Rumpftruppe konnte gegen Schwabmünchner Tempohandall nichts ausrichten
Das letzte Auswärtsspiel führte die Augsburger Tigers am Samstag, den 10.02.2018, zum TSV Schwabmünchen, der aktuell auf Tabellenplatz Zwei hinter dem TSV Haunstetten II rangiert und sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Landesliga macht. Dies untermauerten die Gastherren eindrucksvoll in einem temporeichen Handball-Faschingsspiel, da die Augsburger mit nur einem Ersatzspieler und ohne etatmäßigen Torhüter anreisten. Somit war die Rollenverteilung klar vergeben und man konnte lediglich auf Schadensbegrenzung hoffen. Am Ende stand ein 33:15 Erfolg für den TSV Schwabmünchen auf dem Papier.
Die nächste Aufgabe im harten Abstiegskampf stand den Männern von Lubos Urban am Faschingswochenende beim Aufstiegsaspiranten TSV Schwabmünchen bevor und wurde durch die sehr dünne Personaldecke zusätzlich erschwert. Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle und terminlichen Überschneidungen führten sogar dazu, dass Patrick Kasten gezwungenermaßen sein Comeback als Torhüter feiern durfte und diese Herausforderung für seine Möglichkeiten auch hervorragend meisterte. Wenngleich sein Schwabmünchener Kollege nach dem Abpfiff scherzhaft meinte, er sei der schlechteste Torwart der Liga. Auch das Fehlen von Marek Hustý im Rückraum machte sich erneut bemerkbar, da seine Durchschlagskraft spürbar fehlte.
Die Gastgeber verliehen ihrer Vormachtstellung unmittelbar Nachdruck, denn von Beginn an legten sie einen rasanten Tempohandball vor, dem die Augsburger Jungs früher oder später nicht mehr folgen können sollten. Bereits nach wenigen Minuten lagen die TSVler mit 6:1 in Führung und die Augsburger konnten ihre wenigen, nach endlos langen Angriffen erzwungenen, Möglichkeiten zumeist nicht mit Erfolg abschließen und im Gegenzug direkt der Ersten Welle der Truppe von Coach Marcus Wuttke hinterherrennen. Mehrmals gelang es zwar die Steilangriffe abzufangen, doch erhielt man hier von den beiden Schiedsrichtern direkt Zwei-Minuten-Strafen. Nach der eigenen Auszeit gelang es kurzzeitig wieder auf 9:6 zu verkürzen, doch die Gastgeber schalteten bis zur Halbzeit wieder ein bis zwei Gänge noch oben, sodass die Pausenführung von 16:9 vollkommen verdient war.
Coach Urban mahnte seine Spieler in der Halbzeitansprache dazu, nicht nachzugeben und sich nicht weiter überrennen zu lassen, obwohl man zahlenmäßig mit der Ersatzbank der Heimmannschaft nicht mithalten konnte und folglich geduldiger im Angriff agieren musste. Zu geruhsam durfte man es im Spiel nach Vorne jedoch nicht angehen, da die beiden Unparteiischen diese Zeitverschleppung unmittelbar mit passivem Spiel ahndeten und somit die Angriffe der Tigers verkürzten.
