Es gibt Spiele, die möchte man als Beteiligter vergessen, kaum dass sie vorbei sind. Weil sie so schlecht sind, dass einem die Zuschauer leid tun. Weil keinem Spieler der Mannschaft etwas gelingt, alle sich dem miesen Niveau anpassen, als hätte man sich zuvor abgesprochen. Weil solche Spiele so wenig Spaß machen, dass die Stimmung in der Kabine danach kaum schlechter sein könnte. Die Heimniederlage der Zweiten gegen PSV war so ein Spiel. Während die Tigers in der Vorsaison gegen die Mannschaft von PSV mit einem Unentschieden und einer Niederlage eigentlich eine gute Bilanz hatten, bot sich dieses Mal ein anderes Bild. Das Auswärtsteam von PSV bügelte die Heimmannschaft mit 24:13 ab; die Zweite von 1871 erwischte einen erbärmlich schlechten Tag.
Nichts klappte. Die Abwehr? Machte phasenweise den Eindruck, als wisse sie nicht wirklich, dass man den Gegenspieler davon abhalten sollte, ein Tor zu werfen. Der Rückraum? War nicht existent und warf so schlecht, dass der gegnerische Torwart keine Mühe hatte, so gut wie alles wegzufischen, was auf seinen Kasten kam. Bezeichnend, dass 1871 erst in der 28. Minute ein Tor aus dem Rückraum erzielte – und zwar durch Mathias Ziernhöld, ein Außenspieler, der nur kurz auf der Mittelposition aushalf. Spielfluss? Nicht vorhanden. Ab einem gewissen Zeitpunkt herrschte vor allem allgemeine Verunsicherung.
Der Halbzeitstand von 9:15 war gerechtfertigt, aber, so dachte man zumindest, nicht uneinholbar. An diesem Tag allerdings hätte die Zweite von 1871 auch noch stundenlang weiterspielen können, ohne dem PSV gefährlich zu werden. Tatsächlich passierte, was von den Tigers kaum einer für möglich gehalten hätte: Man spielte im zweiten Abschnitt noch einmal schlechter. Lediglich 4 (!) Tore machten die Spieler der Zweiten in diesen 30 Minute. PSV hatte keinerlei Probleme, den Sieg routiniert mitzunehmen. Dass die Zweite von 1871 so chancenlos war, lag auch daran, dass PSV eine ordentliche Leistung bot – bei den Tigers blieb aber nach dem Schlusspfiff vor allem die Erkenntnis, es so richtig vergeigt zu haben und eigentlich mehr leisten zu können, als man in diesem Duell zeigte. Einzig positiv: Niemand verletzte sich.
Es spielten: Lorenz, E. Winkelbauer (Tor), Kerner (2), Fischer, Kranz, Fröhlich (2), Schwarz (1), Kandzora (4/2), J. Winkelbauer, Krizanovic, Ziernhöld (2)
Euphorisiert vom Sieg gegen den TSV Schwabmünchen II legten die Tigers direkt in eigener Halle nach und deklassierten den TSV Bäumenheim mit 35:23. All das Säbelrasseln im Vordergrund war nichts gegenüber der Partie am Meierweg. Langsam kommen die Tigers in Fahrt.
Nachdem man mit gestärkter Brust aus der letzten Partie hervorgegangen war und endlich die geforderte Einstellung und Leistungsbereitschaft gezeigt hatte, hieß der Gegner am vergangenen Samstag TSV Bäumenheim. Im Vorfeld hatten die Gäste angegeben, dass die Tigers ihnen lägen und rühmte sich eines Unentschiedens. Unentschieden waren die 1871er an diesem Samstagabend keineswegs.
