Herren – TSV Haunstetten II 30:20 (15:9)

Geschlossene Mannschaftsleistung ringt Haunstetter Reserve nieder

Herrenteam bezwingt TSV Haunstetten II nach packenden 60 Minuten zum zweiten Mal in der Saison deutlich mit 30:20 und kann somit den Anschluss an die Tabellenmitte wahren.

Hatte man im letzten Spiel gegen den TSV Bobingen noch deutlich das Nachsehen und musste sich geschlagen geben, erlebten die Gersthofener Handballfans am vergangenen Wochenende eine gänzlich andere Schmölz-Truppe, welche sich gegen die offensive Deckungsformation der Gäste behaupten konnte.

In den Anfangsminuten konnte sich keines der beiden Teams absetzen und erst die erste Zweiminutenzeitstrafe gegen die Haunstetter ermöglichte es der SG 1871 auf eine 3-Tore-Führung zum 7:4 zu erhöhen. Die Angreifer des TSV Haunstetten zeigten sich in ihren eigenen Aktionen sehr harmlos, sodass man keine großen Mühen hatte und Torhüter Michael Müller tat sein Übriges dazu. Nach 15 Minuten war der Vorsprung konstatiert, ehe man sich wieder eine gestalterische Schaffenspause gönnte und keines der beiden Teams bis zur 19. Spielminute Treffer erzielen konnte. Trotz mehrerer Zeitstrafen konnten die SG-Herren die Führung ausbauen. Zudem erhielten die Gäste eine rote Karte wegen eines härteren Fouls. Beide Mannschaften verabschiedeten sich beim Spielstand von 15:9 in die Halbzeitpause.

Das Trainergespann stellte in der Halbzeitansprache klar, dass die Punkte heute unbedingt in eigener Halle bleiben sollten und man genauso konzentriert nach der Pause zu Werke gehen musste, um den Sieg trotz der deutlichen Führung nicht noch aus der Hand zu geben.

Die zweite Halbzeit begann man erneut in Unterzahl und die Gäste konnten dadurch auf 17:13 Tore verkürzen. Wie auch in vielen Spielen zuvor brauchte man die ersten Minuten des zweiten Durchgangs, um sich zu sortieren und Lukas Reinelt nutzte dies gnadenlos aus. Bis zur 40. Spielminute konnte man den Abstand komfortabl bei fünf Toren halten. Eigene Nachlässigkeiten in der Defensive bescherten den Haunstettern jedoch wieder zahlenmäßige Überlegenheit und so konnten diese auf 20:17 herankommen. Zahlreichen Paraden der Torhüter ist es zu verdanken, dass man sich zügig von dieser Schwächephase erholen und den ungefährdeten Heimerfolg erkämpfen konnte, an dem die Eins-gegen-Eins-Situationen, in denen Lucas Schubert sich gekonnt durchsetzen konnte, großen Anteil hatten. Die TSVler waren sichtlich am Ende ihrer Kräfte, sodass Moritz Voit drei Minuten vor Abpfiff den Endstand von 30:20 erzielen konnte. In den letzten Minuten gelang es keiner Mannschaft mehr am Torekonto zu schrauben und somit durften die SG-Herren ihren sechsten Saisonsieg feiern.

An der Tabellensituation hat dieser doppelte Punktgewinn recht wenig geändert und so rangiert man nach nun 14 Begegnungen auf Rang 7. Das Spiel am kommenden Samstag, 02.03.2024 gegen den Tabellennachbarn aus Göggingen wird richtungsweisend sein bezüglich des Erreichens des selbstgesteckten Saisonziels und wir freuen uns, wenn uns zahlreiche Unterstützer zum Anpfiff in die Anton-Bezler-Halle um 19:30 Uhr begleiten würden, um die nächsten zwei Zähler einzufahren und mit den Göggingern Platz zu tauschen.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (Tor), Erhard (2), Haunstetter (1), Kastner, Lindloff (4), Polz (5/2), Schmölz, Schubert (5), Seitz (1), Voit (2), Walter Manuel (4), Walter Markus (6/3).

TSV Friedberg – SG-Damen 21:24 (9:10)

!! SG-Damen sichern Aufstieg in die Bezirksoberliga !!

Am vergangenen Sonntag stand für die Damen der SG das schwierigste und wichtigste Spiel der Saison an. Man stattete dem Zweiplatzierten TSV Friedberg einen Besuch ab. Da dieses Mal nur die erstplatzierte Mannschaft in die nächste Liga aufsteigen wird, hatte die Partie besonders viel Gewichtung. Allen Beteiligten war bewusst, dass für einen sicheren Aufstieg ein Sieg hermusste. Viel Anspannung auf Tribüne, Bank und Feld führten zwar zu viel Adrenalin und Energie, aber auch zwischenzeitlich zu Unsicherheiten und Nervosität. Nach einem Kopf-an-Kopf-Rennen konnten sich die ungeschlagenen SG-lerinnen wie bisher auch durchsetzen und sich den Aufstieg erneut sichern.

