Jammerschade, dass die Zweite der Tigers nur mit sieben Mann nach Kissing reiste, also ohne Auswechselspieler. Ein Mann mehr, und es hätte möglicherweise zum Sieg gereicht, der über weite Strecken des Spiels realistisch schien. Aber von Anfang an.
Gegen Kissing wollten die Tigers zumindest dem Negativ-Trend der vergangenen Wochen etwas entgegensetzen, hatten allerdings bereits vor dem Spiel einsehen müssen, dass das womöglich eine schwere Aufgabe werden würde. Denn: Ein überschaubares Häuflein von gerade einmal sieben Spielern fand sich in Kissing ein. Das hieß: Alle mussten durchackern, komme, was da wolle. Immerhin: Jede Position hatte man mit jemandem besetzt, der dort auch sonst auflief. Und es begann gut. 1871 ging durch ein Tor des starken Außen Markus Kerner in Führung und gab diese die gesamte erste Halbzeit nicht mehr her. Jan Kandzora erwischte gute erste 30 Minuten und erzielte in dieser Halbzeit alleine 9 Tore und auch Torwart Ferdinand Lorenz hielt wichtige freie Bälle. Das gesamte Team bewies an diesem Tag, dass es deutlich mehr kann, als es in den Spielen zuvor gezeigt hatte. Tatsächlich waren die ersten dreißig Minuten die besten der Zweiten von 1871 in der bisherigen Saison. Die Halbzeitführung von 17:14 war hochverdient.
Dass man sich in der Pause vornahm, nicht nachzulassen, setzte man auch um: Bis zur 43. Minute konnte man stets die Führung verteidigen. Dann wurden nicht nur die Akkus der sieben Spieler leerer, die sich nicht auswechseln lassen und kurz Kraft tanken konnten, es kam auch Pech hinzu. Routinier Alexander Fischer hatte Rücken, kämpfte sich aber durch die Partie. Zwei mindestens mal strittige, eher schon reichlich fragwürdige Zwei-Minuten-Strafen um die 44. Minute herum waren schließlich der Wendepunkt des Spiels. Kissing, das sich nicht hatte abschütteln lassen und auf faire Art kämpfte, nutzte die teils zweifache Überzahl, um aus einem Zwei-Tore-Rückstand eine Zwei-Tore-Führung zu machen. Jeder, der schon einmal Handball gespielt hat, weiß, dass es für unterbesetzte Mannschaften schwierig ist, einen Rückstand aufzuholen – und leichter, eine Führung zu verteidigen. So ging es auch der Zweiten der Tigers. Eine Führung hätte man vielleicht bis zum Schluss verteidigen können. Den Rückstand holte man nicht mehr auf. Am Ende stand es 32:26 für Kissing. Schade.
Traurig über die Niederlage konnte man nach dem Spiel allerdings auch nur bedingt sein: Jeder wusste, dass man sein Bestes gegeben hatte, ein Sieg wäre unter den Bedingungen mit ein wenig Glück im richtigen Moment vermutlich drin gewesen, mit ein wenig Pech im falschen Augenblick war er es nicht.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Lorenz (Tor), Kandzora (13/5), Kerner (5), Krizanovic (2), Wessoly (2), Fröhlich (2), Fischer (2)
Zum nächsten Auswärtsspiel traten die 1871er am Samstagabend, 24.11.2018, gegen die dritte Garde des TSV Friedberg an. Mit wem man es schließlich zu tun hatte, war den Verantwortlichen nicht ganz klar, da die Friedberger immer wieder in unterschiedlicher Besetzung antraten. Am Ende musste man sich dieser Überraschungstruppe mit 27:22 geschlagen geben und kassierte die zweite Niederlage in Folge.
In der vergangenen Saison hatte man bereits mit den Friedbergern und ihrer dritten Mannschaft das Vergnügen und stets wusste man nicht gegen wen man nun eigentlich antrat, da die Gastgeber in Sachen Aufstellung munter unter den vorhandenen Mannschaften durchrotierten. Diese Wundertüte sollte die Augsburger Jungs vor eine knifflige Aufgabe stellen, musste man doch verletzungsbedingt auf zahlreiche Spieler verzichten, sodass man sich wieder bei der Zweiten Spieler leihen musste.
