Im zweiten Spiel der noch jungen Saison konnten die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen einen nie gefährdeten 18:28 Auswärtssieg beim Aufsteiger aus Wertingen feiern. Nach dem unglücklichen Auftaktremis zuhause gegen den Lokalrivalen der TSG Augsburg konnte das Team damit die ersten Pluspunkte einfahren.
Die ersten 15 Minuten der Partie gehörten komplett der SG. Mit schönem Tempohandball und einfachen Kombinationen konnte man sich nahezu ohne Gegenwehr 1:6 vorarbeiten und zwang das Heimteam früh zu einem Timeout. Die zweite Viertelstunde des ersten Durchgangs war dann wieder geprägt von der bekannten Altlast des Teams, 10 Minuten lang konnte kein Tor erzielt werden während Wertingen immer wieder mit leichten Toren aufholen konnte und so doch noch gefährlich nahe zum 8:11 Pausenstand aufholte.
Zum Halbzeittee mahnte Coach Klement das Team an, die Konzentration in Durchgang zwei wieder hochzufahren und vor allem angriffstechnisch mehr Taktik auf die Platte zu bringen. Mit der Abwehrleistung konnte das Team zufrieden sein, lediglich die zu vermeidbaren 2 Minuten Fouls Seitens der SG hätten zu diesem Zeitpunkt noch dezenter ausfallen dürfen. Mit voller Motivation und dem Willen, zwei Punkte mit nach Hause zu nehmen, trat die erfahrene Gastmannschaft dann in Durchgang zwei auf, kam aufgrund von Manndeckung immer wieder zu einfachen Rückraumtoren und zeigte sich auch auf den Flügelpositionen treffsicher.
Insgesamt eine gute und solide Teamleistung, mit denen sich auch in den folgenden Partien gegen die größeren Ligakonkurrenten wie Göggingen oder Lauingen mit breiter Brust zeigen kann. Die nächste Partie steht unter der Woche an. Am Dienstag, den 14. Oktober geht es für das Team auswärts zu einem verschobenen Spiel beim TSV Göggingen. Anpfiff in der Anton-Bezler-Halle beginnt um 20:30 Uhr.
Für die SG spielten: Sailer und Linck (Tor), Anderl, Dobberstein, Karacic (1), Schmidtmann (1), Schmatkow (2), Schröder (5), Lieder, Kratzer (6), Arens (3), Zeilinger (6), Ahmetovic (4)
SG-Damen lassen Auftaktsieg in letzter Sekunde liegen
Am Samstagabend, den 27.09.2025, stand für die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen der Saisonauftakt in eigener Halle an. Gegner war die TSG Augsburg, die in der TSV 1871 Augsburg Halle zum Derby antrat. Bereits zuvor hatten die Herren II der SG mit einem Sieg für beste Stimmung gesorgt – nun wollten die Damen nachlegen. Nach 60 spannenden Minuten endete das Spiel jedoch mit einem 31:31-Unentschieden. Ein Ergebnis, das sich für die Gastgeberinnen mehr, wie eine Niederlage anfühlte – denn eigentlich hätte die SG dieses Spiel für sich entscheiden müssen.
Die SG startete konzentriert und druckvoll in die Partie. Bereits nach drei Minuten führten die Gastgeberinnen durch Treffer von Karacic und Ahmetovic mit 2:0. Zwar kam die TSG schnell zum Anschluss, doch die SG behielt die Oberhand. Bis zur 9. Spielminute zog man auf 6:2 davon und setzte die Gäste mit einer aggressiven Abwehr und konzentrierten Angriffen unter Druck.
Auch eine Auszeit der TSG konnte den Spielfluss der SG nicht stoppen. Karacic, Arens und Ahmetovic trugen mit schönen Treffern zur 9:6-Führung bei. Im weiteren Verlauf fanden die Gäste zwar besser ins Spiel, doch die SG antwortete immer wieder mit wichtigen Toren. Zur Halbzeit stand es 17:14 für die SG. Ein Zwischenstand, der die Überlegenheit der Gastgeberinnen erahnen ließ, auch wenn man zahlreiche Chancen ungenutzt ließ.