Die erwähnte Aufregung machte sich zu Anfang der Partie auf beiden Seiten sichtbar. Das erste Tor fiel erst in der fünften Spielminute. Im Verlauf wurde schnell klar, dass es ein körperlich sehr anstrengendes Spiel werden wird, in dem Tempo und Präsenz nötig sind. Mit ersterem überraschte die Heimmannschaft ihre Gäste, welche zeitweise zu langsam in die Defensive zurückkehrten. In der Offensive waren unsere Damen oft nicht mutig genug und ergriffen wenig Initiative Richtung Tor. Die Stimmung sank etwas, als der Unparteiische nicht ganz unparteiisch wurde und einige unverständliche Entscheidungen traf. Aber davon musste der Fokus weggenommen und hin zum selbstbewussten Spiel zurückgefunden werden. Die Außenspielerinnen des TSV Friedbergs machten den SG-Ladies das Leben ziemlich schwer und kamen zu häufig zum Abschluss. Mit einem erkämpften 09:10 ging es schließlich in die Halbzeit.

In der zweiten Spielhälfte ging es ähnlich weiter, jedoch sah man nun mehr Wille bei den SG-lerinnen. Die Abwehr war stärker und der Angriff selbstsicherer. Mit einem 21:21 in der 57. Minute wollte man sich am liebsten die Augen zuhalten. Doch hier gelang es dank Teampower noch drei Mal, den Ball im Friedberger Netz zu versenken, sodass in der letzten Minute aufgeatmet und sich auf den Jubel nach dem Schlusspfiff gefreut werden konnte. Dies war natürlich dann auch der Fall und als wäre es erst gestern gewesen, lag man sich erneut in den Armen, schrie „ungeschlagen!“ und erfreute sich des Erfolgs und des Kampfes in der Friedberger Halle! Somit sind die Damen gesichert kommende Saison in der BOL! Das heißt aber nicht, dass wir die kommenden zwei Spiele unmotiviert angehen, sondern mit genauso viel Power, damit wir den Zusatz „ungeschlagen“ weiterhin mit Stolz tragen können! Danke an alle Fans, die zum Unterstützen einen Sonntagsausflug unternommen haben! Ihr seid der Wahnsinn!

Für die SG spielten: Kotas, Linck (Tor), Braun (1), Seiler, Jünger (1), Lieder, Fischer, Debor (2), Schmidtmann (1), Linke (2), Ahmetovic (3), Höfner (8), Päckert (2), Schröder (4)

TSV Aichach – Herren 29:29 (16:16)

Starke Teamleistung ohne Happy End

Eine gewaltige Leistungssteigerung im Vergleich zum Spiel gegen den Kissinger SC ermöglichte ein 29:29-Unentschieden beim Zweitplatzierten TSV Aichach, sodass die SG-Männer im Jahr 2024 weiter ungeschlagen sind.

Nach einer spielfreien Woche griffen nun auch wieder die Handballer aus Gersthofen ins Spielgeschehen der Bezirksoberliga Schwaben ein, um im Kracherspiel gegen den TSV Aichach die schmerzliche Heimpleite nach einem Blackout nach der Pause vergessen zu machen. Personell ein wenig dezimiert, reiste man zur ungewohnten Anwurfzeit nach Aichach und fokussierte sich beim Erwärmen voll auf die bevorstehenden 60 Minuten.

Die ersten Minuten gehörten den schnellen Tempogegenstoßangriffen der Gastgeber und im eigenen Angriff fehlte noch die letzte Durchsetzungskraft, um Tore zu erzielen, sodass die Aichacher nach knapp acht Minuten mit 6:2 Toren vorne lagen. Angestachelt von der Atmosphäre in der Sporthalle des Gymnasiums versuchten die SGler nun zusehends mehr Druck auf die Abwehrreihe auszuüben, indem man den Ball geduldig bis zum freien Mitspieler weiterspielte, denn mit der Brechstange war gegen den Mittelblock der Aichacher bislang wenig auszurichten. Mit einem Vier-Tore-Lauf glich man in der 13. Spielminute zum 6:6 aus. Dennoch gelang es nicht den Vorteil auf die eigene Seite zu bringen und man lief stets einem knappen Rückstand hinterher. Dieser direkte Schlagabtausch hatte bis zum Halbzeitpfiff bestand und folglich verabschiedeten sich beide Teams beim Spielstand von 16:16 in die Pause.

In der Kabine fand Trainer Schmölz deutliche Worte, denn an diesem Tag war mehr drin und das spürten auch seine Spieler. Folglich wollte man ähnlich konzentriert auch in der zweiten Halbzeit zu Werke gehen und das Spiel möglicherweise siegreich gestalten.