Von Beginn an konnte man erkennen, dass die Friedberger körperlich dagegen halten würden. Binnen weniger Minuten waren die gelben Karten auf beiden Seiten ausgeschöpft und es drohte Unterzahlspiel. Nach knapp sieben Minuten führten die Hausherren mit 4:1. In der Abwehr griff man beherzt zu, doch für die Unparteiischen einen Tick zu rabiat und im Angriff wollten die Fäden nicht wirklich zusammenlaufen, da die aggressive Deckungsformation den Augsburger Jungs Probleme bereitete und man nicht zu einfachen Tempogegenstoßtoren gelangte. Man erkämpfte sich jedoch Tor um Tor, sodass man nach 23 Minuten erstmals mit einem Tor in Führung gehen konnte. Der Spielstand von 10:11 Toren war jedoch von kurzer Dauer, denn nach mehreren, teilweise harmlosen, Defensivaktionen war das Spiel für Bastian Koppe schon nach 27 Minuten zu Ende. Die Schiedsrichter verbannten ihn mit seiner dritten Zwei-Minuten-Strafe vom Spielfeld, wodurch den Augsburgern in der Deckung eine wichtige Stütze für die zweite Halbzeit fehlen sollte.
Mit einem Unentschieden entließen die Herren in Schwarz die beiden Teams in die Kabinen zur Pausenansprache. Lubos Urban, seines Zeichens Trainer der Augsburger, fand deutliche Worte in der Kabine. Man sollte sich mehr auf das eigene Tempospiel verlassen.
Kaum war die Partie wieder angepfiffen, bot sich eine veränderte Spielweise der Gäste. Die Versuche schnellen Tempohandball zu spielen führten zum Erfolg und nach 37 Minuten hatte man knapp die Nase vorne. In dieser Phase stellten die Friedberger ihre Abwehrformation um und nahmen Lukas Schmölz in eine enge Manndeckung, welche die Augsburger scheinbar komplett aus dem Konzept brachte. Man agierte viel zu harmlos im Angriff und musste wieder mehrere leichte Gegentore hinnehmen. Allen voran Florian Pfänder nutzte die mangelnden Absprachen und das nachlässige Heraustreten auf den Gegenspieler und netzte infolgedessen beinahe ungehindert im Tor von Elias Winkelbauer ein, der hielt was zu halten war. Nach einer unglücklichen Abwehraktion sah Markus Kerner direkt Rot und die 1871er verloren mit ihm einen weiteren Spieler. Vier Minuten vor Spielende war man zwar wieder in Schlagdistanz gelangt, doch fehlte an diesem Abend schlicht die nötige Cleverness und Abgebrühtheit um aus den eigenen Tormöglichkeiten mehr Zählbares herauszuholen. In Unterzahl entstand dann auch das Endergebnis von 27:22 für den TSV Friedberg III, welches für die Lubos-Männer die Aufgabe des direkten Wiederaufstiegs beinahe zunichte werden lässt.
Die dritte Niederlage der Saison war nicht ganz unverdient, da man sich nicht auf seine Stärken besonnen hatte und sehr fahrlässig mit den eigenen Chancen umgegangen war. Gleichermaßen fehlte in der Defensive die notwendige Aufopferungsbereitschaft sich für den Nebenmann einzusetzen. Durch diese erneute Niederlage haben die Herren den direkten Anschluss an das Spitzenduo BHC Königsbrunn 09 und den TSV Friedberg III vorerst verloren. In den kommenden Wochen gilt es sich wieder als Mannschaft zu präsentieren und den Abstand auf die Aufstiegsplätze nicht größer werden zu lassen.
