Am 17.11.2024 traf die SG 1871 Augsburg/Gersthofen auf den TSV Aichach.
Das Spiel begann einseitig rasant, wodurch der TSV Aichach in den ersten Minuten bereits mit 8:3 in Führung ging. Dabei scheiterte es bei den SG-Mädels oft im Angriff, zusätzlich war die Abwehr auch nicht konsequent genug, deshalb dominierte der TSV Aichach die ersten 25 Minuten das Spielgeschehen. Mit einem 13:7 auf der Anzeigetafel ging es in die Halbzeit.
Nach dem Wiederanpfiff zeigten die SG ein komplett anderes Gesicht. Durch Abwehrumstellung auf 5:1- Formation, konnten die Aichacher Mädels konsequent gestört und wichtige Ballverluste provoziert werden. Im Angriff hat man durch sichere Anspiele zum Kreisläufer, vereinzelte Rückraumwürfe und sehr sicher verwandelte 7-Meter Tore den Abstand spürbar verkürzt, sodass es 5 Minuten vor dem Ende eine völlig offene Partie war. Leider konnten sich die SG-Mädels trotz doppelter Überzahlt in den beiden Spielminuten nicht Belohnen und verloren am Ende mit 21:18.
Auf dieser Leistung kann aufgebaut werden, damit am 07.12.2024 gegen den SC Vöhringen wieder 2 Punkte eingefahren werden können.
Wieder ein unglückliches Unentschieden in Königsbrunn
Nachdem die Herren der SG 1871 Gersthofen am vergangenen Samstag gegen den Angstgegner aus Bobingen in heimischer Halle einen Punkt erkämpfen konnten, war diese nun auswärts in Königsbrunn gefragt. Ein unglückliches Unentschieden in letzter Minute war aus der Hinrundenbegegnung der vergangenen Saison noch in den Köpfen der Spieler hängen geblieben. Dies wollten die Männer von Coach Schmölz dieses Jahr mit einer wieder im Gegensatz zur vorangegangenen Partie gefüllten Bank verhindern.
Bereits zu Beginn der Partie war erkennbar, dass sich der Gegner sehr gut auf den Spielstil der SG vorbereitet hatte und die Stärken in der Offensive nicht ausgespielt werden konnten. Auch in der Defensive war man teilweise nicht geduldig genug und ermöglichte den Hausherren somit einfache Tore. Nach einer wieder einmal erforderlichen Auszeit von Coach Schmölz und einer eindeutigen Ansprache konnte Seitens der SG der Kreisläufer Lindloff besser ins Angriffsspiel eingebunden werden und dadurch die entstandenen Lücken in der Defensive des BHC Königsbrunn genutzt werden. Mit einem Stand von 15:14 für Königsbrunn ging es in die Pause.
Durch einen soliden Beginn in den zweiten Durchgang konnte die SG bereits nach fünf Minuten zum 16:16 gleichziehen. Einfache Fehler und vergebene Torchancen verhinderten jedoch bereits zu diesem Zeitpunkt eine Führung. Aber auch der BHC Königsbrunn konnte sich in dieser Phase der Partie nicht nennenswert durch Chancenverwertung auszeichnen und scheiterte immer wieder an Keeper Müller. Im Gleichschritt erreichte man die Crunchtime. Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung war des den Herren der SG nun möglich die Partie zu drehen und zur 55. Minute mit zwei Toren zum 25:27 in Führung zu gehen. Leider konnte man diese Führung aufgrund von falschen Entscheidungen in der Offensive nicht ausbauen oder halten und musste sich am Ende die Punkte erneut mit dem BHC Königsbrunn teilen. Es endet 29:29 unentschieden.
Wieder Unentschieden, wieder nur ein Punkt. Die laufende Saison zeigt anhand der bisherigen Ergebnisse der Herren wie ausgeglichen diese Liga ist und dass alles möglich ist, aber davon sollte man sich nicht beirren lassen, da am 23.11 um 19:30 Uhr schon der nächste Gegner mit dem Bezirksligaaufsteiger VfL Günzburg II im PKG wartet.
