Schlagwort: 1871-Herren

TSV Schwabmünchen – TSV 1871 Augsburg 33:15 (15:9)

TSV 1871 Augsburg Handball Herren I

Rumpftruppe konnte gegen Schwabmünchner Tempohandall nichts ausrichten

Das letzte Auswärtsspiel führte die Augsburger Tigers am Samstag, den 10.02.2018, zum TSV Schwabmünchen, der aktuell auf Tabellenplatz Zwei hinter dem TSV Haunstetten II rangiert und sich berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg in die Landesliga macht. Dies untermauerten die Gastherren eindrucksvoll in einem temporeichen Handball-Faschingsspiel, da die Augsburger mit nur einem Ersatzspieler und ohne etatmäßigen Torhüter anreisten. Somit war die Rollenverteilung klar vergeben und man konnte lediglich auf Schadensbegrenzung hoffen. Am Ende stand ein 33:15 Erfolg für den TSV Schwabmünchen auf dem Papier.

Die nächste Aufgabe im harten Abstiegskampf stand den Männern von Lubos Urban am Faschingswochenende beim Aufstiegsaspiranten TSV Schwabmünchen bevor und wurde durch die sehr dünne Personaldecke zusätzlich erschwert. Die vielen verletzungsbedingten Ausfälle und terminlichen Überschneidungen führten sogar dazu, dass Patrick Kasten gezwungenermaßen sein Comeback als Torhüter feiern durfte und diese Herausforderung für seine Möglichkeiten auch hervorragend meisterte. Wenngleich sein Schwabmünchener Kollege nach dem Abpfiff scherzhaft meinte, er sei der schlechteste Torwart der Liga. Auch das Fehlen von Marek Hustý im Rückraum machte sich erneut bemerkbar, da seine Durchschlagskraft spürbar fehlte.

Die Gastgeber verliehen ihrer Vormachtstellung unmittelbar Nachdruck, denn von Beginn an legten sie einen rasanten Tempohandball vor, dem die Augsburger Jungs früher oder später nicht mehr folgen können sollten. Bereits nach wenigen Minuten lagen die TSVler mit 6:1 in Führung und die Augsburger konnten ihre wenigen, nach endlos langen Angriffen erzwungenen, Möglichkeiten zumeist nicht mit Erfolg abschließen und im Gegenzug direkt der Ersten Welle der Truppe von Coach Marcus Wuttke hinterherrennen. Mehrmals gelang es zwar die Steilangriffe abzufangen, doch erhielt man hier von den beiden Schiedsrichtern direkt Zwei-Minuten-Strafen. Nach der eigenen Auszeit gelang es kurzzeitig wieder auf 9:6 zu verkürzen, doch die Gastgeber schalteten bis zur Halbzeit wieder ein bis zwei Gänge noch oben, sodass die Pausenführung von 16:9 vollkommen verdient war.

Coach Urban mahnte seine Spieler in der Halbzeitansprache dazu, nicht nachzugeben und sich nicht weiter überrennen zu lassen, obwohl man zahlenmäßig mit der Ersatzbank der Heimmannschaft nicht mithalten konnte und folglich geduldiger im Angriff agieren musste. Zu geruhsam durfte man es im Spiel nach Vorne jedoch nicht angehen, da die beiden Unparteiischen diese Zeitverschleppung unmittelbar mit passivem Spiel ahndeten und somit die Angriffe der Tigers verkürzten.

