Vor gut gefüllter Halle am Meierweg starteten die SG-Damen in der verschobenen Nachholpartie mit voller Bank gegen einen verletzungsbedingt kleinen Weißenhorner Kader. Es dauerte 3 Minuten, bis die SG mit 2:0 in Führung gehen konnte. Obwohl der dezimierte Gegner kein offensives Spektakel ablieferte, taten sich die SG-Damen in der Abwehr schwer. Immer wieder fand der Rückraum von Weißenhorn Anspielmöglichkeiten an den Kreis, die zu Treffern umgewandelt werden konnte. Dennoch behielt man trotz einiger Fehlwürfe die Konzentration und konnte sich bis zu Halbzeit mit 15:11 absetzen. In Durchgang startete dann die Torwurfmaschine der SG schneller, sodass dem Gegner 5 Minuten lang kein Treffer gelang und die Damen auf 18:11 wegziehen konnten. In dieser Partie blieb die Konzentration der SG’lerinnen bis zum Ende erhalten. Die letzten 15 Minuten der Partie bestritten beide Teams in Unterzahl, da sich eine Spielerin aus Weißenhorn noch unglücklich verletzte. Wir wünsche ihr in diesem Zuge gute Genesung.
Dass sie SG Damen dieses Spiel deutlich effizienter und mit ein wenig mehr Trefferglück auch mit einem deutlicheren Spielstand hätten gestalten können, ist dem Team bewusst. Was zählt sind aber die nächsten zwei Punkte im Aufstiegskampf, der am kommenden Samstag mit dem letzten Heimspiel der Saison gegen den Tabellenführer vom TSV Niederraunau II in eine erneute entscheidende Phase geht. In der Offensive wird das Team hier mit neuer Motivation an den Start gehen und sich für die knappe Niederlage im Hinspiel revanchieren wollen.
Die Damen freuen sich über lautstarke Unterstützung in der Halle am Meierweg.
Für die SG spielten: Kotas (Tor), Asztalos (1), Seiler (2), Ahmetovic (4), Karacic, Jünger (je 1), Bota J., Höfner (9), Schmidtmann, Bota C., Erdhofer, Linke (2), Schmatkow (4)
Endlich! Unser eigener Onlineshop ist aktiv! Ab sofort kannst Du selbstständig und zu jeder Zeit alle Artikel unserer Teamlinie direkt bei unserem Ausrüstungspartner sc24.com bestellen. Du erreichst den Shop über die obere Navigationsleiste, oder kannst ihn direkt über shop.sg-augsburg.de öffnen.
In unserer Sporthalle am Meierweg 16 liegen viele der verfügbaren Artikel für Dich zur Anprobe bereit. Dein Übungsleiter stellt Dir das gesamte Sortiment vor. Nutze die Gelegenheit und such Dir eine passende Variante und Größe aus.
Sobald Du dich entschieden hast, suchst Du die Artikel im Shop und legst sie in den Warenkorb. Bezahlung und Versand wird direkt über den Ausrüster abgewickelt. Wenn Du Versandkosten sparen willst, kannst Du eine kleine Gruppe organisieren und gemeinsam mit Teamkollegen bestellen.
Powered By EmbedPress
Die wichtigsten Punkte in der Übersicht:
Alle Artikel werden nach der Bestellung veredelt und haben daher eine Bearbeitungszeit von ca. 14 Werktagen.
Veredelte Ware ist vom Umtausch ausgeschlossen.
Trainingsanzüge können mit Werbepartner bedruckt werden, die auf den Darstellungen im Shop nicht sichtbar sind.
Das SG Logo befindet sich auf allen bestellten Waren automatisch. Das Wappen des „Stammvereines“ kann am Rücken optional mitgedruckt werden
Vielen Dank an Micha Bayer von sc24.com. Micha hat uns während der ganzen Phase unterstützt und optimal beraten. Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit!
