Nachdem bereits das erste Spiel im neuen Jahr gewaltig in die Hose gegangen war, erhoffte man sich im Spiel gegen den TV Niederraunau einen positiveren Ausgang. Doch trotz phasenweise ansehnlichen Handballspiels musste man die Punkte den Gästen mit ins Gepäck geben und verlor die Begegnung mit 29:32. Langsam aber stet muss man sich umsehen, um nicht die letzte Chance auf den Verbleib im Oberhaus des Bezirks Schwabens zu verspielen.
Direkt nach dem Anpfiff konnten die Zuschauer erkennen, dass sich dieses Spiel zugunsten beider Mannschaften entwickeln konnte, da kein Team sich bedeutend absetzen konnte. Nach zehn Minuten befanden sich die Augsburger Jungs mit 7:5 dank zahlreicher Tore von Marek Hustý in Front, aber diese Führung wurde sogleich von den Gästen egalisiert, somit konnte man wenig später eine Zwei-Tore-Führung für den TV Niederraunau von der Anzeigentafel ablesen. Das Abwehrverhalten der 1871er war zu diesem Zeitpunkt desaströs was sich darin äußerte, dass die Rückraumschützen nahezu bis an die 9m-Linie herangelangen konnten, ohne jegliche körperliche Gegenwehr zu spüren und ungehindert einnetzen konnten. Nachdem man selbst im Angriff mehrere hochkarätige Chancen nicht nutzen konnte, spielte sich das Team von Gäste-Coach Bernd Maisch bis zur Halbzeitpause durch durchdachte Spielzüge einen Vorsprung von drei Toren heraus. Beim Spielstand von 13:16 wurden die Seiten gewechselt.
Wie bereits in den vorhergehenden Matches redete
Trainer Lubos Urban seinen Männern Mut zu und verlangte ein engagiertes und körperbetonteres Defensivspiel. Offenbar bekamen seine Spieler dies jedoch nicht zu hören, denn in der Verteidigung war direkt nach Wiederanpfiff kaum Veränderung erkennbar. Die Passivität wurde sogleich bestraft und der Gegner konnte in der 31. Minute den ersten Abstand von fünf Toren herstellen, welcher von den Augsburger Jungs immerhin konstant gehalten werden konnte. Ein letztes Aufbäumen, gestützt auf eine aggressivere Deckung mit Youngster Lucas Schubert an der Spitze der 5:1-Abwehr, brachte die Heimmannschaft in der 41. Spielminute erstmals wieder auf nur zwei Tore heran. Infolgedessen reagierte der TV Niederraunau und variierte seine Angriffstaktik und es war schnell wieder ein komfortabler Vorsprung von sechs Toren herausgespielt. Eine Viertel Stunde vor Ende der Partie besannen sich die Augsburger Jungs endlich dazu auch in der Offensive wieder Gas zu geben und man kämpfte sich Tor um Tor heran, sodass man nach 52 Minuten wieder in Schlagdistanz gelangen konnte. Die Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen die Gäste konnten die Lubos-Schützlinge abermals nicht zu ihren Gunsten nutzen und man musste in Überzahl den wohl entscheidenden Treffer zum 28:30 hinnehmen. Es gelang nicht Torhüter Christian Väth zu entlasten, obwohl dieser aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Dominik Späth die Begegnung alleine bestreiten musste und mit zahlreichen Paraden seine Vorderleute immer wieder im Spiel hielt. Das Kräftemessen der beiden Teams endete mit 29:32 zugunsten der Gäste aus Niederraunau. Erfreulich aus Trainersicht war, dass sich endlich auch die Außenspieler wieder erfolgreicher in die Torschützenliste eintragen konnten, um so den torgefährlichsten Spieler im Rückraum Marek Hustý (11 Tore) zu entlasten und das Spiel unberechenbarer für den Gegner zu gestalten.