Nach dem Seitenwechsel setzten die Gastgeberinnen zunächst an ihre starke erste Hälfte an und konnte ihre Führung behaupten und zwischenzeitlich auf 26:23 ausbauen (49. Minute). In dieser Phase sah es so aus, als könnte die SG die Partie nach Hause bringen.
Doch in den letzten zehn Minuten kippte das Spielgeschehen. Mehrere ausgelassene Chancen spielten der TSG in die Karten. Diese kämpfte sich Tor um Tor heran, während die SG ihre gewohnte Konsequenz im Abschluss vermissen ließ. Zwar erzielte Lisa Schröder in der 58. Minute noch das 31:29, doch die Gäste gaben nicht auf und schafften kurz vor Schluss den bitteren 31:31-Ausgleich.
Die Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen zeigten über weite Strecken eine starke Leistung, die eigentlich zu einem Sieg hätte reichen müssen. Umso ärgerlicher war der Ausgleich in den letzten Sekunden. Dennoch bewies die Mannschaft Kampfgeist und Moral. Für die kommenden Wochen gilt es nun, gezielt an der Chancenverwertung zu arbeiten. Denn schon im nächsten Spiel wartet mit dem TSV Wertingen ein Gegner, der der SG alles abverlangen wird.
Damen beenden Saison mit starker Leistung gegen Tabellenzweiten
Nach der letzten erfolgreichen Auswärtspartie standen unsere Damen letzten Samstag vor eigenem Publikum gegen den TV Gundelfingen auf der Platte. Da es sich um das letzte Spiel der Saison handelte, wollte man noch einmal zeigen, was man aus sich herausholen kann.
Dies war in der ersten Spielhälfte jedoch eine zähe Angelegenheit. Es wollte den SG-Ladies kein richtiger Spielfluss gelingen. Einige Fehlwürfe und andere technische Ungenauigkeiten führten zu unglücklichen Ballverlusten, welche die Gäste für sich nutzten. Auch in der Defensive war man nicht achtsam genug und konnte die Damen aus Gundelfingen schwierig stoppen.
Erst in der zehnten Minute erzielten die Gastgeberinnen das erste Tor. Für jedes solches musste hart gekämpft werden. Mit einem Rückstand von sieben Toren ging es dann in die Pause. Nun hieß es „Alles auf Anfang und Gas geben“.
Und das setzten unsere Damen super um. Sie legten eine 360 Grad-Drehung hin und legten drei Schippen drauf. Viel mehr sah man nun den Willen, hier eine gute Leistung als Abschluss hinzulegen. Im Angriff wurde ein hohes Tempo an den Tag gelegt und die oftmals freie Kreisspielerin wurde vom Rückraum gesehen und angespielt. Außerdem suchte man viel mehr die Lücken in der gegnerischen Abwehr und brach entweder erfolgreich durch oder holte einen Siebenmeterwurf heraus. In der Abwehr war man den einen Schritt schneller und unterstützte sich gegenseitig um einiges besser. Diese Veränderungen wurden belohnt und die SG-lerinnen erarbeiteten sich eine starke Aufholjagd. Um dem Tabellenzweiten einen Punkt zu nehmen, hat es leider am Ende knapp nicht gereicht, aber diese super Leistung verdient hohen Respekt, die SG-Damen können sehr stolz auf sich sein!
Somit schließen wir die Saison trotz einigen verletzten Spielerinnen im soliden Mittelfeld ab. Wir freuen uns jetzt schon auf die nächste Saison, in der bestimmt noch mehr drin ist!
Am vergangenen Sonntag zeigte die SG eine sehr starke Mannschaftsleistung und konnte so das Spiel gegen die TSG Augsburg – den Tabellendritten – klar für sich entscheiden.
Die SG-Damen starteten hoch motiviert in die Partie. Dennoch gelang es zu Beginn noch nicht so recht, sich deutlich abzusetzen. Immer wieder schlossen die Damen der TSG auf, da die Außen zu häufig zum erfolgreichen Torabschluss kamen und die Anspiele zum Kreis nicht konsequent unterbunden werden konnten. Des Öfteren führten gerade diese erfolgreichen Pässe zu 7-Metern, von denen die TSG im gesamten Spiel jedoch keinen verwandeln konnte. Nach einem Time-Out in der 19.Minute, in dem sich die SG-Damen gegenseitig motivierten und auch von Seiten der Trainer Zuspruch und hilfreiche Tipps erhielten, verhalfen zwei verwandelte 7-Meter der SG schließlich zu einem Abstand von fünf Toren (10:5).
