Das Hauptproblem: die starken Münchener Gegnerinnen.
Im ersten Spiel gegen Georgien musste man sich gegen den Münchener Primus Forst United geschlagen geben (11:19). Spiel zwei dann wieder souverän von Gersthofens Ungarinnen – ein Sieg gegen Slowenien (TSV Allach) mit 14:10.

Im dritten Spiel gegen den TSV Ismaning (Niederlande) sollte dann eine Vorentscheidung getroffen werden. Doch die technisch überlegeneren Mädels hatten nach einer starken ersten Halbzeit der SG dann immer die Nase vorn und konnten mit 11:17 gewinnen. Somit ging es im letzten Spiel gegen die Färöer (HSG B-One) um nichts mehr wirklich außer den Spaß am Handball. Mit einer tollen Leistung konnte man sich völlig verdient mit 15:9 durchsetzen.

Die Mädchen sind froh über die Möglichkeit, bei einer solch tollen Aktion des BHV dabei gewesen zu sein. Auch wenn es letztendlich nur knapp nicht für die Halbfinals im Münchener Olympiastadion am 4/5. November gereicht hat, konnte sich Schwabens Mädchenhandball gemeinsam mit dem TSV Schwabmünchen, der leider ebenfalls ausschied, erneut gut in der Handball Metropole München präsentieren.

Für die SG kämpften: Müller, Wetsch, Wetsch, Heim, Lazarevic, Ahmetovic, Schönfeld, Rauker, Leber, Kappler, Kappler

Herren – TSV Aichach 17:23 (8:8)

Heimniederlage gegen Gäste aus Aichach

Fünf Minuten Tiefschlaf nach der Halbzeitpause sorgen für eine zu frühe Vorentscheidung in der Partie zwischen der SG 1871 Gersthofen und dem TSV Aichach, welche mit 17:23 für die Gäste aus der Paarstadt endete.

Mit Rückenwind aus den beiden vorangegangenen Spielen, die man siegreich gestalten konnte, wollten die Hausherren dem starken Gegner Paroli bieten und sich nicht überrennen lassen, wie es die Videostudien des Aichacher Instagramauftritts vermuten ließen. Trainer Schmölz hatte seine Männer in den beiden Trainingseinheiten auf ein schnelles Spiel und einen durchsetzungsfähigen Mittespieler, der hervorragend mit seinem Kreisläufer eingespielt ist, eingestimmt. Aus einer konsequenten Defensive heraus wollte man über eine schnelle zweite Welle zu einfachen Toren zu gelangen.

An Geschwindigkeit mangelte es in den ersten Minuten nicht und auch die beiden Abwehrverbände agierten hart gegen den Ballführenden, woraus auch die erste Zwei-Minuten-Zeitstrafe für die SG resultierte. Infolgedessen konnte Felix Wolf die Gäste mit 1:3 in Führung bringen. In den folgenden Minuten entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, bei dem es vor allem Markus Walter Treffsicherheit zu verdanken war, dass man den Rückstand bis Mitte der ersten Halbzeit geringhalten konnte. Auch die beiden Augsburger Torhüter vereitelten einen größeren Abstand, indem sie drei Strafwürfe parierten. Einzig Tim Porterfield (7 Tore) stellte die Mannschaft von Coach Lukas Schmölz vor Probleme, da dieser sehr explosiv und wendig in die Abwehr hineinstoßen und sich zahlreiche Chancen erarbeiten konnte, welche wiederholt zum Torerfolg führten. Die gesamte erste Halbzeit war geprägt von einem aufopferungsvollen Abwehrkampf, der lange Phasen ohne Tore bedingte, da sich beide Teams gegenseitig nichts schenkten und konnte keines der Teams in den letzten neun Minuten bis zum Pausenpfiff der Unparteiischen ein Tor erzielen. Zuvor hatte Maximilian Kranz zum 8:8 für die SG 1871 ausgleichen können. Bei diesem Spielstand wurden auch die Seiten gewechselt.

In der Halbzeitpause schworen das Trainerduo Polz und Schmölz ihre Spieler auf weitere hart umkämpfte 30 Minuten ein, in denen man durch einfache Tore das Momentum auf seine Seite drehen wollte.

