SG Ladies starten mit Auswärtssieg in Neusäß in die neue Saison
Alles neu bei den SG Damen. Neue Liga, neue Gesichter und neue Trikots – so ging es am Sonntagnachmittag (zur beliebtesten Spielzeit) um 16 Uhr auswärts beim TSV Neusäß los. Coach Alex Fischer konnte wieder einmal von einer vollen Bank profitieren und hatte die Qual der Wahl.
Im neuen Dress legten die SG Ladies allerdings verhalten los und es schien, als wäre die gesamte erste Hälfte noch nicht genug, um sich in dieses Spiel einzufinden. Schlechte Verwertungsquoten und zu ungenaue Absprachen in der Defensive ließen Neusäß die knappe 1-Tore Führung immer wieder zu einem Unentschieden umstellen. Bereits nach 14 Minuten sah sich Coach Fischer gezwungen, ein erstes Time-Out zu nehmen, um die Brunnenstädterinnen richtig einzustellen. Dies gelang bis zum Pausentee nur bedingt. Nicht zufrieden mit der eigenen Leistung verließen die Damen mit einem 10:10 Unentschieden das Feld.
In der Pausenansprache wurde deutlich fokussiert, was in Hälfte zwei umzustellen war. Eine beweglichere Abwehr und eine präzisere Chancenverwertung gegen die Neusäßer Torhüterin wurden gefordert.
Hellwach und deutlich besser kamen die Ladies dann in Halbzeit zwei ins Spiel. Bis zur 12:15 Führung konnte die SG spielen, ehe der gegnerische Coach die Auszeit nahm. Zwar noch nicht reibungslos aber dennoch besser und überlegte die Augsburger Offensive zu diesem Zeitraum und konnte sich eine konstante 5-Tore-Führung herausspielen, die durch gute Paraden der eigenen Torhüterin unterstrichen wurden. Das Rückraumgespann uagierte torwilliger und auch die Anspiele an den Kreis gelangen. Die Führung gaben die Damen bis zum Abpfiff der beiden Unparteiischen aus Aichach nicht mehr her und umjubelten den dann doch verdienten 20:26 Auswärtserfolg in der ersten Partie der noch jungen Bezirksliga Saison. Dem Jubel konnte auch die teils harte und eher unsportliche Wortwahl der Gegnerinnen nichts anhaben.
Keine Zeit zum Ausruhen für die Damen. Am Sonntag steht der nächste Härtetest an. Um 18 Uhr tritt man beim TSV Aichach II an. Man kennt sich aus der letzten Saison und wie von allen Seiten erwartet wird dies eine hitzige und sicherlich ansehnliche Handballpartie. Über alle Fans in der Aichacher Gymnasiumhalle freuen sich die SG Ladies.
Für die SG spielten: Kotas (Tor), Birk, Erdhofer, Lieder, Fischer,Schmidtmann, Päckert (1), Schröder (3), Schmatkow (3), Linke (4), Asztalos (4), Seiler (2), Ahmetovic (5), Debor (4)
Anfang 2024 ist es endlich soweit – die große Heim EM der Männer im eigenen Land steht vor der Türe. Ehe sich Deutschlands Handballstadien wieder füllen und viele handballbegeisterte Menschen nach München, Berlin und viele weitere Städte reisen, um hochklassigen Handball zu sehen, hat sich der BHV zum erneuten Mal für die Durchführung einer tollen Aktion entschieden: der Mini-EM.
Alle bayrischen Teilnehmer aus weiblichen und männlichen D-Jugenden sollen auf Landesebene die Möglichkeit bekommen, ihre eigene kleine EM zu spielen. Das Ziel: das Finale in der Olympiahalle München zu spielen. Welches kleine (oder große) Handballherz schlägt da nicht höher?
Für eine Teilnahme entschieden sich auch Amela Ahmetovic und Anne Päckert, Trainerinnen der weiblichen D-Jugend der SG 1871 Augsburg/Gersthofen. Die Mädchen kämpfen seit zwei Wochen in Schwaben höchster Spielklasse, der BOL, um einen guten Platz. „Ich finde es eine super Initiative vom BHV und natürlich sollen möglichst viele Kids auch in die Stadien gehen und sich diese Handballspektakel ansehen“, so Anne Päckert.