Kurz nach Wiederanpfiff hatte man sich dann einen minimalen Vorsprung erarbeitet. In etwas ungestümer Manier brachte Maximilian Kranz seinen Gegenspieler zu Fall, sodass die Unparteiischen zur roten Karte griffen. Infolgedessen musste Coach Schmölz den Innenblock umstrukturieren, was ein paar Minuten dauerte, sodass sich die Gastgeber Tor um Tor wieder an den Augsburger Jungs vorbeischoben. Bis auf drei Tore war der Rückstand der SGler bis zur 49. Spielminute wieder angewachsen und die Aufholjagd begann von Neuem. In vorübergehender Überzahl tat man sich jedoch weiterhin schwer und so konnten Markus Walter und Routinier Andreas Polz per Siebenmeter sechs Minuten vor Spielende den erneuten Ausgleich herstellen. Die 1871er gaben nie auf und kämpften munter weiter und so erzielte man zwei Minuten vor der Schlusssirene die 28:29-Führung, welche jedoch nicht lange Bestand hatte. Wenige Sekunden vor dem Ende griff Lukas Schmölz zu seiner letzten taktischen Auszeit und versuchte seine Männer mit den letzten Instruktionen zu versorgen, um vielleicht doch noch die Überraschung perfekt zu machen. Der letzte Angriff musste zügig von Statten gehen und so kam der Ball zwei Sekunden vor dem Schlusspfiff auf die Rechtsaußen-Position, von der man bereits mehrmals erfolgreich abschließen konnte. Der Aichacher Gegenspieler touchierte den Angreifer der SG beim Torabschluss und das Schiedsrichtergespann entschied auf Siebenmeter.  Der Sieg schien zum Greifen nahe, doch in dieser entscheidenden Szene versagten die Nerven und der finale Strafwurf konnte vom Aichacher Torhüter pariert werden.

Die Punkteteilung wurde dem Spielverlauf vollauf gerecht, wenngleich man sich ein wenig ärgern darf. Der Tabellensituation war dieser Achtungserfolg jedoch nicht zuträglich und so findet man sich nach nun zwölf bestrittenen Spielen auf Tabellenrang Sieben wieder. Am nächsten Wochenende möchte man sich für die deutliche Heimniederlage gegen den TSV Bobingen aus dem Hinspiel revanchieren. Anpfiff in Bobingen ist am Samstag, 10.02.2024 um 20:00 Uhr.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (Tor), Erhard, Feistle (2), Haunstetter (7), Kastner, Lindloff (3), Polz (3/1), Schmölz (2), Schubert (1), Walter Manuel (3), Walter Markus (7/4).

SG Damen – TSV Aichach II 35:25 (18:16)

Zwei wichtige Punkte Richtung nächsten Aufstieg gesichert

Am Samstag ging es für die SG-Damen ohne Spielpause erneut in der heimischen Halle zur Sache. Die Gäste, die Zweite des TSV Aichach, besetzen momentan den dritten Tabellenplatz, weshalb allen Beteiligten die Bedeutung dieser Partie bewusst war. Zum Glück gelang es den SG-lerinnen, die Defizite aus der ersten Spielhälfte in der zweiten Halbzeit wieder gut zumachen und mit einem 35:25 zwei wichtige Punkte verdient bei sich zu behalten.

In den ersten dreißig Minuten zeigte sich leider eine sehr unsichere Mannschaft mit einigen Fehlentscheidungen und geringer Chancenverwertung. Das größte Problem war jedoch definitiv das Umschalten von Angriff zurück in die Abwehr. Hier hatten die SG-Ladies schwere Probleme und waren zum Ärger von Coach Alex sowohl im Kopf als auch auf den Beinen zu langsam. Dies wurde von den Aichacherinnen, welche ein hohes Tempo an den Tag legten, stets ausgenutzt und gnadenlos in Konter und einfache Tore verwandelt. Auch deren Außenspielerinnen kamen zu oft zum Abschluss, was dem zu langsamen Zusammenrücken in der SG-Abwehr geschuldet war.

Nach einem unnötig knappen Kopf-an-Kopf-Rennen ging es mit einem 18:16 in den Pausentee. Coach Fischer appellierte stark an das schnellere Zurücklaufen in die Abwehr, da führe kein Weg dran vorbei. Im Angriff dürfe man sich weiter trauen, auf Lücke zu gehen und auch aus dem Rückraum zu werfen.

An dieser Stelle muss betont werden, dass die Motivation durch die Unsicherheit nicht sank, sondern den SG-lerinnen gelang es gut, eine positive Stimmung aufrechtzuerhalten und jedes Tor zu feiern und sich gegenseitig zu pushen.