In den zweiten 30 Minuten bot sich ein ähnliches Bild wie vor der Halbzeit. Schwabmünchen stürmte weiterhin druckvoll und mit ungeheurer Geschwindigkeit auf das Tor von Ersatzkeeper Patrick Kasten und die Augsburger waren bemüht die drohende Niederlage in Grenzen zu halten. Letztenendes reichten sechs erzielte Tore nicht den Abstand zu halten und die torhungrigen Schwabmünchner Spieler gingen die erste und zweite Welle unentwegt bis zum Ende des Spiels. Die Urban-Jungs versuchten zwar dagegen zu halten, obwohl einige Spieler auch auf, für sie ungewohnten Positionen eingesetzt wurden. Dadurch entstand zusätzliche Konfusion in den eigenen Reihen und man konnte sogar die Spielfeldmaße nicht mehr richtig einschätzen, was unverzüglich zu Ballverlusten führte. Dass dem einen oder anderen Spieler die Entscheidungen der Unparteiischen irgendwann zu viel wurden, äußerte sich am Ende in einem Wortgefecht, welches damit endete, dass Maximilian Kranz knapp zwei Minuten vor Ende der Partie das Feld mit der roten Karte frühzeitig in Richtung Kabine verlassen musste. Dies war sichtlich Ausdruck der Verzweiflung, welche sich ob der Personalsituation und der eigenen Unzulänglichkeiten einstellte. Positiv hervorzuheben ist, dass sich Manuel Feistle erneut als erfolgreichster Torschütze auf Seiten des TSV 1871 Augsburg hervortun konnte und auch Julian Brodmann das Tor öfter traf als in den Spielen zuvor. Nach 60 ruhmlosen Minuten beendeten die Herren in Schwarz das Spiel mit dem Endstand von 33:15 für den TSV Schwabmünchen, welcher sich durch diesen Pflichtsieg weiter alle Chancen auf einen Aufstieg in die Landesliga bewahrt. Dank einer engagierten Mannschaftsleistung konnte man verhindern, dass die Niederlage in einen richtigen Kantersieg ausartete und man sich vollends als Karnevalstruppe präsentierte.
Dass die Mission Klassenerhalt nun bei nur nur noch vier verbleibenden Spielen nahezu als gescheitert bezeichnet werden kann, ist nach dieser deutlichen Schlappe nicht mehr von der Hand zu weisen. Dennoch gilt es sich zumindest würdig aus der Bezirksoberliga zu verabschieden und die weiteren Spiele mit vollem Einsatz und als geschlossene Mannschaft anzugehen, sodass vielleicht doch noch ein Wunder geschieht. Vorerst muss man sich mit dem letzten Tabellenplatz mit drei Punkten Rückstand zu einem Nichtabstiegsrang begnügen. Das nächste Spiel der Augsburger Tigers findet nach der Faschingspause am Samstag, den 24.02.2018 um 19.30 Uhr beim Kissinger SC statt.
Am Samstag, den 03.02.2018 galt es für die Damen des TSV 1871 Augsburg in der heimischen Halle am Meierweg gegen einen gut bekannten Gegner die ersten Punkte im neuen Jahr zu einzufahren. Da man im Hinspiel gegen die TSG Augsburg eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen musste, waren alle Mädels hoch motiviert dieses Mal zu punkten. Doch dieser Erfolg blieb den Tiger-Ladies einmal mehr nach einer knappen Partie mit einem Endstand von 17:20 verwehrt.
Schon vor Beginn des Spiels war klar, dass ein Sieg kein leichtes Unterfangen werden würden, denn man sah sich einer voll besetzten Bank auf Seiten der TSG Augsburg gegenüber. Mit einer absoluten Notbesetzung von lediglich acht Spielerinnen inklusive Torwart standen den Damen kräftezehrende 60 Minuten bevor. Diese Schwäche wollte man auf dem Spielfeld mit dem nötigen Kampfgeist wieder wett machen. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich den zahlreichen Zuschauern ein Kräftemessen auf Augenhöhe, bei dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte. Dank einer agilen Abwehrarbeit und kontrollierten Angriffen ergaben sich für die Damen, trotz der aggressiven Manndeckung auf Heike Höfner, schöne Torchancen, die allerdings oft nicht konsequent genutzt werden konnten. Mit einem Halbzeitstand von 9:11 verabschiedeten die Teams sich in die Kabinen.