Schon vor Anpfiff merkte man den Spielern von Lubos Urban den Siegeswillen an. Loslegen wie die Feuerwehr und dann wieder einbrechen, das wollte man unbedingt verhindern. Die Gastmannschaft war dafür bekannt auf verbaler Linie harte Geschütze aufzufahren und so appellierte der Tigers Coach Urban an seine Mannschaft die Nerven zu bewahren und sich nicht auf diese Provokationen einzulassen. Nach sechs Spielminuten konnte der TSV Bäumenheim letztmals einen Ausgleich zum 2:2 erzwingen, denn fortan wirkte der Abwehrverband der Hausherren sehr geschlossen und konnte sich auch einige Tempogegenstöße erarbeiten, welchen technische Unzulänglichkeiten der Angreifer voran gingen. Die Bäumenheimer Angreifer hatten sichtlich Mühen, die hart zugreifende, aber stets faire Schlussreihe der Augsburger Jungs zu überwinden. Nach nur 13 Minuten sah sich der temperamentvolle Gästetrainer erstmals genötigt eine Auszeit zu nehmen, denn die Lubos-Schützlinge waren mit 8:3 davon gezogen und der Anschluss drohte gänzlich verloren zu gehen. Aufgrund einer unglücklichen Offensivaktion musste man von nun an auf Lukas Nachbaur verzichten, da sich dieser eine Schulterverletzung zugezogen hatte und nicht mehr ins Spielgeschehen eingreifen konnte. Ein glänzend aufgelegter Rückraum, allen voran Lukas Schmölz brachte die Bäumenheimer Abwehr gehörig ins Stolpern und konnte problemlos einnetzen, sodass zur Halbzeit bereits eine komfortable Führung von 16:9 Toren zu Buche stand.
Ob des recht eindeutigen Spielstandes erinnerte der 1871-Trainer seine Männer, dass man keinesfalls den Schlendrian in der zweiten Hälfte einkehren lassen sollte und konsequent über die erste und zweite Welle zum Erfolg kommen musste.
Beherzt legten die Augsburger Jungs los und konnten den Vorsprung stets auf mindestens sechs Toren halten, dennoch fand man eine veränderte Spielweise des Gasts vor. Dieser besann sich nun ebenfalls schnellen Tempohandball zu spielen und gelangte auf diese Weise zu einfachen Toren, welche durch zu zögerliches Defensivverhalten der Augsburger begünstigt wurden. In der Abwehr jedoch fand die Bäumenheimer Truppe kein Mittel mehr gegen den Mann des Abends, Lukas Schmölz, der durch brachialen Körpereinsatz Tor um Tor erzielen und am Ende satte 18 Treffer vorweisen konnte. Langsam schlich wieder eine gewisse Unkonzentriertheit ein, welche die Gäste vermehrt für schnelle Gegenstöße nutzen konnten. Nichtsdestotrotz war es den Schnitzler-Jungs nicht mehr möglich die Augsburger Jungs daran zu hindern die ersten Punkte zu Hause einzusammeln. Letztlich gewann man das Spiel dank einer geschlossenen Mannschaftsleistung überzeugend und ungefährdet mit 35:23 und kann optimistisch auf die nächsten Aufgaben blicken. Nach Ende der Begegnung kam es leider noch zu einem, verbal auf geringem Niveau gehaltenem, Austausch zwischen einzelnen Akteuren, welcher in dieser Form weder auf, noch neben dem Spielfeld etwas verloren hat.
Zur nächsten Partie muss man zum VSC Donauwörth reisen, welcher sich als Mitabsteiger bisher im Mittelfeld des Klassements wieder findet. Anpfiff in der Donauwörther Neudegger-Halle ist am Sonntag, den 18.11.2018 um 17:00 Uhr. Auch hier freut sich die erste Herrenmannschaft auf zahlreiche Unterstützung von den Rängen, um den nächsten kleinen Schritt in Richtung Wiederaufstieg zu gehen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Schalk, Winkelbauer (beide Tor), Kranz M. (2), Koppe B. (1), Kranz A. (1), Voit, Schubert (2), Nachbaur (3), Schmölz (18/5), Reisner (2), Feistle (6).