Über die Anmeldungen freuten sich alle Mädchen enorm und auch die Auslosung der Länder wurde gespannt auf dem Instagram des BHV verfolgt. Keine Geringeren ausser Weltmeister und BHV-Marketingchef Dominik Klein und seine Frau Isabell zogen die Lose. Die Wahl fiel bei der wD der SG auf das Land Ungarn. Damit waren die Weichen für die Vorrunde in der Gruppe C gestellt. Gespielt werden sollte am Tag der deutschen Einheit gegen die Teams aus Island (ASV Dachau), Montenegro (VfL Günzburg) und Serbien (TSV Schwabmünchen) in der Schwabmünchener Grundschule.
Aufgeregt wie Bolle und ausgestattet mit eigenen Trikots, einer Fahne und bunten Farben ´, die vom BHV großzügigerweise kostenlos gestellt wurden, zogen die jungen SG Wilden in den Kampf. Mit grandiosen drei Siegen gegen Island (19:14), Montenegro (9:14) und Serbien (17:13) schafften die Mädchen dann dank einer brillianten Leistung den Einzug in die Hauptrunde. „Die Mädels haben eine bombenstarke Abwehr gezeigt und verdient den Turniersieg eingefahren“, so Coach Amela Ahmetovic.
Die Hauptrunde wird nun parallel zum regulären Spielbetrieb am 21. Und 22. Oktober ausgespielt. Diesmal steht für die Mädchen vermutlich eine etwas längere Fahrt in einen anderen Handballbezirk an. Doch die Mädchen sind heiß auf die Spiele und haben ein großes Ziel vor Augen: einmal in der Olympiahalle München spielen. Gemeinsam mit Schwabmünchen (Serbien), deren weiblicher Nachwuchs ebenfalls als Zweitplatzierter in die Hauptrunde eingezogen ist, soll nun Schwaben von seiner besten handballerischen Seite vertreten werden.
Auswärtserfolg gegen personell geschwächte Kissinger
SG 1871 Gersthofener Männer gewinnen ihr zweites Auswärtsspiel in Folge in Kissing verdient mit 27:35 und bleiben somit auf Rang Zwei der Tabelle.
Vor der Begegnung gegen den Kissinger SC war man aufgrund diverser Absagen nicht mehr in derselben Luxussituation wie noch zwei Wochen zuvor gegen den TSV Friedberg II und musste auf zahlreiche Akteure, teils wegen erster Verletzungen, verzichten. Doch diese Gegebenheiten spiegelten sich auf Kissinger Seite wider und auch hier fand man eine veränderte Aufstellung vor und es fehlten einige Spieler.
Gersthofen war gewillt den Saisonstart weiterhin positiv zu gestalten und legte in den ersten Spielminuten alles in eine schnell vorgetragene zweite Welle, aus welcher binnen zehn Minuten eine 1:7-Tore-Führung resultierte. Doch fortan häuften sich die Abspracheschwierigkeiten in der Defensive und den Hausherren gelang es Stück für Stück in die Partie zu finden. Nichtsdestotrotz konnte man den Gegner stets auf Distanz halten, vergab jedoch im Angriff zahlreiche Möglichkeiten, um den Vorteil noch deutlicher auszugestalten. Ganz zum Missfallen von Coach Andreas Polz ließ man auf den Außenpositionen gefährliche Würfe zu, welche man unbedingt vermeiden wollte. Alles in Allem konnte man den Kissingern nicht entscheidend den Zahn ziehen und so hielt sich deren Rückstand noch in Grenzen. Beide Teams verabschiedeten sich mit 13:21 in die Halbzeitpause.
In seiner Pausenansprache verdeutlichte Polz, dass die Vorgaben konsequenter umzusetzen seien und man den Gastgebern auf keinen Fall mehr Freiheiten einräumen durfte, um nicht doch noch den Anschluss zu ermöglichen.
Zu Beginn der zweiten 30 Minuten fand die Heimmannschaft deutlich besser zurück in die Spur und konnte den Vorsprung kurzzeitig ein wenig verkürzen, zumal man im eigenen Angriff ein wenig an Kreativität und Flexibilität vermissen ließ. Am eigenen Kreis wurde man für Nachlässigkeiten vermehrt mit Zwei-Minuten-Strafen bestraft, sodass man sich mehrmals in Unterzahl wiederfand. Auf die Rückraumschützen war in dieser Phase des Spieles Verlass und Manuel Feistle konnte die Führung erstmals auf zehn Tore ausbauen. Zuvor war Kissings Felix Heger mit zwei Siebenmetern am Torwart der SG gescheitert und hatte es versäumt den Rückstand zu verkürzen. In den letzten sechs Minuten ließ sich, der an diesem Tag beste Torschütze der SG, Markus Walter von seinem Gegenspieler Philipp Morbitzer ein wenig provozieren und wurde nach einer kleinen Rangelei mit zwei Minuten zur Abkühlung des Gemüts des Parketts verwiesen. Die Begegnung endete mit 27:35 Toren zugunsten der SG 1871 Augsburg, welche sich damit im oberen Drittel der Tabelle behauptet.
