Nach einer eher kurzen Vorbereitungsphase auf die Saison 2022/23 traten die Männer der SG 1871/Gersthofen am 17.09.2022 zum ersten Saisonspiel beim TSV Göggingen an.
Das Gesicht der SG hat sich nach dem letzten Spiel der vergangenen Saison etwas verändert, sodass das Trainergespann Schmölz/Fischer zum einen die Integration einiger Youngster, wie die Rückkehrer Felix Seitz vom TSV Friedberg und André Merz nach einer Handballpause, sowie auch alter Hasen wie Maximilian Kranz nach langer Verletzung und Mathias Ziernhöld vorantreiben musste. Zum andern stand auch die Verbesserung der Abläufe auf dem Zettel der Coaches, sodass in Zukunft mehr Ruhe und Ballsicherheit im Spiel der SG gewährleistet ist.
Des Weiteren verließen die SG u. a. Maximilian Walter berufsbedingt, sowie Michael Reithmeir, der sich eine Auszeit nimmt. Zusätzlich gesellen sich zu den Abgängen noch u. a. Felix Reisner, der sich aktuell von einer Verletzung erholt, sowie Torhüter Michael Müller, der sich kurz vor Saisonbeginn am Knie verletzte und vorerst ebenso ausfallen wird. Hieraus ergab sich, dass sich Andi Polz kurzfristig dazu bereit erklärte, sich als Backup gegen Göggignen ins Tor zu stellen.
Ebenso bestritt das Team in der Saisonvorbereitung Testspiele gegen den TSV Bäumenheim, sowie die Mannschaft des FC Bayern München. Mit einem Sieg und einer Niederlage hielt sich hier die Waage und das Trainergespann konnte viele Eindrücke für die BOL-Saison mitnehmen.
So war es dann am Samstag um 19:30 also soweit – der Anpfiff zur neuen Saison erfolgte in der Anton-Bezler-Halle. Die Vorgaben der Coaches war klar: Das erste Spiel sollte unbedingt gewonnen werden, um nicht von Anfang an schon im unteren Teil der Tabelle zu stehen.
Den besseren Start erwischten jedoch die Gastgeber, die nach guten drei Minuten mit 2:0 in Führung gehen konnten, ehe der ebenfalls noch angeschlagene Markus Walter die Tiger durch einen verwandelten Strafwurf ins Spiel brachte. Es entwickelte sich eine Partie, die von beiden Abwehrreihen geprägt war. Dementsprechend fielen in der ersten viertel Stunde nur wenige Tore, Göggingen führte zu dem Zeitpunkt mit 7:3.
Bereits nach dieser kurzen Zeit war jedoch seitens der SG das größte Manko des Abends sichtbar: die schwache Chancenverwertung. Diese sollte sich auch wie ein roter Faden durch die restliche Partie ziehen. Nutzten die Gögginger ihrerseits ihre Chancen eiskalt aus, scheiterten die SG’ler immer wieder an Pfosten, Latte oder gar neben dem Tor. Ebenso wurden vier Strafwürfe nicht im Tor untergebracht.
Dies besserte sich kurzzeitig, sodass die SG den Abstand verkürzen konnten und nach knapp 24 Minuten den Anschlusstreffer zum 9:8 durch den stark aufspielenden Felix Seitz erzielten. Leider hielt der gute Trend nicht an, was die Gögginger schließlich wieder nutzen konnten und sich die Teams mit einem Pausenstand von 12:9 in die Kabinen zurückzogen.
Die Pausenansprache des Trainergespanns fiel dem Spielverlauf entsprechend zweigeteilt aus: In der Defensive wurde die gute Arbeit herausgestellt und daran appelliert, dies mit der gleichen Intensität weiterzuführen. In der Offensive musste jedoch unbedingt mehr Präzision kommen, um die Partie noch zu drehen und die wichtigen zwei Punkte mitzunehmen.