Am kommenden Wochenende ist mit dem SV Mering ein alter Bekannter, in Person von Patrick Kasten, welcher den TSV 1871 Augsburg in der Vorbereitung aus persönlichen Gründen verlassen hatte, am Meierweg zu Gast. Anpfiff zu dieser sicher spannenden und hitzigen Partie ist am Samstag, den 01.12.2018 um 19:30 Uhr. Jetzt mehr denn nie brauchen die Tigers Ihre Unterstützung!
Nach drei Niederlagen in Folge hatten sich die Tigers vorgenommen endlich wieder Punkte zu ergattern.
Die Jungs sind perfekt in die Partie gestartet. Unsere offensive Abwehrformation konnte in jedem Angriffsversuch der Gäste den Ball erobern und im Gegenzug mit schnellen Tore abschließen. So einfach hatten es sich die 1871-Jungs selbst nicht vorgestellt. Die Partie war bereits nach zehn Minuten entschieden. Beim Spielstand von 9:0 haben wir das Tempo raus genommen und die Formation komplett umgebaut. Die Gäste konnten sich nun auch einige Chancen erspielen und bis zur Halbzeit noch fünf Treffer für sich verbuchen. Mit einem aussagekräftigen Zwischenstand von 20:5 ging die erste Spielhälfte zu Ende.
Die zweite Halbzeit verlief aus unserer Sicht nicht mehr so konzentriert wie die Erste. Die Angreifer des SC Unterpfaffenhofen/Germering hatten häufig zu viel Platz, oder konnten uns ohne Ball überlaufen und so zu weiteren, einfachen Toren kommen. Trotzdem dominierten die TSV 1871-Jungs die Begegnung über die gesamte Spielzeit. Auch der Spielbericht zeigt, dass die Jungs diesmal schön zusammen gespielt haben. Fast jeder konnte sich in die gleichmäßig verteilte Torschützenliste eintragen. Mit dem Endstand von 37:16 sicherte sich das C-Jugend-Team die ersehnten Punkte in dieser Partie.
Gegen den TSV Neusäß gab es für die Zweite der Tigers auswärts nicht viel zu holen. Neusäß war zuvor aus der höheren Spielklasse abgestiegen und für 1871 tatsächlich eine Liga zu gut, entsprechend fiel am Ende das Ergebnis aus. Dennoch war das Spiel aus Sicht der Herren II im Vergleich zur Vorwoche sogar so etwas wie eine Steigerung. Im Vergleich zum Heimspiel gegen PSV nämlich hatte 1871 zwei Phasen von jeweils etwa fünf Minuten, in denen etwas zusammenlief, einmal in der ersten, einmal in der zweiten Halbzeit. Es war nicht so, als hätte man gegen Neusäß je eine Chance auf den Sieg gehabt – aber so finster wie die Woche zuvor war die ganze Angelegenheit immerhin auch nicht. Oder anders ausgedrückt: Immerhin zehn der 60 Minuten waren okay, gefühlte neun mehr also als gegen den PSV.
Zum Spiel selbst: Da stellte sich die Zweite der Tigers die ersten 24 Minuten gar nicht mal so schlecht an und lag bis dahin mit 13:8 hinten, also theoretisch noch in Reichweite zum Gegner. Im Angriff traf man ab und an aus dem Rückraum und hatte, im Gegensatz zum Spiel gegen PSV, teils sogar Glück, etwa mit Abprallern. In der Abwehr bemühte man sich – bekam allerdings insbesondere Christoph Hermann von Neusäß nie in den Griff. Der groß gewachsene Rückraumspieler netzte am Ende 15 Mal ein. Ein Wert, der für sich spricht. Ab dem 13:8 hatten die Tigers allerdings keinen Zugriff mehr oder scheiterten am stark agierenden Torhüter der Heimmannschaft, die davon zog. 18:8 hieß es zur Halbzeit.
Abschnitt zwei war ähnlich gelagert: Wieder ließ man sich die letzten Minuten abschießen und musste am Ende eine Niederlage in Kauf nehmen, die in der Höhe vielleicht nicht nötig gewesen wäre. Von 16:29 aus der Sicht der Tigers in Minute 48. auf 17:41 am Spielende nur zwölf Minuten später: Das sah dann während des Spiels so hilflos aus, wie es sich liest.