Am 14.10.2023 ist es dann so weit und die Herren der SG dürfen in heimischer Halle ihr Handballkönnen vorführen, wenn sie sich mit dem TSV Aichach messen. Aktuell befinden sich die Aichacher nach zwei Partien auf Rang Eins der Bezirksoberliga Schwaben. Der Kader der Aichacher hat sich mit zwei Neuzugängen und dem ein oder anderen Jugendspieler etwas erweitert und somit darf man gespannt sein, wer in dieser Begegnung die Oberhand gewinnen wird. Anpfiff ist um 19:30 Uhr in der Halle des Paul-Klee-Gymnasiums in Gersthofen.
Für die SG im Einsatz waren:
Müller, Wiedemann (beide Tor), Feistle (5), Haunstetter (1), Kastner, Kranz (5), Lindloff (3), Merz (1), Polz (2), Schubert, Voit (5), Walter Manuel (5), Walter Markus (8/2), Ziernhold.
Gelungener Saisonauftakt gegen harmlose Friedberger
Breit aufgestellte 1871er Männer besiegen Friedbergs „Zwoide“ souverän mit 22:16.
Vor Beginn des Spiels war Coach Andreas Polz vor besagte Qual der Wahl gestellt, da man mit nahezu vollem Kader angereist war und somit gezwungen war einige Spieler auszusortieren.
Nach dem letzten, aus Sicht der Gersthofener desaströs verlaufenem Aufeinandertreffen, war man seitens Friedbergs als „Wackelpuddingtruppe“ bezeichnet worden. Von diesem Prädikat war im Spiel nun wenig zu spüren, denn die Gastgeber fanden in den ersten Minuten der Partie kaum ein Mittel die Abwehr der Gäste zu überwinden. Zudem konnte man aus einer konzentriert vorgetragenen zweiten Welle einige Tore erzielen. Aufgrund von Nachlässigkeiten in der Chancenverwertung gelang es jedoch nicht klarer in Führung zu gehen und so lag man zur Mitte der ersten Halbzeit lediglich mit einem Tor in Führung, ehe sich Trainer Polz dazu entschloss, mit Timm Erhard einen weiteren Halbrechten auf den Spielerbogen setzen zu lassen. Dadurch konnte man im Angriff variabler agieren. Zum Ende der ersten Halbzeit hin konnte sich Maximilian Walter auf der Halbposition zusehends gegen die Abwehr durchsetzen und erzielte drei Tore in Folge, wodurch die 7:11 Pausenführung hergestellt war. Diese war in ihrer Höhe auch vollkommen verdient, hatte man die Friedberger Offensivbemühungen doch weitestgehend im Griff.
In der Halbzeitansprache appellierte Trainer Polz, die zügige Spielweise beizubehalten und die einstudierten Abläufe bis zum freien Spieler durchzuspielen. Aus einer sicheren Defensive heraus war es weiterhin das Ziel in die zweite Welle übergehen zu können.
Nach dem Seitenwechsel konnte die SG 1871 Gersthofen den Vorsprung bis zur 44. Spielminute auf sechs Tore zum 10:16 ausbauen, ehe die Friedberger sich zu einer Auszeit genötigt sahen. Diese Auszeit stellte eine Art Zäsur im Spiel der Heimmannschaft dar, denn in Folge derer fand sich der TSV in doppelter Unterzahl. Dies nutzten die Gäste aus Augsburg um den Spielstand auf 11:18 zu erhöhen. Ein letztes Aufbäumen der Hausherren in den letzten 10 Minuten konnte im Keim erstickt werden, obwohl sich die Absprachefehler am eigenen Kreis häuften und man Friedberg einfache Tore schenkte. Nach 60 Minuten trennten sich die beiden Teams mit 17:22 zugunsten der SGler. Erfreulicher Nebeneffekt des Spieles war, dass man insgesamt nur vier Zeitstrafen gegen sich hinnehmen musste.