Voller Entschlossenheit gingen die Tiger in die zweite Hälfte. Göggingen jedoch war nicht gewillt, den Plan der SG mitzugehen. Jedes Tor der SG egalisierten die Gastgeber, sodass sich der Abstand immer zwischen zwei und vier Toren bewegte. Göggingen konnte die Vorentscheidung nicht erzwingen, die SG kam einfach nicht näher ran. Um doch noch den „Lucky Punch“ zu setzen, stellten die Coaches gegen Ende der Partie auf eine offensivere Abwehrformation um, was die Hausherren sichtlich in Bedrängnis brachte. Tor um Tor wurde der Abstand verkürzt, sodass der überragende Felix Seitz nach 58:11 Minuten den ersten Ausgleich zum 26:26 erzielen konnte. Der in der zweiten Halbzeit ebenso starke Erik Wiedemann im Tor unterstützte das Team in dieser Phase mit mehreren Paraden. Leider sollte das Glück an diesem Abend jedoch nicht auf der Seite der SG sein. Göggingen konnte in der Schlussphase noch zwei Tore erzielen, Alexander Kranz markierte mit der Schlusssirene das letzte Tor der Partie zum 28:27.
Sicher hatte man sich den Ausgang des Spiels vorab anders vorgestellt. Jedoch konnten auch genug positive Aspekte beobachtet werden: Der Teamgeist auf dem Feld und auf der Bank war in dieser Partie eine Stärke der SG. Ebenso der Einsatzwille. Dies stellte auch Coach Schmölz in seiner kurzen Ansprache nach dem Spiel fest. Mit dem gleichen Willen, etwas mehr Effizienz im Abschluss und dem selben Teamgeist, ist am kommenden Samstag in der Sporthalle des TSV 1871 Augsburg um 17:00 Uhr gegen die Jungs vom TSV Bobingen alles möglich.
Das Team ist jetzt schon heiß auf das erste Heimspiel und freut sich über jede Unterstützung!
Für die SG spielten: Wiedemann, Polz (beide Tor), Kranz M., Merz, Lindloff, Erhard (2), Seitz (5 , Kraus (1) , Schubert (5), Walter(1/1), Nachbauer (8), Kranz A. (5), Feistle, Ziernhöld
Mit Alexander Fischer konnte eine TSV 1871 Legende für den Trainerposten der Damen gewonnen werden. Der erfahrene Trainer, der bereits im Jugend- und im Herrenbereich für die SG im Einsatz war, möchte das Team dieses Jahr in Bestform bringen. Aufgrund der großen Kaderstärke werden die SG-Ladies in der kommenden Saison aus dem Vollen schöpfen können und möchten nicht nur die Integration der weiblich A-Jugendlichen sondern auch das Zusammenspiel in Angriff und Abwehr im Vergleich zur vergangenen Saison verfeinern. Hier musste man sich im alles entscheidenden Aufstiegsspiel zu deutlich gegen den TV Gundelfingen II geschlagen geben. So etwas soll in dieser Saison nicht mehr passieren. Im Interview plaudert Neu-Coach Alexander Fischer aus dem Nähkästchen.
Im Laufe deiner Trainerkarriere durftest du bereits einige Mannschaften trainieren. Was macht den Job als Trainer für dich interessant?
Das Interessante daran ist, das man sich als Trainer jedes Jahr auf´s neue mit den verschiedenen Charakteren und Bedürfnissen der jeweiligen Mannschaft auseinandersetzen muss. Auch das Ergebnis der Trainingsarbeit, also die Fortschritte die die Spielerinnen im Training wie auch im Spiel machen, sind das was mich motiviert und interessiert.
Was ändert sich mit Alexander Fischer als Trainer bei den SG Damen?
Ich hoffe nicht all zu viel. Ich will der Mannschaft meine Einstellung zum Handball näherbringen und dabei aber auch den Spaß am Spiel vermitteln.
Wie lautet deine (Spiel-)Philosophie?
60 Minuten für den Erfolg alles geben. Es gibt immer Teams die Talentierter sind, aber als MANNSCHAFT kann man alles erreichen.
Diese Saison steht das Team vor der Herausforderung die ehemalige wA-Jugend (nun gänzlich) erfolgreich in das Spiel zu integrieren. Wie siehst du die personelle Situation?
Die Situation ist vom personellen sehr gut, wir haben über 20 Spielerinnen die jetzt zu einer Mannschaft geformt werden müssen.
Was sind die Stärken, was die Schwächen des Teams?
Stärken sind ganz klar das Team und der Zusammenhalt im Team. Wir sind außerdem jetzt auf allen Positionen teilweise dreifach besetzt und können so aus dem Vollen schöpfen.