In den zweiten 30 Minuten bot sich ein ähnliches Bild wie vor der Halbzeit. Schwabmünchen stürmte weiterhin druckvoll und mit ungeheurer Geschwindigkeit auf das Tor von Ersatzkeeper Patrick Kasten und die Augsburger waren bemüht die drohende Niederlage in Grenzen zu halten. Letztenendes reichten sechs erzielte Tore nicht den Abstand zu halten und die torhungrigen Schwabmünchner Spieler gingen die erste und zweite Welle unentwegt bis zum Ende des Spiels. Die Urban-Jungs versuchten zwar dagegen zu halten, obwohl einige Spieler auch auf, für sie ungewohnten Positionen eingesetzt wurden. Dadurch entstand zusätzliche Konfusion in den eigenen Reihen und man konnte sogar die Spielfeldmaße nicht mehr richtig einschätzen, was unverzüglich zu Ballverlusten führte. Dass dem einen oder anderen Spieler die Entscheidungen der Unparteiischen irgendwann zu viel wurden, äußerte sich am Ende in einem Wortgefecht, welches damit endete, dass Maximilian Kranz knapp zwei Minuten vor Ende der Partie das Feld mit der roten Karte frühzeitig in Richtung Kabine verlassen musste. Dies war sichtlich Ausdruck der Verzweiflung, welche sich ob der Personalsituation und der eigenen Unzulänglichkeiten einstellte. Positiv hervorzuheben ist, dass sich Manuel Feistle erneut als erfolgreichster Torschütze auf Seiten des TSV 1871 Augsburg hervortun konnte und auch Julian Brodmann das Tor öfter traf als in den Spielen zuvor. Nach 60 ruhmlosen Minuten beendeten die Herren in Schwarz das Spiel mit dem Endstand von 33:15 für den TSV Schwabmünchen, welcher sich durch diesen Pflichtsieg weiter alle Chancen auf einen Aufstieg in die Landesliga bewahrt. Dank einer engagierten Mannschaftsleistung konnte man verhindern, dass die Niederlage in einen richtigen Kantersieg ausartete und man sich vollends als Karnevalstruppe präsentierte.

Dass die Mission Klassenerhalt nun bei nur nur noch vier verbleibenden Spielen nahezu als gescheitert bezeichnet werden kann, ist nach dieser deutlichen Schlappe nicht mehr von der Hand zu weisen. Dennoch gilt es sich zumindest würdig aus der Bezirksoberliga zu verabschieden und die weiteren Spiele mit vollem Einsatz und als geschlossene Mannschaft anzugehen, sodass vielleicht doch noch ein Wunder geschieht. Vorerst muss man sich mit dem letzten Tabellenplatz mit drei Punkten Rückstand zu einem Nichtabstiegsrang begnügen. Das nächste Spiel der Augsburger Tigers findet nach der Faschingspause am Samstag, den 24.02.2018 um 19.30 Uhr beim Kissinger SC statt.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Kasten (Tor), Kranz (2), Koppe B. (1), Brodmann (4), Voit (1), Reisner, Bossauer (2/2), Feistle (5).

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TSV 1871 Augsburg – TSV Gersthofen 20:21 (19:9)

TSV 1871 Augsburg Handball Herren I

Tigers-Fluch der knappen Niederlagen hält auch im Derby gegen Gersthofen an

Am vergangenen Samstagabend bestritten die Tigers das Rückspiel gegen den Lokalrivalen TSV Gersthofen, mit dem man aus dem Hinspiel noch eine Rechnung offen hatte und diese begleichen wollte. Trotz starken Starts musste man die Punkte nach einer erneut knappen 20:21-Niederlage an die Gäste abgeben.

Unmittelbar vor Beginn des Derbys erhielten die Handballer des TSV 1871 Augsburg die niederschmetternde Diagnose zur Verletzung (Ruptur von Kreuzband und Meniskus) des erfolgreichsten Rückraumschützen Marek Hustý und somit hatte man diesen langfristigen Ausfall auch gegen den TSV Gersthofen zu kompensieren. Dass die Spieler von Lubos Urban keinesfalls geschockt waren, zeigte sich am sehr strukturierten Angriffsspiel in den ersten 13 Minuten, welches in einer 7:2-Führung resultierte.

Nach der Auszeit der Gastmannschaft erlitt das Spiel einen kleinen Bruch und diese konnte sich auf zwei Tore Abstand heranarbeiten. Die Abwehraktionen der 1871er ließen in dieser Phase des Spiels an Aggressivität missen. Die vom Trainer geforderte offensive Deckung der Außenspieler war nicht effektiv genug, weswegen dieser in der eigenen Auszeit kurz vor der Pause eine klare Körpersprache einforderte. Wach gerüttelt von diesen Worten agierten die Augsburger aktiver im Defensivverband und konnten sich bis zur Halbzeit einen Vorsprung von vier Toren herausspielen, den es in der zweiten Halbzeit auszubauen galt. Beim Spielstand von 13:9 für den TSV 1871 Augsburg schickten die Schiedsrichter die beiden Teams in die Kabinen. In der Pausenansprache mahnte Trainer Urban seine Männer zur Gelassenheit und zu einer besseren Chancenverwertung, da doch einige Würfe neben das Tor gingen.