Am Sonntag, den 11.11.2018, galt es für die Damen des TSV 1871 in heimischer Haller nach zwei herben Niederlagen sich gegen den aktuellen Tabellenführer aus Schwabmünchen zu beweisen. Trotz der immer noch andauernden Verletzungsmisere konnten die 1871-Damen zum ersten Mal mit einer voll besetzten Bank antreten. Das Ziel dieser Partie war für das Team klar: man wollte endlich einmal wieder richtigen Handball spielen und sich die zwei Punkte nicht so leicht abnehmen lassen.
Mit diesem Vorsatz starteten die Mädels in die ersten Minuten dieses Duells. Die Abwehr der Augsburger stand im Gegensatz zu den letzten Spielen deutlich solider und die Absprachen im Team stimmten. Dies machte es den Gästen aus Schwabmünchen schwer sich durchzusetzen. Gelang es den Schwabmünchnerinnen doch einmal die Abwehrfront zu überwinden erwies sich Sandra Stohrer im Tor als wichtige Stütze für das Team. Auch im Angriff trug man nun endlich keinen „Stand-Handball“ mehr vor, sondern bewegte sich auch ohne Ball und mit dem nötigen Druck auf die gegnerische Abwehr. Bis zum Ende der ersten Halbzeit gelang es dem Tabellenführer nicht sich klar abzusetzen. Mit einem Zwischenstand von 7:9 war die Partie noch vollkommen offen, als sich die Mannschaften in die Pause verabschiedeten.
Auch in der Pause war für die Mädels klar, aufgeben ist keine Option und genau so traten die 1871erinnen zur zweiten Hälfte wieder auf das Spielfeld. Egal wie sehr sich das Team des TSV Schwabmünchen II bemühte, die Gastgeberinnen wollten diese einfach nicht davonziehen lassen. Dank einer überragend aufgelegten Carola Debor und der kontinuierlichen Bewegung im Angriff erzielten die 1871-Damen in der 50. Minute sogar erneut den Anschlusstreffer zum 14:15. Erst in den letzten 10 Minuten verloren die Augsburgerinnen die Konzentration und vergaben einige gute Chancen im Angriff, wohingegen es den Gästen nun vermehrt gelang die Bälle im Tor des TSV 1871 zu platzieren. Mit einem Endstand von 15:22 fiel die Niederlage leider letztendlich höher aus, als es nötig und verdient gewesen wäre.
Festzuhalten bleibt, dass an diesem Tag eine gänzlich veränderte Mannschaft auf das Spielfeld getreten ist. Eine Mannschaft, die ihren Kampfgeist wiedergefunden hat und endlich wieder Handball spielte. Diese Partie sollte für die 1871-Damen nun die Basis für die weiteren Spiele werden. Am 18.11.2018 gilt es diese Leistung auswärts gegen den VSC Donauwörth abzurufen.
Letztes Wochenende musste auch unsere männliche B-Jugend am Heimspielwochenende (11.11.18) wieder ran. Mit insgesamt 12 Spielern auf der Bank, und somit zum ersten Mal nicht schwach besetzt, sicherten sich die 1871-Jungs nach einem spannenden Spiel gegen den TV Immenstadt die ersten Zähler der Saison für ihr Konto.
Nachdem die 4:2-Abwehrformation bereits im letzten Spiel gegen den TSV Bobingen sehr erfolgreich gespielt wurde, startete man diesen Versuch gleich zu Beginn der Partie erneut gegen die Gäste aus Immenstadt. Auch hier zeigte sich schnell, dass die offensive Abwehr der 1871er den Immenstädtern zu schaffen machte. Auch im Angriff schufen sich die Augsburger durch konsequentes Stoßen große Lücken in der Abwehr der Gäste, die erfolgreich in Tore verwandelt werden konnten. So gelang es den Jungs des TSV 1871 in der 12. Minute erstmals mit 3 Toren in Führung zu gehen. Sogar im Unterzahlspiel hielten die 1871-Jungs das Leistungsniveau hoch. Doch das Team des TV Immenstadt wollte sich dieses Spiel nicht so leicht abnehmen lassen und verkürzte die Führung der Augsburger immer wieder bis hin zum Ausgleich. Dieses Duell auf Augenhöhe lies keinen Platz für schwache Nerven. Zur Halbzeit konnten die Tigers sich mit knappem Vorsprung mit 12:11 in die Pause verabschieden.
