Am Sonntag, den 09.12.2018, traten die 1871-Damen die weite Fahrt zum Duell gegen den TSV Niederraunau an. Nach 60 Minuten Spielzeit mussten sich die Mädels mit einem Endstand von 28:17 gegen den Tabellenvierten erneut geschlagen geben.
Zu Beginn der Partie traten die Augsburger Mädels motiviert aufs Spielfeld, denn die Serie der Niederlagen wollte endlich einmal durchbrochen werden. Die gesamte erste Halbzeit über zeigte man wie bereits in den vergangenen Spielen, dass man durchaus mit den Gastgeberinnen mithalten konnte. Zwar machte die offensive 5:1-Abwehr den 1871-Mädels zunächst deutlich zu schaffen, doch es gelang immer wieder eine Lücke im Abwehrbund der Niederraunauer zu finden und zu nutzen. Im Angriff haderte man oft mit den souverän gespielten Auslösehandlungen der Heimmannschaft, konnte aber auch einige Chancen vereiteln. Bis zum Abpfiff der ersten Hälfte blieb es spannend, wobei die Gastgeberinnen jedoch immer die Oberhand behielten. Mit einem Zwischenstand von 12:11 war dieses Spiel bis dahin noch vollkommen offen.
Während der Halbzeitpause wollte es nicht so recht gelingen die Motivation hoch zu halten und den Kampfgeist zu wecken und so kehrte das Team sichtlich verunsichert auf das Spielfeld zurück. Diese Unsicherheit nutzte die Mannschaft des TSV Niederraunau umgehend und netzte fast ausschließlich über die rechte Rückraumposition ein ums andere Mal ein. Somit stand bis zur zehnten gespielten Minute der zweiten Hälfte ein Zehn-Tore-Rückstand für die 1871-Mädels auf der Anzeigentafel, ohne, dass man auch nur einen Treffer auf der Gegenseite erzielen konnte. Warum man kein probates Gegenmittel gegen Annika Ruchti vom TSV Niederraunau fand, die den Ball ganze elf Mal im Tor der Augsburgerinnen unterbrachte, bleibt noch zu klären. Dank dieser, tatsächlich schlecht gespielten, zweiten Halbzeit, musste das Team des TSV 1871 mit 28:17 eine weitere verdiente, jedoch in dieser Höhe unnötige, Niederlage einstecken.
Bevor die Mädels in die Weihnachtspause starten, geht es gegen den TSV Neusäß am kommenden Wochenende, 16.12.2018, um 15:00 Uhr in der eigenen Halle noch einmal auf das Spielfeld. Bis dahin bleibt wohl nur die Hoffnung auf ein Weihnachtswunder.
Am Sonntag, den 02.12.2018, standen die 1871-Damen wieder auf dem heimischen Parkett und hofften gegen den direkten Tabellennachbarn TSG Augsburg II endlich die langersehnten ersten Punkte der Saison einfahren zu können. Diese Hoffnung musste letzten Endes bei einem Endstand von 13:18 nach einem Spiel, das diesen Namen nahezu nicht verdient, begraben werden.
Nachdem man in den vergangenen beiden Begegnungen mit deutlich stärkeren Gegnern lange Zeit mithalten konnte, sollte man einen solchen Rückschritt wie an diesem Tag eigentlich nicht für möglich halten. Bereits in den ersten Minuten schien es, als ob sich die 1871-Damen von den zähen und langsamen Angriffen der TSGler einschläfern ließen, denn mindestens ebenso schleppend trug man anschließend seine eigenen Angriffe vor. Egal wie sehr sich die Gastgeberinnen dagegen wehrten, es wollte einfach nicht gelingen das notwendige Feuer in die Partie zu bringen. So ließ man die Gäste des TSG Augsburg II zwar nicht davonziehen, lief aber kontinuierlich einem knappen Rückstand hinterher. Mit einem Zwischenstand von 9:11 ging man in die Kabinen.
Dem Team war klar, dass man sich der lethargischen Spielweise der Gäste nicht mehr anpassen durfte und so ging man zumindest mit einem Funken Motivation in die zweite Spielhälfte. Doch das Bild, das sich den Zuschauern bot ähnelte durchweg dem der ersten Halbzeit. Und so endete das Spiel mit einem 13:18 und der Vermutung, das auf dieses Spielniveau wohl keines der beiden Teams wirklich stolz sein kann.