Kennst Du jemanden der uns unterstützen möchte und sein Unternehmen auf unseren Anzügen präsentieren will? Nutze das Kontaktformular, schreib uns eine E-Mail, oder sprich uns direkt an.
Nach sechs verlorenen Spielen konnte nun der nächste Sieg seit Ende Januar, gegen die Reserve des TSV Friedberg mit 28:32 (11:12) eingefahren werden.
Um nicht nur den Blick Richtung Tabellenkeller richten zu müssen, lag die Wichtigkeit dieses Spieles von Anfang an im Auge von Spielertrainer Lukas Schmölz. Da Alexander Fischer als Co-Trainer an diesem Tag nicht zur Verfügung stand, bot sich Routinier Andreas Polz an, dessen Platz einzunehmen. Vor Anpfiff war sowohl dem Trainerstab, als auch der gesamten Mannschaft bewusst, welche Brisanz dieses Spiel für die kommenden Wochen hat.
Für beide Teams war es ein holpriger Start. Es konnte sich keines von beiden signifikant absetzen. So war der Punktestand auf der Anzeigetafel beim Stand von 5:5 nach 10 Minuten nicht verwunderlich. Die schnelle Spielweise von Friedberg machte der Abwehr der SG sichtlich zu schaffen. Es ist dem Torwart Michael Müller zu verdanken, bei vielen schnellen Angriffen der Gegner, nicht in Rückstand geraten zu sein. Auf der anderen Seite wurden ebenfalls großzügig beste Chancen nicht genutzt. So stand es zum Halbzeitpfiff 11:12.
In der Pausenansprache legte Trainer Schmölz den Fokus seiner Spieler auf eine schnelle Rückwärtsbewegung, als auch im Angriff die Spielzüge konsequent und mit dem nötigen Druck bis zum Ende zu spielen.
Die zweite Halbzeit gestaltete sich ebenso ruppig wie die erste. Erst in der 39. Minute konnte sich die SG zum ersten Mal mit vier Toren, zum 15:19 absetzen. Diesen Vorsprung konnte die Mannschaft aus Augsburg/Gersthofen dennoch nicht halten. So glich Friedberg in Minute 47 zum 24:24 aus. Zum Ende des Spiels wurden vom Schiedsrichtergespann beidseitig mehr Zwei-Minuten-Strafen verteilt. Es mussten sich Walter Markus von der SG und Dorsch Jonathan von Friedberg frühzeitig mit der dritten Zeitstrafe in die Kabinen verabschieden. Schlussendlich behielten die SG’ler die Nerven und konnten das harte und dennoch faire Spiel gegen den TSV Friedberg 2 mit 28:32 für sich gewinnen.
Dank der guten Torhüterleistung, welche vier von sieben Strafwürfen parieren konnten und der Entschlossenheit der Mannschaft, sieht man positiv der nächsten Spiele entgegen. Dennoch bleibt der bittere Beigeschmack der zu vielen Zeitstrafen, welche die Spieler der SG für unnötige Foulspiele kassieren.
Das nächste Spiel findet bereits am kommenden Dienstag den 03.05.2022 um 20 Uhr gegen den TSV Meitingen, in Meitingen statt.
Für die SG spielten:
Walter Manuel (1), Lindloff Nils, Erhard Timm (4), Kraus Andreas (1), Nachbauer Lukas (10), Schmölz Lukas (7), Wiedemann Eric, Walter Markus (4), Reithmeir Michael, Walter Maximilian, Feistle Manuel (5), Müller Michael, Polz Andreas
Sieg in letzter Minute für die Damen gegen den TV Gundelfingen II
Am Samstag ging es für die SG Damen in der Aufstiegsrunde zur Bezirksliga weiter.
Trotz ungewohnt dünner Besetzung und einigen unnötigen Fehlern konnte die SG das Spiel gegen die Damen des TV Gundelfingen II am Ende für sich gewinnen.