Für die zweite Halbzeit lautete die Devise den Kreisläufer aus Immenstadt nun besser in den Griff zu bekommen und wieder schaffte es die Mannschaft in der Abwehr zu glänzen. Auch im Angriff konnten die Chancen weitestgehend verwertet werden. Bevor die 1871er in den Endspurt gingen, erzielte der TV Immenstadt in der 42. Spielminute jedoch erneut den Ausgleich zum 16:16. Die 2-Minuten-Strafe gegen Ende der zweiten Halbzeit machte es zusätzlich noch einmal spannend. Doch hier konnten vor allem Nils und Stefan noch einmal beweisen, dass sie das Spiel, sowohl im Angriff, als auch in der Verteidigung fest im Griff hatten. Nach aufregenden 50 Minuten waren die ersten Punkte der Saison mit einem Endstand von 22:19 dann endlich fest im Sack der Augsburger.
Am nächsten Wochenende (18.11.2018), gilt es diese Leistung gegen den SV Mering erneut auf das Spielfeld zu bringen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Eric, Ivan (1), Luis C., Andre (2), Benjamin, Markus, Nico (2), Luis H., Stefan (5), Phillipp, Adrian (6), Nils (6)
In der Begegnung gegen die HSG Gröbenzell/Olching musste die C-Jugend des TSV 1871 Augsburg mit ungewohnter Formation starten, da vier Stammspieler nicht mit dabei waren.
Leider schafften es die Jungs überhaupt nicht in die Partie zu finden und so gingen die ersten zehn Minuten komplett am Augsburger Team vorbei. Lediglich einen einzigen Treffer konnte man bis dahin erzielen. Die Gäste zwangen uns so zu einer ungewohnt frühen Auszeit. Kurz danach konnte sich das Team glücklicherweise etwas fangen und holte bis zur Halbzeitpause einige Tore auf. Mit einem Zwischenstand von 10:13 gingen die Mannschaften in die Kabinen.
Der Plan für die zweite Hälfte war damit klar: Konzentriert weiterspielen, Tor um Tor aufholen und die Partie doch noch spannend gestalten. Wie so oft konnten wir unseren Plan aber leider nicht in die Tat umsetzen. Die zweite Spielhälfte verlief ähnlich schlecht wie die Erste begonnen hatte. In der Abwehr waren wir zu langsam und im Angriff zu harmlos. Die 1871-Jungs konnten den Gästen aus Gröbenzell/Olching so leider nie richtig gefährlich werden. Der drei Tore Abstand aus der ersten Hälfte der Partie vergrößerte sich nun langsam wieder, da man die wenigen Chancen, die man sich hart erarbeitete zu oft nicht in Zählbares umwandeln konnte. Die Gäste hingegen netzten über 12:19, 15:21 bis zum Endstand von 19:26 konsequent weiter im Tor der Heimmannschaft ein.
In Hochzoll gab es für die Zweite der Tigers in ihrem vierten Saisonspiel am 04.11.2018, nichts zu holen. Die Heimmannschaft hatte an diesem Tag nicht nur den erheblich breiteren Kader, sondern erwies sich auch in jeder Hinsicht des Spiels als stärker – das Endergebnis von 33:17 war nach dem Spielverlauf folgerichtig.