Für die Damen geht es kommende Woche auswärts gegen den TSV Niederraunau wieder zur Sache. Hier hoffen die Mädels auch wieder die Leidenschaft der letzten Partien aufleben lassen zu können.
Nach den ersten zwei zurecht verlorenen Begegnungen hatte man im letzten Spiel gegen den TSV Schwabmünchen seinen Kampfgeist endlich wiedergefunden und wollte diesen nun auch am 18.11.18 mit nach Donauwörth nehmen. Nach einer spannenden ersten Halbzeit mussten sich die Damen jedoch leider erneut höher als verdient mit 31:23 gegen die Heimmannschaft geschlagen geben.
Mit einer gut besetzten Bank, auf der allerdings immer noch einige Verletzte aushelfen mussten, startete man in diese Partie. Als Absteiger der letzten Saison sollte das Team des VSC Donauwörth eine Herausforderung für die 1871erinnen werden. Nachdem man in den letzten Spielen eine deutliche Unterbesetzung auf den Rückraumpositionen hinnehmen musste, war es dieses Mal endlich wieder möglich diese zwei Posten stark zu besetzen. Mit Druck von beiden Seiten erspielten sich die 1871-Damen so ein Tor nach dem anderen. Im Gegenzug war man in der Abwehr gerade anfangs überrascht über das schnelle Anspiel der Gastgeberinnen und musste so einige leichte Tore hinnehmen. Über die gesamte erste Halbzeit konnte man hier jedoch von einem Spiel auf Augenhöhe sprechen, in welchem es die TSV Damen ihren Gegnern nicht ermöglichten davonzuziehen. Noch in der 30. Minute gelang den Augsburgern abermals der Anschlusstreffer zum 14:13. Mit einem knappen Rückstand von 15:13 verabschiedete man sich zur Pause in die Kabinen.
Der Kampfgeist der Mädels war geweckt und die ersten Punkte der Saison schienen realistisch, dennoch war die Erschöpfung den Spielerinnen deutlich anzusehen. Mit dem Vorsatz noch einmal alles aus sich herauszuholen ging es in die zweite Spielhälfte. Doch während das Team des VSC Donauwörth noch eine Schippe drauf legte, hatten unsere Mädels von da an das Nachsehen. Durch die schwindenden Kräfte wurde man zusehends unkonzentriert und leistete sich einige technische Fehler, die die Gastgeberinnen durch leichte Tempogegenstoß-Tore ahndeten. Auch im Abschluss auf das gegnerische Tor wollte nun weniger gelingen, was dazu führte, dass die Donauwörtherinnen sich nun doch schnell einen deutlichen Vorsprung herausspielen konnten. Mit einem Endstand von 31:23 ließ man die Punkte gegen den anspruchsvollen Gegner aus Donauwörth bei der Heimmannschaft.
Dass auch dieser Gegner bezwingbar gewesen wäre, motiviert die 1871-Mädels für ihr nächstes Spiel gegen die TSG Augsburg II am 02.12.2018 in der eigenen Halle. Gegen den direkten Tabellennachbarn gilt es auf jeden Fall zu punkten. Die Damen freuen sich auf zahlreiche Unterstützung.
Am Sonntag, den 11.11.2018, galt es für die Damen des TSV 1871 in heimischer Haller nach zwei herben Niederlagen sich gegen den aktuellen Tabellenführer aus Schwabmünchen zu beweisen. Trotz der immer noch andauernden Verletzungsmisere konnten die 1871-Damen zum ersten Mal mit einer voll besetzten Bank antreten. Das Ziel dieser Partie war für das Team klar: man wollte endlich einmal wieder richtigen Handball spielen und sich die zwei Punkte nicht so leicht abnehmen lassen.
