Herren – HSG Lauingen-Wittislingen 27:30 (13:14)

Abstiegsrunde besiegelt

Trotz geschlossener Mannschaftsleistung musste man sich der HSG Lauingen-Wittislingen mit 27:30 geschlagen geben und findet sich somit in der Abstiegsrunde wieder.

Nachdem die Begegnung gegen die Lauinger zuvor verschoben worden war und man lange auf das erste Aufeinandertreffen warten musste, waren die Jungs um Trainer Lukas Schmölz voll motiviert im Hinblick auf die Begegnung, da diese gleichermaßen den Showdown der Vorrunde darstellen sollte. In Die fehlenden Akteure aus dem Match gegen Königsbrunn waren alle wieder mit an Bord und man konnte während der Woche gut trainieren. Alles in allem gute Voraussetzungen, um vielleicht doch noch ein Wunder herbeizuführen.

Die Lauinger waren bereits vor den Gersthofern in der Halle, was in Anbetracht der winterlichen Straßenbedingungen sinnvoll war. Schon in der Kabine war ein, in dieser Saison bisher seltenes Feuer zu spüren. Folglich begaben sich die SGler sichtlich fokussiert auf das Parkett, um die vom Trainergespann geforderte Einstellung zu präsentieren und körperlich sowie geistig von Anfang an präsent zu sein.

Die ersten Spielminuten machten deutlich, dass man hellwach sein musste und technische Fehler unbedingt zu vermeiden waren, denn der blitzschnelle Linksaußen der Gäste brachte die noch nicht formierte Defensive sogleich in ernsthafte Schwierigkeiten und erzielte in der fünften Spielminute das 1:3. Auf Seiten der Hausherren war erkennbar, dass man sich unter der Woche vermehrt auf das Angriffsspiel konzentriert hatte und Lukas Nachbauer tankte sich in der Anfangsphase ein ums andere Mal durch die Abwehr der Lauinger und schloss erfolgreich ab, sodass nach knapp acht Minuten ein 4:4-Zwischenstand von der Anzeigetafel leuchtete. Beide Teams schenkten sich in diesem Spielabschnitt redlich wenig und so war die Partie bis zur 14. Spielminute ausgeglichen gestaltet, ehe die SGler mit 9:7 einen kleinen Vorsprung erspielen konnten, da man nun auch in der Defensive besser Zugriff auf die Angreifer fand und das Verschieben gut funktionierte. Das Spiel wurde nun etwas ruppiger und die Schiedsrichter ließen dies geschehen, ohne nennenswert zu unterbrechen, einzig eine kleine Ringkampfeinlage in der 21. Spielminute wurde mit Zweiminutenstrafen für beide Teams geahndet. Nach dieser kurzen Hochphase der SGler, welche sich leider nicht durch weitere Treffer belohnten und einige Fehlwürfe verzeichneten, fand die HSG zurück ins Spiel und drehte den Spielstand zum Pausenstand von 13:14.

Die Halbzeitansprache von Lukas Schmölz war klar und deutlich, nur mit einer kämpferischen Einstellung und der nötigen Coolness konnte man heute gegen diesen harten Gegner die Oberhand gewinnen. Wichtig dafür waren die ersten Minuten der zweiten Halbzeit, welche nicht gerade zu den bisherigen Stärken zählten. Er forderte von seinen Männern die funktionierenden Spielzüge zu Ende zu spielen, um die großen Lücken in der Lauinger Verteidigung in Zählbares zu verwandeln.