Nach ein paar wenigen Änderungen in der Aufstellung begann die zweite Halbzeit für die Tiger-Damen eher durchwachsen, sodass die ersten drei Tore nach der Pause ohne Gegentreffer auf das Konto der Gäste gingen. Diese schafften es den Vorsprung zeitweise sogar auf fünf Tore auszubauen, bis sich das 1871-Team eines Besseren besann und diesen Vorsprung nahezu ausglich. Beim Spielstand von 16:17 war der Ausgang der Partie in der Schlussphase erneut vollkommen offen. Letztlich fehlten den Tiger-Ladies allerdings der letzte Biss und das nötige Quäntchen Glück, um das Spiel noch zum Positiven zu wenden. Mit 17:20 musste man sich deswegen leider erneut gegen die TSG Augsburg geschlagen geben. Dennoch hat sich wieder gezeigt, dass die 1871-Mädels durchaus auch mit den Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können.
Die nächste Chance dies einmal mehr zu beweisen bietet sich am 18.02.2018 beim Auswärtsspiel gegen den TSV Schwabmünchen. Für die Tigerdamen wird es Zeit die Serie der knappen Niederlagen zu beenden und diese endlich in Zählbares umzumünzen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Freter (TW), Holtz (1), Dobberstein (1), Höfner (5), Schwemmreiter (2), Pogacias, Schmatkow (4), Wagner
Tigers-Fluch der knappen Niederlagen hält auch im Derby gegen Gersthofen an
Am vergangenen Samstagabend bestritten die Tigers das Rückspiel gegen den Lokalrivalen TSV Gersthofen, mit dem man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hatte und diese begleichen wollte. Trotz starken Starts musste man die Punkte nach einer erneut knappen 20:21-Niederlage an die Gäste abgeben.
Unmittelbar vor Beginn des Derbys erhielten die Handballer des TSV 1871 Augsburg die niederschmetternde Diagnose zur Verletzung (Ruptur von Kreuzband und Meniskus) des erfolgreichsten Rückraumschützen Marek Hustý und somit hatte man diesen langfristigen Ausfall auch gegen den TSV Gersthofen zu kompensieren. Dass die Spieler von Lubos Urban keinesfalls geschockt waren, zeigte sich am sehr strukturierten Angriffsspiel in den ersten 13 Minuten, welches in einer 7:2-Führung resultierte.
Nach der Auszeit der Gastmannschaft erlitt das Spiel einen kleinen Bruch und diese konnte sich auf zwei Tore Abstand heranarbeiten. Die Abwehraktionen der 1871er ließen in dieser Phase des Spiels an Aggressivität missen. Die vom Trainer geforderte offensive Deckung der Außenspieler war nicht effektiv genug, weswegen dieser in der eigenen Auszeit kurz vor der Pause eine klare Körpersprache einforderte. Wach gerüttelt von diesen Worten agierten die Augsburger aktiver im Defensivverband und konnten sich bis zur Halbzeit einen Vorsprung von vier Toren herausspielen, den es in der zweiten Halbzeit auszubauen galt. Beim Spielstand von 13:9 für den TSV 1871 Augsburg schickten die Schiedsrichter die beiden Teams in die Kabinen. In der Pausenansprache mahnte Trainer Urban seine Männer zur Gelassenheit und zu einer besseren Chancenverwertung, da doch einige Würfe neben das Tor gingen.
Wie aus zahlreichen Partien dieser Saison bekannt, konnte man die guten Vorsätze für die nächsten 30 Minuten nicht direkt umsetzen und verfiel in den nahezu obligatorischen Tiefschlaf nach dem Pausentee. Andreas Polz (TSV Gersthofen) nutzte dies gnadenlos aus und netzte in der Folgezeit weitestgehend nach Belieben ein. Dies ist sicher auch auf eine offensive Deckungsvariante mit Patrick Kasten zurückzuführen, dem aufgrund der aufreibenden Arbeit vor der Abwehr sichtlich die Puste ausging. Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel bescherten den Gästen aus Gersthofen zudem leichte Ballgewinne und von den Außenpositionen konnten diese mehrmals zum Torerfolg gelangen.