Was ist das Ziel für die Saison 2022/2023? Gibt es einen Masterplan, um dieses zu erreichen?
Wir wollen so weit oben wie möglich in der Tabelle landen, vielleicht sogar um den Aufstieg mitspielen. Mein persönliches Ziel ist es die Mannschaft dahin zu bringen und das wir uns spielerisch weiterentwickeln.
Die Handballsaison 2022/2023 steht in den Startlöchern und wir dürsten danach uns wieder in einer hoffentlich regulären Spielzeit mit unseren Gegnern in der Bezirksoberliga Schwaben messen zu dürfen. Nachdem die vergangene Runde von einer längeren Unterbrechung aufgrund der pandemischen Lage zerstückelt war und man sich mit dem geänderten Modus anfreunden musste, konnte auch nach dieser langen und durchaus schwierigen Saison die Klasse gehalten werden. Zu Beginn der Saison im Oktober wusste niemand wie sich alles entwickeln würde und so hoffte man eigentlich darauf sich ein paar Plätze weiter oben im Klassement einzufinden, um früh dem Abstieg entronnen zu sein. Nachdem man jedoch die Aufstiegsrunde, gleichbedeutend mit dem sicheren Klassenverbleib verfehlt hatte, musste man sich in der Abstiegsrunde behaupten. Hier traf man auf altbekannte Teams, die vor der Saison ihre Nase weit nach oben gereckt hatten, sodass auch hier die Möglichkeit gegeben war durchgereicht zu werden. Letztlich konnte man sich im sicheren Mittelfeld platzieren und darf nun in die nächste Bezirksoberligasaison starten.
Aufgrund der bis in den Juni reichenden Vorsaison bat Trainer Lukas Schmölz erst Anfang August zur kollektiven Vorbereitung. Dieser war Optimalfall ein individuelles Grundlagentraining vorangegangen. Die personelle Situation lässt es jedoch erneut nicht zu, eine zweite Mannschaft zu melden, weswegen der Kader dieses Jahr in der Tiefe sogar noch gewachsen ist. Insgesamt betrachtet kann Schmölz auf den gleichen Mannschaftskern wie in der Vorsaison zurückgreifen, wenngleich einzelne temporäre Ausfälle die Planung ein wenig beeinflussten, welche möglicherweise durch Nachrücker aus der Jugend kompensiert werden können. Im Kreise der Augsburger können nämlich mit André März und Felix Seitz, der nach seinem Bayernligajahr in Friedberg an seine alte Wirkungsstätte zurückgekehrt ist, zwei top motivierte junge Handballer begrüßt werden.
Die Spielstärke der Liga schätzt Trainer Schmölz als enorm hoch ein, da mit dem TV Gundelfingen als Absteiger aus der Landesliga Süd und dem TSV Haunstetten III als Aufsteiger weitere Qualität in die Bezirksoberliga Schwaben Einzug halten wird. Auch der VfL Günzburg II ist nicht zu unterschätzen, da hier mit großer Wahrscheinlichkeit Jugendtalente an den Herrenbereich herangeführt werden sollen, welche eine hervorragende Ausbildung genossen haben und auch die etablierten Mitglieder der Liga sind nicht zu verachten. Nichtsdestotrotz gibt das Trainerduo Schmölz-Polz eine Platzierung im gesicherten Mittelfeld gleichbedeutend mit dem Klassenerhalt als Saisonziel aus. In den ersten Trainingseinheiten zeigte sich bereits, dass die Mannschaft als Einheit funktionieren kann und die Jugendspieler gut integriert werden konnten, wenngleich man im ersten Testspiel gegen den TSV Bäumenheim noch nicht über die nötigen Routinen und Absprachen verfügte.
Auftakt zur neuen Spielrunde, welche von einigen Regelanpassungen seitens des Bayerischen Handballverbands begleitet wird, ist der 17.09.2022 um 19:30 Uhr in der Anton-Bezler-Halle gegen den TSV Göggingen.
Wir erwarten eine enge, kampfbetonte und hoffentlich verletzungsarme Bezirksoberligarunde 2022/2023 mit ansehnlichem und fairen Handballsport.