Doch wie so oft in dieser Saison wollte den Gersthofern nach der Pause zunächst nicht viel gelingen. Im Angriff fehlte die nötige Durchschlagskraft und man verrannte sich zusehends im Eins-gegen-Eins, ohne zum Tor durchbrechen zu können. In der Defensive fehlten nun die körperliche Präsenz und Wachheit, um die fortwährend ähnlich gestalteten Spielzüge der Gäste, welche oft auf die Rechtsaußenposition abzulegen versuchten, zu stören. So konnte es geschehen, dass sich die Gastmannschaft binnen weniger Minuten mit vier Toren absetzen konnte. Die geschickt herausgespielte Überzahlsituation führte dazu, dass man mehrmals in Unterzahl agieren musste und somit leichtes Spiel für die Gäste bot. Bis zur 39. Spielminute blieb dieser Rückstand konstant, ehe man binnen weniger Minuten mit planvoll und geduldig vorgetragenen Aktionen den Anschluss zum 19:20 herstellen konnte. Trotz einer Zweiminuten-Strafe gegen Markus Walter ließ man die Gäste nicht wieder davonziehen. Die Lauinger verloren jedoch nicht den Kopf und spielten ihre Spielzüge munter durch, wodurch sie den Vorsprung konstant halten konnten. In der Offensive fehlte den Gastgebern der Spielwitz und man vergab zudem etliche gute Torgelegenheiten. Daher gelang es nicht den Rückstand zu verringern, obwohl nun wieder mehr Präsenz am eigenen Kreis zeigte. Die Vorentscheidung in dieser guten Partie war bereits fünf Minuten vor Spielende gefallen, da man sich erneut in Unterzahl erwehren musste und vor dem gegnerischen Tor eine gewisse Kaltschnäuzigkeit vermissen ließ. Die HSGler spielten ihre Angriffe geduldig herunter und nahmen durch geschickte Aktionen Zeit von der Uhr, sodass die SGler nicht mehr herankommen konnten. Unnötig und leider für den Akteur selbst nicht ganz nachvollziehbar war die rote Karte gegen Lukas Nachbauer zwölf Sekunden vor dem Abpfiff, welche jedoch keine unmittelbaren weiteren Folgen hatte. Den Schlusspunkt setzten die Hausherren mit dem Tor zum Endstand von 27:30 in einer kämpferisch ordentlichen Partie, bei der das Quäntchen Glück letztlich fehlte.

Der Verbleib in der Abstiegsrunde der Bezirksoberliga Schwaben ist nun faktisch besiegelt und es gilt sich nun erhobenen Hauptes aus dieser doch sehr unterbrechungsreichen Staffelrunde zu verabschieden. Gelegenheit dazu ist im direkten Rückspiel gegen die HSG Lauingen-Wittislingen, welches bereits am kommenden Freitag, 08.04.2022 um 20:00 Uhr in der Lauinger Stadthalle angepfiffen wird. Möglicherweise kann man zumindest Markus Walter (49 Tore) zur Torjägerkanone verhelfen, welcher lediglich ein Tor hinter dem Haunstetter Dominik Albrecht (50 Tore) liegt.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz A. (3), Lindloff, Erhard (1), Reisner, Voit (1), Schmölz (3), Walter Markus (7), Nachbauer (7), Walter Maximilian (2), Bauer (1), Feistle (2), Walter Manuel

TSV Haunstetten IV – SG 1871 Augsburg/Gersthofen 16:32 (8:14)

Damen bezwingen Haunstetten und ziehen in die Aufstiegsrunde ein

Mit sonnigem Gemüt gingen die SG Damen mit vollbesetzter Bank am Sonntagmittag beim letzten Spiel der Vorrunde gegen die vierte Reserve des TSV Haunstetten zu Werke. Schnell zeichnete sich ab, dass die SG an diesem Tag gekommen war, um zu siegen. Nach 25 Sekunde markierte Heike Höfner den ersten Treffer der SG und so sollte es weitergehen. Nach 20 Minuten konnten sich die Damen mit 3:9 absetzen. Dank einer herausragenden Torhüterleistung und einer stabilen 6:0 Abwehr konnten Haunstettens routinierte Rückraumschützinnen gut im Zaum gehalten werden. Mit einer soliden 8:14 Führung ging man in den Pausentee. In der zweiten Hälfte wollte man dann nochmals am Angriffstempo und dem gezielten Einsatz von Spielzügen arbeiten. Dies gelang dank einer durchgängig starken Teamleistung zur vollsten Zufriedenheit von Trainerin Anne Päckert. Clever kombinierte sich die SG durch die Abwehrreihen der deutlich geschlagenen Haunstetter Mädels. Hervorzuheben ist die allgemeine Fairness im Spiel von beiden Seiten. Mit einem Kracher über die Torlatte ins Netz vollendete Sandra Asztalos 2 Sekunden vor Spielende den deutlichen und sehr verdienten Schlussstand von 16:32 für die SG Damen.