Mit diesem Vorsatz starteten die Mädels in die ersten Minuten dieses Duells. Die Abwehr der Augsburger stand im Gegensatz zu den letzten Spielen deutlich solider und die Absprachen im Team stimmten. Dies machte es den Gästen aus Schwabmünchen schwer sich durchzusetzen. Gelang es den Schwabmünchnerinnen doch einmal die Abwehrfront zu überwinden erwies sich Sandra Stohrer im Tor als wichtige Stütze für das Team. Auch im Angriff trug man nun endlich keinen „Stand-Handball“ mehr vor, sondern bewegte sich auch ohne Ball und mit dem nötigen Druck auf die gegnerische Abwehr. Bis zum Ende der ersten Halbzeit gelang es dem Tabellenführer nicht sich klar abzusetzen. Mit einem Zwischenstand von 7:9 war die Partie noch vollkommen offen, als sich die Mannschaften in die Pause verabschiedeten.
Auch in der Pause war für die Mädels klar, aufgeben ist keine Option und genau so traten die 1871erinnen zur zweiten Hälfte wieder auf das Spielfeld. Egal wie sehr sich das Team des TSV Schwabmünchen II bemühte, die Gastgeberinnen wollten diese einfach nicht davonziehen lassen. Dank einer überragend aufgelegten Carola Debor und der kontinuierlichen Bewegung im Angriff erzielten die 1871-Damen in der 50. Minute sogar erneut den Anschlusstreffer zum 14:15. Erst in den letzten 10 Minuten verloren die Augsburgerinnen die Konzentration und vergaben einige gute Chancen im Angriff, wohingegen es den Gästen nun vermehrt gelang die Bälle im Tor des TSV 1871 zu platzieren. Mit einem Endstand von 15:22 fiel die Niederlage leider letztendlich höher aus, als es nötig und verdient gewesen wäre.
Festzuhalten bleibt, dass an diesem Tag eine gänzlich veränderte Mannschaft auf das Spielfeld getreten ist. Eine Mannschaft, die ihren Kampfgeist wiedergefunden hat und endlich wieder Handball spielte. Diese Partie sollte für die 1871-Damen nun die Basis für die weiteren Spiele werden. Am 18.11.2018 gilt es diese Leistung auswärts gegen den VSC Donauwörth abzurufen.
Auch am Sonntag, den 04.11.2018, mussten die Damen des TSV 1871 erneut in schwacher Besetzung die Fahrt nach Meitingen antreten. Nachdem man bereits aus der letzten Partie gegen Meitingen eine schwere Verletzung in Kauf nehmen musste, fühlte sich auch dieses Spiel wie ein Schicksalsschlag an. Mit einem katastrophalen Endstand von 26:7 trat man die Punkte an den TSV Meitingen ab.
Dass die 1871-Damen immer noch nicht in der Saison angekommen sind zeigte sich bereits in den ersten Aktionen dieses Spiels. Es mangelte an Abstimmung, Koordination, Selbstvertrauen und vor allem Leidenschaft. So standen nach knapp 20 Minuten Spielzeit ganze zwei Tore für den TSV 1871 Augsburg auf der Anzeigentafel. Die schlechten Pässe und die Unkonzentriertheit im Angriff ermöglichten es der Heimmannschaft immer wieder leichte Ballgewinne in Tore zu verwandeln. In die Halbzeitpause gingen die beiden Mannschaften mit einem Zwischenstand von 11: 4.
In der Kabine versuchten sich die Mädels noch einmal auf das Spiel einzustimmen und sich zu begeistern, doch das gelang nur bedingt. Sichtlich bemüht versuchte sich das Team auch ohne Ball zu bewegen, um die Abwehr durcheinander zu wirbeln, doch zu oft scheiterten die Bemühungen wiederholt an schlechten Pässen. Als es dann noch zu einem furchtbaren Zusammenstoß zwischen zwei Spielerinnen beider Mannschaften kam, überschattete dies zusätzlich den weiteren Spielverlauf. Die betroffenen Spielerinnen mussten im Krankenhaus ärztlich versorgt werden. Leider schaffte es die Mannschaft aus Augsburg danach nicht mehr einen letzten Rest Konzentration zu finden, wodurch das Spiel verdientermaßen mit 26:7 beendet wurde.
Nachdem viele neue Spielerinnen zum Team hinzugestoßen sind und einige erfahrene Spielerinnen verletzungsbedingt immer noch ausfallen, muss es den Damen endlich gelingen zusammenzufinden, ihre Leidenschaft aufs Spielfeld zurückzubringen und vor allem neue Verletzungen zu vermeiden.