Nachdem die Gäste nach 46 Minuten zum 17:17 ausgeglichen hatten, entwickelte sich ein Schlagabtausch auf einer Höhe. Die Führung wechselte im Minutentakt zwischen beiden Mannschaften hin und her, wobei eben erwähnter Patrick Kasten die Augsburger mit seinen Toren in der Partie hielt. Fünf Minuten vor Spielende lautete der Spielstand 20:20. In der Schlussphase fällten die bis dato gerechten Unparteiischen leider eine gravierende Fehlentscheidung. Vor der Auszeit der Gäste zeigten sie passives Spiel an, nach dem Ablauf der taktischen Unterbrechung jedoch wurde dieses Zeitspiel irrtümlicherweise aufgehoben, wodurch die Augsburger um einen potenziellen Ballgewinn gebracht wurden und den Angreifern ein neuer Angriffsversuch geschenkt wurde.
Wie aus mehreren anderen Begegnungen bereits bekannt, fehlte den Augsburger Handballern letzten Endes das Quäntchen Glück das es braucht, um auch solche Partien für sich entscheiden zu können, denn sechs Sekunden vor Abpfiff gelang es dem Gersthofener Matthias Braun den finalen Treffer zum 20:21 zu erzielen. Den letzten Versuch ein Unentschieden zu erzwingen vergab Moritz Veit jedoch, denn der in der zweiten Halbzeit sichtlich warmgeschossene Keeper der Gäste konnte diesen Wurf entschärfen. Generell kann man die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse als eine Ursache der zweiten Derbyniederlage anführen.
Nach dieser neuerlichen Pleite braucht die erste Herrenmannschaft bei verbleibenden fünf Spielen ein Wunder, um nicht den Gang in die Bezirksliga Schwaben antreten zu müssen. Das nächste Kräftemessen findet am 10.02.2018 um 18.00 Uhr beim gegenwärtigen Tabellenführer TSV Schwabmünchen statt. Im Hinspiel war man den Gästen aus dem Augsburger Umland mit 20:26 unterlegen. Für die Lubos-Schützlinge heißt es, trotz der Derbyschlappe an den spielerischen Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele anzuknüpfen, um dem, der Tabellensituation nach schier übermächtigen Gegner, vielleicht doch die Punkte abluchsen zu können.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Väth, Winkelbauer (beide Tor), Kranz, Koppe B., Brodmann (1), Kasten (7/2), Voit (1), Stiegelmair, Reisner, Schubert, Bossauer (3/2), Koppe M., Adolph (4), Feistle (4).
In einem torreichen Spiel zog die Zweite in Bobingen am Ende knapp, aber verdient den Kürzeren. Gegen die Heimmannschaft kam man gut ins Spiel, leistete sich aber beim Stand von 4:4 eine Schwächephase, die Bobingen nutzte, um auf 9:4 davonzuziehen. Eine Führung, die die Heimmannschaft die ganze Partie über verteidigen sollte. Immer wieder kamen die Tigers auf ein oder zwei Tore heran, auch zur Halbzeit sah es
beim 15:14 für Bobingen nicht schlecht aus.
Doch auch wenn man das Spiel knapp gestalten konnte: Der letzte Biss in der Abwehr fehlte, um es zu drehen. Gewohnt knapp besetzt, mangelte es der Zweiten vielleicht auch einfach an den nötigen Reserven. Hätte Routinier Gerhard Koch nicht im Tor ausgeholfen, hätte man sogar überlegen müssen, welchen gelernten
Feldspieler man zwischen die Pfosten stellt. Während in der Abwehr bei der Zweiten nicht viel zusammenpasste, sah es im Angriff besser aus. So gelang es der Mannschaft mehrfach, Kreisläufer Maximilian Buck freizuspielen, der acht Tore erzielte. Beim Stand von 21:20 war man das letzte Mal bis auf ein Tor an Bobingen dran – danach spielte das Heimteam die insgesamt faire Partie solide zu Ende. Mit letztendlich drei Toren Abstand gewann der TSV Bobingen diese Partie. Aus Sicht der Tigers eines jener Spiele, dass man eventuell auch hätte gewinnen können, wäre man etwas besser besetzt gewesen.