Dieser Abstand konnte im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit jedoch leider nicht durchweg aufrecht erhalten werden. Allerdings schaffte es die SG, die Damen der TSG bis zur Pause nie näher als bis auf zwei Tore herankommen zu lassen.
In der Halbzeitpause wurden die eigenen Schwachstellen, aber auch die eigenen Erfolge, die sich in der ersten Halbzeit gezeigt hatten, noch einmal reflektiert. Dies half einerseits, die Stimmung hoch zu halten und andererseits Wege zu erarbeiten, um die Fehler aus der ersten Hälfte im Rest der Partie zu vermeiden.
So gelang es den SG-Damen in der zweiten Halbzeit, die besprochenen Spielzüge und auch Absprachen bezüglich des Abwehrverhaltens umzusetzen, sodass – auch durch das konsequente Ausnutzen von Überzahlsituationen – in der 42.Minute schließlich ein 9-Tore-Abstand herausgearbeitet werden konnte. Leider folgten im weiteren Verlauf auch auf Seiten der SG noch drei Zeitstrafen. Diese Zeitstrafen und auch das Nachlassen von Kraft und Konzentration trugen schließlich dazu bei, dass die TSG noch einmal auf ein 32:28 verkürzen konnte. Doch obwohl der deutliche Abstand nicht bis zum Ende des Spiels gehalten werden konnte, so zeigten die SG-Damen an diesem Sonntag ihren Teamgeist und ihr Können, was mit zwei Punkten belohnt wurde.
Für die SG spielten: Kotas (Tor), Birk, Dobberstein (1), Ahmetovic (9), Debor (6), Karacic (2), Bota, Schmidtmann (5), Linke (7), Schröder (3), Lieder
Sonntagsspiele und die SG-lerinnen – eigentlich nicht die beste Kombination, zumindest zeigten das die vergangenen Erfahrungen. Dieses Mal war es anders und die Damen konnten nach einer Achterbahnfahrt zwei bedeutende Punkte mit nach Hause nehmen.
In der ersten Halbzeit mussten unsere Damen erst einmal ins Spiel finden. Es zeigte sich ein unnötiges Kopf-an-Kopf-Rennen, weil man im Angriff zwar schöne Sachen herausspielte, aber das Tor zu häufig verfehlte. Auch die Meitingerinnen ließen nicht nach und konnten ihre gefährlichste Spielerin oft in Szene setzen. Das machte deutlich, dass die Gäste eine stabilere Abwehr aufstellen müssen. In einigen Momenten trauten sich die SG-Damen etwas und es wurden Würfe aus der zweiten Reihe getätigt. So ganz gelang es aber nicht, sich bezüglich des Punktestands abzusetzen, dafür gab es zu viele einfache Tore der Gastgeberinnen.
Während des Pausentees appellierte Coach Fischer nochmals an die Basis in der Abwehr und die Chancenverwertung. Auch Ruhe solle man mehr in Spiel bringen.
Der Start der zweiten Spielhälfte zeigte, dass die Damen die bisherige Leistung so nicht auf sich sitzen lassen wollten. Es gab mehr Tempo im Angriff und es wurde mit mehr Köpfchen gespielt. Die oft freistehenden Kreisspielerinnen wurden nun auch endlich ein paar Mal gesehen. In der Abwehr war man schneller auf den Beinen, jedoch gab es einige ärgerliche Rückraumwürfe auf Seiten Meitingens. Gegen Ende gelang es 1871, sich nun doch einen Vorsprung zu verschaffen, der nicht mehr hergegeben werden wollte. Ein wichtiger Sieg sowie zwei Punkte für das Selbstbewusstsein unserer Damen!