Wir wünschen den verletzten Spielerinnen beider Teams eine gute und schnelle Genesung!
Die nächste Chance eine bessere Performance abzuliefern bietet sich am kommenden Sonntag, den 11.11.2018, gegen den TSV Schwabmünchen. Angesichts der nach den zusätzlichen Verletzungen noch angespannteren Personalsituation, dürfte auch dieses Spiel kein Spaziergang werden.
Am 28.10. starteten nun endlich auch unsere 1871-Damen mit reichlich Verspätung in die neue Saison und begrüßten den TSV Neu-Ulm in der eigenen Halle. Der Aufsteiger aus der Bezirksklasse musste bereits eine Niederlage in dieser Saison einstecken und reiste dementsprechend motiviert an. Die volle Bank auf Seiten der Heimmannschaft, ließ zunächst nicht auf das Verletzungspech des TSV 1871 Augsburg schließen. Doch zieht man die vier verletzten Spielerinnen ab, die lediglich zur Unterstützung des Teams kamen, blieben lediglich acht Feldspielerinnen (davon zwei, die aktuell im Grunde noch verletzt sind und aushelfen mussten) und zwei Torhüterinnen übrig. Dafür feierten zwei unserer Neuzugänge ihr erstes Handball-Ligaspiel ihrer Karriere mit nahezu 100% Einsatzzeit.
Das Spiel sollte also eine Herausforderung für den Zusammenhalt und die Ausdauer des Teams werden. Bereits in den ersten 10 Minuten der Partie zeigte sich, dass den Mädels die aggressive Abwehrtaktik der Neu-Ulmerinnen zu schaffen machte und man nicht so recht ins Spiel finden konnte. Fehlpässe im Angriff ermöglichten der Gastmannschaft zahlreiche leichte Tore über Tempogegenstöße. Und wurde der Torabschluss doch einmal gesucht, mangelte es den Damen an der Kreativität, dem Zielvermögen und der Durchsetzungskraft. Die Abwehr der 1871er stand überwiegend souverän und so konnten einige Würfe aus dem Rückraum teils einfach geblockt werden. So stand es zum Halbzeitpfiff 4:8 für den TSV Neu-Ulm.
Die Halbzeitpause wurde genutzt, um noch einmal zu verschnaufen und vor allem die Möglichkeiten mit der offensiven Abwehr der Gegner umzugehen zu diskutieren. Zurück auf dem Spielfeld konnten die 1871-Mädels ihre Vorsätze leider nicht in die Tat umsetzen. Denn Unsicherheiten und Unkonzentriertheit schlichen sich schnell wieder in das Spiel der Heimmannschaft, zudem machte sich die fehlende Ausdauer langsam bemerkbar. Die nun fast schon quälenden Fehlpässe im Angriff ermöglichten es den Gästen unzählige einfache Tore durch Tempogegenstöße zu erzielen. Insgesamt agierten die Augsburgerinnen im Angriff deutlich zu statisch. Es mangelte an Bewegung ohne Ball, durch die man die Abwehr der Gäste leicht hätte aus dem Konzept bringen und die großen Lücken, die durch das offensive Abwehrspiel entstanden, nutzen können. Trotz des demotivierenden Spielstandes hielten die Mädels bis zur letzten Sekunde als Team zusammen und zum Schlusspfiff ging man vorerst ohne weitere große Verletzungen mit einem Endstand von 10:25 vom Spielfeld.
Mit dem Wissen, dass man hoffentlich bald wieder das volle Mannschaftspotenzial abrufen kann, freut man sich auf ein Duell auf Augenhöhe beim Rückspiel in Neu-Ulm.
Bereits zum nächsten Spieltag am 04.11. in Meitingen entschärft sich die personelle Lage bei den Damen Gott sei Dank wieder etwas. Die Damen hoffen hier die ersten Punkte der Saison entführen zu können.