Zu Beginn brauchte es seine Zeit, bis die Damen in ihr Spiel fanden. Im Angriff spielte man zwar einige schöne Gelegenheiten heraus, die Chancenverwertung ließ hingegen sehr zu wünschen übrig. Auch in der Defensive wurde vor allem auf der rechten Seite zu langsam zusammengerückt, sodass die gegnerische Mannschaft einige einfache Tore erzielen konnte. Dennoch schafften die Damen der SG es immer wieder, sich ein bis zwei Tore Vorsprung zu verschaffen. Mit einem erneut leicht zu verhindernden Tor der Gegnerinnen ging es mit einem Stand von 12:11 in die Halbzeitpause.
Am Anfang der zweiten Hälfte schien es so, als hätte jemand den Schalter in den Köpfen während der Pause umgelegt. Mit erhöhtem Tempo und einer deutlich besseren Chancenverwertung gelang es der Heimmannschaft, sich mit sechs Toren abzusetzen. Ab der 45. Minute drehte sich der Spieß leider noch einmal um und die Damen aus Gundelfingen aktivierten ihre Kraftreserven. Dies wurde ihnen durch eine konditionell schwächelnde Abwehr und auch erneuten Fehlentscheidungen der heimischen Offensive ermöglicht. Die SG Damen machten sich das Leben teilweise selbst schwer, konnten sich aber letztendlich am Riemen reißen. Besonders viele Nerven kostete die letzte Minute, in der der gegnerischen Mannschaft der Ausgleich zu einem 25:25 gelang. Glücklicherweise gelang es der Kreisspielerin Andrea Seiler in den letzten 30 Sekunden, sich den Weg in die Abwehr des TSV zu suchen und erzielte den so wichtigen und erlösenden Siegestreffer für die SG.
Im nächsten Spiel gegen Weißenhorn sollte man sich nochmals der eigenen Stärken bewusst machen, Ruhe bewahren und ein paar Gläser Zielwasser trinken. Und dann weiter Richtung Aufstieg!
Für die SG spielten: Kotas & Linck (Tor), Asztalos (2), Seiler (2), Ahmetovic (5), Karacic (3), Bota J., Höfner (8), Bota C. (2), Schmatkow (2), Lieder (2)
Niederlage im Auftaktmatch der Abstiegsrunde gegen Bobingen
Willkommen SG 1871 Gersthofen in der Abstiegsrunde der Bezirksoberliga Schwaben. Leider verlor man sogleich das erste Spiel gegen den TSV Bobingen mit 22:29.
Die Doppelniederlage gegen die HSG Lauingen-Wittislingen vor der Osterpause war Anlass genug die Trainingseinheiten bis zum nächsten Spiel sinnvoll zu nutzen, wobei das Trainerduo jedoch selten den vollen Kader begrüßen konnte, da quarantäne- und urlaubsbedingt einige Spieler abwesend waren. Nichtsdestotrotz versuchte man im Training die eigenen Schwächen zu minimieren, um für den Start in die Abstiegsrunde gegen den TSV Bobingen gewappnet zu sein. In Anbetracht dieser knappen personellen Besetzung war Coach Schmölz froh um jeden Spieler, der sich doch noch zurückmeldete, sodass man immerhin eine einigermaßen besetzte Bank vorweisen konnte.
In den ersten Minuten betasteten sich beide Mannschaften vorsichtig, sodass keines der beiden Teams Tore erzielen konnte. Doch dann legten die Gäste aus Bobingen los und spielten sich in Folge eine 3:0-Tore-Führung heraus, da in der Abwehr der Gersthofener in dieser Phase der nötige Biss fehlte, um den Gegner am Durchbruch zu hindern. Im Angriffsspiel wollten die Rädchen nicht so recht ineinandergreifen und es gelang nicht den Abwehrverbund der Bobinger in Bewegung zu bringen. Zu alledem gesellte sich eine altbekannte Abschlussschwäche hinzu, welche von den Gästen im Tempogegenstoß eiskalt ausgenutzt wurde. Nach konsequent zu Ende gespielten Abläufen konnte auf Bobinger Seite vor allem Moritz Müller (10 Tore) nach Belieben aus dem Rückraum einnetzen. Somit war der Zwischenstand von 5:12 nach 23 gespielten Minuten nicht gerade verwunderlich. Erst zum Ende der ersten Halbzeit hin besannen sich die Gastgeber eines Besseren und es gelang zusehends die eigenen Angriffsbemühungen auch mit Torerfolgen zu krönen, sodass man den Vorsprung Tor um Tor verringern konnte und mit nur noch 10:14 Treffern zur Pause zurücklag.