Am übernächsten Wochenende trifft die Herrenmannschaft der SG 1871 Gersthofen im zweiten Saisonspiel auf den Kissinger SC, welcher sich in seinem ersten Spiel mit 20:35 gegen den TSV Bobingen geschlagen geben musste. Anpfiff zu dieser Begegnung ist um 19:30 Uhr in der Paartal-Halle in Kissingen.
Für die SG liefen auf:
Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz, Lindloff (1), Erhard, Voit (2), Seitz, Merz, Walter Markus (3/4), Schubert, Walter Manuel (3), Feistle (2), Walter Maximilian (6), Polz
Bald ist es so weit liebe Handballfreunde und das Männerteam SG 1871 Augsburg/Gersthofen startet in die Handballsaison 2023/2024. Nachdem man die erfolgreichste Spielzeit seit Bestehen der SG absolviert hatte und leider doch von zahlreichen Verletzungen arg gebeutelt wurde, kann Trainer Lukas Schmölz nun wieder aus dem Vollen schöpfen und hat sogar die Qual der Wahl, welche Spieler er in die Mannschaft beruft.
Da man die vorherige Spielzeit im Mittelfeld der Tabelle abschließen konnte, genehmigte Schmölz seinen Männern eine erholsame Pause und bat Mitte Juni wieder ans Gerät namens Handball. Geschuldet der Tatsache, dass die Trainingszeit ein wenig verkürzt werden musste, wurde jedem Spieler aufgetragen die eigene Fitness im Kraft- und Ausdauerbereich selbst auf Vordermann zu bringen. In den beiden Testspielen konnte das Trainergespann erste Fortschritte erkennen und ist nun voller Hoffnung, dass diese Vorgaben auch im Ligabetrieb umgesetzt werden können. Die personelle Situation lässt es jedoch wiederum nicht zu, eine zweite Mannschaft zu melden, weswegen der Kader dieses Jahr in der Tiefe sogar noch gewachsen ist. Insgesamt betrachtet kann Schmölz auf den gleichen Mannschaftskern wie in der Vorsaison zurückgreifen, in dem auch die jungen Spieler wertvolle Einsatzzeiten erhalten werden.
Die Spielstärke der Liga schätzt Trainer Schmölz als hoch ein, da der TSV Haunstetten II als Absteiger aus der Landesliga Süd und der TSV Bäumenheim als Aufsteiger die Bezirksoberliga Schwaben komplettieren. Einzug halten wird. Die HSG Lauingen-Wittislingen war in der Vorsaison stets ein unbequemer Gegner und folglich ist auch hier hitzigen Aufeinandertreffen zu rechnen. Laut Schmölz ist in dieser Spielklasse nichts unmöglich und jedes Team hat das Zeug dazu seine Kontrahenten zu schlagen. Nichtsdestotrotz gibt das Trainerduo Schmölz-Polz eine Platzierung im oberen Mittelfeld als Saisonziel aus. In den ersten Trainingseinheiten zeigte sich bereits, dass die Mannschaft als Einheit funktionieren kann und die Jugendspieler nach einem ersten Jahr im Herrenbereich gut integriert werden konnten, wenngleich sich im Deckungsverband noch die einen oder anderen Abspracheschwierigkeiten zeigten.
Ihr erstes Spiel bestreitet die Herrenmannschaft am 16.09.2023 um 18:00 Uhr auswärts gegen die zweite Mannschaft des TSV Friedberg.
Wir freuen uns auf zuschauerreiche Partien und eine verletzungsarme Bezirksoberligarunde 2023/2024.