Trotz einem sieben Tore-Rückstand am Ende ein Punkt
Nachdem die Herren der SG das letzte Spiel gegen den TSV Schwabmünchen mit sechs Toren unterschied verloren haben, wollte man gegen den TSV Bobingen ein anderes Gesicht zeigen. Das Coach Schmölz für diese Aufgabe ausfallsbedingt nur elf Mann zur Verfügung hatte, machte diese Aufgabe nicht leichter.
In den ersten Minuten des Spiels konnten die Gastgeber das Spiel mit einer Führung angehen, welche bis zur 10 Minute durchaus deutlicher ausfallen hätte können. Doch aufgrund einer schlechten Wurfquote und technischen Fehlern ermöglichte man es dem Gegner aus Bobingen den Spielstand von 4:3 in ein 4:7 zu drehen. Eine Seitens der SG genommene Auszeit konnte die entstandene Dynamik der Partie nicht mehr beeinflussen und mit einem leider erfolgreichen 7m-Versuch seitens der Gäste ging es mit einem Halbzeitstand von 11:16 in die Kabine.
Nach einer deutlichen Kabinenansprache sollte die zweite Spielhälfte konzentrierter, strukturierter und erfolgreicher gestaltet werden. Doch wieder einmal waren die ersten Minuten nach der Pause den Gegnern vorbehalten, sodass eine Sieben-Tore Führung für den TSV Bobingen auf der Anzeigentafel stand. Mit diesem doch etwas größeren Rucksack im Gepäck spielte die SG auf einmal auf und konnte sich trotz mehrfacher Unterzahl mit klarem Offensivspiel, effektiver Wurfquote und einer soliden Abwehrleistung im Verbund mit Torhüter Müller bis zur 48. Minute ein 25:25 Unentschieden erarbeiten. Herauszuheben ist hierbei Manuel Feistle, der mit seinen 13 geworfenen Toren eine nahezu perfekte Wurfquote aufweisen konnte. In der umkämpften Schlussphase der Partie konnte sich keine der beiden Mannschaften mehr nennenswert absetzen und auf beiden Seiten mussten Spieler zeitweise die Partie aufgrund von Zeitstrafen von außen verfolgen. Kurz vor Ende der zweiten Halbzeit konnte sich Torhüter Wiedemann mit mehreren starken Paraden auszeichnen und so auch den letzten Tempogegenstoß der Gäste zum vermeintlichen Siegtreffer abwehren. Somit endete der Krimi mit einem 32:32 Unentschieden.
Aus dem Spiel nehmen die Herren der SG mit, dass man sowohl in der Lage ist gegen den „Angstgegener“ der letzten Jahre zu punkten, als auch die Einstellung der Mannschaft nach Rückschlägen passt. Wenn es nun doch einmal möglich ist, dass diese in der zweiten Halbzeit gezeigte Leistung eine Konstanz erhält, ist vieles möglich. Hierfür möchten die Herren der SG im anstehenden Auswärtsspiel gegen Königsbrunn am 17.11.2024 den ersten Schritt gehen und den verlorenen Punkt aus dem letzten Jahr mit nach Hause nehmen.
Für die SG spielten:
Müller, Wiedemann (Tor), Nachbaur (3), Schmölz (7/1), Walter (3/1), Lindloff, Feistle (13), Polz (5/3), Schwemmreiter, Kraus, Kranz A. (1)
Am 2. November empfingen unsere Damen den TSV Göggingen in der Gersthofener Halle. Nachdem diese Mannschaft bisher nur zwei Partien spielte, wusste man nicht so genau, was auf uns zukommen würde.
Das Spiel startete ausgeglichen zwischen beiden Teams. In der SG-Abwehr gab es Schwierigkeiten, die Rückraumwürfe der Gäste aus Göggingen auszubremsen, was zu vielen einfachen Toren auf deren Konto führte. Auch Absprachen bezüglich der Kreisspielerin hätten deutlich lauter und genauer sein müssen. Im Angriff sah man zwar vorhandene Lücken, verbaute sich teilweise aber einfache und wichtige Chancen durch technische Fehler oder zu hektischen Abschlüssen. So lagen beide Mannschaften bis zur Halbzeitpause punktemäßig nah beieinander (15:14). Nach Ansage von Coach Fischer wurde deutlich, dass mehr Klarheit in der Offensive und konsequenteres Durchgreifen in der Abwehr notwendig war.