Es spielten:
Koch (Tor), Buck (8), Schwarz (5), Stadtlmeier (2), Kandzora (9), Niklas Fischer (6), Fröhlich (2), Alexander Fischer
Zum ersten Heimspieltag des neuen Jahres starteten die 1871-Jungs in voller Besetzung und hochmotiviert. Zu Gast waren die Mannschaften aus Wertingen und Gundelfingen.
So drehten unsere Jungs im ersten Spiel gegen die bisher glücklosen Wertinger, die noch keinen Sieg auf ihrem Konto verbuchen konnten, auch gleich voll auf. Ein Tor folgte aufs andere und man lies das Team des TSV Wertingen einfach nicht ins Spiel kommen. Mit einem beeindruckenden 11:1verabschiedeten sich die beiden Mannschaften in die Pause.
In der zweiten Halbzeit bekamen die E-Jugendlichen und alle weniger erfahrenen Spieler ihre Einsatzzeiten. Timo konnte im Tor zwei 7m-Würfe entschärfen und so geriet der Sieg trotz des nun aktiveren Auftretens der Wertinger niemals in Gefahr. Man gewann diese Partie mit 16:10.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Ivan (2), Nico (5), Noah S. (1), Noah R. (5), Martin, Ferdinand, Tim, David, Timo (Tor), Simon, Andi (2), Erhan (1)
Auch im zweiten Spiel gegen die Mannschaft aus Gundelfingen waren unsere Tigerjungs nicht zu bremsen. Jeder bekam seine Spielzeit und jeder brachte seine Leistung. Erneut ging man erfolgreich mit 10:5 in die Pause.
Auch in der zweiten Halbzeit dieses Spiels schafften es die 1871er ihr Leistungsniveau zu halten. Zu keiner Zeit lies man den Gästen aus Gundelfingen die Chance die Führung in irgendeiner Weise in Gefahr zu bringen. Man beendete auch dieses Spiel siegreich mit einem Endstand von 16:7.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Ivan (5), Nico (3), Noah S., Noah R. (2), Martin (1), Ferdinand, Tim, David, Timo (1), Simon (4), Andi (Tor), Erhan
Danke an Benni und Rolf, die für die Trainer Basti und Momo einsprangen, die mit der ersten Herrenmannschaft im Einsatz waren.
Vielen Dank auch an Felix und Stefan, die ins kalte Wasser gesprungen sind und den nicht erschienenen Schiedsrichter ersetzt haben!
Das Spiel der beiden bislang schwächsten Teams der Bezirksoberliga fand am Sonntag, den 28.01.2018, zwischen dem VSC Donauwörth und dem TSV 1871 Augsburg statt. Nach 60 Minuten konnten sich die Gäste aus Augsburg für die im Hinspiel erlittene Blamage revanchieren und als Sieger das Parkett verlassen. Das Spiel endete mit 23:28 für die Gastmannschaft.
In den ersten Minuten der Begegnung tasteten sich beide Mannschaften gehörig ab und infolgedessen waren auf Seiten der Gäste nach nur sechs Spielminuten alle Verwarnungen ausgeschöpft, sodass zu befürchten war längere Zeit in Unterzahl agieren zu müssen. Keines der beiden Teams konnte sich zu diesem Zeitpunkt entscheidend absetzen. Die neu formierte Abwehr der Augsburger Jungs tat sich zunächst etwas schwer die Angriffsbemühungen der Gastgeber zu unterbinden und auch im eigenen Positionsspiel kamen einige Bälle aufgrund von Unkonzentriertheiten nicht an. Erst nach rund 18 Minuten war die erste Führung für die Augsburger Tigers zu verzeichnen. Durch effektiv vorgetragene Spielzüge, die Eduard Bossauer gekonnt einleitete, konnte man den Abstand zu den Donauwörthern drei Minuten vor der Halbzeitpause erstmals auf fünf Tore Unterschied bringen. Nach einer gewöhnlichen Offensivaktion musste Goalgetter Marek Hustý allerdings verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen und konnte auch nicht zurückkehren. Nach diesem herben Verlust, waren die Gäste zunächst etwas konsterniert und es bedurfte der Pausenansprache von Coach Lubos Urban, um den unbedingten Siegeswillen aufrecht zu erhalten. Beim Spielstand von 11:15 wurden die Seiten gewechselt.