Wie aus zahlreichen Partien dieser Saison bekannt, konnte man die guten Vorsätze für die nächsten 30 Minuten nicht direkt umsetzen und verfiel in den nahezu obligatorischen Tiefschlaf nach dem Pausentee. Andreas Polz (TSV Gersthofen) nutzte dies gnadenlos aus und netzte in der Folgezeit weitestgehend nach Belieben ein. Dies ist sicher auch auf eine offensive Deckungsvariante mit Patrick Kasten zurückzuführen, dem aufgrund der aufreibenden Arbeit vor der Abwehr sichtlich die Puste ausging. Unkonzentriertheiten im Angriffsspiel bescherten den Gästen aus Gersthofen zudem leichte Ballgewinne und von den Außenpositionen konnten diese mehrmals zum Torerfolg gelangen.

Nachdem die Gäste nach 46 Minuten zum 17:17 ausgeglichen hatten, entwickelte sich ein Schlagabtausch auf einer Höhe. Die Führung wechselte im Minutentakt zwischen beiden Mannschaften hin und her, wobei eben erwähnter Patrick Kasten die Augsburger mit seinen Toren in der Partie hielt. Fünf Minuten vor Spielende lautete der Spielstand 20:20. In der Schlussphase fällten die bis dato gerechten Unparteiischen leider eine gravierende Fehlentscheidung. Vor der Auszeit der Gäste zeigten sie passives Spiel an, nach dem Ablauf der taktischen Unterbrechung jedoch wurde dieses Zeitspiel irrtümlicherweise aufgehoben, wodurch die Augsburger um einen potenziellen Ballgewinn gebracht wurden und den Angreifern ein neuer Angriffsversuch geschenkt wurde.

Wie aus mehreren anderen Begegnungen bereits bekannt, fehlte den Augsburger Handballern letzten Endes das Quäntchen Glück das es braucht, um auch solche Partien für sich entscheiden zu können, denn sechs Sekunden vor Abpfiff gelang es dem Gersthofener Matthias Braun den finalen Treffer zum 20:21 zu erzielen. Den letzten Versuch ein Unentschieden zu erzwingen vergab Moritz Veit jedoch, denn der in der zweiten Halbzeit sichtlich warmgeschossene Keeper der Gäste konnte diesen Wurf entschärfen. Generell kann man die mangelnde Kaltschnäuzigkeit vor dem Gehäuse als eine Ursache der zweiten Derbyniederlage anführen.

Nach dieser neuerlichen Pleite braucht die erste Herrenmannschaft bei verbleibenden fünf Spielen ein Wunder, um nicht den Gang in die Bezirksliga Schwaben antreten zu müssen. Das nächste Kräftemessen findet am 10.02.2018 um 18.00 Uhr beim gegenwärtigen Tabellenführer TSV Schwabmünchen statt. Im Hinspiel war man den Gästen aus dem Augsburger Umland mit 20:26 unterlegen. Für die Lubos-Schützlinge heißt es, trotz der Derbyschlappe an den spielerischen Aufwärtstrend der letzten beiden Spiele anzuknüpfen, um dem, der Tabellensituation nach schier übermächtigen Gegner, vielleicht doch die Punkte abluchsen zu können.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Väth, Winkelbauer (beide Tor), Kranz, Koppe B., Brodmann (1), Kasten (7/2), Voit (1), Stiegelmair, Reisner, Schubert, Bossauer (3/2), Koppe M., Adolph (4), Feistle (4).

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TSV Bobingen II – TSV 1871 Augsburg II 35:32 (15:14)

TSV 1871 Augsburg Handball Herren II

Knappe Kiste für die Herren

In einem torreichen Spiel zog die Zweite in Bobingen am Ende knapp, aber verdient den Kürzeren. Gegen die Heimmannschaft kam man gut ins Spiel, leistete sich aber beim Stand von 4:4 eine Schwächephase, die Bobingen nutzte, um auf 9:4 davonzuziehen. Eine Führung, die die Heimmannschaft die ganze Partie über verteidigen sollte. Immer wieder kamen die Tigers auf ein oder zwei Tore heran, auch zur Halbzeit sah es
beim 15:14 für Bobingen nicht schlecht aus.