Dieser Sieg gibt den Mädels nun Aufwind für alles, was nun zum Saisonendspurt noch ansteht. Mit „nur“ 2:6 Punkten aufgrund von direkten Vergleichen zieht das Team mit 5 weiteren Teams aus den Bezirksklasse Staffeln A und B in die Aufstiegsrunde ein. Hier spielt man nun gegen die drei Gegner aus Staffel B jeweils ein Hin- und Rückspiel aus. Will man im Aufstiegskampf mitreden, darf sich das Team nun rechnerisch keine Fehler mehr erlauben. An die starke Leistung vom vergangenen Sonntag kann man gleich am 2.4 anknüpfen. Dann ist der erste Endrundengegner vom TSV Weißenhorn zu Gast im PKG. Spielbeginn ist um 17:30 Uhr. Die Damen freuen sich über lautstarke Unterstützung.

Für die SG kämpften: Kotas, Linck (Tor), Asztalos (4), Seiler (1), Ahmetovic (6), Pogacias, Jünger (2), Bota J., Höfner (5), Schmidtmann (2), Bota C. (2), Linke (3), Schmatkow (5), Lieder (2)

BHC Königsbrunn 09 – SG 1871 Augsburg/Gersthofen 27:22 (14:9)

Niederlage nach kämpferischer Leistung

Der äußerst ersatzgeschwächten SG 1871 Gersthofen wurde mit der 27:22-Niederlage mehr oder weniger der Todesstoß in Richtung Abstiegsrunde zugefügt, sodass man aus eigener Kraft keine Chance mehr auf die Aufstiegsrunde hat.

Da die ursprünglich angesetzte Partie aufgrund positiver Befunde auf Seiten der Königsbrunner verschoben wurde und diese einer Verlegung auf einen Wochenspieltag nicht zugestimmt hatten, war man gezwungen am eigentlich spielfreien Wochenende anzutreten, obwohl etliche Spieler hier bereits Urlaub geplant hatten. Somit begab man sich mit einer bunt zusammengewürfelten Truppe nach Königsbrunn, um dem Favoriten ein Schnippchen zu schlagen.

In Sachen Körpersprache war binnen einer Woche sehr viel geschehen und so konnten die mitgereisten Zuschauer eine gänzlich anders auftretende Mannschaft vorfinden. Natürlich war abzusehen, dass sowohl im Angriff als auch in der Defensive nicht alles funktionieren konnte, war man doch noch nie zuvor in dieser Formation aufgelaufen. Das Spiel begann temporeich und die Gastgeber konnten durch Tempogegenstöße schnell ein Polster von 6:2 Toren herausspielen. Im Vergleich zu den vergangenen Partien steckte das Team von Lukas Schmölz den Kopf jedoch nicht in den Sand und versuchte mit seinen beschränkten Mitteln den Anschluss wiederherzustellen. Nach knapp 13 Minuten konnte infolgedessen sogar eine hauchdünne 6:7-Führung erzielt werden, doch die Freude währte nur von kurzer Dauer und die BHCler egalisierten diese binnen kurzer Zeit, da im eigenen Offensivspiel ganze zehn Minuten kein Ball das Tor fand, zahlreiche technische Fehler produzierte und mehrere gute Möglichkeiten ausließ. Auch die Äußerungen der Augsburger trugen dazu bei, dass man sich zwei unnötige Zwei-Minuten-Strafen einhandelte und sich dadurch in Unterzahl brachte. Somit ging man mit einem Rückstand von 14:9 in die Halbzeitpause.

In den Kabinen gebot Schmölz seinen Männern zunächst einmal zur Ruhe zu kommen, um dann deutlich zu machen, dass man an diesem Tag nur über eine geschlossene Teamleistung wieder zurück ins Spiel finden konnte.