Zu Beginn der zweiten Spielhälfte war nichts davon zu spüren, dass man einen Leistungsträger verloren hatte, denn Maximilian Kranz drehte nun so richtig auf und erzielte binnen weniger Minuten zwei wichtige Tore. Auch Eduard Bossauer zeigte sich treffsicher von der Sieben-Meter-Linie. In der Defensive konnte man sich dank einer funktionierenden Doppelung der Angreifer festigen, wobei sich vor allem Moritz Voit als Bollwerk herausstellte. Nach 42 Minuten Spielzeit hatte sich ein Fünf-Tore-Vorsprung gefestigt, sodass der Trainer der Donaustädter zur taktischen Auszeit griff, um seine Truppe neu einzuschwören. Dies hatte offenbar Wirkung, denn nach nur wenigen Minuten und einem dubiosen Wechselfehler der Augsburger Torhüter, konnten die Gastgeber auf 19:21 verkürzen und das Spiel war wieder offen. Zum Glück ließen die Tigers zu diesem Zeitpunkt nicht locker. Man besann sich einer konsequenten Deckung und Patrick Kasten agierte als gefährlicher „Indianer“ vor der Abwehrreihe und verwirrte die Angreifer, wodurch diese mehrere Fehlwürfe auf das Tor von Elias Winkelbauer abgaben. Schnell konnte man diese Nachlässigkeiten des Tabellenletzten nutzen und wieder mit vier Toren in Front gehen. Nach 52 Spielminuten nahm Trainer Lubos Urban die Auszeit, um seine Jungs für die letzte Phase der Partie einzustellen, denn man wollte sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen und den ersten Sieg seit unglaublichen acht Spielen einfahren. In den Schlussminuten taten sich beide Teams nichts mehr, da die Unparteiischen es durch zahlreiche Zwei-Minuten-Strafen nicht mehr zuließen, dass alle Akteure mitwirkten. Den Schlusstreffer zum 23:28 zugunsten des TSV 1871 Augsburg erzielte Patrick Kasten per Strafwurf. Letztenendes fand das Spiel einen verdienten Sieger. Es wird sich herausstellen, ob man weitere Spiele auf die Dienste von Marek Hustý verzichten muss.
Die erste Herrenmannschaft bewies mit diesem Sieg endlich, dass sie das Handballspielen nicht gänzlich verlernt hat und verschafft sich zumindest etwas Luft vor der roten Laterne. Dass dieses Erfolgserlebnis das Prädikat „Pflichtsieg“ trägt steht außer Frage. Nun bedarf es eines neuerlichen Kraftaktes, um am kommenden Wochenende im Derby gegen den TSV Gersthofen die knappe Hinspielniederlage wettzumachen und weitere wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg zu sammeln. Anpfiff zu dieser prestigeträchtigen Begegnung ist am Samstag, den 03.02.2018 um 19.30 Uhr in der Halle am Meierweg. Doch bevor die Männer das Parkett betreten, hat das Damenteam ab 17.30 Uhr die TSG Augsburg II zu Gast und hofft dem Drittplatzierten mit einem Heimerfolg die Punkte abnehmen zu können. Sowohl die Handballherren, als auch die Handballdamen freuen sich über zahlreiche Unterstützung von den Rängen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Väth, Winkelbauer (beide Tor), Kranz (4), Koppe B., Brodmann, Kasten (6), Voit (3), Koppe M., Reisner, Schubert (1), Bossauer (3/2), Feistle (4), Hustý (7/3).