Zwei harte Partien stehen uns noch bevor. Hier gilt es nochmal, die Zähne zusammenzubeißen. Kommenden Sonntag sind wir zu Gast bei der TSG, wo wir auf eine bessere Leistung als im Hinspiel hoffen. Anpfiff ist um 16:00 Uhr in der Schillstraße 109 in Augsburg.
Am Samstagabend standen die SG-Damen in eigener Halle den Schwabmünchnerinnen gegenüber. Leider gelang es nicht, genug dagegenzuhalten und man musste schweren Herzens zwei Punkte hergeben.
Ein weiteres Spiel mit kleinem Kader – die Kämpferinnen der SG-Ladies, die tapfer die Stellung halten, mussten erneut alle Kräfte zusammennehmen, um sämtliche Ausfälle in der Mannschaft auszugleichen. Der Stimmung im Team merkte man diese Tatsache vorerst nicht an, doch nach Anpfiff der Partie fanden die Gastgeberinnen nicht wirklich ins Spiel und ließen die Schwabmünchnerinnen in ihrem schnellen Spiel gut aussehen und sich stets mit bis zu drei Toren absetzen. Besonders schade war, dass unsere Damen sich für gute Abwehrleistungen im Angriff nicht belohnten, sondern sehr schnell den Abschluss suchten, der häufig in die Hände der Torhüterin oder am Tor vorbei erfolgte. So war es notwendig, immer wieder schnell in die Abwehr zurückzukehren, was wahnsinnig viel Kraft und Ausdauer kostete.
Die Trefferquote der Siebenmeter-Würfe war super und auch gelang es der Heimmannschaft, einige schöne Rückraumwürfe zu verwandeln, von den Außenpositionen abzuschließen und ab und an die Kreisspielerinnen zu sehen. Doch leider legten die Gäste mit ihren vielen Auswechslerinnen ein hohes Tempo an den Tag, mit dem man nur schwer mithalten konnte. Zu unserem Glück passierten dem TSV Schwabmünchen auch viele technische Fehler und auch unsere zwei Torfrauen erkämpften einige wichtige Bälle.
In der zweiten Halbzeit und vor allem im letztem Spieldrittel ging nochmal ein Ruck durch die Mannschaft und die Ladies zeigten ordentlich Power. Die Abwehr schob zuverlässiger und stand stabiler, im Angriff traute man sich mehr. Diesen Schalter gilt es beim nächsten Mal früher umzulegen. Auch wenn es dieses Mal nicht gereicht hat, ist es das Wichtigste, dass nun auf keinen Fall der Kopf in den Sand gesteckt wird.
Wir wollen die Saison so souverän es geht zu Ende bringen. Unterstützung der Fans macht sehr viel aus, deshalb freuen wir uns über jede Begleitung am nächsten Sonntag zum Auswärtsspiel gegen den TSV Meitingen um 18:15.
SG-Damen verlieren trotz starkem Auftakt gegen die HSG Lauingen-Wittislingen
Mit großen Ambitionen reisten unsere SG-Damen am Samstagabend nach Wittislingen. Anfangs startete die SG gut in die Partie und nutzte die anfänglichen Unsicherheiten der Gastgeberinnen konsequent aus. Bereits nach wenigen Minuten konnten sich die SG-Damen mit einem 6:2 absetzen und zeigten sowohl im Angriff als auch in der Defensive eine engagierte Leistung.
Ab der 8. Minute fand die HSG jedoch besser ins Spiel, durch ein schnelleres Angriffsspiel gelang es den Gastgeberinnen aufzuholen. Bis zur Halbzeit konnte die SG das Tempo nicht mehr mitgehen und lag zur Pause knapp mit 12:14 im Rückstand.
Nach Wiederanpfiff versuchten die SG-Damen, an die starke Anfangsphase anzuknüpfen, jedoch blieben die Gastgeberinnen dominant. Während die SG Schwierigkeiten damit hatte, Lücken in der Defensive der Gegner zu finden, setzte sich die HSG weiter ab.
Obwohl die SG bis zum Schluss kämpfte, fand sie kein Mittel gegen die Abwehr und das schnelle Angriffsspiel der Gastgeberinnen. Am Ende stand eine 21:33-Niederlage, die das Spiel trotz eines vielversprechenden Starts hinnehmen musste. Nun gilt es, die positiven Ansätze der Anfangsphase mitzunehmen und an den Schwachstellen zu arbeiten, um in den kommenden Partien wieder, trotz ausgedünntem Kader, erfolgreich zu sein.