Doch kaum hatten die Männer der SG das Parkett wieder betreten, konnte man von diesen Absichten redlich wenig erkennen und so ereilte sie ein fünf Minuten währender Tiefschlaf, den die Gäste aus Aichach für sich nutzen konnten und erstmals mit drei Toren in Front lagen. War man von diesem fulminanten Auftreten zunächst überrumpelt, konnte man sich insbesondere durch Einzelaktionen bis zur 40. Spielminute wieder auf ein Tor Unterschied heranarbeiten, was auch der großzügigen Schrittregelauslegung zu verdanken war. Aufgrund einer kleinen Stafette an Fouls, musste man sich den Angriffen des Tabellenführers fortan in Unterzahl erwehren. Aichach spielte geduldig bis zum freistehenden Mann und konnte sich auf 13:16 absetzen, ehe sich die Gastgeber erneut mit einem Spieler weniger auf dem Spielfeld befanden. Diese zahlenmäßige Überlegenheit bot den Gästen die Gelegenheit den Vorsprung auf 13:18 Tore auszubauen, da den Gersthofern in dieser Phase jeglicher Spielwitz abhandengekommen zu sein schien und man sich ganze sechs Minuten vergebens um einen erfolgreichen Torabschluss mühte. Diese Cleverness ließ man auch in der Defensive vermissen und war gezwungen, die Aichacher Angriffe auf regelwidrige Weise abzuwehren. Daher befand man sich abermals in Unterzahl, sodass es nicht gelingen konnte den Rückstand zu verringern und die Begegnung mit 17:23 verloren ging. Nichtsdestotrotz lässt die Abwehrleistung aufhorchen und scheint die Konstante der bisherigen Saison zu sein.

Am nächsten Wochenende trifft die SG 1871 Gersthofen am Sonntag, 22.10.2023 um 16:30 Uhr auswärts auf die bisher ungeschlagene zweite Auswahl des TSV Haunstetten.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (beide Tor), Erhard (5), Feistle (1), Haunstetter (1), Kastner, Koppe, Kranz (1), Lindloff, Schmölz, Schubert, Voit (1), Walter Manuel (2), Walter Markus (6/4).

Auswärtsspieltag der E-Jugend am 15.10.2023 in Aichach

Am 15.10.2023 war die gemischte E-Jugend zum zweiten Spieltag der Saison 2023/2024 zu Gast beim TSV Aichach. Das erste Spiel wurde gegen den TSV Bäumenheim, das zweite Spiel gegen die Gastgeber, dem TSV Aichach II, bestritten.

TSV Bäumenheim – SG 1871 Augsburg/Gersthofen | Endstand: 4:15

Die Motivation war groß, als die Kids am Sonntagmorgen um 09:00 Uhr die Halle des TSV Aichach betraten. Mit Anpfiff der ersten Partie zeigten die Kids der SG sogleich was sie gelernt hatten. Mit beeindruckendem Spielüberblick und toller Teamarbeit erkämpfte sich das Team aus Augsburg/Gersthofen ein Tor nach dem anderen. Auch in der Abwehr, zeigte das Team was es kann und eroberte sich eins ums andere Mal erfolgreich den Ball. Mit einer beeindruckenden Führung und einer handballerischen Leistung, die selbst die Trainerinnen beeindruckte, ging man in die Halbzeitpause.

Auch die zweite Halbzeit gab das SG-Team nicht aus der Hand. Selbst als man in deutlicher Unterzahl auf dem Spielfeld stand, um den gegnerischen Kids ein paar mehr Chancen einzuräumen, waren die Mädels und Jungs der SG einfach nicht zu stoppen und nahezu jedes Teammitglied konnte sich beim Wurf aufs Tor probieren. Mit einem beeindruckenden Endergebnis von 4:15 für die SG 1871 Augsburg/Gersthofen entschied man das erste Spiel des Spieltages für sich und die Freude darüber war riesig. Ein Lob gilt den Kids aus Bäumenheim, die trotz deutlicher Führung der SG den Kopf nie hängen ließen. Den Zuschauern wurde über die ganze Spielzeit hinweg ein tolles und faires Handballspiel geboten.

SG 1871 Augsburg/Gersthofen – TSV Aichach | Endstand: 8:10

Auch das zweite Spiel gegen das Gastgeberteam wollte das Team aus Augsburg/Gersthofen für sich entscheiden, doch wurde bereits zu Anfang klar, dass dies nicht ganz so leicht werden würde. Man startete eher unkonzentriert in die erste Halbzeit und war von der körperbetonten Abwehr des TSV Aichach sichtlich überrascht und teilweise überfordert. Nach und nach entwickelte sich ein temperamentvolles Spiel. Bei dem beide Teams sichtlich für jedes Tor arbeiten mussten. Zur Halbzeit lag das SG-Team deutlich zurück, sodass die Halbzeitpause noch einmal genutzt wurde, um sich zu sammeln und sich auf seine Stärken zu fokussieren.