Die zweite Halbzeit starteten die SG-Ladies etwas selbstbewusster. Man ließ sich vorne mehr Zeit und bereitete Torabschlüsse besser vor. In der Defensive gab es noch den ein oder anderen ärgerlichen und unnötigen Wurf aus der zweiten Reihe, den die Göggingerinnen konsequent verwandelten. Durch etwas mehr Ruhe und Geduld spielten die SG-lerinnen ein paar schöne Aktionen heraus und schlossen auch aus dem Rückraum und von den Außenpositionen mit schönen Toren ab.
So konnte man sich letztendlich doch von den Gästen absetzen und einen Vorsprung gewinnen. Dieser kam in der 52. Minute erneut zum Wanken und brachte Aufregung mit sich. Doch unsere Damen setzten sich durch und zeigten, dass sie die nächsten Punkte zuhause lassen wollten. Und das gelang ihnen auch!
Nun folgt erst einmal eine Spielpause bis zum 23. November. An diesem Tag empfangen wir unsere nächsten Gäste, die Damen der TSG Augsburg. Wir freuen uns erneut über eine volle Halle und Support! Anpfiff ist um 17:30.
Für die SG spielten: Kotas & Linck (Tor), Bota, Braun (5), Seiler, Fischer (1), Dobberstein (2), Birk, Linke (5), Ahmetovic (6), Höfner (3), Schröder (4), Schmatkow (2), Karacic (2)
Handballherren der SG 1871 müssen sich gegen den Landesligaabsteiger aus Schwabmünchen mit 33:39 geschlagen geben.
Nachdem man im schweren Auswärtsspiel gegen die HSG Lauingen-Wittislingen mit einem Tor den Kürzeren ziehen musste, war man motiviert gegen die favorisierten Gäste aus dem Süden des Landkreises zu punkten. Anhand der Trainingsbeteiligung war bereits abzulesen, dass sich ein jeder der Schmölz-Truppe diesem Ziel befohlen sah, obwohl man auf Moritz Voit sowie Manuel Walter verletzungsbedingt verzichten musste und der gerade wiedergenesene Torhüter Erik Wiedemann noch nicht wieder bei voller Belastbarkeit angelangt war.
Bereits in den ersten Minuten war abzusehen, dass die Partie einiges an Tempo und Rasanz bieten sollte, denn man geriet unmittelbar in die Tempogegenstoßwellen der Schwabmünchner, welche diese erfolgreich abschließen konnten. Im Angriff wollte zunächst der Ball nicht ins Eckige, sodass sich Coach Schmölz nach 12 Minuten beim Spielstand von 4:10 Toren seine Männer zur Auszeit bestellte, um den Reset-Knopf zu drücken. Zu diesem Zeitpunkt fehlte im Angriff schlichtweg die Durchschlagskraft und auch Konzentration, um über die einstudierten Spielzüge zu Toren zu gelangen. Zu alledem gesellten sich auch diverse Abspielfehler sowie mangelhaftes Rückzugsverhalten. Im Anschluss kämpfte man sich Tor um Tor zurück ins Spiel und nach knapp 20 Minuten konnte Spielertrainer Schmölz selbst per Siebenmeter den Anschluss zum 10:12 herstellen. Schwabmünchen spielte in dieser Phase geduldig, bis sich eine Lücke in der SG-Defensive ergab und der Ball hinter Keeper Müller im Netz zappelte. Beim Spielstand von 14:19 wurden die Seiten gewechselt.
In der Halbzeitansprache mahnte Trainer Schmölz wiederholt, die Anfangsphase der zweiten Halbzeit nicht zu verschlafen und direkt ins Spiel zu finden, um die Begegnung doch noch drehen zu können.