Doch auch wenn man das Spiel knapp gestalten konnte: Der letzte Biss in der Abwehr fehlte, um es zu drehen. Gewohnt knapp besetzt, mangelte es der Zweiten vielleicht auch einfach an den nötigen Reserven. Hätte Routinier Gerhard Koch nicht im Tor ausgeholfen, hätte man sogar überlegen müssen, welchen gelernten
Feldspieler man zwischen die Pfosten stellt. Während in der Abwehr bei der Zweiten nicht viel zusammenpasste, sah es im Angriff besser aus. So gelang es der Mannschaft mehrfach, Kreisläufer Maximilian Buck freizuspielen, der acht Tore erzielte. Beim Stand von 21:20 war man das letzte Mal bis auf ein Tor an Bobingen dran – danach spielte das Heimteam die insgesamt faire Partie solide zu Ende. Mit letztendlich drei Toren Abstand gewann der TSV Bobingen diese Partie. Aus Sicht der Tigers eines jener Spiele, dass man eventuell auch hätte gewinnen können, wäre man etwas besser besetzt gewesen.

Es spielten:
Koch (Tor), Buck (8), Schwarz (5), Stadtlmeier (2), Kandzora (9), Niklas Fischer (6), Fröhlich (2), Alexander Fischer

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TSV 1871 Augsburg – TV Niederraunau II 29:32 (13:16)

TSV 1871 Augsburg Handball Herren I

Niederlage gegen direkten Konkurrenten sitzt tief

Nachdem bereits das erste Spiel im neuen Jahr gewaltig in die Hose gegangen war, erhoffte man sich im Spiel gegen den TV Niederraunau einen positiveren Ausgang. Doch trotz phasenweise ansehnlichen Handballspiels musste man die Punkte den Gästen mit ins Gepäck geben und verlor die Begegnung mit 29:32. Langsam aber stet muss man sich umsehen, um nicht die letzte Chance auf den Verbleib im Oberhaus des Bezirks Schwabens zu verspielen.

Direkt nach dem Anpfiff konnten die Zuschauer erkennen, dass sich dieses Spiel zugunsten beider Mannschaften entwickeln konnte, da kein Team sich bedeutend absetzen konnte. Nach zehn Minuten befanden sich die Augsburger Jungs mit 7:5 dank zahlreicher Tore von Marek Hustý in Front, aber diese Führung wurde sogleich von den Gästen egalisiert, somit konnte man wenig später eine Zwei-Tore-Führung für den TV Niederraunau von der Anzeigentafel ablesen. Das Abwehrverhalten der 1871er war zu diesem Zeitpunkt desaströs was sich darin äußerte, dass die Rückraumschützen nahezu bis an die 9m-Linie herangelangen konnten, ohne jegliche körperliche Gegenwehr zu spüren und ungehindert einnetzen konnten. Nachdem man selbst im Angriff mehrere hochkarätige Chancen nicht nutzen konnte, spielte sich das Team von Gäste-Coach Bernd Maisch bis zur Halbzeitpause durch durchdachte Spielzüge einen Vorsprung von drei Toren heraus. Beim Spielstand von 13:16 wurden die Seiten gewechselt.

Wie bereits in den vorhergehenden Matches redete
Trainer Lubos Urban seinen Männern Mut zu und verlangte ein engagiertes und körperbetonteres Defensivspiel. Offenbar bekamen seine Spieler dies jedoch nicht zu hören, denn in der Verteidigung war direkt nach Wiederanpfiff kaum Veränderung erkennbar. Die Passivität wurde sogleich bestraft und der Gegner konnte in der 31. Minute den ersten Abstand von fünf Toren herstellen, welcher von den Augsburger Jungs immerhin konstant gehalten werden konnte. Ein letztes Aufbäumen, gestützt auf eine aggressivere Deckung mit Youngster Lucas Schubert an der Spitze der 5:1-Abwehr, brachte die Heimmannschaft in der 41. Spielminute erstmals wieder auf nur zwei Tore heran. Infolgedessen reagierte der TV Niederraunau und variierte seine Angriffstaktik und es war schnell wieder ein komfortabler Vorsprung von sechs Toren herausgespielt. Eine Viertel Stunde vor Ende der Partie besannen sich die Augsburger Jungs endlich dazu auch in der Offensive wieder Gas zu geben und man kämpfte sich Tor um Tor heran, sodass man nach 52 Minuten wieder in Schlagdistanz gelangen konnte. Die Zwei-Minuten-Zeitstrafe gegen die Gäste konnten die Lubos-Schützlinge abermals nicht zu ihren Gunsten nutzen und man musste in Überzahl den wohl entscheidenden Treffer zum 28:30 hinnehmen. Es gelang nicht Torhüter Christian Väth zu entlasten, obwohl dieser aufgrund des verletzungsbedingten Ausfalls von Dominik Späth die Begegnung alleine bestreiten musste und mit zahlreichen Paraden seine Vorderleute immer wieder im Spiel hielt. Das Kräftemessen der beiden Teams endete mit 29:32 zugunsten der Gäste aus Niederraunau. Erfreulich aus Trainersicht war, dass sich endlich auch die Außenspieler wieder erfolgreicher in die Torschützenliste eintragen konnten, um so den torgefährlichsten Spieler im Rückraum Marek Hustý (11 Tore) zu entlasten und das Spiel unberechenbarer für den Gegner zu gestalten.