Für die SG spielten: Kotas (Tor), Birk, Dobberstein (1), Ahmetovic (9), Karacic (1), Schmidtmann (1), Linke (4), Schmatkow (2), Schröder (4)
Knappe Niederlage gegen den aktuellen Tabellenführer
Auch am vergangenen Samstag musste die SG erneut – vor allem mit Blick auf den Rückraum – mit einem verletzungsbedingt sehr ausgedünnten Kader antreten.
Dennoch starteten die SG-Damen hochmotiviert in die Partie, sodass sie nach den ersten zehn Minuten noch mit einem Tor in Führung lagen (4:3). Auch in den folgenden fünf Minuten konnten sich die Damen des VfL Günzburg zunächst nicht klar absetzen. Allerdings zeigte sich in der zweiten Hälfte der ersten Halbzeit dann, dass es den SG-Damen schwer fiel, das hohe Tempo – besonders in der Rückwärtsbewegung – mitzuhalten. So folgte auf jedes im Angriff hart erkämpfte Tor ein zu einfaches Gegentor mittels schneller Mitte, sodass die SG zum Pausenpfiff schließlich mit acht Toren Differenz in die Kabine gehen musste (11:19).
In der Halbzeitpause motivierte Alexander Fischer die SG-Damen in der Kabine dann erneut dazu, nicht aufzugeben und gab einige taktische Tipps und Hinweise zum Abwehrspiel in der zweiten Halbzeit. Ziel war es, die zweite Halbzeit für sich zu entscheiden.
Leider gelang es trotz aller Bemühungen der SG-Damen dennoch zunächst nicht, den Abstand merklich zu verkürzen. Erst nach 16 Minuten konnte die SG mit einem weiteren 7-Meter-Tor aufschließen (19:23). Auch zwei weitere Zeitstrafen innerhalb der folgenden vier Minuten brachten die SG-Damen nicht dazu, aufzugeben. Obwohl es den Damen des VfL Günzburg in dieser Zeit dann noch einmal gelang, den Abstand auf sechs Tore zu vergrößern (22:28), hielt das die SG jedoch nicht davon ab, als Team bis zum Schluss um jedes Tor zu kämpfen. Belohnt wurde der Kampfgeist damit, dass der VfL Günzburg eine halbe Minute vor dem Schlusspfiff schließlich mit nun nur noch zwei Toren in Führung lag (30:32).
Auch wenn die SG-Damen das Spiel nicht mehr wenden konnten, so zeigte das gesamte Team gegen den aktuellen Tabellenführer insgesamt eine starke Mannschaftsleistung. Denn immerhin konnte die SG die zweite Halbzeit für sich entscheiden und fünf Tore mehr erzielen als die Gäste!
Für die SG spielten: Kotas (Tor), Birk, Dobberstein, Ahmetovic (8), Debor (4), Karacic (1), Bota, Linck (Tor), Schmidtmann (5), Linke (2), Schmatkow (1), Schröder (9)
Am Sonntag ging es für unsere Damen zum zweiten Spiel des Jahres, erneut auswärts. Für die Mitnahme der zwei Punkte hat es leider nicht gereicht.
Der Start der Partie verlief auf Seiten der SG-lerinnen eher unkonzentriert, was die Gastgeberinnen bis zu einem 6:1 zu ihren Gunsten nutzen konnten. Zwar gelang der ein oder andere erfolgreiche Torabschluss, jedoch vollständig präsent zeigten sich die SG-Ladies nicht. Dies war sehr unnötig, vor allem weil die Haunstetterinnen auch nicht mit schönem Angriffsspiel glänzten, sondern den Ball hin und her liefen lassen, bis eine der Außenspielerinnen frei war, oder aus dem Rückraum geworfen wurde. Technische und auch Entscheidungsfehler führten leider dazu, dass unsere Damen sich nicht zur Führung durchringen konnten.
Während des Pausentees bot sich die Möglichkeit, sich zu konzentrieren und vor allem den Willen sichtbarer zu machen.