Durch diese erneute Niederlage wird das Fahrwasser für die Augsburger Jungs nun bedrohlich seicht und es müssen unbedingt Punkte aus den noch verbleibenden Partien geholt werden, um nicht den Gang in die Bezirksliga Schwaben antreten zu müssen. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, dürfte jedem, der den bisherigen Saisonverlauf verfolgt hat, einleuchten. Das nächste Kellerduell findet am Samstag, den 27.01.2018 beim VSC Donauwörth statt gegen den man im Hinspiel 19:22 unterlegen war.
Frisch und erholt aus der Weihnachtspause starteten die Jungs und Mädels des TSV 1871 am 20.01.2018 in Königsbrunn.
Im ersten Spiel traf man auf die Mannschaft aus Neusäß. Leider holte uns auch in diesem Spiel wieder der „1. Halbzeit-Fluch“ ein, nichts klappte und noch weniger funktionierte. Ballverluste, Fehlpässe und Fehlwürfe häuften sich. So sprach auch der Halbzeitstand von 3:3 Bände.
In der zweiten Halbzeit kam unser Team wie ausgewechselt aus der Kabine. Die Abwehr stand wie eine Mauer und den Neusässer Spielern gelang genau noch ein Gegentreffer. Zwar konnte man im Angriff wie in der ersten Halbzeit nur drei Tore erzielen, jedoch reichte es zum Sieg mit 6:4. Drei Minuten vor Ende des Spiels ging jedoch ein Schock durch die 1871er Kinder. Unser Torhüter Louis „die Katze“ knickte ungeschickt um und musste vom Papa sogar vom Platz getragen werden.
Wie wir inzwischen wissen, hat es ihn schwerer erwischt, als zunächst gedacht, sodass wir bis Anfang März auf ihn verzichten müssen. Von uns allen schnelle und gute Besserung Louis!
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Louis (Tor), Timo (3), Erhan (1), Leon (1), Philip, Aleks, Lena, Laura, Finn, Kate, Tim (1)
Das zweite Spiel des Tages bestritt man gegen die Gastgeber aus Königsbrunn. Das Tor hütete in der ersten Halbzeit Timo, was aber als Folge auch etwas Tempo aus dem 1871er-Angriffsspiel nahm. In die Pause ging man mit 5:5.
In der zweiten Halbzeit hatte Aleksander seinen ersten Einsatz im Tor und zeigte sein Können! Das schöne Zusammenspiel führte ein ums andere Mal den Ball ins Netz und man gewann auch dieses Spiel deutlich mit 12:8.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Timo (5), Erhan (3), Leon (2), Philip, Aleks, Lena, Laura, Finn (1), Kate, Tim (1)
Die Jungs der C-Jugend mussten am 20.01.2018 im Nachbarschaftsduell beim TSV Neusäß antreten. Es war kalt an diesem Samstagvormittag in der Eichenwaldhalle in Neusäß. Aber die Jungs waren heiß darauf sich mit einem der Rivalen um die Vice- Meisterschaft messen zu können. Klarer Sieger, was die Anzahl der Fans betraf, war der TSV 1871, der gut und gerne über 30 Jubeleltern auf der Tribüne sitzen hatte.
Endlich, pünktlich um 11:30 pfiff der Unparteiische die Partie an. Nach anfänglichem abtasten, beide Mannschaften waren darauf bedacht keinen Fehler zu machen, kam immer mehr Tempo ins Spiel und es entwickelte sich ein sehenswertes Match. Da sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen konnte, wurde die Spannung über die gesamte Spielzeit aufrechterhalten. Mal lag der Gastgeber vorne, die 1871 er glichen aus, legten eins vor und so weiter. Mit einem Tor Vorsprung durften sich die Jungs von 1871 unter lautem Applaus der Eltern zum Pausentee in die Kabine zurückziehen.