Doch Youngster Linus Schmid mit seiner Sprunggewalt hatte auf Schwabmünchner Seite etwas gegen dieses Bestreben einzuwenden und konnte sich wiederholt aus dem Rückraum durchsetzen und den Ball versenken. Bezeichnend für die eigene Unzulänglichkeit gegen die Gäste war, dass man innerhalb von nur sechs Minuten plötzlich mit 10 Toren in Rückstand geriet. Die Männer um Captain Markus Walter steckten jedoch nicht auf und verringerten den klaren Vorsprung bis zur 52. Spielminute wieder auf 29:33 Tore. Diese kurze Aufholjagd wurde allerdings nicht von Erfolg gekrönt und Schwabmünchen erhöhte innerhalb von vier Minuten auf 31:38 Tore, sodass selbst leichtfertige Fehlwürfe keine ernsthafte Gefahr darstellten. Die SG-Herren hatten kein probates Mittel zur Hand, um die Niederlage abzuwenden, sodass die Unparteiischen die Begegnung beim Schlussstand von 33:39 abpfiffen.
Obwohl man über weite Strecken des Spiels deutlich ins Hintertreffen geraten war, lassen die Aufholjagden erkennen, wozu diese Mannschaft in der Lage ist. Somit bleibt Trainer und Team nur eines Mundabwischen und Weitermachen, damit man sich aus dem unteren Mittelfeld der Tabelle zügig wieder in Richtung oberes Tabellendrittel vorarbeiten kann, denn bisher konnte man lediglich gegen den TSV Bäumenheim zweifach punkten und hatte gegen Friedberg und Lauingen nur undenkbar knapp verloren. All dies stimmt Coach Schmölz positiv, dass dieser Negativtrend bald gestoppt werden kann. Zeigen können dies die Herren schon am nächsten Wochenende, an dem ein in Anführungszeichen Angstgegner wartet, denn in den vergangenen Spielrunden musste man sich mehrfach geschlagen geben. Anpfiff zum Spiel ist am Samstag, 09.11.2024 um 19:30 Uhr am Meierweg.
Vergangenen Samstag ging es für die SG-Ladies nach Schwabmünchen. Nachdem man in der letzten Partie einen Punkt erobern konnte, wollte man jetzt darauf aufbauen und den ersten Sieg nach Hause holen. Und das gelang auch – mit harter Arbeit. Die beiden Mannschaften befanden sich von Anfang an auf Augenhöhe und lieferten sich ein Kopf – an – Kopf – Rennen. Die SG-Damen brauchten eine Weile, bis sie sich auf das hohe Tempo der TSV-lerinnen eingestellt hatten. Diese Zeit nutzen letztgenannte für einige einfache Tore. Erneut war es die Defensive der Gäste aus Augsburg, die teilweise zu wünschen übrigließ und schneller hätte zusammenrücken müssen. Das führte nämlich zu mehreren Siebenmetern der Gegnerinnen oder auch Zeitstrafen.
Im Angriff machten es sich die SG-lerinnen teilweise viel zu schwer und wollten auf Teufel komm raus die Abwehr durchbrechen, anstatt auch aus dem Rückraum zu werfen, auf die Kreisspielerinnen zu schauen oder einfache Bewegungsabläuft zu initiieren. In der zweiten Spielhälfte spitzte sich die Situation etwas zu, der Spielstil wurde deutlich körperlicher und beide Teams bissen auf die Zähne, um jeweils den ersten Sieg für sich zu sichern. Die SG-Damen legten in der Abwehr einen Zahn zu und suchten im Angriff mehr den Kontakt zum Kreis, fanden passende Lücken und verwandelten vor allem von den Außenpositionen wichtige Tore. Und so erkämpfte man sich einen finalen Spielstand von 23:25. Endlich konnte man wieder feiern und ein Gewinnerfoto machen – dieses Mal mit zwei statt einem Finger.
Unsere Damen sind nun auf den Geschmack gekommen und möchten gleich kommende Woche am Heimspieltag (Samstag, 02.11.2024) den nächsten Sieg gegen den TSV Göggingen einholen.
Über Unterstützung und zahlreiches Erscheinen freuen wir uns sehr!
Damen weihen die Gersthofer Halle mit erstem Punkt ein
Am 19.10. fand die dritte Partie der SG-Damen als Heimspiel – erstmals in der Gersthofener Halle – gegen die Lauinger Gäste statt. Zu Beginn dieses Berichts kann gleich gesagt werden, dass es durchweg ein Spiel auf Augenhöhe war und die SG-lerinnen zeigen konnten, dass sie nicht umsonst in die BOL aufgestiegen sind. Immer wieder mussten sie die Gegnerinnen aus Lauingen einholen, waren aber zeitweise – erstmals in der 16. Minute – in Führung.