Gegen Kissing hofft das Team trotz allem nun auf einen Aufschwung.
Mit einer denkbar knappen Besetzung von sieben Spielern trat die männliche B-Jugend am 18.11.2018 die Fahrt nach Mering an. Krankheits- bzw. verletzungsbedingt standen so an diesem Tag lediglich zwei B-Jugendliche auf dem Feld wobei die C-Jugend erneut kräftig aushelfen musste. Dass gleich beide Torhüter der 1871-Jungs an diesem Tag nicht spielen konnten, erschwerte die Partie zusätzlich, wobei Markus dafür mit einer tollen Leistung sein Debüt auf dieser Position gab. Mit 42:12 ließ man die Punkte letzten Endes bei den Gastgebern in Mering.
Trotz der generellen Überlegenheit des SV Merings zeigten die Jungs in den ersten Minuten ein recht ordentliches Angriffsspiel. In der Abwehr jedoch offenbarte man Schwächen, die die Heimmannschaft gekonnt in Tore verwandelte. Gemeinsam mit den schwindenden Kräften schlichen sich allerdings auch immer mehr technische Fehler im Angriff und in der Abwehr in das Spiel der Augsburger, was es dem Team aus Mering bis zur Halbzeit ermöglichte, sich eine deutliche Führung vor den 1871ern herauszuspielen. Mit einem Zwischenstand von 19:9 ging man in die Kabinen.
Die zweite Halbzeit stand ganz unter dem Motto den Vorsprung der Meringer zumindest zu verkürzen, doch leider war das Glück an diesem Tag nicht auf Seiten der Tigers. Bereits zwei Minuten nach Wiederanpfiff der Partie verletzte sich Stefan an der Hand und konnte nicht weiter in das Spielgeschehen eingreifen. Mit nun nur noch fünf Gegenspielern auf dem Feld war es dem Team aus Mering ein Leichtes einen Ball nach dem anderen im Tor der Gäste unterzubringen. Nachdem dann auch noch Noah aufgrund gesundheitlicher Probleme das Spielfeld verlassen musste, hielten lediglich vier 1871-Feldspieler die Partie noch am Laufen. Bei einem Spielstand von 35:11 entschied auch der SV Mering aus Fairness einen Spieler vom Feld zu nehmen. Vielen Dank an dieser Stelle. Aufgrund des personellen Engpasses auf Seiten des TSV 1871 war es in diesem Spiel leider nicht möglich auf Augenhöhe zu spielen, dessenungeachtet war der Sieg mit einem Endstand von 42:12 für den SV Mering absolut verdient.
Im nächsten Duell gegen den TSV Meitingen können die B-Jugend-Jungs endlich wieder auf einen nahezu kompletten Kader zurückgreifen und freuen sich auf ein spannendes Spiel.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Markus (Tor), Ivan (1), Luis C. (1), Luis H. (1), Noah (1), Nils (4), Stefan (4)
Nach den ersten zwei zurecht verlorenen Begegnungen hatte man im letzten Spiel gegen den TSV Schwabmünchen seinen Kampfgeist endlich wiedergefunden und wollte diesen nun auch am 18.11.18 mit nach Donauwörth nehmen. Nach einer spannenden ersten Halbzeit mussten sich die Damen jedoch leider erneut höher als verdient mit 31:23 gegen die Heimmannschaft geschlagen geben.