In der zweiten Halbzeit sah man eine selbstbewusstere Mannschaft, die durch eine 5:1-Abwehr ihre Gäste überforderte. Die einfachen Tore der Gegnerinnen aus der ersten Halbzeit konnten verhindert werden. Auch im Angriff war man nun durch eine Bandbreite an Würfen und Durchbrüchen überlegen, So setzten sich die Gastgeberinnen immer weiter ab und bejubelten diesen dann doch schönen Heimsieg. Diese positive Stimmung wollen wir auf alle Fälle beibehalten und mit in den Rest der Saison nehmen! Und vor allem mit in die nächste Partie:

Kommenden Sonntag steht das wohl wichtigste Spiel der Saison an. Wir besuchen den die zweitplatzierten Damen des TSV Friedberg und wollen diese zwei Punkte für unseren nächsten Aufstieg unbedingt sichern!

Für die SG spielten: Kotas, Linck (Tor), Dobberstein (1), Malizia, Braun (4), Seiler (1), Debor (7), Schmidtmann (1), Schmatkow (2), Linke (3), Ahmetovic (4), Höfner (3), Päckert (3), Schröder (6)

Herren – Kissinger SC   35:28 (18:18)

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Mühevoller Arbeitssieg gegen den Tabellenletzten aus Kissing

Weitestgehend glanzlose Defensivleistung ursächlich für einen hart erkämpften Heimsieg gegen den vermeintlich schwächsten Gegner dieser Spielrunde. SG-Männer feiern dennoch 35:28-Erfolg im ersten Spiel des Jahres.

Um das ausgerufene Saisonziel nicht außer Augen zu verlieren, sollte man unbedingt die beiden Zähler gegen das Tabellenschlusslicht sichern. Diesem Ziel ordnete das Trainergespann die vergangenen Trainingseinheiten unter, sodass man nahezu in Vollbesetzung in die Partie starten konnte.

In den ersten Minuten fanden die Hausherren, ihres Zeichens in Form von Youngster Felix Seitz bestens in die Begegnung und nach acht Spielminuten konnte man mit 6:2 Treffern in Führung gehen. Doch in der Defensive ergaben sich einige Abstimmungsschwierigkeiten, welche es den Gästen erleichterten, den Anschluss zu wahren. Dieser Vorsprung von vier Toren hatte bis zur 22. Spielminute bestand. Infolge einer schwachen eigenen Abwehrleistung gelang es den Kissingern den Rückstand Tor um Tor zu verringern. Dies führte dazu, dass Trainer Lukas Schmölz sichtlich mit der Fassung rang und von seinen Spielern ein klareres Abwehrverhalten forderte. Doch in Unterzahl konnten die 1871er keinen Torerfolg generieren und mussten sogar einer Minute vor der Halbzeitsirene den Führungstreffer vom Topwerfer der Gäste, Felix Heger hinnehmen. Beide Mannschaften verabschiedeten sich, mit einem aus Sicht der Gersthofer, absolut nicht zufriedenstellenden 18:18 in die Halbzeitpause.

Derart aufgebracht hatte man Lukas Schmölz lange nicht erlebt, denn der Spielverlauf war nicht nach seinem Gefallen und dies machte er seinen Akteuren auch unmissverständlich in seiner Pausenansprache klar. Seine Forderung für die zweiten 30 Minuten lautete schlichtweg, ein paar Gänge hochzuschalten und das Spiel siegreich zu beenden.

Nach dem Wiederanpfiff bot sich ein ähnliches Bild wie im ersten Durchgang. Die Hausherren mühten sich im Angriffsspiel im Kleinklein zu sehr ab ohne Zählbares zu erzielen und im Gegenzug musste man gegen die überraschend effektiven Rückraumschützen den Kürzeren ziehen, da man diese kaum am Torwurf hinderte. Folglich konnte Kissing trotz eigener Unterzahl mit 22:24 Toren in Führung gehen. Dies schien nun endlich Anlass für eine konzentrierter agierenden Abwehrverbund bei den SGlern zu sein und man steigerte die Ballgewinnrate beträchtlich, sodass man in der 45. Spielminute zum 26:26 ausgleichen konnte. Wachgerüttelt von einigen schönen Aktionen übernahm man das Zepter in dieser Partie und ließ der Gastmannschaft, die konditionell schwächer wurde, weniger Raum zum Kombinieren und auch die Torhüter leisteten ihren Teil. Im eigenen Angriff konnte man in dieser Phase des Spiels durch eine verbesserte Chancenausbeute überzeugen, sodass man sich immer weiter absetzen konnte. Schlusspunkt dieses aus Gersthofer Perspektive eher desaströsen Auftritts bildete der Treffer von Markus Walter zum Endstand von 35:28 per Siebenmeter.