Wären da nicht einige Unsicherheiten im Angriffsspiel gewesen, die Fehlpässe oder unvorbereitet Würfe mit sich brachten, hätte man auch zwei Punkte zuhause lassen können. Auch in der Defensive zeigten sich die SG-Ladies manchmal zu langsam auf den Beinen und den Lauingerinnen, die durchweg ein hohes Tempo an den Tag legten, gelang zu oft und zu einfach der Durchbruch und der ein oder andere krumme Pass an deren Kreisspielerin.
Vor allem das letzte Drittel der Partie gestaltete sich sehr spannend. Es kam zu mehreren Zeitstrafen auf beiden Seiten und auch die Manndeckung gegen die Heimmannschaft verunsicherte diese sehr und ließ die Offensive etwas abgehetzt aussehen. Gegen Ende ging jedoch ein Ruck durch die Gastgeberinnen und die Abwehr stand stabiler, was es den Damen aus dem Landkreis sichtlich schwerer machte, den erfolgreichen Weg zum Tor zu finden. Auch die wichtigen Paraden von SG-Torhüterin Victoria Kotas sind an dieser Stelle hervorzuheben. Mit zwei Toren lag man sechs Minuten vor Schluss vorne, jedoch glich das gegnerische Team den Vorsprung durch zwei verwandelte Siebenmeter zum 27:27 aus. Dieser Punktestand stellte schließlich auch das Endergebnis dar.
Die Damen sind froh über den ersten Punkt der Saison, sind sich aber auch darüber einig, dass zukünftig vor allem in der Abwehr ein bis zwei Schippen draufgelegt werden müssen.
Kommenden Samstag geht es für die Damen nach Schwabmünchen und sie wollen zeigen, dass sie durchaus in der Lage sind, nicht nur einen, sondern zwei Punkte zu erkämpfen.
Gelungener Saisonstart der gD-Jugend in heimischer Halle
Am 5. Oktober stand für unsere gemischte D-Jugend der Saisonstart in heimischer Halle an. Zu Gast waren der TSV Schwabmünchen II und der TSV Neusäß.
Das erste Spiel war gegen die Mannschaft aus Neusäß, welche schon vor Beginn des Spieltages meldeten, dass sie nur mit sechs Spielern areisen werden. Es wurde sich darauf geeinigt, mit einem Feldspieler weniger zu spielen. So starteten wir im ersten Spiel schon mit besonderen Bedingungen.
Zu Beginn sah es nach einem Duell auf Augenhöhe aus, da es bis zu Minute 8 erst 3:3 stand, doch dann ließen wir bis zur Halbzeit kein Tor mehr zu. Mit 8:3 ging es in die Halbzeit. Da die Neusäßer unterbesetzt waren und wir elf Spieler zur Verfügung hatten, drehte sich das Spiel noch mehr zu unseren Gunsten. In der gesamten zweiten Hälfte konnten die Gäste nur ein Tor erzielen. Für uns lief es aufgrund der Wechselmöglichkeiten deutlich besser und so stand es am Ende der 30 Minuten 23:4 für die SG.
Bevor wir unser zweites Spiel bestreiten durften, fand erst die Partei Schwabmünchen gegen Neusäß statt. So konnte man sich schon einmal anschauen, wie Schwabmünchen spielt. Ob alle D-Jugendlichen es taten, kann man nicht sagen, aber die Trainer Heiko, Carmen und David taten es alle mal. So konnten schon einmal gewisse Besonderheiten im Schwabmünchner Spiel ausgemacht werden. Dieses Wissen wollte man natürlich nutzen, vor allem da Schwabmünchen selbst nicht während des ersten Spiels anwesend war und somit unser Spiel nicht kannte. Das Spiel zwischen Schwabmünchen gegen Neusäß ging 10:22 zu Gunsten Schwabmünchens aus.
Vor Spielbeginn konnten wir unsere Mannschaft noch um Anton Bader ergänzen, somit hatten wir 12 Spieler zur Verfügung, Schwabmünchen selbst ist mit 11 Spielern angereist.