Am vorletzten Spieltag sah es bis zur Halbzeitpause für ein siegreiches Spiel der Spielgemeinschaft aus. Doch in den letzten zehn Minuten kam es anders.
Nachdem bereits am vergangenen Dienstag der vorzeitige Klassenerhalt in der Bezirksoberliga für die Mannschaft der SG 1871 Augsburg/Gersthofen gesichert werden konnte, wollte man dennoch die nächsten zwei Punkte für sich einnehmen. Aus dem Hinspiel war die schnelle und rückraumgewaltige Spielweise der Friedberger Reserve noch im Gedächtnis. Dieses Spiel konnte man sich damals für sich entscheiden.
Wie in der kompletten Saison war der Start in das Spiel für die SG ein holpriger. Durch das schnelle Umschaltspiel der Friedberger lag man nach 3 Minuten mit 1:3 zurück. Dennoch konnte man sich Tor um Tor zurück kämpfen und bereits in der 5. Minute den Ausgleich erzielen. Viele Unkonzentriertheiten und Ballverluste führten dazu, dass sich der Spielstand zwischenzeitlich nur um ein oder zwei Tore auseinander bewegten. Zur Halbzeitpause gelang es der Mannschaft aus Augsburg/Gersthofen dennoch ein Vier-Tore-Vorsprung von 16:12.
Bis hierher hatte man die Reserve aus Friedberg gut im Griff, konnte schnelle Konter unterbinden und auch die Torhüter hielten den Spielstand fest.
Auch in der zweiten Halbzeit sah anfangs noch alles vielversprechend aus. Zwar konnte man den Vorsprung nicht ausbauen, doch in der 42. Spielminute behielt Manuel Feistle als bester Werfer der SG den Vier-Tore-Vorsprung zum 23:19 bei. Als Zuschauer war man bis zu diesem Stand noch sehr beruhigt. Danach verlor die Herrenmannschaft den roten Faden und so konnte sich der TSV Friedberg durch Unkonzentriertheiten, viele Ballverluste und eine langsame Rückwärtsbewegung der Heimmannschaft Tor um Tor zurückkämpfen. In Spielminute 51 gelang Porterfield Timo der Ausgleich zum 27:27. Zwar konnte sich das Team aus Augsburg/Gersthofen noch bis zur 55 Minute im Spiel halten (30:29), doch gelang dieser bis zum Schluss kein Treffer mehr. Im Gegensatz zu Friedberg. Diese überrumpelten die SG mit schnellen Kontern und sicherten sich mit 6 Toren in den letzten 4 Minuten den Auswärtssieg.
Nächsten Samstag den 4.5 findet das letzte Handballspiel der Saison um 19:30 Uhr in der Anton-Bezler-Halle in Göggingen statt. Hier hofft man, einen versöhnlichen Abschluss mit dieser erstmaligen „Corona-Spielzeit“ zu finden.
Sowohl die gesamte Mannschaft als auch die Führung der SG 1871 Augsburg/Gersthofen bedankt sich bei Routinier Andreas Polz, der nun endgültig seine aktive Spielerkarriere an den Nagel hängt. Dennoch hofft man, Ihn als Mitglied des Trainergespanns zukünftig weiter in der Turnhalle sehen zu können.
Für die SG spielten:
Kranz Alexander (1), Koppe Bastian (2), Lindloff Nils, Erhard Timm (3), Kraus Andreas (2), Schubert Lucas, Walter Markus (5), Nachbauer Lukas (3), Walter Manuel, Walter Maximilian (4), Bauer Daniel (3), Feistle Manuel (7), Wiedemann Eric, Müller Michael (beide Tor).
Nach dem Erfolg gegen den TSV Meitingen, ist den Gersthofer Jungs der Klassenerhalt nicht mehr zu nehmen und so verkommt das nächste Aufeinandertreffen mit dem TSV Friedberg II am Samstag, 28.05.2022 um 19:30 Uhr zu einem zwar unbedeutenden aber dennoch wichtigen Spiel, welches zugleich als eine Art Dankesfeier für die Zuschauer und zahlreichen Unterstützer dienen soll. Die Mannschaft möchte sich gebührend für den lautstarken Einsatz in dieser schweren und vor allem nervenaufreibenden Saison bedanken und lädt hierzu zu Freibier und Leberkäse zum letzten Heimspiel der Runde am Meierweg ein. Im Anschluss an die Begegnung ist ein gemütliches Beisammensein im Foyer angedacht.