Dank dieses Pflichtsieges hat sich die Tabellensituation der SGler nach elf absolvierten Spielen aufgehellt und man findet sich aktuell auf dem fünften Rang wieder. Nach dem spielfreien Wochenende wartet mit dem TSV Aichach jedoch bereits der nächste starke Gegner, der in der Hinrunde noch eine Nummer zu groß war auf die Schmölz-Polz-Truppe. Anpfiff zu dieser Begegnung ist am Samstag, 03.02.2024 um 17:30 Uhr in der Sporthalle des Gymnasiums in Aichach.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (Tor), Erhard (2), Feistle (4), Haunstetter (1), Kastner (1), Koppe (1), Lindloff (3), Polz (1), Schubert (3), Seitz (8), Walter Manuel (3), Walter Markus (8/4), Ziernhöld

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SG Damen – TSV Neusäss 28:21 (12:9)

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Damen steigen mit Sieg ins Jahr 2024 ein

Am vergangenen Samstag standen die SG-lerinnen vor ihrer ersten Partie im neuen Jahr. Vor gut gefüllter Halle blieben die nächsten beiden Punkte zuhause. Ein teilweise unnötig spannendes Spiel mit seinen Höhen und Tiefen, welches sich unsere erstplatzierten Damen am Ende dann doch deutlich mit einem 28:21 für sich entschied.

Es wurde auf der einen Seite ein solider Start der Gastgeberinnen hingelegt, der sich mit einer Führung von 8:1 zur zwölften Minute sehen lassen konnte. Eins der genannten Tiefs stellte auf der anderen Seite auf jeden Fall die zweite Phase der ersten Halbzeit dar. Unkontrollierte Pässe, Abschlüsse auf die Torhüterin und ein bewegungsarmes Angriffsspiel. Auch die Defensive der SG-Ladies wies einige Schwächen auf, sodass es Neusäss häufig gelang, ihre Kreis- und Außenspielerinnen erfolgreich mit Pässen zu bedienen. Mit einem unerwarteten 12:9 ging es in den Pausentee.

Coach Fischer betonte die Qualitäten der Mannschaft und machte Ansagen, dass die Abwehr schneller auf den Beinen sein und der Angriff wieder organisierter und dynamischer aussehen müsse.

Die zweite Halbzeit startete mit einigen schönen Aktionen in der Offensive und wacheren SG-Ladies in der Abwehr. Man half sich besser aus und konnte den Ball nun öfter für sich gewinnen und vorne im Tor verwandeln. Durch das vermehrte Suchen der Lücken in der gegnerischen Abwehr konnten mehrere Siebenmeter-Würfe erlangt werden. Lediglich ein paar Rückraumwürfe der Gäste hätten noch besser unterbunden werden können. Ein am Ende auf beiden Seiten körperlich raues Spiel endete mit 28:21 und dem Dank an die tollen Fans.

Insgesamt ist noch Luft nach oben, da sind sich alle Mannschaftsmitglieder sowie Coaches einig. Doch mit kommenden voll besuchten Trainingseinheiten will man die Unsicherheiten wieder ablegen und die vorhandenen Stärken in den nächsten beiden wichtigen Partien zu hundert Prozent zeigen!

Gleich kommenden Samstag steht erneut ein Heimspiel an: Wir empfangen die Tabellendritten des TSV Aichach II.  Auch hier brauchen wir wieder die Unterstützung unserer Fans. Anpfiff ist um 19:30 Uhr im Meierweg 16.

Für die SG spielten: Kotas , Linck (Tor), Fischer, Dobberstein, Erdhofer, Debor (1), Schmatkow (2) Birk, Linke (4), Ahmetovic (4), Höfner (7), Päckert (7), Schröder (3)

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SG-Damen – DJK Augsburg-Hochzoll 37:11 (17:5)

Damen beenden Jahr mit klarem Heimsieg

Am Samstag stand für die SG-Damen das letzte Spiel für das Jahr 2023 an. Nur vier Wochen ist es her, dass man bereits gegen Hochzoll auf der Platte stand. Zwar wurde die damalige Partie hoch gewonnen, trotzdem wollte man unvoreingenommen und nicht zu siegessicher sein. Letztendlich konnten unsere Damen aber ihr Statement setzen und in der heimischen Halle ihren 7. Sieg feiern.

Obwohl sich die SG-Ladies bereits ab der 10. Spielminute mit einem 6:2 absetzen konnten, gab es in manchen Momenten Schwachstellen in der Defensive. Die oftmals hilflosen Hochzollerinnen brachten teilweise ihre Kreisspielerin gut ins Spiel, die zu sehr zwischen den Abwehrspielerinnen freistand. Ein bisschen Unsicherheit machte sich in den Gastgeberinnen breit, weil man sonst eine sehr starke Abwehr an den Tag legte. Auch bei ein paar 1 gegen 1 Aktionen wurde nicht schnell genug ausgeholfen, was der Schiedsrichter auf der gegnerischen Seite häufig, auf der eigenen Seite eher selten mit einem Siebenmeter entlohnte. Zusammenfassend ist aber zu sagen, dass die SG-lerinnen das Spiel zu jedem Zeitpunkt gut im Griff hatten und ich mit einem 17:5 in die Pause verabschieden konnte.