Wie nicht anders zu erwarten war, monierte das Trainerduo in seiner Halbzeitansprache die eklatant schlechte Chancenverwertung. Da sich die Defensivarbeit fortwährend auszahlte und man den Bobingern den Abschluss erschweren konnte, lag das Augenmerk insbesondere auf dem Angriffsspiel, welches aus Sicht von Coach Schmölz unbedingt zwingender werden musste. Ferner erinnerte er daran, dass man die ersten Minuten nicht wie so oft verschlafen durfte, um das Ruder in dieser Partie noch herumreißen zu können.
Kaum waren die Worte des Trainers verklungen, fand man sich wieder in einer aus dieser Spielzeit gewohnten Situation wieder. Durch technische Fehler und weiterhin mangelhafte Torausbeute bedingt, gelang es nicht sich selbst wieder ins Spiel zu bringen und ehe man sich versah, war der Rückstand wieder auf sieben Tore binnen zehn Minuten angewachsen, obwohl in dieser Spielphase die eigenen Torhüter Schlimmeres zu verhindern wussten. Die zu Ende der ersten Halbzeit hin besser im Spiel befindliche Defensive verlor an Halt und man machte es dem Gegner sehr einfach zum Torabschluss zu gelangen, da man stets einen Schritt zu spät dran war und somit in einer ungünstigen Position im Eins-gegen-Eins. Die Gäste versuchten nun vermehrt auf den eigenen Kreis- und Außenspieler durchzustecken, sodass diese aus aussichtsreichen Positionen zum Torwurf kamen und in der Folge den Vorsprung nahezu konstant hielten. Doch auch die Bobinger mussten dem hohen Tempo aus der ersten Halbzeit Tribut zollen und so gelang es in der ersten und zweiten Welle zum Torabschluss zu kommen. Aus dem eigenen Positionsangriff war an diesem Tag wenig Zählbares zu erwirken, da man es nicht fertig brachte den Bobinger Abwehrverbund in Bewegung zu bringen und man aus dem Rückraum schlichtweg zu wenig Wurfgewalt aufbieten konnte. Dies lässt sich auch anhand der wenigen erzwungenen Zeitstrafen und Siebenmeter erkennen. Glücklicherweise fasste sich Lukas Nachbaur (7 Tore) immer wieder ein Herz und schloss aus schwierigen Situationen erfolgreich ab. Letztlich konnte man dem Gegner auch aufgrund der miserablen Torquote wenig entgegensetzen und musste sich mit 22:29 Toren geschlagen geben.
Nachdem man die ersten Punkte in der Abstiegsrunde abgeben musste, befindet sich die SG 1871 nun auf dem vierten Rang und hat direkt am nächsten Wochenende die Chance auf zwei Zähler gegen den zweitplatzierten TSV Friedberg II. Anpfiff zu dieser Begegnung ist am Samstag, 30.04.2022 um 20:00 Uhr in der Sporthalle des TSV Friedberg.
Für die SG spielten:
Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz A., Lindloff, Erhard (2), Reisner (3), Kraus (1), Schmölz (3), Walter Markus (5), Reithmeier (1), Nachbauer (7).