Wir kamen gut in die Partie und nach 5 Minuten stand es 6:1 für uns. In Minute acht nahm Schwabmünchen eine Auszeit, zu diesem Zeitpunkt stand es bereits 9:3 für die SG. Es folgte eine Serie von 5 Toren für uns, womit wir unseren Vorsprung weiter ausbauen konnten. In die Halbzeit gingen wir mit einen Zwischenstand von 16:5 für uns. Die erste Halbzeit wurde eigentlich das gemacht, was Heiko und David noch vor Spielbeginn sagten. Man sollten sich nicht von der frühen Abwehr der Gegner irritieren lassen und schlau in die Lücken gehen und sie somit Überlaufen. In der ersten Hälfte ist dies sichtlich gelungen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit stockte unser Angriffsspiel etwas, aber Schwabmünchen konnte selbst nur ein Tor erzielen. Es stand dann 19:6 für uns. In Minute 18 wurde dann auf 7m für Schwabmünchen entschieden, welcher aber souverän von Linus gehalten wurde. Beim Stand 20:8 wurde wieder auf 7m entschieden, aber unsere Wand Linus hielt auch diesen souverän. In den letzten 7 Minuten konnte Schwabmünchen noch 2 Tore erzielen, aber wir beendeten das Spiel mit einer Serie von 7 Toren und gewannen mit 30:10. Linus wurde für seine zwei gehaltene 7m gefeiert und Theo für seine 10 geworfenen Tore.
Wir sicherten uns somit den ersten Platz der Bezirksliga Ost, da wir die einzige Mannschaft sind, die an diesem Wochenende kein Spiel verloren hat.
Gegen den TSV Neusäß spielten: Linus Mayer (Tor), Yannick Solony (2), Emil Spotke (1), Tizian Schlegel, Alicia Leber (1), Filip Tolusic, Theo Vathke (4), Hannes Schallmeier (5/1), Luna Rauker (2), Moritz Grund (1), Finn Köbrich (7/1)
Gegen den TSV Schwabmünchen II spielten: Linus Mayer (Tor), Yannick Solony (1), Emil Spotke, Tizian Schlegel (2), Alicia Leber (1), Anton Bader (1), Filip Tolusic Theo Vathke (10), Hannes Schallmeier (6), Luna Rauker (3), Moritz Grund, Finn Köbrich (6)
Am vergangenen Samstag mussten unsere Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen beim VfL Günzburg eine 33:20-Niederlage hinnehmen. Obwohl die SG anfangs gut mithalten konnte, sorgten Schwächen in der Defensive dafür, dass das Team den Rückstand nicht mehr aufholen konnte.
Die SG startete motiviert in die Partie und konnte in den ersten Minuten auch gut mit dem VFL Günzburg mithalten. Durch schnelles Umschaltspiel und einige herausgeholte 7-Meter schaffte es das Team, immer wieder Druck auf die Günzburger Defensive auszuüben und den Rückstand in Grenzen zu halten. Doch ab Mitte der ersten Halbzeit schlichen sich erste technische Fehler ein und in der Abwehr fehlte es an der nötigen Abstimmung, was der Gegner ausnutzte. Mit einem Rückstand von 17:11 ging es somit in die Halbzeitpause.
In der zweiten Halbzeit versuchten die SG-Damen weiterzukämpfen und suchten den Weg nach vorne. Trotz großem Einsatz und einigen guten Aktionen gelang es jedoch nicht, die Lücken in der Abwehr zu schließen oder im Angriff die nötige Durchschlagskraft zu entwickeln. Immer wieder fanden die Günzburger Spielerinnen Lücken, die zu einfachen Toren führten und bauten dadurch ihren Vorsprung aus. Somit mussten sich die Damen am Ende mit 33:20 geschlagen geben.
Trotz der Niederlage gibt es gute Ansätze, auf die das Team aufbauen kann. Jetzt gilt es, im Training an den Schwächen zu arbeiten, um gestärkt in die kommenden Spiele zu gehen und sich wieder in besserer Form zu präsentieren.