In der zweiten Halbzeit sollte das Team noch einmal seine letzten Kräfte mobilisieren und es gelang dem Team nun immer häufiger zum Tor der Aichacher vorzudringen und den Ball dort auch erfolgreich zu platzieren. Leider reichte die Spielzeit nicht mehr aus um das Spiel zu seinen Gunsten zu drehen. Mit einem Endstand von 8:10 musste man sich im zweiten Spiel gegen das Gastgeberteam aus Aichach leider geschlagen geben. Wir bedanken uns für die Ausrichtung des Spieltages.

Für die gE-Jugend der SG 1871 Augsburg/Gersthofen geht es nun in eine kleine Spielpause bis man am 11.11.2023 den Teams des TSV Bäumenheim und des TSV Aichach erneut gegenübertritt – dieses mal in eigener Halle beim TSV 1871 Augsburg e.V. im Meierweg 16. Wir freuen uns auf die nächsten Duelle.

TSV Aichach II – SG 1871 Augsburg/Gersthofen 19:31 (11:12)

Damen setzen Siegesserie gegen Mitaufsteiger furios fort

Nachdem die SG Männer sich am Vorabend gegen den TSV Aichach geschlagen geben mussten, wollten es die Damen am Sonntagabend zur späten Zeit um 18 Uhr in Aichach besser machen. Gegen den Mitaufsteiger hatte man in der vorherigen Meistersaison die einzigste Niederlage hinnehmen musste und dementsprechend motiviert traten die SG-Ladies bereits beim Warm-Up auf.

Knapp 12 Minuten lang lieferten sich beide Teams zu Beginn des Spiels ein enges Kopf-an-Kopf rennen und schenkten sich nichts. Seitens der SG fehlte zu dieser Zeit noch etwas die Absprache in der Abwehr und auch an der Abschlussquote freier Würfe haperte es erneut. Dann aber ging ein Ruck durch die Mannschaft und man konnte sich durch geduldiges Angriffsspiel in der 23. Minute auf 6:11 absetzen, was den Heimcoach zu einer Auszeit zwang. Hatte man doch zu diesem Zeitpunkt den Angriff besser im Griff, haperte es dann an der Abwehrleistung und die flinken Aichacherinnen konnten unnötigerweise bis zum Halbzeitpfiff der sehr gut leitenden Unparteiischen noch auf 11:12 herankommen.

Im Pausentee ermahnte Coach Alex Fischer das Team, sich an seinen Stärken zu orientieren, da die SG wirklich das bessere Team war. Auch von der gewohnt aufgebrachten Fanszene des TSV Aichach wollte man sich nicht abhalten lassen, in Hälfte zwei den Turbo anzuschalten.

Gesagt, getan. Die SG Damen schalteten in Halbzeit zwei den Turbo an, konnten im Minutentakt Tore von allen Positionen erzielen und wurden gestützt von Glanzparaden der eigenen Torhüterin zu einem Schützenfest getragen, das das komplette Potenzial dieser Mannschaft demonstrierte. Dank der gefestigten Abwehrmauer gelangen den Gastgebern in Hälfte zwei nur noch sieben Tore.

Auf diesen Erfolg ist das Team und der Coach zwar stolz, dennoch möchte das Team keinen Höhenflug anpeilen. „Die eingespielten Gegner der Bezirkskliga warten erst noch auf uns“, so Coach Alex Fischer.

Am Samstag ist ein solcher Gegner zu Gast in Gersthofen. Mit dem TSV Friedberg kommt eine erfahrene und ältere Mannschafts ins Paul-Klee-Gymnasium, die man aus dem Testspiel der Vorbereitung bereits kennt. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der PKG Halle. Über zahlreiche Unterstützung freuen sich die Damen sehr.

Für die SG spielten: Kotas (Tor), Braun (2), Seiler (3), Ahmetovic (3), Debor (5), Fischer (5), Jünger (3), Schmidtmann (2), Erdhofer, Lieder, Linke (3), Schmatkow (2), Schröder (2), Päckert (1),