Los ging es aus Sicht der Zweiten von 1871 schon einmal schlecht: Gegen die offensive Abwehr von Hochzoll fand man kein Mittel und musste viel ackern, um überhaupt mal freie Wurfgelegenheiten zu bekommen. In der Abwehr wiederum bekamen es die Tigers nicht auf die Reihe, die einfachen, aber routiniert ausgespielten Abläufe der Heimmannschaft zu unterbinden. Nach knapp 20 Minuten lag die Zweite bereits mit 2:11 zurück. Dann allerdings gelang den Tigers etwas mehr: Coach Alexander Fischer stellte im Angriff um, fortan spielte man mit zwei Kreisläufern und konnte mit dieser Maßnahme den Abwehrriegel der Hochzoller öfter mal knacken. Ein paar Tore von Jan Kandzora, Maximilian Buck und Patrick Stiegelmair später stand es zur Halbzeit aus Sicht von 1871 zwar 8:18, womit das Spiel faktisch bereits gelaufen war – das Ergebnis war allerdings nicht ganz so desaströs, wie es die ersten Minuten hatten erahnen lassen.
In der zweiten Spielhälfte schlugen sich die Tigers besser, kamen öfter zu einfachen Toren und vertändelten im Angriff auch nicht mehr ganz so viele Bälle. Am Ergebnis rütteln konnte man dennoch nicht mehr, nur: es in Grenzen halten. Dazu war Hochzoll zu gut besetzt, zu überlegen und von der Zweiten an diesem Tag zumindest zu keinem Zeitpunkt in Gefahr zu bringen. Gab es auch Positives zu vermerken? Eigentlich nicht wirklich. Allenfalls, dass es ein faires Spiel auf beiden Seiten war, wozu ein souveränes Schiedsrichter-Duo mit klarer Linie durchaus beitrug, und dass die Tigers kämpften, auch wenn schnell klar war, dass es an dem Tag für sie nichts zu holen gab. Mit 4:4 Punkten steht die Mannschaft nun im Tabellenmittelfeld.
Auch am Sonntag, den 04.11.2018, mussten die Damen des TSV 1871 erneut in schwacher Besetzung die Fahrt nach Meitingen antreten. Nachdem man bereits aus der letzten Partie gegen Meitingen eine schwere Verletzung in Kauf nehmen musste, fühlte sich auch dieses Spiel wie ein Schicksalsschlag an. Mit einem katastrophalen Endstand von 26:7 trat man die Punkte an den TSV Meitingen ab.
Dass die 1871-Damen immer noch nicht in der Saison angekommen sind zeigte sich bereits in den ersten Aktionen dieses Spiels. Es mangelte an Abstimmung, Koordination, Selbstvertrauen und vor allem Leidenschaft. So standen nach knapp 20 Minuten Spielzeit ganze zwei Tore für den TSV 1871 Augsburg auf der Anzeigentafel. Die schlechten Pässe und die Unkonzentriertheit im Angriff ermöglichten es der Heimmannschaft immer wieder leichte Ballgewinne in Tore zu verwandeln. In die Halbzeitpause gingen die beiden Mannschaften mit einem Zwischenstand von 11: 4.
In der Kabine versuchten sich die Mädels noch einmal auf das Spiel einzustimmen und sich zu begeistern, doch das gelang nur bedingt. Sichtlich bemüht versuchte sich das Team auch ohne Ball zu bewegen, um die Abwehr durcheinander zu wirbeln, doch zu oft scheiterten die Bemühungen wiederholt an schlechten Pässen. Als es dann noch zu einem furchtbaren Zusammenstoß zwischen zwei Spielerinnen beider Mannschaften kam, überschattete dies zusätzlich den weiteren Spielverlauf. Die betroffenen Spielerinnen mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Leider schaffte es die Mannschaft aus Augsburg danach nicht mehr einen letzten Rest Konzentration zu finden, wodurch das Spiel verdientermaßen mit 26:7 beendet wurde.
Nachdem viele neue Spielerinnen zum Team hinzugestoßen sind und einige erfahrene Spielerinnen verletzungsbedingt immer noch ausfallen, muss es den Damen endlich gelingen zusammenzufinden, ihre Leidenschaft aufs Spielfeld zurückzubringen und vor allem neue Verletzungen zu vermeiden.