Nach dem Pausentee nahm das Spiel zunächst einen ähnlichen Lauf wie Halbzeit Eins geendet hatte. Königsbrunn hielt den Abstand konstant und die Gäste versuchten diesen nicht weiter anwachsen zu lassen. Die tolle Parade von Torhüter Müller in der 39. Spielminute, markierte einen Zwischenspurt der Augsburger und so arbeitete man sich durch energisches Zupacken in der Verteidigung und beherzten Abschlüssen auf das gegnerische Tor Stück für Stück zurück in die Partie, sodass Lukas Nachbauer in der 45. Minute zum 18:18 ausgleichen konnte. Doch die Freude über die erneut offene Gestaltung der Begegnung hatte nur kurz Bestand. Um einen Tempogegenstoß zu verhindern, touchierte Felix Reisner aus Sicht des Schiedsrichtergespanns den heranstürmenden Außen der Königsbrunner. Die Folge war, dass dieser verwarf und die beiden Schiedsrichter nach kurzer Rücksprache die rote Karte zückten. Daraufhin konnten die Gastgeber durch erfolgreiche Siebenmeter drei Tore zwischen sich und die Gäste bringen. In den letzten Zügen der Partie legten die SGler zwar erneut eine großartige, kämpferische Moral an den Tag, doch es gelang nicht den Rückstand aufzuholen und so verlor man das Rückspiel gegen den BHC mit 27:22.

Rein rechnerisch ist die Aufstiegsrunde noch zu erreichen, doch dafür müsste man die drittplatzierte HSG Lauingen-Wittislingen in den beiden ausstehenden Begegnungen bezwingen und gleichermaßen auf einen Ausrutscher dieser beim TSV Haunstetten II hoffen. Daher gilt es sich beim letzten Heimspiel der Staffelrunde am Samstag, 02.04.2022 um 19:30 noch einmal von seiner besten Seite zu zeigen und den Zuschauern vermitteln, dass man alles in der eigenen Macht Stehende tut, um dem Favoriten ein Bein zu stellen bevor man sich direkt in der Folgewoche wiedersehen wird.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (beide Tor), Fischer N. (2), Koppe (1), Lindloff, Schubert (1), Reisner (4), Voit, Schmölz (4), Nachbauer (5), Bauer (1), Feistle (4), Ziernhöld

TSV Neusäß – SG 1871 Augsburg/Gersthofen 37:25 (20:10)

mB-Jugend verliert beim TSV Neusäß

Die B-Jugend der SG 1871 Augsburg/Gersthofen trat am Samstag den 26.03.2022 ihr Rückspiel beim TSV Neusäß an. Da mal leider ohne Torhüter und mit einem Rumpfteam das Auswärtsspiel beim Tabellenersten antreten musste, hieß dies nichts Gutes für den Spielverlauf. In der Anfangsphase war das Spiel zwischen den beiden Mannschaften noch recht ausgeglichen und es Stand nach 7 Minuten 6 : 5. Jedoch schlichen sich dann immer mehr Ungenauigkeiten im Abwehr- und Angriffsspiels der SG ein, wodurch sich die Neusäßer nach und nach deutlicher absetzen konnten. Dann kamen auch noch Fehler beim Torabschluss hinzu, weshalb es zur Halbzeit schon 20:10 auf der Anzeigentafel hieß.

In der Halbzeitpause sprach man die gemachten Fehler an und ermutigte die Jungs, noch mehr miteinander zu arbeiten, damit das Ergebnis nicht noch deutlicher wird. Die Halbzeitaussprache hatte ihre Wirkung nicht verfehlt und die Mannschaft startete couragiert in die 2. Halbzeit des Spiels. Die Abwehr stand nun besser und es unterliefen nicht mehr so viele Fehler. Auch unser Aushilfstorhüter steigert sich und konnte den ein oder anderen Ball parieren.

Auch im Angriff wurde das Zusammenspiel immer besser und man nützte nun viel besser die erspielten Torchancen, wobei sogar noch mehr Tore drin gewesen wären. Aufgrund dieser tollen Steigerung im zweiten Spielabschnitt, konnte der Gegner nur noch 2 Tore mehr erzielen als unser Team und das Spiel endet mit 37:25 für den TSV Neusäß.

Am Sonntag bestreitet die B-Jugend dann ihr letzten Spiel beim Team von Leipheim/Silheim.