In der zweiten Spielhälfte war auf beiden Seiten ein etwas körperlicheres Spiel zu beobachten. Im Angriff waren die SG-Damen teilweise zu hektisch, man wollte schnell mit einem Torwurf abschließen. Hier darf man noch geduldiger sein, Aktionen auch mal abbrechen oder vor allem im Ablauf der Spielzüge variieren und nicht nur des Spielzugs willen starr spielen, obwohl keine Chance vorhanden ist. Die Gäste waren in der zweiten Hälfte etwas verzweifelter als in der ersten, da viele ihrer Pässe abgefangen wurden und in schöne Tore verwandelt wurde. Toll war es, dass die SG-Ladies sich auch mal trauten, aus dem Rückraum zu werfen und so einige hübsche Treffer landeten. Auch die Siebenmeterquote mit drei von drei lässt sich sehen.

Das letzte Spiel für 2023 endete schließlich mit 37:11 und man verabschiedete die Hochzollerinnen für diese Saison. Im neuen Jahr wollen wir die Rückrunde weiterhin ungeschlagen fortsetzen und mit allen verletzten und kranken Spielerinnen zurückkehren und Vollgas auf den nächsten Aufstieg hin fiebern!

Am 20.01.24 um 17:30 Uhr ist es wieder so weit und man darf die Damen erneut in der heimischen Halle gegen den TSV Neusäss anfeuern.

Für die SG spielten: Kotas (Tor), Bota, Fischer (1), Linke (3), Jünger, Ahmetovic (11), Malizia (1), Höfner (4), Päckert (3), Seiler (2), Birk (4), Lieder (1), Schmidtmann (1), Schröder (6)

SG Damen – TSV Niederraunau II 27:19 (14:11)

Damen sichern sich Herbstmeisterschaft in der Bezirksliga

Dank einem couragierten Auftritt gegen die Reserve des TSV Niederraunau konnten sich die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen mit 27:19 durchsetzen und stehen damit am Ende der Vorrunde ungeschlagen auf Platz 1 der Bezirksliga Schwaben – wohlgemerkt als Aufsteiger.

Nachdem man in den vergangenen Partien oft haushoch überlegen war, war bereits vor der Partie gegen die Raunauerinnen klar, dass dies kein Alleingang werden würde. Da die Gäste immer wieder mit jungem Personal aus der ersten Mannschaft jonglieren, war vorher kaum abzuschätzen welche Besetzung in der Halle am Meierweg aufschlagen würde.

Bestens gelaunt und vor großem Publikum starteten die Damen gewohnt spielstark über das Konterspiel in die Partie. Bis zur neunten Spielminute sollte sich das Spiel noch ausgeglichen gestalten, ehe man etwas mehr Möglichkeiten gegen vorgezogene Abwehrchefin fand und sich über einen 4 Tore Lauf zum 9:5 absetzen konnte. Gut kombiniert über die Kreisläufer der SG sowie starke Einzelaktionen konnte bis zum Pausentee eine 14:11 Führung aufgebaut werden, die noch deutliche hätte ausfallen können, wäre man besser mit den freien Chancen vor dem Tor umgegangen.

Mit dem wurfgewaltigen Rückraum der Gäste hatte man auch in Hälfte zwei seine Mankos in der Abwehr, zeigte aber dann doch auch offensiv und gespickt mit Paraden der bestens aufgelegten Torfrau, wieso man zurecht an der Tabellenspitze steht. So ging es über die erste viertel Stunde der zweiten Hälfte deutlich schneller zu und man lag bereits mit 24:14 in Front. Selbst in Unterzahl konnte man zweimal erfolgreich einnetzen und blieb Gegentorfrei.

So war die Freude nach Abpfiff groß und auch Coach Alex Fischer konnte ein positives Fazit ziehen: „Die Mädels mussten heute viel für den Sieg investieren und haben gut gearbeitet. Nichtsdestotrotz sind noch 6 Spiele zu meistern und dabei wird es notwendig sein, die Konzentration hochzuhalten“.

Weiter geht es mit dem letzten Spiel vor Weihnachten am kommenden Samstag zuhause, das erste Rückrundenspiel gegen die DJK aus Hochzoll steht an. Anpfiff in der Halle am Meierweg ist um 18 Uhr,

Für die SG spielten: Kotas (Tor), Koppe (1), Malizia (1), Dobberstein, Braun (2), Seiler, Ahmetovic (7), Päckert (3), Fischer, Jünger (1), Erdhofer, Linke (3), Schmatkow, Schröder (9)

Herren – TV Gundelfingen 23:31 (15:12)

Starke erste Halbzeit genügt nicht, um dem Tabellenführer ein Bein zu stellen

Eine schwache Torausbeute im zweiten Durchgang verhindert den Überraschungssieg gegen den TV Gundelfingen. Letztlich musste man sich deutlich mit 23:31 Toren geschlagen geben.

Aufgrund der winterlichen Witterungsverhältnisse war die Partie gegen den TSV Bäumenheim vor zwei Wochen abgesagt worden und somit konnten einige Spieler ihre Verletzungen ganz auskurieren, sodass dem Trainerduo so gut wie alle Akteure wieder zur Verfügung standen. Im Training konnte man sich ausreichend auf den Kracher gegen den Landesligaabsteiger aus Gundelfingen vorbereiten.