Damen starten als Aufsteiger in die Bezirksligasaison 2023/24
Auch für die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen geht es am 8. Oktober – ungewöhnlich spät- wieder los mit der neuen Handball-Saison. Diesmal allerdings eine Spielklasse höher – in der Bezirksliga Schwaben. Eine schweißtreibende Vorbereitung mit vielen Testspielen, Sondertrainings und Teambuildingmaßnahmen liegt hinter dem Team von Coach Alexander Fischer. Neben der Verstärkung der Mannschaft durch zwei Rückkehrer – Lisa Schröder von der TSG Augsburg und Fabiana Malizia, die nach langer Handballpause wieder zum Team zurückgekehrt ist, steht ein ähnlich großer Kader wie in der letzten Saison zur Verfügung. Aufgrund der Abwesenheit von Torhüterin Lea Linck im Auslandssemester konnte auch die Position der zweiten Torhüterin mit Marion Spielberger besetzt werden. Mit einer kleinen Bezirksliga mit nur 7 Teams, die sich durch einen kurzfristigen Rückzug des VfL Günzburg II noch weiter verkleinert hat, wird die Aufgabe für die Damen nicht unbedingt einfacher. Dennoch konnte man in den Tests gegen ausschließlich BOL-Teams schon gute Ansätze sehen, die das Team und Coach Fischer positiv stimmen: „Wir wollen uns gut auf das neue Niveau anpassen und haben definitiv den dafür passenden Kader. Die Mannschaft ist heiß auf die anstehenden Spiele und ist sich auch der Erfahrenheit der gegnerischen, teils viel älteren Teams, bewusst“, so Alex Fischer.
Nachdem die ersten Gegner der DJK Augsburg-Hochzoll bereits auf eine Spielverlegung pochten, verschiebt sich der Saisonstart der Damen gleich noch weiter nach hinten. Los geht es dann am 8. Oktober mit einer Auswärtspartie nebenan – dem Derby gegen den TSV Neusäß. Die Fast-Absteiger der vergangenen Saison konnten sich grade so in der Liga halten und haben mit der verletzungsbedingt ausgefallenen aber nun wieder zurückgekehrten Nadine Langenwalter wieder ihr Tore-Ass im Ärmel parat. Los geht es am 8. Oktober um 16 Uhr in der Halle am Eichenwald. Fans sind herzlich eingeladen.
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Die neue Saison steht in den Startlöchern und auch unsere Dauerkarte wartet darauf, von ihren Fans bestellt zu werden! Unsere HERREN und DAMEN warten schon darauf, unsere Hallen in Gersthofen und 1871 Augsburg endlich wieder so richtig einheizen zu können. In diesem Jahr ermöglichen wir euch erstmalig die Vorbestellung und Bezahlung online. Folgt dazu einfach dem Link in der grünen Box. ⤵
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Damen mit Sieg im letzten Saisonspiel in Bäumenheim
Es ist vollbracht – die Saison ist zu Ende und die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen sind als Meister der Bezirksklasse feststehender Aufsteiger in die Bezirksliga Schwaben. Mit 23:29 konnte sich das Team um Coach Alexander Fischer in der unbeliebten Bäumenheimer Sporthalle durchsetzen und dabei vor allem in der zweiten Häl????e nochmals ihre Macht demonstrieren. Mit einem eigenen Fanbus und bester Laune waren die Damen der Spielgemeinscha???? am frühen Samstagnachmitag in Bäumenheim angereist. Mit einem deutlich größeren selbst mitgebrachten Publikum konnten die Augsburgerinnen das heimische Publikum locker übertrumpfen. Der Spielbeginn gehörte deutlich der SG, die nach zehn Spielminuten durch eine hervorragend aufspielende Heike Höfner mit 1:5 in Führung lag. Doch die Gastgeberinnen aus Bäumenheim zeigten auch ein überzeugendes Einzelspiel und konnten vor allem über die Rückraumwürfe in der 18. Minute auf 7:7 ausgleichen. Unglücklicherweise musste die SG in diesem Zeitraum die Verletzung der Außenshooterin Stela Karacic verkraften, die sich ohne Einwirkung des Gegners schwerer am Knie verletzte. Es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch, in dem jeweils eines der Teams in Führung ging und postwendend der Ausgleich erzielt wurde. Dank einem Doppelschlag von Caro Debor auf Seiten der SG stand kurz vor der Halbzeit eine knappe Führung für die SG auf der Anzeigentafel, die durch einen schnellen Konter der Bäumenheimer eine Sekunde vor der Sirene noch zum Ausgleich verwandelt werden konnte.