Für die B-Jugend spielten: David (Tor), Nino, Maxi Häb. (4), Max (2), Tobias (1), Noah (9), Maxi Han. (7), Pascal (2)

Minis zu Gast beim BHC Königsbrunn

Nach mehr als 2 Jahre ohne Teilnahme an einem Minispiel, absolvierten die Minis Ihren ersten Spieltag am 20.03.2022 beim BHC Königsbrunn. Die Trainer konnten mit einem Aufgebot von 18 Mädchen und Jungs 3 Mannschaften stellen, damit alle viel Spielzeit bekamen und um gegen die erfahrenen Königsbrunner ihre erste Spielpraxis zu sammeln. Bedingt durch die Corona Pandemie, gab es nur einen Spieler, der schon vorher mal ein Spiel bestritten hatte, für alle anderen Kinder war es komplettes Neuland. Unterstützt wurden Minis von den mitgereisten Eltern, die auch genauso aufgeregt waren wie ihre Kids. Am Anfang taten sich die Minis extrem schwer ins Spiel zukommen und waren mit den schnellen Angriffen der Hausherren überfordert. Nach den ersten 3 Spielen klappte es langsam etwas besser, die Kids kamen mit dem Spielfeld besser zurecht und es wurden auch die ein oder anderen Tore erzielt. Die Nachwuchshandballer hatten viel Freude und Spaß beim Spiel, auch wenn noch nicht alles klappte und die drei Stunden mit vielen Spielen vergingen wie im Fluge.
In 2 Wochen findet noch ein weiterer Spieltag statt, wo man die gesammelte Erfahrung umsetzen kann, damit noch mehr Spieler zum Torerfolg kommen.

Kissinger SC – Herren   29:22 (15:11)

Bittere Pille gegen Kissing

Konnte man im Hinspiel noch siegreich vom Parkett gehen, war man den torhungrigen Kissingern im Rückspiel klar mit 29:22 unterlegen.

Nachdem man die letzte Partie gegen Haunstetten verloren hatte, galt es nun vollen Fokus auf die wichtige Begegnung gegen die Paartaler aus Kissing zu legen. Eine Niederlage würde bedeuten, dass man sich in der Abstiegsrunde wiederfinden könnte. Daher setzte das Trainerduo alles daran, die Abwehrfehler aus dem letzten Spiel auszumerzen und auch im Angriffsspiel mehr Variabilität zu generieren, um dieses 4-Punkte-Match siegreich gestalten zu können.

Der Anpfiff war um einige Minuten nach hinten verlegt worden und so hatte man mehr Zeit sich auf die Begegnung einzustellen. Bereits hier sah man den Gastgebern ihre Entschlossenheit an, welche man am gegnerischen Kreis zu spüren bekam. In den ersten Zügen der Partie, fand ein regelrechtes Abtasten statt, welches jäh von Siebenmeterpfiffen unterbrochen wurde. In der Anfangsphase zeigten sich jedoch erneut technische Unzulänglichkeiten auf Seiten der Augsburger, sodass man den Ball mehrfach zu leichtfertig verlor. Im Gegenzug gelang es dem Kissinger Team durch kombinationssicheres Spiel den eigenen Kreisspieler in Szene zu setzen. Zu diesem Zeitpunkt war man wieder einen Schritt zu langsam zugange. Am Spielstand von 6:2 nach knapp acht Minuten war dies deutlich zu erkennen. Daraufhin fassten sich die Walter-Brüder ein Herz und schlossen mehrmals erfolgreich ab, nachdem Torwart Müller mit zahlreichen Paraden das Seinige tat, sodass man wieder auf 11:10 Tore herankommen konnte. Doch die Freude währte nur kurz und Kissing vergrößerte den Abstand durch Lang und Tomov postwendend. Mit einem 15:11-Rückstand verabschiedeten sich die SGler in die Kabinen zur Halbzeitpause.

In seiner Halbzeitansprache betonte das Trainergespann Schmölz/Fischer, dass man unbedingt mutiger agieren musste und die einfachen Tore vom Kreis verhindern musste, um hier noch eine Wende zu erzielen.