Mit einer gut besetzten Bank, auf der allerdings immer noch einige Verletzte aushelfen mussten, startete man in diese Partie. Als Absteiger der letzten Saison sollte das Team des VSC Donauwörth eine Herausforderung für die 1871erinnen werden. Nachdem man in den letzten Spielen eine deutliche Unterbesetzung auf den Rückraumpositionen hinnehmen musste, war es dieses Mal endlich wieder möglich diese zwei Posten stark zu besetzen. Mit Druck von beiden Seiten erspielten sich die 1871-Damen so ein Tor nach dem anderen. Im Gegenzug war man in der Abwehr gerade anfangs überrascht über das schnelle Anspiel der Gastgeberinnen und musste so einige leichte Tore hinnehmen. Über die gesamte erste Halbzeit konnte man hier jedoch von einem Spiel auf Augenhöhe sprechen, in welchem es die TSV Damen ihren Gegnern nicht ermöglichten davonzuziehen. Noch in der 30. Minute gelang den Augsburgern abermals der Anschlusstreffer zum 14:13. Mit einem knappen Rückstand von 15:13 verabschiedete man sich zur Pause in die Kabinen.
Der Kampfgeist der Mädels war geweckt und die ersten Punkte der Saison schienen realistisch, dennoch war die Erschöpfung den Spielerinnen deutlich anzusehen. Mit dem Vorsatz noch einmal alles aus sich herauszuholen ging es in die zweite Spielhälfte. Doch während das Team des VSC Donauwörth noch eine Schippe drauf legte, hatten unsere Mädels von da an das Nachsehen. Durch die schwindenden Kräfte wurde man zusehends unkonzentriert und leistete sich einige technische Fehler, die die Gastgeberinnen durch leichte Tempogegenstoß-Tore ahndeten. Auch im Abschluss auf das gegnerische Tor wollte nun weniger gelingen, was dazu führte, dass die Donauwörtherinnen sich nun doch schnell einen deutlichen Vorsprung herausspielen konnten. Mit einem Endstand von 31:23 ließ man die Punkte gegen den anspruchsvollen Gegner aus Donauwörth bei der Heimmannschaft.
Dass auch dieser Gegner bezwingbar gewesen wäre, motiviert die 1871-Mädels für ihr nächstes Spiel gegen die TSG Augsburg II am 02.12.2018 in der eigenen Halle. Gegen den direkten Tabellennachbarn gilt es auf jeden Fall zu punkten. Die Damen freuen sich auf zahlreiche Unterstützung.
Am für die Tigers ungewohnten späten Sonntagnachmittag setzte es gegen den Mitabsteiger VSC Donauwörth eine herbe und in dieser Höhe auch verdiente 29:21 Auswärtsniederlage. Die Vorzeichen für die Partie standen, obwohl zwei Stammspieler fehlten, nicht allzu schlecht, doch man fand absolut nicht ins Spiel, sodass es eine Vollbremsung in Sachen obere Tabellenplätze zu erleiden galt.
Die letzten beiden Begegnungen gegen den TSV Schwabmünchen und den TSV Bäumenheim konnte man dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung und vor allem Einstellung für sich entscheiden, woraus man sich erhoffte, dass dieser Aufwärtstrend anhalten mochte. Doch die Personalsituation machte dem Tigers Coach arg zu schaffen, da mit Lukas Nachbaur (verletzt) und Lukas Schmölz zwei sehr wichtige Leistungsträger und Leitwölfe fehlten und er kurzerhand auf zwei Akteure der zweiten Mannschaft zurückgreifen musste.
Die von den Augsburger Damen schon kräftig angeheizte Donauwörter Neudegger Halle erwies sich für die Tigers als Schwitzkasten, der es in sich haben sollte. Von Anfang an machten die Hausherren deutlich, dass die Tigers sich auf einen harten Kampf einstellen mussten und ließen nach fünf Spielminuten das erste Mal aufhorchen als sie plötzlich mit 4:1 in Führung lagen. Den Lubos-Männern fehlte schon hier der nötige Biss in der Abwehr und die Angriffe wurden zu lethargisch vorgetragen, sodass man die Donauwörther Schlussreihe kaum in Bedrängnis bringen konnte. Erst als man in Unterzahl diesen Vorsprung wettmachen konnte, hatte man das Gefühl die Tigers wollten Handball spielen. Doch die Freude war nur von kurzer Dauer, denn der wuchtige Gäste-Rückraumspieler Sebastian Triebel konnte in dieser Phase mit reichlich Anlauf auf das Tor von Udo Kasten zustürmen und seine Würfe platzieren, sodass es Mitte der ersten Halbzeit wieder 10:5 für die Gastgeber stand. Bei einem beachtlichen 17:10 schickten die Unparteiischen die Spieler in die Kabinen zum Pausentee, der den Augsburger Jungs mit Abstand am wenigsten schmeckte, hatte man sich doch ein komplett anderes Spiel ausgemalt.