Für die SG spielten: Kotas (Tor), Birk (1), Braun (3), Seiler (2), Ahmetovic (9), Fischer (1), Candia, Karacic (1), Schmidtmann, Erdhofer, Linke, Schmatkow (2), Schröder (1), Zeilinger
Knappe Niederlage gegen die HSG Lauingen/ Wittislingen
Die Vorzeichen für diese äußerst schwierige Auswärtsaufgabe bei der HSG Lauingen-Wittislingen hätten für die Männer der SG 1871 Augsburg/Gersthofen durchaus besser sein können. Der Kader war berufs- und verletzungsbedingt etwas ausgedünnt, dennoch war allen bewusst, dass man nichts chancenlos in diese Partie ging. Am Ende stand dann leider doch eine etwas unglückliche 1-Tore-Niederlage auf der Anzeigetafel.
Die Gäste fanden zu Beginn überhaupt nicht ins Spiel, sodass die Heimmannschaft gleich in den ersten fünf Minuten mit 3:0 in Führung gehen konnte. Diesem drei Tore Rückstand lief man bis zur Halbzeit (13:10) hinterher. Das Spiel war sehr ausgeglichen, wobei sich schon zu Beginn zeigte, dass die Hausherren hier mit harten Bandagen kämpfen wollten. So gab es allein in der 1. Halbzeit drei Gesichtstreffer aus unmittelbarer Nähe gegenüber den Gästen, die leider allesamt ungeahndet blieben, was auch dem Umstand geschuldet war, dass lediglich ein Schiedsrichter die Partie leitete, der natürlich nicht alles sehen kann. Dies aber ohne Vorwurf, er machte seinen Job tatsächlich sehr gut. Die 1. Halbzeit wurde dann zu allem Überfluss auch noch von der schweren Verletzung Manuel Walters in der 12. Minute überschattet. Er war zu diesem Zeitpunkt gerade eingewechselt worden, hatte ein Tor erzielt und sich dabei einen schweren Splitterbruch im linken Ellenbogen zugezogen, was natürlich für die Gäste einen zusätzlichen Schock bedeutete.
Genauso wie in der 1. Halbzeit starteten die Gäste aus Augsburg sehr schlecht in den 2. Durchgang und gerieten zur 35. Minute bereits mit 5 Toren (16:11) in Rückstand. Hier zeigte sich aber der gute Teamgeist und auch die Moral der Mannschaft. Die sich sodann Stück für Stück wieder an die HSG, trotz mehrfacher Unterzahl, herankämpfte. Und in der 47. Minute durch einen Doppelschlag von Manuel Feistle, der an diesem Tag einen wirklichen Sahnetag erwischte, ausglich. Die letzte Viertelstunde entwickelte sich dann eine sehr hitzige und angespannte Partie, befeuert durch die wie immer pöbelnden und lautstark negativ beeinflussenden Zuschauer. Leider jedes Jahr ein negativer Höhepunkt der Saison. Die Partie blieb bis zur allerletzten Sekunde spannend, die Heimmannschaft konnte sich nicht mehr absetzen, es blieb immer bei einem ein bis zwei Tore Vorsprung oder Unentschieden. 30 Sekunden vor Schluss ging die Heimmannschaft erneut mit 26:25 in Führung, die Augsburger konnten aber noch einen Angriff fahren, sogar einen Spieler vollständig frei zum Abschluss bringen, der auch das Tor erzielte, aber leider knapp zwei Sekunden nach ertönen der Schlusssirene.
Ein Unentschieden wäre sicherlich leistungsgerecht gewesen, so aber bleibt zumindest die Erkenntnis, dass die SG sich vor keinem Gegner der Liga verstecken muss, sogar in dezimierter Zahl. Die Saison ist noch lang, die Liga offensichtlich sehr ausgeglichen, es ist also weiterhin nach oben und unten alles möglich. Das nächste geplante Spiel gegen den TSV Niederraunau wurde vom 19. Oktober auf den 21. Dezember auf Wunsch des Gegeners verschoben. Das nächste Spiel der SG 1871 Augsburg/Gersthofen findet daher erst am Samstag, den 02.11.2024 um 19:30 Uhr in der neuen Sporthalle des Paul Klee Gymnasiums statt.
Für die SG spielten:
Kranz M. (1), Kastner, Seitz, Schmölz, Walter Markus (8/3), Voit (5), Feistle (8), Kielburg, Polz (2), Kraus, Walter Manuel (1), Müller (Tor), Wiedemann (Tor)