KOMMT VORBEI UND UNTERSTÜTZT UNSER TEAM LAUTSTARK!
Gersthofen schlägt den Tabellenletzten aus Meitingen nach einer durchwachsenen ersten Halbzeit mit 37:26 und besiegelt somit den Klassenerhalt in der Bezirksoberliga Schwaben für die nächste Spielzeit.
Die Aufgabe für das nächste Spiel konnte klarer nicht sein, nichts anderes als der vorzeitige Verbleib in der höchsten schwäbischen Spielklasse stand auf dem Spiel. So taten die Männer um Trainer Lukas Schmölz gut daran, die beiden Punkte gegen den sicheren Absteiger aus Meitingen mitzunehmen, obwohl man sich im Hinspiel phasenweise redlich ungeschickt anstellte und dem Rückraum der Meitinger zu viel Freiheiten gelassen hatte.
Doch die schwachen ersten Spielminuten aus dem Hinspiel schienen sich exakt zu wiederholen. Im Angriff brachte man zahlreiche Torchancen nicht im Gehäuse unter und in der Abwehr war man zu passiv, um die Angreifer zu fassen zu bekommen und so geschah es, dass man sich nach zehn Minuten mit 2:5 im Hintertreffen befand. Erst jetzt fand man besser in die Partie und konnte in eigener Unterzahl zum 5:5 ausgleichen, indem man zügig nach vorne spielte und die Meitinger Defensive ins Laufen brachte. Kurz darauf erhielten auch die Gäste ihre erste Zwei-Minuten-Strafe und infolgedessen resultierte eine 3-Tore-Führung für die Gastgeber. Doch die Meitingen gab sich nicht auf und spielte beharrlich über die Rückraumpositionen, um auf den Kreisläufer abzulegen wie bereits vor wenigen Wochen im Hinspiel. Durch unüberlegte Handlungen waren die Meitinger weiterhin zahlenmäßig dezimiert und Andreas Kraus konnte in der 28. Spielminute den ersten klaren Vorsprung von 15:10 Toren herstellen. Jedoch steckten die Gäste nicht auf und kämpften sich bis zur Halbzeit wieder auf erstaunliche 15:13 Tore heran.
Dies konnte Coach Schmölz nicht gefallen und er ließ seine Mannen zum Rapport antreten. Insbesondere die mangelhafte Defensive sowie abermals Torausbeute machten ihm zu schaffen. Daher forderte er von seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit zielstrebiger und temporeicher zu agieren, sodass man die Abwehr des Tabellenschlusslichts in Bewegung bringen konnte und folglich zu einfachen Durchbruchaktionen gelangen wollte.
Gesagt getan, legten sich die Augsburger Jungs nun ins Zeug, um in der Defensive klare Verhältnisse herzustellen. Durch konsequentes Heraustreten wurden die Angriffsbemühungen der Meitinger zunichte gemacht und binnen sechs Minuten konnte der Vorteil auf 20:15 ausgebaut werden, da man endlich die nötige Kaltschnäuzigkeit vor dem Tor zeigte, die der Trainer in seiner Halbzeitansprache verlangt hatte. Die nun beherzt zupackende Abwehr konnte den ein oder anderen Ball herausfangen und direkt zum Tempogegenstoß einleiten, wodurch der Vorsprung bis zur 50. Minute auf 31:21 erhöht werden konnte. Die Begegnung war zu diesem Zeitpunkt letztlich entschieden, da die Meitinger Akteure nur noch wenig entgegensetzen konnten. Nils Lindloff am Kreis konnte sich abermals mit seinem bulligen Körper Platz verschaffen und den Ball im Tor unterbringen und auch Youngster Luis Calas durfte sein erstes Tor im Herrenbereich beisteuern. Letztendlich war der Sieg mit 37:26 in seiner Höhe vollkommen gerechtfertigt, auch wenn man insbesondere in Halbzeit Eins einige Probleme mit dem Rückraum der Gäste hatte.
Für die SG liefen auf:
Müller, Wiedemann (beide Tor), Culas (1), Koppe, Lindloff (5), Erhard (3), Reisner (4), Kraus (2), Schubert, Walter Markus (9), Reithmeier (2), Nachbauer (4), Walter Manuel, Feistle (7).