Im Pausentee mahnte Coach Fischer die SG Ladies auf einen effektiveren Angriff hin. Hate man doch drei 7-Meter Würfe verworfen und die gegnerische Torhüterin in Hälfte eins ordentlich warmgeworfen. Die stabile Abwehr der SG sollte auch in Hälfte zwei weiterhin zusammenspielen und die tolle S????mmung der SG-Fans die Mannscha???? zum Sieg tragen. Gesagt, getan. Mit viel Mut und Überzeugung zu den eigenen Stärken kam die SG aus der Kabine, und zeigte gleich in den ersten drei Minuten nach Wiederanpfiff mit drei schnellen Treffern ihre Stärke. Zu keiner Zeit in der zweiten Häl????e haten die Bäumenheimerinnen noch die Chance, wieder auszugleichen, obwohl auch die SG nochmals einige kurze Schwächeminuten zeigte. Dank dem starken Rückraum um die achtfache Torschützin Sandra Asztalos wurde eines ums andere die Führung ausgebaut und am Ende konnte ein 23:29 Sieg umjubelt und damit der Aufstieg in die Bezirksliga gebührend gefeiert werden. Die Damen verabschieden sich nun in die wohlverdiente Pause. Im Mai wird das Team dann wieder neu angreifen und sich ausgiebig auf die neue Herausforderung in der Bezirksliga Schwaben vorbereiten.
Ein großer Dank gilt zum einen Coach Alexander Fischer, der sich vor der Saison dazu entschlossen hatte, diesen erfolgreichen Weg mit der Mannschaft zu gehen und sowohl mit einem herausfordernden Training als auch seinen taktischen Maßnahmen der absolute Taktgeber für diesen Erfolg war.
Zum anderen an die zahlreichen Fans und Zuschauer, die aus den Heimspiele eine echte „Heimhölle“ gemacht haben und besonders an die Fans des TSV Lützelburg Fußball, die uns bei jedem Heimspiel lautstark unterstützt und wirklich allen besonders ans Herz gewachsen sind – DANKE IHR SEID SPITZE.
Für die SG kämpften: Kotas & Linck (beide Tor), Dobberstein (1), Asztalos (8), Seiler (1), Ahmetovic (3), Debor (7), Fischer, Karacic, Bota, Höfner (3), Linke (1), Schmatkow (2), Päckert (3)
Zum Saisonabschluss reisten die Herren der SG 1871 Augsburg/Gersthofen nach Wittislingen. Nach dem erfolgreichen letzten Heimspiel in der Vorwoche dünnte sich der Kader um Coach Lukas Schmölz nochmals deutlich aus. Unter anderem fehlte Lukas Nachbauer, der die Hiobsbotschaft eines Kreuzbandrisses hinnehmen musste. Ebenso gesellten sich Maximilian Kranz, Maximilian Walter und Bastian Koppe zu der Gruppe nicht einsatzfähiger Spieler dazu. Nichtsdestotrotz gelang es der SG eine schlagkräftige Truppe auf die Platte zu schicken, die den Gastgebern lange Paroli bieten konnte. Von Anfang an war zu spüren, dass die Heimmannschaft das Unentschieden aus dem Hinspiel noch immer wurmte und dies unbedingt geradebiegen wollte, obwohl die Partie aus sportlicher Sicht letztlich unbedeutend war. Die Rechnung sollte für Lauingen/Wittislingen jedoch zunächst nicht aufgehen. Den engagierten Angriffsbemühungen der Gastgeber wussten die SG’ler mit Souveränität und Konzentriertheit entgegenzutreten. So betrug der Spielstand nach zehn Minuten leistungsgerecht 5:5, was sowohl den Hausherren, als auch den zahlreich erschienenen Heimfans sichtlich nicht schmeckte. Erst jetzt konnte die Heimmannschaft sich den ersten nennenswerten Vorsprung erspielen. Grund hierfür war meist der berühmte Schritt, den die Defensive der SG zu langsam war. So mussten die Männer zum ersten Mal einen Rückstand von drei Toren hinnehmen. In dieser Phase konnte sich Dominik Späth immer wieder als guter Rückhalt in Szene setzen und sein Team damit weiter in Schlagdistanz halten. Unglücklicherweise wurde die SG 1871 Augsburg/Gersthofen nach knapp 20 Minuten nochmals um einen weiteren Akteur dezimiert. Markus Walter erhielt eine harte, aber vertretbare rote Karte, als er einen Gegenspieler daran hinderte, einen Tempogegenstoß unbedrängt zu verwerten und musste fortan das Spiel von der Tribüne verfolgen. Bis zum Pausenpfiff plätscherte die Partie so ohne weitere nennenswerte Highlights vor sich hin und keines der Teams konnte eine Vorentscheidung erzwingen. Man ging also mit einem 16:13 in die Kabinen.