Die ersten Minuten bestanden aus einem gegenseitigen Abtasten, denn Treffer waren bis zur achten Spielminute nur rar gesät und man lag lediglich mit 2:3 Toren zurück. In den folgenden Minuten gelang es jedoch nicht Zählbares aus der eigenen Abwehrarbeit im Angriff zu generieren und man konnte nur hinterherblicken als Jannik Bihler auf der Halbrechten mehrmals aus der Distanz einnetzte. Die eigenen Angriffsbemühungen waren noch zu hektisch und erst durch die Einwechslung von Felix Seitz wurde das Offensivspiel lebhafter und so kämpfte man sich Tor um Tor ins Spiel zurück, sodass nach knapp 19 Minuten Lucas Schubert den Ausgleichstreffer zum 8:8 per Siebenmeter erzielte. In den nächsten Minuten konnte man den Distanzschützen Einhalt gebieten und auch auf Seiten der Gundelfinger mehrten sich die technischen Unsauberkeiten, welche endlich in eigene Tore umgewandelt werden konnten. Aus einer soliden Defensive heraus erspielte man sich bis zur Halbzeit eine verdiente, wenn auch überraschende 15:12-Führung.

Ob dieses Spielstandes hatten die beiden Coaches in der Halbzeitansprache nicht allzu viel zu monieren und ermunterten ihre Männer nicht locker zu lassen, um den Gegner weiter zu ärgern.

Gesagt, getan spielte man den ersten Angriff in Halbzeit Zwei konzentriert zu Ende und ging dadurch erstmals mit vier Toren in Führung. Doch nun schlug wieder das altbekannte Muster zu und trotz eigener Überzahl fand man kein Mittel, die nun in einer defensiven 3:2:1-Formation agierende Abwehr der Gundelfinger auszuhebeln. Infolgedessen verringerte sich der Vorsprung Tor um Tor und die Gäste glichen in der 37. Spielminute per Siebenmeter aus. In der Verteidigung bot sich ein gänzlich anderes Bild wie noch in der ersten Halbzeit und man fand keinen rechten Zugriff mehr, sodass die eigene Abschlussschwäche am gegnerischen Kreis eiskalt ausgenutzt wurde. Bis zur 42. Spielminute hatte der Tabellenführer die Begegnung gedreht und lag mit 17:21 Toren in Front. Daher sah sich Trainer Andreas Polz genötigt ein Team-Timeout zu nehmen, um seine Mannen wachzurütteln. Fortan mühte man sich weiter gegen die offensive Deckungsformation, doch es gelang abermals nicht aus aussichtsreicher Position zu verwandeln. Diese eklatante Chancenverwertung war es auch, die gepaart mit Passivität gegenüber dem Topshooter Jannik Bihler (9 Tore) dazu führte, dass man nicht mehr zurück in die Partie fand und die favorisierten Gäste aus Gundelfingen ihren Vorsprung verwalten konnten. Der KO war erreicht als fünf Minuten vor Ende ein Rückstand von neun Toren auf der Anzeigentafel abzulesen war. In den letzten Minuten gelang es den 1871ern nicht mehr das Ruder herumzureißen. Folglich musste man sich trotz einer bärenstarken ersten Halbzeit, in der man dem Tabellenführer ein wenig den Schneid abgekauft hatte, mit 23:31 geschlagen geben. Erneut wurde in dieser Partie klar, dass man mit derart wenigen Toren wohl kaum ein Spiel gewinnen können wird.

Nichtsdestotrotz kann man die erste Halbzeit für sich als großen Benefit insbesondere in Sachen mannschaftlicher Geschlossenheit verbuchen, wenngleich die Höhe der Niederlage schmerzt. Nach diesem Punktverlust befindet man sich zwar weiterhin im gesicherten Mittelfeld auf Platz 6, doch dürfte dies nicht den eigenen Ansprüchen genügen und so hofft die Herrenvertretung darauf im nächsten Spiel gegen den TSV Friedberg II den Auftakterfolg wiederholen zu können. Anpfiff zum letzten Heimspiel des Jahres 2023 ist am Samstag, 16.12.2023 um 20:00 Uhr in der Halle am Meierweg. Ein besonderes Schmankerl für die Fans werden warme Leberkässemmeln sein (solange der Vorrat reicht).

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (Tor), Kranz (1), Haunstetter (1), Koppe (1), Erhard, Seitz (4), Schmölz (2), Walter Markus (1), Lindloff (3), Voit (2), Feistle (1), Schubert (5/4), Walter Manuel (2/1).

Herren – HSG Lauingen-Wittislingen 23:27 (8:14)

Zu wenig eigene Tore hindern SGler am Erfolg

Das vergangene Wochenende dämpfte den Aufwärtstrend der SG-Herren empfindlich. Gegen die HSG Lauingen-Wittislingen hatten die Schmölz-Polz-Männer mit 23:27 das Nachsehen.