Der Überraschungssieg blieb den Damen leider verwehrt
Nach einer langen Winterpause ging die Saison für die Damen des TSV 1871 Augsburg am 27.01.2018 endlich in die nächste Runde. Nachdem man sich gegen den viertplatzierten TSV Schwabmünchen II noch im Dezember trotz starker Teamleistung mit 17:21 geschlagen geben musste, traten die Tigerladies an diesem Samstag hoch motiviert gegen den Tabellenführer TSV Göggingen auf das Spielfeld. Dieser musste bis dato lediglich eine Niederlage und ein Unentschieden hinnehmen.
Aufgrund des großen Tabellenabstandes zwischen den beiden Kontrahenten, sollte man wohl auch einen spielerischen Unterschied vermuten, doch die Tigerladies gaben sich gleich zu Beginn der Partie kämpferisch. Bereits im ersten Angriff versenkten die 1871-Damen den Ball zielgerichtet im Tor der Gögginger Heimmannschaft und auch das zweite Tor des Spiels gelang auf Seiten der Tigers. Dennoch schafften die Mädels es leider nicht sich weiter abzusetzen und erlaubten den Göggingerinnen immer wieder den Spielstand zu verkürzen. Die gesamte erste Halbzeit über zeigte sich den Zuschauern ein sehr ausgeglichenes Spiel, bei dem die Tigerladies nahezu kontinuierlich die Führung eroberten. Erst zu Ende der ersten Halbzeit gelang es Gastgeberinnen das erste Mal mit einem Tor in Führung zu gehen. Mit einem Halbzeitstand von 11:10 gingen die beiden Teams in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit stand ganz unter dem Motto „Den bekannten Durchhänger in den ersten Minuten zu vermeiden und weiterhin alles zu geben“. Coach Micha Treml motivierte seine Mädels noch einmal alles in die Waagschale zu werfen und überzeugte sein Team, dass ein Überraschungssieg hier absolut nicht abwegig war. Kurz nach dem Anpfiff zeigte sich, dass die Tigerladies diese Worte verinnerlicht hatten – der Ausgleich zum 11:11 fiel und das 1871-Team konnte sogar mit zwei Toren in Führung gehen. Dennoch zeigte auch der Tabellenführer aus Göggingen, dass Aufgeben für ihn nicht in Frage kam und so erkämpfte sich dieser erneut den Ausgleich. Die nun leider aufkommende Unkonzentriertheit auf Seiten der Tiger-Damen rächte sich umgehend und die Göggingerinnen münzten diese Schwäche in eine Drei-Tore-Führung um. Trotzdem setzten die 1871-Mädels erneut an, um dieses Spiel doch noch zu drehen und kämpften sich erneut bis auf ein Tor heran. Erst in den letzten Minuten gelang es den Hausherrinnen mit dem Treffer zum 20:18 den Sieg endgültig zu sichern.
Nach dieser denkbar knappen Niederlage wurde der Vorsatz noch verstärkt, in den kommenden Spielen wieder punkten zu wollen. Das nächste Spiel geht am 03.02.2018 in heimischer Halle gegen die TSG Augsburg II über das Parkett. Auch gegen die TSG musste man sich in der Hinrunde leider mit 16:15 geschlagen geben. Die Tigerdamen werden 100% geben, um diese knappen Niederlagen endlich in einen Erfolg umzuwandeln und freuen sich hierbei über zahlreiche Unterstützung auf der Tribüne.