Wir wünschen den verletzten Spielerinnen beider Teams eine gute und schnelle Genesung!
Die nächste Chance eine bessere Performance abzuliefern bietet sich am kommenden Sonntag, den 11.11.2018, gegen den TSV Schwabmünchen. Angesichts der nach den zusätzlichen Verletzungen noch angespannteren Personalsituation, dürfte auch dieses Spiel kein Spaziergang werden.
Starke zweite Halbzeit sichert deutlichen Auswärtserfolg.
Nachdem man das Spiel gegen den TSV Meitingen verloren hatte, war man um schnelle Rehabilitation gegen den TSV Schwabmünchen II bemüht. Dank einer starken Teamleistung in der zweiten Halbzeit konnte man die Begegnung verdientermaßen mit 18:28 für sich entscheiden und blickt somit optimistisch in Richtung Tabellenspitze.
Der Dämpfer von letzter Woche sollte so schnell als möglich vergessen gemacht und in positive Leistungen umgewandelt werden. Das galt es im Spiel gegen die zweite Auswahl des TSV Schwabmünchen unter Beweis zu stellen, denn mit einer derart katastrophalen Spielstruktur, wie in der zweiten Halbzeit gegen den TSV Meitingen, musste man auch hier trotz der recht eindeutigen Tabellensituation fürchten unnötig Punkte liegen zu lassen. Unglücklicherweise musste man die Auswärtsfahrt mit einer äußerst dünnen personellen Besetzung antreten, da mehrere Spieler krankheits- oder verletzungsbedingt ausfielen, sodass Coach Urban nur zwei Wechseloptionen zur Verfügung standen.
Der Spielbeginn gestaltete sich recht holprig, da den 1871ern die nötige Durchschlagskraft im Angriff fehlte und der Ball teils sehr ideenlos von rechts nach links gespielt wurde, ohne den nötigen Druck gegen die 6:0-Abwehr zu entwickeln. Aus Verlegenheit wurde dann oft leichtfertig aus ungünstigen Positionen abgeschlossen obwohl man um die eigene Abschlussschwäche in dieser bislang sehr jungen Saison wusste. In der Defensive ließ man sich zunehmend von den langsam vorgetragenen Angriffen der mit einer Reihe älterer Akteure besetzten Schwabmünchener Truppe einlullen, sodass man einige leichte Gegentore hinnehmen musste.
Ein Spielstand von 7:7 nach 15 Minuten war das Resultat dieses bislang wenig unterhaltsamen Handballkaffeekränzchens. Ein wenig Aufregung und Hektik kam in die Partie als der Gastgeber durch Undiszipliniertheit eine doppelte Zwei-Minuten-Zeitstrafe erhielt. Doch auch in der Überzahlsituation machten sich Unkonzentriertheit und zu schneller Abschluss bemerkbar, sodass man sich nicht absetzen konnte und dem Gegner nicht die Tigerzähne zeigte. Die Unparteiischen baten die beiden Mannschaften beim dem Spielverlauf entsprechenden Stand von 13:13 in die Kabinen.
Nach Wiederanpfiff bot sich den mitgereisten Zuschauern eine gänzlich veränderte Mannschaft. Man spielte seine zweite Welle, wie vom Trainer in der Halbzeit gefordert, nun zielstrebig und schnell in Richtung Schwabmünchner Torhüter und konnte durch Tore von Manuel Feistle und Lukas Schmölz binnen wenigen Minuten eine erstmalige Drei-Tore-Führung herausspielen. In der Abwehr fand man nun den nötigen Zugriff auf die Rückraumschützen der Heimmanschaft und doppelte die zusehends langsamer werdenden Angreifer erfolgreich, wodurch sich auch Elias Winkelbauer zwischen den Pfosten um Einiges leichter tat und seinen Jungs durch gute Paraden zusätzlich den Rücken freihielt.