Damen verlieren Kopf-an-Kopf-Rennen gegen Königsbrunn
Nach dem Sieg gegen den TSV Meitingen, traten die Tiger-Damen am 03.03.2018 in der heimischen Halle gegen den BHC Königsbrunn 09 II aufs Feld. Leider konnte das Team aus Augsburg keinen weiteren Erfolg gegen den Tabellenvierten einfahren und musste sich mit einem knappen Endstand von 21:22 unterlegen zeigen.
Die Partie begann für die Tigerdamen eigentlich erfreulich. Der BHC Königsbrunn tat sich anfangs schwer ins Spiel zu finden und ermöglichte den 1871erinnen gleich zu Beginn in Führung zu gehen. Nach dieser kurzen Warmspielphase der Gastmannschaft entwickelte sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen, dass besonders in der Schlussphase noch nervenaufreibend werden sollte. Bis zur Mitte der ersten Halbzeit lagen beide Mannschaften gleich auf und schenkten sich absolut nichts, sodass innerhalb kurzer Zeit gleich mehrere Zeitstrafen gegen den BHC Königsbrunn verhängt wurden. Dennoch konnten die 1871-Mädels ihr Überzahlspiel zu häufig nicht nutzen und fielen stattdessen sogar bis zur Pause mit 3 Toren etwas hinter den Gästen zurück. Mit einem Halbzeitstand von 8:11 gingen die Teams in die Kabinen.
In der Halbzeitpause war klar, dieses Spiel würde nur durch Kampfgeist zu gewinnen sein! Dennoch erlaubten die Tigerladies dem Team des BHC nach Anpfiff der zweiten Spielhälfte zunächst seinen Vorsprung auf ein 8:13 weiter auszubauen und kämpften damit sich nicht weiter abhängen zu lassen. Ein Rückstand von fünf Toren und die Tatsache, dass Keeperin Marie Holtz, verletzungsbedingt vom Spielfeld und durch Alexandra Schwemmreiter, einer Feldspielerin, ersetzt werden musste, war für die Tigerladies dann Anlass genug endlich wieder aufzuwachen. In der Abwehr arbeiteten die Mädels nun als Team deutlich konsequenter, um ihre Ersatztorhüterin bestmöglich zu entlasten. Nachdem Alexandra Schwemmreiter dann auch noch einen freien Wurf der Königsbrunnerinnen aufs 1871-Tor entschärfen konnte, war der Kampfgeist endlich wieder komplett geweckt! In den letzten Minuten der zweiten Halbzeit arbeiteten sich die Tigerladies Tor für Tor wieder an die Gäste aus Königsbrunn heran. Hervorzuheben ist hierbei dass Rückraumshooterin Heike Höfner dabei über sich hinaus gewachsen ist und mit unglaublichen 11 Toren glänzte. Leider reichte die Zeit nicht mehr aus, um den Ausgleichstreffer zu erzielen und das Spiel noch zu einem positiven Ende zu drehen. So mussten sich die Damen des TSV 1871 Augsburg leider knapp mit einem Endstand von 21:22 geschlagen geben.
Nun haben die Tiger-Damen eine Woche Zeit um sich zu regenerieren und neue Kräfte zu tanken bis es am Samstag 17.03.2018 mittags auswärts gegen den TSV Friedberg gilt den Kampfgeist aus dem vergangenen Spiel von Anfang an zu zeigen. Die 1871-Mädels freuen sich über jeden Fan, der sie dabei unterstützt.
Tigerdamen gelingt Sieg gegen direkten Tabellennachbar!
Am Samstag, den 24.02.2018, reisten die Damen des TSV 1871 Augsburg nach Meitingen, um die Serie der knappen Niederlagen gegen ihren direkten Tabellennachbarn endlich zu beenden. Nach kämpferischen 60 Minuten konnten die Tigerladies bei einem Endstand von 23:26 die zwei wichtigen Punkte mit nach Hause nehmen.
Freute man sich zu Beginn noch endlich einmal auf einen personalmäßig nicht ganz so überlegenen Gegener zu treffen, legte sich diese Freude schnell, als klar wurde, dass mehrere A-Jugend Spieler des TSV Meitingen die Damenmannschaft unterstützen würden. So sah man sich einmal mehr, mit selbst lediglich drei Auswechselspielerinnen, einer vollen Bank auf der anderen Seite gegenüber. Nach dem Unentschieden in der Hinrunde war den Tigerladies jedoch klar: Diese Punkte müssen mit nach Augsburg gehen! So ging man motiviert ins Spiel und erarbeitete sich durch variable Angriffszüge und erfolgreiche Torabschlüsse bereits früh die Führung. Der Heimmannschaft aus Meitingen gelang es zwar immer wieder den Vorsprung zu verkürzen, jedoch kamen diese über eine einmalige Führung mit einem Tor gegen Ende der ersten Halbzeit nicht hinaus.