Gersthofener Jungs verlieren trotz guter Anfangsphase und Zwischenhochs im Rückspiel gegen den TSV Bobingen mit 31:26.
Lange sollte man sich auf den Erfolgserlebnissen der vergangenen Partien nicht ausruhen, denn gegen den Zweitplatzierten wollte man unbedingt die nächste zwei Zähler einfahren. Obwohl Lukas Schmölz als Cheftrainer an diesem Tag verhindert war, konnte Alex Fischer an der Linie auf eine volle, wenn auch nicht im Vollbesitz ihrer Kräfte stehende Bank zurückgreifen, sodass man sich durchaus Chancen, gegen die im Hinspiel stark auftretenden Singoldstädter, ausrechnete.
Im Wissen um die wurfgewaltigen Rückraumspieler der Gastgeber versuchte man zugleich das Aufbauspiel zu unterbinden. Nichtsdestotrotz gelang es den Bobingern sich über ihre Rückraumpositionen ins Spiel zu bringen. Bereits nach wenigen Minuten erhielt man die erste Zeitstrafe. Das Spiel war bis zur elften Spielminute äußerst ausgeglichen, denn die Augsburger konnten sich, nach längeren Spielzügen belohnen, sodass es 5:5 unentschieden stand. Doch die Heimmannschaft legte nun eine Schippe obenauf und zog binnen sieben Minuten auf 12:7 Tore davon. Auffallend war in dieser Phase, dass sich die Gäste schwer taten die Abwehrreihen der Bobinger auseinanderzuspielen und man wie schon so oft in dieser Saison zahlreiche Torgelegenheiten ausließ. Folglich sah sich Coach Fischer gezwungen eine Auszeit zu nehmen, um seine Männer neu einzuschwören. Daraufhin verkürzte man auf drei Tore Vorsprung, doch versäumte man es sich in direkte Schlagdistanz zu bringen, sodass Thomas Pillmayr mit seinen Toren eine komfortable 17:10-Pausenführung herstellen konnte.
Zur Halbzeit hieß es für alle beteiligten Durchatmen und die Wunden der ersten 30 Minuten lecken, um dann frischen Mutes fortzufahren, um die Begegnung noch drehen zu können. Zumal man im wahrsten Sinne des Wortes in der ersten Halbzeit mit einem blauen Auge davongekommen war.
Die Mannschaft versprühte zu Beginn der zweiten Halbzeit wieder einen Funken Hoffnung und man kämpfte sich über eine geschlossene Defensivleistung wieder auf 17:13 heran. Im Tempogegenstoß agierte man jedoch ein wenig zu hektisch, sodass nicht jeder Ball sein Ziel fand. Auch im Positionsangriff ging man nun erneut schändlich mit seinen Torchancen um und ermöglichte es den Hausherren dadurch wieder auf 21:16 Tore zu erhöhen. Postwendend erfolgte die Antwort und binnen weniger Minuten war man wieder auf vier Tore herangekommen, ehe sich die Ereignisse zusehends überschlugen. Im Angriff steckte man gegen die massiv verteidigende Bobinger Hintermannschaft ein und erhielt in einer etwas unglücklichen, sowie unübersichtlichen Aktion von Linksaußen die rote Karte gegen sich. Aus dieser Überzahl heraus gelang es den Bobingern über Siebenmeter den Vorsprung wieder auszubauen. Dass an diesem Abend der letzte Drops noch nicht gelutscht war, zeigte sich nach einer Auszeit, welche zur Folge hatte, dass man noch einmal alles nach vorne warf und hoch deckte. Infolgedessen konnte man Ballgewinne erzielen und sich auf 28:24 Tore heranarbeiten. Doch die Gastgeber schienen stets die passende Antwort parat zu haben und konnten letzten Endes mit 31:26 ihren zweiten Heimsieg verbuchen.
Bereits am Dienstag, 24.05.2022 treffen die SGler auf die stark abstiegsgefährdeten Meitinger, welche man im Hinspiel vor wenigen Wochen deutlich in ihre Schranken weisen konnte. Anpfiff zu dieser Partie ist um 20:30 Uhr am Meierweg.