In der Halbzeitpause war die Stimmung des Teams trotz geringer Personaldecke und der roten Karte weiterhin positiv. Man wollte sich weiterhin teuer verkaufen und schwor sich auf die letzten 30 Minuten der Saison ein. Den erfolgreicheren Start in den zweiten Abschnitt konnten die Gastgeber für sich verbuchen. Innerhalb kurzer Zeit bauten sie die Führung auf 19:14 aus. Die Zuschauer begannen hier schon eine Vorentscheidung zu wittern und ließen sich dazu hinreißen, das Heimteam bereits frühzeitig zu feiern. Selbstredend ließen die Tigers dies jedoch nicht ohne Weiteres auf sich sitzen und mobilisierten nochmals alle Kräfte, die ihnen noch zur Verfügung standen. Aufopferungsvoll warf jeder Akteur die letzten vorhandenen Körner in die Waagschale. Verdientermaßen konnte der Rückstand so wieder auf die bekannten drei Tore verkürzt werden. Die Stimmung, der Einsatzwille und die Moral im Team waren an diesem Abend absolut vorbildlich. Zum Ende hin machte sich dann aber doch die einsetzende Erschöpfung bemerkbar. Die Aktionen im Angriff wurden nicht mehr mit der nötigen Konsequenz durchgezogen, sodass sich leichte Ballverluste bei der SG einschlichen. Diese nutzten die Hausherren gnadenlos aus und setzten sich so durch einige Tempogegenstöße wieder von den Gästen ab. Das Endergebnis von 35:27 fällt für den Spielverlauf zu hoch aus. Lauingen/Wittislingen war sicher nicht die acht Tore besser, die schlussendlich auf der Anzeigetafel abzulesen waren.
Abschließend ist die Saison für die Herren als voller Erfolg zu werten. Trotz schwachem Start und großem Verletzungspech gelang es dem Team weiter zusammenzuwachsen und die somit erfolgreichste Spielzeit seit Begründung der SG abzuliefern. Nun gilt es für das Team, den erarbeiteten Erfolg zu feiern, die erlittenen Blessuren und Verletzungen auszukurieren und dann den Fokus schon bald wieder auf die kommende Saison zu richten. Schließlich gibt es noch einiges, in dem sich das Team um Coach Schmölz weiter verbessern kann. Das Team bedankt sich für die tolle Saison bei den oft zahlreich mitgereisten Fans und wird auch 2023/24 wieder alles dafür geben, dass es viel zu feiern gibt!
Für die SG 1871 Augsburg/Gersthofen spielten: Späth, Wiedemann (Tor) Reisner (4), Lindloff, Walter Manuel (5), Seitz (8), Schmölz (1), Walter Markus (2/2), Kastner (1), Ziernhöld, Polz (6)
Sollte es so etwas wie eine Schablone für Sonntagsspiele geben, so könnte man die Partie der SG 1871 Augsburg/Gersthofen gegen die Reserve des VfL Günzburg zweifellos dafür hernehmen. Weder technisch, noch vom Tempo her war diese Begegnung ein Leckerbissen. Das interessiert hinterher aber bekanntlich keinen mehr, wenn die zwei Punkte auf der Habenseite des Kontos landen. Erfreulicherweise konnte Coach Lukas Schmölz wieder auf einen volleren Kader zurückgreifen, was der Mannschaft sichtlich entgegenkam. Nach einer langen Saison gehen nun wirklich die meisten Spieler langsam aber sicher auf dem Zahnfleisch. Den besseren Start sicherten sich zunächst die Gastgeber. Diese konnten anfangs noch zu leicht durch die Abwehrreihe der SG durchbrechen und so zu teils einfachen Torerfolgen kommen. Hier stimmte die Absprache vor allem im Mittelblock noch nicht. Folgerichtig stand nach zehn Minuten eine 6:3 Führung für den VfL auf der Anzeigetafel. Hiervon ließen sich die Tiger jedoch nicht aus der Ruhe bringen, da auch die Gastgeber klare Schwächen in der Defensive offenbarten, die die SG nach und nach dann auch konsequenter für sich nutzen konnte. Tor um Tor knabberten die Mannen vom Günzburger Vorsprung ab. Maximilian Walter konnte den verdienten Ausgleich daher zum 8:8 nach knappen 24 Minuten herstellen. Der Ausgleich wäre sicher auch schon früher möglich gewesen, wenn man sich nicht durch teils unnötige Zeitstrafen selbst immer wieder im Weg gestanden hätte. So musste man zwischendurch auch in doppelter Unterzahl agieren, woraus die Legostädter jedoch kaum Kapital schlagen konnten. Kurz vor der Pause rissen die Tiger dann endlich auch die Führung an sich, sodass sich die Teams schließlich mit 9:10 in die Kabinen zurückzogen.