Nach Wiederaufnahme der schweißtreibenden Spielaktivitäten bot sich den Zuschauern ein ähnliches Bild wie über weite Teile der ersten Halbzeit. Donauwörth spielte zielstrebig nach vorne und griff in der Abwehr aggressiv und beherzt zu, wohingegen sich die Gäste aus Augsburg immer noch im Tiefschlaf befanden und vor allem in der Defensive zu passiv und körperlos agierten. Die Abwesenheit von Lukas Schmölz machte sich in dieser Phase erneut deutlich bemerkbar, denn den Augsburgern fehlte es schlichtweg auch an Ideen und einem Antreiber, der das Feuer entfachen konnte. Nach nur 39 Minuten gelang den Donaustädtern erstmals eine 10-Tore-Führung, welche beinahe bis zum Schluss bestand haben sollte. Erst als nur noch knapp zehn Minuten auf der Uhr verblieben besannen sich die Tigers eines Besseren und versuchten auch in der Abwehr aggressiv den Ballführenden zu doppeln, um den Gegnern zu Ballverlusten oder hastigen Torabschlüssen zu zwingen. Udo Kasten zeigte hier seine ganze Klasse, indem er zahlreiche Versuche der VSC-Schützen entschärfen konnte und so den Abstand halten konnte. Letzten Endes musste man sich als klarer Verlierer mit 29:21 deutlich geschlagen geben und hofft auf ein baldiges Anknüpfen an die Leistungen in den vorhergehenden Partien.
Durch diese Niederlage haben die Tigers den direkten Anschluss an das Spitzenduo BHC Königsbrunn 09 und den TSV Friedberg III verloren. Die Tabellenspitze nicht aus dem Auge zu verlieren gilt es in der nächsten Partie am kommenden Samstag, den 24.11.2018. Ab 20:00 Uhr steht mit dem zuvor genannten TSV Friedberg III der nächste dicke Brocken auf dem Parkett, den man unbedingt besiegen muss, sofern man das ausgegebene Ziel nicht schon vorzeitig verfehlen möchte. Allerdings war man in der Vergangenheit gegen den Lokalrivalen oft nicht vor personellen Überraschungen gefeit, da dieser aus mehreren Mannschaften Spieler aktivieren konnte.
Darum an alle: ab in die Halle!!!
Anmerkung des Verfassers: fälschlicherweise wurde der Spielort verwechselt. Das Spiel findet in Friedberg statt.
Das Ergebnis und der Verlauf dieser Partie am 17.11.2018 gegen den TSV Gersthofen spiegelt das ganze Dilemma wieder, in der sich die männliche C-Jugend zurzeit befindet. Es ist zugegebener Maßen verdammt schwer ohne Lenker, Denker und Kämpfer solche Spiele, die halt nun mal gewonnen werden müssen auch zu gewinnen, jedoch spricht der Spielverlauf Bände.
Lediglich während der ersten Spielminuten gelang es uns einmal zum 3:3 auszugleichen, ansonsten liefen wir fortan einem Rückstand hinterher. Zwar ließen die 1871-Jungs die Gastgeber nicht sofort davonziehen, dennoch schaffte man es nicht diesen nochmal richtig gefährlich zu werden. Mit einem Zwischenstand von 11:7 ging man in die Halbzeitpause.