Die Seiten waren gewechselt und mit voller Konzentration, man wollte ja die Partie unbedingt gewinnen, ging es weiter. Spiegelbildlich wie in der ersten Halbzeit lag man mal vorne, mal war ein unentschieden auf der Tafel angezeigt oder man lief einem Rückstand hinterher. Die Jungs gaben nicht auf und kämpften um jeden Ball. Mitte der zweiten Halbzeit stand dann auch die Abwehr wieder besser und man konnte den ein oder anderen schnellen Tempogegenstoß erfolgreich durchführen und sich so einen zwischenzeitlichen vier Tore Vorsprung erspielen. Die Gastgeber kamen zwar nochmal heran, aber den Vorsprung hat man nicht mehr aus der Hand gegeben und somit verdient mit 22:24 in Neusäß gewonnen.
Für 1871 spielten:
Philipp, Eric (beide Tor), Sandro, Nils, Benjamin, Luis H., Luis C., Stefan, Felix, Andreas, Simon M., Andre.
Die Voraussetzungen für diese Partie am Samstag, 20.01.2018, waren nicht gerade gut: Die Zweite bekam gerade so eben eine Mannschaft zusammen, sodass lediglich ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Der Rückraum hatte in dieser Formation noch nie zusammengespielt, und die Heimmannschaft PSV war sichtlich motiviert, ihren ersten Saisonsieg einzufahren.
Dennoch ging es für die Zweite von 1871 gut los: Jan Kandzora warf zwei schnelle Tore, Manfred Fröhlich gelang es, einen Rückhandwurf im gegnerischen Tor unterzubringen – und schon stand es nach vier Minuten 3:0 aus Sicht der Zweiten. Es fing gut an, doch so ging es nicht weiter. Stattdessen kam nun der PSV zum Zug, während 1871 im Angriff zunehmend hilfloser agierte. In der 24.Minute ging die Heimmannschaft erstmals mit 6:5 in Führung. Routinier Alexander Fischer hielt stets dagegen, doch zu diesem Zeitpunkt des Spiels sah es für die 1871er nicht unbedingt nach einem glücklichen Ende aus. Dass es für die zweite Garde der Tigers mit nur einem Tor Rückstand in die Halbzeit ging, war letztlich vor allem Torhüter Udo Kasten zu verdanken, der das ganze Spiel über ein sicherer Rückhalt für das Team war und diverse freie Würfe und Gegenstöße großartig parierte.
In der zweiten Halbzeit bot sich nun den Zuschauern dann endlich wieder ein anderes Bild. In der Abwehr standen die Tigers nun wieder kompakter, im Angriff stellte man um und spielte nun mit zwei Kreisläufern – ein Mittel, das sich bezahlt machte. Der Rückraum der 1871er konnte so mehrere einfache Tore erzielen, sodass die Mannschaft schnell einen Vorsprung von drei Toren heraus spielen konnte – den man bis zum Schluss nicht mehr hergab. Die beiden A-Jugendlichen Samuel Leitenmaier und Maximilian Buck fügten sich gut ins Team ein: Leitenmaier erzielte einige schöne Rückraumtore, und auch Buck zeigte vor allem im Abwehrmittelblock eine starke Leistung.
Am Ende hieß es 20:16 für die Zweite von 1871. Der offiziell zweite Saisonsieg – und eigentlich der dritte, wenn man das wegen einer formalen Lappalie aberkannte Spiel gegen Haunstetten dazuzählt.
Es spielten:
Kasten (Tor), Stadlmeier, Jonas Winkelbauer, Fischer (2), Kandzora (11/2), Fröhlich (2), Leitenmaier (4), Buck (1)
Am vergangenen Sonntag trafen der Aufstiegsaspirant TSV Haunstetten II und der letztplatzierte TSV Augsburg 1871 auf dem Parkett aufeinander. Zu ungewohnt früher Anwurfzeit versuchten die Gäste ihr Bestes zu geben, was letztenendes zu wenig war. Man musste sich zurecht mit 32:19 unterlegen zeigen und bekam in vielen Belangen aufgezeigt, woran es aktuell im Spiel mangelt.