Es war ein besonderes Aufeinandertreffen zwischen den SG Mädchen und dem TV Gundelfingen, denn beide Mannschaften bestritten nicht nur das letzte Spiel dieser ÜBOL Saison, sondern auch das letzte Spiel in ihrer Jugend Zeit. Nachdem der TV Gundelfingen schon als Meister feststand, nahmen sich die Mädchen von Trainerin Anne Päckert vor, das Spiel fair zu gestalten aber dennoch nochmals alles in die Waagschale zu werfen und an die Leistung aus der vorherigen Woche gegen den TSV Aichach anzuknüpfen. In der ersten Halbzeit begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe, mit einer 2-Tore-Führung für den TVG gingen beide Teams in die Pause. Die SG Mädels merkten, dass an diesem Tag mehr drin war gegen den Meister und nahmen sich für die zweite Halbzeit einiges vor. Doch dann zeigt der amtierende Meister zurecht, warum er den ersten Tabellenplatz belegt. Dank eines schnellen Tempospiels der Gundelfingerinnen konnten die Gegner eins was ums andere an der Defensive der SG Mädchen vorbeiziehen und sich sich somit den deutlichen Sieg mit nach Hause nehmen.
Für die SG kämpften ein letztes Mal im Jugendtrikot: Tobias (Tor), Linke (2), Lieder (1), Herzog, Jünger (2), Ahmetovic (5), Karacic (4), Schmidtmann (3), Paula, Erdhofer, Eder
wA schließt 9 erfolgreiche gemeinsame Jahre ab
Das Spielergebnis war allerdings an diesem Tag für die Mädchen zweitrangig. Nach den vielen gemeinsamen und erfolgreichen Jahren die man von der D-Jugend weg zusammen gegangen war, zählte an diesem Tag nur der versöhnliche Abschluss und das verdiente Bierchen gemeinsam mit dem Gegner nach dem Spiel.
Der Dank von Trainerin Anne Päckert geht vor allem an die Mädchen und ihre Eltern, die über die ganzen gesamten Jahre hinweg dem Verein treu geblieben sind und sich durch ehrenamtliches Engagement eins ums andere Mal auszahlten.
“Für mich war die Mannschaft über Jahre hinweg mein zweites zu Hause. Wir haben so viel schöne aber auch traurige sportliche wie auch private Momente miteinander erlebt. Das schweißt einfach zusammen. Ich freue mich auf die Zukunft mit den Mädchen und bin sehr stolz darauf, dass wir auch in den kommenden Jahren mit einer leistungsstarken Damenmannschaft in der SG den Verein gut repräsentieren können. Für mich gab es nichts schöneres, als die Mädchen wachsen zu sehen und zu erleben, wie sehr sie den Handballsport lieben. Ich bin wahnsinnig stolz diese Mannschaft über die vielen Jahre hinweg bis zu den Aktiven begleitet haben zu können und erinnere mich nur zu gern an unsere tollen Momente bei der dreifachen schwäbischen Meisterschaft in der ÜBOL zurück. Da bleiben viele tolle Erinnerungen“.
Im ersten Spiel der Austiegsrunde zur Bezirksliga musste die Damenmannschaft der SG einen ersten harten Dämpfer einstecken. Gegen ein junges und dynamisches Team vom TSV Niederraunau musste man sich mit 25:21 geschlagen geben. Der Start in die Partie glückte der SG, nach einigen Minuten konnte man sich mit 4:6 absetzen. In der ersten Hälfte gelang es dank einer guten offensiven Abwehr auch, die Top-Torschützin der Niederraunau im Zaum zu halten. Dennoch schlichen sich bereits in der ersten Hälfte immer häufiger Fehler ins Angriffsspiel der SG’lerinnen ein, scheiterte man bei zu vielen Chancen am Pfosten oder der gegnerischen Torhüterin. Auch die Sieben Meter Quote an diesem Sonntag Abend lies deutlich zu wünschen übrig. Mit einem mageren aber dennoch aufholbaren 11:10 Rückstand ging man in die Pause. Leider konnte das Team in Hälfte zwei nicht an die gezeigten Leistungen anschließen. Im Angriff sowie der Abwehr schlichen sich noch mehr Fehler ein, die es Niederraunau erlaubten, vorbeizuziehen. Der 3-Tore-Rückstand 5 Minuten vor Ende der Partie konnte nicht mehr wett gemacht werden und so musste man schweren Herzens die zwei Punkte in Krumbach lassen. Schade, denn hier wäre für unsere Damen einfach mehr drin gewesen!