Ähnlich wie in der vorangegangenen Partie verzichtete Schmölz wieder auf große Worte. Er richtete lediglich den Fokus nochmals darauf, die sich bietenden Chancen konsequent zu nutzen und defensiv noch ein wenig stabiler zu sein. Anschließend schickte er sein Team dann auch schon wieder zurück auf die Platte, um nicht wieder in die allseits bekannte „Pausenlethargie“ zurückzufallen.
Im zweiten Spielabschnitt lagen Genie und Wahnsinn bei der SG so nah zusammen wie selten zuvor in einer Partie. So wurde beispielsweise zwar ein Abpraller vom Pfosten des Günzburger Tores noch kurz vor der Auslinie gerettet, um den Ballverlust zu verhindern, im selben Atemzug jedoch mit einem Traumpass dem Gegner in die Hände gespielt, sodass dieser ungehindert einen Gegenstoß laufen konnte. Ehrlicherweise muss aber auch gesagt werden, dass der VfL an diesem Nachmittag zu keiner Zeit mehr in der Lage war, den Sieg der SG 1871 Augsburg/Gersthofen nochmals ernsthaft in Gefahr zu bringen. Die Mannschaft reagierte routiniert und meist besonnen auf alle Angriffsbemühungen der Gastgeber. Ebenso wurde sie von einem gut aufgelegten Dominik Späth im Tor unterstützt, der erst gegen Ende der Partie etwas abbaute und so über lange Strecken einen sicheren Rückhalt für sein Team darstellte. Auch eine beträchtliche Anzahl von acht Zeitstrafen konnten die Tiger souverän über die Zeit bringen. Dementsprechend schafften es die Hausherren auch nur noch zwei Mal, den Rückstand auf ein Tor zu verkürzen, der Ausgleich blieb ihnen weiterhin verwehrt. Die Vorentscheidung zum 16:21 erzielte der starke Maximilian Walter nach knapp 49 Minuten. Dies zwang die Heimmannschaft dazu, als taktisches Mittel ein Timeout zu nehmen, was jedoch ebenso nichts mehr am Ausgang der Partie änderte. Kurz vor Schluss kam zwar noch ein wenig Hektik auf, als der VfL Günzburg auf eine offensive Manndeckung umstellte, womit die SG zuerst nicht zurecht kam und zwei Bälle leichtfertig herschenkte. Der letzte Treffer der Partie gehörte dann jedoch wieder der SG, sodass sich die beiden Teams schließlich nach einer wenig mitreißenden Begegnung leistungsgerecht mit 23:26 trennten.
Die Herren der SG 1871 Augsburg/Gersthofen haben damit ihr Saisonziel Mittelfeldplatz erreicht. Dies kann als großer Erfolg gewertet werden, da man vor der Saison selbst noch nicht so genau wusste, wo man wirklich steht. Ebenso war man von erheblichem Verletzungspech gebeutelt, wodurch einige fest eingeplante Akteure über lange Zeiträume oder gar die gesamte Saison hinweg ausfielen.
Um die erreichten Ziele gebührend zu feiern, laden das Damen- sowie das Herrenteam am kommenden Wochenende zum letzten Heimspieltag alle Fans, Gönner, Freunde und Handballverrückten in die Halle am Meierweg ein. Die Ladies verabscheiden sich nach einer herausragenden Saison mit dem Meistertitel und damit verbundenen Aufstieg in die Bezirksliga vom heimischen Publikum. Die Herren möchten gegen den TSV Haunstetten nochmals zwei Punkte verbuchen. Der Startschuss fällt um 17:30 mit dem Spiel der Damen, die ebenfalls den TSV Haunstetten empfangen. Für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt. Die Handballer freuen sich auf eine volle Halle mit lautstarker Unterstüzung!
Für die SG 1871 Augsburg/Gersthofen spielten: Wiedemann, Späth (Tor), Kranz, Koppe (2), Lindloff (3), Walter Manuel (1), Seitz (1), Schmölz (2), Walter Markus (6/4), Nachbauer (3), Kastner, Ziernhöld, Walter Maximilian (6), Polz (2)