Die ersten 10 Minuten waren an sich recht ausgeglichen und der Vorsprung vergrößerte sich nur unmerklich auf 19:14 Tore, obwohl man ganze sechs Minuten lang keinen Weg am Torhüter der Paartaler vorbeifand und etliche Möglichkeiten ungenutzt ließ. Die Abwehr hatte nun endlich den geforderten Zugriff, sodass Torwart Müller mehr Unterstützung fand. Allerdings konnte man die Spielzüge der Hausherren oft nicht entscheidend unterbinden und man befand sich Mitte der zweiten Halbzeit mit nur noch vier Feldspielern auf dem Parkett. Auch die Kissinger waren nach einer ungestümen Abwehraktion in Manier eines Sumoringers zahlenmäßig dezimiert. Nichtsdestotrotz verwaltete Kissing den Vorteil fortan und erhöhte bis zur 52. Minute auf 26:18 Tore, wodurch eine Art Vorentscheidung gefallen war. Egal wie sehr man sich mühte, man konnte nicht mehr herankommen und so gewann der Kissinger SC verdient mit 29:22.

Kissingen spielte mit mehr Biss und so ist der Weg Richtung Abstiegsrunde nahezu besiegelt, sollte man nicht rein rechnerisch doch noch sechs Punkte einfahren und die HSG Lauingen-Wittislingen unerwarteterweise alle restlichen Begegnungen verlieren. Im nächsten Nachholspiel stehen sich der BHC Königsbrunn 09 und die Augsburger am Samstag, 26.03.2022 um 19:30 Uhr gegenüber. Hier gilt es alles in die Waagschale zu werfen, um das Wunder vielleicht doch noch zu vollbringen.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz A. (2), Schubert, Lindloff, Erhard (3), Reisner, Walter Manuel (3), Schmölz (2), Walter Markus (6), Nachbauer, Walter Maximilian (4), Bauer (1), Kraus (1).

SG Männer – TSV Haunstetten II 22:26 (11:12)

Niederlage gegen den Tabellenführer

Nach erneuter mehrwöchiger Corona-Spielpause war man dem TSV Haunstetten II nicht vollends gewachsen und unterlag mit 22:26.

Die Vorzeichen für das Spiel gegen den favorisierten TSV Haunstetten waren wiederum nicht die Besten. Nachdem die letzten beiden Partien aufgrund der saisonbestimmenden Corona-Entwicklung verschoben werden mussten, konnte man sich ausgiebig auf diese Begegnung vorbereiten. Jedoch fehlten dem Trainerduo Schmölz und Fischer nahezu in jeder Trainingseinheit Spieler, die bedingt durch eine Quarantäne nicht zur Verfügung standen. So konnte auch das Abschlusstraining auf das Spiel gegen Haunstetten nicht in Vollbesetzung absolviert werden. Nichtsdestotrotz erhoffte man sich aus einer geschlossenen Abwehrformation und einer temporeichen ersten und zweiten Welle, die Haunstetter zu überrumpeln.

In den ersten Minuten gelang es dem Gegner Paroli zu bieten und man gelangte durch eine konsequente Deckung immer wieder in Ballbesitz. Jedoch konnte man im eigenen Positionsangriff nicht den nötigen Druck entwickeln, sodass sich Tore in den ersten acht Minuten als Mangelware erwiesen und das erste Tor für die Gersthofener Jungs lange auf sich warten ließ, obwohl man schon mit drei Toren zurücklag. Wie bereits im Hinspiel fand man kein probates Mittel gegen den Ex-Augsburger Dominik Albrecht, welcher sein Team bis zur 15. Spielminute mit 5:7 in Front bringen konnte. Hin zur Halbzeitpause biss man sich vermehrt gegen die stark agierende Abwehrreihe der Gäste die Zähne aus und vertändelte den Ball im Angriff, sodass sich vermehrt Gelegenheiten zum Tempogegenstoß für die Haunstetter ergaben, welche diese effizient nutzten. Sobald man die Spielgeschwindigkeit selbst erhöhte, konnte man Lücken in die Defensive der Haunstetter reißen und ebenfalls zu einfachen Toren gelangen, sodass man zehn Sekunden vor der Halbzeitsirene auf 11:11 ausgleichen konnte. Leider war man nicht in der Lage die letzten Sekunden konzentriert zu beenden und Fabian Link markierte mit seinem Treffer zum 11:12 den Pausenstand zugunsten der Gastmannschaft.