Für die nächste Partie zuhause gegen den TV Gundelfingen II wird eine deutliche Leistungssteigerung in der Offensive von Nöten sein, um zwei wichtige Punkte einzufahren.
Für die SG spielten: Kotas & Linck (Tor), Dobberstein, Asztalos (4), Seiler (1), Ahmetovic (6), Pogacias, Haas, Bota J., Höfner (4), Bota C. (2), Erdhofer, Schmatkow (4)
Zweite Niederlage gegen Lauingen innerhalb einer Woche
Auch im letzten Spiel der Hauptrunde in der Bezirksoberliga Schwaben konnte man der HSG Lauingen-Wittislingen kein Paroli bieten und unterlag mit 35:27 Toren.
Kaum eine Woche her war die schmerzhafte Niederlage gegen die Donaustädter und so setzte Coach Lukas Schmölz im Training alles daran, die letzte Partie siegreich zu gestalten. Jedoch ließ die Trainingsbeteiligung im Vorfeld keine optimale Vorbereitung auf das letzte Hauptrundenspiel zu, sodass man mit lediglich zwölf Spielern trainieren konnte. Glücklicherweise konnte Schmölz an diesem so ungewöhnlichen Spieltag am Freitagabend auf einen breiten Kader bauen und eine schlagkräftige Mannschaft nach Lauingen berufen, um sich noch einmal von einer besseren Seite als in den letzten Begegnungen präsentieren zu können, vor allem auch im Hinblick auf ein diszipliniertes Auftreten den Schiedsrichtern und eigenen Mitspielern gegenüber.
Die Lauinger betrachteten diesen Freitagstermin als eine Art Saisonvorabschluss, denn die Lauinger Stadthalle war bestens gefüllt und die Zuschauer begleiteten die Akteure lautstark. Aus einer gefestigten Defensive heraus, wollten die Gäste über temporeiches Angriffsspiel zum Erfolg gelangen, da dies bereits vergangene Woche der Schlüssel zu einfachen Toren war. Nichtsdestotrotz musste man an diesem Tag ein Mittel gegen den Rechtsaußen der Gastgeber finden.
In den ersten zehn Minuten schenkten sich beide Mannschaften redlich wenig und so konnte sich keines der beiden Teams entscheidend absetzen. Lediglich die miserable Chancenverwertung der SGler ist in dieser Phase des Spieles hervorzuheben. Doch fortan erhöhte sich die Fehlerquote am eigenen Kreis und es gelang den Gastgebern sich bis zur 20. Spielminute auf 14:10 Tore abzusetzen, da die Angriffsbemühungen der Gersthofener nicht von Erfolg gekrönt waren. Bis zum Ende der ersten 30 Minuten war keine große Veränderung mehr zu erkennen und so verabschiedeten sich die Mannschaften beim Spielstand von 21:15 in die Halbzeitpause.
In seiner Halbzeitansprache forderte das Trainerduo Schmölz-Fischer von den eigenen Spielern klarer Absprachen im Defensivverband und eine bessere Torausbeute, um das Spiel noch drehen zu können.