Aufbauend auf dieser mannschaftlichen Geschlossenheit konnte man Mitte der zweiten Halbzeit den Widerstand des Gastgebers brechen und lag mit 15:22 erstmals mit mehreren Toren in Front. Dennoch muss an dieser Stelle angemerkt sein, dass man durchaus höher hätte führen können, wenn man zahlreiche hundertprozentige Torchancen genutzt hätte und noch konsequenter auf Tempospiel gedrückt hätte. Nach 47 Minuten sah sich Schwabmünchens Trainer Schikor gezwungen seiner Mannschaft eine Verschnaufpause zu gönnen. Ob der Altersstruktur hatte sein Team zusehends mit konditionellen Problemen, welche sich vor allem im Rückzugsspiel bemerkbar machten, zu kämpfen.
Die Augsburger Jungs hielten an ihrer durchdachten Abwehrarbeit fest und zogen Tor um Tor davon, wodurch der deutliche 18:28-Sieg in seiner Höhe durchaus verdient war, obgleich man desaströse erste 30 Minuten geboten hatte, die dem ein oder anderen Fan die Haare zu Berge stehen ließen.
Nun heißt die Devise den Benefit aus diesem Spiel mit in die Begegnung am 10.11.2018 um 19.30 Uhr gegen den TSV Bäumenheim mitzunehmen. Körperlich wird dieses Aufeinandertreffen sich in einer anderen Liga bewegen, wenn man der Statistik Glauben schenken darf. Denn der Gast führt aktuell mit 35 Zeitstrafen die Rangliste der Bezirksliga Schwaben an.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten: Schalk, Winkelbauer (beide Tor), Kranz M. (4), Koppe B. (3), Kranz A., Schubert (2), Nachbaur (3/1), Schmölz (5), Reisner (3), Feistle (8).
Beim Betreten der Halle fiel den Kinder gleich auf: „Der Gegner hat ja noch weniger Spieler als wir.“ Tatsache! Der HSG Lauingen/Wittislingen standen nur fünf Feldspieler zur Verfügung.
Die Tigers begannen das Spiel also zunächst in Überzahl. Bereits nach wenigen Minuten, als klar war, dass der Gegner uns nicht überrennen wird, haben auch wir einen Spieler vom Feld genommen. Es entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel. Bis zur Halbzeit konnten sich die Kids einen kleinen Vorsprung erspielen (6:9). In der zweiten Hälfte gingen die 1871-Jungs teilweise unkonzentriert zu Werke und es schlichen sich immer wieder kleine Fehler und Ballverluste ein. Fünf Minuten vor Ende wurde es folglich nochmal richtig eng. Die HSG konnte auf 10:11 verkürzen. Die Jungs gaben aber nochmal Alles und beantworteten den Anschlusstreffer mit drei Toren in Folge. Endstand 13:15.
TSV Aichach – TSV 1871 Augsburg 13:3 (9:3)
Auch für das zweite Spiel gegen den TSV Aichach haben wir uns vorgenommen ein Wörtchen mitzureden. Leider verlief das Spiel aber ganz anders als geplant. Die Abwehrarbeit war überwiegend ordentlich und nicht der Grund für die Niederlage. Im Angriff kamen die Tiger-Kids diesmal aber leider so gar nicht in Fahrt. Lediglich drei Treffer gelangen bis zur Halbzeitpause (9:3). Für die zweite Hälfte nahm man sich vor, vor allem beim Abschluss, wieder konzentrierter zu agieren. Die Kids erspielten sich auch reihenweise gute Chancen, aber entweder waren die Abschlüsse viel zu harmlos und unpräzise, oder der Torwart war zur Stelle. Wir konnten im zweiten Spielabschnitt kein einziges Tor erzielen. Endstand: 13:3.