Der Beginn der zweiten Halbzeit sah noch etwas holprig aus, doch im letzten Drittel schien sich ein Schalter in den Köpfen der Gäste umzulegen. Sowohl wurden Lücken mehr gesucht als auch Würfe von hinten selbstbewusster verwandelt. Diesen drive nahmen die SG-Damen bis zum 24:21 mit. Leider verlor man diesen wieder und auch in der Defensive wurde man leider zu passiv und teilweise zu langsam auf den Beinen. Die gedämpfte Stimmung nahm ihren Höhepunkt, als eine der Gastgeberinnen im freien Wurf das Gesicht der SG-Torhüterin traf und nicht entschuldigend, sondern lachend das Feld verließ. Wir hoffen, in Zukunft auf solche unsportlichen Gesten verzichten zu können.
Leider reichte die Gesamtleistung unserer Damen nicht aus und man ließ mit einem Endstand von 28:23 zwei Punkte in Haunstetten. Das nächste Mal gilt es dann, von Anfang an präsent zu sein und nicht erst im Laufe der zweiten Spielhälfte zu zeigen, was in uns steckt. Das wird im nächsten Spiel gegen den Erstplatzierten umso wichtiger. Unterstützung in der eigenen Halle hilft dabei sehr. Also seid gerne dabei am 08.02. um 17:30 Uhr im Meierweg.
Heimsieg beim letzten Spiel dieses Jahres gegen den TSV Meitingen
Am vergangenen Samstag konnten unsere Damen der SG 1871 Augsburg/Gersthofen trotz einer sehr ausgedünnten Bank das letzte Spiel dieses Jahres gegen den TSV Meitingen in der eigenen Halle im Meierweg mit 35:22 klar für sich entscheiden.
Die SG-Damen starteten mit dem Willen in dieses Spiel, die zwei Punkte in Augsburg zu halten. Dennoch gelang es der SG zunächst nicht, sich deutlich abzusetzen, da es die Gegnerinnen immer wieder schafften, den Kreis anzuspielen, der dann zum Abschluss kam oder auch über Außen zum Wurf zu kommen. Besonders im Angriff tat sich die SG zunächst teilweise schwer, sich durchzusetzen und einfache Tore zu erzielen, sodass die Gegnerinnen bis zur 18.Minuten mithalten konnten.
Doch die SG-Damen kamen immer mehr ins Spiel und konnten mit einer kompakten Abwehr des Öfteren dafür sorgen, dass die Gegnerinnen auf Grund eines angezeigten Zeitspiels unter Druck gerieten. Auch im Angriff gelang es der SG immer häufiger, sich entweder in Einzelaktionen oder mit Hilfe von Spielzügen zum Kreis durchzukämpfen. Die zu späten Reaktion der Damen des TSV Meitingen wurden in der ersten Halbzeit insgesamt gleich dreimal mit Zeitstrafen geahndet. In Überzahl konnte die SG dann mit einem 7-Tore-Vorsprung (16:9) in die Halbzeitpause gehen.
Trotz der überschaubaren Auswechselmöglichkeiten wollten die SG-Damen unbedingt vermeiden, dass sie – wie im Spiel in der vergangenen Woche – ihren erarbeiteten Vorsprung in der zweiten Halbzeit wieder verloren. So wurde in der Abwehr konsequent verschoben, was auch mit dem ein oder anderen Ballgewinn belohnt wurde, der für ein schnelles Gegenstoßtor genutzt werden konnte. Die Unterstützung auf der Bank half den SG-Damen dabei, bis zum Schluss um jedes Tor zu kämpfen, sodass die beiden Punkte bei einem Endstand von 35:20 in Augsburg blieben. Amela Ahmetovic bewies heute nicht nur mit ihren fünf verwandelten Siebenmetern, sondern auch mit ihren 12 Feldtoren, dass sie zu Recht aktuell die Bestenliste der Beziksoberliga der Frauen anführt.
Für die SG spielten: Kotas (Tor), Birk (2), Dobberstein (1), Kranz (1), Ahmetovic (17), Debor (4), Karacic, Bota, Linck (Tor), Schmidtmann (3), Linke (5), Schmatkow (2)