Für die SG spielten:
Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz (2), Koppe (2), Lindloff, Erhard (2), Reisner (1), Schubert (2), Walter Markus (10), Nachbauer (3), Walter Manuel (1), Feistle (3), Polz.
Nach nervenzehrenden 60 Minuten konnte man den TSV Göggingen mit 22:21 bezwingen.
Es scheint so, als ob man endlich in die Erfolgsspur zurückgefunden hätte, denn nach dem Kantersieg gegen den TSV Meitingen war man zuversichtlich gestimmt auch gegen den Stadtrivalen bestehen zu können.
Angespornt vom letzten Spiel legten die Schmölz-Männer los wie die Feuerwehr und Manuel Feistle genoss es dem Gögginger Schlussmann die Bälle förmlich um die Ohren zu werfen, sodass es nach knapp sieben Spielminuten 5:1 für die Gastgeber stand. Durch eine unglückliche Abwehraktion im Tempogegenstoß verlor man jedoch direkt einen Linksaußen. Göggingen fand immer besser in die Begegnung und konnte Tor um Tor aufholen und bis zur Mitte der ersten Halbzeit hatte sich das Blatt gewendet. Im eigenen Angriff fehlte wie schon so häufig die letzte Konsequenz und Göggingen spielte seine Offensivaktionen konzentriert zu Ende. Beide Mannschaften schenkten sich in den letzten Zügen der ersten 30 Minuten wenig und so konnte sich keines der beiden Teams absetzen. Die Gäste aus Göggingen gingen mit einer 9:11-Führung in die Halbzeitpause.
In der Pausenansprache versäumten die Trainer Schmölz und Fischer nicht mit ihren Männern ins Gericht zu gehen und bemängelten die wiederholt schwache Chancenverwertung. Für den zweiten Durchgang wollte man mit mehr Zug zum Tor den Abwehrverbund der Gäste brechen, ohne Gefahr von Angriffen aus der ersten Welle zu laufen, da dies in Halbzeit Eins mehrmals vorkam.
Doch nach Wiederanpfiff bot sich ein ähnliches Bild. Göggingen beendete seine Spielzüge zumeist erfolgreich und den SGlern fehlte der Spielwitz und die nötige Durchschlagskraft, wodurch es den Gästen gelang sich einen Vorsprung von drei Toren zu erspielen. Infolgedessen nahm sich Lukas Nachbauer ein Herz und schloss mehrmals erfolgreich ab und brachte sein Team zurück ins Spiel. Markus Walter erzielte gar die erste Führung seit der neunten Spielminute zum 15:14 in der 40. Spielminute. Fortan war man stets mit einem Tor in Führung, doch Göggingen ließ nicht locker und hielt sich in direkter Schlagdistanz, sodass man sich keine großen Fehler leisten konnte. In Unterzahl geschah es dann, dass man die Führung aus der Hand gab und der Ex-Augsburger Yannis Pauler die 19:20-Führung für seine neue Mannschaft markieren konnte. Die Crunchtime war angebrochen und die Kondition des ein oder anderen Akteurs ließ nach. So gelang es den Hausherren, das Momentum wieder auf die ihre Seite zu bringen und nach vier Minuten ohne Tor, durfte sich Youngster Erik Wiedemann im Tor auszeichnen. Er entschärfte den wohl entscheidenden Siebenmeter gegen Jonas Höfner und kürte sich somit zum Mann des Tages. Daraufhin bezwang Lukas Nachbauer den Keeper der Gäste zum finalen Stand von 22:21 Toren.
Im nächsten Spiel treffen die SGler am kommenden Samstag, 21.05.2022 im Rückspiel gegen den TSV Bobingen, welcher souverän die Tabelle anführt. Anpfiff ist um 19:30 Uhr .
Der Aufstiegskampf in die Bezirksliga Schwaben der Damen ging am vergangenen Samstag in seine nächste Runde. Der Gegner war bekannt und die Erinnerungen an das verlorene Auswärtsspiel präsent.