Auch in der zweiten Halbzeit wurde erneut sichtbar: Felix fehlt an allen Ecken und Enden und das muss das Team durch mehr Kampfgeist und Einsatz ausgleichen. Dies funktioniert aber nur, wenn Alle bereit sind bis zum Schlusspfiff mit und für ihr Team zu kämpfen. Dass dies in dieser Partie nicht der Fall war zeigte sich in der zweiten Spielhälfte. Dem Team des TSV Gersthofen gelang es nämlich nun recht schnell sich deutlich mit 7 Toren vor den 1871ern abzusetzen. Diesen Vorsprung konnten unsere Jungs nicht mehr aufholen und nur noch um ein Tor bis zum Endstand von 26:20 verkürzen.
Dies war die dritte Partie ohne Felix und auch die dritte Niederlage. Wir hoffen, dass unsere Jungs die nächste Partie, zwar abermals ohne Felix, aber dafür mit der richtigen Einstellung sowie einer geschlossenen Mannschaftsleistung wieder für sich entscheiden können. Der kommende Gegner ist am 24.11.2018 der SC Unterpfaffenhofen-Germering.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Erik (Tor), Ivan (3), Sandro, Markus (2), Luis C. (3), David, Nico (4), Luis H. (3), Noah S. (2), Noah R. (3).
Gut aufgelegt und mit zwei neuen Gesichtern der Minis auf der Bank, trafen die Tigerkids in ihrem ersten Heimspiel auf den TSV Bobingen.
Gleich nach dem Anpfiff drehten unsere Kids auf. Tolle Pässe, tolle Abwehr und das super Zusammenspiel, diesmal auch mit den Mädchen(!!), zeigten Erfolg und man zog zur Halbzeit mit 8:6 davon. Ein glänzend aufgelegter Finn war in diesem Spiel kaum zu bremsen und versenkte den Ball gleich 6 mal im Tor!
Der Sieg geriet durch die großartige Leistung unserer Tigerkids auch in der zweiten Halbzeit nie in Gefahr und man gewann verdient mit 15:9.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Finn (6), Philip (2), Lena (3), Maria, Lukas (1), Toni (3), Ena, Melvin, Alex (Tor)
TSV 1871 Augsburg – TSV Aichach 9:6 (5:3)
Auch im zweiten Spiel gegen die Gäste aus Aichach waren unsere Jungs und Mädels nicht zu bremsen. Wieder klappte das Zusammenspiel hervorragend und jeder kämpfte für den anderen.
Verlorene Bälle wurden umgehend wieder zurückerobert und meist mit erfolgreichem Torabschluss belohnt. Auch in diesem Spiel ging man zur Halbzeit mit 5:3 in Führung.
Nach der Pause waren die Tiger immer noch „on fire“ und man gab auch dieses Spiel nicht mehr aus der Hand und siegte mit 9:6.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Finn (3), Philip (3/Tor), Lena (3), Maria, Lukas , Toni , Ena, Melvin, Alex (Tor/1)
Ein großes Dankeschön geht an Stefan, Adrian und Felix für das Pfeifen der Partien!
Den ersten Auftritt der Saison in heimischer Halle hatten die Tigerjungs gegen die Nachbarn aus Neusäß.
TSV 1871 Augsburg – TSV Neusäß 7:11 (3:6)
Schon zu Beginn der Partie taten sich unsere Tiger-Jungs merklich schwer gegen die Gäste aus Neusäß, die dank gut besetzter Bank aus dem Vollen schöpfen konnten. Trotz eines gut aufgelegten Louis im Tor und einer kämpferisch aufgelegten Abwehr, gelang es den Neusäßer Jungs immer wieder eine Lücke zu finden und den Ball im 1871er Tor zu versenken. So lag man zur Halbzeitpause bereits mit 3:6 zurück.
Mangels Auswechselspieler und einer unglücklichen 2-min-Strafe, gelang es unseren Jungs auch in der zweiten Halbzeit leider nicht mehr den Anschluss zu finden und richtig ins Spiel zu kommen. So musste man die Punkte letztendlich mit einem Endstand von 7:11 nach Neusäß ziehen lassen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Louis (Tor), Finn (1), Tim, Erhan (2), Philipp, Noah (4), Martin