In der Halbzeitpause mahnte Coach Micha die 1871-Mädels noch einmal zur Konzentration und verlangte angesichts der wenigen Wechselmöglichkeiten weiterhin ein konzentriertes und effizientes Spiel. Mit dem Anpfiff der zweiten Hälfte ging das Kopf-an-Kopf-Rennen der beiden Mannschaften weiter. Nachdem Stephanie Lichtenstern nach einem unglücklichen Tempogegenstoß leider verletzungsbedingt das Spielfeld verlassen musste, war für die Augsburgerinnen ein Nachlassen keine Option mehr. Das Team holte noch einmal alles aus sich heraus und behielt den Rest der zweiten Spielhälfte ausnahmslos die Oberhand. Mit einem Endstand von 23:26 wurden die Damen des TSV 1871 Augsburg für ihren Kampfgeist belohnt und gingen nach dem Abpfiff verdient als Sieger vom Feld.
Mit diesem Auswärtserfolg sind die Tigerladies in der Tabelle nun punktgleich mit dem TSV Meitingen (6. Tabellenplatz). Vom Mittelfeld der Bezirksliga trennt die Damen des TSV 1871 Augsburg nun lediglich noch ein minimal schlechteres Torverhältnis. Am Samstag, den 03.03.2018 haben die Tiger-Damen gegen den BHC Königsbrunn 09 II in der heimischen Halle die Möglichkeit mit einem Sieg am TSV Meitingen vorbei zu ziehen, was allerdings kein leichtes Unterfangen wird. Denn mit nun noch einer Auswechselspielerin weniger wird das Spiel eine besondere konditionelle Herausforderung. Auf geht’s Ladies, kämpfen und siegen!
Unglückliche Niederlage für die Tiger-Damen in Schwabmünchen
Am Sonntag, den 18.02.2018, trat das Team des TSV 1871 Augsburg zur ungewohnten Mittagszeit die Reise zum TSV Schwabmünchen II an. Bereits in der Hinrunde zeigte sich den Zuschauern ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich die 1871er letztendlich dennoch geschlagen geben mussten. Auch dieses Mal blieben die Punkte nach einem nervenaufreibenden Spiel leider bei einem Endstand von 18:13 in Schwabmünchen.
Erneut sah man sich, angesichts der voll besetzten Schwabmünchner Spielerbank, der Herausforderung gegenüber mit minimalem Wechselpotential 60 anspruchsvolle Minuten zu bestreiten. Das Ziel der Tigerladies war es konzentriert und konsequent zu spielen, um die Kräfte über die volle Spielzeit zu halten. Dies gelang in der ersten Halbzeit hervorragend, sodass die Tiger-Damen mit 0:3 in Führung gehen konnten und die Schwabmünchnerinnen damit sichtlich überraschten. Erst in der 16. Minute gelang den Gastgebern der erste Anschlusstreffer zum 4:5. Dank der konsequenten Abwehr der 1871er war es den Schwabmünchnerinnen aber weiterhin nicht möglich Angriffe strukturiert aufzubauen, was zu weiterer Unkonzentriertheit und zahlreichen Fehlpässen auf führte. Diese Chancen wussten die Tigerladies im Angriff gut zu nutzen, sodass man sich mit einem unerwartet deutlichen Halbzeitstand von 6:11 in die Kabinen verabschiedete.