Überraschenderweise konnten diese gedanklichen Schranken der SG-Damen relativ schnell abgelegt werden und es gab eine Partie auf Augenhöhe zu sehen. Keines der beiden Teams setzte sich während des gesamten Spiels auf mehr als zwei Tore ab. Deshalb galt es, kontinuierlich dranzubleiben. Der Heimmannschaft kam die volle Bank sehr gelegen, da Coach Fischer die Spielerinnen oft auswechseln und so deren Kondition schonen konnte. In der ersten Hälfte zeigten sich unsere Damen teilweise zu langsam auf den Beinen, was den Gegnerinnen des TSV Niederraunau II einige einfache Tore ermöglichte. Auch die Rückraumwürfe der gegnerischen Nummer 11 fanden immer wieder den Weg ins Tor. Im Angriff brauchte die SG einige Zeit, bis sie ins Spiel fand und Struktur hineinbrachte. Dies alles nahmen sich die Damen in der Halbzeit sehr zu Herzen. Von nun an gelangen mehrere schön ausgespielte Torchancen und auch die Abwehr der SG-Damen stand nun stabiler und souveräner. Hervorzuheben ist in diesem Zuge die Leistung unserer Torhüterin Viktoria Kotas, die einige schwierige Bälle vom Tor fernhalten konnte. Da gegen die Haupt-Torschützinnen des TSV schließlich gut verteidigt wurde, gingen die Damen der SG selbstbewusster in die Offensive und erzielten in der letzten Minute der Partie zwei Tore und beendeten das Spiel unter Jubel mit einem Stand von 23:21.
Gegen das Tabellenschlusslicht aus Meitingen konnte sich die SG 1871 Gersthofen klar mit 30:18 durchsetzen.
Nachdem man am vergangenen Wochenende den TSV Friedberg II in die Schranken weisen konnte und die ersten beiden Punkte in der Abstiegsrunde sicherte, war man gewillt auch diese vermeintlich einfach Pflichtaufgabe zu meistern.
Die ersten Spielminuten verliefen ganz und gar nicht nach dem Geschmack des Trainerduos Schmölz-Fischer, denn den Gastgebern gelang es nach nur wenigen Minuten mit drei Toren in Führung zu liegen. Es dauerte bis zur neunten Spielminute, ehe sich die Abwehr formieren konnte und endlich Zugriff auf die Meitinger erhielt. Fortan waren beide Teams auf Augenhöhe, da man im Angriff noch konsequent genug mit seinen Torchancen umging und den Torhüter nicht zu sehr auf die Probe stellte. Erst Mitte der ersten Halbzeit konnte man sich mit drei Toren absetzen und behielt diese Oberhand bis zum Pausenstand von 12:16.
Mit dem Verlauf der ersten 30 Minuten konnte man aus Trainersicht nicht zufrieden sein, da man zu lange brauchte, um in das Spiel zu kommen und sich zunächst nur mühsam eine Führung zu erspielen. Für die zweite Halbzeit forderte Cheftrainer Schmölz eine verbesserte Chancenverwertung sowie ein beherzteres Defensivspiel, um den Gegner nicht mehr zurück ins Spiel kommen zu lassen.
Die SGler spielten ihre Angriffe nun geduldiger zu Ende und so konnte man auch die zusehends schwächer werdende Abwehr der Meitinger leichter durchbrechen, sodass der Vorsprung nach 39 Minuten immerhin neun Tore betrug. Auf diesem komfortablen Abstand sollte man sich jedoch nicht zu sehr ausruhen, denn auch der Tabellenletzte konnte immer wieder einnetzen. Die effiziente Torausbeute erlaubte es den Gersthofenern nun bereits einen Gang herunterzuschalten und so hielt man den Gegner auf Abstand. Letztlich konnte man die Partie beim Tabellenschlusslicht mit 18:30 Toren siegreich für sich entscheiden und findet sich somit punktgleich mit dem TSV Friedberg II auf dem dritten Tabellenplatz wieder.
Die nächste Begegnung für die Männer von Trainer Schmölz steht am kommenden Samstag, 14.05.2022 um 19:30 Uhr in der Sporthalle am Maierweg gegen den vor dieser Saison hochgehandelten TSV Göggingen an.
Für die SG spielten:
Müller, Wiedemann (beide Tor), Reisner (4), Koppe (1), Lindloff (1), Erhard (1), Walter Manuel, Kraus, Nachbauer (5), Schubert, Walter Markus (10), Reithmeier (1), Walter Maximilian (3), Feistle (4).