Die Halbzeitpause nutzte das Trainerteam der Gersthofener dazu, seinen Männern Mut zu machen und neu einzustellen. Mit schnellerem Ballvortrag und der nötigen Cleverness und Geduld wollte man in Halbzeit Zwei dem Favoriten ein Bein stellen. Auch in Sachen Rückzugsverhalten und der Bewegung ohne Ball sollte eine deutliche Steigerung erfolgen, da man sonst Gefahr laufen würde, dass der Gegner weitere einfache Tore im Tempogegenstoß erzielte.

Der Anpfiff zur zweiten Halbzeit bedeutete zugleich eine Tiefschlafphase für die SGler, denn man schien die ersten acht Minuten nicht ganz auf der Platte zu stehen und fand den Weg ins Gästetor nicht. Das eigene Aufbauspiel wurde fahriger und man rannte sich im dichtstehenden Abwehrblock der Haunstetter fest, ohne Druck auf die Defensive zu erzeugen. Am eigenen Kreis war man, wie teils schon in der ersten Halbzeit, stets einen Schritt zu langsam und agierte zu passiv um die Angriffe der Haunstetter entscheidend stören zu können. Infolgedessen konnten die Gäste in der 44. Spielminute ihren Vorsprung auf 13:18 Tore ausbauen. Nachdem die beiden Schiedsrichter aus Günzburg ein sehr körperbetontes Spiel gestatteten und man selbst die nötige Körpersprache vermissen ließ, wurden die eigenen Durchbruchsversuche im Angriffsspiel selten mit 7-Meter-Entscheidungen honoriert. Die Vorentscheidung war schließlich zehn Minuten vor Spielende gefallen als die Gäste ihren Vorsprung auf sieben Tore ausbauen konnten. Das eigene Unvermögen mündete in Frust, sodass man sich in der Schlussphase leider auch zu einer unrühmlichen Aktion hinreißen ließ, welche mit einer Disqualifikation gewürdigte wurde. Infolgedessen geriet man in eine fortwährende Unterzahlsituation, in welcher jedoch dann auch zu erkennen war, dass man den Ball sehr wohl bis auf die entscheidende Nahtstelle spielen konnte. So ergab es sich, dass man trotz Unterzahl auf 22:24 Tore herankommen konnte, was auch Erik Wiedemann im Tor zu verdanken war, der mehrere freie Würfe auf sein Tor entschärfte und dadurch die eigene Mannschaft im Spiel hielt. Allerdings rächten sich nun die vielen technischen Fehler im Vorfeld, denn es verblieben nur noch knapp anderthalb Minuten auf der Spieluhr, welche letzten Endes nicht mehr ausreichten, um die Begegnung zu drehen. Mit durchdachten Spielzügen brachten sich die Gäste erneut auf Abstand und konnten die Partie letztlich mit 22:26 siegreich bestreiten.

Als Resümee bleibt festzuhalten, dass trotz der ungeheuren Schwächephase anfangs der zweiten Halbzeit, positive Ansätze im Angriff erkennbar waren, welche es gilt in den nächsten Trainingseinheiten auszubauen und die eklatanten Defensivmängel abzustellen. Nach den spielfreien Wochenenden kommt es nun Schlag auf Schlag für die SGler und das nächste Spiel findet bereits am nächsten Sonntag, 20.03.2022 gegen den unmittelbaren Verfolger, den Kissinger SC statt. Anpfiff hier ist um 17:00 Uhr in der Paartal-Halle in Kissingen. Zwei Punkte sind in diesem Duell Pflicht, um sich noch Hoffnungen auf die Aufstiegsrunde machen zu können. Wir freuen uns auf jeden, der uns nach Kissing begleitet.

Für die SG spielten:

Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz A. (1), Schubert (2), Reisner (1), Walter Manuel (3), Schmölz (3), Walter Markus (4), Nachbauer (3), Voit, Bauer (3), Feistle (2).

SG 1871 Augsburg/Gersthofen Damen – TSV Schwabmünchen III 30:26 (16:13)

Verdienter Sieg in temporeicher Donnerstag Abendpartie

Geht doch! Zum kleinen Finale der Vorrunde in der Bezirksklasse Schwaben/Staffel A setzten sich die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen beim Nachholspiel gegen den TSV Schwabmünchen III mit 30:26 durch.