Coach Micha nutzte die Halbzeitpause, um die verschiedenen Spielmöglichkeiten mit den Tiger-Damen zu diskutieren. Vielleicht fehlte in dieser Ansprache allerdings der nötige Nachdruck, um die Mädels auf Siegeskurs zu halten, denn bereits neun Minuten nach Anpfiff der zweiten Halbzeit erzielte der TSV Schwabmünchen, fast ausschließlich durch Tempogegenstöße, den Ausgleich zum 12:12. Die Schwabmünchnerinnen zeigten sich jetzt deutlich konzentrierter im Angriff, wohingegen sich auf Seiten der 1871er nun vermehrt Unzulänglichkeiten einschlichen und die Tigerladies nahezu keinen Ball mehr im gegnerischen Tor unterbrachten. Dennoch gelang es den Gastgeberinnen erst in der 50. Minute mit 14:13 in Führung zu gehen, welche sie bis zum Ende der Partie in einen deutlichen 18:13-Sieg ausbauten.
Angesichts dieses Punktverlusts traten die Damen sichtlich niedergeschlagen den Heimweg nach Augsburg an. Offen bleibt die Frage, was der Grund für die anhaltende Serie der knappen Niederlagen der Tiger-Damen ist und wie man eine solche Partie derart aus der Hand geben konnte. Diese Frage muss bis zum nächsten Wochenende dringend geklärt werden, um am Samstag, den 24.02.2018, auswärts gegen den TSV Meitingen nach dem Unentschieden der Hinrunde endlich wieder komplett überzeugen zu können.
Am Samstag, den 03.02.2018 galt es für die Damen des TSV 1871 Augsburg in der heimischen Halle am Meierweg gegen einen gut bekannten Gegner die ersten Punkte im neuen Jahr zu einzufahren. Da man im Hinspiel gegen die TSG Augsburg eine denkbar knappe Niederlage hinnehmen musste, waren alle Mädels hoch motiviert dieses Mal zu punkten. Doch dieser Erfolg blieb den Tiger-Ladies einmal mehr nach einer knappen Partie mit einem Endstand von 17:20 verwehrt.
Schon vor Beginn des Spiels war klar, dass ein Sieg kein leichtes Unterfangen werden würden, denn man sah sich einer voll besetzten Bank auf Seiten der TSG Augsburg gegenüber. Mit einer absoluten Notbesetzung von lediglich acht Spielerinnen inklusive Torwart standen den Damen kräftezehrende 60 Minuten bevor. Diese Schwäche wollte man auf dem Spielfeld mit dem nötigen Kampfgeist wieder wett machen. Bereits in den ersten Minuten zeigte sich den zahlreichen Zuschauern ein Kräftemessen auf Augenhöhe, bei dem sich keine der beiden Mannschaften wirklich absetzen konnte. Dank einer agilen Abwehrarbeit und kontrollierten Angriffen ergaben sich für die Damen, trotz der aggressiven Manndeckung auf Heike Höfner, schöne Torchancen, die allerdings oft nicht konsequent genutzt werden konnten. Mit einem Halbzeitstand von 9:11 verabschiedeten die Teams sich in die Kabinen.
Nach ein paar wenigen Änderungen in der Aufstellung begann die zweite Halbzeit für die Tiger-Damen eher durchwachsen, sodass die ersten drei Tore nach der Pause ohne Gegentreffer auf das Konto der Gäste gingen. Diese schafften es den Vorsprung zeitweise sogar auf fünf Tore auszubauen, bis sich das 1871-Team eines Besseren besann und diesen Vorsprung nahezu ausglich. Beim Spielstand von 16:17 war der Ausgang der Partie in der Schlussphase erneut vollkommen offen. Letztlich fehlten den Tiger-Ladies allerdings der letzte Biss und das nötige Quäntchen Glück, um das Spiel noch zum Positiven zu wenden. Mit 17:20 musste man sich deswegen leider erneut gegen die TSG Augsburg geschlagen geben. Dennoch hat sich wieder gezeigt, dass die 1871-Mädels durchaus auch mit den Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel mithalten können.
Die nächste Chance dies einmal mehr zu beweisen bietet sich am 18.02.2018 beim Auswärtsspiel gegen den TSV Schwabmünchen. Für die Tigerdamen wird es Zeit die Serie der knappen Niederlagen zu beenden und diese endlich in Zählbares umzumünzen.
Für den TSV 1871 Augsburg spielten:
Freter (TW), Holtz (1), Dobberstein (1), Höfner (5), Schwemmreiter (2), Pogacias, Schmatkow (4), Wagner