Durch diese erneute Niederlage wird das Fahrwasser für die Augsburger Jungs nun bedrohlich seicht und es müssen unbedingt Punkte aus den noch verbleibenden Partien geholt werden, um nicht den Gang in die Bezirksliga Schwaben antreten zu müssen. Dass dies kein leichtes Unterfangen werden wird, dürfte jedem, der den bisherigen Saisonverlauf verfolgt hat, einleuchten. Das nächste Kellerduell findet am Samstag, den 27.01.2018 beim VSC Donauwörth statt gegen den man im Hinspiel 19:22 unterlegen war.

Für den TSV 1871 Augsburg spielten:

Väth (Tor), Kranz, Schubert (1), Brodmann (1), Kasten (6), Voit (4), Koppe M. (2), Adolph (1), Reisner, Bossauer, Feistle (3), Hustý (11/2).

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PSV Augsburg – TSV 1871 Augsburg II 16:20 (8:7)

TSV 1871 Augsburg Handball Herren II

Zweiter (dritter) Saisonsieg für die Zweite!

Die Voraussetzungen für diese Partie am Samstag, 20.01.2018, waren nicht gerade gut: Die Zweite bekam gerade so eben eine Mannschaft zusammen, sodass lediglich ein Auswechselspieler zur Verfügung stand. Der Rückraum hatte in dieser Formation noch nie zusammengespielt, und die Heimmannschaft PSV war sichtlich motiviert, ihren ersten Saisonsieg einzufahren.

Dennoch ging es für die Zweite von 1871 gut los: Jan Kandzora warf zwei schnelle Tore, Manfred Fröhlich gelang es, einen Rückhandwurf im gegnerischen Tor unterzubringen – und schon stand es nach vier Minuten 3:0 aus Sicht der Zweiten. Es fing gut an, doch so ging es nicht weiter. Stattdessen kam nun der PSV zum Zug, während 1871 im Angriff zunehmend hilfloser agierte. In der 24.Minute ging die Heimmannschaft erstmals mit 6:5 in Führung. Routinier Alexander Fischer hielt stets dagegen, doch zu diesem Zeitpunkt des Spiels sah es für die 1871er nicht unbedingt nach einem glücklichen Ende aus. Dass es für die zweite Garde der Tigers mit nur einem Tor Rückstand in die Halbzeit ging, war letztlich vor allem Torhüter Udo Kasten zu verdanken, der das ganze Spiel über ein sicherer Rückhalt für das Team war und diverse freie Würfe und Gegenstöße großartig parierte.

In der zweiten Halbzeit bot sich nun den Zuschauern dann endlich wieder ein anderes Bild. In der Abwehr standen die Tigers nun wieder kompakter, im Angriff stellte man um und spielte nun mit zwei Kreisläufern – ein Mittel, das sich bezahlt machte. Der Rückraum der 1871er konnte so mehrere einfache Tore erzielen, sodass die Mannschaft schnell einen Vorsprung von drei Toren heraus spielen konnte – den man bis zum Schluss nicht mehr hergab. Die beiden A-Jugendlichen Samuel Leitenmaier und Maximilian Buck fügten sich gut ins Team ein: Leitenmaier erzielte einige schöne Rückraumtore, und auch Buck zeigte vor allem im Abwehrmittelblock eine starke Leistung.

Am Ende hieß es 20:16 für die Zweite von 1871. Der offiziell zweite Saisonsieg – und eigentlich der dritte, wenn man das wegen einer formalen Lappalie aberkannte Spiel gegen Haunstetten dazuzählt.

Es spielten:
Kasten (Tor), Stadlmeier, Jonas Winkelbauer, Fischer (2), Kandzora (11/2), Fröhlich (2), Leitenmaier (4), Buck (1)

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