Der Wiederanpfiff der Partie brachte jedoch ein gewohntes Bild mit sich. Im eigenen Angriffsspiel konnte man nicht den nötigen Druck erzeugen, um die Lauinger Abwehr ins Wanken zu bringen und so nutzten diese die eigenen Fehler schamlos aus, um überwiegend über die Kreis- und Außenpositionen zu erfolgreichen Torabschlüssen zu gelangen, sodass sich der Abstand bis zur 39. Spielminute nicht verringerte. Man versuchte sich des temporeichen Angriffsspiels zu erwehren, doch fehlten an diesem Tag die letzten Körner, um mithalten zu können. Ein letztes kleines Aufbäumen zehn Minuten vor Spielende konnte die Männer um Spielercoach Schmölz nicht mehr in die Erfolgsspur bringen und so verwaltete die HSG Lauingen-Wittislingen den bestehenden Vorsprung bis zum Schluss. Das Endergebnis dieser, für das Klassement unbedeutenden, Begegnung lautete 35:27 für die Gastgeber.
Die Hauptrunde ist hiermit gelaufen und nun beginnt für die SGler die bittere Ursachenforschung, da man in der Rückrunde lediglich gegen den Letztplatzierten Niederraunau II punkten konnte und alle übrigen Spiele verloren hatte. In den letzten Begegnungen konnte man bei der SG erkennen, dass sich die Einstellung gewandelt hatte und man sich wieder als Einheit präsentierte. Leider war man in Sachen Disziplin auf dem Spielfeld das Schlusslicht der Liga und erreichte mit sieben roten Karten sowie 43 Zeitstrafen einen Negativrekord, welcher sich in der Abstiegsrunde nicht wiederholen soll. Wenn es zudem gelingt die Abschlussschwäche und das Abwehrverhalten zu optimieren, so sollte man in der Lage sein sich in der Abstiegsrunde zu behaupten. Auftakt hierzu ist am 23.04.2022 um 19:30 Uhr in der Sporthalle am Maierweg gegen den TSV Bobingen.
Für die SG spielten:
Müller, Wiedemann (beide Tor), Kranz A. (1), Erhard, Reisner (5), Kraus (1), Schmölz (2), Walter Markus (8), Nachbauer (6), Walter Maximilian, Bauer, Feistle
Dank einer bärenstarken Teamleistung konnte sich die wA-Jugend der SG beim Rückspiel gegen den Mitkonkurrenten vom TSV Aichach verdient mit 35:33 durchsetzen.
Von Beginn an war es die erwartet spannende Partie. Wieder einmal ohne Torhüter und nur mit 9 Spielern traten die wA-Mädels gegen eine vollbesetzte und motivierte Aichacher Bank an. Getragen von einer gigantischen Heimkulisse im PKG und viel Klugheit im Angriff konnten die wA Mädchen von Anfang an den Takt angeben. Zwar konnte man sich zweimal mit vier Toren absetzen, jedoch kamen die Aichacherinnen immer wieder nah heran. Mit einer zwei Tore Führung ging man in die Halbzeit. Nach dem Wiederanpfiff siegte dann der Kampfeswillen der SGlerinnen, die angetrieben von einer starken Torhüterleistung immer wieder erfolgreich zum Torabschluss kommen konnten. Am Ende setzten sich trotz einer erneuten roten Karte im Team und einer doppelten Unterzahl in den letzten Minuten die cleveren Schützinnen der SG durch. Die Freude über den Sieg und dadurch die Vizemeisterschaft im letzten Jugendjahr dieser tollen Gruppe waren riesengroß.
In der nächsten Woche betreistet man daheim nochmal die letzte Härteaufgabe gegen den bereits feststehenden Meister vom TV Gundelfingen. Damit gehen 9 erfolgreiche Jahre weiblicher Jugend für die Mädchen zu Ende, die nun ihre Karriere bei den Aktiven fortsetzen werden. Bei diesem letzten Tanz freuen wir uns auf eine volle Halle im PKG und einfach nur eine tolle Stimmung. Anpfiff ist um 13:30 Uhr im Paul Klee Gymnasium Gersthofen.
Für die SG Spielten: Linke (3), Lieder (3), Herzog (2), Jünger (3), Ahmetovic (8), Karacic (9), Schmidtmann (5), Erdhofer (2), Eder