Im ersten Heimspiel des Jahres 2018 traf man auf die Gäste aus Schwabmünchen. Nach einer heiß umkämpften ersten Halbzeit konnten die Gäste mit einer dünnen Führung von 6:7 in die Pause gehen. Auch in der zweiten Hälfte konnte sich keine Mannschaft entscheidend absetzen. Dennoch mussten sich die Kinder des TSV 1871 letztendlich mit einem Enstand von 9:11 geschlagen geben.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Aleksander (Tor), Lena, Kate, Tim, Timo (3), Leon (3), Erhan (3), Philip
Im zweiten Spiel des Tages traf man auf Vöhringen. In einer torreichen ersten Halbzeit konnten die 1871-Kids eine 3-Tore-Führung zum Zwischenstand von 9:6 erzielen. In der zweiten Hälfte wurde es jeoch nochmal spannend. Konzentrationsschwächen schlichen sich ein und Vöhringen konnte sich wieder herankämpfen. Mit einem etwas größeren Quäntchen Glück konnte man die Führung bis zum Ende halten und gewann das Spiel mit 13:12.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Aleksander (Tor), Lena, Kate, Tim (1), Timo (1), Leon (4), Erhan (5), Philip, Finn (2)
Am 27.01.2018 spielte die mC-Jugend gegen den TSV Dinkelscherben. Die C-Jugend hatte im Meisterschaftsspiel in der ÜBL Staffel Süd-West 2 den TSV Dinkelscherben zu Gast. Den Jungs aus Dinkelscherben muss man wirklich Respekt zollen, da sie in dieser Saison leider immer noch mit 0 Punkten am Tabellenende stehen. Dennoch treten sie jede Partie an und spielen diese auch achtbar zu Ende. Besondere Vorkommnisse aus dieser Partie liegen keine vor, außer, dass ist natürlich erwähnenswert, es war eine absolut faire und ruhige Partie. Dies sah auch der Unparteiische Herr W. Kubasta so, beide Mannschaften erhielten jeweils 2 Verwarnungen, dies war`s auch schon an Höhepunkten.
Ansonsten ist jetzt erst mal bis zum nächsten Heimspiel gegen den TSV Bobingen, am 25.02.2018, Pause.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
im Tor Philipp, Noah S., Noah R., Nico, Ivan, Stefan, Andre, Felix, Nils N., Benjamin, Sandro
1871-Jungs gewinnen das Duell an der Tabellenspitze
Am 27.01.2018 startete auch die A-Jugend des TSV 1871 Augsburg nach der Winterpause wieder in die zweite Hälfte der Saison. Zum Auftakt durfte man den SC Vöhringen in der heimischen Halle am Meierweg zum Duell an der Tabellenspitze der ÜBL Süd-West begrüßen.
Das Spiel begann spannend und beide Mannschaften kämpften gleichermaßen um die zwei zu vergebenden Punkte an diesem Abend. Gleich zu Beginn der Partie erarbeiteten sich die Tigers nach und nach eine souveräne Führung von vier Toren – 8:4. Doch auch das Team des SC Vöhringen konnte seine Spielstärke noch einmal zeigen und den Vorsprung der 1871er bis zum Ende der ersten Halbzeit auf ein 10:8 verkürzen.
An diese Leistung konnten die Gäste aus Vöhringen in der zweiten Halbzeit dann aber nicht mehr anknüpfen und es bleib bei einem kurzen Aufbäumen in der ersten Halbzeit. Dies nutzten die Jungs des TSV 1871 gekonnt und bauten ihre Führung erneut Stück für Stück weiter aus. Durch eine tolle Teamleistung holten die 1871 Jungs verdient den Sieg in diesem Duell und behielten auch diese zwei Punkte in Augsburg.
Die A-Jugend des TSV 1871 Augsburg hat nun noch einmal die Möglichkeit sich zu regenerieren, denn für sie geht es erst am 14.02.2018 erneut in der heimischen Halle gegen den TSV Meitingen weiter. Auch dann gilt es wieder die Tabellenführung zu verteidigen.
Für die SG Augsburg-Gersthofen spielten:
Ferdi, Buck (2), Lukas (3), Basti (8), Nico (2), Niklas (6), Domi, Anton (1), Johannes, Koppe (3), Tobi