Leider konnte Philip in der zweiten Hälfte wegen Schmerzen am Daumen nicht mehr mitspielen. Der TSV Aichach hat umgehend auf die neue Spielsituation reagiert und ebenfalls nur noch zu fünft gespielt. Sieht man mittlerweile leider viel zu selten. Faire Geste. Vielen Dank dafür!
Der knappe Auswärtserfolg gegen den TSV Aichach II war wohl nicht der Warnung genug und so musste man sich im ersten Heimspiel am 27.10.2018, nach klarer Führung zur Pause, am Ende mit 23:25 gegen den TSV Meitingen geschlagen geben.
Die Vorfreude war groß wieder vor eigenem Publikum am Meierweg auf Torjagd zu gehen. Nachdem man im Training unter der Woche auf starke mannschaftliche Geschlossenheit bauen konnte und weiter am Zusammenspiel arbeiten konnte, sah man sich gewappnet für das Aufeinandertreffen mit dem TSV Meitingen.
Dass den Gästen kein leichtes Spiel bevorstand machten die Augsburger Jungs zu Beginn aus einer aggressiven und agilen Deckungsformation klar. In der Abwehr griff man körperlich hart, aber fair gegen die Angreifer durch und man konnte sich dadurch einige Tempogegenstöße, welche jedoch mangelhaft verwertet wurden, verschaffen. Nach zehn Minuten konnte sich keine der beiden Mannschaften absetzen und der Spielstand war mit 6:5 denkbar knapp. Im Angriff fand man zusehends den freien Mitspieler und konnte sich bis zur Halbzeitpause aus einer soliden Defensive heraus einen Vorsprung von 15:10 erspielen. Die harte Spielweise forderte zwar einige Zwei-Minuten-Strafen auf Seiten der Tigers, doch der Spielstand sollte ihnen bis dahin Recht geben.
In der Halbzeitpause ermunterte Coach Urban seine Männer weiterhin die Spielgeschwindigkeit hochzuhalten, um den Gegner konditionell zu ermüden. Nach Wiederanpfiff jedoch bot sich eine veränderte Meitinger Aufstellung, der es gelang binnen zehn Minuten wieder auf 17:15 heranzukommen. Zeitgleich gesellte sich die altbekannte Abschlussschwäche wieder auf die Seite der Hausherren und man konnte in diesen zehn Minuten keinen einzigen Treffer erzielen. Kurz darauf war der TSV Meitingen wieder in unmittelbarer Schlagdistanz und zeigte sich als hartnäckiger Kontrahent, der seine Angriffe effektiv im Gehäuse der 1871er unterbrachte. Vor allem über die Rechtsaußenposition konnten sich die Gäste einige schöne Tore erspielen, welche dazu führten, dass nach 53 Spielminuten der Ausgleich zum 22:22 gelungen war. Zwei-Minuten-Strafen durch unüberlegte und übermotivierte Aktionen in der Abwehr brachten die Lubos-Schützlinge gänzlich aus ihrem Spielkonzept und man rannte dem Gegner fortan hinterher. Die Minuten vergingen, doch die Augsburger Cracks schafften es nicht mehr den knappen Rückstand aufzuholen, sodass man die ersten Zähler in dieser Saison nach hartem Kampf beim Endstand von 23:25 an den neuen Tabellenführer aus Meitingen abgeben musste.
Jetzt heißt es die Köpfe frei bekommen und nach Vorne auf das nächste Spiel zu blicken.
Am kommenden Wochenende darf man sich in Schwabmünchen mit deren zweiter Auswahl messen und hofft auf Zählbares, um die Mission Wiederaufstieg nicht weiter unnötig in Gefahr zu bringen. Auf lautstarke Unterstützung auch in fremder Halle freuen sich die Augsburger Jungs.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Schalk, Kasten (beide Tor), Kranz M., Koppe B. (1), Fischer (2), Koppe M. (1), Voit, Schubert, Nachbaur (3), Schmölz (8/3), Reisner (1), Kranz A., Feistle (7).