Von Beginn an ließen die Hausherren keine Zweifel aufkommen, wer diese Partie unbedingt für sich entscheiden wollte, sodass sich die Augsburger Jungs bereits nach 15 Minuten mit fünf Toren Rückstand respektvoll vor dem Tempohandball der Haunstetter zurückschreckten. Eigene Undiszipliniertheit handelte zudem unnötige Zwei-Minuten-Zeitstrafen ein, welche gepaart mit harmlos vorgetragenen und nicht mit letzter Konsequenz abgeschlossenen Angriffen dazu führten, dass man bereits zur Halbzeit 18:8 zurücklag. Gerade von den Außenpositionen erwartete Trainer Lubos mehr Aktivität, um so die Rückraumspieler zu entlasten, welche an diesem Tag wahrlich nicht mit hoher Treffsicherheit überzeugen konnten und einige Bälle neben das Tor beförderten. Der effektiv gespielten zweiten Welle der Haunstetter konnten die 1871er aufgrund konditioneller Schwächen wenig entgegensetzen, sodass sich Torwart Späth immer wieder im direkten Duell mit Hannes Spörhase, welcher mit sieben erzielten Treffern erfolgreichster Schütze der Begegnung war, gegenübersah.
In der Halbzeitpause ermunterte Lubos Urban seine Jungs, nicht gänzlich aufzugeben um zumindest nach 60 Minuten die Halle mit Achtung und Würde verlassen zu können und sich nicht wortwörtlich abschießen zu lassen. Nach Wiederanpfiff gelang seinen Mannen jedoch redlich wenig, denn es dauerte bis zur 40. Spielminute ehe das erste Tor in der zweiten Halbzeit zu verzeichnen war. Allein diese Tatsache stellt ein Armutszeugnis für die Angriffsbemühungen seiner Akteure dar. Folglich war die Partie schon zu diesem Zeitpunkt vorentschieden und die verbleibenden Minuten sollten lediglich der Ergebniskosmetik dienen, da die Gastgeber schon auf 17 Tore Vorsprung enteilt waren. Aus Sicht der Augsburger Jungs konnte man nichts weiter verlieren und so besann man sich eines Besseren und spielte wieder druckvoller nach vorne, obgleich die zweite Garde des TSV Haunstetten sehr wohl ein wenig die Fahrt aus dem eigenen Spiel nahm. Wie schon im letzten Spiel gegen den TSV Friedberg III zeigte sich der A-Jugendliche Lucas Schubert und konnte insgesamt vier Mal im Gehäuse von Markus Winter einnetzen. Dies änderte jedoch nichts an diesem in der Höhe verdienten Endstand von 32:19 für den TSV Haunstetten II, welcher damit seine Tabellenführung ausbauen konnte.
Für die Tigers, die abermals ihre Zähne nicht zeigen konnten, bedeutet diese Niederlage, dass die rote Laterne am Meierweg bleibt und es sehr schwer werden wird, den drohenden Abstieg in das Handballunterhaus des Bezirks Schwaben zu verhindern. Bei noch neun ausstehenden Begegnungen benötigen die 1871-Jungs in den nächsten Spielen gegen den TV Niederraunau II, den VSC Donauwörth und den VfL Günzburg II unbedingt zwei Punkte, um sich gegen diese direkten Rivalen im Kampf gegen den Abstieg behaupten zu können. Am Samstagabend um 19.30 Uhr bietet sich die Gelegenheit den ersten wichtigen Schritt für den Verbleib in der Bezirksoberliga zu gehen, denn mit dem TSV Niederraunau II ist ein unmittelbarer Kontrahent am Meierweg zu Gast. Auch dann brauchen die Tigers wieder ihre treuen Mitstreiter auf der Tribüne. Alle zusammen gegen den Abstieg!