Die Vorzeichen zum Spiel gegen die HSG waren eigentlich nicht schlecht, denn man hatte die Woche über gut trainiert und versucht die Kinderkrankheiten im Überzahlspiel in den Griff zu bekommen. Im Vergleich zum letzten Auftritt in Königsbrunn standen den beiden Coaches nahezu alle Stammkräfte wieder zur Verfügung. Lediglich Manuel Walter sowie der Langzeitverletzte Felix Seitz mussten pausieren.

Die Witterungsbedingungen sollten den Gastgebern keine Probleme bereiten, doch die im Fanbus mitgereisten Lauinger Anhänger hatten ein wenig mit dem plötzlichen Wintereinbruch zu kämpfen. Das von Seiten der Gäste aufgefahrene Trommelensemble trug maßgeblich zu einer dem Spiel angemessenen Stimmung bei. Die sehr frühe Zeitstrafe infolge einer zügig vorgetragenen zweiten Welle führte sogleich zur ersten zahlenmäßigen Überlegenheit für die Hausherren, welche davon sogleich Nutzen zogen und mit 2:0 Toren in Führung gingen. Doch die Lauinger steckten nicht auf und spielten ihr Spielezüge geduldig zu Ende, sodass diese nach einer torarmen knappen ersten Viertelstunde mit 3:7 Toren vorne lagen und diesen Vorsprung gekonnt verwalteten, da den SGlern nun im Angriff die nötige Zielgenauigkeit und Durchsetzungskraft fehlten. Daraufhin sah sich das Trainergespann genötigt die erste Auszeit zu nehmen, um insbesondere die Defensive wach zu rütteln. Allen voran gelang dies Torhüter Wiedemann, der schließlich einige Bälle entschärfen konnte. Im Angriff genossen die Lauinger insgesamt betrachtet jedoch zu große Freiheiten, sodass sich am Vorsprung zunächst wenig änderte. Die Nickeligkeiten nahmen zu und so ließ man sich leider allzu arg von seinem Gegenüber provozieren, wodurch überflüssige Zwei-Minuten-Strafen folgten. Dessen unbeachtet setzten sich die Gäste Tor um Tor auf 8:14 Tore zur Halbzeit ab.

In der Halbzeitpause galt es sich wieder zu besinnen und Coach Andreas Polz forderte einen zielstrebigeren Torabschluss, der endlich auch in Zählbares umgewandelt werden musste, wollte man den Rückstand noch verringern.

Trotz aller Motivationsversuche der Trainer änderte sich an der Spielweise der SG-Herren nur wenig. Im Angriff blieb man zu harmlos und gestattete es den Lauingern ihren Vorsprung zu verwalten. In vielen Situationen arbeitete man sich gute Torchancen heraus, scheiterte jedoch am Torhüter der Gäste oder wurde regelwidrig am Torwurf gehindert. Knapp zehn Minuten vor Spielende keimte ein letzter Funke Hoffnung auf den Zuschauerrängen auf, denn man hatte sich durch nun wieder bessere koordinierte Abwehrarbeit zurück ins Spiel gebracht und war auf 21:24 herangerückt. Doch wie es schien, beeindruckte dies die coolen Lauinger nicht und so erhöhte Andreas Schreitt, der Routinier am Kreis der Gastmannschaft wieder auf 22:27. In den letzten Minuten konnten die Hausherren nichts mehr gegen die bevorstehende Niederlage erwidern und so bot sich lediglich noch eine unschöne Szene, in der die Sicherungen förmlich durchbrannten. Folge dessen war, dass beide Spieler kurz vor Spielende vom souveränen Schiedsrichterteam des Feldes verwiesen wurden und vorzeitig unter die Dusche durften. Den Schlusspunkt der Partie bildeten die stehenden Ovationen der Lauinger Fans, die den 23:27-Erfolg ihrer Mannschaft feierten.

Für die Herren aus Gersthofen bleibt nach dieser bitteren Niederlage nicht lange Zeit den verlorenen Punkten nachzutrauern, denn am kommenden Wochenende steht bereits das nächste Spiel an. In Donauwörth trifft man hier auf den aktuell Letztplatzierten aus Bäumenheim zwischen dessen Pfosten ein Ex-Augsburger wacht. Unterschätzen sollte man diese Partie keineswegs, denn mehrfach schon hatte man Lehrgeld bezahlt. Anpfiff ist am Sonntag, 03.12.2023 um 17:00 Uhr in der Halle des Gymnasiums Donauwörth.

Für die SG aktiv waren:

Müller, Wiedemann (Tor), Kranz (2), Haunstetter, Kastner, Erhard (2), Schmölz (2), Walter Markus (8/5), Lindloff (2), Merz, Voit (2), Feistle (1), Schubert (4/4)