Man hatte nach noch etwas gutzumachen nach der unnötigen Niederlage bei der Reserve des TSV Göggingen vor zwei Wochen. Dementsprechend motiviert und mit der richtigen Körpersprache starteten die Damen in die Partie, bei der sich bis zu 9. Minute keiner etwas zu schenken hatte (9:9). Erst dann konnte sich die SG dank einer stabilen Offensive absetzen. Unterstrichen wurde dies durch die passende Torhüterleistung im Kasten der SG. Bis zur Halbzeit zeigte die SG ihr wirkliches Können, kombinierte sich clever durch die Schwabmünchner Abwehrreihen und konnte immer wieder über den Rückraum und den Kreis zu einfachen Toren gelangen. Auch in Sachen Abschlussstärke hatte die SG einen Sahnetag erwischt. Die 16:13 Führung zur Halbzeit wollte man sich in der zweite Hälfte nicht mehr aus der Hand nehmen lassen, wohlwissend, dass der TSV Schwabmünchen sich mit Sicherheit nochmals zurückkämpfen wollte. Mit einem Fünf-Tore-Lauf zur zweiten Halbzeit untermauerte die SG ihr Vorhaben und konnte trotz einiger Unkonzentriertheiten im Konter den Heimsieg letztendlich mit 30:26 eintüten.

Nun geht es am Sonntag zum Tabellenkonkurrenten TSV Haunstetten IV. Hier möchte man an diese starke Leistung anknüpfen. Anpfiff ist zur besten Mittagszeit um 12 Uhr in der Albert-Loderer-Halle in Haunstetten.

Für die SG kämpften: Kotas / Linck (Tor), Dobberstein (3), Asztalos (10), Seiler (3), Ahmetovic (6), Herzog, Karacic (3), Jünger (2), Bota J. (1), Bota C., Erdhofer, Schmatkow (2), Lieder

SG mC-Jugend – Dinkelscherben 41:17 (22:8)

Deutlicher Heimsieg gegen stark dezimierte Gegner  

Die mC-Jugend der SG konnte sich als aktueller Tabellenzweiter mit nur zwei Verlustpunkten bereits beim Aufwärmen auf die augenscheinlich unterlegenen Gegner einstellen. Der TSV Dinkelscherben musste einige Ausfälle verzeichnen und war somit mit einigen D-Jugendlichen Aushelfern zur SG angereist. Trotz der körperlichen Unterlegenheit meisterten die Gegner aus Dinkel das Spiel gut und konnten immer wieder zu erfolgreichen Torabschlüssen kommen. Durch eine gute Abwehrleistung und schnelles Umschaltspiel in den Gegenstoß startete die SG allerdings zu Beginn mit einem 9 zu 0 Lauf in die Partie. Nach ca. 10 Minuten konnten auch die Gegner ihr erstes Tor erzielen. Die beiden Torhüter machten eine gute Partie. Gegen Ende der Partie konnten die mC Jungs dann noch einige spielerischen Neuerungen testen und tüteten den nie gefährdeten Heimsieg dann schlussendlich deutlich mit 41:17 ein.  

Für die SG kämpften: (TW) Klepper, (TW) Grosu, Lieder (13), Vardar (8),Karacic (4)  Duffy (3), Yildiz (1), Heinrich (6), Lindloff (5), Kindor (1) 

SG mB-Jugend – TSV Dachau 31:28 (12:17)

mB-Jungs sichern sich ersten Saisonsieg  

Nach einer längeren Spielpause ging es auch für die mB-Jugend endlich wieder mit Handball gegen den TSV Dachau 65 in heimischer Halle los. 

Die erste Hälfte der Partie war dabei geprägt von vielen schnellen Angriffen. Leider konnte sich der Gegner durch einige Fehlwürfe der SG in den letzten Minuten zur 12:17 Führung absetzen.  

In der zweiten Hälfte startete die SG dann eine tolle Aufholjagd, die durch eine besser stehende Abwehr und eine starken Torhüterleistung unterstützt wurde. Dadurch wurde die zweite Hälfte mit 19:11 gewonnen und der erste hart erkämpfte Sieg stand auf der Anzeigentafel.  

Für die SG kämpften: (TW) Klepper, Nickerl (3), Croce (2), Hanzelmann (7) Lieder (4), Ammer (1), Riepel (2), Bodem, Schwemmreiter (8), Schreiber (4) Heinrich